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Verbandsstratege - Redaktion (Berlin)

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Praxisbuch Mailings: Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten
Praxisbuch Mailings: Print- und Online-Mailings planen, texten und gestalten
von Gabriele Baron
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

5.0 von 5 Sternen Mailings leicht gemacht, 19. August 2016
In der Verbandskommunikation ist das Schreiben von Mailings eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Tool, um an die Mitglieder heranzutreten, sie auf dem Laufenden zu halten und letztlich mit guten Beiträgen und Leistungsberichten von der Stärke des Verbandes zu überzeugen. Doch immer wieder kommen die Kommunikatoren an die Grenzen ihres Wissens, wenn es darum geht, ein professionelles Print- und Online-Mailing zu planen, zu konzipieren und zu schreiben. Dies soll mit dem Praxisbuch „Mailings“ von Gabriele Baron nun ein Ende haben.

Für Verbände reicht es nicht aus, alle paar Wochen mal einen Newsletter rauszuschicken. Die regelmäßige und durchdachte Massenaussendung ist ein Marketingtool und sollte als solches immer wohlüberlegt sein. Die Autorin steigt deswegen direkt bei den Grundlagen ein. Am Anfang steht die Entscheidung, ob das Mailing in gedruckter oder elektronischer Form versandt werden soll. Doch auch rechtlich gibt es einiges zu beachten.

Baron zeigt auf, wie bestehende und potenzielle Zielgruppen lokalisiert, erfasst und angesprochen werden können. Dabei überzeugen nicht nur ihr großes und detailliertes Fachwissen, sondern auch die vielen Beispiele und Anregungen aus der Praxis, z. B. wie Adressdatenbanken beschafft und gepflegt werden.

Neben einem kurzem Ausflug in die Wahrnehmungspsychologie geht es in einem weiteren Teil um das redaktionelle Schreiben. Aufbau, Wortwahl und Informationsgehalt sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Mailing-Aktion. Wichtig ist es ebenso, die Botschaft so zu verpacken, dass sie für den Empfänger nicht nur attraktiv ist, sondern ihm vor allem einen klaren Nutzen bietet. Baron spricht wichtige Gestaltungsgrundlagen an, die dabei helfen, das Mailing zu strukturieren und somit eine sichere und zielführende Orientierung und Leseführung zu ermöglichen. Auch die Verpackung und die Aufmachung werden thematisiert, sodass das Mailing den Weg nicht in den Abfalleimer, sondern zum Leser findet.

Zur Verinnerlichung werden mit bebilderten Beispielen gelungene und weniger gute Online- und Print-Mailings analysiert. Baron beschreibt auch, wie selbst in der Produktion noch Möglichkeiten stecken, das Schreiben attraktiver zu machen, wie z. B. Duftmarkierungen, Prägungen oder Lacke. Bevor das Buch mit Listen und Diagrammen, die bei der Konzeption und Durchführung helfen, abgerundet wird, geht die Autorin auf mehrere aktuelle Trends wie die „Generation50plus“ ein und wie die entsprechenden Zielgruppen am besten angesprochen werden. Ein Glossar erklärt abschließend die ohnehin sparsam verwendeten Fachbegriffe.

Fazit: Alles in allem ein sehr umfang- und inhaltsreiches Buch, welches schon bald zum Standardwerk für Mailing werden könnte. Noch mal hervorgehoben werden sollte der lockere Sprachstil, der das Lesen sehr kurzweilig macht. Ebenso ist es gut, dass, wie die Autorin selber schreibt, auf die „babylonische Sprachverwirrung“ durch unnötigen Marketing-Fachjargon verzichtet wurde. So finden sich sowohl Anfänger als auch Mailing-Profis schnell zurecht und können direkt von den Inhalten profitieren.


Editorial Design - Magazingestaltung: Der Leitfaden für Grafiker und Journalisten
Editorial Design - Magazingestaltung: Der Leitfaden für Grafiker und Journalisten
von Nikola Wachsmuth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Magazingestaltung – wie die Profis es machen!, 4. Juli 2016
Die richtige Magazingestaltung ist das A und O für eine erfolgreiche Publikation, die möglichst viele Leser erreichen soll. Hier zählen nicht nur die Inhalte mit interessanten Themen und ein gut gesetztes Cover. Vielmehr ist auf Kleinigkeiten zu achten, damit Mitglieder oder andere relevante Multiplikatoren tatsächlich zu dem besagten Magazin greifen und es am Ende auch lesen. Durch das Buch „Editorial Design – Magazingestaltung“ wird klar, worauf es bei der Gestaltung ankommt und dass es vor allem wichtig ist, dass Designer mit Journalisten zusammenarbeiten und sie sich gegenseitig verstehen.

Magazine wie Spiegel, Stern oder auch Cosmopolitan sind wohl jedem ein geläufiger Begriff, diese Ausgaben haben es geschafft, sie werden wiedererkannt. Doch warum genau ist es der Fall, dass diese Titel so gut wie jedem etwas sagen? Maßgeblich entscheidend sind hier, neben den Inhalten, die Typografie, Dramaturgie und Titelgestaltung, wie es Nikola Wachsmuth in den gleichnamigen Kapiteln genauestens erklärt.

