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Rezensionen verfasst von
Tenor

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Plays Mozart
Plays Mozart
Wird angeboten von hoerlust
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lobeshymne für diese Harfe!, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Plays Mozart (Audio CD)
Mozarts Klavier-Sonaten - wenn von Meistern des Klaviers mit Élégance und Souveränität gespielt - klingen zeitlos schön, und erinnern passagenweise an subtile, feinste Harfen-Klänge ... 'Warum dann nicht gleich Harfe?' mag sich mancher Mozart Sonaten-Fan gefragt haben. (Zu Mozarts Zeiten klang Harfen-Spiel 'gar abscheulich' in den Ohren.) Doch heute:

Also, hier ist wieder eine ganz wundervolle, neue 'Klang-Vision' entstanden, dank der von Marie-Pierre Langlamet (Solo-Harfenistin der Berliner Philharmoniker) hinreissend gespielten modernen Harfe!!!, so traumhaft 'jugendlich frisch' klingen die Sonaten und die Fantasie D-moll KV 397 - perfekt, zeitlos schön!

Sonate in C-Dur KV 330
01 Allegretto moderato / 09:19
02 Andante cantabile / 05:25
03 Allegretto / 06:34

Sonate in F-Dur KV 332
04 Allegro / 09:54
05 Adagio / 04:12
06 Allegro assai / 08:10

Sonate in B-Dur KV 333
07 Allegro / 11:43
08 Andante cantabile / 08:55
09 Allegretto grazioso / 07:05

10 Fantasie KV 397 / 05:52

Wer weiß, vielleicht hätte Mozart seine Klavier-Sonaten mitunter sehr viel lieber 'auf der Harfe gespielt' gehört - hätte es damals schon so unglaublich reintönige Harfen wie die heutigen modernen Instrumente gegeben, und hätte er zu seiner Zeit so eine wundervolle Harfenistin wie Marie-Pierre Langlamet gekannt!!! Ganz großes Lob zu dieser Bearbeitung für Harfe und diese grandiose Interpretation.


Piano Works
Piano Works
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 9,40

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liszt's 'Schweizer-Reise' - Leidenschaft pur ..., 19. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Piano Works (Audio CD)
Liszt lebt! Und wie. Mitten unter uns. Genauer, in der Schweiz: Oliver Schnyder (38, Schweizer Pianist), 'sein' Liszt lässt wahre Klavier-Leidenschaft spüren!

Diese Einspielung verlebendigt höchst expressiv, geradezu 'voluptueux', Liszt's '1. Schweizer-Reise' (1835). So tief innig gab's Liszt selten, aber jetzt: Ungestüm, sanft, gewaltig, melancholisch, überschäumend, lebendig, liebevoll, zärtlich, glücklich, tief traurig, zweifelnd, zerrissen, vergeistigt, fragend, suchend, schwebend ... ein wahrlich starkes Klang-Bild vom jungen Liszt!

Oliver Schnyder's Liszt ist hörbar anders:

ANNÉES DE PÈLERINAGES
01. Chapelle de Guillaume Tell 06:16
02. Au lac de Wallenstadt 02:52
03. Pastorale 01:30
04. Au bord d'une source 03:43
05. Orage 04:25
06. Valée d'Obermann 13:37
07. Églogue 02:55
08. Le mal du pays 05:56
09. Les cloches de Genève: Nocturne 06:00

LÉGENDES
10. St François d'Assise: La prédication aux oiseaux 10:26
11. St François de Paule marchant dur lets flos 08:28

(Bonus-CD)
MALÉDICTION
01. Malédiction for Piano and String Orchestra, S. 121 14:14

Nahezu unfassbar, wie Oliver Schnyder in Liszt's 'Années de Pèlerinage', in die 'Légendes' und in das hoch dramatische Werk für Klavier und Streicher 'Malédiction' (hier mit Streichern des Tonhalle-Orchesters, Zürich) eingetaucht ist. Wohl selten hat sich jemand so identifizierend aufgemacht, die Gefühlswelt der 'Musik zwischen zwei Leben' (Album-Zitat) des damals gerade 24-jährigen Liszt am Klavier zu interpretieren. Liszt lebt.

