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Rezensionen verfasst von
RandomHybrid

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Heavy (feat. Kiiara) [Explicit]
Heavy (feat. Kiiara) [Explicit]
Preis: EUR 1,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber mehr nicht. Hoffentlich nicht repräsentativ für's kommende Album., 22. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin seit 16 Jahren riesen Fan von LP und war bisher von jedem Album begeistert.
(Remix-Alben wie "Recharged" lasse ich hier außen vor, sondern ich rede hier von den offiziellen Studio-Alben.)

Selbst das extrem kontroverse "A Thousand Suns" hat mich wirklich süchtig gemacht.
Das heißt, es geht gar nicht darum, ob es Rock/Nu Metal/Crossover oder sonst was ist. LP sollen die Musik machen, auf die Sie Bock haben. Das hat bei ihnen auch rein gar nichts damit zu tun, dass sie mit Absicht in den "Mainstream" driften und nur noch Pop machen, um sich besser zu verkaufen. Eine Band wie LP hat das nicht nötig, und wer die Jungs kennt, weiß auch, dass sie ihren Weg selbst bestimmen und eben immer "auf der Reise" bleiben wollen, und eben nicht auf der Stelle.

Sei es Nu Metal, Pop oder Electro... LP hat es bisher immer geschafft, in jedem Genre, in dem sie sich eingefunden haben, ihren eigenen, ganz besonderen Charme zu wahren und sich somit eben doch vom Mainstream abzuheben. Jedes Studio-Album war für mich bisher wie gesagt ein knaller, jedes auf seine eigene Weise. Und das soll ruhig immer so weiter gehen, ich begrüße das!

Nun zu "Heavy"...

Dass der Song alles andere als heavy ist, ist ja kein Geheimnis mehr. Und auch nicht das Problem.

Grundsätzlich ist es eine absolut solide, emotionale Nummer.
Lyrics gefallen mir sehr gut und auch das instrumentale Arrangement (besonders das Piano) ist absolut genial.

Woran es scheitert, ist Chester.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber er erreicht hier absolut nicht die Qualität, die er sonst zeigt.
Während er im Refrain noch "ganz gut" singt, versagt er in der Strophe total. Ich kann nicht mal genau beschreiben, wieso. Es kommt einfach nichts an.
Aber wenn ich feststelle, dass Kiiara (auch wenn ich sie überhaupt nicht kannte und absolut kein Fan ihrer Musik bin) in diesem Song bessere Arbeit leistet, als Chester, dann muss das schon was heißen. Zumindest in der Strophe ist sie viel dynamischer und somit viel mehr verantwortlich für Gänsehaut. Das, was ich eben eigentlich von Chester erwarte und gewohnt bin.

Na ja, auch der beste Sänger kann mal Sachen singen, die nicht so ganz sein Ding sind.
Ich bin jetzt nur mal gespannt auf das Album "One More Light". LP sagen, dass "Heavy" quasi mehr oder weniger den Sound des ganzen Albums wiederspiegelt, was ich aber ganz schwer NICHT hoffe. Sollte sich dies bestätigen, KÖNNTE das die erste Platte von LP werden, die mich nicht wirklich überzeugt.

Aber wie schon angesprochen... Wer LP kennt...
Der weiß auch, dass sie immer für Überraschungen gut sind, und der neue Sound einen immer total unvorbereitet trifft, obwohl man dachte, man wüsste was auf einen zukommt.
Grundsätzlich freue ich mich auf das neue Album und bin mir auch sicher, das ich daran meinen Gefallen finden werden. Aber wenn es so weiter geht, wie bei "Heavy", dann wird es wahrscheinlich im Ranking der "LP Lieblingsalben" ganz unten landen.

FAZIT:
Der Song "Heavy" ist wirklich schwer in Ordnung und alles andere als schlecht.
Überzeugt aber eben auch nicht. Da ist man von LP weitaus mehr gewohnt. Schade.


GRDE® Bluetooth Kopfhörer Headset bluetooth kopfhörer V4.1 Wireless Sport Qualität, Mini On-Ear-Wireless-Kopfhörer mit Mikrofon, Unterstützungs-TF-Karte (bis zu 32G), Unterstützung FM-Funktion, intelligente Sprachaufforderung und Multipoint
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Wird angeboten von Highway Techbuy
Preis: EUR 29,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Konzept schlecht umgesetzt, 13. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich all die positiven Rezensionen über dieses Produkt gelesen habe, war die Vorfreude wirklich groß, als ich mir die Kopfhörer schlussendlich bestellt habe.

Denn das Konzept ist für mich persönlich einfach perfekt:
1. Es sind "On-Ear" Kopfhörer. Ich vertrage In-Ears nämlich überhaupt nicht und kaufe prinzipiell nur On-Ears.
2. Es sind Bluetooth Kopfhörer, also kein lästiges Kabel was irgendwo zwischen Kopf und Hosentasche herumbaumelt.
3. Es sind auch "sportfreundliche" Kopfhörer. Die Bügel machen es möglich! Oder, sie sollten es zumindest tun...

Leider wurde dieses super Konzept schlecht umgesetzt und ich bin nach knapp 1 1/2 Wochen Nutzung einfach nur genervt von diesem Produkt.
Den Sound möchte hierbei komplett außenvor lassen und nicht bewerten. Denn dieser ist, sagen wir mal, solide. Habe natürlich schonmal deutlich besseres gehört, aber auch um Welten schlechteres. Der Sound ist absolut nicht das, was mich hier stört.

Mein Störpunkte sind folgende:

1. Ich weiß nicht, ob mein Kopf oder meine Ohren vielleicht einfach nicht für dieses Produkt geeignet sind, aber der Halt an den Ohren ist katastrophal. Absolut nicht stabil. Jedes mal wenn ich sie aufsetzen möchte ist der Draht hinter dem Kopf anders eingestellt. Völlig egal, wie sehr ich versuche, ihn nicht zu verbiegen bzw. die Kopfhörer jedes Mal gleich zur Seite zu legen. Wenn der eine Hörer richtig auf dem Ohr sitzt, steht der andere total ab, sodass man vom anderen schon keinen Klang mehr hören kann. Dann versucht man krampfhaft den Draht so zu biegen, dass auch der andere Hörer besser auf dem Ohr sitzt, aber es funktioniert einfach nicht. Das resultiert dann darin, dass irgedwann gar nix mehr sitzt und man in Ruhe zu Hause rumprobieren muss, bis es wieder einigermaßen funktioniert.
Dazu kommt, dass durch die normalste Spaziergang-Bewegung der Bügel einfach schnell vom Ohr wegrutscht und somit der Hörer ganz weg ist.

2. Auch die Bluetooth Reichweite ist nicht gerade von guter Qualität.
Ich nutze mein Handy als MP3-Player, welches während man unterwegs ist natürlich in der Hosentasche steckt. Wenn ich also einen Spaziergang mache, bewegt sich logischerweise mein Bein und somit auch das Handy. Die Kopfhörer reagieren dabei so empfindlich, dass bei fast jedem Schritt das Bluetooth-Signal unterbrochen wird. Man kann ungelogen nicht ein Lied mal ohne Unterbrechung entspannt durchhören. Jedes mal stören die (wirklich nicht seltenden) "Pausen".

2 Sterne gibt es von mir für das gute Konzept, den soliden sound, das optisch ansprechende Design und die Möglichkeit, die Kopfhörer als Headset zu nutzen (Telefonieren funtkioniert relativ gut, ist bisher aber auch nur im Sitzen getestet worden).

Die wesentlichen Punkte aber, also der stabile Halt und ein stabiles Bluetooth-Signal, die entspanntes Musikhören für unterwegs ermöglichen sollen, überzeugen leider gar nicht. Schade.


Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Day One Edition - [PlayStation 4]
Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Day One Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 24,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als alter MGS-Fan leider eher enttäuscht, 25. April 2016
Hallo Zusammen!

Kurz zu meiner Person: Ich habe seit 'Metal Gear Solid' auf der PS1 sämtliche MGS-Titel mit Begeisterung gezockt, inkl. aller Ableger für PSP oder Remakes, beispiepielsweise das MGS1-Remake für den GameCube. Jeder Teil hat mich echt bis zum Erbrechen an den Bildschirm gefesselt, jeden Teil habe ich so oft durchgespielt, bis ich zumindest annährend das Gefühl hatte, die Story im Großen und Ganzen verstanden zu haben' ist bei MGS ja nie so wirklich leicht gewesen. ;-) Ich würde also behaupten, dass die MGS-Serie einer meiner (wenn nicht sogar die) Lieblingsspiel-Serien ist.

