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Rezensionen verfasst von
nightowl

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Kindermund (insel taschenbuch)
Kindermund (insel taschenbuch)
von Pola Kinski
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kinski-Neiderin, 27. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Kindermund (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Für mich persönlich wird Klaus Kinskis Vermächtnis nicht zerstört, sein Mythos nicht ernüchtert und ihm sein Genius mitnichten abgesprochen. Wir haben hier einen "autobiografischen" Bericht von einer Frau, die sich selbst unglaubwürdig macht, da zum einen das Buch zu spät kommt - weshalb hat man jahrzehntelang nichts von Pola Kinski gehört? Oder von dem angeblichen Missbrauch (kommt mir jetzt bloß nicht mit diesem klischeehaftem "Sie musste das alles erst einmal verarbeiten"-Gedudel)? Auch haben meines Erachtens weder Nastassja noch Nicolai Kinski jemals über das "Schicksal" ihrer Schwester Andeutungen gemacht - zum anderen, da Pola Kinski, laut eigener Aussage, dem "Kinski-Hype ein Ende setzen" wolle (nach so langer Zeit???) - muss sie sich jetzt vielleicht in den Mittelpunkt rücken, damit sie nicht länger im Schatten ihres übermächtigen Vaters und ihrer populären Schwester Nastassja stehen muss? Außerdem sind mir ähnliche "Entgleisungen" Klaus Kinskis gegenüber Nastassja noch nie zu Ohren gekommen. Auch seinen Sohn Nicolai liebte Kinski über alles. Es ist mir durchaus bewusst, dass es Vergewaltigungsopfer in Familien gibt, das ist schrecklich und nicht zu entschuldigen; es gibt aus verschiedensten Gründen aber auch Verleumdungen gegenüber Männern, und die Sache mit der "Vergewaltigung" zieht eigentlich immer, auch beim Sensationsgeilen Lesepublikum. So kann ein Ruf - auch wenn Klaus Kinskis Ruf schon zu Lebzeiten nicht der allerbeste war - sogar noch posthum gänzlich in den Dreck gezogen werden. Kein sehr schöner Zug...


Der Koran für Christen: Gemeinsamkeiten entdecken
Der Koran für Christen: Gemeinsamkeiten entdecken
von Hermann-Josef Frisch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Irreführender Titel - falsche Adressaten!, 10. Mai 2016
"Der Koran für Christen" - Warum wird nicht einmal ein Buch mit einem Titel veröffentlicht, der nicht einmal mehr unverhohlen eine Holschuld des Christentums impliziert? Zum Beispiel: "Die Bibel für Muslime". Es stößt mir persönlich sauer auf, dass sich Christen mit dem Koran auseinandersetzen sollen, damit ein inter-religiöser Dialog stattfindet, obwohl der Koran explizit gegen Christen polemisiert. Wenn der Islam als solcher doch von Grund auf eine friedliche Religion ist, und der Koran eine missverstandene Glaubensschrift sei, dann liegt es nicht an denen, die den Koran "missverstehen", sondern an den Muslimen, die das Bild des Islam, so wie es sich der öffentlichen Wahrnehmung darbietet, anscheinend nicht adäquater zu vermitteln imstande sind, so dass der Eindruck einer friedliebenden Religion gefördert wird. Ich persönlich lehne diesen Fetischismus an christlichen Zugeständnissen vehement ab, nicht zuletzt, da der sogenannte "Dialog" eigentlich keiner ist, da stets die Christen den entscheidenden Schritt vornehmen, einen Dialog zu führen: Christen besuchen Moscheen - besuchen Muslime auch christliche Kirchen? Christen sollen sich mit dem Koran beschäftigen- Lesen Muslime die Bibel? Christen bemühen sich um muslimische Flüchtlinge - bemühen sich Muslime um ihre eigenen Glaubensbrüder? Und nicht zuletzt das irrtümliche Postulat, der Gott von Juden, Christen und Muslime sei derselbe, denn bis auf den gemeinsamen Ursprung der Urväter (Abraham etc.), hat