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irve

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Rabenschwester - Thriller (ein Tony Braun Thriller)
Rabenschwester - Thriller (ein Tony Braun Thriller)
Preis: EUR 0,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Tony Braun in Höchstform *+*, 30. Juni 2016
In seinem siebten Fall wird Tony Braun ganz besonders gefordert. Denn hier hat er es nicht nur mit einem anspruchsvollen Fall zu tun – on top bekommt der sympathische Ermittler leider auch einen ganz besonderen Zugang dazu, denn eines seiner Familienmitglieder wird darin ganz makaber als Spielfigur missbraucht.

Tony Braun ist der Verzweiflung nahe. Natürlich arbeitet er wie immer sehr ehrgeizig an der Aufklärung des Verbrechens, aber nun steht er zudem unter diesem immensen Druck: Die Auflösung wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Er tat mir so leid. Er, dem kein Einsatz zu gefährlich ist, der immer alles gibt, ausgerechnet er muss diese Qualen erdulden! Wer nur mag dahinterstecken? Hat noch jemand eine Rechnung mit ihm offen? Oder macht es dem Täter einfach nur Spaß, Braun mit diesem perfiden Spielchen zu quälen?

Es musste dieselbe Person sein, die Angst und Schrecken in einem kleinen Dorf in Tschechien verbreitet.
Hier verschwinden nach und nach immer mehr junge Mädchen und werden später tot aufgefunden – in fröhlichen, bunten Sommerkleidern und im Gegensatz dazu ganz grotesk mit Rabenmasken verunstaltet. Jeder Fund verursachte ein neues Schaudern bei mir, wenn dieses grausame Bild vor meinem inneren Auge erschien. Wer hatte da einen Faible für Sommerkleider? Und noch übler: Wen hat das Thema „Raben“ in der Vergangenheit derart verstört, dass er nun diese Art der Maskierung wählt - vom schrecklichen Tod der Opfer mal ganz abgesehen?

Bei jedem sinnlosen Auslöschen eines Menschen, der fast noch sein ganzes Leben vor sich hatte, wuchs meine Wut auf diese kranke Kreatur mehr und mehr. Ich hoffte so sehr, dass man dieser gestörten Seele schnell das Handwerk legen würde – besser heute als morgen. Aber...wer steckt hinter alldem? Verdächtige gibt es wahrlich genug!

B.C. Schiller haben ein beeindruckendes Konstrukt erdacht. Viele dünnere und dickere Handlungsfäden weben eine bunte, spannende, traurige, bedrückende, schaurige, aber auch menschliche und warmherzige Story. Viele Protagonisten würzen durch ihre verschiedenen charakterlichen Eigenschaften und teilweise undurchsichtiges Erscheinen den Thriller sehr ansprechend. Einige von ihnen waren undurchsichtig und verdächtig genug, um für mich als Täter oder zumindest als möglicher Helfer in Frage zu kommen.

Jedoch erwies sich der Leseweg als ein raffinierter Pfad des Todes. Denn was die Täterschaft betrifft, habe ich mir aufgrund der geschilderten Vergangenheit, die in kurzen, knackig-interessanten eingestreuten Rückblicken erfolgt, ein völlig falsches Bild der kranken Seele gemacht. Aber so ist das manchmal, wenn die Autoren ihre ganze Raffinesse in die Waggschale werfen und der Leser eine so lebhafte Phantasie hat, dass sich das gelesene Wort vorschnell in Bilder verwandelt.

Die Charaktere sind, wie schon erwähnt, zahlreich. Dennoch konnte ich sie jederzeit gut zuordnen. Die Figuren sind trotz der zentrifugalen Handlungssequenzen durch die Bank so gut durchdacht und umgesetzt, dass sie einen hohen Grad an Individualität aufweisen. Je nach ihrer Wichtigkeit für den Thriller legen sie eine angemessene Tiefe an den Tag. Bei manchen Protagonisten wunderte ich mich manchmal zunächst über ihr Verhalten – das aber sehr plausibel wird, wenn man sich ihre Vergangenheit und auch die aktuelle Lage vor Augen führt, in der sie sich gerade befinden. Einige der Charaktere eroberten mein Herz im Sturm, von anderen wiederum distanzierte ich mich beim Lesen, obwohl ich natürlich weiß, dass die Figuren allesamt fiktiv sind.

Besonders gelungen und überraschend gleichermaßen fand ich das Wiederlesen mit einigen der Protagonisten aus dem letzten Fall „Rattenkinder“. Und nicht nur das.... Tony Brauns Schicksal hängt gleich in doppelter Hinsicht von einem von ihnen ab.

Inhaltlich ist also definitiv für Spannung gesorgt. Aber auch der Schreibstil tut seinen Teil dazu. Er ist gewohnt flüssig und fesselnd, macht neugierig und durch die immer wieder eingestreuten Spannungs-Spots Lust auf mehr. Ich klickte mich schneller als mir lieb war durch den Thriller. Und nun heißt es leider wieder warten. Aber ich bin mir fast sicher: Der nächste Fall für Tony Braun kommt bestimmt!

Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an B.C.Schiller für das Vorabexemplar, das sie mir für meinen LitBlog irveliest.wordpress.com zur Verfügung gestellt haben.

Inhalt
„Mein Mädchen ahnt nichts.
Sie hat große Schuld auf sich geladen.
Sie wird zu meiner Rabenschwester …“
Ein junges Mädchen stürzt von einer Brücke in ein fahrendes Auto. Ein zweites Mädchen sitzt tot an einem Campingtisch bei einer Raststation. Als die alarmierte Polizei am Tatort eintrifft, stellt sie fest, dass die Opfer ein schreckliches gemeinsames Merkmal aufweisen: Sie haben Vogelköpfe.
Alle sind irritiert.
Zur selben Zeit erhält Jimmy, der Sohn von Tony Braun, eine verstörende Nachricht auf sein Handy: „Wann hast du deinen Vater das letzte Mal weinen sehen?“
Chefinspektor Tony Braun beginnt zu ermitteln. Noch ahnt er nicht, dass er es mit seinem bisher schlimmsten Fall zu tun bekommt, denn diesmal ist er persönlich betroffen…

Das Autorenpaar
B.C.Schiller sind Barbara und Christian Schiller. Sie gehören zu den erfolgreichsten Selfpublishing-Autoren im deutschsprachigen Raum und ihre Thriller haben bereits mehr als 1.000.000 Leser begeistert. Bisher haben sie zwölf Thriller veröffentlicht und einige waren Nr. 1 Kindle Bestseller und wochenlang in den Top 100 Charts.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage von B.C.Schiller.
Quelle: amazon


Der Horizont in deinen Augen (Ostsee Trilogie 3)
Der Horizont in deinen Augen (Ostsee Trilogie 3)
Preis: EUR 6,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Zauberhafter Abschluss der Naurulokki-Trilogie *+*, 24. Juni 2016
Drei Bernsteinschiffe waren einst das unsichtbare Band, das die Freunde Henny, Nicholas und Myra zusammenhielt. Doch nach einer schicksalhaften Begebenheit trennten sich die Freunde – und mit ihnen die Schiffe. Doch das Band riss nie wirklich. So fand in „Das Meer in deinem Namen“ Hennys Bernsteinschiff zurück in seinen Hafen. Und nicht nur das. Im Laufe des Romans lernten die Leser die nette Frau und ihr vergangenes Leben sowie ihre Nachkommen kennen. „Das Licht in deiner Stimme“ war dann Nicholas, seiner Vergangenheit und Familie gewidmet – auch sein Schiff erreichte Naurulokki mitsamt seiner Passagiere.

