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Rezensionen verfasst von
GK "uneon"

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Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen
Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen
von Spencer Johnson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

14 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Strunzdumm, 19. Januar 2005
Ein strunzdummes Buch, dessen Erfolg viel über die Managementstile aussagt, die in diesen Zeiten en vogue sind. Heute kann man sogar stolz darauf sein, eine Mäusestrategie zu verfolgen. Der Leser wird als unintelligentes Kind behandelt. Viele scheinen das zu mögen. Die Message: Hinterherhecheln anstatt führen.
Genial ist das Buch des Rattenfängers in der Klasse Weltbild-Marketing: Erzähle den Leuten, was sie glauben wollen und verkaufe das millionenfach. Eine Kundengruppe sind Vorgesetzte, die gleich mehrere Bücher kaufen (sollen), um es dann an ihre noch erwachsenen und selbstdenkenden Mitarbeiter zu "verschenken". Die so Beglückten können sich allerdings zur nötigen Kompensation in den USA, in Japan und im Dutzend sogar in China Parodien zu dem Buch kaufen. In Deutschland sieht es da eher dünn aus, das Buch scheint hier ernster genommen zu werden.


Organisation und Management.
Organisation und Management.
von Dirk Baecker
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,00

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischung für Insider, 3. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Organisation und Management. (Taschenbuch)
In sozialen Systemen, die sich zu Glaubenssystemen entwickeln, kommen die Menschen mit der darin entstehende Sprache deswegen so gut aus, weil sie selbstrefenrentiell ist. Diese Sprache (amerikanische Spötter nennen sie zum Beispiel "Corporatese") ist den Insidern genug. Natürlich kommen sie damit zurecht und fühlen sich wohl damit.
Baeckers Sprache stört nur die schwachen Gläubigen in dem sozialen System. Für die starken Spieler im System ist Baeckers Sprache dagegen eine Erfrischung. Im höheren Klerus liest man ja auch gerne mal jenes Teufelszeug zur Stärkung, das den gemeinen Gläubigen nicht unbedingt empfohlen wird. Erfolgreiche Unternehmer und Führungskräfte haben einfach Spaß mit dem Buch, insbesondere, weil sie die Spiele in Unternehmen und in der Wirtschaft eben doch sehr gut kennen. Man sollte sie da nicht unterschätzen. Mit kühlem Kopf landeten sie ja bisher schon nicht in die Fallen, in die konkurrierende oder ihnen zuarbeitende "Begeisterte Unternehmer" hineinliefen, aber in dem gleichlautenden Kapitel in Baeckers Buch finden sie eine neue und amüsante Sichtweise auf von Gespenstern Getriebene.
Natürlich brauchen erfolgreiche Unternehmer auch weiterhin Begeisterung und den begeisterten Unternehmer. Den wird es weiterhin geben, schon weil er Baeckers Buch sowieso nicht lesen mag.
Baecker erschreckt Nicht-Soziologen (wie mich) übrigens nicht allzusehr mit abgehobenem Soziologen-Lingo. Das Buch ist lesbar. Dem Mann sitzt der Schalk im Nacken. (Wem der Humor nicht ausreicht, dem empfehle ich zur Ergänzung "The Dilbert Future" von Scott Adams.)
Hier noch eine kleine Perle für Familienunternehmen (auch aus dem Kapitel "Begeisterte Unternehmer") mit Nachfolgeproblemen: "Das Problem besteht darin, dass Väter und Söhne in Familienunternehmen ausgiebig Gelegenheit hatten, sich nicht nur einseitig, sondern wechselseitig zu beobachten. Dem Familienunternehmen steht die Familie im Wege. Man kennt sich, man hatte Gelegenheit, sich zuzuschauen bei der Arbeit. Es gibt keinen Blick, der vom Vater auf dem Sohne ruhen würde, den der Sohn nicht längst und ausgiebig erwidert hat [Anmerkung: Im Gegensatz zu einem unsichtbaren Geist, dessen antreibenden Blick man nicht erwiedern kann und der den Begeisterten somit in steter Ungewissheit hält], als der Vater vielleicht noch gar nicht an die Nachfolgeprobleme dachte, sondern schlicht und ergreifend erst einmal zu imponieren versuchte. Man versteht vor dem Hintergrund dieser strukturellen Unmöglichkeit der Begeisterung, dass Familienunternehmen nur eine Chance haben, die Struktur des Familienunternehmens in Begeisterung umzusetzen. Sie müssen auf Schwiegersöhne und Schwiegertöchter setzen."