die Gottesvorstellung des Islam mit den anderen kaum etwas gemein. So glauben Christen an den trinitarischen Gott , der freilich auch von den Juden abgelehnt wird, doch ist die Trinität eine kirchliche Weiterentwicklung, deren Ursprung nicht im Neuen Testament nachgewiesen werden kann. Wenn aber der islamische Gott derselbe ist wie der christliche, dann dürfte es für einen Imam kein Problem darstellen, mit Christen in einer Kirche, oder noch besser, in einer jüdischen Synagoge zu beten. Aber es verhält sich anders, denn der Papst betet schließlich auch mit Muslimen zu "Allah", welcher im arabischen Raum nicht denselben Stellenwert aufweist wie in der westlichen Welt, wo "Allah" schlicht mit "Gott" übersetzt wird. Ich unterstelle daher, dass das gemeinsame Gebet zwischen Christen und Muslimen nur stattfinden kann, wenn zum Gott des Islam gebetet wird, was aus muslimischer Perspektive durchaus verständlich erscheint, da, laut Koran, alle Menschen, die nicht-muslimischen Glaubens sind, in den Augen des Islam "Ungläubige" sind. Diese Tatsache erschwert einen wahren Dialog ungemein, und ich halte das "Zugehen" des Islam für ein reines Lippenbekenntnis, einen Akt politischer Korrektheit um die "Dialogfähigkeit" des Islam zu demonstrieren. Wie heißt es denn im Koran über die Ungläubigen? 22. Sure 10, 20: "Für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer bereitet, und siedendes Wasser soll über ihre Häupter gegossen werden, wodurch sich ihre Eingeweide und ihre Haut auflösen. Geschlagen sollen sie werden mit eisernen Keulen." Oder 23. Suree 105, 118: "Das Feuer wird ihr Gesicht verbrennen und aus Angst werden sie den Mund verzerren (und ihr Leib wird schrumpfen)..." Oder 19. Sure, 89: "Sie (die Christen) sagen: "Der Allbarmherzige hat einen Sohn gezeugt. 90: Damit äußern sie aber eine Gottlosigkeit. 91: - und nur wenig fehlte, dass nicht die Himmel zerrissen und die Erde sich spaltete und die Berge zusammenstürzten, 92: weil sei dem Allerbarmer einen Sohn zuschreiben." - Ich sage: Es wird den Christen vorgeworfen, sie hätten ein falsches Verständnis vom Koran, aber wie steht es mit dem falschen Verständnis von Muslimen gegenüber der jüdisch-christlichen Bibel? Zwar enthält auch der Koran in arabischer Sprache mehrere Lesarten, dies ändert jedoch nichts am Grundtenor des Korans, welcher, wenn gewissenhaft und nach muslimischer Glaubenstradition interpretiert wird, eindeutig ist. Denn in seiner Ausrichtung hält sich der Islam für die einzig wahre Religion und den Koran für eine Glaubensschrift, in welcher alle Verfälschungen, die durch das Judentum und Christentum in deren Glaubensschriften vorgenommen wurden, bereinigt seien und nun Gottes letztgültige Offenbarung enthalte. Dabei wird vergessen, dass sich der Koran ausschließlich auf die Zeugnisse von Judentum und Christentum berufen kann, anstatt etwas neues auf die Beine zu stellen ("das Rad neu erfinden", wie es so schön heißt) Wenn doch die Offenbarung Gottes in allen vorangegangenen Zeugnissen verfälscht wurden, woher stammt dann die Gewissheit, dass diese nun richtig gestellt sei? Es ist lediglich ein eitles Selbstverständnis, dass aber nicht geteilt werden kann, da die Ungeheuerlichkeit des Anspruches nicht mit Gottes Wirken innerhalb der Geschichte vereinbar ist, die eine Genese voraussetzt, welche letztlich ihre archaischen Wurzeln hinter sich gebracht hat. Der Islam aber ist ein Rückschritt zu den archaischen, barbarischen Strukturen der Religion. Der Koran ist de facto nichts als ein Sammelsurium von allem, was bereits vorlag, inklusive diverser Bearbeitungen persischer Dichter und die Verkehrung von allem, was sich im Judentum und Christentum