Durch gut gewählte Bildbeispiele werden die im Text angesprochenen Problematiken erklärt und aufgelöst. So bleibt keine Frage unbeantwortet. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine kleine Übungsaufgabe, wo zu abgebildeten Magazinen Fragen gestellt werden, wie z. B. was gut ist und was verbessert werden sollte. Hierdurch wird das Auge geschult, um schnell suboptimale Herangehensweisen zu erkennen.

Nikola Wachsmuth klärt auf, was hinter einer erfolgreichen Magazingestaltung steckt. Sie macht darauf aufmerksam, dass es vor allem auf das Zusammenspiel von Journalist und Gestalter ankommt, denn wenn einer den anderen nicht versteht, kann die gestalterische Umsetzung auch nicht im vollen Maße stattfinden. Genau diese Eigenschaft macht ein gutes Magazin aus. Das gelungene Zusammenspiel wird von den Rezipienten wahrgenommen, auch wenn sie sich sonst nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Fazit: Ein Buch, bei dem das Lesen viel Spaß macht, weil es aufgrund der Gestaltung ein wahrer Hingucker ist. Die kurz gehaltenen Kapitel haben einen hohen Informationsgehalt, der mit vielen Beispielen unterfüttert wird. Zudem ist es spannend zu lesen, wie bekannte Magazine mit gewissen Gestaltungsmethoden die Aufmerksamkeit der Rezipienten auf sich ziehen. Für Gestalter und Design-
interessierte ist dieses Werk ein Muss, da es viele Denkanstöße gibt. Neue Inspiration ist garantiert!


Von nichts kommt niemand: Mit talentiertem Nachwuchs die Zukunft im Handwerk meistern
Von nichts kommt niemand: Mit talentiertem Nachwuchs die Zukunft im Handwerk meistern
Preis: EUR 31,99

5.0 von 5 Sternen Die Welt war noch nie so unfertig. Pack mit an!, 20. Juni 2016
„Was wäre das Leben ohne das Handwerk?“ Diese simple Frage aus einer Imagekampagne des Zentralverbands des Deutschen Handwerks verdeutlicht dem Leser sofort: Das Handwerk ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und in allen Lebensbereichen unentbehrlich. Gleichzeitig macht es aber auch klar, dass qualifizierte Nachwuchskräfte auch in dieser Branche rar sind. Der Fachkräftemangel wird auch hier zu Engpässen in den Betrieben führen. Aus diesem Grund versucht der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT) e. V. mit dem Aufruf „Die Welt war noch nie so unfertig. Pack mit an!“ nachhaltig Nachwuchskräfte für Ihre Berufsfelder zu gewinnen. Doch große Imagekampagnen, bunte Flyer und kreative Slogans allein reichen nicht aus!

Der 180-seitige Praxisratgeber „Von nichts kommt niemand“des gelernten Schreinermeisters Udo Herrmann vermittelt dem Leser das nötige Rüstzeug, um einen erfolgreichen Nachwuchs für die Berufsfelder seines Verbandes zu generieren. Denn der Autor versteht es in elf Kapiteln eindrucksvoll, viele praxisbezogene Beispiele aus seinem eigenen Unternehmen mit theoretischen Ansätzen zu verweben.

Besonders die theoretische Aufbereitung in den einzelnen Kapiteln macht diesen Ratgeber auch für Verbandsvertreter anderer Branchen interessant. Schon im zweiten Kapitel „Hände weg – den will ich!“ wird deutlich, dass Verbände ihre Mitgliedsunternehmen befähigen müssen, besonders auf Ausbildungsmessen präsent zu sein. Zudem ist es unerlässlich, selbst aktiv zu werden, um für sich und seine Berufszweige werben zu können.

Der Abschnitt „Darauf habe ich Bock!“ gibt dem Leser einen Einblick, wie ein Verband eine attraktive Stellenanzeige entwickeln kann, die sich deutlich von den gewöhnlichen „08/15“-Anzeigen der anderen Mitbewerber abhebt. Der Praxistipp zeigt, dass dies am besten gelingt, wenn die Stellenanzeige nach den Wünschen der Jugendlichen formuliert wird.
In dem Kapitel „Hier gehörst du hin (Ein Fisch am Angelhaken)“ vermittelt der Autor Tipps und Tricks, wie Verbandsvertreter und Personaler den Bewerber in einem Bewerbungsgespräch in eine offene, positive und auskunftsfreudige Stimmung versetzen, um so die Begeisterung und Lust auf die eigene Branche zu wecken.

Fazit: Der Praxisratgeber gibt einen ersten schnellen und verständlichen Überblick über das, was Verbände und Unternehmen selbst tun können, um Branchennachwuchs zu generieren. Die Kapitel sind klar strukturiert und werden mit Praxistipps abgeschlossen, wodurch dieses Buch nicht nur für Führungskräfte aus Handwerksverbänden, sondern auch für Unternehmensvertreter relevant sein kann.