Als zum Release der PS4 der Prolog zu MGS5 'Ground Zeros' mehr oder weniger zeitgleich erschien, war ich mehr als nur hellauf begeistert. Nicht nur, dass überhaupt ein neuer MGS-Teil rauskommt, sondern auch das Prolog-Game ansich fand ich echt supergeil und hat meine Erwartungen für 'Phantom Pain' dementsprechend sehr hoch geschraubt.
Diese wurden leider nicht ganz erfüllt. Denn obwohl MGS5 einiges richtig macht, macht es leider auch einiges falsch. Prinzipiell bin ich ein riesen Freund von Erneuerungen. Dinge müssen nicht unbedingt genau so sein wie früher, um mich zu überzeugen, im Gegenteil. Wenn aber zu viel vom alten verloren geht und es einen komplett anderen Charme hat, fühlt man sich einfach nicht mehr wie bei MGS. Dieser Titel wirkt irgendwie wie ein PSP-Ableger, welcher aber für die PS4 produziert wurde.

Ich muss nun auch dazu sagen, dass ich MGS5 seit Release noch nicht mal 100% durchgespielt habe (bin bei ca. 40%) und leider jetzt schon enttäuscht bin.

Ich versuche folgend alle Punkte stichpunktartig zu erklären, um das Lesen zu erleichtern. Meine Bewertung bezieht sich dabei rein auf den Singleplayer bzw. Story-Modus. Den Multiplayer lasse ich komplett außen vor, da dieser mich ehrlich gesagt absolut nicht reizt. Ich gehe auch nicht zu tief ins Detail und werde vielleicht nicht jede Komponente dies Spiels nennen, dafür aber die wichtigsten, die für mich persönlich ausschlaggebend waren.

POSITIV:

- Sehr gute und stimmige Grafik (wenn auch im Detail nicht sehr perfekt)

- Super Sound, sowohl Soundtrack als auch Soundeffekte betreffend

- Neues Gameplay: Alles total offen! Dem Spieler werden unendlich Möglichkeiten überlassen, wie eine Mission vollbracht wird. Ob ruhig außen herum reinschleißen oder offensiv mit dem Maschinengewehr durch die Vordertür' Es gibt keinen linearen Levelablauf und man kann sich nach seinem Geschmack voll austoben ' echt top! Die Steuerung ansich ist auch sehr stimmig und man hat sowohl ein gutes Stealth-Gamplay als auch einen soliden Shooter.

- 2 riesige Open World Maps. Afghanistan und Afrika, zwei unterschiedliche, riesige offene Welten, in denen die Missionen stattfinden. Beide einfach gut gelungen, da sehr vielseitig und stimmig. Die Umwelt wirkt sehr realistisch, Tag und Nacht machen jeweils ein komplett anderes Spielen möglich. Toll!

- 'Buddy': Man hat bei den Missionen Begleiter, sogenannte 'Buddies' dabei. Entweder ein Pferd (um lange Distanzen zu laufen), einen Hund (der einem insbesondere beim Reinschleichen eine gute Übersicht verschafft und Feine ablenken kann) oder die Scharfschützin 'Quiet' (die ebenfalls Übersicht verschaffen und Deckung geben kann). Zu jedem einzelnen Buddy kann man eine 'Beziehung' aufbauen, die auf das längerfristige Gameplay Auswirkungen haben.

- Der 'neue' Snake: Der ziemlich mitgenommene und sichtlich verstümmelte Hauptcharakter gefällt mir wie immer sehr gut. Zwar wird er leider nicht mehr vom Original David Hayter gesprochen, ich finde Kiefer Sutherland macht hier aber einen astreinen Job!

NEUTRAL:

- Mother-Base / Farming / Loot: MGS5 hat im Vergleich zu den Vorgängern einen total RPG-Faktor. Und da ich RPGs eher weniger spiele, kann ich hiermit eher weniger anfangen. Man hat die Mother-Base und kann sie um verschieden funktionierende Stationen ausbauen. Okay. Sieht auch alles toll aus. Aber diese wirklich zu erkunden macht auch nicht wirklich Spaß. Erstens laufen kaum Soldaten auf ihr rum, die man rekrutiert hat, zweitens kann man nur außen herumlaufen. Man kann kaum irgendwo reingehen und sie mal von innen bewundern und z.B. mal bei der Waffenentwicklung über die Schulter schauen. Auch das Sammeln von Rohstoffen, Pflanzen etc. während den Missionen' Kann man machen, ich muss das aber nicht haben. Vor allem wenn ich selber das Gefühl habe, dass es kaum Auswirkungen auf irgendwas hat. Klar, mit mehr Rohstoffen kann man mehr bauen, mit mehr Heilpflanzen raffen nicht so viele Soldaten weg, ok' Aber so wirklich gravierenden Einfluss auf Spiel oder Story hat es für mein Empfinden null.

- Haupt- und Nebenmissionen: Hier hat man nicht einen festen Ablauf (bzw. einen 'Film') wie in den Vorgängern, sondern man kann sich Haupt- und Nebenmissionen aussuchen. Je nachdem, welche Nebenmissionen man macht, werden folgende Missionen dafür leichter. Beispielsweise, wenn man in einer Nebenmission einen Dolmetscher befreien muss, sodass im folgenden Spielverlauf auch immer versteht, was feindliche Soldaten sagen. Ansich machen alle Missionen Spaß, abwechslungsreich sind sie aber nicht. Immer das gleiche' 'Befreie diesen Typen', 'Hole diese Informationen', 'Zerstöre dies und jenes'' Bis auf ein paar wirklich nur kleine Highlights kommt da nicht viel Neues. Ist ok, hätte man aber besser machen können.

- Storyinhalt: Kann und will ich nicht bewerten. Bisher klingt es zwar alles spannend, dennoch brauch es unheimlich lange um wirklich in Fahrt zu kommen und selbst mittendrin hab ich kaum das Gefühl, das mal wirklich was passiert. Da ich aber wie gesagt noch nicht durchgespielt habe, lasse ich diesen Punkt noch neutral.

NEGATIV:

- Storrytelling / Inszenierung: Absolut enttäuschend, und da es um MGS geht ein leider sehr schwerwiegender Punkt. Keine Ahnung wie ich da anfangen soll' Es ist einfach nur schlecht, insbesondere im Vergleich zu jedem Vorgänger. Außer das Intro ist hier alles für meinen Geschmack total lieblos gestaltet. In den Cutscenes gibt es keine 'Cuts', also alles sieht aus, als wäre es ohne Schnitt gefilmt. Wems gefällt, mir nicht. Dann gibt es ' ohne Spaß ' Spoiler im Game. Bei jeder Mission sieht man bereits am Anfang Credits über Autoren etc. aber auch über erscheinende Rollen in der Mission. Ja toll, da starte ich eine Mission ohne zu wissen, wo sie hinführt, weiß aber schon, dass mir irgendwann darin der Bösewicht begegnet. Super, sämtliche Spannung also am Anfang jeder Mission schon mal weg. Wer kommt auf solche Ideen? Das schlimmste aber: Manchmal gibt es am Ende einer Mission eine dramatische Cutscene (wenn sie dann mal vorkommen), welche dann aber in einem Cliffhanger endet! Das heißt, man beendet eine Mission, es kommt eine spannende Cutscene, die mittendrin mit 'to be continued' unterbrochen wird, man ist wieder auf der Mother-Base, muss den Hubschrauber rufen um die nächste Mission auszuwählen und starten, und genau diese Mission startet dann mit der Fortsetzung der unterbrochenen Cutscene' Sofern man die nächste Hauptmission gewählt hat. Wer auf die Idee kommt, erst noch ein paar Nebenmissionen zu machen, erlebt wie man mitten in tiefster Tragödie noch ein bisschen rumreist, ein paar Kleinigkeiten erledigt und dann erst die Welt retten kann' Also bei aller Liebe für Hideo Kojima und MGS' Nee, das geht gar nicht. Dann kommt dazu, dass man sich ganz viel Inhalt und 'Tiefe' der Geschichte selbst erarbeiten muss, indem man sich Bänder anhört' Langweilige Bänder' anhören! Hier ist nichts mit genialer Inszenierung, Vorstellung und Vertiefung um jeden einzelnen Charakter glaubhaft zu machen, wie es früher mal war. Wäre ja alles kein Problem, wenns nicht allzu viele Tonbänder wären und diese wenigstens spannend erzählt wären' Das Storytelling von MGS5 ist leider ein kompletter Fehlschlag.