Übrigens auch im ganz außerordentlichen, 64 Seiten starken 'Booklet'; dort ist zu lesen, was Oliver Schnyder (im Sommer 2011) selbst sehr treffend analysiert und nieder geschrieben hat; allein 'Die Schweiz-Reise von Franz Liszt und Marie d'Agoult im Jahr 1835' ist auf 25 Seiten ist mit zahlreichen Bild-Dokumenten akribisch dargestellt. Typisch: Kein Cover-Foto von Oliver Schnyder auf dem Album, 'Star-Kult' liegt dem sympathischen Schweizer eh nicht, für ihn steht allein die Musik im Vordergrund. Eben 'Leidenschaft pur ...'


The Music In My Heart
The Music In My Heart
Preis: EUR 24,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Klangvisionen - aus vollstem Herzen und tiefster Seele ..., 12. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Music In My Heart (Audio CD)
Mit dieser neuen Einspielung vom neuen Label 'Klangvision' (des Berliner Produzenten Uwe Buschkötter) gibt Guy Braunstein den Blick frei in sein musikalisches Herz: Eine sehr persönliche Auswahl virtuoser Stücke mit denen er von frühester Jugend an aufwuchs; Werke, die Seele offenbaren, keine beliebigen Zugaben, eher ganz eigenständige Charakter-Stücke, mit viel Tiefgang.

Einfühlsamst begleitet von Ohad Ben-Ari (Pianist, Dirigent, Arrangeur, Komponist; die beiden musizieren schon seit Teenager-Zeiten miteinander) bringt Guy Braunstein neben eigenen Arrangements für Violine und Klavier solche u.a. von Joseph Joachim, Fritz Kreisler, Jascha Heifetz zu Gehör, auch als Referenz an seine Vorbilder Mischa Elman, Nathan Milstein, David Oistrach u.a.; ebenso als Zeichen der Verehrung seines wichtigsten Lehrers und Mentors Chaim Taub, ehemals Konzertmeister des Israel Philharmonic Orchestra. Braunstein: "Die meisten der hier eingespielten Stücke habe ich mit ihm erarbeitet."

Braunstein spielt traumhaft Violine, solistisch wie im Team, außerordentlich vielseitig, ausdrucksstark, feinsinnig, von zart 'besaitet' bis impulsiv-expressiv. Virtuosität ist für ihn nie 'Schau'-Spiel, wohl 'Hör'-Spiel, Interpretation pur, selbst schwierigste Doppelgriff-Passsagen geraten bei ihm zum scheinbar vielstimmigen Streicher-Sound, mal elegant, mal opulent, stets mit unbändiger Lust, Musik gefühlvoll aus sich heraus in der Zuhörer Bewußtsein zu transferieren. Und ob ihm das gelingt! So kennt man ihn vom Konzertsaal, so hört man ihn auf dieser sehr schönen CD. Wunderbar und tief berührend!

01. Nigun (Ernst Bloch)
02. Hungarian Dance No. 17 (Johannes Brahms)
03. Hungarian Dance No. 2 (Johannes Brahms)
04. Slavonian Dance (Anton Dvorák)
05. La Folia (Arcangelo Corelli)
06. Lensky's Aria From Evegeny Onegin (Peter Tchaikovsky)
07. Melody in E-flat (Peter Tchaikovsky)
08. Hebrew Melody (Josef Achron)
09. Poeme (Ernest Chausson)
10. Introduction and Rondo Capriccioso (Camille Saint-Saens)
11. Humoresque (Anton Dvorák)

PS:

Man sollte Guy Braunstein und sein vielgestaltiges, tief berührendes Violin-Spiel einfach mal unmittelbar erleben *), im kleinen Konzertsaal, bei einem Recital, im großen Ambiente, z.B. mit den Hamburger Symphonikern, als Geiger, als Dirigent, oder als 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, mit Kammermusik-Freunden, bei seinem Festival (Rolandseck) oder in der Stiftskirche (Olsberg CH) beim S'OLsberg-Festival mit Sol Gabetta - egal wo Guy Braunstein musiziert, stets spielt er aus vollstem Herzen und mit tiefster Seele, ein unglaublich vielseitiger und angenehm bescheidener, sympathischer Vollblut-Musiker, dessen Natürlichkeit Zuhörer sogleich gern in ihr Herz schließen.

*) ... oder eben diese CD genießen!


