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k. s.

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Erdentempel
Erdentempel
Preis: EUR 21,98

31 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Freiflug... in die Belanglosigkeit, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Erdentempel (Audio CD)
Es ist schon faszinierend und erschreckend zugleich, wie stark sich der Stil einer Band im Laufe von vier Studioalben verändern kann. Nein, das hier soll keine "früher war alles besser" Rezension werden, ganz außen vor darf man die früheren Werke einer Band allerdings auch nicht lassen, schließlich definiert sie sich durch diese. Grundsätzlich bewerte ich ein Album gerne anhand drei Gesichtspunkten: Musik, Gesang als eigenständiges Kriterium und Lyrik. Alle drei kamen auf den ersten beiden Alben der Perfektion sehr nahe, bemerkenswert ist daher die Atmosphäre auf Turis Fratyr, Härte und Epik auf Sagas, mitreißende Geschichten die kunstvoll mit Metaphern ausgeschmückt sind und ein Sänger, der die Melodien gekonnt mit Variation und Dynamik begleitet. Davon ist leider auf "Erdentempel" nicht mehr viel übrig. Erstmal zu den Lyrics. Ja, sie sind mir wichtig, vor allem bei einer Band mit (hauptsächlich) deutschen Texten. Nunja, sie sind bei weitem nicht so gut formuliert wie auf den Alben zuvor. Da hat sich Helge oder auch Andi wesentlich mehr Mühe gegeben, wobei vielleicht ist es auch einfach nicht Renes Ding, aber dann verstehe ich nicht warum nicht weiterhin Andi der Texter war? Ausgestiegen sind Sandra und er ja erst, als das Album bereits fertig war. Seis drum. An dieser Stelle nur mal ein Beispiel: "Schaut nach vorn, nicht zurück. Wenn wir weitergeh'n naht auch uns das Glück. Schaut nach vorn, nicht zurück [...]" (Karawane) Gegenbeispiel von Sagas: "Herbst zog ein in grüne Heiden. Klamm die Böhe, Blättertreiben. Kurz ward bald das Licht der Tage, 'zählt bis heut der Weide Sage." (Die Weide und der Fluss) Soweit so gut, kann man akzeptieren, Lyrics sind nicht das Allerwichtigste. Aber ich bitte euch... "Faust nach oben. Streck sie raus. Greif die Sterne. Reiß sie raus." Ernsthaft jetzt? Immerhin sind es keine "Wir hauen Christen zu Brei" Texte, aber das ist schon etwas lächerlich. Achja, das eine Lied auf Englisch. Kann man sehen wie man will, bin aber kein großer Fan davon. Vor allem wenn es der Sänger nicht so mit Englisch hat. Da wären wir aber auch schon beim nächsten Thema. Seit Rekreatur ja sehr umstritten, Robses Gesang. Kurz und knapp, er kommt aus dem Death Metal, das ist ein Problem. Equilibrium sind wesentlich melodischer unterwegs, da erfordert es mehr Variation in Intensität und Höhe, vor allem bei den Screams. In der Hinsicht weist der Gesang immer noch deutliche Defizite auf, hier hat Helge (und die meisten anderen) meilenweit die Nase vorn. Mit Betonung von bestimmten Konsonanten könnte man Übergange wesentlich variabler und dynamischer gestalten, da ist mir Robse zu monoton. Aber es gibt auch etwas neues... clean Gesang! Damit will ich mich nicht lange aufhalten, wem dieser neue Stil gefällt (dazu später mehr) dem werden auch die klaren Gesänge und Chöre gefallen, weil sie die Melodieführung unterstützen, wie es ja sein soll. Gute Sänger waren hier allerdings nicht am Werk, hätte nicht unbedingt sein müssen. Naja, nun zum wichtigsten Teil, der Musik!
Bereits beim Opener merkt man: viel getan hat sich nicht wenn es um neue Kompositionen und Ideen geht, es kommt einem so vor als hätte man es schon mal gehört. Die Melodien sind meist zu vorhersehbar, zu simpel, es fehlt der Überraschungseffekt. Das war bei Rekreatur auch teilweise schon so, aber hier fällt es doch extrem auf. Weitgehend alle Strukturen sind nach dem Ersten Durchlauf bereits erfasst, wo ist da die Langzeitmotivation beim Hören? Wäre das bei nur einem Lied der fall könnte man ja darüber hinwegsehen bzw. ein "easy listening" Song gehört vielleicht dazu, nur leider wird auf dem gesamten (!) Album dieses Schema durchgezogen. Was hier als Hauptthema verwendet wird ist bei anderen Bands nur ein Interlude. Es gibt zwar Ausnahmen, wie z.B. Waldschrein, allerdings ist auch das nichts neues, erinnert stark an „Der Ewige Sieg“. Abwechslung? Fehlanzeige. Und nein, ein etwas langsameres Lied das jedoch ähnlich aufgebaut ist verstehe ich nicht unter Abwechslung. Ich hatte ja ohnehin nichts großartiges erwartet, aber bei "Heavy Chill" habe ich mich schon gefragt ob ich das gerade Träume. Ab einem bestimmten Punkt musste ich nur noch lachen, so lächerlich klingt das. Grundsätzlich kann es ja funktionieren ein bisschen Karibik-Feeling mit Metal zu verbinden (siehe Shingo Murata), aber das hier? Das ist zwar Karibik, aber kein Metal. Geplätscher ohne Intensität, ohne Leidenschaft. Der Refrain dann wieder mit klarem, halbwegs epischem Gesang zum mitsingen. "Ohooohooh." Diese Chöre findet man auf dem ganzen Album, aber das stelle ich mir nun wirklich nicht unter Equilibrium vor. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass man den epischen Sound erzwingen wollte, kommt aber vollkommen unnatürlich rüber. Das einzige Lied auf diesem Album das mir schon eher zusagt ist "Wirtshaus Gaudi". Hier wird immerhin nicht ständig das gleiche Thema wieder aufgerollt, sondern etwas mehr mit Melodien und Rhythmus gespielt, so wie man es eigentlich immer von Equilibrium gewohnt war. Siehe Met und Heimwärts. Allerdings wars das auch schon wieder, danach kommt wieder das gewohnte "vor-sich-hin-geplätscher". Mit "Wellengang" wird eine gute Idee präsentiert, allerdings gleichzeitig auch verschwendet. Schönes melancholisches Intro, der Refrain dudelt dann leider wieder vor sich hin. Das hätte man viel besser umsetzen können. Daraufhin geht es wie schon beschrieben weiter, dieser "Stil" findet dabei seinen Höhepunkt/Tiefpunkt (wie mans gern hat) in "The Unknown Episode". Dabei geht es mir nicht mal um den englischen Text, man muss sich nur den Refrain anhören. Jemand hat das hier auf Amazon schon mal mit "Schlager" in Verbindung gebracht, und ja, ich kann das nachvollziehen. Hätte mir jemand vor 5 Jahren mit der Randbemerkung "das ist von Equilibrium" dieses Lied vorgespielt, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht und gleichzeitig verprügelt. Das grenzt fast schon an eine Frechheit, das den "alten" Fans als Equilibrium zu präsentieren. Klar, auf nem Konzert können das Leute mit paar Promille noch mitgröhlen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob das Absicht oder Versehen war. Eigentlich will ich es gar nicht wissen. Letztendlich bin ich sehr enttäuscht in welche Richtung es nun endgültig nach Rekreatur zu gehen scheint. Man hat vor allem das Gefühl, dass dem guten René die Ideen so langsam ausgehen. Und vor allem die Härte. Vielleicht hat er ja vergessen dass er in einer Metalband ist. Wie dem auch sei, die wenigen Passagen die einigermaßen gelungen sind können einfach nicht die riesigen Defizite auf der anderen Seite, auch in Sachen Texte und Gesang, aufwiegen. Für mich hat dieses Album keine Daseinsberechtigung, vor allem im Folk/Pagan Metal sticht es überhaupt nicht hervor, dafür sind die Kompositionen zu belanglos. Wer an diesem Album seine Freude hat, Glückwunsch, allerdings ist für mich das Thema Equilibrium endgültig beendet.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 5:07 PM MEST