über Jahrtausende im langsamen Vollzug entwickelte, und sich für Christen im Neuen Testament als letztgültige Offenbarung kristallisiert. Von Neuoffenbarung kann also beim Koran keine Rede mehr sein. Es ist der Aufgeklärtheit und der Tatsache, dass sich im Zuge gesellschaftlicher Veränderung auch der Zugang zu Gottesbildern und die Auslegung der Schriften ändert. Das Insistieren auf die Absolutheit der Verbalinspiration ist die Zündung religiösen Fanatismus. In der aufgeklärten Religion, z. B. in der Katholischen Theologie, heißt es, dass die Bibel "Gotteswort in Menschenwort" sei. Und letztendlich prägen der Mensch und seine Sozialisierung innerhalb bestimmter Kulturkreise maßgeblich das Gottesbild. In diesem Sinne ist die Bibel wahrlich "menschlich" - sie zeigt den Mensch in all seinen Vorzügen und Schwächen, sie zeigt einen Gott, der straft und vergibt, und der doch immer wieder zu den Menschen findet. Sie ist ein Buch der Geschichte des Menschen in seinem Bezug zu Gott, und ein Buch der Pläne Gottes mit den Menschen. Zuguter letzt möchte ich noch die Sure vorstellen, in welcher wohl am deutlichsten das Verhältnis des Islam zu den Christen darstellt: 8. Sure, 56: "Die Ungläubigen, welche durchaus nicht glauben wollen, werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet." - Im Kontext der letztgenannten Sure möchte ich durch ein lebensnahes Beispiel aufzeigen, dass es sich bei Auslegern der Verbalinspiration koranischer Suren und deren tätliche Umsetzung nicht ausschließlich um sogenannte "Extremisten" handelt, sondern diese Auslegung vielmehr im muslimischen Glauben per se vorhanden ist. In der Tageszeitung vom 16.04.2015 wird berichtet, dass muslimische Flüchtlinge christliche Flüchtlinge "aus Wut über ihren christlichen Glauben" im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Stück "Vieh" über Bord geworfen hatten. Weiterhin wurde in der Tageszeitung vom 10.05.2016 verlautbar, dass sich 88 Prozent der christlichen Flüchtlinge in den Flüchtlingsheimen den Attacken und Morddrohungen ihrer muslimischen "Leidensgenossen" ausgesetzt fühlen. Ich frage allen ernstes: Wenn ich vor Krieg, Not und Elend flüchte, sollten sich bei mir nicht eher Dankbarkeit und Sanftmut einstellen, anstatt weiterhin meine aggressiven Glaubensvorstellungen ungehemmt auszuleben? Ich könnte noch viel mehr zitieren, doch ich denke, dass diese Auszüge ausreichend sind, um den Koran als Christ vielleicht wirklich einmal zu verstehen, aber bitte nicht dessen verquere Denkweise zu übernehmen. Aufgrund dieser meiner Wahrnehmung des Islam, fällt es mir zurecht schwer, den Koran überhaupt verstehen zu wollen, wenn dies überhaupt möglich ist. Die Suren sind verwirrend, widersprüchlich und ohne scheinbaren Zusammenhang; wo im einen Moment von Moses und Abraham gesprochen wird, so wird im nächsten von Jesus und Maria berichtet, dazwischen folgen eingestreute Hasstiraden über "Ungläubige" und Mordaufrufe. Soll ich dies als Christ verstehen müssen? Diese Frage müssen sich alle Menschen fragen, die noch einen gesunden Menschenverstand besitzen. Es ist durchaus erstaunlich: Spricht ein Mensch wirres Zeug und begeht Attacken an einem Bahnhof, so gilt dieser als geistig verwirrt und wird abgeführt. Idealerweise wird er in die Geschlossene gebracht. Wurden aber vor Jahrtausenden von einem "Propheten" unverständliche, für einen gesund denkenden Menschen verwirrende und höchst gefährliche Verse verfasst, wird dieser Verfasser verehrt und seine Schriften werden zu Glaubensdokumenten, welche die Menschen derart indoktrinieren, dass sie andere unterjochen, ermorden und als "Ungläubige" bezeichnen. Und eine erstaunlichere Tatsache ist