„In ein Leben passt eine Menge hinein, wenn man neugierig genug ist.“

In diesem finalen Teil lernen wir Myra kennen und verstehen. Sie war schon immer die kühlste und am wenigsten emotionale der drei Freunde. In „Der Horizont in deinen Augen“ erfahren wir, warum sie so geworden ist. Aber ebenfalls machen wir Bekanntschaft mit ihren Nachkommen, die mit denen von Henny und Nicholas zu einer zauberhaften Familie zusammenwachsen. So sind nun auch die Bernsteinschiffe wieder vereint und gemeinsam schaffen sie es, der Magie des Lebens und der Kraft der Erinnerungen neuen Antrieb zu geben. Nicht nur Myra setzt sich mit ihrer Vergangenheit und ihrem Schicksal auseinander, auch ihre Nachfahren räumen in ihrem Leben auf.

„Die Wahrheit zu kennen ist eine Sache. Wem man sie wann mitteilt und ob das besser für denjenigen ist, ist eine völlig andere Geschichte.“

Diese beiden Damen, Ylvi und ihre Tochter Remy, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Remy, die in der Nacht der Wiedervereinigung entstand – und so dem Leser den Zauber und den Frieden dieses Highlights deutscher Geschichte in Erinnerung ruft – und so eine liebenswürdige und pragmatische junge Frau ist, dass man sie einfach mögen muss. Aber auch Ylvi mit ihrer Liebe zum Bauen von Luftschlössern, die man kurioserweise anfassen kann und sich danach wunderbar geerdet fühlt, ist ein ganz wundervoller Charakter. Die beiden passen einfach perfekt nach Ahrenshoop! Dort treffen sie auf die Nachkommen von Henny und auch Nicholas sowie auf die Dörfler und wachsen ganz großartig und recht problemlos mit ihnen zusammen. Nur Myra hält sich wie üblich zurück…. bis sie es schafft, sich zu öffnen und mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

„Es ist schon seltsam, wie durch manche Begegnungen die Menschen einander auf einen anderen Weg leiten.“

Die Figuren sind durch die Reihe so liebevoll geschnitzt, dass ich sie schon wie im Auftaktband einfach nur in mein Herz schließen konnte. So verschieden sie auch in ihren Ansichten, Überzeugungen und Plänen sein mögen, sie vereint ihre Warmherzigkeit und das Harmonievermögen – eine Eigenschaft, die man heutzutage leider immer weniger findet.

Ahrenshoop – zumindest so wie es in der Trilogie geschildert wird – ist und bleibt eines meiner Lieblingsdörfer. Wenn die Protagonisten dort wirklich lebten, sprich: Die Bücher „Reality-Romane“ wären, würde ich dem Ort gerne einen kleinen Besuch abstatten und mich in Ruhe dort umsehen, die netten Bewohner kennenlernen und mich an den herrlichen Gärten erfreuen. Auch dem Meer würde ich Zeit schenken, um seine Kraft, seinen Zauber zu begreifen.

„Besondere Musik wird nur aus Stille geboren. Sie kann nur aus den Tiefen in dir aufsteigen. Das braucht Zeit. Und du musst die Töne zulassen. Sie müssen dir willkommen sein, sonst kannst du sie nicht hören.“

Das Meer, das manchmal mystisch-magisch anmutet. Diese Szenen im Roman waren mir die wertvollsten. Wenn man begreift, dass man nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern seine Wurzeln in der Vergangenheit hat und die Erinnerungen und das Wissen um die alten Vorfahren manchmal wahre Mutmacher und Kraftspender sein können, ist das eine sehr schöne Erkenntnis.

Der Roman besticht durch seinen flüssigen Stil und die warmherzige Atmosphäre. Aber auch die vielen kleinen Cliffhanger, die immer wieder eingebaut sind, lassen „Der Horizont in deinen Augen“ zu einem wahren Pageturner werden. Zudem werden an einigen Stellen Rezepte für im Roman erwähnte Speisen zwischen die Kapitel geschoben, was mir den lebendigen Eindruck noch unterstrich und Lust macht, sich dem Buch auch mit den anderen Sinnen zu nähern.

„Die Musik ist die Strömung der Seele, und sie trägt uns und hält uns zusammen ebenso wie die Strömung des Meeres.“

Der Roman ist passagenweise sehr romantisch, aber er driftet nie ins Kitschige ab – da hat die Autorin ein gutes Händchen bewiesen. Ebenso bei der Einflechtung der magischen und mystischen Elemente. Sie sind ganz fein und sehr passend in die liebevolle Geschichte eingewoben und verleihen dem Buch ein weiteres „gewisses Etwas“. Wohlfühlgänsehautschauer sind garantiert.

Diesen Abschlussband kann man so wie die beiden Vorgänger-Romane auch eigenständig lesen. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass die aus diesen vorherigen Teilen stammenden Charaktere nur relativ kurz eingeführt werden. Das führt anfangs eventuell zu leichten Irritationen, aber im Verlauf der Geschichte erschließen sich dann die Zusammenhänge immer mehr, sodass dieser kleine Kritikpunkt kein Grund ist, dieses Buch als Quereinsteiger nicht zu lesen.

„Der Horizont in deinen Augen“ ist ein großartiger und überzeugender Abschluss der Naurulokki-Trilogie!

Inhalt
Drei Frauen auf der Suche nach ihrer Vergangenheit

In Ahrenshoop an der Ostsee kreuzen sich die Wege ihres Schicksals

Dritter Band der großen Ostsee-Trilogie

Berlin, 1989: Die junge Architektin Ylvi lernt in der Mauerfallnacht den Gärtner Theo kennen. Eine Begegnung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn sie ist verheiratet – und jetzt ist sie schwanger. Als ihre Mutter, die auf Teneriffa lebt, stirbt, findet sie in deren Hinterlassenschaft einen Brief ihres Vaters. Er ist eine Beichte und eine Bitte. Ylvi reist nach Ahrenshoop an der Ostsee, um endlich zu erfahren, wer sie wirklich ist…

Die Romane der Berliner Autorin Patricia Koelle sind Wellness pur – wie ein wunderbarer Tag am Strand, ein erfrischendes Bad im Meer oder ein entspannender Spaziergang in den Dünen.

»Der Horizont in deinen Augen« ist der dritte Teil der Ostseetrilogie der Autorin. Der Roman schließt die Handlung von »Das Meer in deinem Namen« und »Das Licht in deiner Stimme« ab. Alle drei Bücher können jedoch auch einzeln gelesen werden.

Autorin
Patricia Koelle ist eine Berliner Autorin mit Leidenschaft fürs Meer – und fürs Schreiben, in dem sie ihr immerwährendes Staunen über das Leben, die Menschen und unseren sagenhaften, unwahrscheinlichen Planeten zum Ausdruck bringt.
Quelle: Fischer Verlage


Urlaub und andere Katastrophen
Urlaub und andere Katastrophen
von Sabine Wierlemann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen *+* Zuhaus, da ist es gar so schön... *+*, 24. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Urlaub und andere Katastrophen (Taschenbuch)
Der Urlaub der Beermanns rückt immer näher. Aber da die Familie noch mitten im Unzug steckt, hat die Frau des Hauses beschlossen, vor Ort zu bleiben, um die letzten Arbeiten zu beaufsichtigen. Mann und Kinder finden das natürlich gar nicht gut und so überlegt sich jedes Familienmitglied unabhängig voneinander eine andere Lösung, um doch als komplette Familie in die schönste Zeit des Jahres aufbrechen zu können.

