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Rezensionen verfasst von
Thomas Matzner
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Die schützende Hand: Denglers achter Fall (Dengler ermittelt, Band 8)
Die schützende Hand: Denglers achter Fall (Dengler ermittelt, Band 8)
von Wolfgang Schorlau
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jetzt ist er endgültig gekippt, 18. Februar 2016
Lange Jahre war ich ein Fan der Krimis von Schorlau. Schon beim letzten Buch über die Fleischindustrie sank meine Begeisterung. Seine Vermischung von Tatsachen und Fiktion birgt die Gefahr, durch die spannende Handlung und den gekonnten Erzählstil nebenbei seine Ideologie unters Volk zu bringen.

Diese Gefahr besteht bei dem aktuellen Roman nicht mehr. Das ist kein Krimi mehr, es gibt keine Spannung und keinen Erzählstil.

Schorlau hat eine Vielzahl von Ungereimtheiten zu den Themen NSU und rechte Szene in Deutschland allgemein zusammengetragen. Einiges davon ist vermutlich richtig, anderes -- etwa die Spekulationen über das RAF-Phantom -- gilt sogar bei seriösen, unverdächtigen Wissenschaftlern als reine Spekulation. Na schön, immerhin eine Leistung, alle diese Verdachtsmomente gegen unseren Staat und seine Organe zusammenzutragen, damit der Leser sie nicht aus verstreuten Veröffentlichungen, etwa im Internet, zusammensuchen muß, wo sie im wesentlichen alle zu finden sind.

Jetzt hat er versucht, einen Roman daraus zu machen. Das heißt, die Erkenntnisse werden nicht sauber geordnet präsentiert, sondern in eine Rahmenhandlung eingebettet. Detektiv Dengler reist herum und entlockt mal dem einen, mal dem anderen Gesprächspartner jeweils einen Fetzen Information. Wäre seine Freundin Olga wirklich so clever im Internet unterwegs wie behauptet, hätte sie all diese Fakten und Vermutungen in zwei Tagen durch schlichtes Surfen auffinden können.

So bläht sich ein Stoff, den man auf 25 Seiten unterbringen könnte, auf das Zehnfache auf. Warum fehlt dabei die Spannung? Vor allem, weil es keine konkrete Gefahrensituation und keinen starken, das Buch durchziehenden Konflikt gibt, der den Leser mitfiebern läßt. Dengler ermittelt für einen anonymen Auftraggeber -- aber was ist der Zweck? Was hängt von seinen erfolgreichen oder erfolglosen Ermittlungen ab, außer seinem eigenen und, so hofft der Autor, des Lesers Vertrauen in unseren Staat? Das unterscheidet das Buch von seinem Vorgänger, wo neben der politischen Botschaft noch eine echte Krimihandlung enthalten war.

Auch die Stränge, in denen Persönlichkeit und Motive der Bösen aufgebaut werden, bleiben wirkungslos. Es ist wirklich so, als hätte er die besagten 25 Seiten -- vieles davon mehrfach wiederholt -- an den Leser bringen wollen und den Rest lustlos nach Schema F geschrieben, damit das übliche Romanformat erreicht wird. Denglers Stuttgarter Freunde sind so zur Schablone erstarrt: der Redakteur, der mühsam Fakten zusammenträgt (die der Leser leicht im Internet findet), der Skeptiker, der von Anfang an die Bullen Scheiße findet,...

Ganz nett der Trick, mit dem Olga die Professorin überlistet, und das gleich zweimal. Aber das reicht nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2016 6:41 PM MEST


Domain-Driven Design: Tackling Complexity in the Heart of Software
Domain-Driven Design: Tackling Complexity in the Heart of Software
von Eric J. Evans
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 61,99

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu vage, um wirklich eine praktische Hilfe zu sein, 26. Mai 2015
Der Titel könnte in die Irre führen. Das Buch befasst sich ausschließlich mit der Modellierung der Anwendungsdomäne. Unter "Design" wird anderswo der gesamte Entwurf einer Anwendung verstanden, also auch der Benutzerschnittstelle, Datenzugriffe, sonstige technische Schichten, Kommunikation, Schnittstellen. Darum geht es hier nicht, sondern ausschließlich um die Erstellung eines Modells der Anwendungsschicht. Das spricht nicht gegen das Buch, aber man sollte seine Erwartungen entsprechend justieren.