Die eine Botschaft und die vielen Irrwege: Notizen zur Geschichte buddhistischer Erkenntnis- und Erlösungssuche
Die eine Botschaft und die vielen Irrwege: Notizen zur Geschichte buddhistischer Erkenntnis- und Erlösungssuche
von Gerhard Szczesny
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,80

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buddhismus aus kritischer Distanz, 1. November 2004
Buddhismus begegnet uns heute vorwiegend als zur Religion gewordene Philosophie, die ihre Ursprünge im Wirken des vor etwa 2500 Jahren lebenden Siddharta Gautama hatte. Wir finden darüber in den Buchhandlungen viele Bücher, vorwiegend in der Esoterik-Ecke. Bücher wie das von Gerhard Szczesny sind da leider eher selten. Er schrieb es (kurz vor seinem Tod) gut fundiert und kritisch im besten Sinn des Wortes und fand so den richtigen Platz zwischen den vielen anderen Autoren, die mit schwärmischer Verehrung einerseits oder wütendem Dalai-Lama-Bashing andererseits dem Leser auf die Nerven fallen.
Dieses Buch ist die beste Einführung in den Buddhismus (in Indien, China, Japan und Tibet), die ich im deutschsprachigen Raum kenne - und zwar sowohl für Menschen, die sich als Buddhisten verstehen wie auch für solche, die sich nicht so sehen. Es ist nicht nur ein gutes Buch über den Buddhismus, sondern setzt darüber hinaus auch einen Maßstab für den Stil, in dem wir uns überhaupt mit Religionen befassen könnten.


Buddhistische Wirtschaftsethik: Eine vergleichende Einführung (Berichte aus der Philosophie)
Buddhistische Wirtschaftsethik: Eine vergleichende Einführung (Berichte aus der Philosophie)
von Karl H Brodbeck
  Broschiert
Preis: EUR 30,80

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gehirnsparring für Wirtschaftswissenschaftler, 27. Juni 2004
Der Autor war ersteinmal Hochfrequenztechnik-Ingenieur bei Siemens und stieg dann in die Wirtschaftswissenschaften um. (Da hat er gerade noch mal Glück gehabt.) Heute lehrt er als Professor in Würzburg. Und er ist Buddhist.
Die Kombination der Sichtweisen, wie sie in einer "klassischen" Wiwi-Ausbildung gewonnen werden mit der Vertrautheit mit dem Buddhismus führt bei Wirtschaftswissenschaftlern wohl zu sehr interessanten Resultaten.
In Deutschland ist es Karl-Heinz Brodbeck, dessen Buch dem klassisch konditionierten Wirtschaftswissenschaftler sowie den von den Glaubenslehren der Wirtschaftswissenschaften Betroffenen einmal eine ganz andere Sichtweise vorstellt, aber doch immer wieder im ständigen Kontrast zur traditionellen Lehre. Selbst wenn man mit Brodbeck überhaupt nicht übereinstimmt, ist das Buch die Lektüre wert. Denn er stellt eigentlich alle Grundannahmen der Wiwi sehr gründlich in Frage. Das macht das Buch mindestens zu einem hervorragenden Gehirnsparring für Studenten. Es kann ihnen helfen, nicht auf der Ebene der vielen bequemen Gewohnheitstäter zu bleiben, sondern so Fragen stellen zu lernen, wie man es von wirklichen Wissenschaftlern erwartet. Nur so wird neues Wissen geschaffen.
So kann ausgerechnet ein Buch mit Bezug zum Buddhismus der Wirtschaftswissenschaft helfen, sich ihrer Glaubensbasiertheit bewusst zu werden und sich daraus zu befreien.


Klassische chinesische Philosophie
Klassische chinesische Philosophie
von Hubert Schleichert
  Taschenbuch

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochaktuell, 19. Juni 2004
"Asiatische Werte" seien etwas, von dem wir ungefügigen und besitzstandswahrenden Europäer lernen sollten? Sehen wir uns darum einmal die Werte der Chinesen etwas genauer an. Schleicherts Buch mit subversivem Bezug zur Gegenwart zeigt allerdings, daß auch Chinesen sich eigentlich nie so recht an Menschenrechtsverletzungen gewöhnen wollten. Wegen der in Diskussionen immer wiederholten Bezugnahme auf "die" chinesische Kultur ist das Buch hochaktuell.
Das Buch ist ein Sachbuch, aber ab und zu blinkt doch der Humor durch, mit dem Schleichert sein bekannteres Buch "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren" geschrieben hatte. Das China-Buch rüstet den Leser also nicht nur aus für das Bestehen gegen Klischees, sondern es macht auch Spaß, es zu lesen.


