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Rezensionen verfasst von
Rocker (Deutschland)

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It Came From Memphis
It Came From Memphis
von Robert Gordon
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,53

4.0 von 5 Sternen Guter Blick auf Memphis und seine Kultur, 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: It Came From Memphis (Taschenbuch)
Ein sehr interessantes Buch. Es dreht sich weder ausschließlich um die Musiker, noch um die großen Stars, sondern blickt tiefer in Memphis' Kultur, betrachtet die Labels, die Studiobands und die nicht ganz so bekannten Musiker. Genau da liegt jedoch ein Schwachpunkt meiner Meinung nach. Denn am Ende merkt man, dass es sich auf eine gewisse Weise doch um eine feste Gruppe von Menschen dreht und zwar die, die der Autor sehr verehrt (und mit denen er anscheinend auch befreundet ist). Etwas mehr Tiefgang in die Welt der schwarzen Bevölkerung wäre z.B. wünschenswert gewesen.
Sehr schön, dass man im Anhang noch Musiktipps zu den einzelnen Kapiteln bekommt. Die beiden zum Buch gehörenden CDs besitze ich nicht und kann somit nichts dazu sagen.


Viva Elvis
Viva Elvis

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfassbar, 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Viva Elvis (Audio CD)
Um diese CD zu zu beschreiben, muss man sich erstmal die zwei großen Denkrichtungen vergegenwärtigen, die ein solches Produkt hervorruft.
Zunächst gibt es die Leute, die denken, dass es ein Schritt nach vorne ist, Elvis' Musik derart umzugestalten, dass sie nach modernem Radiopop klingt und so neue Fans und eine neue Herangehensweise an die Lieder zu gewinnen, die so nicht vom Künstler gewollt war. Frei nach dem Motto Hauptsache ein Erfolg und die Anpassung des Namens Elvis Presley an eine vorrübergehende Mode.
Die zweite Gruppe sind die Leute, die den gehörigen Respekt vor dem Werk eines Künstlers aufbringen und es ablehnen, dieses, selbstgewählte (!), Werk, und im Fall Presley's sogar allgemeines Kulturgut, mit solchen Remixen zu verfälschen.
Es benötigt nicht viel Wissen oder künstlerisches Verständnis, sondern lediglich den jedem Menschen zu eigen seien sollenden Respekt vor den Leistungen und Errungenschaften anderer Person. Ein kurzes Gleichnis: Es geht ja auch niemand dahin, schreibt Göthe's Faust um und verkauft es dann als dessen erstes Werk seit soundso vielen Jahren.

Die nächstes Frage, ist die nach der Qualität des Produktes. Da ich davon ausgehe, dass die CD ordentlich hergestellt wurde, ohne Kinderarbeit oder Sklavenhaltung, beschränke ich mich auf den Inhalt, denn an dem gibt es Kritikpunkte, auch wenn man das oben Genannte außen vor lässt.

