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Rezensionen verfasst von
Littera

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Gregs Tagebuch 8 - Echt übel!
Gregs Tagebuch 8 - Echt übel!
von Jeff Kinney
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echt übel - lustig !!!, 21. November 2013
Greg ist wieder da - mittlerweile schon zum achten Mal und die Frage stellt sich, sind alle Geschichten schon erzählt, ist der Hype langsam am Abflauen, gibt es das nächste, viel coolere, unterhaltsamere Kinderbuch auf dem Büchermarkt?

Glücklicherweise ist die Grundidee von Gregs Tagebuch so komisch und weit entfernt davon, eine Eintagsfliege zu sein, dass man als Leser mit jedem neuen Band einfach nur herzhaft lachen kann und sich in die verrückt - komische Alltagswelt von Greg Heffley voller Behagen und Begeisterung vertieft.

In "Gregs Tagebuch 8 - Echt übel!" (geschrieben 2013, im Original "Diary of a Wimpy Kid 8 - Hard Luck) scheint es für Greg bergab zu gehen. Sein bester Freund, Rowley Jefferson hat ihm die Freundschaft gekündigt - für ein Mädchen! Und was noch viel schlimmer für Greg ist - nicht irgendein Mädchen sondern Abigail Brown! Und was für eine Meinung Greg über diese junge Dame hat, weiß man ja seit dem letzten Valentinsball nur zu gut.

(Bei wem sich jetzt betretenes Schweigen breit macht, der outet sich gerade als bislang nicht ganz so großer Fan der Serie - doch alles kein Problem - nachzulesen ist dieses denkwürdige Ereignis in "Gregs Tagebuch 7 - Dumm gelaufen!")

Neue Freunde zu finden stellt sich aber als enorm schwieriges Unterfangen heraus. Und wenn Fregley, der schräge, verhaltensgestörte Typ aus der Nachbarschaft, in die engere Wahl kommt, dann weiß man in welch argen Nöten Greg steckt!

Dazu begibt sich die Familie noch auf die Jagd nach einem kostbaren Familienschmuckstück und Greg kommt hinter das Geheimnis des elterlichen Kleiderschranks und gerät in die Fänge einer magischen Kugel...

Das und noch viel mehr ist nachzulesen auf wirklich sehr lustigen, unterhaltsamen Tagebuchseiten, verfasst von Greg Heffley und seiner ganz eigenen Sicht der Dinge.

Perfekt für Leser im Alter von 8plus und auch für Kinder, die noch Schwierigkeiten beim Lesen haben - aufgrund der reichbebilderten Seiten, des klaren, einfachen Schriftsatzes und der leichtverständlichen Sätze einfach ideal.

Aber auch erwachsene Leser werden ihren Spaß daran haben und man kann Gregs Tagebücher zwar heimlich lesen - aber offen dazu stehen ist keine Schande.

Es gibt Gerüchte, dass sich in Familien mittlerweile darum gestritten wird, ob die Eltern das Buch zuerst lesen dürfen oder die Kinder - wenn sie der Wahrheit entsprechen - hier einige Tipps für die Eltern: Sie haben Autorität! Konfiszieren Sie das Buch und sagen Sie, es muss erst Ihrer pädagogischen Prüfung standhalten.
Oder aber schicken Sie die Kinder einfach früher ins Bett - sobald die schlafen - gehört das Buch Ihnen, zumindest bis zum nächsten Morgen - und die 224 Seiten sind so schnell durchgelesen, dass diese Zeitspanne absolut ausreicht.

Jeff Kinney wird zwar vermutlich nie den Literaturnobelpreis bekommen - aber er versteht es seine Leser zum Lachen zu bringen und Ihnen unbeschwerte Stunden zu schenken - und mal ehrlich, wann hat das zuletzt das Buch eines Literaturnobelpreisträgers bei Ihnen geschafft?

Die Bücher sind unterhaltsam und wecken auf ihre ganz eigene Weise Verständnis für Lebenssituationen, das Gefühlschaos der ersten Liebe und den nicht immer leichten Umgang mit Geschwistern und Eltern.

Man darf also getrost Spaß haben und muss sich nicht dafür schämen. Mit Gregs Tagebüchern
wird das Lesen plötzlich zur coolsten Sache der Welt.