die, dass so etwas noch ernst genommen wird, sogar in unserer heutigen "aufgeklärten" Welt, in der zwanghaft versucht wird, per se extremistische Denkweisen doch noch derart hinzubiegen, dass sie "dialogfähig" werden. Ich sage aber: Man darf nicht mit allem Übel tolerant sein, denn wenn die Toleranz auf gefährliche Intoleranz trifft, so entwertet sie sich selbst, da sie das Böse ganz bewusst und entgegen dem gesunden Menschenverstand "duldet" - dies ist aber ein fundamentaler Widerspruch zum eigentlichen Streben des Menschen in einer aufgeklärten Zeit, in welcher ständig von gegenseitigem Respekt und Frieden gesprochen wird. Auch Papst Benedikt XVI em. sprach vor einigen Jahren von "falsch verstandener Toleranz" und dieser stand dem Islam deutlich kritisch gegenüber (siehe "Regensburger Rede"), was ihm schließlich eine Schelte eingebracht hatte. So muss man dem Islam leider vorwerfen, dass er sich als resistent gegen jegliche berechtigte Kritik erweist. Weiterhin lehne ich den unerträglichen Sozialmasochismus ab, welcher von den "guten" Christen hierzulande in selbstdemütigender Weise praktiziert wird. "Liebet eure Feinde und tut wohl denen, die euch Übles tun" - Wenn dies die christliche Konsequenz auf übermächtige Aggressoren sein soll, die die christlichen Nächstenliebe nicht erkennen und daraus lernen, dann erhalte ich lieber mein Leben und kämpfe gegen Menschen die mir Übles wollen. Denn noch niemals hat das Böse dem Guten unterlegen. Ein Beispiel aus dem Schulalltag: Mein Bruder erzählte mir einmal, dass er, als er noch zur Schule ging, stets von einem Mitschüler attackiert wurde, der Ärger suchte. Mein Bruder ist ein überaus friedsamer Mensch, der jeglichen Handgreiflichkeiten aus dem Weg geht. Die Attacken dieses Schüler hörten jedoch nicht auf. Irgendwann war das Maß für meinen Bruder voll und er verprügelte diesen Schüler nach Strich und Faden. Danach hatte er für den Rest der Schulzeit Ruhe vor ihm. Sich sowohl verbal als auch körperlich zu wehren ist keine Schwäche, sondern absolut menschlich und ein notwendiges Mittel, um tatsächlich für sich Frieden zu haben. Und es gilt: Wie im Kleinen, so im Großen. Wenn also muslimische Mitbürger bzw. Flüchtlinge integriert werden möchten und einen Dialog suchen, so müssen diese ihren Glaubensvorstellungen einer radikalen Kritik unterziehen. Die Christen haben gezeigt, wie es geht. Jetzt sind aber die anderen am Zug - und wenn diese sich nichts davon annehmen, dann haben diese Unverständigen auch nichts mehr an Wohlwollen zu erwarten! (Anmerkung: Alle hier aufgeführten Suren wurden von der Professorin Adelgunde Mertensacker aus Koranausgaben ausgesucht, welche von islamischen Autoritäten als "echt" anerkannt wurden)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2017 7:26 PM MEST


Der Hexenjäger - Uncut [Blu-ray] [Limited Collector's Edition]
Der Hexenjäger - Uncut [Blu-ray] [Limited Collector's Edition]
DVD ~ Vincent Price
Preis: EUR 44,33

11 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wucher!!!, 13. März 2016
Wie soll ich diese Edition bewerten? Bei diesem Preis wird mir dies schlicht unmöglich gemacht! Der Film ist top, die Edition sieht, so wie sie hier abgebildet ist, super aus. Aber der Preis ist einfach eine Unverschämtheit, auch wenn es sich um eine limitierte Ausgabe handelt. Wer diesen Betrag bezahlt, muss anscheinend ein gutes Jahresgehalt bekommen oder sich die Butter vom Brot sparen. So werden Filmfans ausgenommen wie Weihnachtsgänse. ICH bin jedenfalls nicht bereit solch einen Wucher zu unterstützen! An alle, die noch einen gesunden Menschenverstand haben und ihren Geldbeutel schonen möchten: Kauft diese Edition nicht!!!