Praxisbuch Kundenbefragungen: - Repräsentative Stichproben auswählen - Relevante Fragen stellen - Ergebnisse richtig interpretieren
Praxisbuch Kundenbefragungen: - Repräsentative Stichproben auswählen - Relevante Fragen stellen - Ergebnisse richtig interpretieren
von Uwe Weinreich
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitgliederbefragungen – Datenerhebung in der Verbandsarbeit, 25. Mai 2016
Ein Verband sollte das Angebot nach innen und sein Handeln nach außen, stets den Bedürfnissen und Wünschen seiner Mitglieder anpassen. Aus diesem Grund ist es essentiell für die eigene Arbeit und die Zufriedenheit der Mitglieder, dass der Verband über eben jene Bedürfnisse informiert ist. Eine Möglichkeit das vorhandene Wissen über seine Mitglieder zu erweitern und Feedback zu erhalten, ist eine Mitgliederbefragung. Was bei der Planung und Durchführung beachtet werden muss, stellen die Autoren Weinreich und von Lindern in Ihrem Buch „Praxisbuch Kundenbefragungen“ vor.

Um aus der Befragung einen praktischen Mehrwert für die eigene Arbeit ziehen zu können, müssen im Vorfeld Ziele und Inhalte klar definiert werden. Wichtige Fragen die Weinreich und von Lindern eingehend stellen, verdeutlichen bereits, worauf es bei einer gut gemachten Mitgliederbefragung ankommt. „Welche Informationen haben wir bereits und welche wollen wir erhalten?“, „welche Methoden werden zu welchem Zeitpunkt eingesetzt?“ und „welche Ressourcen stehen dafür zur Verfügung?“, werden solche Fragen nicht zu Beginn geklärt, läuft die Befragung Gefahr unstrukturiert abzulaufen und gleichzeitig eine Menge irrelevanter Daten zu produzieren. Um das zu verhindern, ist das Buch eine gute Hilfe, denn es begleitet den Leser mit hilfreichen Tipps von den Vorüberlegungen bis zur Durchführung der Befragung.

Besonders eingehend erklären die beiden Autoren die Konstruktion des Fragebogens und die Wahl der passenden Fragen. Aufbauend auf methodischen Vorüberlegungen werden verschiedene Frageformen anhand von Beispielen erklärt. So werden offene, geschlossene und halboffene Fragen erläutert und ihre möglichen Anwendungsgebiete vorgestellt. Dabei kommt es maßgeblich auf die klare Formulierung der Fragen an, als auch ihre Anpassung an das jeweilige Befragungsziel. Als Ergänzung dienen Übersichtstabellen und Praxistipps. So werden zum Beispiel Tipps zur Motivation der Befragten, durch einen engagierten Interviewer und entsprechende Formulierungen in der Einleitung der Befragung, anschaulich in einem Infokasten dargestellt.

Fazit: Insgesamt ist das Buch ein guter Einstieg in das Thema Mitgliederbefragungen. Der Leser wird von den Autoren an die Hand genommen und mittels praktischen und einfachen Beispielen Stück für Stück bei der Planung einer Befragung begleitet. So werden grundlegende Kenntnisse genauso vermittelt wie detaillierte Anweisungen über die richtige Formulierung der Fragen und die Auswertung der Befragung. So wird das Thema in allen Facetten abgedeckt.
Der Titel „Praxisbuch“ ist für hier also wirklich treffend gewählt.


Storys mit Studien: Die Produktion von Aufmerksamkeit mit Rankings, Umfragen und Statistiken in Journalismus und PR (Organisationskommunikation)
Storys mit Studien: Die Produktion von Aufmerksamkeit mit Rankings, Umfragen und Statistiken in Journalismus und PR (Organisationskommunikation)
von Jens Derksen
  Taschenbuch
Preis: EUR 49,99

5.0 von 5 Sternen Branchenbefragungen – ein Weg in die Öffentlichkeit?, 25. Mai 2016
Verbandsvertreter sind das Sprachrohr ihrer Branche. Um über Trends oder Probleme immer bestens informiert zu sein, sollten regelmäßig aktuelle Zahlen und Stimmen aus der Branche vorliegen. Mit Hilfe von Marktdaten können sowohl im persönlichen Gespräch, als auch in der Presse, die eigene Position untermauert werden und die Argumentation auf belastbaren Daten aufbauen. Wie Studien und Branchenbefragungen medienwirksam inszeniert werden, erläutert Jens Derksen in seinem Buch „Storys mit Studien“.

