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Rezensionen verfasst von
cdf

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Ich bring mich um die Ecke: Roman (KiWi)
Ich bring mich um die Ecke: Roman (KiWi)
von Erlend Loe
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und wenn sie sich nicht um die Ecke gebracht haben, so leben sie noch heute, 18. Februar 2009
"Muleum" ist der Titel der norwegischen Originalausgabe, und meiner Meinung nach hätte die deutsche Version ruhig auch so heissen können. Das ist nämlich nicht etwa Norwegisch, sondern ein Wort der Kindersprache: noch bevor Julie, die Protagonistin, das Wort "Museum" richtig aussprechen konnte, hatte sie mit ihrer Familie schon fast alle grossen Museen der Welt besucht. Und diese ihre Familie hat sie bei einem Flugzeugabsturz verloren. Ihre Familie: das sind "Tom und Mama und Papa", wie es fast stereotyp heisst. Nur wenig wird individuell von Tom, Mama und Papa erzählt, die Figuren sind recht klischeehaft dargestellt. Der Leser erfährt eigentlich nur, dass es da ein nun zerbrochenes Familienidyll gab. Zumindest kommt es Julie aus ihrer jetzigen Sicht so vor.

Julie hat den Vorsatz gefasst, sich im neuen Jahr umzubringen. Ab da beginnt sie, Tagebuch zu führen, und berichtet von zwei erfolglosen Versuchen, dem Gefühls-Auf-und-Ab, das sie erlebt, und ihren mehr oder weniger ziellosen Reisen um die Welt. Denn Julies Familie war sehr wohlhabend, und sie kann sich ohne Weiteres leisten, ueberall in der Welt herumzureisen. So kommt sie unter anderem nach Seoul, New York, London, Brüssel und landet schliesslich heil auf Gran Canaria und mit einer Bruchlandung in der Sahara.

Das ist alles sehr unterhaltsam zu lesen, und Erlend Loe laesst Julie über recht originelle und witzige Gedanken vor sich hin fabulieren. Aber das Ende ist so ungebrochen sentimental und spießig, dass es einfach nur einen faden Nachgeschmack hinterlässt. Daher mein dringender Tipp: Auf Seite 179 mit dem Lesen aufhören. Allerspätestens auf Seite 182!!


Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte
Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte
von Hiromi Kawakami
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Matt glänzend, 9. August 2008
Nach vielen entzückten Rezensionen war ich neugierig, kann aber nach der Lektüre gar nicht so richtig nachvollziehen, was darüber gesagt wird. Tsukiko selbstbewusst oder gar Karrierefrau? So benimmt sie sich nicht, und ich kann das aus dem Text auch nicht entnehmen. Immerhin hat sie genug Selbsterkenntnis zu wissen, dass sie nicht wirklich erwachsen geworden ist. Dementsprechend ist die sogenannte Liebesgeschichte (für mich) auch gar keine, denn dazu braucht es zwei Erwachsene. Aus der Episode mit ihrem Schulfreund Takashi kann genau deshalb auch keine Liebesgeschichte werden. Ja, Tsukiko hält sich zu Recht für die Liebe ungeeignet.

Ich lese in diesem Buch nur, wie ein oft trotziges Mädchen Nähe bei einem väterlichen Freund sucht und schließlich sogar findet. Dabei bleibt er für sie die ganze Zeit über der "Lehrer" oder "Meister" (sensei), auch, als dann doch noch eine sexuelle Komponente dazu kommt.

Trotzdem ist das Buch ganz nett zu lesen; es ist ein "kleiner", meist unprätentiöser Text, sozusagen matt glänzend (oder, für die weniger visuell Orientierten: in Moll). Er vermag einen wirklich in eine fremde Welt zu entführen. Deutschen Leser/innen mag diese ja wegen der japanischen Speisen und Interieurs exotisch vorkommen, aber das ist sie keineswegs: sie ist, ganz im Gegenteil, sehr alltäglich. Was mich wirklich genervt hat, ist die ganze Sauferei. Auf jeder zweiten Seite wird in großen Mengen Sake und/oder Bier getrunken - wahrscheinlich bekommen die Beteiligten gar nicht richtig mit, was mit ihnen passiert.