- Übertriebener Sexismus: Also, wie beschreibe ich das am besten. Jeder MGS-Fan weiß ja, dass es jedes Mal 'reizende' Anblicke im Spiel gibt. Immer gibt es z.B. einen schönen, weiblichen Nebencharakter. Und die werden auch immer so designed, dass sie nicht nur hübsche Gesichter haben, sondern bewusst ihre weiblichen Qualitäten zur Schau stellen. Bis jetzt war dies auch immer noch im 'seriösen' Maße, sodass es einfach nur 'gut' aussah. Bei MGS5 wird diesbzgl. aber aus allen Rohren geschossen und man kann sich vor weiblichen Rundungen kaum noch retten. Nicht nur, dass im Vorfeld über 'Quiet' schon bekannt war, dass sie ausschließlich fast nackt im Spiel rum läuft (was zwar im Spiel storytechnisch begründet wird), ich finds trotzdem lächerlich, dass man in den Cutscenes nur noch darauf abzielt. Quiet ist ja nicht mal die einzige. Es gibt auch weibliche Gegner, so folgendermaßen ins Spiel eingeführt werden: Kamera zoomt im Matrix-Style auf Busen, Hintern, Bauch, Lippen, Hüften etc' Muss das wirklich sein? Typisch Japanisch, aber das hats bei MGS einfach noch nie so gegeben.

- Keine Boss-Fights mehr: Ja' wirklich traurig. Potenzial an bösen Charakteren ist zwar vorhanden. Leider lernt man sie nie so wirklich kennen. Zwischendurch laufen sie einem nur über den Weg und man muss versuchen, ihnen zu entkommen. Weglaufen und die Sache ist geritzt. Es gibt keinen Boss mit klassischer Energie-Anzeige, wo man schwitzend hofft, dass die eigene voller bleibt. Es gibt zwar sowas wie eine feindliche Spezialeinheit, die einem hin und wieder mal begegnet (hin und wieder klingt ja schon traurig), aber keine von denen weist besondere Fähigkeiten oder Charakterzüge auf, geschweigedenn unterhalten sich mit Snake. Könnte man auch zu Storytelling einstufen' Einfach nur schade.

FAZIT:

Für die oben genannten positiven Punkte hat das Game definitiv Komplimente und Sterne verdient, keine Frage. Dass ich mir das Spiel zugelegt habe war auch keine Fehlinvestition. Aber als alter MGS-Fan bin ich einfach schwer enttäuscht. Ich habe das Spiel jetzt auch bestimmt seit 2 Monaten nicht mehr an gehabt. Einfach, weil es mich längst nicht so sehr mitreißt, wie die alten Titel und dabei auch noch so extrem langwierig ist. Wie gesagt, immer nur die gleichen Missionen, gegliedert in 2 riesig lange Kapitel. Bei ca. 30% ist das erste Kapitel vorbei, nachdem man den ersten Metal Gear platt gemacht hat (das war zumindest sowas ähnliches, wie ein Boss-Kampf). Das wäre ja alles cool, wenn in Kapitel Nr. 2 sich die Missionen sich nicht einfach auf höherem Schwierigkeitsgrad wiederholen würden. Kein Witz, es sind EXAKT die selben Missionen, nur das man weniger Ressourcen zur Verfügung hat. Die Cutscenes sind das einzige, was weiterläuft und sich nicht wiederholt. Richtig dreist.

Es fehlt einfach komplett an 'Genialitäten' und Easter Eggs. Wow, man kann sich Tagelang in einer Mülltonne legen, damit man stinkt und Quiet mit einem duschen geht. Wo wir dann wieder bei der sexistischen Sache wären. Aber wisst ihr noch? Zum Beispiel bei MGS1, wo einem gesagt wurde, dass die Codec-Frequenz (Codec-Gespräche fehlen bei MGS5 übrigens komplett) von Meryl hinten auf der CD-Verpackung zu sehen ist, sodass man sich ernsthaft das CD-Cover von hinten angucken musste, um überhaupt weiter zu kommen? Wer das Spiel nicht im Original hatte, hatte hier Probleme. Oder Psycho Mantis, der von Game aus deinen Controller auf dem Boden bewegt und deine Memory Card gelesen hat? Den man nur mit dem 2. Controller besiegen konnte, weil er dann deine Gedanken nicht lesen konnte? Oder der Boss 'The End' bei MGS3, den man einfach besiegen konnte, indem man eine Woche einfach nix tut, sodass es im Schlaf an Altersschwäche stirbt? ' Um mal nur wenige Beispiele zu nennen. Es gibt einfach absolut keinen Wow-Effekt mehr. Weder in der Story ansich, noch im Gameplay.

Mich, als alten MGS-Fan, reißt das Spiel einfach leider gar nicht mit. Irgendwann, wenn mir langweilig ist, ich nichts mehr zu zocken habe, werde ich mich wohl wieder guten gewissens wieder an das Spiel setzen und versuchen es zu beenden. Aber zu diesem Zeitpunkt hat es absolut seinen Reiz verloren.
Schade, lieber Hideo, aber das kannst du viel besser!


Star Wars Battlefront - Day One Edition - [PlayStation 4]
Star Wars Battlefront - Day One Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von World-of-Games
Preis: EUR 24,50

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Längst nicht so schlecht wie hier teilweise bewertet... TOP-TITEL!!!, 4. Dezember 2015
Erstmal ein paar Punkte vorab:
Diese Rezension richtet sich an alle „Nicht-Hardcore-Gamer“, wie ich es selbst bin. Ich zocke selten länger als 1 (oder max. 2) Stunden am Stück. Und das auch nicht täglich. Ja, es gibt Phasen, wo ich jeden Tag spiele, es gibt aber auch Zeiten, in denen in den Controller mal wochenlang liegen lasse bzw. nur ein mal die Woche in die Hand nehme, um mein Gewissen zu erleichtern. Und ja, es gibt auch solche Phasen (je nachdem, welches Spiel gerade draußen ist), wo ich auch gut und gerne mal mehrere Stunden am Stück und Tag für Tag spiele. Grundlegend – aus Zeit- und Prioritätsgründen – würde ich mich selbst aber eher als „Gelegenheitsgamer“ bezeichnen.
Auch möchte ich erwähnen, dass ich natürlich ein riesen Star Wars Fan bin und deshalb mich allein aus Prinzip auf dieses Spiel gefreut hab. Wie viele SW-Fanartikel habe ich zu Hause? Wie oft habe ich die komplette Saga geschaut? Wie viele SW-Bücher habe ich gelesen? Ich kann es gar nicht zählen… Deswegen ist für mich das Ende des Jahres 2015 ein wahrer Segen. Zum einen ein super SW-Game für zu Hause, zum anderen (und eigentlich viel wichtiger) der lang erwartete neue Film. Das wird der Wahnsinn!
Was meine Spielerfahrung angeht: Bis Battlefield 4 habe ich alle entsprechenden Titel auf der Konsole bis zum Erbrechen gezockt und kenne mich daher auch sehr sehr gut mit dem Gameplay und Umfang der EA- bzw. DICE-Shooter aus. Womit ich jedoch keine Erfahrung habe, sind die alten SW-Battlefront Titel. Leider bin ich nie in den Genuss gekommen, diese zu spielen.

Gehen wir nun langsam richtung „Star Wars: Battlefront“, der neueste PS4-Titel:
Ja, es hat definitiv seine Schwächen und nutzt viel vorhandenes Potenzial nicht! Dennoch ist es für mich ein wahnsinns Game!
Und ja, auch ich finde die Geldpolitik von EA dreist und unterstütze das Gehabe mit unzähligen kostenpflichtigen DLCs und Add-Ons nur bis zu meiner sehr kleinen Toleranzgrenze. Ich möchte dies jedoch nicht in meine Bewertung des Spiels einfließen lassen. Hier geht es um das Spiel als solches. Über die Preispolitik der Publisher muss man sich an anderer Stelle beschweren.

Und jetzt zum Spiel im Detail (im Folgenden nur noch „SWBF“ genannt):
Zu aller erst muss man sehr vorsichtig damit sein, was man von diesem Game erwartet. Wer hier ein Battlefield in Star Wars Optik erwartet, wird enttäuscht. Inhalts- und Umfangstechnisch kann SWBF schlicht und ergreifend nicht mit der Battlefield-Reihe mithalten. Das man dies nach der super aufwendigen und beeindruckenden Werbekampagnen trotzdem anders erwartet hat, kann ich schon nachvollziehen. Ich persönlich habe aber das Glück, dass ich nie wirklich viel von neuen Games bzw. einer neuen Game-Reihe erwarte und mich dadurch einfach auf das Vorhandene einlassen kann. Mir war irgendwie schon klar, dass SWBF für ein viel breiteres Publikum produziert worden ist. Allein der Name „Star Wars“ packt schon eine unglaubliche Menge an Leuten, auch welche, die vielleicht mit Gaming nicht viel zu tun haben. So musste also ein Spiel her, das einen Mittelweg findet. Dieser Mittelweg sieht so aus, dass es sich wie ein Shooter anfühlt, dieser jedoch wesentlich unkomplizierter zu „bedienen“ ist, womit trotzdem ein volles Spielerlebnis vermittelt werden soll. Dies ist meiner Meinung nach (zumindest größtenteils) gelungen!