Das Buch hat vier Teile. Etwa bis zur Mitte des dritten Teils geht es gemächlich voran, mit viel Wiederholungen, eingehender Diskussion auch kleiner Entwicklungsschritte. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass er sich schwer tut, das Thema wirklich lehrend zu vermitteln. Die Grundbotschaft ist klar und gut: Es lohnt, sich eingehend mit dem Domänenmodell zu befassen, es immer wieder in Frage zu stellen und an den gewonnenen Kenntnisstand anzupassen. Aber wenn ich beim nächsten Modell, das ich erstellen soll, versuchen wollte, mein Handeln an der Botschaft des Buchs auszurichten, würde ich mich schwer tun. Vielleicht ist es auch inhärent schwierig, gute fachliche Modelle zu machen, und man kann nur an Einzelbeispielen lernen und versuchen, die eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Das ist dem Autor vermutlich bewusst, und er kreist in dieser ersten Hälfte immer wieder um die gleichen Konzepte, vermutlich, um sie uns eindrücklich zu vermitteln. Die Notation seiner "Patterns" (der Begriff ist für das, was er darstellt, weit hergeholt, aber er muss wohl mit den Pattern-Wölfen heulen) in Kapitälchen tut das ihre, den Eindruck des Einhämmerns der Kernbotschaft, etwa von der Ubiquitous Language zu vestärken.

Etliche seiner Entwurfsideen finde ich fragwürdig oder unzureichend begründet, etwa:

- Die Darstellung der Richtung von Assoziationen schon während der fachlichen Modellierung. Meist kennt man in einem frühen Stadium noch nicht alle funktionalen Anforderungen und könnte meinen, dass eine Assoziation nur in einer Richtung navigiert werden muss. Meist kommt der Wunsch nach der anderen Richtung später hinzu. Deswegen verwenden wir doch Datenbanken, um nicht nur vom Auftrag kommend den Kunden, sondern auch vom Kunden alle Aufträge zu finden. Wenn man sich bei der Architektur auf die Einbahnrichtung verlassen hat, steht man jetzt im Regen. Wenn es hinterher problemlos zu ändern ist, hätte man sich die Einbahnrichtung von vornherein sparen können.

- Die Empfehlung, bei Entities nur wenige identifizierende Attribute zu belassen und alle anderen in Value Objects auszulagern. Das führt zu unnötig vielen Modellobjekten, und er gibt keinen Vorteil an, der das rechtfertigt.

Der Eindruck des langsamen Fortschritts beim Lesen kommt auch daher, dass manchmal ein offensichtlich unzureichendes Design an den Anfang gestellt und dann mit viel Erklärungen verbessert wird. Mein Lieblingsbeispiel ist das Modell auf S. 164. Da gibt es eine Klasse DeliveryHistory. Als ich die sah, fragte ich mich: Warum führt er die ein, sie kann doch nur die HandlingEvents enthalten, die ohnehin schon mit der Cargo verbunden sind? Und siehe da, auf S. 178 kommt er auf die Idee, die DeliveryHistory brauche man gar nicht, weil man sie durch Datenbankabfragen ersetzen kann.

Ein anderes Beispiel: Das Farbmischungsproblem, das er im dritten Teil extensiv heranzieht. Auf S. 259 ist mir der Kragen geplatzt, als immer noch eine zu umständliche Struktur übrigblieb. Viel einfacher wäre folgende Lösungsstruktur:

(a) ermittle aus der zu bemalenden Fläche das Farb-Gesamtvolumen absolut
(b) kollateral zu (a) ermittle aus der Wunschfarbe das Mischungsverhältnis der Elementarfarben relativ
(c) ermittle aus beiden Ergebnissen die Menge der Elementarfarben absolut.