FlötenKönig: Friedrich der Große, eine Widmung (Standard Digital)
FlötenKönig: Friedrich der Große, eine Widmung (Standard Digital)
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Artikulation, mitreißende Flöten-Ästhetik ..., 9. Dezember 2011
2 CDs mit insgesamt 32 (!) Stücken - von Barock bis Frühklassik, diese Einspielung ist nicht nur hervorragend konzipiert, ebenso perfekt realisiert, bei aller Professionalität der hochkarätigen Musiker erfreulich klar, transparent - musikalisch ohne höfische Manierismen - ein stimmiges, eingängiges Bild der Musiksprache jener Epoche. Kompositionen des (kleinen) Königs Friedrich II. (der 'Große'), seines Lehrers Johann Joachim Quantz, Friedrichs jüngerer Schwester Anna Amalia sowie prominenter Mitglieder jener königlichen Hofkapelle, Carl Philipp Emanuel Bach, Vater Johann Sebastian ('Musikalisches Opfer').

Emmanuel Pahud spielt wie gewohnt ästhetisch-virtuos, mit nuancenreichem Flöten-Ton, mit viel Farbe, seidigem Glanz, Elegance, mitreißender Musikalität. Perfektes Klangbild nicht zuletzt auch dank seiner excellent aufspielenden Kollegen (Trevor Pinnock, Cembalo, Jonathan Manson, Cello, Matthew Truscott, Violine, Kammerakademie Potsdam). Sehr gelungene Hommage der musikalischen Genialität des Flötenkönigs Friedrich II und seiner Zeit.

(En passent lässt mich das Cover-Motiv fragen: Wer ist hier der wahre Flöten-König - Friedrich oder Emmanuel? ;-) Na gut, beide!)

Pahud's geniale Aufnahmen über das barocke Preußen erinnern perfekt an den 300. Geburtstag (24.1.2012) des Flötenkönigs Friedrich II. ('Friedrich der Große', der 'Alte Fritz'). Fazit: Sehr gern 5 Sterne, allemal für diese wundervolle Musikalität aller, aber auch für Umfang.


Flöten König: Friedrich der Große - eine Widmung
Flöten König: Friedrich der Große - eine Widmung
Preis: EUR 39,98

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Artikulation, mitreißende Flöten-Ästhetik ..., 8. Dezember 2011
2 CDs mit insgesamt 32 (!) Stücken - von Barock bis Frühklassik, diese Einspielung ist nicht nur hervorragend konzipiert, ebenso perfekt realisiert, bei aller Professionalität der hochkarätigen Musiker erfreulich klar, transparent - musikalisch ohne höfische Manierismen - ein stimmiges, eingängiges Bild der Musiksprache jener Epoche. Kompositionen des (kleinen) Königs Friedrich II. (der 'Große'), seines Lehrers Johann Joachim Quantz, Friedrichs jüngerer Schwester Anna Amalia sowie prominenter Mitglieder jener königlichen Hofkapelle, Carl Philipp Emanuel Bach, Vater Johann Sebastian ('Musikalisches Opfer').

Emmanuel Pahud spielt wie gewohnt ästhetisch-virtuos, mit nuancenreichem Flöten-Ton, mit viel Farbe, seidigem Glanz, Elegance, mitreißender Musikalität. Perfektes Klangbild nicht zuletzt auch dank seiner excellent aufspielenden Kollegen (Trevor Pinnock, Cembalo, Jonathan Manson, Cello, Matthew Truscott, Violine, Kammerakademie Potsdam). Sehr gelungene Hommage der musikalischen Genialität des Flötenkönigs Friedrich II und seiner Zeit.

(En passent lässt mich das Cover-Motiv fragen: Wer ist hier der wahre Flöten-König - Friedrich oder Emmanuel? ;-) Na gut, beide!)

Pahud's geniales Album an das barocke Preußen erinnert perfekt an den 300. Geburtstag (24.1.2012) des Flötenkönigs Friedrich II. ('Friedrich der Große', der 'Alte Fritz'). Fazit: Sehr gern 5 Sterne, allemal für diese wundervolle Musikalität aller, aber auch für Umfang und Aufmachung.


Liszt - My Piano Hero (limitierte Edition mit Bonus-DVD)
Liszt - My Piano Hero (limitierte Edition mit Bonus-DVD)
Preis: EUR 23,34

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gleich 2 Helden: Lang Lang - Liszt Liszt ..., 6. Dezember 2011
Also, nachdem sich die erste Aufregung um den 'Helden' Lang Lang und dessen 'Hero' Liszt (übrigens schon in Lang Langs Autobiografie zu lesen) ein wenig gelegt haben mag, finde ich, dass er sehr gut und glaubwürdig 'seinen' Liszt hier vorträgt, wenn auch evtl. 'lisztig trendy' (Markt!) - why not! Es passt. Und bitte, die Fans von Arrau, Cziffra, Horowitz & Co (zu denen ich mich auch gerne zähle) mögen verzeihen, wir leben heute.

