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Beiträge von Friedrichsdottir
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Rezensionen verfasst von
Friedrichsdottir (NRW)

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Esschert Design WA-12 Insektenhotel
Esschert Design WA-12 Insektenhotel
Wird angeboten von meingartencenter24 -(alle Preise inkl. MwSt., Widerrufsbelehrung und AGB'S unter Verkaeufer-Hilfe)
Preis: EUR 14,29

4.0 von 5 Sternen Summ!, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sieht klasse aus und ist sehr gut verarbeitet. Hätte mir gewünscht, der rote Teil wäre schon mit Stroh befüllt gewesen.


Baier & Schneider Querkalender Querterminbuch, 1 Woche/ 2 Seite, 297 x 105 mm, Karton, blau 2017
Baier & Schneider Querkalender Querterminbuch, 1 Woche/ 2 Seite, 297 x 105 mm, Karton, blau 2017
Wird angeboten von FDMV Handel
Preis: EUR 5,33

5.0 von 5 Sternen Querkalender, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Super! Günstig im Preis, entspricht aber allen Erfordernissen mit Doppelseitigkeit. Kann ich wirklich jedem empfehlen, man braucht nicht die teuren Produkte.


2014 Moleskine Pocket Diary Weekly Horizontal Hard (Moleskine Diaries) (Planners & Datebooks)
2014 Moleskine Pocket Diary Weekly Horizontal Hard (Moleskine Diaries) (Planners & Datebooks)
von Moleskine
  Kalender

5.0 von 5 Sternen Moleskine Wochenkalende, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie üblich die gewohnte Qualität und deshalb sehr verlässlich. Man gewöhnt sich auch an die Englischsprachigkeit. eine deutsche Ausgabe fände ich aber auch toll.


Das Haus der Rajanis
Das Haus der Rajanis
von Alon Hilu
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Landnahme im 19. Jahrhundert in Palästina, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Rajanis (Gebundene Ausgabe)
Der Roman "Das Haus der Rajanis" des Autors Alon Hilu thematisiert den Beginn der großen Einwanderungswellen nach Palästina am Ende des 19. Jahrhunderts.

Entgegen der geläufigen Ansicht, die Einwanderer aus Mittel- und v.a. Osteuropa seien aufgrund der zionistischen Grundidee nach Erez Israel gekommen, um als Pioniere wertloses Land käuflich von der dort lebenden arabischen Bevölkerung zu erwerben und es mit ihrer eigenen Hände Arbeit mühevoll urbar zu machen und zu kultivieren, erhält man in dem Roman ein ganz anderes Bild.

Da kommt der studierte Agronom Isaac Luminsky mit seiner verwöhnten Frau in Jaffa an und macht sich auf die Suche nach fruchtbarem, kultiviertem Land, das er alsbald in der Nähe Jaffas findet. Leider gehören die ausgedehnten Ländereien einer muslimischen Familie namens Rajani, die nicht geneigt ist, ihr Land zu veräußern. Da der Gutsherr sich auf Reisen befindet, freundet sich Luminsky zunächst mit dem Sohn der Familie an, und geht bald darauf ein sexuelles Verhältnis mit der Gutsherrin ein. Kalt und berechnend schaltet Luminsky alle aus, die ihm im Wege stehen, um möglichst unentgeltlich an die Ländereien zu gelangen, die er schließlich achtlos zurücklässt, als er im Norden des Landes noch fruchtbareres Land wittert.

Andere Immigranten suchen dagegen das Heil in Übersee, wohin sie sich alsbald flüchten, weil ihnen die Arbeit auf den Ländereien zu mühsam erscheint.

Dass dieser Roman in Israel Aufsehen erregte, liegt sicher am provokanten Inhalt und weniger an seiner Form. Eine gelungene Ideen ist die Wahl zweier Erzählperspektiven für den Tagebuchroman. Zunächst erzählt Isaac Luminsky seine Sicht des Geschehens, der jeweils die Darstellung des meist gleichen Sachverhaltes aus der Sicht des Jungen Salach Rajani folgt. Damit wird die Glaubwürdigkeit der Darstellung Luminskys erheblich relativiert. Oft meint man zunächst, der Junge sei geistig verwirrt, aber dann stellt sich heraus, dass dies offenbar eine Schutzbehauptung Luminskys ist, um sein frevelhaftes, ausbeuterisches Handeln zu kaschieren. Für den Leser ergibt sich die geradezu detektivische Arbeit, zwischen den beiden konträren Aussagen nach der Wahrheit zu suchen.

Stilistisch mutet der Roman zunächst in wenig altertümlich an, was daran liegt, dass das Subjekt meist an die letzte Stelle im Satz gestellt wird. Da dies aber nicht durchgängig im Roman der Fall ist, wirkt der Satzbau sehr konstruiert und man muss sagen, dass dieses Stilmittel einfach nur fehl am Platze ist, zumal man auch im Jahre 1895 nicht derart sprach. Dieser Stil ist und wirkt nicht echt, und man hätte besser daran getan, einen auch heute üblichen Satzbau zu verwenden.

