Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More Hier klicken Restposten Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Rainbow_Dash > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Rainbow_Dash
Top-Rezensenten Rang: 160.879
Hilfreiche Bewertungen: 41

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Rainbow_Dash (Salzburg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Die Insel der besonderen Kinder: Roman
Die Insel der besonderen Kinder: Roman
von Ransom Riggs
  Gebundene Ausgabe

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder, 8. Mai 2013
Jacob hat als Kind eine innige Beziehung zu seinem Großvater Abraham. Dieser erzählt ihm immer abenteuerliche Geschichten von Kindern mit besonderen Fähigkeiten, die sich auf einer Insel verstecken und von Monstern gejagt werden. Er zeigt ihm sogar Fotos zu den Personen, die in seinen Geschichten vorkommen. Als Kind glaubt ihm Jacob, doch je älter er wird umso mehr glaubt er, in den Geschichten Lügen und Märchen zu entdecken. Doch eines Tages wird er eines Besseren belehrt.
Er erhält einen aufgebrachten Anruf seines Großvaters, der behauptet die Monster hätten ihn gefunden und er bräuchte Hilfe.
Jacob, der seinen Großvater für verrückt hält, macht sich auf den Weg und möchte nach dem Rechten sehen. Doch als er am Haus seines Großvaters ankommt, ist das Haus verwüstet und sein Großvater verschwunden. Jacob macht sich auf die Suche und findet ihn schließlich im nahe gelegenen Wald. Die Brust des Großvaters ist zerfetzt und mit den letzten Atemzügen versucht er Jacob vor den Monstern zu warnen und möchte, dass er die die Kinder auf der Insel findet und sich in Sicherheit bringt.
Plötzlich sieht Jacob ein Monster mit schlangenähnlichen Zungen im Unterholz, welches jedoch verschwindet.
Konfrontiert mit der Wahrheit, dass sein Großvater all die Jahre doch Recht hatte, macht er sich auf den Weg zur Insel, um endlich Abrahams Geheimnisse zu lüften.

Das Buch ist mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gestochen. Das Cover ist in Grün- und Schwarztönen gehalten und hat an den Buchecken schöne verschnörkelte Linien. In der Mitte prangt ein Foto, auf dem ein schwebendes Mädchen abgebildet ist. Insgesamt macht das Buch somit einen gruseligen und gespenstischen Eindruck.
Beim Durchblättern fallen zusätzlich noch die vielen Fotografien auf, die im Buch abgedruckt sind. Sie zeigen schwebende Kinder, Menschen mit Mündern am Hinterkopf und andere skurrile Gestalten. Man wird automatisch neugierig, was es mit all diesen Personen auf sich hat und in welcher Verbindung sie zu Abraham und Jacob stehen.

Die Geschichte fängt spannend an und man ist neugierig auf die weitere Handlung, doch mit jeder Seite wurde das Buch langweiliger.
Die Charaktere sind sehr platt beschrieben und ich persönlich konnte mich bis zum Ende des Buches nicht mit einer einzigen Person im Buch anfreunden.
Die ganze Geschichte ist so konstruiert, dass den Charakteren gar kein Spielraum bleibt, um sich entwickeln zu können. Sie werden zwar kurz beschrieben und kommen auch mit einigen Dialogen zum Zug, aber richtig in den Vordergrund tritt keiner. Selbst Jacob als Hauptcharakter kam nicht richtig zur Geltung.
Was beim Durchblättern noch als nette Idee erschien, um das Buch aufzuwerten, entpuppt sich jetzt als ziemlich störend beim Lesen. Die Fotos zeigen die Personen im Buch mit ihren Fähigkeiten. Hier habe ich die Befürchtung, dass der Autor bewusst auf ausführliche Charakterbeschreibungen verzichtet hat, da man sich ja anhand der Fotos ein Bild der Personen machen kann. Hier geht jegliche Fantasie verloren, da man ständig die Bilder und die vorgegeben Tatsachen im Kopf hat und es keine Chance gibt, die eigene Fantasie miteinfließen zu lassen. Das hat mir persönlich beim Lesen aber sehr gefehlt und meiner Meinung nach sind die Fotos einfach überflüssig.
Außerdem stören die Fotos den Lesefluss, denn immer wenn man gerade gut in der Handlung vorankommt, tauchen mehrere Fotos auf, die man überblättern muss und einen ganz aus dem Konzept bringen. Das ist ziemlich lästig und nimmt einem auch noch den restlichen Spaß am Lesen, wenn das nicht schon die Handlung an sich übernommen hat.
Bei jeder weiteren Seite wirkte die Handlung erzwungener und gekünstelter. Selbst eine Liebesgeschichte zwischen Jacob und Emma, der früheren Geliebten Abrahams, hat der Autor versucht einzubauen. Das ist ihm aber gänzlich misslungen. Es kommen absolut keine Gefühle rüber und alles wirkt recht emotionslos. Die ganze Geschichte ist sehr an den Haaren herbeigezogen und entwickelt sich ziemlich schnell so, dass alles vorhersehbar wird.