Der gewichtigste Kritikpunkt aus meiner Sicht ist die Annahme, man könne alle Projektbeteiligten dazu bringen, die Ubiquitous Language, also eine präzise Modellsprache aller fachlichen Begriffe, zu verwenden. Für Analytiker und, mit viel Geduld und gutem Willen, für Entwickler, mag das durchsetzbar sein, vor allem, wenn die Entwickler räumlich und kulturell nahe bei den Analytikern sind. Aber den möglichen Einwand, die Anwender, mit denen wir ihre Anforderungen diskutieren, könnten zu dieser Stringenz nicht in der Lage sein, tut der Autor mit einem Satz ab: "... a domain expert is assumed to be capable of thinking somewhat deeply about his or her field" (S. 33). Was ist in der Praxis ein domain expert? Meine letzten domain experts waren vier Lagermanager. Die sind Experten für vieles, u.a. dafür, einfach gestrickte Lagermitarbeiter richtig einzusetzen und zu effizientem und verlässlichen Handeln anzuleiten. Oder dafür, einem Vorstand zu erklären, dass die Beschaffung einer neuen Regaltechnik sich auch bei knappen Budgets auszahlt. Alle ein, zwei Monate treffen sie sich mit uns - und sollen plötzlich die gleiche Disziplin bei ihrer Kommunikation üben wie etwa ein Physiker? Ich will nicht abstreiten, dass man solche Anwender vorfinden kann, aber eine Methode, die nur unter solch idealen Bedingungen zum Ziel führt, hat keinen großen Anwendungsbereich.

Etwa ab Kapitel 10, und spätestens im vierten Teil, ändert sich das Erzähltempo. Man erkennt das schon an der Dichte der "Muster" im Inhaltsverzeichnis, die dem Leser jetzt um die Ohren gehauen werden. Oft sind die Erläuterungen jetzt recht abstrakt gehalten. Ich hatte den Eindruck: Er hat hier einen ungeheuren Erfahrungsschatz, aber er nimmt sich nicht die Zeit, ihn zu vermitteln. Ein Beispiel von vielen ist der Abschnitt "Unifying an Elephant" ab S. 378. Hier geht es darum, dass unterschiedliche Leute ein und dasselbe Konzept verschieden interpretieren. Das erlebt man in der Praxis dauernd, etwa bei einem Warenbestand. Der Lagermanager interessiert sich für Abmessungen, Bestand und Lagerungsvorschriften der Ware. Der Verkäufer sieht den Preis und den Abverkauf. Der Einkäufer sieht Bezugsquellen, Einkaufspreise und Lieferkonditionen. Trotzdem ist es keine große Schwierigkeit für uns, eine Entität Ware zu definieren, die alle diese Sichten befriedigt. Was an dem Ansatz im Buch besonders sein soll, erschließt sich aus der Darstellung, die weiterhin um den Elefanten kreist, nicht.

Fazit: Es bleibt die Botschaft übrig, sich sorgfältig mit dem Anwendungsmodell zu befassen. Umso rätselhafter, weshalb der Autor, nachdem er ein dickes Buch darüber geschrieben hat, auf S. 446 beklagt: "... little has been published on the structuring of the domain layer. ... This whole area is still undeveloped."
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 8, 2016 2:59 PM CET


Presentation Zen Design (Voices That Matter)
Presentation Zen Design (Voices That Matter)
von Garr Reynolds
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Buchstäblich ein eye-opener, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bevor ich dieses Buch hatte, waren Präsentationen stets schnell gemacht. Die wichtigsten Stichworte in Bulletlisten, ein paar Cliparts eingefügt, fertig.

Theoretisch wußte ich schon zuvor, daß diese Art des Präsentierens nicht optimal ist. Das erleidet man ja selbst als Zuhörer: Da steht ein Referent und erzählt etwas, dahinter sieht man eine Folie, auf der ein bißchen was anderes steht, und man muß sich entscheiden, ob man seine Konzentration dem gesprochenen Wort oder der (meist viel zu vollen) Folie widmet. Kaum hat man sich entschieden, gibt's die nächste Folie, und man hat nichts verstanden.

Presentation Zen Design bedeutet, die beiden Kanäle, Hören und Sehen, als Ergänzung zu nutzen und nicht in Konkurrenz zu setzen. Meist bedeutet dies für die Folien (ich verwende dieses altmodische Wort mangels eines besseren) eine drastische Reduktion. Nichts Überflüssiges, vor allem keine Repetition des gesprochenen Worts. Das Buch macht einen Informatiker wie mich sicherlich nicht zum perfekten Grafiker. Aber es enthält genug Anstöße und vor allem jede Menge praktische Beispiele, die mir zu deutlich besseren Ergebnissen verhelfen als ich sie zuvor erzielt habe.