Und was das genannte Spielerlebnis angeht, hier liefert SWBF so einiges!

Die Grafik ist unglaublich! Ich weiß nicht, ob ich auf einer Spielkonsole jemals was schöneres gesehen hab. Die Auflösung ist super, jedes kleinste Detail wurde mit Liebe dargestellt und dennoch kommt es nicht zu einem einzigen Ruckler oder Bug. Sowohl die Maps, als auch alle „beweglichen“ Objekte (also Charaktere, Fahrzeuge etc) sehen einfach unfassbar gut aus. Gleiches gilt für den Sound. Einfach bombastisch, und wenn man die vertrauten Soundeffekte aus der Star Wars Saga hört, bekommt man einfach Gänsehaut. Atmosphärisch ist SWBF also zu 100% gelungen. Ich glaube, „tiefer“ kann man in Star Wars wirklich nicht eintauchen. Der absolute Hammer!

Einige Leute beschweren sich über zu wenig bzw. zu kleine Maps. Ja, die Auswahl ist vielleicht (noch) nicht so hoch, wie z.B. bei Battlefield, und vielleicht sind diese auch nicht ganz so groß. Aber wirklich klein oder zu wenig? Sehe ich absolut nicht so! Derzeit stehen 4 (sehr bald immerhin schon 5) Planeten zu Verfügung, auf denen die Schlachten stattfinden. Das klingt vielleicht wirklich nicht nach viel, ich kann aber absolut nicht nachvollziehen, wenn die Leute sich über zu kleine Maps oder zu wenig Auswahl beschweren. Je nachdem, welchen Modus man spielt, ist die Map auf dem jeweiligen Planeten immer an einem anderen Ort bzw. die Map dehnt sich während des Spielgeschehens aus. Wo ist das wenig Auswahl bzw. wo sind die Maps da bitte klein? Ich persönlich finde den „Map-Umfang“ bei SWBF vollkommen angemessen und ausreichend. Außer natürlich, dass es nur Schlachten auf Planeten und nicht im Weltraum gibt, aber darauf gehe ich im Detail später ein, wenn ich zu den Schwächen des Spiels komme.

Auch die Auswahl an Waffen oder Modifikationen der Charaktere. Ich als „Gelegenheitsgamer“ habe einen Bock, mich mit einer Auswahl von 5.000 Waffen/Items zu beschäftigen, welche dann jeweils wieder 1.000 Modifikationsmöglichkeiten haben, sodass man das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes studieren muss, um sich hier wirklich ideal ausrüsten zu können. Das sind Punkte, die mich bei anderen Games sogar stören (z.B. Battlefield oder Destiny). Eine zu hohe Auswahl überfordert mich einfach. Bei SWBF hingegen ist dies super einfach und übersichtlich gehalten. Ich begrüße das.

Spiel-Modi hingegen sind in super hoher Zahl vorhanden, was sich hier positiv von anderen Spielen heraushebt. Neben dem klassischen „Gefecht“ oder den „Eroberungs“-Modi gibt es beispielsweise die Luftschlachten, Heldenschlachten, Heldenjagd und und und. Von mangelnder Abwechslung kann man hier also wirklich nicht sprechen. Mein persönlicher Favorit ist hier „Kampfläuferangriff“, in dem es darum geht, als Rebellen die riesen AT-ATs zu stoppen bzw. als Imperium diese zu eskortieren. Richtig episch!

Neben dem normalen „Shooter-Gameplay“ gibt es also auch zum einen die Luftschlachten. Super geil! Die Flugzeuge lassen sich unkompliziert steuern und machen wirklich richtig Action und einfach nur Bock. Zum anderen dann auch noch die „Helden & Schurken“. Hier darf man also in die Rolle „bekannterer“ Star Wars Charaktere eintauchen (Luke Skywalker, Han Solo, Leia, Darth Vader, Imperator, Boba Fett). Die Steuerung bzw. das Gameplay und die Fähigkeiten beim spielen dieser Charaktere hebt sich deutlichen vom „normalen“ Gameplay ab und gibt den Schlachten zusätzlich Abwechslung und die gewisse Würze. Ich finds super toll, macht richtig Bock! Ich mein, wer träumt nicht davon, mal als Darth Vader herumzulaufen und die Rebellen mit dem Laserschwert zu erledigen oder mit dem Macht-Würgegriff zu beseitigen? ;-) Wirklich gut in Szene gesetzt! Was ich übrigens auch cool finde (nur mal nebenbei bemerkt), dass man beim „normalen Shooter-Gameplay“ die Perspektive zwischen Ego und 3rd-Person beliebig wechseln kann. Kannte ich halt so nicht. Und dann noch die Tatsache, dass es (irgendwie „logisch-unlogischer“ weise, Science-Fiction halt) kein Nachladen gibt. Ich erwische mich öfter dabei, wie ich nach jedem Kill Viereck drücke um nachzuladen. xD Aber passiert halt nichts. Das einzige was passiert, dass nach zu langem Feuern das Gewehr überhitzen kann. In dem Fall muss man entweder warten, bis es wieder runtergekühlt ist, oder man drückt im genau richtigen Moment Viereck, damit die Waffe sofort abkühlt und man weiterfeuern kann. Ist auch mal was neues.

Grundlegend kann man sagen, dass man die Handhabung des Spiels schnell lernt und super schnell ins Spielgeschehen eintauchen kann, ohne dass man viel Zeit braucht um warm zu werden. Auch als „Gelegenheitsgamer“ hat man somit eine Chance, mitzuhalten und ordentlich auszuteilen. Ich spiele wie gesagt auch ultra gerne und sehr viel andere Games, wie z.B. Battlefield oder Destiny. Bei diesen brauche ich in den PvPs nach längerer Pause immer wieder etwas Zeit um warm zu werden. Und selbst, wenn ich mich „warm“ fühle, hab ich trotzdem manchmal Schwierigkeiten mich zu behaupten. Einige von euch werden jetzt vielleicht sagen „Tja, du bist halt ein Noob“. Aber erstens bin ich das nicht, ich finde mich generell schon sehr gut zurecht und zweitens – tut mir leid – ich habe eben auch andere Dinge zu tun, als dass ich zu Hause nur vor der Konsole sitzen und ohne Ende solang üben könnte, bis ich unschlagbar bin. Von daher kommt mir die „Einfachheit“ von SWBF sehr entgegen. Mich persönlich motiviert es an dieser Stelle einfach mehr, insbesondere durch das Star Wars Universum. In diesem Spiel erklärt sich wirklich alles so ziemlich von selbst. Sowohl die grundlegende Steuerung, als auch die Steuerung der Fahrzeuge/Flugzeuge und Helden/Schurken. Und natürlich auch die Bedienung der Karten und Power Ups (individuelle Ausrüstung und Fähigkeiten während der Schlachten) kapiert man sofort.

Besonders empfehlen kann ich das spielen mit Freunden! Sowohl die Missionen, als auch die normalen Multiplayer-Modi machen hierdurch nochmal zusätzlich viel mehr Spaß. Zusammen mit Freunden ins Star Wars Universum abtauchen und gemeinsam als Rebell bzw. Sturmtruppler zu kämpfen… Ich glaube bisher hatte ich noch nie so viel Spaß beim Multiplayer auf der PS4. Echt top!
Ich finde also wirklich, dass SWBF ein absolutes Top-Spielerlebnis hergibt, ohne dabei viel vom Spieler abzuverlangen. Ich finds gut!