Ich habe das Buch mit großen Erwartungen in die Hand genommen und wurde sehr enttäuscht. Erwartet habe ich ein fesselndes Fantasy-Buch, da mir die Idee mit den besonderen Kindern auch sehr gut gefiel, doch im Endeffekt war das Buch nur schöner Schein.
Der Autor hat versucht möglichst viel Handlung und viele Personen ins Buch zu pressen, aber dann leider nur alles kurz angerissen, so dass am Ende nichts herauskam. Keine Spannung, keine Handlung und keine Möglichkeit die eigene Fantasie mitspielen zu lassen. Statt im Buch massenweise Fotos abzudrucken, hätte der Autor lieber die Charaktere und die Handlung ausbauen sollen. Damit wären die Seiten besser gefüllt gewesen.
Insgesamt war das Buch für mich ein absoluter Fehlgriff und nur für das schöne Cover bekommt es noch eine Bewertung von zwei Sternen.

© Das Buch-Cafè


Das Wörterbuch der Liebenden
Das Wörterbuch der Liebenden
von David Levithan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

4.0 von 5 Sternen David Levithan: [das] Wörterbuch der Liebenden, 8. Mai 2013
Das Wörterbuch der Liebenden ist eine Hommage an die Liebe selbst.
Von A bis Z werden lexikonartig verschiedene Wörter, die mit Liebe oder Verliebtsein in Zusammenhang stehen in kleinen Textpassagen beschrieben.
Jeder Lexikoneintrag erzählt von der Annäherung zweier Menschen, vom Glücklichsein, sich entwickelnder Intimität und romantischen Zärtlichkeiten, aber auch vom verletzt werden und sich einschleichender Routine im Alltag.

Das Buch ist aufgebaut wie ein Wörterbuch. Die Wörter sind von A bis Z in alphabetischer Reihenfolge angeordnet und für jedes Wort ist eine Buchseite reserviert.
Da das Buch aus dem amerikanischen übersetzt wurde und dies die Originalsprache ist, sind auch die Wörter in amerikanischer Sprache gedruckt, da sonst die Reihenfolge des Autors aus dem Konzept gerissen worden wäre.
Neben dem jeweiligen Wort in Originalsprache ist aber jedes mal auch das deutsche Wort abgedruckt, so dass man die Wortwahl des Autors gut nachvollziehen kann.
Unter jedem Wort befindet sich eine Textpassage zur Beschreibung, manchmal jedoch auch nur ein einziger Satz.
Man könnte meinen, dass die Einträge zusammenhanglos und trocken sind, doch sie sind in Romanform geschrieben und ergeben nach und nach eine zusammenhängende Liebesgeschichte, deren Ende jedoch völlig offen ist und vom jeweiligen Leser unterschiedlich interpretiert werden kann.

Der Stil und die Erzählform waren für mich völlig neu und doch ist es mir relativ gut gelungen, in die Geschichte einzutauchen.
Mit vielen Einträgen und Sätzen konnte ich mich selbst identifizieren und ich denke, so wird es jedem Menschen gehen, der selbst einmal geliebt hat oder auch enttäuscht wurde.
An manchen Stellen wurde man traurig, weil man die negativen Gefühle nachvollziehen kann und an anderen Stellen kam ein vertrautes Kribbeln im Bauch oder Herzklopfen auf, weil man an eine bestimmte angenehme Situation denken musste.
Der Autor hat es geschafft, die Liebe mit all ihren Licht- und Schattenseiten darzustellen, ohne in eine kitschige oder Mitleid heischende Art abzudriften.
Ich persönlich habe es sehr genossen, das Buch zwischendurch im Alltag immer wieder zur Hand zu nehmen und einige Einträge zu lesen.
Vielleicht werde ich es irgendwann in naher Zukunft noch einmal zusammen mit meinem Partner lesen, denn ich denke er wird genauso viele Gemeinsamkeiten zu unserer Beziehung entdecken wie ich!