Diese Lang Lang Liszt-Einspielung ist - im Gegensatz zu mancher eben in die Jahre gekommenen Aufzeichnung der 'großen Alten' - halt nun mal auf der Höhe der Zeit. Klangtechnisch allemal, spielerisch (Lang Lang - 'Liszt Liszt') sowieso, virtuos eh (falls das für jemanden Priorität haben sollte), interpretatorisch hie und da vielleicht etwas zu 'trendy', also doch eine 'Moment'-Aufnahme, eben jetzt, hier, heute, aber ganz zweifellos eine von den bemerkenswert interessanten, wirklich guten Liszt-Jubel-Einspielungen.

Jede Epoche hat ihre Heros! Ich jedenfalls liebe es, viel zu hören, zu vergleichen, die 'Helden' von früher mit denen von heute, auch nach Lust und (Tages)Laune (z.B. Rakoczy March From Hungarian Rhapsody No. 15 In A Minor, S 244/15 - Horowitz Version, mal gespielt von Horowitz selbst, mal von Lang Lang, lohnender Hör-Vergleich!).

Absolut (zu)packend präsentiert Lang Lang Liszts erstes Klavierkonzert (Wiener Ph.O. unter Valerij Gergiev), technisch brilliant, klar, von feinsinnig bis explosiv - großartig!

Es werden andere Pianisten, Virtuosen, Interpreten kommen. Lang Langs Liszt-Interpretation passt zu ihm, ist ein absolut stimmiges Klangbild seiner Auffassung, schon von daher für Fans ein Muss. Lust auf Liszt. Fazit: Hörenswertes 'Lang Lang - Liszt Liszt (Helden)Epos' ... ;-)


Il Progetto Vivaldi 2 (Limited Edition Digipack)
Il Progetto Vivaldi 2 (Limited Edition Digipack)

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klanglich-sanglicher, zuweilen melancholischer Vivaldi - excellent ..., 21. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
'Capella Gabetta' - das neue Barockensemble, diesen Traum haben sich Sol Gabetta und ihr Bruder Andres Gabetta (Violinist, Dirigent) nun erfüllt. Ihr gefühlvolles, flexibles Zusammenspiel demonstrieren die (z.Zt. 14) befreundeten Musiker (Violine, Viola, Cello, Contrabass, Cembalo, Theorbe), Spezialisten für 'Alte Musik' (man kennt und versteht sich u.a. vom Kammerorchester Basel, Orchestre Baroque de Limoges, Il Giardino Armonico) sehr eindrucksvoll!

'Progetto Vivaldi 2' präsentiert den Meister 'des ausgeprägten Klangsinnes und Experimentierlust' von seiner eher besinnlichen Seite. So überrascht nicht, dass hier nicht 'Virtuosität der linken Hand' Priorität genießt, sondern eher die klanglich-sanglichen, zuweilen melancholischen Intentionen Vivaldis der (rechten) 'Bogenhand' den Spielraum zuweisen, Sol Gabetta lässt dies Zuhörer auch empfinden, prononciert, gefühlvoll eben; und das Orchester geht excellent mit!

Auffällig: Sehr dezent gesetzte, liebevolle, kleinste Pausen-Akzente steigern die Aufmerksamkeit, erhöhen die Spannung, schenken ein nuancenreiches, farbiges, nachwirkendes Hör-Erlebnis; sehr geschickt und durchaus different zu manchen bisher favorisierten Aufnahmen. Was wieder einmal mehr zeigt, dass Vivaldis Musik so lebendig, vielgestaltig, neu empfindbar ist, wie sie uns Interpreten eben 'neu und anders' bieten.

Aus meiner Sicht ist 'Progetto Vivaldi 2' die wohl durchdachte, sehr gelungene Fortsetzung zur excellenten ersten Vivaldi-Einspielung. Sahnehäubchen: 'Leonardo Leo's Cellokonzert D-Dur' und 'Giovanni Benedetto Platti's Cellokonzert d-Moll' - wunderbar! Jederzeit gern mehr vom neuen Barockensemble 'Capella Gabetta'.