Aus der Reihe um Greg Heffley sind bislang erschienen:

1. Gregs Tagebuch 1 - Von Idioten umzingelt! (2007, im Original: "Diary of a Whimpy Kid")
2. Gregs Tagebuch 2 - Gibt's Probleme? (2008, im Original: "Rodrick Rules")
3. Gregs Tagebuch 3 - Jetzt reicht's! (2009, im Original: "The Last Straw")
4. Gregs Tagebuch 4 - Ich war's nicht! (2009, im Original: "Dog Days")
5. Gregs Tagebuch 5 - Geht's noch? (2010, im Original: "The Ugly Truth")
6. Gregs Tagebuch 6 - Keine Panik! (2011, im Original: "Cabin Fever")
7. Gregs Tagebuch 7 - Dumm gelaufen! (2012, im Original: "The Third Wheel")
8. Gregs Tagebuch 8 - Echt übel (2013, im Original: "Hard Luck")

Dazu gibt es noch Gregs Do-It-Yourself-Buch "Machs wie Greg" und Gregs Filmtagebuch -"Endlich berühmt" und natürlich kann man alles auch als eBook lesen oder in der Variante als Hörbuch genießen. Und wer gar nicht genug davon bekommen kann - auch einen Kalender gibt es mittlerweile.

Fünf Sterne - auch für den achten Band - und die Gewissheit, dass die Vorfreude auf Band 9 bereits jetzt riesig ist.
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The Trouble with Chickens: A J.J. Tully Mystery (J.J. Tully Mysteries (Hardcover))
The Trouble with Chickens: A J.J. Tully Mystery (J.J. Tully Mysteries (Hardcover))
von Doreen Cronin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Ärger, den man mit Hühnchen hat, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier ist das Original - in dem der Rettungshund glücklicherweise nicht Barney Bartholomäus Wuff heißt - wie in der gewöhnungsbedürftigen deutschen Übersetzung, sondern ganz authentisch Jonathan Joseph Tully. J.J. in der Kurzfassung.

So wie es auch der Untertitel des Buches vermittelt. "The Trouble with Chickens: A J.J. Tully Mystery". Geschrieben von Doreen Cronin im Jahre 2012 und im englischen Orginial um Längen unterhaltsamer, einfach weil der Wortwitz der englischen Sprache soviel besser hier zum Tragen kommt - und davon gibt es reichlich.

Auf 120 Seiten - wobei die letzte ein Ausblick auf den nächsten Fall ist - wird erzählt wie ein Rettungshund, der seine Laufbahn aus Altersgründen beendet hat und nun sein Gnadenbrot auf einem Bauernhof bekommt, mit einem höchst merkwürdigen Entführungsfall konfrontiert wird.

Eine Henne, Millicent mit Namen und nicht Henrietta wie in der deutschen Übersetzung, braucht seine Hilfe, denn zwei ihrer Küken sind verschwunden. Doch für Tully sehen Hühnchen eher aus wie Popcorn auf zwei Beinen und sie zu finden ist nicht wirklich einfach, besonders wenn ein starker Regen die Duftspur verschwinden lässt und die Henne macht ihn auch ziemlich nervös, weil er zwar noch nie einem direkten in-die-Augen-starren ausgewichen ist, aber ihre Augen liegen so dicht beieinander, dass er selbst zu schielen beginnt, wie es ihm vorkommt.

Von der eigentlichen Handlung soll hier nicht allzuviel verraten werden - sie ist bei den wenigen Seiten sehr überschaubar und absolut kindgerecht gestaltet, denn das Lesealter ist zwischen 6 und 10 Jahre angesiedelt.

Es ist auch eher die lakonische Erzählweise, die das Buch so amüsant macht, sogar für ältere Leser.

J.J., als Ich-Erzähler, gibt die Geschichte im Stile eines abgehalfterten Privatermittlers zum Besten. Für einen Cheeseburger ist er bereit, die verschwundenen Küken zu finden und gerät in den finsteren Plan eines durchtriebenen Gegenspielers. Dessen englischer Name Vince, auch deutlich passender klingt, als Kalle, wie er in der deutschen Übersetzung heißen muss.

Das Buch ist wunderschön und reich bebildert von Kevin Cornell der auf geniale Weise illustriert. Die Bilder erzählen die Geschichte auf einer anderen visuellen Ebene genauso eindrucksvoll, wie der lakonische Sprachstil des Hundes.

Aufgeteilt in 23 Kapitel plus Epilog, wobei jedes Kapitel zwischen zwei und vier Seiten Umfang aufweist, entwickelt sich eine Geschichte mit überzeugenden Figuren, witziger Handlung und jeder Menge Humor und Action und einer Prise Spannung.

Also, wer der englischen Sprache mächtig ist und Spaß hat an wirklich guter Situationskomik
und einer lustigen Geschichte, liegt genau richtig. Allerdings sollte man auch nicht mehr erwarten. Doch wenn man keine zu hohen Ansprüche an die Story stellt, wird man bestens unterhalten.

Nicht nur für junge Leser geeignet, sondern auch für Erwachsene, die mit der Originalfassung deutlich mehr Freude haben werden, als mit der deutschen Übersetzung.