In den späten Kapiteln wird das Buch sogar ein bisschen komisch: die unfreiwillige Haiku-Dichterei ist sehr amüsant, ebenso die Szene im Park. Wozu die Autorin allerdings das Kapitel mit dem Traum behalten hat und warum auch kein Lektor es gestrichen hat, ist mir unklar.

Fazit: nicht zuviel erwarten, dann ist es eine nette kleine Lektüre für zwischendurch.


Chinese Character Fast Finder: Simplified Characters
Chinese Character Fast Finder: Simplified Characters
von Laurence Matthews
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,28

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SEHR hilfreich!, 18. März 2007
Der Autor beschreibt sehr schoen, wie das Buch aus der eigenen Frustration entstanden ist. Die von erfahrenen Linguisten erfundenen Methoden, chinesische Zeichen in einem Woerterbuch anzuordnen - nach Radikalen, nach Strichzahl, oder in neueren Exemplaren auch alphabetisch nach der Aussprache - haben alle ihre Tuecken, wenn man kein Linguist ist. Das richtige Radikal identifizieren erfordert manchmal 3 oder mehr Versuche, die Strichzahl ebenso, und alphabetisch nach Aussprache ist nur dann praktisch, wenn man schon WEISS, wie ein Zeichen ausgesprochen wird. Und das weiss man eben meist noch nicht, jedenfalls als Sprecher/Leser mit geringen Kenntnissen.

Mit diesem Buch geht es wirklich fix! Allerdings habe ich einige wenige Male auch zwei Versuche gebraucht, aber jeder einzelne Versuch geht deutlich schneller als mit einem "normalen" Woerterbuch, in dem man sozusagen zweistufig suchen muss, erst nach der Findehilfe, dann nach dem Eintrag selbst.

Uebrigens ersetzt dieses Werk kein Woerterbuch, da es eben nur die einzelnen Zeichen zu finden erlaubt und keine zusammengesetzten (zwei- oder mehrsilbigen) Woerter darstellt, aber es ist wirklich eine grosse Hilfe. Ich selber mache es so, dass ich bei Bedarf dann anhand der Aussprache in meinem Woerterbuch nachsehe (einstufiger Suchvorgang).

Und optional hat das Buch noch ein ganz tolles Feature, wenn man sich ein kleines bisschen Arbeit zu machen bereit ist: Auf den Seiten ist ein Blaetterindex vorgedruckt (so ein Register mit einzelnen Laschen zum leichten Auffinden der Seite), den man entsprechend ausschneiden kann. Damit geht es noch ein kleines bisschen schneller. (Man muss sich dafuer natuerlich einmal die Zeit nehmen, jede der 80 Seiten einzeln zurechtzuschnippeln - aber es funktioniert ja auch ohne, wenn einem das zu muehsam erscheint.)

Fazit: Unbedingt empfehlenswert!


Die chinesische Küche. 200 Originalrezepte aus dem Reich der Mitte
Die chinesische Küche. 200 Originalrezepte aus dem Reich der Mitte
von Deh-Ta Hsiung
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich!, 23. Februar 2007
Ich habe mir das Buch als "Vorbereitung" fuer einen mehrjaehrigen Chinaaufenthalt gekauft und finde es recht hilfreich. Was in Deutschland nur dekoratives Beiwerk sein mag, naemlich der Name der Zutat in chinesischen Zeichen samt Pinyin-Aussprache, ist hier sehr nuetzlich. Insofern haette ich mir auch bei den Beispielrezepten noch den chinesischen Namen gewuenscht, da sie womoeglich oefter mal auf den Speisekarten hiesiger Restaurants auftreten ... aber ich sehe ein, dass das wohl kein ernsthaftes Beurteilungskriterium sein kann.

Es liest sich auch sehr amuesant, ich habe schon oft geschmunzelt, wenn der Autor die Legenden rund um besondere Zutaten erzaehlt oder persoenlich gefaerbte Hinweise zu den Rezepten gibt.