Die verschiedenen „Haus-Sitter“ prallen wie verschiedene Welten aufeinander und als Vater Beermann auch noch seine seriösen Geschäftspartner mit nach Hause bringt, bricht das Chaos aus – so ist man geneigt zu denken. Aber wer die Bücher von Sabine Wierlemann kennt, weiß, dass nicht immer alles ist, wie es scheint. Und so hat die Autorin auch hier viele Überraschungen auf Lager und findet viele unkonventionelle Wege durch das vermeintliche Durcheinander. Wer etwas zarter besaitet ist, dem könnte mal eine inhaltliche Zutat zu gewagt oder gar zu makaber sein. Ansonsten trifft sie aber sicherlich den Geschmack der breiten Masse.

Ich habe mich überwiegend prächtig amüsiert. Die Vielzahl an Wendungen und unerwarteten Überraschungen lassen an keiner Stelle Langeweile aufkommen, denn man wartet unbewusst schon auf die nächste Schote und möchte nicht wirklich mit dem Lesen aufhören.

Zusatzpunkte erhält der Roman auch durch den charmanten Erzähler, der einige Passagen übernimmt – Bruno, der Familienhund berichtet aus seiner Perspektive. Und er kriegt mehr mit, als Frauchen und Herrchen denken. Bruno ist immer im Bilde und hat mich sehr mit seiner bisweilen stoischen Behäbigkeit begeistert. Aber auch die menschlichen Figuren hatten größtenteils etwas an sich, das mir sympathisch war. Trotz der häufig überspitzten Handlungen und Zustände sind sie dennoch Menschen wie du und ich. Sie bilden eine bunte Mischung an Charakteren, die ganz schön Leben in die Bude bringen und die Seiten nur so fliegen lassen. Ob Familie Beermann nun in den Urlaub fährt oder nicht? Findet es doch selbst heraus😉

Inhalt
Eigentlich läuft es gerade richtig gut bei den Beermanns: Traumhaus gefunden, Umzug überstanden und der Urlaub steht vor der Tür. Alles perfekt? Fast! Die Renovierung der alten Villa verzögert sich, deshalb beschließt Eva: Ich bleibe zu Hause. Das allerdings kommt für ihren Mann Henner und die Kinder Alma und Pepi überhaupt nicht in Frage. Mit Witz und Einfallsreichtum bemühen sie sich um die Rettung des gemeinsamen Urlaubs. Jeder tüftelt einen Plan B aus und engagiert einen Haus-Sitter, damit Eva auch verreisen kann. Es dauert nicht lang und das neue Haus wird von einer bunt zusammengewürfelten und recht skurrilen Wohngemeinschaft bevölkert. Turbulenzen, Probleme und Überraschungen stehen ab sofort auf der Tagesordnung. Bis zum Schluss bleibt es spannend, ob die Beermanns das Chaos in den Griff bekommen und es schaffen, gemeinsam in den Urlaub aufzubrechen. Erzählt wird diese beschwingte Sommerkomödie von Familienhund Bruno, der den Trubel im Haus mit einer großen Portion Humor verfolgt.

Autorin
Die Autorin ist 1973 in Münster geboren. Ihre Schulzeit hat sie im Schwäbischen verbracht und lebt nach ihrem Studium an den Universitäten Freiburg und Amherst (USA), das sie mit der Promotion abgeschlossen hat, jetzt im Badischen. Sie arbeitet als Lehrerin und Autorin. Sabine Wierlemann ist verheiratet mit dem besten Mann der Welt (was zum Glück viele andere Frauen auch von sich behaupten können). Gemeinsam haben sie die Kinder, die sie sich schon immer gewünscht haben.
Quelle: Amazon


Der Hundeflüsterer - Thriller
Der Hundeflüsterer - Thriller
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Toller Start in eine neue Thriller-Reihe *+*, 5. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht sich David Stein nach Mallorca zurück. Er hat einen Schlussstrich unter sein bisheriges Leben gezogen und stürzt sich mit Leib und Seele auf das Trainieren von Hunden. Der fast schon eremitisch lebende Mann war früher das Gegenteil seiner Selbst. Als Geheimdienstmitarbeiter konnte ihm kein Fall zu aufregend oder gefährlich sein. Er liebte den Nervenkitzel. Als jedoch beim letzten Einsatz seine Frau bei einem heimtückischen Attentat ums Leben kam, zerbrach etwas in ihm. Er begann ein neues Leben, aber ganz abschließen konnte er mit dem Geschehenen nicht. Zu sehr schwelten unbewusst noch Hass, Wut und Rachegelüste in ihm.

Schnell wird klar, dass David erst dann wieder aus seiner Lethargie erwachen kann, wenn er den Mord an seiner Frau gesühnt hat. Unverhofft bekommt er diese Chance. Dass ihm dabei mehrmals der Zufall in die Hände spielte, freute mich sehr. Denn ich mochte David von Anfang an und fand, dass er dieses „Glück“ verdient hatte.

Seine Fähigkeit des Hundeflüsterns hilft ihm sehr bei der Erfüllung des Auftrags, für den er sich hat akquirieren lassen. Aber ein Zauberer ist auch er nicht und so gerät David immer wieder in gefährliche Situationen. Ich hielt mehr als einmal die Luft an, weil ich zwar hoffte, aber nicht sicher wusste, ob und wie er seine Haut würde retten können. Aber nicht nur die Szenen, in die David verwickelt ist, halten die Spannung hoch. Auch die anderen Erzählstränge ließen mich gefesselt weiterlesen. B.C. Schiller entführen den Leser an verschiedene internationale Schauplätze und obwohl die Handlung häufige Sprünge zwischen den Orten macht, kann man dem gesamten Geschehen gut folgen.

Der Schreibstil ist flott und mitreißend, man ist geneigt, „nur noch ein Kapitel“ zu lesen, aus dem dann doch leicht einige mehr werden😉

Hin und wieder fühlte ich mich ein wenig wie in einem Abenteuer von James Bond. Denn im Hauptquartier des Geheimdienstes geht es ähnlich kreativ und kurzweilig zu, auch kann man seitens der Protagonisten an einigen Stellen Parallelen ziehen. Überhaupt lief während des Lesens ein Film in meinem Kopfkino ab, der es durchaus mit dem großen „007“ aufnehmen könnte – sogar den ebenbürtigen Gegenspieler gibt es im Thriller.

Die Zahl der Protagonisten ist relativ hoch, aber nicht unüberschaubar. Da die Charaktere durchweg gut ausgearbeitet sind und glaubwürdig auftreten, fällt ihre Zuordnung nicht schwer – ich hatte sehr schnell meine Sympathieträger ausgemacht. Und ich mochte nicht nur die Guten, auch einigen Vertretern der dunklen Seite musste ich Respekt und Bewunderung zollen.

Doch nicht nur Stil und Besetzungscouch konnten mich überzeugen. Auch das Thema um das sich der Thriller rankt, war gut gewählt. Der Missbrauch von Atomenergie…das begehrte, leider sehr gefährliche Spielzeug so manchen leichtsinnigen Staatsmanns…. Dies hauchte dem Thriller durch den aktuellen Bezug zur Realität noch mehr Spannung und Nervenkitzel ein. Als emotionaler Ausgleich tut David Steins Tätigkeit als Hundeflüsterer gut. Die wunderschönen Momente, in denen er – fast magisch – eins mit den Tieren wird, haben mich faszinert und funktionierten als entspannendes Element sehr effektiv.

„Der Hundeflüsterer“ ist eine abwechslungsreicher, explosiver und durchweg spannender Auftaktband. Ich freue mich auf weitere Fälle mit David Stein!