Während seiner Untersuchung betrachtete der Autor die Tageszeitungen „Süddeutsche Zeitung“, das „Handelsblatt“, „Die Welt“, sowie „Spiegel Online“. Dabei wurden die vier Zeitungen eine Woche lang auf ihren Inhalt analysiert, um festzustellen, welche Rolle Studien in der medialen Berichterstattung spielen. Derksen stellte fest, dass „Studien bzw. Branchenbefragungen in ca. 9 Prozent aller Artikel thematisiert werden“. Die größte Häufung tritt jedoch in den Ressorts Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf. Entweder sind Studien selbst der Hauptgegenstand des Berichts, sie werden als Aufmacher benutzt oder fungieren als Unterstützung für die subjektive Meinung des Journalisten. Besonders häufig zitiert werden dabei Befragungen zu Jobaussichten in einer Branche, Kundenverhalten sowie technische Entwicklungen und deren Auswirkung auf die Entwicklung in der Branche. So bietet es sich für einen Verband beispielsweise an, in eine Debatte über eines der oben genannten Themenfelder, mit einer aktuelle Studie einzusteigen. Der Verband kann dadurch seine Branchenrelevanz erhöhen und verdeutlichen. Derksen stellte außerdem fest, dass ca. „20 Prozent aller Befragungen über die berichtet wird, von Verbänden durchgeführt wurden“. Damit gehören sie neben Unternehmen und der Wissenschaft zu den Hauptabsendern von Studien und Befragungen.

Fazit: Ausgehend von diesen Erkenntnissen wird die hohe Bedeutung von Branchenumfragen in der Pressearbeit deutlich. Kommunikationsverantwortliche in Verbänden sollten sich diesen Umstand zu Nutzen machen und mit einer Branchenbefragung mediale Aufmerksamkeit für den Verband und seine Themen schaffen. Derksen gibt einen guten Einblick über die Themen, Absender und die anschließende mediale Aufbereitung von Studien und Umfragen. Durch den wissenschaftlichen Charakter des Buches ist der Inhalt zwar sehr informativ, aber dafür auch sehr theoretisch. Nichtsdestotrotz sind die vielen Statistiken ein guter Anhaltspunkt, um zu sehen, mit welchem Thema ein Verband die höchste mediale Aufmerksamkeit erzielen kann.


Digitales Dialogmarketing: Grundlagen, Strategien, Instrumente
Digitales Dialogmarketing: Grundlagen, Strategien, Instrumente
von Heinrich Holland
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 79,99

5.0 von 5 Sternen Dialogmarketing: neue Wege in der Mitgliederbindung?, 24. März 2016
Eine große Gefahr für Verbände ist, dass typische Verbandsleistungen günstiger von Unternehmen oder Konkurrenzverbänden angeboten werden und Mitglieder abwandern. Wer eine langfristige Beziehung zu seinen Mitgliedern aufbauen will, um sie zu binden, sollte sich mit dem Konzept des Dialogmarketings vertraut machen. Im ersten Teil von Hollands Sammelband wird es vorgestellt.

„Im Dialogmarketing redet man mit seinen Kunden, im klassischen Marketing werden sie angebrüllt“, so beschreibt der Herausgeber worauf es beim Dialogmarketing ankommt. Der Austausch zwischen Kunde und Unternehmen steht im Vordergrund, nicht eine einseitige Kommunikation. Das Ergebnis dieses Dia-logs soll eine individuelle und effiziente Kundenbetreuung sein. Die Unterschiede zwischen klassischen Marketingmaßnahmen und Formen des Dialogmarketings verdeutlicht Holland mit Tabellen in denen die Vor- und Nachteile ausführlich dargestellt werden.

Besonderer Bedeutung spricht Holland der persönlichen Ansprache des Kunden zu, denn „der Mensch liest nichts Anderes so gerne wie seinen eigenen Namen“. Diese Aussage verdeutlicht die Bedeutung einer personalisierten und zielgruppengerechten Ansprache. Briefe, Mailings, Service- und Produktangebote sollen im Zuge des Dialogmarketings möglichst personalisiert an den Kunden gebracht werden. Durch diesen persönlichen und kontinuierlichen Kundenkontakt soll eine emotionale Beziehung zwischen Kun-de und Unternehmen aufgebaut werden. Eindrücklich beschreibt Holland diese Beziehung anhand eines kleinen Tante-Emma-Ladens. Nicht eine einmalige Transaktion steht im Vordergrund, sondern eine dauer-hafte Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen. Dieses Prinzip sollten auch Verbände beherzigen, insbesondere der kontinuierliche Austausch zwischen dem Verband und seinen Mitgliedern sollte geför-dert und nicht vernachlässigt werden. Im besten Fall entsteht so eine dauerhafte Beziehung, die Austritten vorbeugt.

Fazit: Da die Aufsatzsammlung auf die Beziehung zwischen Unternehmen und seinen Kunden eingeht, lässt es sich nicht direkt auf die Verbandswelt übertragen. Dennoch liefert das Konzept Dialogmarketing einige spannende Ansätze für die Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung in Verbänden.
Leider wiederholt sich Holland häufiger, was den Informationsgehalt schmälert, dennoch ist sein Aufsatz ein guter Einstieg in grundlegende Konzepte des Dialogmarketings. Im weiteren Verlauf des Sammelban-des, der insgesamt 900 Seiten umfasst, kommen weitere Experten aus der Wirtschaft zu Wort. Sehr um-fangreich geben sie Auskunft über Instrumente, Strategien und Anwendungsbereiche des Dialogmarke-tings. Somit ist das Buch das Standartwerk für Einsteiger in die Welt des Dialogmarketings.