Noch zur Info:

Leonardo Leo (1694 - 1744) studierte am Konservatorium della pietà de' Turchíni in Neapel und bei Giuseppe Ottavio Pitoni in Rom. Die meiste Zeit lebte er als Kirchenkapellmeister in seiner Heimat ('San Vito degli Schiavoni', heute 'San Vito dei Normanni'), schuf mehr als 500 Werke (Opern, Messen, Psalmen, Kantaten, Serenaden, Instrumentalwerke), archiviert im Conservatorio di San Pietro a Majella in Neapel, im Vatikan und in der British Library in London. Leos sechs Cellokonzerte (1737/1738) gelten als bedeutende Werke des Barock.

Giovanni Benedetto Platti (*1697 (?) in Padua - '1763 in Würzburg) studierte in Italien (Gesang, Oboe, Violine), lernte in Siena das von Bartolomeo Cristofori ab 1711 entwickelte Fortepiano (Hammerklavier) kennen, komponierte dafür Sonaten. Ab 1722 als virtuoser Oboist im Dienst der Fürstbischöfe von Bamberg und Würzburg, blieb er dort bis zu seinem Tod, auch als Sänger, Lehrer, Violonist. Dank des Interesses der Würzburger Fürstbischöfe (Johann Philipp Franz von Schönborn, Friedrich Carl von Schönborn) an den neuen italienischen Tasteninstrumenten spielten diese als Tafelklaviere eine große Rolle. Platti war mit der Würzburger Hofsängerin Maria Theresia Lambrucker (Sopran) verheiratet. Platti schuf neben zahlreichen Werken für Oboe, Flöte, Cembalo, Streicher u.a. 12 Cello-Sonaten, 28 Concerti für (obligates) Cello, Streicher und Bass sowie 4 Ricercari für Violine und Cello.


La Strada-Songs from the Movies
La Strada-Songs from the Movies
Preis: EUR 2,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsame 'Erinnerungsstücke' ..., 26. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: La Strada-Songs from the Movies (Audio CD)
Eigentlich wollte ich ja nicht über diese CD schreiben. (Die läuft auch ohne meine Rezension.) Aber jetzt muss ich es tun. Einfach um Rolando Villazón und den Movie-Songs gerecht zu werden.

Gut dass diese 12 populären Titel ihre Fan-Gemeinde haben! Und zu allen Zeiten gab es Interpreten, die ihre Stimme auch diesem 'Repertoire' liehen, aus welchen Gründen auch immer. Mich interessiert auch nicht, ob wer die Gunst der Stunde oder gerade eine Strömung des Marktes nutzt; mir geht es darum, haben Interpreten den 'job' gut gemacht oder nicht. Und Rolando Villazón hat ihn wieder einmal mehr sehr, sehr gut gemacht!

Es ist seine 'Liebeserklärung' an unvergessliche Movie-Songs - sehr einfühlsam!

Seine Fans lieben ihn dafür. Und dieser liebenswerte Rolando Villazón, Star ohne Allüren, hat so viel Stimme, Persönlichkeit und Charakter, dass man ihm die Leidenschaft seines Vortrags gerne auch hier wieder attestiert. Diese neue Einspielung ist eine Bereicherung. Nicht nur für Rolando Villazón Fans. Die von ihm interpretierten Movie-Songs verdienen es alleine schon, wieder einmal mehr in unserer Erinnerung reaktiviert zu werden. Und dann noch mit Hilfe dieses begnadeten Sängers, seiner vielgestaltigen Stimme! Immer wieder gern Rolando Villazón auch abseits des Opern-Repertoires.

01. Travelling Down A Lonely Road
02. She
03. Smile
04. A Piece of Sky
05. Autumn Leaves
06. Al Otro Lado Del Reio
07. Windmills of Your Mind
08. The Summer Knows
09. When you wish upon a Star
10. Non, je ne regrette rien
11. Dear Father
12. Rainbow Connection

'La Strada' ist jetzt auch Rolando Villazóns einfühlsames 'Erinnerungsstück' (für manchen jungen Menschen vielleicht sogar neu?) - nicht nur an Fellinis großartiges Film-Melodram (1954) mit Giulietta Masina, das seinerzeit der Welt eine unvergessliche Geschichte und ebensolche Melodie geschenkt hat. Na bitte, jetzt schenkt Rolando Villazón ihr/uns seine wundervolle Stimme. Schade allenfalls, dass da nur deutlich weniger als eine dreiviertel Stunde auf die CD 'passten'. Das Label/Marketing wäre gut beraten gewesen, eher noch ein paar Titel mehr zu spendieren, bei diesem Interpreten und diesen einfühlsamen Begleitern, dem 'City of Prague Philharmonic Orchestra' unter Nicholas Dodd, dem Pianisten Steven Baker und dem Gitarristen Ian Stephenson ... Excellent!