Inhalt
David Stein, lebt auf Mallorca, trainiert Hunde und nennt sich selbst einen Hundeflüsterer. Was niemand weiß: Er hat als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter eine neue Identität angenommen, um nach dem Tod seiner Frau weit weg von Gewalt, Tod und Lügen ein neues Leben zu beginnen. Doch bald holt ihn die Vergangenheit wieder ein: Mit dem Hinweis, dass man den Mörder seiner Frau ausfindig gemacht hat, überreden ihn seine früheren Partner zu einem letzten gefährlichen Einsatz … Der Hundeflüsterer ist ein rasanter, vielschichtiger Thriller mit psychologisch interessant gezeichneten Charakteren und internationalen Schauplätzen ( Mallorca, Berlin, St. Tropez, Kabul…).

Autoren
B.C.Schiller sind Barbara und Christian Schiller. Sie gehören zu den erfolgreichsten Selfpublishing-Autoren im deutschsprachigen Raum und ihre Thriller haben bereits mehr als 900.000 Leser begeistert. Bisher haben sie zwölf Thriller veröffentlicht und einige waren Nr. 1 Kindle Bestseller und wochenlang in den Top 100 Charts. Im Oktober ist der neue Tony Braun Thriller „Rattenkinder“ bei Bastei Lübbe erschienen.

Barbara Schiller arbeitete längere Zeit als Marketingagentin für Unternehmen in Osteuropa. Ihre teilweise recht bizarren Erlebnisse in osteuropäischen und ex-sowjetischen Staaten werden oft in eine fiktive Form übertragen und fließen in die Geschichten ein. Ideen zu ihren Thrillern kommen Barbara Schiller auch während der intensiven Trainings, die sie mit ihrem Rhodesian Ridgeback Jabali absolviert, denn neben dem Schreiben ist das Trainieren von Hunden ihre Leidenschaft.

Auch für Christian Schiller stand Schreiben schon immer im Vordergrund. Als Autor veröffentlichte er mehrere Bücher und verfasste aufsehenerregende Radiofeatures für den ORF über kriminelle Schriftsteller wie Jean Genet oder William Burroughs. Für diese Sendungen interviewte er unter anderem auch den österreichischen Serienmörder Jack Unterweger. Bei diesem Interview trat ganz klar zutage, dass Serienmördern jede Art von Empathie fehlt, die Opfer sind ihnen gleichgültig, alles was zählt ist der eigene Kick.

Alle diese Erfahrungen, die Barbara und Christian Schiller gemacht haben, führten schließlich dazu, als B.C. Schiller brutal spannende Thriller zu verfassen, die ein düsteres Bild der heutigen Gesellschaft zeichnen, in der auch Polizisten am Rande der Legalität agieren müssen, um das Böse auszumerzen.
Neben stark emotionellen Charakteren spielen auch die osteuropäischen Länder mit ihren Oligarchen und korrupten Systemen eine große Rolle, denn seit der Ostöffnung sieht sich Mitteleuropa immer stärker mit kriminellen Banden, aber auch mit tragischen Schicksalen von illegalen Einwanderern konfrontiert. Diese Elemente sind der Boden, auf dem eine spannende Handlung ausgebreitet wird.
Weitere Infos gibt's unter [...]
Quelle: Amazon


Späte Rache - Detective Daryl Simmons 6. Fall
Späte Rache - Detective Daryl Simmons 6. Fall
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Daryl mal wieder in Höchstform <3 *+*, 3. Mai 2016
Endlich konnte ich mal wieder lesend nach Australien reisen. Mich hatte es nach Douberie verschlagen, ebenso wie Daryl Simmons, meinen australischen Lieblings-Detective. Ich habe ihn schon fünfmal dabei erlebt, wie er auf seine unvergleichliche, unnachahmliche Weise Verbrechen aufgeklärt hat. Diesmal hatte er zur Verstärkung die Forensikern Dr. Foley dabei, und das war gut so. Denn was sich in diesem kleinen Dorf abspielte – jetzt und auch früher schon – war eine ganz harte Nuss.

Aber Daryl wäre nicht Daryl, wenn er nicht auch diesen Gordischen Knoten lösen könnte. Gemeinsam mit seiner Kollegin machte er sich daran, einen Überblick über das Dorf, dessen Bewohnern, ihrem Verhältnis untereinander, aber auch gegenüber den nahen Aborigines, zu gewinnen. Er zog alle Register, aber die Dörfler machten es ihm nicht leicht. Ihre Gemeinschaft hielt zusammen. Ob freiwillig oder irgendwelchen Zwängen geschuldet, ich vermochte es lange Zeit nicht zu sagen. Als dann aber der Detective und die Forensikerin endlich den Durchblick hatten, war ich wirklich erschüttert. Denn was sich da an menschlichen Abgründen auftat, war schockierend.

Die Geschehnisse werden völlig authentisch und glaubhaft übermittelt. Sowohl, was vor langer Zeit im Dorf geschehen war und immer noch passierte, als auch, was das Verhältnis zwischen den Weißen und den Aborigines betraf.

Alex Winter erzählt wie gewohnt detailliert und es fällt sehr leicht, sich den Schauplatz im australischen Busch vorzustellen. Die bezaubernde Flora und Fauna ist so umfangreich beschrieben wie die Charaktere ausgearbeitet sind. Obwohl es sich um eine, wenn auch kleine, Dorfgemeinschaft handelt und auch noch eine Gruppe von Aborigines eine wichtige Rolle spielt, macht sich der Autor die Mühe, jeden der Charaktere individuell, glaubwürdig und greifbar zu modellieren. Man spürt, wie sehr ihm das Unverfälschte des Landes am Herzen liegt – die Natur, aber auch die Ureinwohner. Durch seine zahlreichen Aufenthalte in Down Under weiß er, wovon er spricht und setzt sein Wissen geschickt und dem Krimi dienlich ein

So kann der Leser besonders gut die schon lange schwelenden Verfehlungen im Dorf verstehen. Ebenso begreift man, wie vertrackt ein Problem ist, wenn die beiden beteiligten Seiten in puncto Schuld und Vergeltung mit völlig verschiedenem Maß messen. Alex Winter schält hier sehr gut die Ansichten der Weißen und auch der Aborigines heraus. Und ehrlich gesagt ertappte ich mich immer wieder dabei, dass mein Herz eher im Takt der australischen Ureinwohner schlug.

Auch in puncto Spannung bewegt sich der Krimi auf hohem Niveau. Eine gewisse Grundspannung ist dauerhaft spürbar und sie wird immer wieder durch unerwartete Wenden und Rückblicke befeuert. Man ist geneigt, das Buch möglichst selten und dann auch nur möglichst kurz aus der Hand zu legen.
Schlitzohr Daryl muss man einfach mögen!

Dadurch, dass mich die ersten fünf Bände dieser Reihe sehr begeistert haben, hatte ich unbewusst hohe Erwartungen an diesen Krimi. Sie wurden mehr als erfüllt und ich möchte „Späte Rache“ allen Freunden dieses Genres und auch Australien-Fans empfehlen. Die Story überzeugt nicht nur in allen Punkten, der Autor bringt auch wie immer seine gründlichen Recherchen sehr gekonnt an den Leser!