Die schlechte Nachricht: Das Erstellen von Präsentationen wird dadurch um ein Vielfaches aufwendiger. Allein das Finden (oder Machen) wirklich passender Bilder, um bestimmte Ideen zu visualisieren, kann Stunden dauern. Ein bißchen Spaß an der Ästhetik sollte man also schon mitbringen. Vielleicht ist es mit den Präsentationen ähnlich wie mit dem Kochen. Rühreier sind schnell gemacht, und ein Kochbuch braucht man dafür auch nicht. Trotzdem gibt es Leute, die komplizierte Rezepte lesen und sich stundenlang in die Küche stellen, um hinterher von den Essern bewundert zu werden. Wer sich also von der grauen Masse abheben will und bereit ist, dafür Zeit zu spendieren, ist mit Presentation Zen Design auf einem guten Weg.


Flexible Boxes: Eine Einführung in moderne Websites. Responsive Webdesign verstehen (Galileo Computing)
Flexible Boxes: Eine Einführung in moderne Websites. Responsive Webdesign verstehen (Galileo Computing)
von Peter Müller
  Broschiert

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau die richtige Ansprache fürs praktische Umsetzen, 3. Oktober 2013
Es gibt IT-Bücher, die alle möglichen Mechanismen darstellen, ohne zu erklären, wie man sie sinnvoll einsetzt und kombiniert, kurz: wie man damit Probleme löst. Und es gibt IT-Bücher, die seitenweise Codebeispiele runterbeten, den Leser aber damit allein lassen, was die dahinterliegenden Prinzipien sind.

Dieses Buch ist eine erfrischende Ausnahme. Es stellt die Webtechnologie auf der richtigen Abstraktionsstufe dar, so daß man beim Umsetzen jederzeit weiß, warum welche Lösung die passende ist, welche Alternativen es gibt und wie man zwischen ihnen abwägt. Bei den Codebeispielen konzentriert sich der Autor auf die wesentlichen Bestandteile; den vollständigen Code aller Projekte kann man im Web herunterladen.

Das Ganze hat dazu geführt, daß ich nach ca. einem halben Tag der einführenden Lektüre mich direkt an die Verbesserung einer von mir betreuten Website machen konnte, schön agil Schrittchen für Schrittchen, immer mit einem sichtbaren Ergebnis. Zuvor war ich der Meinung gewesen, nur absolute Experten könnten eine Website so gestalten, daß sie auf Desktops, Tablets und Smartphones gut verwendbar ist.

Sehr wertvoll sind auch die vor allem am Anfang angegebenen Links zur Definition von HTML, CSS, zu Ratgeberseiten etc. Das Buch kann natürlich keine vollständige Referenz sein, eine solche braucht man auch nicht in Papierform. Ich habe mir diese Links als Lesezeichen in den Browser gesteckt, und wenn ich nachschlagen will, wie viele Optionen es zum Einfärben eines Rahmens gibt und welche davon IE nicht beherrscht, sind alle Infos in aktueller Form griffbereit.

Der Autor baut selbst Websites. Es ist ihm hoch anzurechnen, daß er nicht nur Appetizer veröffentlicht, sondern konkret nutzbare Verfahren, womit er sich teilweise selbst überflüssig macht.


AVM FRITZ!WLAN Repeater N/G (300 Mbit/s, Audioausgang analog/digital, WPS)
AVM FRITZ!WLAN Repeater N/G (300 Mbit/s, Audioausgang analog/digital, WPS)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Speziell als Verbindung zur Stereoanlage, 7. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät benötige ich nicht in seiner eigentlichen Funktion als Repeater, sondern um Musik vom Rechner über WLAN an die Stereoanlage schicken zu können. Wichtig war mir dabei, daß das Gerät nicht einen speziellen Player bietet oder voraussetzt, sondern sich wie eine Soundkarte, nur eben drahtlos, am Rechner konfigurieren läßt.

Diese Funktion erfüllt es gut, aber nicht perfekt. Man kann es per Kabel (analog oder digital) an die Stereoanlage anschließen oder das Signal über einen frei definierbaren UKW-Kanal senden lassen. Die UKW-Option hört sich pfiffig an, ist man doch in der Aufstellung des Repeaters freier. Leider kommt bei mir, trotz kürzester Entfernung von der Anlage, das UKW-Signal verrauscht und gestört an; andere UKW-Sender werden von der Anlage viel besser empfangen, also liegt das Problem wohl an dem Repeater. Nun gut, UKW-Qualität läßt sich mit direkter Verbindung per Kabel ohnehin nicht vergleichen. Trotzdem ein Punkt Abzug für das Anpreisen eines unbrauchbaren Features.