Gesprächstechniken
Gesprächstechniken
von Anja Kanitz
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Kommunikation ist das halbe Leben!, 10. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Gesprächstechniken (Broschiert)
Eine gute Ausbildung ist meist der Schlüssel zu einer erfolgreichen beruflichen Karriere. Aber nur, wenn die notwendigen kommunikativen Fähigkeiten vorhanden sind, die in vielen Branchen von elementarer Bedeutung sind. Im Gespräch mit Unternehmen, Verbänden oder Mitgliedern sind gute Gespräche die Basis für eine gelungene Zusammenarbeit. Denn das Kommunikations-Know-how, was sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens aneignet, reicht oft nicht aus, um sein Fachwissen an die vielfältigen Menschen und die entsprechenden Situationen weiterzugeben bzw. anzupassen.

Der 128-seitige Taschenguide „Gesprächstechniken“ von Anja von Kanitz vermittelt das nötige Rüstzeug, um Gespräche und Verhandlungen auf einer sachlichen Ebene führen zu können. Der Ratgeber ist unter-teilt in vier Kapitel. Im Kapitel „Gespräche analysieren & vorbereiten“ weist von Kanitz darauf hin, dass vor einem guten Gespräch eine entsprechende Vorbereitung stattfinden muss. Was wollen Sie im Gespräch? Mit wem haben Sie es zu tun? Wo findet das Gespräch statt und welche Gefühlen haben Sie dabei? Diese und weitere Faktoren tragen dazu bei, ob ein Gespräch erfolgreich verläuft.

Sobald die Vorbereitung abgeschlossen ist, empfiehlt Anja von Kanitz, das Gespräch aktiv anzugehen und zu gestalten. Hierzu muss klar sein, welche Gesprächstechniken notwendig sind, um den Gesprächs-partner vom eigenen Anliegen überzeugen und beeinflussen zu können. Neben der zielgerichteten Argu-mentation gehört zunächst auch das aufmerksame Zuhören. Denn erst dann, so die Autorin, wird dem Gegenüber signalisiert, dass dessen Sichtweise ernst genommen und respektiert wird. Hierfür ist ein wich-tiges Stilmittel das ‚Paraphrasieren‘. Denn mit der Paraphrase können beide Gesprächsparteien überprü-fen, ob das Verständnis zu einem bestimmten Sachverhalt identisch ist.

Ein weiterer wichtiger Faktor in der Gesprächsführung ist zweifelsohne die Körpersprache. Dem entspre-chend wird in dem Kapitel „Der Körper redet mit“ analysiert, wie das gesamte Auftreten die Wirkung des Gesprochenen beeinflussen kann. Das Sprichwort: „Kleider machen Leute“ ist heute aktueller denn je. Der Kleidungsstil, der erste Eindruck gibt dem Gegenüber eine erste Orientierung, ein erstes Gefühl.

Fazit: Der Taschenguide gibt einen ersten schnellen und verständlichen Überblick über das, was es im Gespräch auf beruflicher Ebene zu beachten gilt. Die Kapitel sind klar strukturiert und können mit einzel-nen Hilfestellungen, die textlich und farblich hervorgehoben sind, überzeugen. So schließt jedes Kapitel mit einem konkreten Beispiel, zu dem eben erläuterten Sachverhalt ab, mit dem mögliche Fallstricke um-gangen werden können. Abgeschlossen wird der Abschnitt mit einer Checkliste, die alle Hinweise noch einmal übersichtlich bündelt.


Kontakte knüpfen und beruflich nutzen: Erfolgreiches Netzwerken
Kontakte knüpfen und beruflich nutzen: Erfolgreiches Netzwerken
von Gudrun Fey
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Netzwerken heißt in Menschen investieren, 2. Februar 2016
Als Verbandsvertreter kennen Sie das Problem. Im Gespräch auf Messen, Tagungen oder Kongressen kommen Sie mit potenziellen Mitgliedern und Interessenten ins Gespräch. Dabei schaffen Sie es, mal mehr, mal weniger Kontakte aufzubauen. Doch was bleibt davon, wenn die Visitenkarten in Jacken- oder Hosentaschen verschwinden oder gar beim nächsten Reinigungstermin verloren gehen? Um jedoch einen Nutzen aus den Begegnungen zu ziehen, müssen Sie die Kontakte in Beziehungen umwandeln, um so eine stärkere Bindung an ihren Verband zu erreichen. Wie das geht, beschreibt die Trainerin für Rhetorik und Kommunikation, Gudrun Fey in ihrem Ratgeber: „Kontakte knüpfen und beruflich nutzen: Erfolgrei-ches Netzwerken.“

Der 160-seitige Ratgeber ist unterteilt in 14 Kapitel. In den ersten Kapiteln erklärt Gudrun Fey zunächst, wovon Erfolg im Beruf abhängt, und was ein (berufliches) Netzwerk darstellt. Neben der persönlichen Leistungsfähigkeit, gehören nach ihrer Auffassung auch eine Portion Glück und das richtige Timing dazu, um ein erfolgreiches Netzwerk aufbauen zu können. Netzwerken beruht auf der Reziprozitätsregel „Do ut des“ – oder auf Englisch: „No give, no get“. Die Regel, die besagt, dass Sie, wenn Sie von einer Person etwas bekommen haben, sich verpflichtet fühlen, ihm etwas Vergleichbares zukommen zu lassen. Wenn das Verbandsvertreter für die Arbeit adaptieren möchten, sollten sie also herausfinden, was Sie ihrem Gesprächspartner (Mitglied oder Interessent) bieten können.