Aus der Reihe um J.J. Tully sind bislang erschienen:

1. The Trouble with Chickens (2012)
2. The Legend of Diamond Lil (2013)

Fünf Sterne, weil der Ärger mit diesen Hühnchen wirklich lesenswert ist und Lust auf die Fortsetzung macht, welche bereits erschienen ist. J.J. Tully ist ein richtig unterhaltsamer Hundedetektiv und es bereitet Freude, seine Ermittlungen zu begleiten. Empfehlenswert.


Der erste Weltkrieg Das wahre Gesicht des Schreckens
Der erste Weltkrieg Das wahre Gesicht des Schreckens

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesichter des Krieges, 5. Oktober 2013
Der erste Weltkrieg. Urkatastrophe und Schrecknis nie gekannten Ausmaßes. Gleichzeitig ein Krieg, der auf vielfältige Weise in Büchern beleuchtet und erklärt wurde. Max Arthur wählt in seinem Buch "Der erste Weltkrieg - Das wahre Gesicht des Schreckens" (Im Original: "Faces of World War I") aus dem Jahre 2008 eine andere Herangehensweise.

Was er uns auf 288 Seiten zeigt, sind ungeschönte Bilder des Krieges in seinem ganzen Schrecken, seiner Brutalität und Abscheulichkeit. Aber gerade deshalb ist es ein wichtiges und bedeutsames Buch, welches Ereignisse visualisiert, über die man in Büchern zwar liest, aber die man sich erst durch solch einen Bildband in allen Ausmaßen und Facetten vorstellen kann.

Geschildert wird der Eintritt des britischen Expeditionskorps in den Krieg 1914 und auf den Seiten folgt man dem Verlauf des Krieges die nächsten fünf Jahre hindurch. Nichts wird ausgespart, weder das Morden und die Unbarmherzigkeit des Krieges, noch das Leid und das Elend der Soldaten.

Heroische Taten finden genauso ihren Platz, wie der allumfassende Horror des Krieges, die Unsinnigkeit, genauso wie der Humor und die Langeweile, die ebenso in den Schützengräben herrschten.

Bilder von den Truppen an der Front, die täglich mit dem Schicksal darum würfelten, ob sie die Nacht erleben würden, wechseln sich ab mit Aufnahmen in der Etappe, vom Nachschub, den Kommunikationseinrichtungen, der Einschreibung neuer Truppen, ihrer Ausbildung und der Kriegspropaganda.

Es wird versucht, jeden Aspekt des Soldatenlebens fotografisch darzustellen, in diesem wirklich hervorragenden Buch, welches Bildmaterial mit Berichten von Zeitzeugen und Soldaten mischt.

Fehlt etwas in diesem Buch über einen Krieg, der alle zukünftigen Kriege unnötig machen sollte und doch nur der Vorbote eines noch schrecklicheren Schlachtens war? Nun es fällt auf, dass die Bereiche Luftwaffe und der Seekrieg ausgespart worden sind und das Hauptaugenmerk auf den Landkrieg und hierbei insbesondere auf den europäischen Kriegsschauplatz gelegt wurde.

Dennoch fünf Sterne für ein wirklich ergreifendes, erschreckendes und mehr als nur wichtiges Buch, welches lange in Erinnerung bleibt und sehr bildhaft das wahre Gesicht des Krieges zeigt in allen Facetten und aller Deutlichkeit. Lesens-, anschauens-, und kaufenswert.


The Roman Mystery Scrolls: The Two-faced God: Book 4
The Roman Mystery Scrolls: The Two-faced God: Book 4
von Caroline Lawrence
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,49

5.0 von 5 Sternen Der doppelgesichtige Gott, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Floridius, ein Zeichendeuter und Wahrsager, wurde beauftragt die Omen für einen reichen Mann zu deuten, dessen Villa von Geistern heimgesucht zu werden scheint. Die Bezahlung ist richtig gut, zumal Floridius ja stets etwas klamm bei Kasse ist, mit seiner Vorliebe für Wein und Wetten, wobei er meistens auf die Verlierer setzt.

Doch wie soll er das hinbekommen, da er die Zeichen von einer Schafsleber lesen soll - wo doch jeder weiß, dass der gute Floridius beim Anblick von Blut regelmäßig in Ohnmacht fällt.

Zeit für Threptus, den achtjährigen Betteljungen, der als Lehrling von Floridius, im mittlerweile vierten Band der Serie "The Roman Mystery Scrolls", mit dem Titel "The Two-Faced God", seinem Meister zur Seite springen muss und sich daran macht, das Geheimnis hinter den Geistererscheinungen zu lösen.

Zu allem Überfluss aber sind auch noch Naso und seine Bande hinter Threptus her und so muss der Junge mal wieder durch Ostia flüchten, die Verfolger dicht auf seinen Fersen und dabei herausfinden, wass es mit dem doppelgesichtigen Gott auf sich hat, der eine bedeutende Rolle im Buch spielt.