Eine sehr störende Geschichte ist, dass Elvis in den 50er Jahren, aus denen einige verwendete Aufnahmen stammen, in Mono und live im Studio aufgenomen hat. Das soll heißen, dass nicht nur Instrumente in seine Gesangsspur einblenden, sondern auch, dass man selbige Spur nicht isolieren kann vom restlichen Track. Dies hat zur Folge, dass jedesmal nach dem Benutzen und dem darauf folgenden Ausblenden eines 50er Jahre Abschnittes ein riesiges hörbares Loch im verbleibenden Track entsteht. Bei den späteren Stereoaufnahmen, bei denen es besser möglich ist, den Gesang zu isolieren, liegt dieses Problem nicht vor. Dafür schlägt etwas anderes, ebenfalls bei den Monotracks, ein. Jeder, der etwas von Gesang versteht weiß und jeder, der es nicht versteht, lasse es sich gesagt sein, dass Elvis mit einem wahnsinnigen Rhythmus in der Stimme gesungen hat. Dieser Rhythmus, den er mit reinbrachte, ist so stark, dass man genau hören kann, auch ohne den Instrumentaltrack, in welche Richtung die gesamte Aufnahme gehen muss. Das an sich ist eine Kunst, die es nicht zulässt, mit dem Ergebnis rumzuspielen. Presley hat ein Arrangement erarbeitet und im Kopf gehabt, in das er seinen Gesang hineingelegt hat. Er hat nicht einfach strikt nach Noten gesungen, wenn dem so wäre, wäre es mit Hilfe der Reharmonisation relativ simpel, die Gesangsspuren in alle möglichen Verkleidungen zu verpacken und zu einem mehr oder minder befriedigenden Ergebnis zu kommen. Hinzu kommt, dass auf "Viva Elvis" Arrangements benutzt wurden, die nun so gar nicht zum Gesang passen. Man merkt, dass sich hier nicht viel Gedanken darum gemacht wurde, was wirklich gut funktionieren würde. Leider ist auch das Niveau der Musiker, die die Tracks eingespielt haben, anscheinend nicht sehr hoch.

Nun mag das oft genannte Argument der verblendeten Fans einer Marke (im Gegensatz zu einem schaffenden Künstler) kommen, dass man ja nicht wisse, ob Elvis die Lieder so nicht besser gemocht hätte. Aber da bleibt nur die Antwort: Doch, das kann man wssen. Der Mensch war nicht dumm, hätte er die Lieder anders gewollt, hätte er sie auch so aufgenommen. Wir sprechen hier von jemandem, der sich in seiner Karriere so viele Freiheiten nehmen konnte, und dies auch getan hat, wie kaum ein anderer, nur um Musik so rauszubringen, wie er sie auch wollte. Alle Gegenargumente stufen Presley zu einem hirnlosen Individuum ab, welches nur nach der Pfeife anderer tanzt (und die Hüften kreisen lässt). Dem Argument, Elvis in die Gegenwart zu holen, stellt sich jedoch die Frage, weshalb man ihn aus der Zeitlosigkeit verdrängen wollen würde.

Allen Leuten, die noch zweifeln, ob sie sich "Viva Elvis" zulegen sollten, kann ich nur sagen, dass man meine Kritik auch mühelos an den hier erhältlichen Hörbeispielen nachvollziehen kann. Ich kann nur raten, sich eine vernünftige Best-of zu holen, oder, falls man dies schon getan hat, eine der wunderbaren CDs aus der Classic Albums-Serie des SONY/BMG-Elvis-Sammlerlabels Follow That Dream (also offiziell und legal, um das klarzustellen) zu besorgen. Nicht nur, dass man dort das jeweilige Album zu hören bekommt, man erlebt anhand von Outtakes auch, wie Elvis Presley im Studio mit seinen Musikern einen Song erarbeitet hat. So etwas sind die wahrlich wichtigen Veröffentlichungen und es spricht Bände über den Umgang mit dem Erbe Presley's, dass solche CDs nur auf einem Sammlerlabel zu erhalten sind.

p.s. die Werbung "Elvis' erstes Album seit 1977" ist schlichtweg eine Lüge, egal wie man es dreht, denn es gab auch scon offizielle Remixalben nach 1977.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 10, 2011 2:02 PM MEST


Brian Wilson Reimagines Gershwin (Digipack Deluxe Edition)
Brian Wilson Reimagines Gershwin (Digipack Deluxe Edition)
Preis: EUR 12,90

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brian Wilson reimagines Gershwin, 19. September 2010
Ich will mich kurz fassen:
ein grandioses Album ! Fantastisch gespielt, arrangiert und gesungen von Brian Wilson und seiner tollen Band ! Wunderbar produziert und gemastert. Wilson integriert seinen persönlichen Stil meisterhaft in die großartigen Kompositionen Gershwins, von denen zwei erst durch Wilson vollendet wurden.
Alles in allem, so klischeehaft das auch klingt, ein absolutes Muss für Musikliebhaber, sei es Pop, Jazz, Rock oder welche Richtung auch immer. Hier dürfte jeder etwas finden, nein, hier WIRD jeder etwas finden.