Luther [Blu-ray]
Luther [Blu-ray]
DVD ~ Joseph Fiennes
Preis: EUR 8,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Geschichtsstunde mit kleinen Mängeln, 31. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Luther [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Geburtsstunde der Reformation wird in dieser deutschen Produktion der Legende "Luther" durchaus gerecht (Der symbolträchtige "Thesenanschlag" an die Schlosskirche zu Wittenberg darf natürlich nicht fehlen, ist aber in dieser pathetischen Form (leider) nur eine fromme Legende; wahrscheinlicher ist es, dass Luther die Thesen mit weniger Hammerschlägen in der Universität ausgehängt hatte). Ohnehin wird hier mit pathetischen Gesten und sehr viel Schwarzweißmalerei abriss-artig das lutherische Mittelalter in seiner ganzen Pracht ausgebreitet. Auf der einen Seite haben wir die ausnahmslos "böse" katholische Kirche, die mit Höllenvisionen die Menschen um deren Seelenheil fürchten lässt, und mit Ablässen für sich selbst einschließlich der verblichenen Verwandten die verängstigten Gläubigen zur Kasse bittet. Die andere Seite erzählt von einem Luther voller Selbstzweifel, stets der Frage nach einem barmherzigen Gott nachjagend. Luther wird hier einmal mehr als Lichtgestalt, gleichsam einem neuen Messias, dargestellt. Das alles ist zwar irgendwie richtig, die historische Korrektheit aber bleibt dennoch irgendwie diffus. Luther wird, ungeachtet seiner unbestrittenen Leistungen, nicht differenziert genug dargestellt. Seine "dunkle" menschliche Seite, beispielsweise seine Abneigung gegen Juden, wird hier nicht im Geringsten angedeutet. Als braves, selbstzweifelndes Mönchlein wirkt er fast wie ein kleines, schreiendes Kind, das seinen liebenden Vater sucht. In diesem Kontext ist die Filmfigur durchaus glaubwürdig und bewegend. Luther teilte, als Kind seiner Zeit, dennoch auch viele Ansichten, die von der Kirche vertreten wurden (z. B. der Umgang mit "Hexen", aber auch einiges andere). Der Film geht aber von vornherein auf Distanz zum vielschichtigen zeitgeschichtlichen Kontext, setzt statt dessen auf eine fatale Separierung von "Gut" und "Böse" - ein durch und durch "evangelischer" Luther par Excellence wird hier verkauft. Dennoch markiert der Film lehrreich und unterhaltsam in groben Zügen den Beginn einer notwendigen Aufklärung, eines frühen "Enlightenment", die Erhellung des sogenannten "dunklen Mittelalters", und zeigt damit den Weg in eine neue Zeit, dessen Wehen bis in die heutige Zeit andauern. Den Höhepunkt markiert die Übergabe des von Luther genial übersetzten Neuen Testaments an den Kurfürsten von Sachsen, der dieses ehrfurchtsvoll-verzückt entgegennimmt. Peter Ustinov adelt den Film mit seiner humorvollen Präsenz. Insgesamt ist der Film ein Gewinn für Geschichts- und Historienliebhaber, sowohl evangelische, als auch - wie ich - katholische ;-)


Starks Gebetbuch: Morgen- und Abendgebete für jeden Tag des Jahres
Starks Gebetbuch: Morgen- und Abendgebete für jeden Tag des Jahres
von Karl Lotter
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schönes Gebetbuch, 15. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gebetbuch ist sehr schön aufgemacht: Der Festeinband hat eine Goldprägung und er ist sogar fadengeheftet. Für diesen Preis unschlagbar. Der einzige Nachteil: Die Frakturschrift hat zwar eine angenehme Lesegröße, jedoch hemmt sie den Lesefluss deutlich bei denjenigen, die mit dieser Schrift nicht vertraut sind. Und dies wird mit der Zeit ein wenig anstrengend. Die Gebete selbst sind sehr erbaulich, schlicht und gehen sehr ins Herz - was schließlich auch so sein sollte.


