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Rezensionen verfasst von
Leseratte

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Undeutsch: Die Konstruktion des Anderen in der postmigrantischen Gesellschaft (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)
Undeutsch: Die Konstruktion des Anderen in der postmigrantischen Gesellschaft (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)
von Fatima El-Tayeb
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rassismus in Deutschland wird grundlegend reflektiert, 14. November 2016
Von Rassismus sprechen - und nicht von 'Fremdenfeindlichkeit'! Fatima El-Tayeb plädiert mit ihrer Studie, für die sie zwei Jahre Arbeit aufgewendet hat, dafür, dass in Deutschland Rassismus als solcher zur Kenntnis genommen wird. Es gehe um die tiefersitzenden Strukturen, die das Land und seine Institutionen durchziehen - und nicht nur um einzelne Gruppen marodierender Neonazis. Dem gelte es Rechnung zu tragen und daher den Begriff Rassismus zu verwenden und an die entsprechenden internationalen Analysen zu Rassismus anzuschließen. Im Detail geht El-Tayeb Fragen nach, durch welche Abgrenzungen einzelne Menschen als 'undeutsch' markiert und aus deutscher Staatlichkeit ausgeschlossen werden, selbst wenn sie seit Generationen in Deutschland leben. Besonders wendet sie sich dabei der Situation von Sinti und Roma zu - sie werden von Deutschen der Dominanzkultur häufig als bedrohlich imaginiert und massiv diskriminiert. Daneben nimmt sie auch die Situation von Jüd_innen und Muslim_innen in den Blick. Ihre Argumentation entwickelt El-Tayeb historisch und aktuell, geht dabei auf deutschen Kolonialismus ein und wie er noch heute Deutschland prägt (im Straßenbild, in Museen, die weiterhin Raubkunst ausstellen, in 'Selbstverständlichkeiten' wer dazu gehöre und wer nicht etc.) und skizziert, wie aktuell Antisemitismus und Rassismus gegen Sinti und Roma und gegen Muslim_innen massiv zunimmt. Das Buch ist sehr lesenswert - die Lektüre könnte/sollte um das weitere neue Buch "Gespräche über Rassismus: Perspektiven & Widerstände" (herausgegeben von Zülfukar Çetin und Savaş Taş) ergänzt werden, weil in diesem Sammelband zentrale neue Überlegungen zu Rassismus in Deutschland zur Sprache kommen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2017 8:20 PM MEST


Dialektik der Abweichung: Über das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation (Konkret Texte)
Dialektik der Abweichung: Über das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation (Konkret Texte)
von Tjark Kunstreich
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Haltungen, 27. Juli 2016
Das Buch ist beinahe eine Einladung, eine psychologische Studie über den Autor zu verfassen. So scheinen sich in den all zu salopp formulierten Nebensätzen Haltungen von Tjark Kunstreich anzudeuten. Was meint Tjark Kunstreich etwa damit, wenn er schreibt: "Zugleich wird dem weißen schwulen Mann vorgeworfen, das Leiden und die Kämpfe anderer sexueller Minderheiten unsichtbar zu machen, weil er sich - das kennt man ja - bei jeder Party in den Vordergrund spielen muss." (S.132) Abgesehen davon, dass Kunstreich diese Passage gerade gegen Schwarze Frauen und Männer, Lesben und Schwule stellen will, offenbart sich ein eigenwilliges Homosexuellen-Bild, das er offenbar hat. Ähnlich verhält es sich an anderen Punkten: So fällt es bei Durchsicht der versammelten, über einen Zeitraum von über 15 Jahren erschienenen Texte sowie unveröffentlichten Vortrags-Manuskripte auf, dass er sich vehement an Israel abarbeitet und an den Ländern Afrikas. Dabei kritisiert Kunstreich die Flüchtlingsolitik Israels, die zwar für aus Ländern Afrikas stammende Geflüchtete gut sei, aber für palästinensische Geflüchtete schwierige Bedingungen herstelle, so dass diese teilweise auf den Strich gehen müssten (S.26/27: "... Viele kehren dann nach Israel zurück, weil ein Leben auf der Straße oder auf dem Strich immerhin Leben ist. Schwule Palästinenser sind aus diesen Gründen in ihrer Mehrheit illegal in Israel und ebenfalls auf die Unterstützung der schwulen Community angewiesen."). Diese Kritik fällt gerade deshalb so ins Auge, weil sich Kunstreich sonst im Buch als israelsolidarisch darzustellen sucht. Nach aller Kritik, die er in die verschiedenen Richtungen streut, bleibt aber nur übrig, dass letztlich nur der weiße Deutsche tatsächlich abschließend Recht hat. Das zeigt sich auch daran, dass Kunstreich mit besonderer Vorliebe jüdische Autorinnen und Autoren kritisiert. Gleichzeitig wird er auch an anderen Stellen deutlich: "Insgesamt ist die Beurteilung auch der grausamsten und dümmsten schwulenfeindlichen Ereignisse deutlich zurückhaltender geworden, wenn es sich bei den Vollstreckern um Moslems und Schwarze handelt..." (S.21) Auch hier baut Kunstreich ein Feindbild auf, von dem er sich im Weiteren abgrenzt. Hingegen scheint es ihm ein Anliegen zu sein, dass der "weiße Mann" nicht mehr als "Hauptfeind" (S.81) gilt, bei Suche nach einer eigenartig piefigen heteronormalisierten schwulen Sexualität: "Nur wenige Homosexuelle kennen das gemeine Unglück, den Geliebten nach einem langen gemeinsamen Leben zu verlieren." (S.96) Hier ist zu erwidern: Viele Schwule kennen aber durchaus intensive Freundschaften - sexuell und nicht-sexuell - zu einigen lieben Menschen. Und die, die eine Ehe eingehen wollen, könnten das machen, wenn es in Deutschland eine weitblickende Regierung wie in Spanien gegeben hätte, die einfach die Ehe geöffnet hätte, anstatt ein neues Sondergestz für Lesben und Schwule zu schaffen, wie es rot-grün getan hat. Bei mir bleibt ein unangenehmer Eindruck von dem Buch, ich mag nicht, wenn am Ende nur der weiße deutsche Mann Recht behalten soll - und die rassistischen, antisemitischen und sexistischen Gewaltverhältnisse unklar, undeutlich gemacht werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 7, 2016 6:50 PM CET