Ab dem sechsten Kapitel erfahren Sie, nachdem Sie sich in den ersten fünf Kapiteln selbst einzuschätzen gelernt haben, wie Sie Ihre Fähigkeiten gezielt einsetzen können. Gerade für den Aufbau einer Mitglieder-beziehung sind die Kapitel „Ergreifen Sie die Initiative“, „Kontaktpflege gehört dazu!“, „Wie Sie Kontakte in Beziehungen umwandeln“, „Netzwerken mit Kunden“ und „Netzwerken im Beruf“ eine willkommene Betriebsanleitung, um Interessenten stärker an sich binden zu können. Die Kapitel sind kurz und knapp strukturiert und mit griffigen Überschriften betitelt. Abgeschlossen werden alle Kapitel im Buch mit einem Praxis-Tipp, der die Hauptaussage des Abschnitts noch einmal zusammenfasst.

Möchte man nun als Verbandsvertreter einen Mehrwert aus dem Ratgeber ziehen, lohnen sich die o.g. Kapitel, denn dort macht Gudrun Fey im Kapitel „Ergreifen Sie die Initiative“ deutlich, dass Netzwerken nur gelingen kann, wenn Kommunikationsverantwortliche ihre „Dornröschen-Mentalität“ überwinden und aktiv auf Menschen bzw. die Mitglieder zugehen. Aber Fey warnt davor, nach dem Credo zu verfahren: „Netzwerken kostet Zeit“. Vielmehr ruft sie dazu auf, Netzwerken als eine notwendige Investition zu be-trachten, die ähnlich wie eine Mailingaktion oder das Einarbeiten in eine neue Software eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

Diese Annahmen führen schließlich zu der Hauptaussage des Kapitels, wonach Netzwerken heißt, in Men-schen zu investieren. Fey vergleicht die Art der Investition mit dem Aktienhandel. Denn bei beiden Tätig-keiten kann es passieren, dass Sie bitter enttäuscht werden, wenn Sie nicht über die nötige Menschen-kenntnis verfügen. Diese kann man aber nur durch lebenslange Beobachtungen erlangen. Wer jetzt jedoch denkt, dass Kommunikationsverantwortliche erst über Jahre in Unternehmen oder Verbänden arbeiten müssen, um dieses Level zu erreichen, denkt falsch. Denn das Empfehlen und Fördern von Menschen bzw. in sie zu investieren ist unerlässlich, um einen Erfolg verbuchen zu können. Allerdings immer mit dem Risiko, auch mal „auf das falsche Pferd“ zu setzen. Wenn Sie das befolgen, können Sie sagen: „Wer mutig ist, lernt mehr“.

Im Kapitel „Kontaktpflege gehört dazu!“ geht die Autorin darauf ein, wie Verbandsvertreter konkret mit einem Geschäfts- bzw. Mitgliederkontakt umgehen können (müssen). Zunächst einmal, sollten Sie für ihren Kontakt als Ansprechpartner immer gut erreichbar sein. Neben dem Telefonanschluss in Ihrer Firma, können Sie für eine tiefere Beziehung auch eine Privatnummer an Ihren Kontakt weitergeben.

Wer jetzt jedoch befürchtet, dass seine Kontaktdaten inflationär gehandelt werden, und Sie dadurch schon am Morgen „zugelabert“ werden, dem kann nur empfohlen werden, darauf zu achten, wie selten das vorkommt. Sollte es dennoch vorkommen, kann man immer noch auf den Praxis-Tipp des Ratgebers zurückgreifen, der eine schöne Formulierung zur Beendigung eines jeden Gespräches bereithält. Fragen Sie: „Bevor wir das Gespräch beenden, gibt es noch Punkte, die Sie besprechen möchten?“

Das wahrscheinlich relevanteste Kapitel für alle Verbandsvertreter ist das 8. Kapitel „Wie Sie Kontakte in Beziehungen umwandeln“. Der Titel verrät schon, dass ein bloßer Kontakt nicht reicht, um daraus eine funktionierende Beziehung aufzubauen. So empfiehlt Fey gleich am Anfang des Abschnitts, für den Auf-bau einer Beziehung in Vorleistung zu treten. Das heißt: Fragen Sie sich nicht gleich zu Beginn: „Wie viel profitiere ich von dem Netzwerk?“, sondern: „Was kann ich anderen bieten, was macht mich für andere interessant?“. Dieses Verhalten suggeriert Ihrem Gesprächspartner, dass Sie ein hilfsbereiter Mensch sind, der serviceorientiert denkt. Dies wird sich laut Fey, früher oder später, auszahlen.