Die bisher erschienenen Bände dieser Reihe sind
Ein Gespür für Mord
Die Toten von Moonlight Bay
Schwarzer Fluch
Mörderische Gier
Die Leiche im Wrack

Inhalt
»Er stand unter Wulgaru, dem Henkersbaum, und um seinen Hals lag eine Schlinge. Als sie sich langsam zuzog, stellte er sich auf die Zehenspitzen. Noch einmal sogen seine Lungen gierig die feuchte Luft ein. Es war sein letzter Atemzug, das wusste er.«

Wie eine Sintflut brechen die Ausläufer eines Zyklons über das Outback-Nest Douberie herein und schneiden die im dünn besiedelten Südwesten Queenslands gelegene Ortschaft von der Umwelt ab. Die Zeit für Hilfe drängt, denn in Douberie treibt ein Kurdaitcha-Mann, ein ritueller Eingeborenen-Henker, sein Unwesen. Drei weiße Einwohner sind ihm bereits zum Opfer gefallen, doch das scheint erst der Anfang zu sein.
Kurz nachdem Detective Daryl Simmons in Douberie ankommt, geschieht ein weiterer Mord. Sowohl in der zerrütteten Aborigine-Gemeinschaft am Rande Douberies als auch unter den weißen Einwohnern stößt Daryl auf eine Reihe von Verdächtigen. Als Daryl Douberies düsterem Geheimnis auf die Spur kommt, zwingt ihn dies zu der schwierigsten und gleichzeitig schicksalhaftesten Entscheidung seines Lebens …

Autor
Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland.
Quelle: Bookshouse


Mein bester letzter Sommer: Roman
Mein bester letzter Sommer: Roman
von Anne Freytag
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Ein Hoch auf das Leben *+*, 14. März 2016
Mein bester, letzter Sommer
.
„Wer will schon mit einer 17-jährigen Jungfrau ohne Führerschein zu tun haben, die noch dazu bald sterben wird?“

Dieser Satz machte mich neugierig, trieb er mich doch während dieses Flügelschlags des Lesens durch ein wirres Gefühlslabyrinth…
Trotz, Verzweiflung, Tragik, unfreiwillige Komik, gleichzeitige Gewissheit und Ungewissheit….Hoffnung?

Tessa mochte ich von der ersten Zeile an. Das Mädchen versuchte, das große Rabenschwarz ihrer tödlichen Krankheit ganz alleine zu durchschreiten. Sie fühlte sich allein, von allen im Stich gelassen. Dass jede Medaille zwei Seiten hat, begriff sie erst viel später, gottlob aber nicht zu spät.

Zu Beginn des Buches wirkte sie wie ein karges, einsames Eiland einer ansonsten fröhlichen, bunten Inselkette. Sie fühlte sich schon jetzt mehr tot als lebendig und verhielt sich auch so. Bis sie bei einem Empfang ihrer Eltern IHN wiedersah.. IHN, den netten, jungen Mann, der ihr vor Wochen mal im Bus aufgefallen war und so viel Eindruck auf sie gemacht hatte, dass er ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.

„Früher hatte ich kein Problem mit Oberflächlichkeit, jetzt ertrage ich sie nicht mehr, ganz einfach weil das Leben zu kurz ist für Worthülsen und aufgesetzte Freude.“

Nun traf sie ihn völlig unvorbereitet wieder, was auf beiden Seiten für Glücksgefühle sorgte. Langsam näherten sich Tessa und Oscar an, lernten sich kennen. Sie schienen wie gemacht füreinander, verstanden sich ohne Worte und auch ohne Tessas schwere Krankheit, die über allem wie ein Damoklesschwert schwebte, wäre ich sehr begeistert über die Sanftheit und Zartheit gewesen, mit der die Autorin das Pflänzchen der jungen Liebe hegte und pflegte.

Manchmal jedoch schien Oscar mir zu perfekt und ich dachte hin und wieder, dass hier leider das Klischee des perfekten Prinzen seinen Platz gefunden hat, aber so war es gar nicht. Denn nicht nur Tessa war vom Schicksal geschlagen, auch Oscar war es. Als er seiner Liebe endlich offenbarte, was ihm widerfahren war, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich verstand, warum er so feinfühlig und bemüht war. Ich begriff, warum er nicht gekniffen hatte, als er erfuhr, wie wenig Zeit Tessa noch verbleiben sollte. Und fand ihn und sein Verhalten gar nicht mehr klischeehaft, sondern bestürzend tragisch.

„Oscar kennt die Schleichwege in mein Herz und die Türen zu meinem Verstand. Er weiß, wo sie hinführen, und er hat die Schlüssel. Wenn man die Angst erst einmal hinter sich gelassen hat, warten neue Welten.“

Er war ein Herzensmensch und wenn ich schon Tessa die ganze Zeit über gewünscht hatte, dass es doch noch eine Möglichkeit zur Geneseung gäbe, so wünschte ich dies auch Oscar immer mehr. Er liebte Tessa wirklich, machte so manches Unmögliche möglich für sie. Er gab ihr in diesen wenigen gemeinsamen Wochen weitaus mehr an Verständnis, Geborgenheit und Liebe als manch anderer Mensch in einem langen Leben bekommt. Ich litt mit beiden, wünschte ihnen so sehr ein Wunder und eine Zukunft ohne greifbares Verfallsdatum. Aber das Schicksal wollte es anders.

Tessa konnte dank Oscar die letzten Wochen ihres viel zu jungen Lebens mehr als genießen. Sie verbrachten diese Zeit in Italien, tanzten dem Tod eine Weile auf der Nase herum. Tessa lernte zu leben und was noch viel wichtiger war, zu genießen und wertzuschätzen. Aber diese Tage brachten ihr nicht nur überbordende Freude. Die Krankheit schritt voran und brachte Schmerzen, dunkle Gedanken und Gefühle mit sich. Mit Oscar an ihrer Seite war aber alles leichter zu ertragen und Tessa schaffte es, sich mit einigen viel zu lange aufgeschobenen Themen auseinanderzusetzen und in ihrem Innneren reinen Tisch zu machen….

„Ich werde Asche sein, und es wird mich nicht kümmern, weil ich dann tot bin. Aber jetzt kümmert es mich. In diesem Augenblick macht es mich fast wahnsinnig, und ich kann nichts dagegen tun.“

Neben dieser berührenden Geschichte hat mich auch der Erzählstil sehr begeistert. Anne Freytag fängt die Vielfalt an Tessas Gefühlen und auch ihr entsprechendes inneres Chaos wirklich gut ein. Sie schildert verzweifelt, glücklich, makaber, tragikomisch, aber immer ehrlich und glaubhaft, sodass ich jederzeit nachvollziehen konnte, wie es in Tessa aussah. Aber auch wenn die anderen Charaktere in den Fokus gerieten, projizierte die Autorin deren Inneres gut auf die Buchseiten.

Apropos Charaktere: Sie sind einfach nur grandios gelungen. Sei es nun die vom Tod umschwebte Tessa, ihre große Liebe Oscar, der aus der üblen Lage das Beste aus dem Mädel und für sie herausholte oder auch Tessas Familie – alle Personen sind absolut glaubwürdig gelungen. (Die Originalrezension ist auf meinem Bücherblog zuhause: (...) . Vor allem fühlte ich mich als Mutter sehr mit der Mutter des Romans verbunden – auch sie war eine Heldin für mich, wie sie sich ihrer Tochter gegenüber verhielt – perfekt und doch sehr lange so missverstanden…

Die Reaktionen Tessas, ihr Verhalten waren nicht nur im Hinblick auf ihre Krankheit gut gewählt, auch unter dem Aspekt ihrer Jungendlichkeit pulst die Autorin sehr nah an der Zielgruppe. Sie baute auch nette Kleinigkeiten ein, die den jungen Lesern gefallen dürften…beispielsweise überlegten sich die beiden Liebenden für bestimmte Situationen „Wie ist dein perfektes Lied für den Augenblick?“, so wie Jugendliche das sicher manchmal machen. Auch der zunehmend körperliche Aspekt, der proportional zur Verweildauer in Italien anstieg, dürfte die Jugend ansprechen.

