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Rezensionen verfasst von
jl picard (wien, österreich)

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Die Wahrheit über Sancho Pansa: Roman
Die Wahrheit über Sancho Pansa: Roman
von Stephan Wackwitz
  Gebundene Ausgabe

1 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ???, 9. Mai 2001
Ein ziemlich schreckliches Buch. Ich bedauere jeden, der es von Berufs wegen lesen mußte. Warum schrecklich: langweilig, öde Sprache, man hat den Eindruck, daß dem Autor selbst so unglaublich fad beim Schreiben geworden ist, daß er es dann einfach unfertig dem Verlag übergeben hat und dann auf eine lange Reise ging, um diesen Romanstoff zu vergessen und nie wieder dran denken zu müssen.


Die gläserne Kugel. Roman
Die gläserne Kugel. Roman
von M Gruber
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SF made in Austria, 9. Mai 2001
Science Fiction ist nicht der Anspruch, wohl aber die Darstellung einer utopischen, beengenden Welt, in der man eigentlich nicht überleben will aber doch kann. Sobald man sein Haus verläßt, wird man mehr oder weniger vernichtet. In diesem Roman ist es der unglaubliche Lärm der Großstadt, der dafür verantwortlich ist. Eingebaut ist eine Sehnsuchts-Liebesgeschichte. Insgesamt ist die Idee zur Story recht gut und auch Passagen des Romans lesen sich spannend und inspirierend. Leider eben nur vereinzelte Passagen. Die sperrige Ausdrucksweise, die Erklärungen, wo keine nötig sind, die fehlende Darstellung, wo man sie gerne hätte, machen das Lesen etwas anstrengend. Mit etwas Überarbeitung könnte dieser Roman aber gerade heute ein sehr zeitgemäßes Literaturstück sein. Vielleicht hat ja Marianne Gruber, die Vorsitzende der österreichischen GEsellschaft für Literatur, Lust, sich nochmal über den Text herzumachen und ihn etwas zurechtzuspitzen und pfiffiger zu gestalten, ohne den inspirierenden Hintergrudn aufzugeben.


Im Reich der Engel
Im Reich der Engel
von Bernard Werber
  Gebundene Ausgabe

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeitgeistesoterikpilosophiephantasie, 4. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Im Reich der Engel (Gebundene Ausgabe)
... drei sterne sind streng bewertet. sagen wir dreieinhalb, aber mehr geht nicht. im reich der guten literatur gibt es halt doch wesentlich besseres als im reich der engel. was ist gut: Werbers Markenzeichen ist sicher das hohe Maß an Phantasie und Witz gepaart mit anregenden und inspirierenden Ideen und Gedanken. Die Story selbst wirkt wohldurchdacht und spannend. Die Einsprengsel aus (teils populärwissenschaftlicher Literatur) sind manchmal etwas fragwürdig in ihrer Passung zum gerade laufenden 'Film', aber sie sind durchwegs interessant. Die Aufarbeitung der Thematik 'Leben nach dem Tod' ist amüsant und originell. Der Stil von Werber hat dennoch etwas flüchtiges und unwichtiges an sich, sodaß ich mich passagenweise schwer davon abhalten kann, nur ein paar Stichprobensätze zu lesen und weiterzublättern, bis wieder ein interessanter wirkender Handlungsfaden aufgegriffen wird.


Kains Töchter
Kains Töchter
von Susanne Riedel
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... warten ..., 4. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Kains Töchter (Gebundene Ausgabe)
auf den nächsten roman von susanne riedel. Hoffentlich kommt er und nicht nur ein zweitrangiger Band mit Kurzgeschichten. Sie ist mit Sicherheit eine der talentiertesten Schriftsteller(innen) der Gegenwart, nicht nur in Deutschland. Sprachliche Kraft und Intensität in der Darstellung von Charaktären sind eine ihrer Stärken. Die Story selbst liegt mir eigentlich gar nicht. Frustrierende Familiengeschichten meide ich sonst eher. Aber Suanne Riedel kann von mir aus schreiben, worüber sie will. Ihre Sprache macht jedes Thema interessant. Bei mir ist es bereits ein paar Monate her, daß ich ihren Roman gelesen habe, trotzdem ist er mir stärker in Erinnerung als so manche Werke von arrivierten Autoren (John Irvings Zirkuskind, Harry Mulischs Prozedur - schrecklich, Nadolnys Er oder ich - oder wie auch immer, etc.). Bemerkenswert ist zudem, wie daneben der 'Literaturpapst' MRR mit seiner abwertenden Meinung über diese Schriftstellerin lag.


