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Beiträge von Volker Bach
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Rezensionen verfasst von
Volker Bach "Volker Bach" (Altona)
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Das Alamannen-Kochbuch
Das Alamannen-Kochbuch
von Andrea Gräupel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da steckt mehr dahinter, 30. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Alamannen-Kochbuch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch mit einer gewissen Vorfreude gekauft (ich hatte gerade eine Hausarbeit in dem Bereich geschrieben) und habe das nicht bereut. Die Rezepte sind lecker und handwerkliche Schnitzer, wie sie in Mittelalterkochbüchern leider zu oft vorkommen, sind mir hier keine aufgefallen. Jedem Einsteiger ist das Buch sehr zu empfehlen. Ein Wermutstropfen für mich aber ist, dass es eben auf der Einstiegsebene bleibt. Mir fehlen nicht nur hinweise darauf, wie man von der Fund- bzw. Befundlage zu den Rezepten kommt (Kochtechniken, verwendete Kombinationen von Zutaten etc.), sondern auch die Verweise auf Publikationen, in denen man die Daten findet. Es ist dem Buch anzumerken, dass die Verfasser die gelesen haben - wie im Titel gesagt, da steckt mehr drin. Deshalb vier von fünf Sternen, nicht, weil ich das Buch schlecht finde. Das ist es nicht.


Framing the Early Middle Ages: Europe and the Mediterranean, 400-800
Framing the Early Middle Ages: Europe and the Mediterranean, 400-800
von Chris Wickham
  Taschenbuch
Preis: EUR 49,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A brilliant panorama, 28. Juni 2010
It is not often that you find academic history books you will enjoy reading in bed, or on the train. This is one such. That the facts it lays out are carefully researched and meticulously footnoted goes without saying, knowing its author, though it makes it very useful to any serious student. What sets it apart is its eminent readability and the great command of detail. Wickham pieces together an image of living in what used to be called the 'Dark Ages' from a broad array of sources and takes the reader right down to the smallest detail. This may not be an easy book to read - it helps if you have a solid background in the field - but it richly repays any effort it may take. If you aim to study any aspect of the era presented here, you could do worse than taking this as your starting point. If it has a fault, it is the fact that its sheer bulk makes it poorly suited for reading on the bus.


Das Wikinger-Kochbuch
Das Wikinger-Kochbuch
von Saeta Godetide
  Taschenbuch

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schöne Einführung, 28. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Wikinger-Kochbuch (Taschenbuch)
Als ich das Buch bestellt habe, habe ich eigentlich nichts besonderes erwartet. Bisher waren die Wikingerkochbücher auf dem deutschen und englischen Markt meist ziemlich mies. Hier wartete allerdings eine positive Überraschung. Das Wikinger-Kochbuch zeigt eindeutig, dass die Verfasserin sowohl das Thema recherchiert hat als auch etliche praktische Erfahrung mitbringt. Die reichliche Bebilderung und der eingängige Text sind besonders für Einsteiger von unschätzbarem Wert - Vieles, das ich selbst schmerzhaft erfahren musste, hätte ich hier leichter lernen können. Schade ist, dass es - vielleicht auch mit Blick auf interessierte Laien - wenig Literaturangaben und kaum direkte Verweise auf Quellen oder Funde gibt. Besonders für den weiteren Einstieg in die Materie wäre ein solcher direkter Weg sehr wünschenswert gewesen.

Die Rezepte sind sichtlich erprobt und oft auch sehr verlockend. Leider fehlt hier oft die Auseinandersetzung, wie man zu einer solchen Interpretation kommt. Grobe Schnitzer wie man sie aus anderen Büchern der Szene kennt - Kartoffeln oder Paprika - gibt es hier keine, und die Zugeständnisse an die Moderne sind übersichtlich geblieben. Auch auf die jahreszeitliche Verfügbarkeit von Produkten wird geachtet, wobei ich mir hier etwas mehr Blick auf die Geographie gewünscht hätte. Dass ich mit mancher Interpretation nicht übereinstimme - ich halte vieles für zu modern gedacht - steht auf einem anderen Blatt. Insgesamt kann ich das Buch interessierten Einsteigern und Laien sehr ans Herz legen. Erfahrenere Darsteller und Kulinarhistoriker werden hier wenig Neues finden, vielleicht aber auch die eine oder andere Anregung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 29, 2014 10:27 AM CET


Zu Tisch bei Martin Luther
Zu Tisch bei Martin Luther
von Harald Meller
  Gebundene Ausgabe

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt emfehlenswert, 18. November 2009
Wer sich in Deutschland mit mittelalterlicher Küche beschäftigt, stellt schnell frustriert fest, dass es von Büchern nur so wimmelt, sich die meisten aber nicht lohnen. Umso überraschter war ich, hier eine Ausnahme von der Regel zu finden. Zu Tisch bei Martin Luther ist, trotz des etwas touristisch orientierten Titels, wohl das beste allgemein verständliche Buch zur spätmittelalterlichen Küche, das es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Es verbindet eine Einführung in die Essgewohnheiten und Kochtechniken der Epoche mit einer Sammlung von Rezepten, die auf zeitgenössische Quellen zurückgeführrt werden. Alle Rezepte sind im Originaltext abgedruckt und mit Quellennachweis versehen (mit alten Texten weniger vertraute Leser mögen hier eine Übersetzung ins moderne Hochdeutsch vermissen). Die Anweisungen zum Nachkochen sind klar und eingängig und die Illustrationen ansprechend.