Caroline Lawrence gelingt es mit "The Two-Faced God" (geschrieben 2013) immer mehr die Geschichten um Threptus zu etwas Eigenständigem werden zu lassen, nicht mehr länger nur ein Spin-Off der bislang viel berühmteren Reihe "The Roman Mysteries".

Fans dieser Serie dürfen sich allerdings freuen. Ganz am Ende des Buches wird etwas angedeutet, was Spannung für die kommenden Bände verspricht und das Spin-Off noch enger mit der Hauptserie verknüpfen wird.

Auch der vierte Teil der Erzählungen um Threptus hat nicht viele Seiten, diesmal nur 110 und er wendet sich vor allem an jüngere Leser. Trotzdem ist er historisch akkurat und überzeugt mit Spaß und Spannung und sehr kenntnisreichen Beschreibungen.

Kurze Kapitel mit spannenden Cliffhangern und eine durchgängig interessante Handlung sorgen für großes Lesevergnügen.

Wie bei jeder Serie lohnt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die einzelnen Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, doch es gibt immer wieder einzelne Bezüge und wiederkehrende Personen, die sich beim chronologischen Lesen besser erschließen.

Aus der Reihe "The Roman Mystery Scrolls" sind bislang erschienen:

1. The Sewer Demon (2012)
2. The Poisoned Honey Cake (2012)
3. The Thunder Omen (2013)
4. The Two-faced God (2013)

Fünf Sterne für einen historischen Kriminalroman aus dem alten Rom - eindeutig für jüngere Leser erdacht und geschrieben, doch mit genügend literarischer Klasse, um auch ein älteres Publikum zu begeistern und ganz sicher ein Muss für Freunde von "The Roman Mysteries".


The Thunder Omen (Roman Mystery Scrolls)
The Thunder Omen (Roman Mystery Scrolls)
von Caroline Lawrence
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Donner-Omen, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mittlerweile hat Caroline Lawrence mit "The Thunder Omen" (geschrieben 2013) den dritten Band aus der Reihe "The Roman Mystery Scrolls" vorgelegt. Eigentlich nur ein Spin-off der weltweit erfolgreichen Serie "The Roman Mysteries", erobert sich Threptus, der achtjährige Bettlerjunge, nach und nach eine eigene Fangemeinde und weiß mit seinen Geschichten zu begeistern und zu überzeugen.

Inzwischen ist Threptus Lehrling von Floridius geworden, einem Weissager und Verkäufer von heiligen Hühnern. Gemeinsam verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt mit allerlei kuriosen Einfällen, denn so richtig vermag Floridius nicht die Zukunft vorherzusagen und seine Geschäftsideen sind nicht wirklich erfolgreich. Dazu kommt seine Vorliebe für Wein und das Wetten, was häufiger für eine leere Kasse bei den beiden sorgt.

Glücklicherweise hat Threptus Freude an Geheimnissen, Rätseln und löst sehr gerne Kriminalfälle. Dadurch gelingt es ihm, Floridius zur Seite zu stehen und ihn aus schlimmen Situationen zu retten.

In "The Thunder Omen" nun geht es um das Fest der Saturnalien. Bei diesem alten römischen Fest ist alles anders - die Sklaven werden von ihren Herren bedient, es gibt Verkleidungen, Mummenschanz und irgendwie ist alles chaotisch und ein bisschen wie Karneval.

Threptus ist begeistert von den winterlichen Feierlichkeiten, in Ostia, der berühmten Hafenstadt vor den Toren Roms, doch die Donner-Omen, mit denen er und Floridus konfrontiert werden, sind besorgniserregend. Immerhin geht es um eine Heirat und jede Menge Theater, im wahrsten Sinne des Wortes. Schließlich muss Threptus mal wieder dafür sorgen, dass eine Prophezeiung seines Meisters, nicht in einer totalen Katastrophe endet, sondern sich am Ende doch noch alles zum Guten wendet.

Caroline Lawrence versteht es, auf hervorragende Weise die Zeit des alten Roms lebendig werden zu lassen. Da sich das dünne Buch, es umfasst nur 122 Seiten, hauptsächlich an ein jüngeres Lesepublikum richtet, darf man natürlich keinen hochkomplizierten Kriminalfall erwarten.

Spaß und Spannung stehen im Vordergrund, mit einer gehörigen Portion Situationskomik und rasanten Verfolgungsjagden kombiniert, ergibt sich daraus ein sehr unterhaltsames Buch, welches großen Wert darauf legt, trotzdem Wissen zu vermitteln, quasi im Vorbeigehen oder besser im Vorbeirennen, denn das Tempo der Geschichte ist beachtlich und die Beschreibungen vortrefflich.

Wie bei jeder Serie lohnt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Die einzelnen Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, doch es gibt immer wieder einzelne Bezüge und wiederkehrende Personen, die sich beim chronologischen Lesen besser erschließen.