Die Verbindung über Analogkabel funktioniert ordentlich (einen Digitalanschluß bietet die eingesetzte Stereoanlage nicht, also konnte ich ihn nicht ausprobieren). Der Klang ist allerdings etwas blasser als wenn man den gleichen Titel von CD wiedergibt. Die in das kleine Gehäuse eingebaute Soundlösung ist wohl nicht für höchste Ansprüche gedacht.

Idiotisch ist die Stromversorgung. Der Netzstecker ist fest ins Gehäuse eingelassen. Damit wird etwa eine Verwendung in Mehrfachsteckdosen so gut wie unmöglich, und man ist sehr eingeschränkt, den funktechnisch optimalen Standort zu realisieren. Natürlich kann man das Teil an ein Verlängerungskabel hängen, aber dann bleibt es nicht stehen, da es keinen Fuß o.ä. hat - sein einziger Halt ist der Netzstecker. Dafür noch ein Punkt Abzug.


Programming in Scala
Programming in Scala
von Martin Odersky
  Taschenbuch

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A challenging topic, 17. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Programming in Scala (Taschenbuch)
First and foremost: Scala is an outstanding achievement, combining all important programming styles within one language, and trying to offer as much ease of use as possible given this challenging goal. And the book gives a wealth of insights about the Scala language and good programming style.

There are a few drawbacks, however. The book straddles to be both <quote> a comprehensive tutorial and reference <unquote>. Reaching both goals is nearly impossible, for a rich and complex topic like Scala, so the book fails to completely reach both goals. It is not a reference at all. The chapters try to progress from the elementary to the more difficult, so things that would be treated in one place in a reference manual get distributed across the book (e.g. lists, for loops).

Also as a tutorial, it doesn't fulfill all expectations. Most example programs are carefully and patiently explained, line for line. But this is not enough for explaining the more advanced features of the language. Many of these are introduced by toy examples that fail to give an idea how they ought to be used in real life. Examples for this are closures (4 pages), By-name parameters, co- and contravariance, and the diverse ways of structuring an application using packages, objects, and traits.

But remember, what's in the book is worth every page, and the explanations why certain language constructs behave as they do is good reading for every programmer -- and should be read by designers of other, less well-crafted programming languages.


TomTom Go 730 Traffic Navigationssystem inkl. TMC Pro (10,9 cm (4,3 Zoll) Display, 31 Länderkarten, Bluetooth, Text-to-Speech, Fahrspurassistent)
TomTom Go 730 Traffic Navigationssystem inkl. TMC Pro (10,9 cm (4,3 Zoll) Display, 31 Länderkarten, Bluetooth, Text-to-Speech, Fahrspurassistent)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Software unausgereift, 23. Mai 2010
Ich verwende das Gerät jetzt seit über einem Jahr. Positiv ist zu sagen: Es navigiert, meist zuverlässig.

Für die Software läßt sich dies nach mehrfachen Updates nicht sagen. Eine einzige Macke wurde durch einen Softwareupdate seitdem behoben, alle anderen bleiben bestehen:

- Es gibt angeblich eine Softwarefunktion, mit der das Gerät beim Einschalten beschleunigt die Satelliten findet. Ein, zwei Tage nach dem Update: Super. Dann wieder, wenn das Auto einige Stunden abgestellt war: 1 bis 2 Minuten Satellitensuche. Solch ein Satellit ist ein Körper, der sich auf einer festen, physikalisch berechenbaren Bahn bewegt. Da müßte man doch aus der Uhrzeit die Position ermitteln könnnen.

- Alle paar Tage legt das Ding nach dem Einschalten einen Neustart hin. Das geht dann so: Einschalten, Startbildschirm, Kartenansicht, Kunstpause, Schwarzer Bildschirm, Neustart. Nach ca. 3 Minuten Fahrt wird ein Bildschirm voll mit kleingeschriebenem Text angezeigt, den man bestätigen muß. Hat jemand vom Hersteller das Gerät schon mal in der Praxis benutzt? Dann müßte doch aufgefallen sein, daß eine Seite Text, während der Fahrt angezeigt, ziemlich nutzlos ist. Dann, nach inzwischen etwa 5 Minuten Fahrt, sind endlich die Satelliten gefunden. Dafür ist ein Teil der Einstellungen weg. Wie gesagt, alle paar Tage.

- Kartenupdates brechen gern nach der langen Downloadzeit erfolglos ab. Man muß es ein paarmal probieren, dann funktioniert es (bisher, hoffentlich weiter so).