ABER, auch ich habe ein paar Sachen zu bemängeln, weswegen ich einen Stern abziehen musste:

Zum Beispiel das Fehlen einer Singleplayerkampagne. Ja, es wurde weit im Vorfeld angekündigt, dass keine vorhanden sein wird und ja, ich weiß, ich habe selbst gesagt, dass man nicht zu viel erwarten darf. Aber ich bin nun mal absoluter Fan von Singleplayer-Modi und da EA/DICE schon mehrfach bewiesen hat, dass sie das drauf haben und Star Wars einfach eine absolut steile Vorlage dafür bietet, ist hier einfach gewaltig Potenzial nicht genutzt worden. Es gibt zwar sogenannte „Missionen“, die man alleine (oder auch im Ko-Op mit Freunden) spielen kann, diese haben jedoch null geschichtlichen Zusammenhang und wiederholen sich halt nur. Zum Üben ganz nett, wirkliche Motivation kommt aber nicht so wirklich auf (es sei denn, man spielt sie wie gesagt mit Freunden). Schade. Da dies aber wie gesagt so angekündigt wurde, muss man das neutral sehen.

Auch beim Spielen mit Freunden gibt es eine nervige Sache: Wenn man mit mehr als 2 Spielern zusammenspielt, ist es nicht möglich einen „Squad“ (Vergleich mit Battlefield) zu bilden. Man spielt zwar im gleichen Team, man kann aber nur einen „festen Partner“ haben, den man erstens schnell von den anderen Mitspielern unterscheiden und zu dem man spawnen kann. Wenn man also beispielsweise zu dritt spielt, dürfen 2 Freunde „zusammen sein“, während der dritte als „Alleingänger im gesamten Team“ herumschwirrt oder einen x-beliebigen Spieler als Partner zugewiesen bekommt, mit dem er eben nicht anständig kommunizieren kann. Einfach komisch.

Das bemerkenswerteste ist aber: Es gibt keinen „Star Wars“ bei Star Wars… Im wahrsten Sinne des Wortes! Die Maps beschränken sich wie gesagt auf Planeten bzw. Monde. Weder Luftschlachten noch irgendwelche andere Formen von Gefechten oder Spiel-Modi finden tatsächlich im Weltall statt. Häh? Die Filme haben doch zumindest für die Luftschlachten genug Vorlagen dafür geboten. Und hier sieht man nicht mal die Sterne? Absolut nicht nachvollziehbar.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG:
+ Absolut unglaublich gute Grafik und bombastischer Sound
+ Original Star Wars Charatkere, Schauplätze, Raumschiffe, Designs und Soundtrack. Man wird wirklich selbst ein Teil von Star wars
+ Simples Gameplay für Jedermann
+ Viele abwechslungsreiche Spiel-Modi
+ Kein reiner Shooter, sondern auch Luftgefechte und Heldenmodus

+ / - Keine Singleplayerkampagne. Schade, aber in Ordnung, da so angekündigt.

- Zusammenspiel mit mehr als einem Freund problematisch
- Kein „Stars Wars“ in Star Wars

FAZIT:
Aufgrund der genannten Schwächen muss ich leider einen Stern abziehen. In der Hoffnung, dass diese zumindest teilweise in Zukunft durch Updates behoben werden, sehe ich diese aber nicht allzu eng. Für mich ist SWBF ein absolutes Topspiel, dass mir noch lange viel Spielspaß bereiten wird und mich endlich selbst einenTeil des Star Wars Universums werden lässt.
So schlecht, wie es hier teilweise bewertet wird, ist es wirklich bei weitem nicht! SWBF ist wirklich ein absoluter Toptitel mit viel Suchtpotenzial. Ich kann es einfach nur jedem ans Herz legen, der ohne viel Komplikation viel Action will und sich auch wie ein Held fühlen will. Absolute Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 6, 2015 1:56 PM CET


The Hunting Party
The Hunting Party
Preis: EUR 12,49

41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Weltklasse; "Back to the roots" ist aber was anderes, 19. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Wie jedes LP-Album wurde auch die neue Scheibe sehnsüchtig von den Fans (inkl. mir) erwartet. Mit voller Wucht schlägt sie nun endlich in Boxen der Hörer ein: THE HUNTING PARTY ist da!

„The Hunting Party“ – irgendwie ein komischer Titel, oder? Keine Ahnung wie man ihn am besten übersetzt… „Die Jagd-Party“ oder „Die Jagdgesellschaft“… zutreffen tut jedenfalls beides!

Ich will hier gar nicht drum rumlabern, wie lange ich LP schon kenne und wie ich jedes neu-erschienene Album empfunden hab. Seit „Minutes to Midnight“ sind sowieso keine Vergleiche mehr möglich. Und trotzdem vergleicht man die Platten unbewusst miteinander.
In meiner Rezension möchte ich versuchen, möglichst sachlich zu begründen, warum „The Hunting Party“ (also das Hier und Jetzt) von mir die volle Punktzahl erhält und wie es sich für mich als „alter Fan“ anfühlt, die Songs dieses Albums zu hören.

Schon als der Song „Guilty All the Same“ vor ein paar Monaten veröffentlicht wurde, haben sich die Meinungen der Fans gespalten. Die einen waren begeistert und riefen „Yeah, Back to the roots“, andere sagen „Ach du Sch****, der Sound ist ja schrecklich“. Ich kann es schwer beschreiben. Für mich persönlich trifft weder die eine, noch die andere Aussage zu.
Aber reden wir erstmal über die Songs als solche, bevor es um den philosophischen Kram geht.

Ich habe mit „The Hunting Party“ echt unheimliche Probleme. Luxus-Probleme. Auch nach gefühlten 500 Mal durchhören schaffe ich es nicht, eindeutige Favoriten für mich raus zu picken. Klar, mir gefallen prinzipiell die meisten Lieder von LP sowieso, dennoch stellt sich ja schon immer relativ früh raus, welche Songs einem wirklich am meisten zusagen. Auf der neuesten Platte funktioniert das irgendwie überhaupt nicht, da mich zu 95% alle Songs mit gleicher Stärke mitreißen.
Aggressive Gitarren, scharfe Drums und ausdrucksstarke Vocals – hier ist alles auf höchstem Niveau. LP bedienen den Zuhörer mit einer Mischung aus dreckigem Punkrock, Hardcore, alternative Rock und teilweise sogar Thrash-Metal. Das alles aber ohne dabei zu vergessen, klarzustellen, dass es sich um LP handelt. Denn viele Vertraute Elemente sind vorhanden geblieben, wie z. B. gekonnte Rap-Einlagen, emotionaler Gesang und Geschrei und schlichtweg LP-typisch-melodische Passagen.

Wirklich an alte Tage erinnern tut in meinen Augen aber nur noch der Song „Until it’s gone“. Der Rest klingt einfach frech, erfrischend, emotional und politisch packend und einfach nur dreckig. Letzteres mein ich übrigens im positiven Sinne. Bei mindestens jedem zweiten Song haut Gitarrist Brad Delson ein Solo raus, mit denen er zeigt, dass er nicht nur klassische NuMetal-Powerchords spielen, sondern auch wirklich mit seinem Instrument umgehen mit anderen bekannten weltklasse Gitarristen mithalten kann.

Apropos, auch die Gastauftritte auf „The Hunting Party“ bringen gehörig Dynamik in die Songs. Page Hamilton und Rakim machen in ihren gefeaturten Liedern wirklich einen Klasse Job. Besonders hervorzuheben ist hier aber der Song „Rebellion“ mit Gitarrist Daron Malakian von der Band System of a Down. Jeder der schon mal SOAD gehört hat erkennt hier unmittelbar, dass deren Gitarrist auch wirklich mitspielt. Total kranke Riffs, aber eben ziemlich abgefahren man bekommt einfach nur total Lust darauf, abzurocken! Genial! Einzige kleine Enttäuschung auf der ganzen Platte ist für mich der Song „Drawbar“, zusammen mit Tom Morello, Gitarrist von Rage Against the Machine. Nicht falsch verstehen, anfürsich handelt es sich um einen super chilligen und gewohnt atmosphärischen Instrumentalsong. Wenn ich aber lese, dass Tom Morello da mitmacht, dann muss ich mich einfach fragen, wo? Hier hätte ich wirklich die Rage-typischen Hardcore funkigen Gitarrenriffs und –sounds erwartet; immerhin kennt man Tom Morello auch als den „DJ unter den Gitarristen“. Hier ist aber leider nur ein Hauch von… nichts. Aber cool bleiben. Keine Enttäuschung von LP, sondern nur eine Kleine von Tom Morello, die der Stimmung des ganzen Albums aber keinen Abbruch tut.

Ich möchte hier nicht jeden einzelnen Song beschreiben, da soll sich wirklich jeder sein eigenes Bild machen, denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Ich kann nur betonen, dass ich bei „The Hunting Party“ das Gefühl hab, dass LP wie gewohnt einfach nur das machen, worauf sie im Moment Bock haben. Und das ist eben: Rock! Wie gewohnt bleiben die Songs einfach im Ohr und reißen einen einfach mit. Den bekannten, starken Eigenschaften von LP sei dank. Aber wie gesagt, hier soll sich jeder ein eigenes Urteil bilden.