Aus der Reihe "The Roman Mystery Scrolls" sind bislang erschienen:

1. The Sewer Demon (2012)
2. The Poisoned Honey Cake (2012)
3. The Thunder Omen (2013)
4. The Two-faced God (2013)

Fünf Sterne für einen unterhaltsamen dritten Band einer Reihe, die von Buch zu Buch mehr an Substanz gewinnt und zu überzeugen weiß. Nicht nur für junge Leser ein großer Spaß. Lesenswert.


The Candle Man
The Candle Man
von Alex Scarrow
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,56

5.0 von 5 Sternen Der Kerzenmann & Jack the Ripper, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Candle Man (Taschenbuch)
Eigentlich ist doch schon alles über Jack the Ripper erzählt worden, oder? Es gibt Filme, Bücher, Hobbyforscher, die jeden Schnipsel und jeden Fetzen genau unter die Lupe nehmen, es werden Romane darüber geschrieben, er hat Eingang in die Horrorliteratur gefunden.

Und nun kommt Alex Scarrow, berühmt für seine TimeRiders-Serie, daher und hat mit "The Candle Man" (geschrieben 2012) ein weiteres Buch über Jack den Aufschlitzer verfasst.

Doch irgendwie ist diesmal alles ein wenig anders.

Das Buch beginnt im Jahre 1912. Moment - werden jetzt erfahrene Ripperologen sagen. Die Morde fanden doch im Jahre 1888 im Londoner East End statt. Stimmt natürlich, aber das Jahr 1912 bietet für einen Schriftsteller die einmalige Chance eine weltbekannte Katastrophe zu nutzen - den Untergang der Titanic.

Was wenn sich jemand an Bord des Schiffes befindet, der Eisberg ist bereits gerammt und überall herrscht Panik. Der geheimnisvolle Mann scheint sich davon nicht beirren zu lassen. Er leistet einem todkranken Mädchen Gesellschaft, welchem er seine Lebensgeschichte erzählt, in all dem Chaos sitzen sie dabei ruhig im Speisesaal und die Worte des Mannes tragen die junge Frau und den Leser zurück nach Whitechapel in das London des Jahres 1888...

In den frühen Morgenstunden stolpert Mary Kelly (wer sich mit den Ripper-Morden auskennt, wird hier aufhorchen) über die zusammengesunkene Gestalt eines schwer verletzten Mannes, der in der Gosse liegt. Da sie um ihr Überleben kämpft und vom Glück verlassen scheint, entschließt sie sich seine Tasche zu stehlen und läuft damit davon.

Zwei Tage später wacht ein junger Amerikaner in einem Hospitalbett auf und hat keine Erinnerung daran, wer er ist und wie er hierher gekommen ist. Er leidet unter einer schwerwiegenden Kopfverletzung und da ihm niemand helfen kann, fragt er sich, ob er jemals wieder seinen Weg nach Hause finden wird, zurück in die Arme der Menschen, die ihn kennen und lieben.

Das Schicksal will es, dass diese beiden Menschen im Verlaufe der Handlung durch eine schreckliche Wahrheit miteinander verbunden werden - einem Geheimnis, welches in der dunklen Welt des viktorianischen Londons einem der einflussreichsten Männer des Landes großen Schaden zufügen könnte.

Im Jahre 1912 indessen beginnt die Titanic zu sinken, doch bevor sie untergeht, wird ein Mann die Wahrheit enthüllen, über jene schreckliche Mordserie, welche zwei Jahrzehnte zuvor die Welt erschütterte - er wird preisgeben, wer Jack the Ripper ist.

Alex Scarrow versteht es meisterlich, auf 308 Seiten den Leser zurückzuführen in die Zeit der Titanic, man fühlt förmlich, wie das Schiff langsam untergeht, während man atemlos der Erzählung lauscht, die den Leser noch tiefer zurück in die Zeit führt und ihn hilflos miterleben lässt, wie eine Frau nach der anderen ermordet wird, um ein Geheimnis zu wahren.

Der Autor hat sich für kurze, knappe Kapitel entschieden, angereichert mit jeder Menge Cliffhangern und wirklich überzeugenden Charakteren. An einigen Stellen wird das Buch sehr drastisch, zarter besaitete Gemüter sollten deshalb eventuell auch etwas Abstand nehmen und lieber beim guten alten Krimi mit Mord zur Teestunde bleiben.

Wer aber sein Steak blutig mag und die Thriller heftig, der wird bei diesem Buch durchaus herausfinden, ob er zu den Warmduschern gehört oder mit Eiswasser gurgelt.

Warum das Buch "Candle Man" - also der "Kerzenmann" heißt? Das zu verraten würde ja viel von der Spannung mindern, nur soviel, das Licht einer Kerze beleuchtet so einiges in dunkler Nacht.