Einige der Interpretationen wären mit Sicherheit zu diskutieren (frischer Ingwer in Sachsen um 1500?). Auch wie die Zubereitungstechniken gewählt wurden, um die Bedingungen der mittelalterlichen Küche zu replizieren, könnte ausführlicher dargestellt sein. Aber als das genommen, was es ist - eine Einführung in das Thema für interessierte Laien - ist das Buch ausgezeichnet, und wer sich weiter informieren will, ist mit der umfangreichen und gut gewählten Bibliographie hervorragend bedient (die allerdings - ein Wermutstropfen - nur die deutschsprachige Literatur zum Thema erfasst). Auch bereits länger aktive historische Darsteller werden hier noch einiges entdecken können.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2013 10:49 PM MEST


Keltisches Kochbuch: Eine Sammlung Keltischer Speisen auf Basis archaeologischer Erkenntnisse und historischer Quellen
Keltisches Kochbuch: Eine Sammlung Keltischer Speisen auf Basis archaeologischer Erkenntnisse und historischer Quellen
von Evert Kornmayer
  Gebundene Ausgabe

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus brauchbar, aber zu wenig informativ, 18. November 2009
Das keltische Kochbuch ist ein ambitionierter Versuch, eine Lücke im historischen Kochbuchmarkt in Deutschland zu füllen. Offensichtlichhat sich der Autor bemüht, die historischen Gegebenheiten zu erarbeiten und seine Rezepte auf diese Grundlage zu stellen, und einige handwerkliche Schnitzer (die Banane ist keine amerikanische Kulturpflanze und die Datierung der Einführung des Buchweizens in Westeuropa ist durchaus kontrovers) tun dem Gesamteindruck wenig Abbruch. Bedauerlich ist aber, dass der Zwischenschritt zwischen der Erarbeitung des Rohmaterials und den Rezepten für den Leser weitgehend im Dunkeln bleibt. Weder Primär- noch Sekundärquellen werden genau zitiert und die Überlegungen, die zu den Rezepten führten, oft nicht erläutert. Sicher, einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt das Buch nicht, aber auch für einen ernsthaften Keltendarsteller ist solche Information wertvoll, gerade wenn er sich selbst nicht schwerpunktmäßig mit der Küche beschäftigt.

Die Rezepte sind interessant, auch wenn ich nicht mit allen Interpretationen konform gehe. Besonders für Anfänger dürften die Anweisungen zur Herstellung von Rauch- Pökel- und Trockenfleisch und -wurst und Käse und zum Bau von Erdöfen von Interesse sein, da sich derartiges in den meisten modernen Kochbüchern nicht findet. Andererseits scheinen mir etliche Küchengewohnheiten (das Anbraten von Kochfleisch und Zwiebeln, das Binden von Suppe mit Mehl, roher Salat mit Essig und Öl, Marinieren in Kräuteröl, die Verwendung mehrerer Kochtöpfe nebeneinander zur Herstellung eines Gerichtes) eher moderner Praxis als archäologisch plausiblen Rekonstruktionen entlehnt. Hier wäre mehr Information zu den Überlegungen, die dorthin geführt haben, sehr hilfreich. Keins der Rezepte ist per se unmöglich, sie hätten gekocht werden können. Schon das macht dies Buch besser, als viele der weit weniger ehrgeizigen 'Mittelalter'-kochbücher auf dem Markt. Die Erklärung aber, warum es plausiblel ist, dass sie so gekocht wurden, bleibt es dem Leser schuldig.


»... dass man im Garten alle Kräuter habe ...«: Obst, Gemüse und Kräuter Karls des Grossen
»... dass man im Garten alle Kräuter habe ...«: Obst, Gemüse und Kräuter Karls des Grossen
von Jutta Meurers-Balke
  Gebundene Ausgabe

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 16. April 2008
Wenn man sich mit einer gewissen Ahnung vom Thema durch diverse "mittelalterliche Kochbücher" kämpft, dann stellt man schnell fest, dass viele davon nicht wirklich empfehlenswert sind. Das bekannte Muster - ein nettes Zitat, eine bunte Illustration und eine Rezeptsammlung - stieß dann bei mir auch eher auf Mißtrauen. Ich muss aber zugeben, dass ich hier positiv überrascht wurde. Das Buch ist zunächst einmal eben *kein* MIttelalterkochbuch, sondern eine Edition des capitulare de villis Karls des Großen mit historischer Einleitung und einer angeschlossenen Beschreibung aller genannten Pflanzen, ihrer Geschichte, archäologischen Nachweisbarkeit und Verwendung. Trotzdem ist es kein Fachbuch, sondern eher etwas für den interessierten Laien und sehr lesbar geschrieben.