© Das Buch-Cafè


Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz: Roman
Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz: Roman
von Jordi Punti
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jordi Puntì: Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz, 8. Mai 2013
Gabriel wird als Neugeborenes von seiner Mutter an einer Markthalle ausgesetzt. Ein Nachtwächter und ein Ehepaar, welches Fische verkauft, finden ihn und die Fischhändlerin legt das hungrige Kind an ihre Brust. Am Nabel des Säuglings klebt ein Zettel mit dem Namen 'Gabriel'. Danach bringt der Nachtwächter das Kind ins Krankenhaus und von dort aus kommt es ins Waisenhaus Casa de la Caritat.
Das Heim wird von Nonnen bewirtschaftet und so darf er seinen katholischen Namen Gabriel behalten und bekommt zusätzlich noch den Zusatz 'Delacruz Expòsito'.
In der Casa de la Caritat wächst er zusammen mit seinem besten Freund Serafì Bundò auf.
Mit siebzehn Jahren verlassen beide das Waisenhaus und fangen an zu arbeiten. Die Arbeitsstellen wurden von den Nonnen vermittelt und so landet Gabriel in einer Druckerei und Bundò in einem Umzugsunternehmen.
Während Bundò durch seine Arbeit in der ganzen Stadt herumkommt, sind Gabriels Tage in der Druckerei eher trist. Doch durch Bundòs Hilfe schafft er es, ebenfalls in der Spedition von Herrn Casellas unterzukommen.
Nach einiger Zeit sind sie zusammen mit ihrem Kollegen Petroli für die Umzüge ins Ausland zuständig.
In Deutschland, Frankreich, England und schließlich wieder in Spanien, lernt Gabriel im Laufe der Zeit vier verschiedene Frauen kennen und zeugt mit jeder von ihnen einen Sohn.
Die Frauen und später auch die Söhne wissen nichts voneinander, doch alle verbindet eine Gemeinsamkeit. Alle Söhne tragen den gleichen Namen in abgewandelter Form: Cristof, Christopher, Christophe und Cristòfol.
Als Gabriel plötzlich verschwindet, macht ein Polizist Cristòfol ausfindig und informiert ihn über die verlassene Wohnung seines Vaters.
Dort findet er Hinweise auf seine drei Brüder und vereint schließlich alle vier in Barcelona.
Nach und nach versuchen die Brüder nun, der Vergangenheit ihres Vaters auf die Spur zu kommen und die Geheimnisse, die ihn umgeben, zu lösen.

Die ganze Handlung ist in zwei Teile gegliedert.
Im ersten Teil geht es vorrangig um die Vergangenheit Gabriels.
Cristòfol erzählt aus seiner Perspektive, wie er von dem Polizisten benachrichtigt wurde und in die Wohnung seines Vaters geht. Er durchsucht alles und durch die Dinge, die er findet, wird er neugierig.
Als alle Brüder dann versammelt sind, erzählt jeder von ihnen in einem Kapitel, wie Gabriel die jeweiligen Mütter kennenlernte und wie die verschiedenen Christofs gezeugt wurden.
Außerdem tragen sie Fotos und Unterlagen zusammen, die sie schließlich auf die Spur anderer Menschen bringen, die mit Gabriel zu tun hatten. So zum Beispiel der ehemalige Kollege Petroli oder Bundòs Freundin Carolina, mit denen sich die Brüder auch treffen, um sie zu befragen.
Nach und nach entsteht so im ersten Teil ein Bild von Gabriel und seiner Lebensgeschichte, die seine Söhne versuchen zu rekonstruieren.
Teilweise sind die Erzählungen und Ausführungen der Söhne etwas langatmig und langweilig und an einigen Stellen ist man der Versuchung nahe, das Buch einfach beiseite zu legen.
Doch dann kommen wieder spannende Stellen, an denen man gar nicht schnell genug weiterlesen kann, um mehr über Gabriels Abenteuer zu erfahren.
So endet der erste Teil des Buches in einem abenteuerlichen Moment, in dem es um Leben und Tod geht.

Im zweiten Teil kommt dann endlich wieder Cristòfol selbst zu Wort und kann die Geschichte seiner Mutter und Gabriel erzählen.
Sie spielt eine entscheidende Rolle und hat Gabriel sozusagen das Leben gerettet.
Der zweite Teil ist zwar wesentlich kürzer als der erste, übertrifft diesen aber bei weitem was die Spannung betrifft.
Wo man sich in den vorherigen Kapiteln eher quälen musste, um ein Stückchen weiterzulesen, kann man das Buch jetzt fast nicht mehr aus der Hand legen.
Plötzlich bekommt man eine unwahrscheinlich große Menge an Informationen gleichzeitig und die Handlungsstränge verbinden sich endlich, um Klarheit über alle Geheimnisse Gabriels zu schaffen.

Ich muss wirklich zugeben, dass ich noch nicht so recht weiß, welche Meinung ich mir über das Buch bilden soll.
Einerseits überzeugte mich zwar die Geschichte Gabriels, aber andererseits musste ich mich an einigen Stellen wirklich zwingen, das Buch weiterzulesen und nicht in die nächstbeste Ecke zu pfeffern.
Der Schreibstil kommt mir an einigen Stellen recht zäh vor und es gibt Stellen, die man meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen hat. Bestes Beispiel dafür ist die Szene als Christof mit seiner Bauchrednerpuppe Christofinni einen Dialog führt.
Trotzdem gab es Momente, in denen auch an langweiligen Stellen mein Interesse geweckt wurde; als zum Beispiel immer wieder das Franco-Regime erwähnt wurde. Die ständige Erwähnung hat regelrecht dazu eingeladen, etwas nachzuforschen und mehr über die damaligen Umstände herauszufinden.
Am Schluss hat es der Autor dann wenigstens geschafft, alle Handlungsstränge glaubhaft und auch sinnvoll zusammenzuführen und Unklarheiten aufzulösen.
Diese Momente waren recht spannend erzählt und ich denke, ich werden dem Autor nochmal eine Chance geben, indem ich eines seiner anderen Werke lese und mir dann ein endgültiges Urteil über ihn und seinen Schreibstil erlaube.

© Das Buch-Cafè


Seite: 1 | 2