Fazit: Der Ratgeber gibt einen Überblick, wie es gegenwärtig in der Berufsbranche bzw. Kommunikations-branche zugeht. Dabei legt es einen sehr starken Fokus darauf, dass Jobs mehr oder weniger über Kontak-te vergeben. Wie Verbandsvertreter dieses Netzwerk gezielt nutzen können, erfährt der Leser nur unzu-reichend. So kann das Buch auf zwei wesentliche Aspekte reduziert werden: "Wie gehe ich auf Menschen zu?" und "Wie werden diese Menschen zu Beziehungen, Kontakte, Bekannte, Freunde?" Im Wesentlichen unbeantwortet bleibt dagegen die Frage: "Wie nutze ich diese Kontakte beruflich?". So bleibt es eine nette Publikation für Einsteiger. Für erfahrene Verbands- und Kommunikationsprofis werden die Beispiele, Pra-xistipps und Übungen zu trivial sein. (kun)


Storytelling (PR Praxis)
Storytelling (PR Praxis)
von Dieter Herbst
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind!, 30. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Storytelling (PR Praxis) (Taschenbuch)
Schon als Kind mochten wir es, wenn uns unsere Eltern Geschichten vorgelesen haben. Warum diese Tradition nicht auch im Erwachsenenalter fortsetzen und im Berufsleben für die Bewerbung von Kampag-nen einsetzen? Das Erzählen von Geschichten hat in unserer Kulturgeschichte einen festen Platz. Unser Kulturkreis, der maßgeblich von jüdisch-christlichen Einflüssen geprägt und fast 3.000 Jahre alt ist, sieht in Geschichten geheimnisvolle und wirkmächtige Kräfte. Sie waren seit jeher ein Abbild von Existenzängs-ten, Leid, Schuld, Glück, Gerechtigkeit und Unrecht, Krieg und Frieden sowie von gelingendem und ver-passtem Leben. Geschichten sprachen für sich und hatten eine höhere Aussagekraft als die eigenen Worte.

Die Wiederentdeckung der Geschichtserzählung und ihren geheimnisvollen und wirkmächtigen Kräfte, dass im Englischen „Storytelling“ genannt wird, werden dringender denn je von Marken und Unternehmen gebraucht, da Konsumenten ein Produkt oder eine Kampagne eher im Gedächtnis behalten, bei denen ihnen eine schöne Geschichte präsentiert wird und sie zum Schmunzeln oder Nachdenken angeregt wer-den.

Storytelling bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, sich selbst vorzustellen. Es können Inhalte vermit-telt werden wie deren Werdegang, Vorstellung ihrer Arbeit und Leistungen, Geschichten über Erfolg und Misserfolg. Dies alles zeigt das Innenleben des Unternehmen: Beweggründe, Träume und Visionen, Zweifel und Gewissheit und die Motive der Mitarbeiter und Kunden. Diese emotionale Nähe bringt spannungsge-ladene Fakten hervor. Kurzum: Den Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind. Der Autor Dieter Georg Herbst warnt jedoch davor, die Strahlkraft des Storytellings zu unterschätzen. Denn Geschichten in der PR-Arbeit seien entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil „keine lockeren Plaudereien, schönfärbende Gefälligkeiten oder gar Erfindungen. Sie sollen zeigen, wofür das Unternehmen steht, welchen Nutzen es bietet, welche Visionen es hat.“

Doch nicht nur Marken und Unternehmen können von einer gut gemachten Story profitieren. Auch Ver-bände und Non-Profit-Organisationen sollten Storytelling in ihrer PR-Strategie berücksichtigen. Amnesty International geben in ihren Kampagnen häufig einen Überblick darüber, wie die Mitmach-Idee bei den Mitgliedern verankert wird. Ein weiteres Beispiel ist die Deutsche Krebshilfe, die in ihren Geschichten den Fortschritt beim täglichen Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs dokumentieren und dabei gleichzeitig von ihren Rückschlägen berichten.

Das Ziel dieser Vorgehensweise ist es, den internen und externen Bezugsgruppen gegenüber, ein klares und lebendiges Bild vom Verband oder der NGO zu zeigen. So gelingt es, den Mitarbeiter stärker an den Verband und dessen Story zu binden. Und auch Geldgeber und Unterstützer bekommen das Gefühl, ein Teil dieser Erfolgsstory sein zu wollen. Nicht zuletzt fällt es Journalisten leichter, über eine spannende Story als über einen trockenen Sachverhalt zu berichten.
Neben den Funktionen von Storytelling gibt der Autor Dieter Georg Herbst dem Leser einen theoretisch fundierten und anderseits sehr praxisnahen Einblick. Herbst, PR-Berater und Professor an der Universität der Künste Berlin, vermittelt die Konzeptionsaufgabe des Storytelling und verdeutlicht dies mit vielen Best-Practice-Beispielen. Darüber hinaus stellt er in einem Serviceteil den interessierten Lesern eine Fund-grube für Tipps, Checklisten, Internetlinks und Literaturempfehlungen zur weiteren Recherche zur Verfü-gung. In dem rund 200 Seiten umfassenden Buch gibt es neben den Anwendungsbeispielen klar struktu-rierte Kapitel, die an konkrete Zielgruppen adressiert sind. Mitarbeiter, Journalisten oder Finanzgemeinden werden ebenso fündig, wie Referenten für digitale Anwendungen.