So, nun kurz zu den beiden oben genannten Aussagen:

Mit „Back to the roots“ hat dieses Album für mich nichts (oder zumindest sehr, sehr wenig) zu tun. Das einzige was vielleicht mit den ersten beiden Alben (Hybrid Theory + Meteora) zu vergleichen ist, ist dass LP schlichtweg einfach wieder vermehrt zu „echten“ Instrumenten greifen. Sprich, hier dominieren die Gitarren und die Drums. Die elektronischen Elemente spielen hier „nur noch“ eine begleitende, Würze gebende Rolle. Ansonsten ist bei „The Hunting Party“ alles erwartet unerwartet, also neu für LP. Die Richtung ist eine ganz andere als damals. Früher war es wirklich Nu Metal, gepaart mit Hip Hop und einen Hauch Elektro. Heute ist es Hardcore-Punk, Hardrock, alternativer Metal und Rap, der wirklich an die 80er- und 90er Jahre erinnert. LP haben ihr Ziel also total gut getroffen. Sie wollten mit dieser Platte versuchen, junge Menschen zu inspirieren. Ganz grob dazu animieren, selber Musik zu machen. Eben genau so, wie sie sich selbst vor 20 Jahren gefühlt haben, als sie ihre Lieblingsbands gehört haben.

Und schlechter Sound? Ganz ehrlich, gerade weil dieses Album so roh klingt, bekommt es seinen ganz eigenen Charme. Wer sagt, die Songs oder Sound werden LP nicht gerecht, der täuscht: Wenn auf einem der 6 LP-Alben wirklich LINKIN PARK PUR zu hören ist, dann ist es „The Hunting Party“. Denn bei bisher jedem Vorgänger gab es einen Produzenten, der mit „reingefuscht“ hat. „The Hunting Party“ ist das erste Album von LP, was sie zu 100% selbst produziert haben. Das heißt, wenn jemand sagt „das ist nicht Linkin Park“, dann sage ich „Doch, genau DAS ist Linkin Park – genau so und nicht anders!“ Und was den Sound angeht: Abgemischt wurde es von Andy Wallace, dem Herren der damals schon „Hybrid Theory“ und „Meteora“ gemixt hat. Hier ist also weder ein Anfänger im Spiel, noch wurde hier schlecht gearbeitet. Wie gesagt, der dreckige Sound ist Absicht. Ich weiß, muss nicht jedem gefallen. Mir sagt es aber sehr zu. ;-)

FAZIT:
Für alle die, die mit „A Thousand Suns“, „Living Things“ und „Recharged“ nichts anfangen konnten, bei „The Hunting Party“ könnt ihr wieder ohne Sorgen zugreifen. Hierbei handelt es sich um eine Rockplatte auf höchstem Niveau. Garantiert eine DER Rock-Alben des Jahres oder der nächsten Jahre. Somit auch jedem anderen Fan der Rockmusik, der sich mit LP bisher noch nicht wirklich beschäftigt hat, zu empfehlen.
„Die Jagdgesellschaft“ namens Linkin Park geht also auf die Jagd und sagt dem Mainstream endgültig den Kampf an. Volle 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2014 2:03 PM MEST


Recharged
Recharged
Preis: EUR 9,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht das Gelbe vom Ei, aber auch kein Schrott!, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Recharged (Audio CD)
Beim Kauf bzw. beim Hören dieser Platte muss man einfach ein paar Dinge bedenken, bevor man urteilen kann:

- Es ist ein Remixalbum, also kein neues LP-Album im eigentlichen Sinne
- Bis auf den neuen Song „A Light That Never Comes“ und zwei Remixen („Castle of Glass“ & „Victimized“) sind die Tracks NICHT VON LP SELBST produziert worden
- Es ist Linkin Park. Allein dieser Name müsste einen Hörer mittlerweile darauf gefasst machen, dass etwas unerwartetes zu hören sein wird
- Den „alten Zeiten“ hinterher trauern bringt keinem was. Akzeptiert einfach was heute ist und hört die neuen Sachen von LP; oder eben auch nicht, sondern hört euch andere Bands an, die euren Geschmack treffen. Fertig aus!
Ich denke, LP werden niemals zum Stil ihrer ersten 2-3 Alben zurückkehren (und das finde ich persönlich gut so!), vollkommen ausschließen kann man es aber auch nicht.

Ich selber bin Fan seit dem Album „Hybrid Theory“, also quasi seit der berüchtigten ‚ersten Stunde‘. Und bisher hat mich LP niemals enttäuscht – eher im Gegenteil.
Ich weiß nicht, ob ich so ein Fan geblieben wäre, wenn schon „Meteora“ einen anderen Stil gehabt hätte. Zu dem Zeitpunkt wollte ich einfach die harten Gitarren, brachialen Gesang gemischt mit Rap, einfach den aggressiven Sound. Aber genau zu der Zeit als „Minutes to Midnight“ erschien wollte ich neue Dinge hören, ganz im Allgemeinen. Somit tat mir LP einen großen Gefallen und hat mich als Fan nur gestärkt. Genau so war es bei den Nachfolgern „A Thousand Suns“ und „Living Things“. Für mich ist jedes Album ein Kunstwerk an sich, welche ich ständig rauf und runter höre. Gleiches gilt für Ableger wie „Reanimation“ oder „Collision Course“.
Zwar ist ROCK (womit ich alles, was damit zu tun hat, meine. Also Metal, Alternative, Punk, Pop, Hardcore etc.) zusammen mit HIP HOP heute noch meine favorisierte Musikrichtung, aber wenn LP gerade nix entsprechendes machen, höre ich einfach eine der vielen anderen geilen Bands da draußen. LP hingegen hat es immer geschafft, meinen Horizont zu erweitern und ist somit zurecht nach 12 Jahren immer noch meine absolute Lieblingsband.

So, nun zu „RECHARGED“:
Kurz gesagt: In meinen Augen die schlechteste Platte, die LP bisher veröffentlicht haben, gar keine Frage! Zwar finde ich elektronische Musik nicht schlecht, das ist aber selbst mir zu viel des Guten.

‚Schlecht‘ an sich ist die Platte aber auch nicht!
Es gibt Tracks, die ich mir super gern anhöre. Meine persönlichen Anspieltipps hier:
- A Light That Never Comes
- Lost In The Echo
- Victimized
- Until It Breaks (beide Versionen)

Diese Lieder höre ich echt super gerne, machen super Spaß und treffen einfach meinen Geschmack.

Alle anderen sind zwar kein „Schrott“, wie es hier oft heißt, dennoch kann ich sie einfach nicht so oft am Stück hören, wie die anderen Platten der Band. Irgendwann nervt der Sound dann doch und ich will die Songs skippen.

Ob es hier um reine Geldmacherei geht oder nicht, das sei mal dahin gestellt. Ich persönlich bin der Meinung, wenn LP wirklich auf Nummer sicher gehen und Geld verdienen wollten, dann würden sie Platten rausbringen, die wie die alten Scheiben klingen. Denn die „LP-Kenner“ (Nicht Fans) verbinden den Bandnamen Linkin Park heute noch mit Songs wie „In The End“ und Co. Den Leuten, die sich nicht wirklich damit beschäftigen, ist größtenteils gar nicht bewusst, welche radikalen Schritte LP überhaupt gehen.

MEIN FAZIT:
Ich vermisse die alten Zeiten gar nicht.
Die alten Songs höre ich unfassbar gerne und bleiben unvergesslich und werden Gott sei Dank auch immer wieder bei den Konzerten gespielt.
Ich liebe es aber, wie extrem LP teilweise ihren Sound ändern und dabei trotzdem ihren Charme behalten.

Trotzdem ist „RECHARGED“ einfach kein Blockbuster. Sicher nicht schlecht, haut mich aber auch keineswegs vom Hocker. Da wäre definitv Luft nach oben gewesen.
Wenn ich aber an die am Anfang dieser Rezension genannten Punkte denke, sehe ich die Sache ganz locker. Keine Enttäuschung, sondern einfach nur ein nicht ganz so gut gelungenes Experiment um die Zeit zum nächsten ‚richtigen‘ Studioalbum der Band zu verkürzen!

Ich bin eingefleischter Linkin Park Fan. Das heißt aber nicht, dass ich auf anhieb alles positiv bewerte, was die Band fabriziert. Ich bewerte also ganz fair mit 3 Sternen, wegen den Songs, die mir gefallen. 2 Sterne Abzug dafür, dass es doch relativ anstrengend ist, diese Platte zu hören.