Elvis In Person At The International Hotel Las Vegas, Nevada
Elvis In Person At The International Hotel Las Vegas, Nevada
Preis: EUR 12,61

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elvis Presley - In Person, 8. August 2007
Im Original veröffentlicht als Teil eines Doppelalbums mit dem, später ebenfalls einzelnd veröffentlichtem, "Back In memphis"-Album unter dem Namen "From Memphis to Vegas/From Vegas to Memphis", stellt dies das wahrscheinlich beste Livealbum allerzeiten dar. Elvis '69 live war der Höhepunkt für die Rockmusik. Er holte den Rock wieder aus den Fängen der Hippiezeit, die zu vergessen begann, was Rock'n'Roll eigentlich bedeutet (jetzt mal ohne die Hippies runtermachen zu wollen). Elvis hat sich für sein Livecomeback die so ziemlich beste Band zusammengestellt, die man für Geld und mehr nur kriegen kann. Alles Topmusiker, die einem Elvis Presley als backup-Band absolut würdig sind. Elvis und Band rocken wie die Hölle und man fragt sich, wie jemand so viel Energie aufbringen kann und dies über ein ganzes Engagement halten kann. Der Sound is klasse, nicht ganz so hell und klar wie auf anderen RCA-Veröffentlichungen von Elvis-Konzerten, sondern schön schmutzig. Was soll man sagen? Ein Muss für jeden Musikliebhaber, Elvis-Fans dürften diese Platte, übrigens Elvis' erstes Livealbum, sowieso schon lange haben. Wenn es ginge, würde ich sogar noch zwei Extrasterne geben.

An "holgybay" : Viele Livealben stellen Zusammenschnitte verschiedener Konzerte dar, das ist eine ganz alltägliche Sache im Musikbusiness. Hier wird auch nichts vorgekaukelt oder so, denn es steht ja im Booklet, dass die Aufnahmen bei verschiedenen Anlässen gemacht wurden, also kein Grund hier etwas schlecht zu reden oder sich darüber aufzuregen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2012 12:30 PM CET


The King
The King
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 6,05

21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elvis - The King, 8. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The King (Audio CD)
Das 30-jährige Jubiläum von Elvis' Tod steht an, somit gibts neben gewissen "Themen"-Veröffentlichungen auch wieder eine neue große Best-Of. Diese hier wird von Deutschlands größter Boulevardzeitung sowie zwei TV-Sendern unterstützt.
Wenn man mal vom grottigen Cover absieht (dafür hat das Booklet drei schöne Bilder), hält man in der Tat eine hübsche Best-Of in den Händen. Die meisten der großen Hits sind drauf (nicht alle!) und mit Stücken wie u.a. "Green, green grass of home" und "My boy", auch ein paar weniger bekannte Perlen. Bei meinem kurzen Überfliegen, sprich Reinhören, der CD ist mir positiv aufgefallen, dass anscheinend immer die richtigen Takes verwendet wurde, also die, die Elvis auch wirklich veröffentlicht hat damals und keine alternativen Fassungen, abgesehen natürlich vom "A little less conversation"-Remix. "A big hunk o' love", welches von BMG/RCA in den letzten ca.10 Jahren nie in der original Fassung verwendet wurde, habe ich mir nicht ganz angehört, es kann also sein, dass es sich nicht um die "echte" Version handelt. Aber "The wonder of you" und "A fool such as I" kommen auf jeden Fall im Original daher, nachdem sie auf "Elvis 30 no.1 Hits" durch alternative Fassungen ersetzt wurden.
Der Sound schien mir sehr gut zu sein und am Beispiel von "You don't have to say you love me" konnte ich sogar Instrumente klar und einzelnd raushören, wie noch nie zuvor.
Für einen Einstieg in die Materie zum Thema Elvis Presley absolut empfehlenswert, auch der Preis ist mehr als fair für zwei CDs voller großartiger Musik. Aber auch Fans, die schon alle Lieder haben, doch, wie ich, auch mal eine schön zusammengestellte (übrigens nicht chronologisch !) Best-of hören, werden hier bestimmt ihre Freude haben.