Aufgelockert wird das Buch durch drei Gastbeiträge anderer Autoren. So gibt der Marketing- und Werbe-experte Werner T. Fuchs einen Einblick, wie man zu einem guten Geschichtenerzähler wird. Er erklärt, wie für eine bestimmte Zielgruppe die richtige Geschichte entwickelt und glaubhaft inszeniert wird. Weitere Inspiration erhält der Leser durch das Kapitel von Barbara A. Karanian, die über das „Storytelling für Exis-tenzgründer und Unternehmer“ berichtet. Ihr Beitrag fußt auf Forschungsergebnisse aus einem Doktoran-denseminar, wie Existenzgründer, Designer und Ingenieure mit ihren eigenen Geschichten aus der frühen Gründungszeit umgehen. Abschließend zeigt Burghardt Tenderich in seinem Gastbeitrag „Storytelling für Märkte – Transmedia Branding“, welche Designelemente eine Transmedia-Branding-Kampagne braucht, um die Marke in den verschiedenen Medienkanälen zu positionieren.

Fazit: Das Buch ist aufgrund seiner Struktur und des Inhalts ein willkommenes Hilfsmittel für alle, die sich tiefgehender mit dem Thema Storytelling in der PR-Landschaft befassen wollen. Die qualitativ hochwerti-gen Kapitel mit Anregungen, Anwendungsbeispielen und Informationen können sowohl für kleinere und gesellschaftliche Einheiten interessant sein wie für große Vereine oder religiöse Gemeinden.


Kundenorientierung. Bausteine für ein exzellentes Customer Relationship Management (CRM)
Kundenorientierung. Bausteine für ein exzellentes Customer Relationship Management (CRM)
von Manfred Bruhn
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Mitgliederorientierung im Verband professionalisieren, 12. November 2015
So manche ehrenamtliche Mandats- und Funktionsträger reiben sich erstaunt die Augen und trauen ihren Ohren nicht, wenn sie das Hauptamt um Unterstützung bitten. Denn viel zu selten begreifen sich Ge-schäftsstellen-Mitarbeiter als professionelle Dienstleister. In ihrer Welt sind sie – in einer festen Hierachie eingebundene – Verwalter eines ewigen Feuers. Die Binnensicht verklärt, dass dieses Feuer nicht ewig lodert. Um das Ehrenamt einzubinden und Mitglieder zu begeistern, lohnt sich ein Blick in das Buch Kun-denorientierung des Marketingprofessors Manfred Bruhn.

Beim Bertelsmann-Club wissen Analysten genau, wann es zu vermehrten Austritten kommt: Kurz vor Ende der Mindestvertragsdauer und zum Ende des Kalenderjahres. Kurzerhand hat sich der Bücherclub ent-schieden zu diesen Zeiten zielgerichtete Werbesendungen zu versenden, um Mitgliedskündigungen zu-vorzukommen. Mit solchen praktischen Beispielen garniert Bruhn seine strategische Ausführung über Kundenbindungsmanagement, die sich an Abschnitte über Qualitäts- und Servicemanagement anschlie-ßen. In diesen Abschnitten kommt er immer wieder auf solche praxistaugliche Instrumente zu sprechen.

Bruhn weiß um Effizienz und beendet jedes Kapitel mit einer Zusammenfassung, die neben strategischen und organisatorischen Hinweisen, auch Tipps für Evaluationen und gegebenenfalls spätere Optimierun-gen von Prozessen bereithält. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Mitgliederorientierung (bei ihm: Kun-denorientierung) ist – laut Bruhn –die Datengrundlage. Erst wenn regelmäßig und standardisiert Zufrie-denheit gemessen und erhoben wird, wie häufig, wann, welche Leistungen durch wen abgerufen werden, können Rückschlüsse auf die strategische Ausrichtung und die Notwendigkeit von Angeboten, getroffen werden.

Fazit: Was es schwer macht –das für Unternehmen gedachte Buch –1:1 in die Verbandswelt zu überneh-men ist, dass Verbände an Satzungen gebunden sind und somit die Aufgaben/Tätigkeitsfelder ihrer Orga-ne sowie die Organisationsziele klar definiert sind. Doch das Buch sollten Kommunikationsverantwortli-che und Führungsverantwortliche als Inspiration für ein besseres Verbandsmanagement nehmen. Denn zu gut leitet Bruhn her, wie sich Prozesse und Dienstleistungen effizient auf die Bedürfnisse der Zielgrup-pen ausrichten und stetig anpassen lassen.

Kurzum: Während die Mitgliederkommunikation im Verbandsalltag häufig „abgearbeitet“ - aber nicht strukturiert und hinterfragt wird – setzt Bruhn bei der Kundenkommunikation auf erfrischende und anre-gende Ansätze, die dabei helfen Prozesse, Effektivität und Effizienz zu hinterfragen und sich an Mitglieder zu orientieren.


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