Fünf Sterne für eine erfrischend neue Herangehensweise. Alex Scarrow erfindet zwar nicht alles neu, was auch, aufgrund der Faktenlage, nicht möglich wäre, doch ihm gelingt es interessante, unverbrauchte Elemente so mit altbekannten Informationen zu vermischen, dass ein sehr spannender historischer Thriller dabei herauskommt, welcher zu unterhalten weiß und ganz bestimmt viele Leser finden wird. Klare Kaufempfehlung.


Case of the Deadly Desperados (The P. K. Pinkerton Mysteries)
Case of the Deadly Desperados (The P. K. Pinkerton Mysteries)
von Caroline Lawrence
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Desperados, Revolver und der Wilde Westen, 25. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Caroline Lawrence ist durch ihre Bücher der Reihe "The Roman Mysteries" bekannt geworden und hat eine große Leserschar gefunden.

Nun also bricht sie zu neuen Ufern auf und beginnt mit den "The Western Mysteries" eine neue
Serie. Der Titel des ersten Bandes lautet "The Case of the Deadly Desperados" und wurde im Jahre 2011 verfasst.

Das Buch führt uns zurück in den Wilden Westen Amerikas, nach Virginia City, ins Jahr 1862 um präzise zu sein. Der amerikanische Bürgerkrieg tobt, aber im fernen Westen im Nevada Territorium bekommt man davon nur über Zeitungsmeldungen etwas mit, oder dem Auftauchen des einen oder anderen Deserteurs.

Caroline Lawrence versteht ihr Handwerk und hat ausführlich recherchiert. Der Lohn für soviel Mühe ist ein wirklich überzeugendes Umfeld und bis in kleinste Detail hervorragend gezeichnete und gestaltete Nebenfiguren, denen man es abkauft, genau in dieser Zeit zu leben.

Genau diese Sorgfalt lässt es einem als Leser so vorkommen, als ob man mitten in einen Saloon getreten ist und nun vor sich ein Pistolenduell sieht, und dabei den Klang des doppeläufigen Deringers hört.

Der Ich-Erzähler des Buches ist P.K. Pinkerton. Interessanterweise wird nicht ganz klar, ob es sich dabei um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, was natürlich Absicht der Autorin ist und mit so vielen Wendungen und geschickter Handlungsführung gestaltet wird, zumal sie immer wieder mit Rückblenden arbeitet, dass man als Leser sich nicht genau festlegen kann - was den Reiz des Buches erhöht und neugierig auf die nächsten Bände macht.

Sicher aber ist, dass P.K. Pinkerton zwölf Jahre alt ist und eine indianische Mutter hatte. Allerdings starb diese früh, vom Vater ist nur bekannt, dass er ein Bruder des berühmten Detektivs Pinkerton in Chicago ist und so gelangt der junge Held des Buches zu gottesfürchtigen Pflegeeltern, die ihm herzlich zugetan sind.

P.K. Pinkerton erscheint als leicht autistisches Kind. Er kann die Emotionen von Menschen nicht lesen, Gesichtsausdrücke kann er nicht deuten. Dafür ist er schnell mit Zahlen, kann Gerüche gut identifizieren und verfügt über eine Vielzahl bemerkenswerter Fähigkeiten, welche die Figur schnell dem Leser sympathisch machen. Natürlich gab es dafür damals noch keinen Namen und so wird es nur umschrieben und der Leser kann sich selbst ein Bild machen und zu einer Einschätzung kommen, ob hier Autismus vorliegt oder nicht.

Die eigentliche Geschichte, welche auf Kontobuchblättern aufgezeichnet wird, beginnt mit dem 12. Geburtstag des Haupthelden, der allerdings eine böse Überraschung bereithält. Bei der Rückkehr ins Haus seiner Pflegeeltern findet er diese sterbend, nach einem brutalen Überfall, vor. Der Desperado, welcher dafür verantwortlich ist, trägt den Namen Whittlin Walt und wird überall steckbrieflich gesucht. Grund für den Überfall ist etwas, von dem er annimmt, dass es P.K. Pinkerton hat und dass er um jeden Preis in seine Gewalt bekommen will.

Also macht er sich auf die Suche nach dem Jungen und so kommt es, dass P.K. schnell seine gewohnte Umgebung verlassen muss und sich auf den Weg nach Virginia City macht. Doch selbst da ist er nicht sicher, denn Whittlin Walt ist ihm dicht auf den Fersen und würde ihn ohne zu zögern töten, um das in die Hände zu bekommen, wonach er sucht.