Ein letztes Wort zu den zahlreichen Best-Of-Veröffentlichungen:
Natürlich nervt es, wenn alle paar Jahre eine weitere neue CD rauskommt und jedesmal gesagt wird, es sei die definitive, aber so ist nunmal das Geschäft. Ich würde es zwar auch begrüßen, wenn man wirklich eine perfekte (so perfekt wie möglich) Platte zusammenstellt und die einfach immer wieder neu bewirbt, aber BMG/RCA fährt nunmal eine andere Schiene, die ich durchaus nachvollziehen kann. Niemand wird gezwungen sich die 100. Best-Of zu kaufen, aber letztendlich bringt solch eine CD etwas an die Leute, was schändlicher Weise oft in Vergessenheit gerät; Elvis' großartige Musik, die er bis zum Schluss gemacht hat.


Elvis Viva Las Vegas
Elvis Viva Las Vegas
Preis: EUR 14,61

57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viva Las Vegas, 8. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Elvis Viva Las Vegas (Audio CD)
Endlich bekommt man mal wieder etwas wirklich Großartiges aus dem Hause BMG/RCA was Elvis betrifft. Zum 30-jährigen Jubiläum seines Todes sind hoffentlich die Zeiten von halbherzigen Veröffentlichung und Best-ofs gefüllt mit alternativen Takes (welche nunmal nicht auf eine Best-of gehören) vorbei. Diese Doppel-CD bietet einiges und glücklicherweise sogar etwas Unveröffentlichtes.

Die erste CD dient als Soundtrack zu einem TV-special über Elvis und Las Vegas, welches später in diesem Jahr ausgestrahlt werden soll (ob es einen Deutschlandtermin gibt weiß ich leider nicht), und beinhaltet Liveaufnahmen aus Las Vegas von 1970-1972. Gerade diese Jahre (plus 1969) dürften Elvis' beste als Livekünstler darstellen und somit ist auch jeder Track ein Knüller. Zwar schon alles vorher veröffentlicht, aber als Überblick in super Qualität eine großartige Sache. Es wurden sogar die Originalmixe, denen Elvis damals für seine Albumveröffentlichungen sein "OK" gab, verwendet, sofern möglich (nicht alle Tracks hier wurden schon zu Lebzeiten von Elvis auf einem seiner Livealben veröffentlicht).
Eine Sache die ich nicht als so gelungen ansehe ist, dass die '63er Studiofassung von "Viva Las Vegas" als Eröffnungsnummer auf der CD ist. Als Anfang des TV-Specials mag dies durchaus wirken, ist hier, neben den ganzen Liveaufnahmen von wesentlich besserer Qualität, aber total fehl am Platze. Wie gesagt kann ich jedoch drüber hinwegsehen, wenn ich diese CD als Soundtrack ansehe (was sie ja auch ist), genauso geht es mir bei den Ausblendungen nach jedem Track.