Bedauerlich ist, dass die Rezepte nichts mit mittelalterlichen oder gar karolingischen Essgewohnheiten zu tun haben. Dies wird zwar - was man den Autoren hoch anrechnen muss - auch nirgends behauptet, aber die Gelegenheit, karolingische Küche von Fachleuten rekonstruiert zu sehen, wurde hier verpasst. Trotzdem vier Sterne; wer sich mit der Küche der Epoche befasst, sollte das Buch zur Hand nehmen.


Liber de Coquina: Das Buch der guten Küche
Liber de Coquina: Das Buch der guten Küche
von Robert Maier
  Broschiert

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle Mittelalterköche, 14. Februar 2006
Für jeden, der sich mit mittelalterlicher Küche befasst, ist dieses Buch einfach unumgänglich. Die Rezepte und Techniken eröffnen besonders bisher nur mit der deutschen Tradition vertrauten Lesern ganz neue Welten, und auch Nichtköche können tiefe Einblicke in die kulinarische Kultur des mittelalterlichen Italien erhalten. In einer gut sortierten Sammlung zum Thema sollte es - gerade zu diesem Preis - auf keinen Fall fehlen.
Wenn es bei der Ausgabe einen Wermutstropfen gibt, ist es der fehlende Seitenindex. Der Text ist zwar in traditioneller Art nach Buch und Kapitel indiziert, aber das ist auf den einzelnen Seiten nicht vermerkt. Wenn man also ein bestimmtes Rezept oder einen Registerintrag such, muss man vor oder zurück blättern, bis man herausfindet, in welchem Buch und Kapitel man sich gerade befindet. Seitenzahlen hätten hier sehr geholfen.
Trotzdem fünf Sterne - dieses Buch war nötig.


A History of Greek Fire and Gunpowder
A History of Greek Fire and Gunpowder
von J. R. Partington
  Taschenbuch
Preis: EUR 27,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Not the final answer, but a great source, 8. Oktober 2005
When this book was written, it must have been the cutting edge of science. Unfortunately, that was now more than 40 years ago. We know a lot more about early guns and gunpowder today, not least from experiments. That said, the book is very worthwhile for two reasons: it contains a number of hard-to-find early source texts in accessible English translations, and it explains basic facts in layman's terms. If you are interested in medieval warfare, incendiary weapons, or the history of explosives, you should not miss out on this volume. But if you are looking for a how-to book or the latest on historical research, this is not for you.


Kriminalgeschichte des Christentums: Die Spätantike
Kriminalgeschichte des Christentums: Die Spätantike
von Karlheinz Deschner
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich kein schönes Buch..., 21. November 2003
...aber ein wahres. Die Geschichte der Spätantike wird zu oft unter dem Zweigestirn der brutalen, aber kraftvollen Barbaren und des sie zivilisiernden Christentums erzählt als ein sanfter Triumph der Friedensreligion über kriegerische Horden. Weniger erfährt man über die Schattenseiten des neuen Glaubens, der sich da anschickte, Europa zu 'retten' und in seinem Sinne zu formen. Vom Schicksal der Hypatia (einer - Schreck! - heidnischen Philosophin) bis zu den Verfolgungen andersdenkender Gruppen im Zuge einer Vereinheitlichung der Kirche zählt Deschner hier auf, was zu viele Kollegen unterschlagen. Der Sieg des Christentums war weder unausweichlich, noch war er sanft. Trotzdem - angenehm zu lesen ist das Buch nicht, auch für Nichtchristen. Zu repetitiv sind die Schilderungen der Gräuel, zu einseitig oft die Verurteilung der handelnden Personen aus sicherer Distanz. Polemisch, aggressiv, rücksichtslos und bitter zeigt sich der Autor - aber was er erzählt ist eben die Wahrheit und daher auf jeden Fall lesenswert


The Peshawar Lancers
The Peshawar Lancers
von S. M. Stirling
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Capital Fun, What!?, 7. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: The Peshawar Lancers (Taschenbuch)
Well, it is a pretty far-fetched premise, and not entirely clear how the whole alternate history went (not to mention that the story buys into the Wendigo myth with a vengeance). The good guys are incredibly good at what they do and the bad guys are evil with a capital E. If you're looking for character depth, moral ambiguity or philosophical challenges, don't look here.
BUT - the book was written by Stirling which means it's a page-turner. It does not disappoint. The world is highly illogical, but consistent and so richly and beautifully woven that it almost doesn't matter. The dashing action is great fun in a carefree macho way. Sometimes I get the feeling that this book was meant to be an oldfashioned adventure movie. It would make a good one.


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