Eine gefährliche Jagd beginnt, in einem atemberaubenden Tempo, welches einen die Seiten nur so verschlingen lässt. Ständig ist P.K. auf der Flucht, muss sich verstecken, schlüpft in die überraschendsten Verkleidungen und gerät von einem Abenteuer ins nächste. Es gibt einfach keine Pause, immer wenn er sich in Sicherheit glaubt, tauchen Whittlin Walt und seine Spießgesellen wieder auf und die Hetzjagd geht weiter. Hilfe findet P.K. in Gestalt eines Reporters der dortigen Zeitung, der ebenfalls frisch nach Virginia City gekommen und niemand anderes als Sam Clemens ist. Heutzutage fast nur unter seinem Pseudonym bekannt - Mark Twain. Der Autor von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, stand damals noch ganz am Anfang seiner Karriere und Caroline Lawrence gelingt es, ihn hervorragend und glaubhaft zu porträtieren.

Das Buch fesselt, packt und unterhält auf wirklich überzeugende Weise. Die Kapitel sind kurz, knackig und jedes endet mit einem exzellenten Cliffhanger. Jede der Hauptfiguren, aber auch die Nebenfiguren sind sehr dreidimensional gezeichnet, man spürt es, wie die Figuren beim Lesen lebendig zu werden scheinen. Auch Personen, die nur Kurzauftritte haben, werden von der Autorin mit einer Geschichte versehen, einem Hintergrund und interessanten Einzelheiten, was natürlich neugierig macht, weil da schon der Weg bereitet wird für die folgenden Bände der Reihe.

Es gibt sogar ein Glossar, welches die wichtigsten Begriffe sehr anschaulich erklärt und Zeit, Sprache und Gepflogenheiten von damals genauer vermittelt.

Bislang in der Reihe der Western Mysteries erschienen:

01. The Case of the Deadly Desperados (2011)
02. The Case of the Good-looking Corpse (2012)
03. The Case of the Pistol-Packing Widows (2013)

Fünf Sterne für einen historischen Kriminalroman, welcher den Wilden Westen lebendig werden lässt, mit einem sympathischen Haupthelden und tollen Nebenfiguren. Eindeutige Kaufempfehlung. Nicht nur für junge Leser geeignet, sondern ein Buch, welches auch erwachsenen Lesern großen Spaß und viel Spannung bescheren wird.


Springs in the Desert: A Kid's History of Las Vegas
Springs in the Desert: A Kid's History of Las Vegas
von Johnathan Peters
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Las Vegas - die Geschichte einer Metropole, 25. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Geschichte zu vermitteln kann man entweder in trockenen Büchern, oder man wählt einen knallbunten Weg voller Illustrationen, alter Fotos, Landkarten, Skizzen und jeder Menge interessanter kleiner Ereignisse, die zusammen die große Geschichte eines Ortes ergeben.

So geschieht es auch in "Springs in the Desert", einem 2007 verfassten Buch von Jonathan Peters über die Geschichte von Las Vegas.

Genau, Las Vegas, das Spielerparadies, der Ort mit Roulette, Blackjack und den einarmigen Banditen.

In neun übersichtlichen Kapiteln wird die Entstehungsgeschichte der Stadt beschrieben, von den urzeitlichen Funden der Anasazi-Kultur, bis hin zu den Lagern der Paiutes. Dann kommen die Spanier und das Tal, in welchem sich die Quellen von Las Vegas befinden, wird entdeckt.

Dabei erfährt man übrigens, das Las Vegas die spanische Bezeichnung für "die Wiesen" ist.

Dem Leser wird vermittelt, wie die Stadt zuerst ein Fort der Mormonen war, später dann durch die Eisenbahn und den Hoover Damm zu einigem Reichtum kam.

Doch es waren erst die Casinos, welche am Las Vegas Strip errichtet worden, die für den Weltruhm sorgten. Nicht zu vergessen die Mafia und all die kleinen dunklen Geheimnisse der Stadt, von denen das Buch ebenfalls erzählt.

Auch die Atomwaffentests in der Wüste werden erwähnt, genauso wie die Rolle von Howard Hughes.

Fünf Sterne für ein wirklich empfehlenswertes Buch, welches auf 208 Seiten sehr viel Interessantes vermittelt und angereichert mit einem Glossar und einer Bibliographie rundum gelungen ist. Interessant nicht nur für junge Leser.


The Monster's Ring: A Magic Shop Book
The Monster's Ring: A Magic Shop Book
von Bruce Coville
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des Monsterrings, 25. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"The Monster's Ring" aus dem Jahre 1982 eröffnete sozusagen den Magic Shop, einen Ort an den der Autor Bruce Coville den Leser mittlerweile bereits einige Male in weiteren Büchern geführt hat.

Russell Crannaker ist nicht zu beneiden, ständig wird er in der Schule gemobbt und Zuhause hat man auch kein Verständnis für ihn, er kommt noch nicht mal richtig zu Wort.

Als er wieder einmal von Eddie, dem Jungen, der ihn am meisten auf dem Kieker hat, verfolgt wird, gerät er durch ein Gewirr von Gassen zum Magie Laden von Mister Elives.