Auf der zweiten CD liegt das Hauptaugenmerk der Fans, die schon die Aufnahmen der Ersten kennen. Hier bekommen wir ein komplettes Konzert aus dem jahre 1969, das erste Konzert, welches aus der Comebackzeit überhaupt mitgeschnitten wurde, zu hören. Nun muss man eines wissen um es einordnen zu können; Elvis live 1969 stellt den Höhepunkt dar, den die Rockmusik jemals erreicht hat. Das damals veröffentlichte Livealbum "In person" (original als Doppelalbum mit dem "Back in Memphis"-Album veröffentlicht) is eines der besten Livealben überhaupt. Das Elvis-Sammlerlabel FTD (Follow that dream) hat bereits einige '69er Konzerte veröffentlicht und auch auf der RCA-Box "Live in Las Vegas" finden wir ein weiteres. Elvis besticht in diesen Konzerten durch einen harten, frischen Beat und Spielfreude sowie Hingabe zur Musik in purster Form. Das hat sich so noch bis ins Jahr '71 hingezogen, während ihm danach speziell die Oldies langweilig wurden. Aber um nicht weiter abzuschweifen, dieses Konzert ist nicht das Beste '69er welches veröffentlicht wurde, aber dennoch ein tolles. Von daher sehe ich es auch als am besten wirkend in der Zusammenstellung mit der ersten CD. (Noch gar nicht erwähnt habe ich, dass er sich eine der besten Bands die man sich nur wünschen kann zusammengestellt hat. Allesamt totale A-Musiker)

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind für mich die etwas unausführlichen Linernotes von Collin Escott. Einiges was hier steht wurde einfach übernommen von anderen Veröffentlichungen und seine Äußerung dass "Walk a mile in my shoes" von Elvis an dessen Kritiker gesungen wurde, ist absoluter Blödsinn. Die paar Kritiker, die Elvis zu dieser Zeit überhaupt hatte, scherten ihn relativ wenig und wenn man über ihn bescheid weiß, dann weiß man dass Elvis Lieder sang, weil sie ihn ansprachen, nicht um irgendeine Botschaft rüberzubringen.

Eine klasse Veröffentlichung, die sich auf Elvis den Musiker konzentriert, so wie es sein sollte, denn heutzutage wird dieses Genie (ja, richtig gelesen) zu oft von seinem eigenen Mythos überschattet und "Elvis Presley Enterprises" tut nicht unbedingt etwas dagegen.
Diese CD ist ein Muss für Musiker und Elvis-Fans. Auch Neueinsteiger dürften die Münder nicht mehr schließen können nach dem Genuss des Hörens dieser Perlen großartiger Musik.

In den USA ist übrigens nur die erste CD erhältlich, die Doppel-Version kann man nur als Import kaufen. Verstehe das wer will, aber vielleicht ändert RCA seine Verkaufsstrategie ja noch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2011 4:32 PM MEST


What I Really Want for Christmas
What I Really Want for Christmas
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 5,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What I really want for christmas...., 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: What I Really Want for Christmas (Audio CD)
2005 veröffentlichte Brian Wilson sein drittes Album innerhalb von zwei Jahren. Man fühlt sich schon an seine Beach Boys-Vergangenheit erinnert, als er zum Teil vier (!) Alben in einem Jahr rausbrachte.

Dieses dritte Album hieß "What I really want for christmas" und es ist nicht nötig zu sagen, dass es sich um ein Weihnachtsalbum handelt, sein erstes seit dem großartigen "Beach Boys'Christmas Album" von 1964. Brian und seine fantastische Band überzeugen durch tolle Arrangements und Songs, die nicht nur die kommerzielle Seite von Weihnachten beleuchten.

"The man with all the toys" : Eine Neuaufnahme seines alten Beach Boys-Weihnachtssongs, allerdings in einem ganz anderen Arrangement, welches einen "Joy to the world"-Ausklang hat.

"What I really want for Christmas" : Einer von zwei neu geschriebenen Songs, dieser hier mit dem Texter Bernie Taupin, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Elton John. Dieser Song könnte in etwa das beschreiben, was dieses Weihnachtsalbum von vielen anderen unterscheidet. Zeilen wie "no more gifts, please send no more lists" und "waht I really want for christmas time is peace on earth" spiegeln deutlich den Wunsch nach Liebe zwischen den Menschen wieder, welche durch den Weihnachtskommerz meist in Vergessenheit gerät. Das Arrangement ist sehr spirituell und nachdenklich gehalten. Ich würde gerne mal eine richtig gute Gospelsängerin hören, wie sie dieses Lied singt.