La bellezza del canto
La bellezza del canto
Preis: EUR 6,79

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strahlend schön ..., 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: La bellezza del canto (Audio CD)
Wieder so ein Glücksfall - wundervoll leuchtender Sopran, natürlicher Charme - strahlend schön: "La bellezza del canto", die Schönheit des Gesangs ... Das darf man getrost wörtlich und gern auch doppelsinnig nehmen. Der neue Stern am Opern-Himmel heißt Olga Peretyatko. Ihre Stimme: Strahlend! Wahrhaft groß, hell, warm, vital. Ihre Persönlichkeit: Strahlend! Selbstbewusst, glücklich, sicher und rollengerecht im Auftritt. Ihr Repertoire: Vorwiegend italienisch.

Dabei gibt sie sich angenehm bodenständig. Ihre Karriere ist erarbeitet, zielstrebig, glücklich. (Kurz-Bio weiter unten). Sie hat das Zeug für Opern-Welt-Erfolge. Vermutlich sind es gerade diese unverkrampfte Normalität und natürlicher Charme, welche Stimme und Anmut der 30-jährigen jungen Frau so glücklich strahlen lassen.

Nicht zu vergessen: Ihr Sopran bereichert schon seit einigen Jahren eindrucksvoll die Szene (Aix-ein-Provence, Paris, Verbier, Palermo u.a.) und hat jetzt mit diesem 'Debüt'-Album zurecht den Weg für weitere Popularität gefunden. Der NDR schwärmte gerade nachvollziehbar verzückt: "Die schönste Interpretation auf dieser CD gelingt Olga Peretyatko in ihrer Muttersprache, Russisch. Der Nixe Rusalka verleiht sie eine so traumhaft-verschwommene dunkle Stimme, dass man ihr sofort ins tiefe Wasser folgen würde." Nun, ich bleibe lieber über Wasser, schon um diese glanzvolle Stimme hören und genießen zu können. Also, folgen wir ihr auf dem weiteren Weg der 'Schönheit des Gesangs'. Und da dürfte demnächst noch viel Schönes zu genießen sein. Auch Rolando Villazón scheint sich dessen sicher, demnächst moderieren beide bei ARTE ... "Viel Glück!" "buona fortuna!"

Olga Peretyatko, Sopran / Münchner Rundfunkorchester / Miguel Ángel Gómez-Martínez (Leitung):

01. Gioacchino Rossini: Non si dà follia maggiore (Il Turco in Italia)
02. Gaetano Donizetti: Quel guardo, il cavaliere (Don Pasquale)
03. Gaetano Donizetti: Prendi, per me sei libero (L'elisir d'amore)
04. Gaetano Donizetti: O luce di quest` anima (Linda di Chamounix)
05. Gaetano Donizetti: Regnava nel silenzio (Lucia di Lammermoor)
06. Gioacchino Rossini: Canzone del salice (Otello)
07. Giuseppe Verdi: Caro nome che il mio cor (Rigoletto)
08. Jules Massenet: Je marche sur tous les chemins (Manon)
09. Jacques Offenbach: Les oiseaux dans la charmille (Les Contes d'Hoffmann)
10. Antonín Dvo'ák: M'sí'ku na nebi hlubokém (Lied an den Mond) (Rusalka)
11. Giacomo Puccini: Chi il bel sogno (La Rondine)
12. Johann Strauss: Mein Herr Marquis (Die Fledermaus)