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EDIT:

Ok, ich musste nun nachträglich nach etwas längerer Zeit meine Bewertung leicht verändern.

Ich gebe dem Album nun 2 statt 3 Sterne.

Es gibt wie gesagt Tracks, die mir wirklich gut gefallen und die ich immer wieder gern höre.
Dennoch ist die Anzahl dieser in Relation zur gesamten Trackliste wenig. Da es wirklich anstrengend und nervig ist, die gesamte Platte durchzuhören, habe ich mir diese nun auch schon wochenlang (bis auf die Tracks, die mir gefallen) nicht mehr angehört.
Ich sagte auch schon, dass "Recharged" so oder so die bisher schlechteste Platte ist, die LP jemals veröffentlicht haben, trotzdem sehe ich es auch immer noch "locker", wie oben genannt... Aber das macht die Platte nicht gut.

Maximal ein Sammlerstück für Hardcorefans wie mich. Ansonsten nicht unbedingt zu empfehlen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2013 10:38 PM CET


Conduit
Conduit
Wird angeboten von A2Z Entertains
Preis: EUR 8,11

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder ein anderer, aber überragender Sound, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conduit (Audio CD)
Ich will nicht sagen, dass ich ein FFAF-Fan der ersten Stunde bin.
Seit 2009 zählt diese Gruppe zu meinen Lieblingsbands und ich besitze seitdem alle Alben; dementsprechend kann ich gut beurteilen, inwieweit FFAF sich mit der Zeit entwickelt hat.
Reden wir mal alleine von der Besetzung.
Seit dem Debütalbum "Casually Dressed & Deep in Conversation" sind nur noch 2 von 5 aus der damaligen Besetzung da. Seit 2008 wurden Bassisten, Gitarristen und Schlagzeuger ausgewechselt.
Hat das erheblichen Einfluss auf die Musik? Oder besser gesagt: Ist das ein schlechter Einfluss? Ich finde nicht!
Die älteren Platten möchte ich hier gar nicht so genau beschreiben, nur als Vergleich mit dem neuen Longplayer "Conduit" verwenden. Das einzige, was mich skeptisch gemacht hat, war der Ausstieg von Drummer Ryan Richards, der ja nicht nur die Trommel gehauen hat, sondern als begabter Shouter auch einen wesentlichen Teil zum "Gesangsstil" der Band beigetragen hat. Wie wird FFAF das Problem auf zukünftigen Alben lösen bzw. wie werden sie ihre alten Lieder live performen?

Zu aller erst muss ich sagen:
Ich liebe diese Platte! Ich meinen Augen das aggressivste und schnellste Album, was sie je produziert haben.
Zwar sind die Lieder alle sehr kurz (nur 2 Stücke schießen über drei Minuten hinaus), dennoch sind diese sehr intensiv und technisch auf höchstem Niveau.
Sänger Matt Davies hat seinen aggressiven Gesangsstil ausgebaut, wobei man niemals das Gefühl hat, er wolle Ryan Richards ersetzen. Das "Rumgeschreie" vom Frontman wirkt somit absolut authentisch. Die Melodischen Gesangspassagen kommen aber auch nicht zu kurz, was man z. B. bei Songs wie „The Distance“ merkt.

Ich bin ohne Erwartungen an dieses Album herangegangen, da ich wie gesagt befürchtete, dass der Ausstieg von Ryan Richards schaden könnte ich das Shouting zu sehr vermisse. Aber wenn man mal genau überlegt: Richards war als Shouter intensiv nur auf den Alben „Casually Dressed & Deep in Conversation“ und „Welcome Home Armageddon“ zu hören. Ok, kramen wir auch mal das Best Of und ein paar EPs raus, auch da brüllt er viel rum. Aber wenn wir allein von den Alben sprechen, hat er das bisher wirklich nur bei 2 von mittlerweile 6 getan. Und auf den anderen 4 Alben habe ich es auch nicht wirklich vermisst.
Bei „Conduit“ hört man seine Stimme nur noch ganz am Schluss beim Song „High Castles“, welches aber schon den Aufnahmezeiten der letzten EP „See You All in Hell“ stammt.

Aber kommen wir jetzt mal zum Punkt:
„Conduit“ lässt bei mir nichts zu wünschen übrig. Das Album ist durchgehend von schnellen und progressiven Songs geprägt, die alle sehr mitreisen. Zwar alle im selben Stil, dennoch vermisst man hier keine Abwechslung.
Jeder Song hat seinen eigenen Charakter und Wiedererkennungswert. Besonders die Gitarrenriffs und deren Sound zwingen mich dazu, das Album auf Dauerschleife laufen zu lassen. Der neue Drummer Pat Lundy macht einen mehr als souveränen Job. Seine Beats sind sauber und sogar leicht innovativ. Er gibt den Songs den gewissen Speed, der das Album so ausmacht.
Am schönsten an diesem Album finde ich die Passagen, die leicht an sogenannte „Breakdowns“ aus der Metalszene erinnern. Beispiel: Der Song „Conduit“. Gegen Ende des Songs, super geiler, tiefer Gitarrensound, der dem Song neben der Kraft auf die gemeinte Aggressivität gibt. Das ist Musik in meinen Ohren.

Sänger Matt Davies zeigt wie gewohnt, mit welchen Emotionen er singt. Ob der das jetzt melodisch tut, oder auch brüllt - man muss den Text nicht mal zwangsweise verstehen, um zu erkennen, von welchem Gefühl der jeweilige Song handelt. Denn nicht nur der instrumentale Sound muss ein Gefühl vermitteln, das Talent des Frontmans gehört genauso dazu!

FAZIT:
Kurzes und knackiges Album der Waliser, welches ich jedem Hardcore-Fan nur ans Herz legen kann!


The Catalyst (2track)
The Catalyst (2track)
Preis: EUR 10,60

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linkin Park bewegt sich immer weiter, 4. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Catalyst (2track) (Audio CD)
Also ich möchte zu Beginn auch sagen, dass ich seit über 9 Jahren treuer Linkin Park Fan bin, seit dem ersten Album 'Hybrid Theory'. Ich hab jeden Schritt den sie in der Zeit gemacht haben geschätzt (wie z.B. 'abweichende' Alben wie Reanimation oder Collision Course mit Jay-Z), hat mir alles super gefallen. Ganz zu schweigen von 'Minutes to Midnight'. Mag für manche komisch klingen, aber das ist mein absolutes Lieblingsalbum (wie gesagt, bin schon seit dem ersten Album Fan). Ich war bisher auch auf 3 Konzerten (bald schon das 4.) und fand die Shows immer Top, auch wenn sie nie länger als 90 Minuten gedauert haben.
Ich bin eigentlich auch ein eingefleischter Fan von Musik mit starken Gitarrenriffs, sei es Rock, Nu Metal, Metal, Alternative etc. Mit der Zeit werde aber auch ich immer offener für andere Musikstile, wie z.B. Electro. Linkin Park hatten immer einen Touch von Electro, nur erst seit Minutes to Midnight bauen sie das immer weiter auf.

Und damit kommen wir zu 'The Catalyst':
Wenn ich das Lied mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich 'geil' sagen. Dieser Titel weicht zwar sehr vom ursprünglichen Stil der Band ab, mir gefällt das aber. Soll nicht heißen, dass mir die alten Sachen immer langweiliger werden, ganz und gar nicht. Aber ich finde es einfach nur super, wie experimentierfreudig die Band endlich geworden ist (was von den alten Zeiten ja nicht gerade behaupten kann). Meiner Meinung nach entwickeln sie sich immer wieder neu. Und die neue Musik die sie machen gelingt ihnen einfach.
Ich finde The Catalyst ist diesmal zwar wirklich was total andres, ich finde trotzdem dass er wie die älteren Lieder einfach rockt. Also wenn ich das Lied höre muss ich mich einfach dazu bewegen. Der Beat ist immer noch wie in alten Zeiten, die Stimme von Chester ist wie in alten Zeiten, der Ohrwurmcharakter ist wie in alten Zeiten etc' Es gibt aber auch so viel COOLES NEUES, wie z.B. dass Mike und Chester zum ersten Mal in einem Song ZUSAMMEN SINGEN.
Die Gitarre in dem Lied ist für mich deutlich zu hören, aber man muss sagen, dass es kein gitarrenbetontes Lied ist. Das nur am Rande, ich find den Song trotzdem super, alles passt zusammen.
Und wir reden hier nur von einem Lied. Wenn mir dieser schon gefällt, was passiert dann beo 'A Thousand Suns'? =) Ich freu mich riesig.