Dort erwirbt er für seinen letzten Dollar einen ganz besonderen, magischen Ring. Schnell schon stellt sich heraus, dass sich Russell mit Hilfe des Rings in ein Monster verwandeln kann. Da Halloween vor der Tür steht, ist das sehr praktisch - wer will schon immer Geld für ein Kostüm ausgeben.

Doch der Ring hat so seine Tücken und je öfter Russell ihn verwendet, desto größer ist die Gefahr in die er gerät. Und so durchlebt der Leser ein monstermäßig spannendes Abenteuer. Natürlich dürfen auch die sprechenden Ratten Roxanne und Jerome nicht fehlen, welche vom Autor für diese Neuausgabe extra in die Handlung eingefügt worden sind , da sie, treue Leser der Serie werden es wissen, normalerweise erst in späteren Büchern auftauchen.

Diese kinderfreundliche Version des Dr. Jekyll und Mr. Hyde - Themas begeistert durch seine klare Sprache, die spannende Handlung, kurze, überschaubare Kapitel und eine Vielzahl von Illustrationen. Allerdings sei zu den Zeichnungen angemerkt, dass das Titelbild, welches für diese Neuausgabe von Tony DiTerlizzi geschaffen wurde, nicht bedeutet, wie man vermuten könnte, dass alle Illustrationen von ihm wären - im Inneren des Buches sind sie von Katherine Coville, der Ehefrau des Autors.

Aus der Reihe um den Magic Shop sind erschienen:

1. The Monster's Ring (1982)
2. Jeremy Thatcher, Dragon Hatcher (1991)
3. Jennifer Murdley's Toad (1992)
4. Goblins in the Castle (1992)
5. The Skull of Truth (1997)
6. Juliet Dove, Queen of Love (2003)
7. Charlie Eggleston's Talking Skull (2003)
8. The Vampire's Tooth (2010)
9. The Mask of Eamonn Tiyado (2011)

Fünf Sterne für den Auftakt einer empfehlenswerten Reihe für junge Leser rund um einen Magieladen und die Artikel, welche darin zu kaufen sind. Wer den Magic Shop bislang noch nicht aufgesucht hat, sollte dies unbedingt tun. Es lohnt sich.


The No. 1 Car Spotter and the Car Thieves
The No. 1 Car Spotter and the Car Thieves
von Atinuke
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Autos, Räuber und Akara, 25. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "The No.1 Car Spotter and the Car Thieves" legt die in Nigeria geborene Autorin Atinuke bereits ihr drittes Buch um die Abenteuer von Oluwalase Babatunde Benson vor, einem afrikanischen Jungen, der nichts lieber tut, als im Baum zu sitzen und Autos zu erspähen, die sich dem Imbiß von Mama Coca-Cola nähern, damit diese richtig in den Töpfen rühren kann und allein der Duft des Essens, köstliches Akara, welcher in den Innenraum der Autos zieht, die Fahrer zum Anhalten veranlasst.

Das Buch aus dem Jahre 2012 ist mit 96 Seiten nicht wirklich umfangreich und die Illustrationen von Warwick Johnson Cadwell nehmen einen großen Raum auf jeder Seite ein, was einerseits deutlich macht, dass es für junge Leser gedacht ist, wobei aber auch Erwachsene ihren Spaß haben werden an der Geschichte, andererseits aber dem Buch auch sehr gut tut, da die Atmosphäre des Textes sich hervorragend in den Zeichnungen wiederspiegelt.

No.1, wie alle zu dem Jungen sagen, erlebt, wie ein Luxus-Auto vor dem Imbiß gestohlen wird. Nach und nach werden immer mehr Wagen gestohlen und die Versuche der Dorfbewohner die Diebe zu fangen, erweisen sich als wenig erfolgreich. Selbst der Polizeichef tappt im Dunkeln und es scheint, als ob die Verbrecher allen immer mindestens einen Schritt voraus sind.

Doch No.1 wäre nicht No.1, wenn er nicht einen Plan hätte. Aber dann kommt alles anders als
erwartet, denn auf einmal befindet sich der Junge in einem Pontiac Firebird und genau dieser
Wagen wird gestohlen.

Jetzt jedoch fängt das Abenteuer erst richtig an.

Eine sehr bildreiche, intensive Sprache, voller kleiner Weisheiten und eine spannende, interessante Handlung zeichnen das Buch aus.

Aus der Reihe um "The No. 1 Car Spotter" sind bereits erschienen:

1. The No. 1 Car Spotter (2010)
2. The No. 1 Car Spotter and the Firebird (2011)
3. The No. 1 Car Spotter and the Car Thieves (2012)

Fünf Sterne für ein feines, überzeugendes Kinderbuch, welches nicht nur kleinen Lesern großen Spaß macht und das tieferes Verständnis für die Sorgen und Wünsche der Kinder in Afrika erweckt.


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