"God rest ye merry gentlemen" : Eine der vielen Weihnachtshymnen, die Brian hier aus seiner Kindheit hervorkramt. Die großartige Melodie geht sofort ins Ohr und Brian's Arrangement lässt dieses Stück fast wie einen Hit klingen.

"O holy night" : Man gerät in das selbe feeling, welches auch schon "We three kings of orient are" vom Beach Boys-Christmas-Album ausmachte, jedoch fehlt hier etwas das "Dunkle". Brian und Jeffrey Foskett sind die einzigen, die hier singen. Sehr interessant der Effekt, der auf die Streicher während ihres Solos gelegt wird.

"We wish you a merry Christmas" : Einer der bekannteren Songs. Besonders das Gesangsarrangement im Background gefällt mir. Kurz vor Ende, dreht das Tempo ordentlich auf und wir hören den Rest des Stückes im Stile der frühen Beach Boys. Ganz am Ende hört man brian's Adoptivtöchter uns eine schöne Weihnacht wünschen, während Paul von Merten's Bassharmonika ein Pferd imitiert, was möglicherweise von Phil Spectors Weihnachtsalbum, auf dem man ein richtiges Pferd hört.

"Hark the herald angels sing" : Der Backgroundgesang scheint die im Titel genannten Engel zu imitieren.

"It came upon a midnight clear" : Das Lied wird eingeleitet von einem tollen acapella-Fragment. Auch die Spielweise des Pianos, im Solo und den ganzen Song durch, gefällt mir sehr.

"The first noel" : Wieder ein sehr bekannter Standard. Er beginnt u.a. damit, dass die Saiten eines Klaviers gezupft werden, ein Trick den Brian schon '66 auf "You still believe in me" vom "Pet Sounds"-Album angewandt hat. Auffallend auch die hohe Note, die Brian gegen Ende erreicht (ahrscheinlich gedoppelt mit Foskett).

"Christmasey" : Der zweite neue Brian Wilson-Song, geschrieben mit Jimmy Webb als Texter. Irgendwie erinnert mich der Song an "Winter Symphony" vom nicht veröffentlichten, zweiten Beach Boys-Weihnachtsalbum, zu hören auf der "Ultimate Christmas", und "Thank you" (aka "Brian") von seinem nicht Zweiten Soloalbum "Sweet insanity", ebenfalls unveröffentlicht (eine Stelle erinnert mich sogar an "Our team" aus den späten 70s). Der Song selber ist im Mitt-Tempo, geht aber sehr schnell und gut ins Ohr.

"Little saint nick" : Eine weitere Neuaufnahme des Beach Boys-Weihnachtsklassikers schlechthin. Das Arrangement wird fast 1:1 übernommen. Viele mögen Brian's Gesang hier nicht, aber mir gefällt er.

"Deck the halls" : Ein sehr fröhlicher Standard, der hier mit einem Bo Diddley-beat versehen wird.

"Auld lang syne" : Der bekannte Silvestersong, den die Beach Boys im selben acapella-Arrangement 1964 aufnahmen, damals allerdings ohne die zweite Strophe und mit einem Sprechteil von Dennis.

Bonustracks:

"On christmas day" : Vor ein paar Jahren geschrieben und aufgenommen für Brian Wilson's Internetseite, wurde der Song noch einmal frisch gemixt undnun zum ersten Mal auf einem Album veröffentlicht. Leider haben sie das schöne Outro etwas gekürzt. Vielen Leuten fallen Ähnlichkeiten zu "Belles of Paris" vom M.I.U._Album der Beach Boys auf, welches ja auch als Weihnachtsversion aufgenommen wurde.