„Es ist komisch, was passieren kann, wenn man das Leben einfach machen lässt.wenn man aufhört, jeden Schritt zu planen. Ich dachte, ich hätte die Kontrolle, aber die Kontrolle hatte mich.“

Mit „Mein bester, letzter Sommer“ habe ich nicht nur einen sehr starken Jugendroman gelesen. Ich wurde auch in meiner Überzeugung bestärkt.
Lebe bewusster! Egal ob du krank oder gesund bist, man weiß nie, was der nächste Tag bringen wird.


Die Kalte Sofie: Ein München-Krimi (Krimiserie Die Kalte Sofie, Band 1)
Die Kalte Sofie: Ein München-Krimi (Krimiserie Die Kalte Sofie, Band 1)
von Felicitas Gruber
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Wundervoller Wohlfühlkrimi *+*, 11. Dezember 2015
Liebe Lesefreunde,

ich muss euch unbedingt jemanden vorstellen und ich hoffe, ihr habt ein paar Leseminuten für Dr. med. Sofie Rosenhuth!
Sie ist eine ganz hervorragende Rechtsmedizinierin. Wie sie diesen Fall auf ganz unkonventionelle Art und Weise gelöst hat, hat mich sehr begeistert! Sie hat nicht nur beruflich einiges auf dem Kasten, sondern ist auch sonst ein ganz pfundiger Kerl! So richtig zum Pferde stehlen. Ich mag sie sehr und es tat mir so leid, dass Sofie in der Liebe so ein Pech hatte! Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden :-)

Also war Daumendrücken-Lesen angesagt! Zum Glück gab es als emotionalen Puffer Tante Vroni, der ebenso schnell meine Sympathien galten wie ihrer Nichte. Ich mag es, wenn Menschen das Herz am rechten Fleck haben – im echten Leben wie im Buch! Die liebe Tante litt ebenso wie Sofie und beschloss umgehend, diese mit einer herzenswarmen Vroni-Kur wieder aufzupäppeln. Diese begann damit, ihre Nichte wieder zurück nach München zu holen, denn aus der Nähe lässt es sich so viel besser kümmern <3

Wieder in München wartete sogleich ein dicker Brocken auf die Gerichtsmedizinerin – der oben erwähnte Fall, den sie mit so viel Bravour meisterte. Aber eigentlich gab es einen noch viel dickeren Brocken zu bewältigen, denn Sofies neue Chefin war ziemlich ungenießbar…

Noch ungenießbarer musste allerdings etwas gewesen sein, das ein kleines aufgewecktes Mädchen auf dem Spielplatz verzehrt hatte – gottlob kam die kleine Maus sofort ins Krankenhaus. Als weitere Vergiftungsfälle auftraten und Sofie zufällig weitere wichtige Indizien auffielen, war schnell klar, dass dies alles kein Zufall sein konnte! Ihre Obduktionsergebnisse stützten immer eindrucksvoller ihr Gespür in der Nase und jedes Mal reckte ich innerlich vor Begeisterung die Faust, denn ich gönnte Sofie so den Triumph über die sehr spezielle Vorgesetzte, die nämlich am liebsten alles, was Sofie sagte, als unwichtig und Quatsch abtat.

Mit der Zeit lief es also im Beruf immer runder für sie und auch in der Liebe ging es recht turbulent zu. Amüsiert verfolgte ich die Avancen ihrer Verehrer….

„Die kalte Sofie“ ist ein herrlicher Krimi, bei dem ich paradoxerweise wunderbar entspannen konnte. Ich denke, dies ist der ausgewogenen Zutaten-Mischung der Gruberin geschuldet. Ein interessanter, aber nicht zu komplizierter Fall gepaart mit ansprechenden, überwiegend sympathischen Charakteren, teils gar Herzensmenschen (vor allem Tante Vroni hatte es mir im Laufe des Buches immer mehr angetan, was für eine Liebe!), die das Böse umgarnten. Auch die privaten Einschübe rissen mich mit sich, denn sie machten mir die Freude, diese netten Menschen näher kennenzulernen.

Durchweg zieht sich ein roter Lokalkolorit-Faden durch den Kriminalroman, der viele schöne Münchener Erinnerungen in mir wachrief! Ein besonderes Lesevergnügen hat mir als I-Tüpfelchen der pfundige bayrische Dialekt bereitet. Da hat die Autorin eine wahre Gratwanderung vollbracht, denn trotz der bavuwarischen Sprache versteht auch der anders beheimatete Leser alles richtig gut!

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall….Gruberin, i mog di….<3

Inhalt:
Als die Rechtsmedizinerin Dr. med. Sofie Rosenhuth von Berlin nach München-Giesing zurückkehrt, ist sie gottfroh, wieder dahoam zu sein. Nur dumm, dass sie nun eng mit ihrem Exmann Joe von der Münchner Mordkommission zusammenarbeiten muss. Zu eng vielleicht, aber die Fälle sind knifflig: eine seltsame Vergiftungsserie durch Liquid Ecstasy, eine völlig verkohlte Leiche, der Sofie nur noch auf den Zahn fühlen kann – und die Viecherei mit einem toten Hund, der Sofie schließlich zum Mörder führt …

Das Buch:
„Die kalte Sofie“ von Felicitas Gruber ist im März 2013 unter der ISBN-Nr 978-3-453-35687-0
im Diana Verlag als Taschenbuch erschienen. Der Kriminalroman umfasst 319 Seiten und ist ebenfalls als eBook sowie als Hörbuch-Download und Audio-CD erhältlich.

Die Autorin:
Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert seit vielen Jahren mit ihren historischen Romanen ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und entwickelte die erfolgreiche Serie »Dahoam is Dahoam« für das Bayerische Fernsehen mit. Beide Autorinnen leben in München, wo auch ihre Krimireihe mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth spielt.
Quelle: Randomhouse


Die Versuchung der Pestmagd (Laufzeit: 11:53 Stunden, ungekürzte Lesung auf 1 MP3-CD)
Die Versuchung der Pestmagd (Laufzeit: 11:53 Stunden, ungekürzte Lesung auf 1 MP3-CD)
von Brigitte Riebe
  MP3 CD
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *+* Konnte mich sehr überzeugen *+*, 20. September 2015
Liebe Lesefreunde,

wir schreiben das Jahr 1542 und befinden uns in Mainz.
Dieser historische Roman dreht sich um den sympathischen Arzt Vincent de Vries, seine Pestmagd Johanna und ihre gemeinsame Familie. Nachdem sie bisher nirgendwo sesshaft werden konnten, war der Medicus froh über das Angebot, Kardinal Albrechts Leibarzt zu können und somit nach Mainz umzusiedeln.

Nach einem anfänglich guten Start in der neuen Heimat wurden aber auch hier die Probleme schnell vielfältiger und größer. Die Vergangenheit holte Vincent ein und er hatte kaum eine Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen, denn ein noch viel größeres Problem tauchte auf: Mainz wurde von den Schwarzen Blattern heimgesucht!
Ich bangte sehr um den Arzt, war er mir durch seine liebevolle und fürsorgliche Art doch sehr schnell ans Herz gewachsen. Zwar begegnete er der Seuche sehr fortschrittlich, dennoch befürchtete ich, er und möglicherweise auch seine Familie, die ich ebenfalls sehr mochte, könnten der schrecklichen Krankheit zum Opfer fallen.

Als es dann noch zu Unstimmigkeiten zwischen dem Medicus und Johanna kam und weitere Familienmitglieder üblen Intrigen und Verleumdungen zum Opfer fielen, hat mich das sehr berührt. Ich wünschte Vincent und seinen Lieben endlich das Glück, das sie schon so lange entbehren mussten. Die Schicksalsfäden webten ein aufregendes Muster, fanden aber zum Schluss alle zum Glück punktgenau ihr Ziel!

