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Rezensionen verfasst von
Jutta Wimmer "awadea"
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Logitech G105 Gaming-Tastatur schnurgebunden schwarz (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ)
Logitech G105 Gaming-Tastatur schnurgebunden schwarz (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ)
Preis: EUR 49,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie hält und hält und hält, 8. März 2016
Ich habe mir diese Tastatur vor ca. vier Jahren gekauft. Sie ist jeden Tag, auch am Wochenende, mehrere Stunden (ca. zehn bis zwölf) in Verwendung. Ich schreibe sehr viel (Gedichte, Geschichten, Tutorials, Artikels etc.), Spiele sehr und manchmal esse ich auch an meinem Arbeitsplatz.

Sie hat mich bis jetzt noch kein einziges Mal im Stich gelassen, selbst als mir der Joghturt auf die Tasten getröpfelt, der Fruchtsaft zwischen die Tasten gelaufen und das Wasser schon aus ihr herausgequollen ist. Sie hat sämtliche Attacken meinerseits ohne Macken überstanden und sie funktioniert immer noch wie am ersten Tag.

Sie ist super zu reinigen, was ich bei meinem Hardcore Gebrauch 2 - 3 Mal im Monat mache. Aber vorsichtig sein, nicht zu gewaltsam versuchen die Tasten "abzuheben", sonst kann was abbrechen, was mir letztens leider passiert ist. Meine Esc Taste hat jetzt eine kleine Lücke, was aber nicht an der Tastatur liegt, sondern meine Schuld ist.

Diese Tastatur ist jeden investierten Cent wert. Ich habe jetzt erst eine Rezension über die Tastatur geschrieben, weil ich finde, dass man die Haltbarkeit wirklich erst nach einer gewissen Verwendungszeit beurteilen kann, vor allen Dingen dann, wenn der gesetzliche Garantieanspruch abgelaufen ist. Diese Tastatur überlebt die drei Jahre ohne Probleme und jede Attacke, wo Vorgänger die weiße Fahne geschwungen haben.


Hunger [Blu-ray]
Hunger [Blu-ray]
DVD ~ Lori Heuring
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Schocker für den kleinen Hunger, 8. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Hunger [Blu-ray] (Blu-ray)
Für manche ist der Film ein absolutes NoGo und manche finden den Film richtig geil, ich geselle mich zur letzten Gruppe.

Ich blende diverse "logischen" (es gibt keine Logik!) und hochwissenschaftlichen Gehirnfürze aus und verwende das, was ich gesehen habe.

Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, gab es keine Rezensionen darüber und ehrlich gesagt, mich persönlich interessieren die herzlich wenig. Ich lese so etwas grundsätzlich vor einem Film, Spiel, Buch, Serie oder was auch immer, nicht durch. Ich bilde mir meine eigene Meinung. Nur soviel dazu, um meine Rezension vielleicht besser zu verstehen!

Wie gesagt, ich habe nur grob gewusst um was es ging und das nicht einmal. Völlig ins Blaue hinein habe ich mir den Film angeschaut und ich fand ihn von Anfang bis Ende gut.

Das Drehbuch ist solide gut durchdacht. Das Set ist recht einfach und kostengünstig gehalten, eine andere Variante der Umsetzung hätte wahrscheinlich das Budget gesprengt.

Schon alleine diese Einfachheit fand ich sehr bedrückend. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sich richtig böser Hunger anfühlen kann. Und nein, man sieht nach 30 Tagen Hunger nicht so dürr aus, wie es einen andere Spaßtifilme gerne vermitteln würden. Dieser Film hier hält sich an die einfachen Fakten, die man darüber weiß, ab wann ein Körper anfängt, sich selbst zu essen. Und da kommt es ganz einfach auf die Masse des Menschen an. Doch ich möchte hier nicht ausarten. Menschen die das nicht wahrhaben wollen, werden das sowieso mit diversen Statistiken und dahergeholten Meinungen revidieren. Achtung Sarkasmus: Da kann ich ja nur gegen solche geballte unbewiesene Theorie abstinken, denn ich kann nur mit Lebenserfahrung dagegen halten...Das ist natürlich nichts."