Ensiferum
Ensiferum
Preis: EUR 11,70

5.0 von 5 Sternen Makellos, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ensiferum (Audio CD)
Über dieses Album wurde eigentlich schon alles gesagt was zu sagen ist, es gibt einfach keine Schwachpunkte. Ensiferum liefern mit ihrem ersten(!) Album einen Meilenstein ihres Genres ab, sogar mehr als nur das. Das Erfolgsrezept: Wunderschöne Folk Melodien kombiniert mit Power Metal Riffs, Epischen Chören und Screaming von Jari Mäenpää wie es so schnell niemand nachmacht. Meiner Meinung nach ist ihr erstes Album gleichzeitig auch ihr bestes, knapp gefolgt von "Iron". Anhänger von Epischem Metal werden hier nichts vermissen und werden sich wohl auch am zweiten Album "Iron" erfreuen.


Gainward GeForce GTX580 Phantom Grafikkarte (PCI-e, 1536MB, GDDR5 Speicher, Dual-DVI, Mini-HDMI)
Gainward GeForce GTX580 Phantom Grafikkarte (PCI-e, 1536MB, GDDR5 Speicher, Dual-DVI, Mini-HDMI)

5.0 von 5 Sternen Perfekte Gaming Grafikkarte, 14. Januar 2012
Geliefert wird die Gainward GTX580 Phantom mit einer CD worauf sich u.a. Treiber und das "Gainward Expertool" befinden, einem DVI-VGA Adapter und 8pin Adapter. Ein HDMI bzw. DVI Kabel wäre vielleicht noch wünschenswert gewesen. Die Phantom macht vom Aussehen her einen guten Eindruck, das Design gefällt mir. Beim Einbau sollte man auf genügend Platz achten, sie ist doch etwas lang. Das Gainward Tool ist übersichtlich und bietet noch einige praktische Nebenfunktionen, übertakten lässt sich damit auch, falls man denn will. Lüftersteuerung funktioniert ebenfalls bestens.
Im Betrieb unter Last (BF3) hält sich die Temperatur konstant bei 68°, die Lautstärke ist akzeptabel, für Leute die wirklich garnichts von ihrem PC hören wollen wird sie wohl zu laut sein, aber mich stört es nicht wirklich. Ansonsten hab ich zur Leistung nichts hinzuzufügen, GTX580 eben ;)
Insgesamt bin ich mit der Phantom absolut zufrieden, für "normale Gamer" wie mich gibt es wohl nichts Besseres.
Falls jemand eine neue Grafikkarte sucht und nicht genug Geld für eine GTX 590 hat, dem kann ich nur die Gainward GTX580 Phantom ans Herz legen.
Man sollte jedoch darauf achten, dass man auch über ein ausreichend großes und gut durchlüftetes Gehäuse verfügt bevor man sich so eine Grafikkarte anschafft.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2012 7:08 PM CET


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