Wenn auch der Roman nicht grundlegend die Ursprünge des jüdisch-palästinensischen Konfliktes thematisiert oder hier Aufklärung schafft, so wirft er doch ein neues Licht darauf, wenngleich dies an einem singulären und sehr privat anmutenden Beispiel erzählt wird, ohne tatsächlich über politische Zusammenhänge und Hintergründe aufzuklären.


Einleben. Roman
Einleben. Roman
von Ludwig Laher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Ein ungewünschtes Geschenk, 4. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Einleben. Roman (Gebundene Ausgabe)
Einleben" von Ludwig Laher

Johanna ist eine erfolgreiche Architektin, die aufgrund einer gewissen Sorglosigkeit bei den Vorsorgeuntersuchungen nicht erfährt, dass ihr Kind das Down-Syndrom hat.
Nach der Geburt drängt sich der Verdacht auf, aber besonders der Vater, Markus, möchte es nicht wahrhaben, muss sich aber langsam damit abfinden, ein Nichtstandardkind" zu haben, wie Johanna ihre Tochter Steffi respektvoll nennt.
Der Autor erzählt sehr eindringlich, wie Johanna sich auf ihr Kind einlässt, sich mit ihm in die neue Situation einlebt und vor allem ihr bisheriges Denken kritisch hinterfragt.
Bestürzt muss sie erkennen, dass die sie umgebende Gesellschaft ihr mit Unverständnis begegnet, denn ein solches Kind kann man doch aufgrund modernster pränataler Untersuchungen als behindert" erkennen und rechtzeitig abtreiben. Eugenik unter dem Deckmantel der Humanität. Die Behinderten sterben aus, im wahrsten Sinne des Wortes, weil man sie pränatal entfernt.

Der Autor lässt Johanna sehr sensibel reflektieren und lässt den Leser miterleben, welch ungewöhnliche Fähigkeiten der Nichtstandardmensch Steffi hat und macht nachdenklich, ob unsere Standardurteile nicht grundsätzlich überdacht werden müssen.
Wie wenig wir von diesen Menschen wissen und mit welchem Unverständnis wir ihnen begegnen, spiegelt sich im Verhalten des Vaters wider - er verlässt Frau und Kind, er kann das ungewünschte Geschenk nicht annehmen.


Kein Platz für Idioten (HAYMON TASCHENBUCH)
Kein Platz für Idioten (HAYMON TASCHENBUCH)
von Felix Mitterer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die anderen sind die Idioten, 28. Juni 2009
Kein Platz für Idioten
Das Buch von Felix Mitterer ist in mehrerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Buch.

Es handelt vom Schicksal eines Jugendlichen, der unter epileptischen Anfällen leidet und von seinen Eltern misshandelt und verstoßen wird.

Das Buch präsentiert zwei Fassungen, eine ältere und eine überarbeitete neuere.
Die ältere Fassung ist die Theaterfassung und die neuere ein Drehbuch für eine filmische Bearbeitung, bei der die Handlung differenzierter und auch leicht modifiziert dargestellt wird.
Auf sehr eindringliche und erschreckende Weise wird der Umgang der betroffenen Familie und der Gesellschaft mit dem behinderten Jugendlichen gezeigt, dem von fast allen Seiten der blanke Hass entgegenschlägt und den die Dorfbevölkerung am liebsten einfach beseitigen würde. Allein ein älterer Mann kümmert sich rührend um den lernwilligen und lernfähigen harmlosen Jungen. Am Schluss aber zeigt sich, dass er machtlos gegenüber den Vorstellungen seiner Umwelt ist und dass das Märchen vom hässlichen Entlein, das er seinem Schützling vorliest, eben doch nur ein Märchen ist.

Das Buch bietet zunächst für jemanden, der nicht im österreichischen/bayrischen Dialekt beheimatet ist, einen gewissen Lesewiderstand, aber man gewöhnt sich rasch daran, auch wenn nicht alle Begriffe entschlüsselt werden können, was aber dem Leseverstehen insgesamt keinen Abbruch tut.
Meine Erfahrung ist, dass man das Buch in einem Durchgang ohne größere Pausen lesen muss, da sowohl Theaterstück als auch Filmdrehbuch aus einem Guss sind und keine Pausen vertragen. Ohnehin liest es sich rasch und ist fesselnd, weil man es kaum fassen kann, was dort in den Bergen passiert. Aber schnell wird einem deutlich, dass solches Geschehen auch mitten unter uns an der Tagesordnung sein kann, dass wir es nur nicht bemerken, weil wir nicht genau genug hinschauen.

Das Buch würde ich durchaus auch als Schullektüre empfehlen, allerdings wegen der Schwierigkeiten mit der Sprache erst ab der 9. Klasse.


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