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Rezensionen verfasst von
Hans Hebenseder "Hans Hebenseder" (Schneidemühl)

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Mutter Blamage: Warum die Nation Angela Merkel und ihre Politik nicht braucht
Mutter Blamage: Warum die Nation Angela Merkel und ihre Politik nicht braucht
von Stephan Hebel
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutter Katastrophe, 2. Oktober 2015
Das wäre der treffendere Titel gewesen für diese Frau, die ich bereits zwei Monate nachdem sie Bundeskanzlerin geworden war, als späte Rache Erich Honeckers an Konrad Adenauer bezeichnet habe. Und doch hätte ich mir das Ausmaß der Katastrophe, in die sie uns geführt hat und immer noch führt, in dieser krassen Form nicht vorstellen können.

Ich frage mich immer wieder, was die Deutschen veranlaßt, eine Person wie Merkel, mit dubioser Vergangenheit und ohne wirkliche politische Ziele (außer dem blanken Machterhalt), immer wieder ins Amt zu wählen. Oder sind die Wahlen, wie weiland in der DDR, manipuliert? Man kommt langsam ins Grübeln .....
Inzwischen muß doch selbst dem Blindesten klar sein, wohin ihre Politik (oder das, was sie dafür hält) uns führt, nachdem sie Menschen unbekannter Herkunft, fremder Sitten und Religion mit offenen Armen aufgefordert hat, unser Land zu bevölkern, oder, besser gesagt, buchstäblich darüber herzufallen. Man muß sich doch die Bilder von den "Flüchtlingen" nur genau anschauen: das sind ganz überwiegend junge Männer, gut gekleidet, mit Smartphone ausgestattet, wohlgenährt - und das sollen wirklich notleidende Verfolgte sein? Sicher sind unter den Asylbewerbern auch solche, aber sie sind ganz sicher deutlich in der Minderzahl.

Inzwischen bricht die Organisation zusammen, den Kommunen fehlen die Aufnahmemöglichkeiten und das nötige Geld, aber Ängie ruft: Kommt aller her, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch laben (sie meint damit aber nicht sich selber, sondern die deutschen Steuerzahler, die sie mit Griechenland, Atomausstieg usw. schon mehr als genug geschröpft hat).
Bleibt nur eine Hoffnung: daß das schlafende deutsche Volk endlich aufwacht und sie zum Kuckuck jagt, besser heute als morgen!
Wer noch Zweifel haben sollte, dem empfehle ich bei Google "TheRebel/Ezra Levant/Merkel" einzugeben und das Interview aufmerksam zu verfolgen, das Merkel im kanadischen Fernsehen zeigt. Da muß man sich wirklich fragen, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat, oder ob sie tatsächlich vorsätzlich handelt. Wo soll uns das noch hinführen?

Stephan Hebel sei jedenfalls Dank für das aufschlußreiche Buch. Es sollte zur Pflichtlektüre gemacht werden.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 6, 2015 7:44 PM MEST


Verdi: Rigoletto by DEL MONACO / PROTTI / ST CECILIA ACADEMY ORCH / EREDE (2015-05-05)
Verdi: Rigoletto by DEL MONACO / PROTTI / ST CECILIA ACADEMY ORCH / EREDE (2015-05-05)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So kann man eine Oper töten!, 10. August 2015
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, dass diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt geworfen wird, und das inzwischen auch noch von diversen Labels.
Dabei gibt es doch Dutzende andere, die nicht nur besser klingen, sondern auch wesentlich adäquatere Besetzungen aufzuweisen haben.

Wobei ich Hilde Güdens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.
Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.

Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Güden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn der berühmte Tenor verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Worten Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".

Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Güdens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich zur Strecke gebracht.

Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi, Renato Cioni, oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Ferenc Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.

Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.

Die alte DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, wie uns Wilhelm Kaiser in seiner Rezension glauben lassen will, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen. Auf der Rückseite der CD-Verpackung steht übrigens korrekt "ADD".

Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ......