„Die Versuchung der Pestmagd“ ist die Fortsetzung von „Die Pestmagd“. Ich kenne den Vorgänger-Roman nicht, hatte aber kaum Schwierigkeiten in diesen Teil hineinzufinden. Lediglich die vielen Namen verwirrten mich ein wenig zu Beginn des Buches, aber ich hatte recht schnell verstanden, wie die einzelnen Charaktere miteinander zusammenhingen und konnte somit recht schnell in diesen wunderbaren historischen Roman eintauchen.

Die Verwebung von historischen Tatsachen mit einer berührenden Liebesgeschichte ist sehr lesenswert umgesetzt. Mich hat zudem die Schilderung der Seuche – vom ersten Auftauchen über die Behandlungsmethoden bis hin zum Abebben – sehr interessiert. Überhaupt ist der Autorin sehr gut das damalige allgemeine Verständnis zum Thema Krankheit gelungen. Welche Ansichten die Menschen zu dieser Zeit hatten und welche Methoden Medicus, Bader und „Hexen“ anwandten!

Den flüssigen, gefälligen Schreibstil der Autorin hat der Sprecher Günter Merlau in eine tolle Sprachmelodie umgesetzt. Er hauchte den Charakteren Leben ein und machte die Geschichte dadurch noch ein Stück greifbarer als sie ohnehin schon war. Das Lauschen machte mir zunehmend mehr Spaß. Mit jeder Szene fühlte ich mich den Protagonisten näher und fieberte immer stärker mit, wenn das Schicksal es mal wieder nicht allzu gut mit ihnen meinte. Es herrschten so viele Ungerechtigkeiten und ich wünschte Vincent und seiner Familie so sehr, dass sich alles zum Guten wenden würde.

„Die Versuchung der Pestmagd“ ist ein wunderbarer historischer Roman, der durch seine gute Recherche und klug konstruierte Charaktere, eingebettet in eine sehr ansprechende Geschichte, begeistert.

Die gehörten Worte sprangen lebhaft in meinem Kopf herum und boten mir ein herrliches Bilder-Potpourri zur Erzählung!

Inhalt:
Mainz 1542: Nach der Flucht aus dem pestverseuchten Köln finden Vincent de Vries, der unkonventionelle Arzt und seine Pestmagd Johanna in Mainz eine neue Heimat. Kardinal Albrecht hat große Pläne mit dem neuen Hofarzt, dessen Erkenntnisse über Syphilis und Pocken bahnbrechend sein sollen. Doch Johannas dunkle Vorahnungen, dass Mainz ihr und der kleinen Barbara kein Glück bringt, werden bald traurige Gewissheit: Eines Tages ist das Kind spurlos verschwunden.

Autorin Brigitte Riebe:
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat zahlreiche erfolgreiche historische Romane geschrieben, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Zum Beispiel erzählt sie in “Die Braut von Assisi” vom Leben des heiligen Franziskus oder in “Die Pestmagd” vom verheerenden Peststerben in Köln um 1540. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
Quelle

Sprecher Günter Merlau:
Er stammt aus einer Theaterfamilie und Unternehmersippe, seine Oma war Mitbegründerin der Plattdeutschen Theaterszene in Norddeutschland, seine Eltern Opernsänger und Geschäftsführer eines Touristik Unternehmens. Nach und während einer Musikausbildung an der Hochschule für Musik im Fach Posaune, absolvierte er über 600 Live-Auftritte im deutschsprachigen Raum als Sänger, Posaunist und Frontmann. Es soll auch Zeiten als Schauspieler, Musicaldarsteller, Flashprogrammierer, Marketingagent, Reiseleiter und Stahlkocher gegeben haben, seit 1990 arbeitet er aber in erster Linie als Produzent, Komponist und Textdichter für Independent Bands, Comedy-Projekte und für Theaterhäuser wie das Staatsschauspielhaus Dresden und das Schauspielhaus Bremen.
Quelle


Das Glück der Sternentochter: Roman
Das Glück der Sternentochter: Roman
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen *+* Schöner Abschluss der Saga *+*, 11. August 2015
Liebe Lesefreunde,

mit „Das Glück der Sternentochter“ geht die wunderschöne vierteilige Saga um Caroline Caspari zu Ende. Die junge Frau, die bereits vor einigen Jahren ihr Glück gefunden zu haben glaubte und dann zweimal ihen Lebensinhalt verlor. Caroline, die, als sie ganz unten war, von der eigenen Familie verstoßen wurde, anstatt von ihr wieder aufgebaut zu werden. Caroline, die niemals aufgab, immer wieder aufstand und realistisch und glücklicherweise auch stark genug war, alles in eine Waagschale zu werfen und einen sehr großen Schritt zu wagen: Die Übersiedlung nach Amerika. (Die Originalrezension finden Sie auf meinem Blog unter [...])

Dort sah es zunächst alles rosig aus. Caroline hatte ihre guten Freunde in das fremde Land begleitet, um ihnen dort zur Seite zu stehen und sie auf ihrem gepachteten Hof zu unterstützen. Schnell sind dort auch neue Freunde gefunden, das Leben scheint es plötzlich gut mit der bemerkenswerten Frau zu meinen. Aber wenn es zu gut läuft, sind die Neider und Feinde nicht weit und als Caroline schließlich noch die – leider völlig verdrehte Vergangenheit – einholte, versuchte das Schicksal erneut, sie in die Knie zu zwingen.

Hier setzt der finale Teil der Saga ein. Glücklicherweise bekommt Caroline die Chance, den üblen Gerüchte und Verleumdungen, die über sie in die Welt gesetzt wurden, Einhalt zu gebieten. Nach und nach gewinnt sie die verdienten Sympathien zurück und das Blatt wendet sich langsam aber stetig zu ihren Gunsten. Die tapfere Frau schafft es in mehrerlei Hinsicht, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und so endlich Kopf und Herz für ihre Zukunft und ihr Glück freizumachen. Denn das Glück, es wartete schon….. Natürlich spielt die Liebe eine große Rolle, aber nicht nur die zu einem neuen Mann. Auch zum Leben an sich, zu den Menschen, die sich Caroline nach und nach wieder zuwendeten, zum Broterwerb – Caroline entdeckte kurz nach ihrer Ankunft in Amerika ihre große Leidenschaft für die dortigen Pferde und unterstützte ihren Partner in seiner Arbeit mit den wunderbaren Tieren.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch für die immer glücklicher werdende Frau. Anna Valenti hat sich in ihrem finalen Teil der Saga nicht allein auf die Figur der Caroline Caspari beschränkt. Sie hat auch den politischen Wandel Amerikas gut in die Handlung eingeflochten. So konnte ich nicht nur den Glücksweg der Sternentochter verfolgen , sondern auch einen interessanten Blick über den Tellerrand werfen.

Auch „Das Glück der Sternentochter“ begeistert wie die vorherigen drei Teile durch den lebendigen, leidenschaftlichen und liebevollen Schreibstil, dem man von Anfang an die persönliche Verbundenheit der Autorin mit ihrer Hauptfigur anmerkt.

Ebenfalls wissen die Charaktere zu überzeugen. Sie sind gut ausgearbeitet und alles andere als starr. Die Autorin erlaubt ihnen teilweise großartige Entwicklungen. Sie lernen aus ihren Fehlern und sind anpassungsfähig, sie bewegen sich zudem auf realistischen Wegen und wirken glaubwürdig.