Psycho-Sekten: Die Praktiken der Seelenfänger
Psycho-Sekten: Die Praktiken der Seelenfänger
von Frank Nordhausen
  Taschenbuch

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktische Anwendung im Betrieb, 13. Juni 2004
Das Buch hatte ich mir als Betriebsratsmitglied gekauft um mich besser auf den Einfluss von Esoterik auf Entscheidungen in Unternehmen vorbereiten zu können. Es ist recht hifreich. Hoffentlich gibt es bald eine aktualisierte Neuauflage.


Buddha, Jesus und der Rest der Welt
Buddha, Jesus und der Rest der Welt
von Günther Nenning
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Austrobuddhismus, 16. Mai 2004
Nenning ist bekennender "Austrobuddhist" und hat die Ruhe weg. So - und ohne esoterisches Herumgeschwebe - läßt sich Buddhismus aushalten. Das Buch macht Spaß. Nenning ärgert mit einem warmen Herz die richtigen Leute und stellt fast immer die richtigen Fragen. Das sah man ja schon bei seinen Talkshows: Zog dort einer die Pistole (das gab's wirklich!), fragte Nenning den Gast, ob er einen Waffenschein habe.


Decision Making Using Game Theory: An Introduction for Managers
Decision Making Using Game Theory: An Introduction for Managers
von Professor Anthony Kelly
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 65,47

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare Verarbeitung merkwürdiger Daten, 7. November 2003
Ein gut strukturiertes Buch über Spieltheorie. Es richtet sich mit seinem knappen Stil an Manager, die aber ihre Mathematikkenntnisse nicht verloren haben sollten. Die Methoden zur Verarbeitung der Daten (im Wesentlichen sind das "Utilities") als Basis für Entscheidungen sind sehr klar und verständlich dargestellt. Gut ist auch die Klassifizierung der verschiedenen Spiele, denen sich die Spieltheorie widmet.
Für mich war das Buch der Einstieg in die Spieltheorie. Ich legte es mir zu, um in der Gewerkschaftsarbeit an die Spiele und Konflikte zwischen Menschen in Unternehmen ohne Gewerkschaftsbrille möglichst nüchternen und sachlich heranzugehen. Verblüfft haben mich darum die Daten, die in die kühle Rechnerei eingehen. In einigen Beispielen werden die "Utilities" für die Spieler nicht vom Geschäft für das Unternehmen bestimmt, sondern von den politischen Spielchen und persönlichen Vor-/Nachteile, die anscheinend im Arbeitsleben als ganz selbstverständlich und richtig empfunden werden. Der Autor kommt überhaupt nicht auf die Idee, das als verwunderlich zu empfinden. (Vielleicht hat er ja recht damit. Aber eigentlich war ich ja gerade nicht auf der Suche nach Bestätigung meiner Vermutungen.)


Linux - Tempo. Schneller finden, schneller können!
Linux - Tempo. Schneller finden, schneller können!
von Thomas Binzinger
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Gut aber alt, 3. November 2003
Das Format des Buches ist hervorragend. Es ist auch jetzt noch eine übersichtliche Hilfe für Einsteiger. Leider ist es bei Themen, an denen der Zahn der Zeit nagt (GUIs, Applikationen, externe Hardware usw.) nicht mehr aktuell. Eine überarbeitete Neuauflage wäre schön.


Applying Sun Tzu's Art of War in Corporate Politics: Spiced With Real-Life Illustrations and Ovservations, It Is Written in a Breezy Style That Allows for Easy Reading, Understanding and Retention
Applying Sun Tzu's Art of War in Corporate Politics: Spiced With Real-Life Illustrations and Ovservations, It Is Written in a Breezy Style That Allows for Easy Reading, Understanding and Retention
von Khoo Kheng-Hor
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Primat der Politik, 21. Oktober 2003
Nach jahrelangem Lernen von vermeintlich "harmoniestrebender" japanischer Fuehrungskunst kann auf Unternehmen mit gemischten Fuehrungsteams nun auch patriarchalisch-chinesische Fuehrungskunst zukommen. Wer (wie ich) auch in China gelebt und gearbeitet hat, weiss, dass es politischer kaum noch geht. Noch heute ist es im chinesischen Kulturraum ueberlebenswichtiger als in rechtstaatlicher organisierten Umgebungen, Politik zu verstehen und sie vorausahnen zu koennen. So bleibt auch im Unternehmen der Primat der Politik erhalten.
Der Autor ist ueberzeugt von dem, was er als Praktiker schreibt. Das Buch ist ehrlich geschrieben und hilft, sich auf eine der einflussreicheren der vielen "asiatischen" Sichtweisen vorzubereiten, die im "Westen" oft ein bisschen zu verklaert gesehen werden. Aber bitte nicht die Weisheiten vergessen, die aus der naeheren Umgebung kommen: "Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen wollte, bereits vollzogen." (Max Frisch)


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