Rigoletto
Rigoletto
Wird angeboten von GEMusicFiendz
Preis: EUR 47,43

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zum Abgewöhnen, 10. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, dass diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt geworfen wird, und das inzwischen auch noch von diversen Labels.
Dabei gibt es doch Dutzende andere, die nicht nur besser klingen, sondern auch wesentlich adäquatere Besetzungen aufzuweisen haben.

Wobei ich Hilde Güdens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.
Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.

Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Güden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn der berühmte Tenor verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Worten Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".

Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Güdens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich zur Strecke gebracht.

Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi, Renato Cioni, oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Ferenc Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.

Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.

Die alte DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, wie uns Wilhelm Kaiser in seiner Rezension glauben lassen will, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen. Auf der Rückseite der CD-Verpackung steht übrigens korrekt "ADD".

Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ......


Rigoletto (Ga)
Rigoletto (Ga)

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abschreckendes Beispiel!, 10. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Ga) (Audio CD)
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, dass diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt geworfen wird, und das inzwischen auch noch von diversen Labels.
Dabei gibt es doch Dutzende andere, die nicht nur besser klingen, sondern auch wesentlich adäquatere Besetzungen aufzuweisen haben.

Wobei ich Hilde Güdens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.
Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.

Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Güden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn der berühmte Tenor verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Worten Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".

Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Güdens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich zur Strecke gebracht.

Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi, Renato Cioni, oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Ferenc Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.

Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.

Die alte DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, wie uns Wilhelm Kaiser in seiner Rezension glauben lassen will, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen. Auf der Rückseite der CD-Verpackung steht übrigens korrekt "ADD".

Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ......


Verdi: Rigoletto (Gesamtaufnahme)
Verdi: Rigoletto (Gesamtaufnahme)
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 25,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abscheckendes Beispiel!, 10. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Rigoletto (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, dass diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt geworfen wird, und das inzwischen auch noch von diversen Labels.
Dabei gibt es doch Dutzende andere, die nicht nur besser klingen, sondern auch wesentlich adäquatere Besetzungen aufzuweisen haben.

Wobei ich Hilde Güdens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.
Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.

Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Güden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn der berühmte Tenor verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Worten Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".

Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Güdens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich zur Strecke gebracht.

Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi, Renato Cioni, oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Ferenc Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.

Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.

Die alte DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, wie uns Wilhelm Kaiser in seiner Rezension glauben lassen will, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen. Auf der Rückseite der CD-Verpackung steht übrigens korrekt "ADD".

Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff .......


Rigoletto
Rigoletto
Preis: EUR 19,46

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abschreckendes Beispiel!, 2. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, dass diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt geworfen wird, und das inzwischen auch noch von diversen Labels.
Dabei gibt es doch Dutzende andere, die nicht nur besser klingen, sondern auch wesentlich adäquatere Besetzungen aufzuweisen haben.

Wobei ich Hilde Güdens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.
Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.

Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Güden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn der berühmte Tenor verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Worten Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".

Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Güdens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich zur Strecke gebracht.

Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi, Renato Cioni, oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Ferenc Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.

Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.

Die alte DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, wie uns Wilhelm Kaiser in seiner Rezension glauben lassen will, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen. Auf der Rückseite der CD-Verpackung steht übrigens korrekt "ADD".

Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ......


Verdi, G.: Rigoletto (Del Monaco, Gueden, Protti, Erede) (1954)
Verdi, G.: Rigoletto (Del Monaco, Gueden, Protti, Erede) (1954)
Preis: EUR 15,98

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abschreckendes Beispiel!, 12. Mai 2014
Was diverse Plattenlabels immer wieder dazu bringt, diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt zu bringen, wird wohl ein ewiges ungelöstes Rätsel bleiben.

Wobei ich Hilde Guedens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.

Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.

Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Gueden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn del Monaco verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Sätzen Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".

Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Guedens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich "zur Strecke gebracht".

Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.

Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.

Die originale DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen, und wenn tatsächlich auf der CD-Hülle "DDD" stehen sollte, so ist das schlicht eine Irreführung, da die ersten digitalen Aufnahmen erst ab dem Jahr 1979 möglich waren.

Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ......
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2014 11:23 PM CET


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