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Objekt, aber für den Gebrauch zu groß!, 10. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der tiefschwarze Horndildo Okul ist sehr hochwertig, schwer und mit Liebe zum Detail gearbeitet. Als Deko-Objekt ist er ein einmaliges Stück und sehr "standfest" ;-)
Allerdings ist er mir vom Anblick allein schon zu groß und umfangreich für den stimulierenden Gebrauch "von hinten" gewesen, so dass ich ihn gar nicht ausprobiert habe. Schließlich handelt es sich hierbei um einen harten Hornkörper und nicht um einen flexiblen Dildo, den man sich da hinein zu schieben beabsichtigt. Es ist meiner Meinung nach vorteilhafter, wenn es schon ein solch edler Horndildo sei soll, die kürzere und weniger umfangreichere Variante zu nehmen. Bei diesem Brocken waren, wie gesagt, meine Augen größer als alles andere ;-)


Shining [Blu-ray]
Shining [Blu-ray]
Wird angeboten von RAREWAVES USA
Preis: EUR 13,87

5.0 von 5 Sternen Alles bestens!, 23. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shining [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Film: Die längere US-Fassung von Shining ist mein persönlicher Favorit. Mit mehr Atmosphäre und ausführlicherer Figurenentwicklung kann man bei dieser Fassung wirklich von einer "Charakterstudie" des Wahnsinns sprechen. Stanley Kubrick ist das seltene Meisterstück gelungen, die King- typische Trivialität des durchaus spannenden Romans an Intelligenz weit zu übertreffen und ein gänzlich eigenes Werk zu schaffen. Eins zu Eins-Verfilmungen leiden oft unter ihrem Anspruch, den Fans gerecht werden zu wollen, so dass der Roman mehr kopiert als interpretiert wird (z. B. "Das Parfüm" oder andere King-Verfilmungen, deren bestes Beispiel die Neuverfilmung von "Shining" darstellt). Hier wird keine oberflächliche Banalisierung des Dämonischen ins trivial-nichtssagende geboten, dafür mehr Metaphorik und inszenatorisches Kalkül in jeder Einstellung. Die Kameraarbeit ist brillant und "saugt" den Zuschauer förmlich hinein in den Körper des Overlook-Hotels. Für einen Horrorfilm ist diese Fassung dennoch außergewöhnlich lang, jedoch keine Minute überflüssig oder gar langweilig. Shining ist eine kalkulierte, kalte und grausame Studie seelischen Verfalls: Die Arbeit eines filmischen Mathematikers, welcher seine Vorliebe für absolute Symmetrie, genau berechneten Einstellungen und strammer Figurenführung hier ausgiebig frönt wie ein Wissenschaftler, der mikroskopische Vorgänge durch das kalte Auge eines Vergrößerungsglases betrachtet.
Zur Qualität: Das Bild ist meines Erachtens sehr scharf und detailliert, ebenso die hell/dunkel Kontraste. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden.


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