Gleissendes Glück (Quartbuch)
Gleissendes Glück (Quartbuch)
von A.L. Kennedy
  Gebundene Ausgabe

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen frust und leid mit vermeintlichem happy end, 4. Mai 2001
Die Kritiken und ein paar Leseproben haben mich ermutigt, das Buch zu lesen. Wohl hat es mich nicht besonders gelangweilt - so konnte ich es in einem Zug durchlesen. Aber trotz aller Tragik läßt es mich ziemlich erkühlt zurück. Warum: Handlung ist praktisch noicht vorhanden. Das ist noch kein Nachteil. Aber die Figuren - die im Brennpunkt stehen - sind leider extrem einseitig und voller Klischees. Der perverse Psychoguru, der brutale Ehemann, die depressive Hausfrau. Mein Gott, die Welt ist wahrscheinlich voll von diesen Menschen, aber muß ich sie unbedingt in Büchern vorfinden, ohne inspirierenden Zusatznutzen, ohne irgendeine neue Erkenntnis. Nein. Auf der Ebene der Beschreibung von tragischer Realität ist der Roman stilistisch sicher ganz ok. Aber die weinerliche völlig perspektivenlose Frau, die sich vom einen Unglück in die nächste, vermutlich noch starrere Anhängigkeit stürzt, ist wirklich deprimierend. Und dieser Schluß wird sogar als eine Art Happy End verkauft. Und das is ja nun wirklich die eigentliche Tragik des gesamten Romans oder der Autorin selbst.


Libidissi
Libidissi
von Georg Klein
  Gebundene Ausgabe

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 200 seiten literarisches Konzentrat, 1. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Libidissi (Gebundene Ausgabe)
tolle sprache, jeder satz sitzt perfekt, kein wort zuviel, konzentration ist erforderlich - fast wie bei lyrik; die spannung ist durch den anspruchsvoll rätselhafen aufbau etwas versickert; irreführender klappentext, mit john le carre hat klein (gottseidank) nichts gemein, wer reine spannungslektüre / agentenstory lesen will, ist besser bei den einschlägigen autoren aufgehoben (Empfehlungen dazu: Glen Meade - Der Schneewolf; Lionel Davidson - Der Rabe; Frederic Forsyth - Das schwarze Manifest).


Buddhas kleiner Finger: Roman
Buddhas kleiner Finger: Roman
von Viktor Pelewin
  Gebundene Ausgabe

7 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, nur ein kleiner Finger..., 6. Dezember 2000
Positiv fällt auf: Kurzweilig, recht gut komponiert, nicht uninteressante Geschichte - einfallsreich, aber keine die man unbedingt kennen muß; es geht letztlich um das heutige Rußland, die Verwahrlosung des Charakters und die Aussage, daß es eigentlich immer schon so war; ein wenig trostlos, da der Teufel an die Wand gemalt wird; ein eher problemorientiertes Buch mit humorvollem, witzigem Stil hingeschrieben; aber man gewinnt nicht den Eindruck, daß Pelewin wirklich Weltkenner oder anspruchsvoller Humorist ist; die Hauptfiguren bleiben konzepthaft, wenig authentisch. Nunja, man könnte sagen, das ist gewollt (oder nicht besser gekonnt).
Alles in allem gibt es Besseres in der (älteren) russischen Literatur - Gogol zum Beispiel - aber das ist kein faires Argument. Pelewin mißt sich im internationalen Vergleich mit anderen Autoren - zB Italo Calvino, T.C.Boyle und da schneidet er vorerst nicht so schlecht ab. Schulnoten (1-5): Grundidee: 3; Handlung: 3; Originalität: 2; Sprachlicher Stil: 2; Plastizität: 3; Charaktere: 3; Spannung: 3; Inspiration: 4; Intellektuell: 3; Liebe: 4; Erotik: 4; Ästhetik: 2
Bleibt in Erinnerung durch: Verwirrungshandlung, triste-galgenhumorvolle Stimmung, Originalität in der Aufbereitung der Story


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