Selbst wenn man nicht danach kochen will, gibt es gute Einblicke in die chinesische Essphilosophie. Was mir dabei fehlt, ist ein bisschen mehr Hilfestellung beim Zusammenstellen geeigneter Menus - der Hinweis, dass es moeglichst vielfaeltig sein soll, ist fuer mich Langnase nicht konkret genug.


China für Anfänger: Eine faszinierende Welt entdecken
China für Anfänger: Eine faszinierende Welt entdecken
von Karl-Heinz Pohl
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Rezepte, sondern Hintergrundwissen, 19. November 2006
Das Buch von Karl-Heinz Pohl kann und will keine Rezepte geben, sondern ruft dazu auf, sich mit "interkultureller Sensibilität" auf das Fremde, das einen in China erwartet, einzulassen. Hinter dem hochtrabenden Ausdruck verbirgt sich etwas gleichzeitig ganz Einfaches und Schwieriges: sich darüber bewusst werden, dass in China Menschen einfach einen anderen Hintergrund haben. Das Beispiel mit der Grammatik der Muttersprache, die man quasi mit der Muttermilch aufnimmt und nicht explizit erlernen muss - ganz anders als in einer Fremdsprache -, verdeutlicht das gut.

Das chinesische Wertesystem ist nicht besser oder schlechter als unseres, aber ganz anders. Diesen anderen Hintergrund erläutert der Autor in klar gegliederten Abschnitten, wobei er zunächst das Wertesystem mit den verschiedenen geistesgeschichtlichen Strömungen (in der Hauptsache Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus) darstellt, dann aber auch aufzeigt, wie sich diese Werte und Traditionen im Alltagsleben zeigen. Das Buch ist zwar manchmal ein bisschen trocken zu lesen, aber ich empfinde es als sehr hilfreich.


Kunst des Reisens
Kunst des Reisens
von Alain de Botton
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kunst des Bücherschreibens, 21. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Kunst des Reisens (Taschenbuch)
Es liest sich nett und meist ganz unterhaltsam, auch die Zusammenstellung der (sehr vielen) Bilder und Texte ist gut gelungen.

Richtig gut sind die Kapitel "Über Erwartungen" (das erste), die beiden über Kunst sowie das "Über Gewöhnung" (die drei letzten) - die seien jedem/r zur Lektüre empfohlen. Darin steht, was einem bei der nächsten Reise weiterhelfen mag.

Alles dazwischen kann man getrost überspringen: es erinnert an eine ordentlich gemachte Hausarbeit. Vermutlich waren die erwähnten Kapitel nicht lang genug (mit den ganzen Bildern nur ca. 100 Seiten), so dass die mittleren als Füllmaterial dienen.


Chinese in a Flash: Volume 1 (Tuttle Flash Cards)
Chinese in a Flash: Volume 1 (Tuttle Flash Cards)
von Philip Yungkin Lee
  Karten

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Wunderkarten!, 30. August 2006
Super, diese Karten! Man kann sie - je nach Lernfortschritt - in verschiedenen Stadien einsetzen. Zuerst zum Zeichenerkennen: dazu sind die Zeichen (wo erforderlich sowohl in der vereinfachten als auch in der traditionellen Form) schön groß (in Pinselschrift) aufgedruckt. Durch die Wiederholung auf der Rückseite in normalen Drucktypen kann man sich dieses (manchmal merklich anders wirkende) Aussehen ebenfalls einprägen. Zum Vokabellernen sind dann die Aussprache in pinyin und die englische Übersetzung angegeben. Dabei wird üblicherweise nur eine mögliche Übersetzung angeführt. Für mich ist das eine sinnvolle Beschränkung, die das Lernen erleichtert, aber ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder die andere hier lieber mehrere Übersetzungsmöglichkeiten sehen würde.