Diese Saga habe ich sehr gerne gelesen und finde es sehr schade, dass sie nun nach vier Teilen beendet ist. Falls das Schreiben Anna Valenti so viel Freude bereitet hat wie mir das Lesen, hege ich die Hoffnung, dass es bitte, bitte doch noch einen weiteren Teil geben möge. Potential wäre meiner Meinung nach noch genug da….

Inhalt:
Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Caroline hat sich nach schweren Schicksalsschlägen ein Leben in der Neuen Welt aufgebaut. Mutig stellt sie sich gegen die Intrige der einflussreichen Victoria Hillyard, die sie als skrupellose Ehebrecherin brandmarkt. Und sie kämpft um ihre neue große Liebe Chris O’Connell, den bärenstarken Naturburschen, der auf magische Weise mit Pferden zu sprechen versteht. Es scheint, als könne sie die undurchdringliche Mauer, mit der er sich umgibt, durchbrechen. Doch mit einem Mal reagiert Chris abweisend und distanziert. Wird es Caroline und Chris gelingen, die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen? Werden die beiden trotz aller Widerstände zueinander finden?

Die Geschichte der Caroline Caspari beruht auf einer wahren Begebenheit. Anna Valenti hat dieses Buch den vielen unbekannten Frauen gewidmet, die es schon im 19. Jahrhundert wagten, sich zu emanzipieren.

Zum Buch:
„Das Glück der Sternentochter“ von Anna Valenti ist als Ebook unter der ISBN- Nr: eBook 978-3-95824-206-7 bei dotbooks.de erschienen. Der Roman umfasst 401 Seiten.

Autorin:
Anna Valenti ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik arbeitete sie in Forschung und Lehre. Heute lebt sie als Autorin und Produzentin mit ihrem Mann in Berlin.
Quelle: dotbooks.de


Endstation. Kriminalroman: Gerda und Otto Königs dritter Fall: Schwabenkrimi
Endstation. Kriminalroman: Gerda und Otto Königs dritter Fall: Schwabenkrimi
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen *+* Begeisternder dritter Fall für ganz Bärlingen *+*, 29. April 2015
Liebe Lesefreunde,
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Kennt ihr schon Gerda und Otto König? Das Friseur-Ehepaar aus Bärlingen betätigt sich in seiner Freizeit sehr gerne als Hobby-Ermittler. So ist es kein Wunder, dass nach „Mordwoche“ und “Todesfuge“ nun ein dritter Fall auf die beiden sympathischen Dörfler wartet. Gemeinsam mit den anderen Oldies der kleinen Ortschaft unterstützen sie Georg, den Polizisten vom Dorf, der es in „Endstation“ mit einem verzwickten Fall zu tun hat, der einiges an Überraschungen zu bieten hat.
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Es war schön, mal wieder einen Leseausflug nach Bärlingen zu unternehmen. Durch die beiden ersten Fälle der Königs waren mir die Charaktere vertraut, allesamt Sympathieträger und ich freute mich sehr über dieses Wiedersehen bzw. -lesen. Vor allem auf Georg war ich gespannt, denn der Arme hatte in der Vergangenheit etwas Pech mit der Liebe in Form seiner Kollegin Lisa und ich hoffte so sehr, dass die zwei die Kurve kriegen würden. Denn ich fand, dass die beiden so sehr gut zusammenpassten <3
Mit meiner Meinung stand ich nicht alleine da, auch die Oldies des Dorfes sahen es so und halfen ein wenig nach….
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Ebenso wie beim aktuellen Fall. Auch da ließen sich die Herrschaften nicht lumpen und unterstützen die Ordnungshüter tatkräftig. Gerda und Otto spielten dieses Mal zwar keine Hauptrolle in den Reihen der Hobby-Ermittler, aber es hätte dennoch – mal wieder – böse für sie ausgehen können. Da das Friseur-Ehepaar aber gut über den Berg kam, hoffe ich nun auf einen weiteren Fall aus der Feder der Autorin.
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Nun aber zunächst zurück zu den aktuellen Verbrechen:
Georg erhält einen anonymen Anruf, dem er sofort nachgeht. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lisa-Marie kann er die Spur aufnehmen und die beiden haben plötzlich einen Fall ungeahnten Ausmaßen am Haken. Eine Entdeckung, die viele Ungereimtheiten nach sich zieht. Aber Georg und Lisa-Marie haben ja zum Glück die zackigen Helfershelfer in der Hinterhand, die ihnen immer mal wieder einen Tipp zuschanzen können. Da „Endstation“ in der Seniorenresidenz spielt, in die Georgs Mutter sich eingemietet hat, können die Oldies bei ihren Nachforschungen fast ganz unauffällig schalten und walten, fallen sie doch ob ihres Alters an diesem Ort gar nicht auf…
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Neben einem verzwickten Fall konfrontiert die Autorin ihre Leser immer wieder mit einer Portion Gesellschaftskritik, indem sie die teils unzumutbaren Zustände in Altersheimen – herbeigeführt durch Profitgier und Egoismus – thematisiert. Das hat mir sehr gut gefallen, da dieses sehr wichtige Thema oft als Tabu unter den Teppich gekehrt wird obwohl die alten Herrschaften es verdient haben, auch weiterhin als Menschen behandelt zu werden. Der Schauplatz dieses dritten Falls bietet sich zudem mehr als an, um auf die entsprechenden Missstände hinzuweisen. Natürlich gibt es durchaus auch seriöse Altersheime, aber die genannten Kritikpunkte dürften niemandem fremd sein.
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Der flüssige Schreibstil, die netten, durchweg sympathischen Dörfler und der verzwickte, gut durchdachte Fall machten Endstation für mich zur perfekten Entspannungslektüre.
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Wie schade, dass Bärlingen nebst seien Bewohnern nur erdacht ist. Denn das Lesefeeling und der Charme des Dorfes, vor allem die Charaktere, wirken sehr echt und lebhaft. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen im vierten Fall ;-)
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Zum Buch:
„Endstation“ von Sabine Wierlemann ist der dritte Fall für Gerda und Otto König. Der Schwabenkrimi ist im Februar 2015 unter der ISBN-Nr. 978-3955731977 im Klarant-Verlag erschienen. Das Buch umfasst 200 Seiten und ist auch als Ebook erhältlich.
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Inhalt:
Plötzlich gerät der gemütliche Alltag der schwäbischen Kleinstadt Bärlingen aus den Fugen: In einem Lkw tauchen fünf Leichen auf, allesamt Bewohner des Altersheims Gertrudenstift. Dort wohnt auch Gerlinde Haller, die sofort ihre Spürnase einsetzt und sich daran macht, die kriminellen Machenschaften im so harmlos wirkenden Altersheim aufzudecken. Ihr Sohn, Hauptkommissar Georg Haller, übernimmt den Fall und merkt schnell, dass er es hier mit einem Gegner zu tun hat, der vor nichts zurückschreckt. Mit seiner Spezialeinsatztruppe hat allerdings niemand gerechnet und seine Oldies aus der Schubartstraße machen sich voller Eifer an die Ermittlungen für Spannung und Spaß ist also gesorgt! Und auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn im Laufe der Ermittlungen kommen sich Georg und seine Kollegin Lisa-Marie wieder näher. Doch die Hauptrolle ist einmal mehr für Gerda und Otto König vorgesehen. Das alteingesessene Friseurehepaar hatte sich eigentlich vorgenommen, die Polizeiarbeit künftig den Profis zu überlassen. Aber da sie ihre Friseurdienste traditionell auch im Gertrudenstift anbieten, haben sie eine Verbindung zu dem Fall. Ungewollt kommen sie dem Täter sehr nah, und geraten in tödliche Gefahr…
Quelle: Klarant Verlag


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