- Nach einem Kartenupdate sind alle bisher gespeicherten Favoriten und angefahreren Ziele gelöscht. In einigen Foren liest man, das läge daran, daß das neue Kartenmaterial mit leicht verschobenen Koordinaten versehen sein kann, die man nicht von einer Version zur anderen portieren kann. Falls diese Erklärung zutrifft, ist sie eine schwache Ausrede: Das Gerät hat nicht nur die Koordinaten, sondern auch die Anschrift (Parkstr. 14, Musterhausen) gespeichert und könnte als kleinen Service diese bei Neuinstallation der Karten wieder eine Koordinate zuweisen. Unnötig zu sagen, daß der Hersteller in der (sowieso fast nicht vorhandenen) Dokumentation und beim Updatevorgang selbst mit keinem Wort auf dieses Problem eingeht.

Nachtrag Oktober 2010:

Ich reduziere die Bewertung nach meinen jüngsten Erfahrungen mit dem Gerät. Ich habe damit einen Urlaub in Languedoc-Roussillon, einer Gegend Frankreichs mit gut ausgebauten Straßen, verbracht und folgende Erfahrungen gemacht:

- Beim Laden aktueller Karten hat sich Tomtom etwas Neues ausgedacht. Angeblich wegen einer Vielzahl zusätzlicher Details in den Karten können nicht mehr alle lizensierten Karten gleichzeitig auf dem Gerät gespeichert werden, sondern nur ein Teil davon. Man muß sich also entscheiden, welche Karten man haben möchte. Die Länder kann man nicht selbst auswählen, sondern man muß aus einer Handvoll von Tomtom definierter Ausschnitte auswählen.

- Die angekündigten neuen Details in den Karten sind leider bei der Nutzung nicht erkennbar.

- Das Kartenmaterial für Frankreich ist grottenschlecht, nämlich offensichtlich auf einem total veralteten Stand. Man wird (bei Einstellung "schnellste Route") über Nebensträßchen geleitet, obwohl eine Hauptstraße vorhanden ist. Teilweise führt Tomtom auf Feld- oder Waldwege, die ohne Allradantrieb nicht fahrbar sind, natürlich auch, obwohl eine richtige Straße vorhanden wäre. Neuere Umgehungsstraßen und sonstige Änderungen in der Straßenführung sind nicht enthalten, dafür werden teilweise Straßen angezeigt, die in Realität schon seit Jahren zugewachsen sind. Einbahnregelungen in Städten sind Glückssache. Abbiegeanweisungen führen schon mal in einer Schlucht in den Abgrund.


Wicket in Action
Wicket in Action
von Martijn Dashorst
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,98

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not thorough enough, 5. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wicket in Action (Taschenbuch)
What's inside the book is okay (apart from a few errors in the program snippets that show that they have never been tested live).

The trouble is what's missing. The features of Wicket are described in a very elementary way. For most stuff, just the simplest possible example, or no example at all, is given. Topics that I found lacking (you might find different ones, depending on the type of application you try to build) are:

- Database integration. On page 130, you get a one-line hint to explore the DataView mechanism for that. No further explanation at all, no hint which mechanisms and patterns to follow if you want to display and manipulate database content. The chapter on Hibernate is a joke, using 6 pages mainly to introduce Hibernate itself (which is futile -- if you use Hibernate, you will need a separate tutorial anyway) and only superficially talking about its integration in Wicket. The usage of detachable models to avoid the dreaded Hibernate exceptions for stale objects gets 4 lines on page 318. (I got the impressions that towards the final chapters, the authors lost their enthusiasm for writing. In the beginning, even trivialities get thorough explanations. When describing the advanced stuff towards the end, they just state problems instead of showing how to solve them.)

- Details about the Wicket components used for building the Web interface. E.g., I'm still wondering how to dynamically set the caption of a button.

I suspect that a thorough guide to the product would need to have twice the page count of this book. As literature about Wicket is rather scarce, this is a real pity.


Philips HQ8200/17 Herrenrasierer
Philips HQ8200/17 Herrenrasierer

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So gut rasiert wie noch nie, 7. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philips HQ8200/17 Herrenrasierer (Badartikel)
Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung, daß Rasierapparate, unabhängig von Fabrikat und Preis, alle gleich gut rasieren. Bisher deckte sich das mit meinen Erfahrungen.