Lange Rede, kurzer Sinn. HIER MEIN FAZIT ZU DEM SONG:
Ungewohnter, aber immer noch rockig geiler Sound von Linkin Park. Wie die meisten Songs der vorherigen Alben ist auch dieser ein Ohrwurm. Fans, die wie ich alle Platten von Linkin Park mochten, sollten unbedingt zugreifen und sich auf das neue Album freuen.


Minutes To Midnight
Minutes To Midnight
Preis: EUR 4,99

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SUPER GUT GELUNGEN, 23. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minutes To Midnight (Audio CD)
Also als erstes möchte ich anmerken, dass ich schon seit "Hybrid Theory" Fan von Linkin Park bin. Diese Band überzeugt mich noch bis heute.
Meine Rezension kommt sehr spät, da ich mich vorher noch nie auf Amazon.de umgeschaut hab. Jetzt möchte ich gerne meine Meinung zu "Minutes to Midnight" abgeben:

Nicht nur eingefleischte LP-Fans merken, dass dieses Album eindeutig anders klingt, als ihre Vorgänger. "Hybrid Theory" und "Meteora" hatten so ziemlich exakt den gleichen Stil. Was ich nicht schlimm finde, da ich ja wie gesagt, schon immer großer Fan war. Jedoch muss man bedenken, dass von der 1. auf die 2. Platte einfach keine Weiterentwicklung stattgefunden hat. Das haben due Jungs von LP diesmal auf jeden Fall besser gemacht.
"Given Up" erinnert ganz klar noch an alte Zeiten, ist meiner Meinung nach sogar DER energiegeladenste Song überhaupt, auch wenn er Technisch gesehen total simpel ist. Super Song!
Mit "Leave out all the Rest" merkt man dann sofort die Veränderung: LP haben sich nach ruhigeren Liedern orientiert. Ich finde diesen Song super gefühlvoll gesungen und rührend (vorallem der Text).
Der Song "Bleed it out" erinnert auch an alte Zeiten, da Mike und Chester wieder zusammen am Mikrofon sind. Außerdem ist es ein lauter, punk-rockiger Gute-Laune-Song, ein großer Hit.
"Shadow of the Day" ist ebenfalls ein riesen Hit, der aber auch in die ruhige Richtung geht. Besonders die Gitarrenriffs vom Schluss mag ich sehr. Auch anspruchsvoller Gesang von Chester, mega geil!
Zu "What I've done" muss ich glaub ich nicht viel sagen, der erste Song des Albums der bekannt wurde. Super, affengeiles Lied! Text, Gesang und Instrumental-Sound harmonieren sehr gut miteinander.
"Hands Held High" ist ein Lied, auf das ich wirklich schon sehr lange gewartet habe: Ich habe Mike's Rap immer geliebt, er hat mega Skills. Nur immer waren die Songs in denen er rappte immer harte Songs, niemals hat er wirklich an einer Ballade teilgenommen. Das hat sich jetzt auch geändert. Super emotionale Rap-Ballade mit coolem Männerchor im Refrain.
Ähnlich wie "Given Up" ist auch "No More Sorrow" ein super harter Song. Ebenso auch erfrischend zu den vielen ruhigen Liedern. Dieser Titel gibt dem Album das gewisse Etwas: Die Erinnerung an alte Band-Elemente.
Als ich den Titel "Valentine's Day" las, bevor ich den Song gehört hab, stelle ich mir irgendwie einen romantischen Song von LP vor, womit ich - glaube ich - nicht ganz klar gekommen wär, da das nun wirklich nicht zu den Jungs passt. Jedoch wurde ich von der Qual der Unwissenheit befreit, da dieser Song voll und ganz zu LP passt. Sehr trauriges Stück, man kann sich total hineinversetzen.
Auch bei "In Between" ein riesen Überraschung: Mike singt! Woah, hammer! Zwar hat der Song nicht wirklich Power, da relativ wenig Instrumente zu hören sind und Mike sehr ruhig sind, trotzdem von vorne bis hinten ein gut gelungenes Lied, da dies ein endgültig neue Seite der Band ist und vorallem auch Spaß macht mitzusingen (Kölnarena, 21. Jan '08 ;)).
"In Pieces" stufe ich jetzt einfach mal als mein Lieblingsstück der Platte ein. Da ich selber Gitarre spiele, hat mich das Gitarrensolo mehr als nur gefreut, Brad Delson hat mich nach all den Jahren endgültig von sich überzeugt. Zwar haben die Soli mir nie gefehlt, da ich auch selber kein Lead-Gitarrist bin, jedoch ist es trotzdem für mich an Zeichen der Professionalität, wenn man in der Lage ist einen solchen Zuckerschlecken wie das Gitarrensolo von "In Pieces" herzuzaubern. Aber auch abgesehen davon ist der Song einfach nur genial: Die Gitarre spielt im Off-Beat (was auch neu von LP ist) und Text/Gesang überzeugen wie immer vom meiner Meinung nach besten Sänger der Welt - Chester Bennington.
Mit "The Little Things give You away" kommt man auch als Gitarrensolo-Fan auf seine Kosten. Zwar nicht so schnell wie auf "In Pieces", jedoch umso gefühlvoller. Außerdem ein sehr langes Stück, was an die Ikonen von Metallica erinnert. Find ich auch ne super Idee, zwischendurch einen Song ein klein Wenig in die Länge zu ziehen, damit man ihn auch richtig genießen kann.
Der Song "No Roads Left" ist zwar nicht offiziell auf der Liste von "Minutes to Midnight", gehört jedoch trotzdem zum Album. Und ich muss sagen, dass Mike am Gesang diesmal das 'zu ruhige' von "In Between" wieder gut macht. Bei diesem Stück beweist er, dass auch ER ein guter Sänger ist.

Alles im Allem gebe ich "Minutes to Midnight" 10 von 10 möglichen Punkten. Es ist im Moment mein Lieblingsalbum überhaupt. Zwar wird "Hybrid Theory" nie wirklich zu ersetzen sein, jedoch machen LP sich eine Ehre in dem sie sagen: 'Wir wollen uns weiterentwickeln und einfach nur das schreiben, was wir wollen'.
Ich kann Fans verstehen, die sagen, dass sie dieses Album enttäuscht, da es wirklich ein riesen Sprung vom altem zum neuem Stil war. Jedoch bin ich der Meinung, dass wirklich ALTE Fans - wie ich es bin - den Stilwechsel auch gut nachvollziehen können und es begrüßen, da sich doch jeder Mensch nach einiger Zeit immer wieder etwas neues wünscht. Jeder der dieses Album überhuapt nicht mag, hat sich meiner Meinung nach nie wirklich mit LP auseinander gesetzt oder ist zumindest noch nicht so lange Fan, da man am Anfang gerne immer mehr von dem Rap-Metal wollte.

Also, zwar könnten auf dem nächstes Album von mir aus mehr lautere Songs kommen, jedoch bin ich mit "Minutes to Midnight" mehr als zufrieden.

ENDLOS GEILES ALBUM!!!!!!!


Puls
Puls
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemacht, 7. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Puls (Taschenbuch)
Also ich finde "Puls" ist gut gelungen. Sehr coole Geschichte, gut beschriebenes Szenario, nur vielleicht ein leicht enttäuschendes Ende...

Also am Anfang geht das Buch direkt mit Vollgas los. Überall Explosionen, blutrünstige Zombies, die wahllos alles killen, was sie in die Finger bekommen. Ein super Auftakt!
Irgendwann kennt man dann wie bei jedem Buch die Charaktere etwas besser und die Action vom Auftakt lässt etwas nach, es wird über die Ursachen des ausgebrochenen Chaos' diskutiert. Dann zwischendurch wieder schockierende und spannende Ereignisse.
Jedoch kam es mir etwas komisch vor, wie die Charaktere miteinander umgehen, obwohl sie sich erst ein paar Tage kennen. Sie umarmen und küssen sich und fangen an zu weinen wenn sich ihre Wege trennen. Klar ist das irgendwo verständlich, nur ich finde es wie gesagt etwas komisch - ja, unrealistisch!

Kurz vor Schluss ist es aber wieder richtig packend und spannend. Das Böse scheint besiegt zu sein.
Aber das richtige Ende vom Buch finde ich wie gesagt etwas enttäuschend, da es etwas zu offen war. Die letzten Seiten sind auch etwas flach geschrieben.

Nichtsdestotrotz große Literatur von Stephen King, der absolute Horror (im positiven Sinne)! 4 Sterne von mir für "Puls".


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