Das Gender-Paradoxon
Das Gender-Paradoxon
von Ulrich Kutschera
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich lese wieder "Evolutionsbiologie"!, 26. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Gender-Paradoxon (Taschenbuch)
Was soll das lieber Herr Kutschera? Ich kenne das Buch "Evolutionsbiologie" von Ulrich Kutschera - es ist großartig. Daher habe ich mich auch für "Das Gender-Paradoxon" entschieden - und bin schlichtweg enttäuscht. Das Buch scheint keinem wissenschaftlichen Anspruch zu folgen. Was isteressiert mich, wer Kutschera schon einmal geärgert hat - und warum wird das über Seiten ausgebreitet? Warum diese ganzen losen und kaum zusammenhängenden Absätze und Kapitel, die man selbst mühsam zusammenführen müssen? Und warum die vielen Verweise auf Literatur, die noch vor 1900 (!) erschienen ist - gibt es nicht auch in der modernen Biologie wissenswerte Erkenntnisse? Das hier war nix. Ich klappe das Buch zu - und schaue lieber wieder in das Buch "Evolutionsbiologie".


Adams Apfel und Evas Erbe: Wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer
Adams Apfel und Evas Erbe: Wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer
von Axel Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum die Aufregung um dieses Buch?, 26. Juli 2016
Ich verstehe die Aufregung um diesen Band nicht. Axel Meyer war damit bei einigen Talk-Shows zu Gast und konnte seine Thesen jeweils ganz gut unterlegen. In der ersten Hälfte des Buches macht Meyer eigentlich nichts anderes, als, orientiert am Schulbuch etwa der 8. Klasse, die basalen Grundlagen der Genetik zu erläutern. Darauf verwendet er knapp 150 Seiten. Ähnlich intensiv haben das schon einige Vorgänger und Vorgängerinnen von ihm gemacht, etwa Richard Dawkins - und ganz präzise Evelyn Fox Keller in "Das Jahrhundert des Gens". Die zweite Hälfte des Buches beschäftigt sich dann genauer mit Geschlecht - man lernt etwa, dass die beiden Chromosomen X und Y nicht zu 100% das Geschlecht vorgeben und dass es sogar Säugetiere gibt, bei denen gar kein solcher Unterschied zwischen Weibchen und Männchen vorhanden ist. Erst ganz am Ende - und etwas unvermittelt - kommt der Autor zu den Gender Studies und redet sich dabei etwas in Rage. Das wäre indes gar nicht nötig gewesen, da auch er sich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ausspricht und sein Buch nun gerade kein Aufreger ist. Man liest es durch.


Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden
Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden
von Thomas Junker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Warum wir Sex haben", 26. Juli 2016
Aus Persektive der Evolutionsbiologie wendet sich Thomas Junker Fragen nach Sexualität und Liebe zu. Dabei geht er ähnlich wie Richard Dawkins in seinem Buch "Das egoistische Gen" vor. Junker leitet jede sexuelle Handlung der Menschen aus den Genen ab, begründet damit aber auch schwulen Sex, von dem auch Heterosexuelle lernen könnten (S.87) und zeigt die mögliche Vielfalt von Monogamie bis hin zu Polygamie auf. Sein Buch gliedert sich in 3 Hauptkapitel: "Warum wir Sex haben", "Was wir lieben" und "Wie man die Richtigen findet". Bereits aus der Überschrift des letzten Kapitels geht hervor, dass Junker dabei Partnerwahl im Plural denkt; er erläutert sie für die Menschen, jeweils mit Bezug zu anderen Tierarten. Problematisch sind dabei Begriffe wie "Naturvölker" und die Position, die Junker ihnen zuweist: So erscheinen Menschen anderer Kulturen bei ihm teilweise als noch heute existierende Überbleibsel der "Vorfahren" der heute lebenden Europäer und Europäerinnen. So schreibt er: "Wir können also ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Sexualität im Leben unserer Vorfahren eine wichtige Rolle gespielt hat, aber es gibt nur Hinweise darauf, wie sie ausgelebt wurde. Diese Lücke lässt sich durch Berichte über das Sexualleben heutiger Jäger und Sammler schließen. Noch gibt es einige wenige Völker..." (S.15) Solche Vergleiche sind in der Evolutionsbiologie mittlerweile eigentlich als problematisch zurückgewiesen und werden von Kollegen nicht mehr gemacht. Sie sind auch unsinnig, weil sich die Vergangenheit nicht einfach in der Gegenwart suchen lässt. Und da steckt aus meiner Sicht auch das Grundproblem des Buchs: Es wirkt bei Junker so, als ob alles auf die Gene zurückzuführen sei, die zudem unveränderlich blieben. So kommt Junker mehrfach an den Punkt, dass der heutige Mensch das gleiche Partnerverhalten zeigen müsse wie sein Vorgänger vor hundertausenden Jahren - aufgrund seiner Gene. Biologische und kulturelle Entwicklung scheinen hier unmöglich - und Evolutionsbiologie mutiert zu einer Form von Kreationismus, da jede Entwicklungsmöglichkeit ausgeschlossen wird.


Gender - Politische Geschlechtsumwandlung
Gender - Politische Geschlechtsumwandlung
von Volker Zastrow
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,80

9 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schmaler Band, nicht nachvollziehbare Thesen, 21. Februar 2015
Ein mageres Bändchen. Zastrow stellt seine Angst vor einem weiblichen Kollegen dar. Sie würde ihm gleich Erfolgsmöglichkeiten nehmen. Wie er auf diese Idee kommt, wird nicht klar.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2015 2:33 AM MEST


Gender Mainstreaming im Kindergarten (Dialogisches Lernen)
Gender Mainstreaming im Kindergarten (Dialogisches Lernen)
von Tanja Dräger
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Einstieg in ein wichtiges Thema, 21. Februar 2015
Geschlecht spielt schon im KIndergarten eine Rolle. Eltern wissen das. Wenn aber Fragen nach Geschlecht kommen und Kinder auch Fragen zu ihrem Körper haben, dann ist es gut, wenn die Erzieher und Erzieherinnen vorbereitet und professionell sind. Dazu schlägt das Buch klares Vorgehen vor, basierend auf Kompetenzen zu Geschlecht, Hierarchie und Beschwerdemanagement. Ein guter Einstieg in ein wichtiges Thema.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2015 3:25 PM MEST


Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften
Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften
von Bente Knoll
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,60

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfreiche Einführung, 21. Februar 2015
Es handelt sich um einen guten Überblick über die Bedeutung von Geschlecht in den Technik- und Ingenieurwissenschaften. Und es werden einige sehr gute Anregungen präsentiert, wie diese Bereiche einen ausschließenden Macho-Charakter verlieren können. Hilfreiche Einführung.


Mein intersexuelles Kind: weiblich männlich fließend
Mein intersexuelles Kind: weiblich männlich fließend
von Clara Morgen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Sicht von Eltern gibt es sonst wenig - sehr gut!, 21. Februar 2015
Gerade zur Sicht von Eltern intersexueller Kinder gibt es wenig. Das Buch zeigt den Ziwespalt auf, in dem sich Eltern befinden können - konkret aus der eigenen Erfahrung. Abgeschlossen wird der Band durch Beiträge von Expert_innen. Eine gute Zusammenstellung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 10, 2015 3:50 PM MEST


Geschlecht und Vielfalt in Schule und Lehrerbildung
Geschlecht und Vielfalt in Schule und Lehrerbildung
von Siegfried Uhl Verona Eisenbraun
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nah an der Praxis, gute Anregungen, 21. Februar 2015
Es handelt sich um ein sehr gutes Buch. Die Beiträge sind nah an der Praxis. Sowohl kulturelle als auch geschlechtliche Vielfalt in der Schule sind Thema. Einzig der Beitrag der Autorin Kelek schert aus: Ohne Quellen zu nennen, trifft sie rassifizierende Zuschreibungen. Aber dieser kleine Makel wird durch die übrigen Beiträge mehr als wettgemacht.


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