Dieser Rasierer hat mich eines Besseren belehrt. Seit ich ihn benutze, spare ich jeden Morgen ein paar Minuten. Kein mehrfaches Rasieren von Problembereichen, etwa unterm Kinn, ist mehr nötig. Meine Frau ist begeistert.

Zudem ist das Teil auch noch ungewöhnlich leise.

Auf den fehlenden Akkubetrieb kann ich gut verzichten, da man heutzutage eigentlich überall Strom aus der Steckdose bekommt...

Ein kleiner Schönheitsfehler: Das Kabel vom Steckernetzteil zum Rasierer ist ziemlich lang und, anders als bei den meisten Rasierern, kein Spiralkabel. Es schlängelt sich also munter durchs Bad, wo ja bekanntlich jede Menge kleine Sachen herumstehen, die sich in so einem Kabel verfangen können. Der Hersteller hat am Kabel einen Zettel angebracht mit einem Piktogramm, man soll das Kabel nicht abschneiden. Das Problem ist dem Hersteller also bewußt. Warum löst er es nicht durch ein Spiralkabel?


JasperReports for Java Developers: Create, Design, Format and Export Reports with the world's most popular Java reporting library
JasperReports for Java Developers: Create, Design, Format and Export Reports with the world's most popular Java reporting library
von David Heffelfinger
  Taschenbuch
Preis: EUR 44,93

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Playing for lines, 30. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
This is about the only book currently available about Jasperreports. As free web documentation of this Open Source software is scarce and mostly outdated, it is necessary to own a book like this if you want to make serious use of Jasper. The manufacturer sells a reference manual, but still a how-to guide is missing.

So there is quite a need for a book like this. Sadly, it misses the goal of being the Jasper developer's guide while performing his everday tasks with the tool.

At first sight, a page count of more than 300 appears promising. However, the content is rather basic and sometimes superficial. To reach an impressive volume, lots of tricks have been performed by the author and the editors. In the very beginning, look at the ANT build file for performing Jasper tasks. A first version is given on page 31. The second version fills page 35, with just 9 lines being inserted, the rest is a repetition of page 31. On the next page, again a repetition of the entire file, plus a few more lines. When repeating it again on page 41, it has blown to 1.5 pages, just for inserting 9 lines again.

So, the author consumes much space for explaining easy stuff. When it comes to more complicated stuff, he resorts to superficiality. Remember, Jasper is mostly used for web applications. The ANT file for generating the first web report is not included in the book, as this might have needed some thorough explanation. It may be downloaded from the book's web site. The downloaded file does not conform to the one explained in the book, and produced errors in the application I had built up following the book up to that point.

That style of repeating the trivial stuff on the expense of the meaningful is continued. For example, on page 57, a report file of 2 pages is given. On page 70, he repeats most parts of this file just to show that a single element has been removed.

Formatting example code is another way to fill pages without giving much information. Each curly Java bracket gets a line of its own, which leads to blown-up trivialities like the catch phrases covering half of page 61.

Displaying a static string in a report is not the real reason to use a report generator. While it is a nice first step in the beginning of chapter 3 (Creating Your First Report), it would not be necessary to repeat that step, using just another static text, on pages 80 to 82.

Like a pupil who has to write a 10 page essay but lacks good ideas, the author plays for lines wherever possible. This could be tolerated if everything relevant was contained in the book. But it isn't. Part of the confusion stems from the lack of even the basic terms in the register. No entries can be found e.g. for "text element", "report element". While those things are at least explained in the book, I could neither find a register entry nor an explanation of conditional styles. So again, those things that might be easily guessed, like aligning text, are covered. For conditional styles that you can't guess, you will find yourself googling for an example.

Even more complex stuff like Spring integration (Jasper is mainly used for web applications, and Spring is widely used as a web framework) gets less pages than creating trivial empty reports. So if you have slightly different options than the ones given in the Spring section, you will start experimenting on yourself.

For the graphical front-end iReport, the situation is much the same as for Jasper. The software is available for free, but no manual is included. Don't expect the iReport chapter of this book to come close to being a comprehensive guide. It is again an introduction into the first steps of using iReport, blown up by lots of oversized screen shots, and omitting the bulk of its functionality.

Regarding the appendix... oh, there is no appendix. Not even a short survey on commands and options, like in your basic HTML textbook.

I hope this way of presenting open source tools won't set a precedent. Otherwise we might find ourselves missing a lot of the tools' power just because of authors who behave like lazy pupils.


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