Wenn man dann schon ein bisschen fortgeschritten ist, kann man sich mit den ausgewählten Wortzusammensetzungen beschäftigen und so noch einen guten Batzen Vokabeln und Ausdrücke mehr lernen. Die Zusammensetzungen werden, wie das Zeichen selbst, auf Vorder- und Rückseite der Karten angegeben - allerdings nur in normaler Druckschrift. Zusätzlich gibt es immer noch einen Beispielsatz, in dem man das Wort in einem üblichen Kontext sehen kann.

Will man auch noch schreiben lernen, so ist die Strichfolge ebenfalls auf der Vorderseite aufgedruckt. (Minimaler Minuspunkt: nur für die vereinfachte Version des Zeichens.)

Damit sind die Karten in mehreren Lernstadien einsetzbar, was das Lernen und vor allem das Wiederholen schmackhaft macht. Toll! Für mich haben die Karten einen nennenswerten Spaßfaktor.

Einen ganz kleinen Minuspunkt gibt es noch zu erwähnen: das Format der Karten. In deutsche Standardkarteikästen passen sie nicht richtig hinein, sie liegen in der Größe mitten zwischen DIN A8 und DIN A7. Aber wer will da meckern ...!


Der Termin. Roman über ein Projektmanagement
Der Termin. Roman über ein Projektmanagement
von Tom DeMarco
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltung für (nicht ganz un-)erfahrene IT-Projektleiter, 16. Juli 2006
Für einen "richtigen Roman" hat es nicht ganz gereicht, vom Niveau des Plots würde ich sagen "gutes Jugendbuch" (ganz ohne Abwertung dieses Begriffs!). Aber für ein Jugendbuch taugt das Thema nicht: das passt wiederum nur für Leute, die schon IT-Projekte gemacht haben. Für die hat es aber einen Unterhaltungswert, jedenfalls wenn man mal ein bisschen träumen möchte. Als Lehrbuch fürs echte Leben teilt es das Schicksal der meisten Ratgeberbücher: der Transfer will wohl nicht so recht gelingen. Wo findet man schon solche Randbedingungen?

Und noch ein kleiner technischer Kritikpunkt: Es wäre so schön, wenn die Verlage Lektoren einsetzen würden, die gründlich arbeiteten, oder wenigstens eine Standard-Rechtschreibprüfung einsetzten - das Buch enthält verdammt viele Schreibfehler!


Erfolgsrituale für Businesshexen
Erfolgsrituale für Businesshexen
von Silke Foth
  Taschenbuch

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert, wenn auch teilweise etwas flach, 16. Juli 2006
Viele Verhaltensweisen (auch im ach so ernsthaften Geschäftsleben) sind nicht vom Gehirn gesteuert, sondern von tiefsitzenden Verhaltensmustern - Ritualen eben. Insofern ist der Versuch, sie durch Argumentation und Einsicht ändern zu wollen, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das ist die eine Hauptaussage des Buches, die fassettenreich und mit vielen Beispielen dargestellt wird.

Muss man/frau aber resignieren, wenn es mit Argumentation nicht geht? Nein! Nicht mitspielen in den Männerritualen, nachdem sie als solche entlarvt sind, oder/und statt dessen Frauenrituale nutzen; das sind wirksame Gegenmittel. Das ist die zweite Hauptaussage; auch diese wird nachvollziehbar belegt und erklärt. Dafür lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall, vermutlich auch für interessiertes "Mannsvolk".

Mangelnden Tiefgang sehe ich in den Beispielen. So platt und fast holzschnittartig grob habe ich die beschriebenen Situationen nicht erlebt (oder arbeite ich vielleicht auf der Insel der Seligen?), da ist schon alles viel subtiler und daher auch schwieriger zu bewältigen. Den ganz großen Aussetzer gibt es dann im Abschnitt "Frauen kommunizieren anders, Männer auch": Da ist Silke Foth selbst den Ritualen der Männer aufgesessen, die sie doch auf den übrigen Seiten unbarmherzig enttarnt.

Aber auch wenn einzelne "Zauber" nicht funktionieren: Das Buch ist insgesamt gut zu lesen und eröffnet (vermutlich den meisten Leser(inne)n) eine neue Sichtweise. Und ein paar konkrete Tipps gibt's auch!


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