"Joy to the world" : Obwohl nur Bonustrack, ist dies eines der Highlights des ganzen Albums. Aufgenommen wurde das Stück Mitte der 90s und Brian singt jeden Part selber. Entgegen des Titels, klingt dieses Arrangement sehr düster.

"Silent night" : Ebenfalls ein Stück, das für Brian's Website aufgenommen wurde (es gibt noch ein, zwei mehr, die hier aber nicht zu finden sind). Einfach nur ein kleiner, netter "Rausschmeißer".

Das Cover sollte iegentlich, wie bei der US-Version, glänzen und funkeln, um den Eindruck eines echten Geschenkes zu erzeugen, aber die europäischen Version ist leider nur "platt" silber, etwas, was Brian verärgerte. Nichtsdestotrotz ist dies ein Geschenk, das man sehr gerne entgegen nimmt, wenn man was mit Weihnachtsmusik anfangen kann. Meiner Meinung nach übertrifft es schon fast den Beach Boys-Klassiker von '64. Ich freue mich schon auf neue Produkte Alben.


John Fogerty - The Long Road Home
John Fogerty - The Long Road Home
DVD ~ John Fogerty
Preis: EUR 9,49

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig !!, 5. September 2006
Rezension bezieht sich auf: John Fogerty - The Long Road Home (DVD)
Diese DVD ist ein Muss für jeden Fan des Rock'n'Roll. Fogerty legt eine unvergessliche Show hin und es sieht so aus, als ob er mit 60 (oder schon drüber?) genauso fit ist wie mit 20. Tatsächlich agiert er wesentlich mehr auf der Bühne, als zu CCR's Zeiten. Seine Band spielt großartig mit und die Songasuwahl lässt kaum Wünsche offen. Einziges Manko ist, dass "Travellin band" nicht so energiegeladen ist, wie sonst.

Ich habe mir diese DVD im Doppelpack mit "Tony Joe White - Live at Austin City Limits" gekauft und denke, dass dies mein bester Doppeleinkauf überhaupt war bisher.


Live at the Roxy Theatre
Live at the Roxy Theatre
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 42,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 sterne sind eindeutig zu wenig!!!, 24. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Live at the Roxy Theatre (Audio CD)
mit einer zehnköpfigen ban(den grossartigen wondermints) schafft brian das, was andere grosse musiker und produzenten im studio noch nie geschafft haben: es gelingt ihm den selben grossen sound ertönen zu lassen. man kann gar nicht sagen, wie toll dieses album ist! in einigen liedern werden a-capella breaks eingebaut, die auf den originalen beach boys-platten nicht zu hören waren;z.b. please let me wonder, do it again und das hervorragende california girls. auch zwei neue songs werden präsentier. this isn't love kommt aus dem film viva rock vegas von der familie feuerstein. the first time ist eines der schönsten lieder. brian schrieb es 1983 und hat es erst kürzlich wiedergefunden. es hat eine sehr grosse gefühlstiefe, vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass anfang 1983 sein bruder dennis wilson, der die idee hatte eine band zu gründen und übers surfen zu singen, ertrank; das ist aber nur spekulation. für seinen 1998 verstorbenen bruder carl singt brian lay down burden von seinem soloalbum imagination. die wondermints tragen zu dem "beach boys-feeling" bei, indem sie ganz einfach fast so toll singen können, wie die beach boys früher. bisher ist noch keine band an den beach boys gesang rangekommen, die wondermints schaffen es jedoch fast und das will was heissen. 1974 waren die beach boys die beste liveband und wurde vom rolling stone zur band des jahres ernannt. es scheint so, als würde der damals nicht anwesende brian diesen ruf mehr oder weniger verteidigen. es fällt mir wirklich schwer in worte zu fassen, wie grossartig live at the roxy ist. ich kann nur hoffen, dass die beiden konzerte gestern und vorgestern in berlin und hamburg genau so gut waren! REINHÖREN!!


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