Kurz-Biografie: Olga Peretyatko stammt aus St. Petersburg, sang als kleines Kind in der Famile, bei Festen, begann 15-jährig im Jugendchor des Mariinsky Theaters; es folgte eine Ausbildung zur Chordirigentin, dann ihr Gesangsstudium an der Hanns Eisler-Hochschule für Musik in Berlin. Sie war erfolgreich bei mehreren Wettbewerben, erhielt u.a. den 2. Preis beim internationalen "Operalia"-Wettbewerb 2007 in Paris; von 2005 bis 2007 war sie Mitglied im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Danach Engagements: Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Berlin, Staatsoper München, Théâtre des Champs-Elysées Paris, La Fenice Venedig, Rossini Opera Festival Pesaro und Festival La Folle journée de Nantes. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie als Rossignol in der gefeierten Inszenierung der gleichnamigen Oper 2010 beim Festival Aix-en-Provence. Mit dieser Partie gastiert sie demnächst in Amsterdam, New York und Kanada; weitere Engagements folgen in Wien, Palermo und Paris. Olga Peretyatko arbeitete u.a. mit Daniel Barenboim, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Renato Palumbo, Marc Minkovsky und Alberto Zedda. Sony Classical hat sie unter Exklusivvertrag. Heute lebt Olga Peretyatko in Berlin und Bologna.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 12, 2011 11:53 AM MEST


Virtuoso
Virtuoso
Preis: EUR 10,43

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Präzises Spiel, brillanter Geigenton, facettenreich ..., 17. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Virtuoso (Audio CD)
Auf den ersten Blick mag die Werke-Zusammenstellung dieser CD vielleicht heterogen anmuten, doch sie scheint mir sehr durchdacht. Ray Cheng demonstriert, so jung er noch ist, sein vielgestaltiges Können, gepaart mit enormer Ausdruckskraft und großer Spielfreude. Chapeau!

Guiseppe Tartini, Sonate für Violine und Basso continuo g-Moll "Il trillo del diavolo"
01. Larghetto
02. Allegro energico
03. Allegro assai

Johann Sebastian Bach
04. Chaconne aus der Partita II für Violine solo d-Moll BWV 1004

Henryk Wienawski
05. Légende für Violine und Klavier g-Moll op. 17
06. Thème original varié (Variationen über ein eigenes Thema)
für Violine und Klavier A-Dur op. 15

César Franck, Sonate für Klavier und Violine A-Dur FWV 8
07. Allegretto moderato
08. Allegro
09. Recitativo - Fantasia
10. Allegretto poco mosso

Mein Eindruck: Präzises Spiel, brillanter Geigenton, facettenreich. Mit der auf den ersten Blick ungewöhnlichen CD-Zusammenstellung stellt Ray Chen sich mit seinen Lieblingsstücken vor, wie auf seiner derzeitigen Tournee. Und er spielt selbstbewusst ohne Effekthascherei, klar konturiert, auf hohem Niveau, mal straff, stringent, mal romantisch, stets punktgenau. Auffällig die extrem präzise Bogenführung, die schier grenzenlose Virtuosität der Spielhand. Hohe Kunst des gerade mal 22-jährigen Australiers taiwanesischer Herkunft, die spontan beeindruckt.

Durch div. Medien-Berichte und den CD-Titel 'Virtuoso' hatte ich erst einen jener (nur) 'virtuosen Jung-Geiger' erwartet, 'trendy product' des Marketing-Spektakels unserer Zeit. Absolut falsch - und ich korrigiere hier sehr gern mediale Vor-Urteile nach dem Hör-Genuss seiner wunderbaren Sony Classical Debüt-CD. Ray Chen darf man sich gerne merken!

So war ich gespannt, ihn auch live zu erleben: Gestern Abend in der Hamburger Laeiszhalle, dort mit Julien Quentin als Klavierpartner; beide boten einen bestens abgestimmten virtuos-leidenschaftlichen Auftritt, den das Publikum sehr zu Recht mit viel Beifall honorierte.

Der Vollständigkeit halber etwas Biographie: Geb. 6. März 1989 in Taipeh, mit vier Violinunterricht nach Suzuki, mit acht erstes öffentliches Konzert mit dem Queensland Philharmonic Orchestra, Schüler von Peter Zhang in Sydney, 1998 Einladung bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Osaka aufzutreten, mit 15 Zulassung am Curtis Institute of Music in Philadelphia, Studium bei Aaron Rosand. Weitere Lehrer: David Cerone, Pamela Frank, Joseph Silverstein; Meisterkurse bei Midori Got', Cho-Liang Lin, Maxim Vengerov, Antje Weithaas, Rudolf Koelman. 2008 Gewinner des 'Yehudi Menuhin International Competition for Young Violinists', 2009 erster Preis der 'Young Concert Artists International Auditions' in New York City, 2009 erster Preis beim 'Königin Elisabeth Wettbewerb für Violine' in Brüssel, danach Leihgabe der 'Huggins-Stradivari' von 1708 (Nippon Music Foundation).


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