Das Verhalten der einzelnen Charaktere wird sehr schön herüber gebracht und die Maske, da widerspreche ich den anderen hier, ist auch recht realistisch gehalten. Sie sind nicht übermäßig dreckig, sie sind aber dreckig und das reicht mir. Mir ist nicht wichtig, wie blutbesudelt die einzelnen Personen sind oder wie eingedreckt - das scheinen aber manche Menschen zu brauchen, um erst so ein bisschen angeschockt zu sein. Mir ist es wichtig, wie glaubwürdig die einzelnen Charaktere dargestellt werden! Denn es ist hier unheimlich wichtig zu erwähnen, dass sich an der Grenze des Verhungerns jeder Mensch anders verhält. Der vorher liebende Familienvater kann zum brutalen Tier werden, die liebende Mutter zur Kinderfresserin. Das Tolle daran ist, dass kein Mensch weiß, wie er vorher in solch einer Situation reagieren wird (auch wenn das wahrscheinlich wieder irgendwelche Spaßten widerlegen wollen, es ist trotzdem so). Also mit "Ich würde so nie reagieren". Ist da nicht viel. Das weiß niemand. Und genau das, wurde von allen Schauspielern sehr sehr gut umgesetzt. Glaubwürdig bis zum Schluss - 5 von 5 Sterne.

Kurz: Das schöne an dem Film ist, dass er einfach gehalten wurde und nicht mit übertriebenen Szenen reizen muss, denn das Thema an sich ist schockierend genug. Es macht einem unweigerlich klar, dass jeder Mensch in solch eine Lage kommen kann und das letztendlich niemand weiß, wie er reagieren wird. Das Thema wurde glaubwürdig umgesetzt und dargestellt. Top.

Sollte die Maske vernachlässigt worden sein und nicht realistisch eklig genug dargestellt worden sein, so ist es mir nicht aufgefallen, weil ich darauf nicht achte, schon gar nicht, wenn es darauf nicht ankommt. Der Film heißt nicht Dreck, sondern Hunger. Phantasielose Möchtegernglotzer, die die Intension der Kunstrichtung Film nicht verstanden haben, sollten sich am besten gar keinen Film mehr anschauen....

Ich jedenfalls kann den Film wärmstens empfehlen. Ein guter Schocker für den kleinen Hunger, der einen wieder auf den Boden holt.


Colours in the Dark
Colours in the Dark
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein farbenfrohes Farbenspiel, 17. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Colours in the Dark (MP3-Download)
Da ich Tarja's Weg schon sehr lange verfolge, ich war Nightwish-"Fan" der ersten Stunde, freue ich mich natürlich, ihr neuestes Werk rezensieren zu können, auch wenn ich ungerne Kritik äußere.

Ich höre mir ein Album erst einmal eine Zeitlang an, um die Töne völlig aufzusaugen. Colours in the Dark ist für sich genommen ein gutes Album. Es klingt ausgereift, aber nicht gereift, weil jedes Album für sich gereift war.

My Winter Storm sollte mehr oder weniger wie ein Soundtrack zu einer Geschichte gesehen werden, was schon alleine die kunstvolle Ausstattung der Special-Edition gezeigt hat. Aus diesem Grund hatte sie auch mit Hans Zimmer zusammen gearbeitet. Schon alleine deswegen sollten Dinge wie "endlich ist sie angekommen etc." weg gelassen werden.

Worte wie "gereift", "angekommen" und "geschafft", sind der Tod für einen Künstler. Ein Künstler kommt selten an, reift so gut wie nie und schafft selten etwas. Der größte Kritiker ist der Künstler selbst und so ist es auch bei Tarja, da sie bisher auf jedem Album experimentiert hat.

Schon bei "My Winter Storm" hatte ich erwähnt, dass es Tarja liebt mit Ihrer Stimme zu experimentieren. Sie liebt zig verschiedene Musikrichtungen und liebt es, diese miteinander zu verbinden. So dürfte theoretisch jedes ihrer Alben nicht wirklich "gereift" klingen, da sie immer experimentieren wird. Das war ihr bei Nightwish ein Graus, da dort selten etwas Neues ausprobiert wurde. Sie war bei Nightwish richtig froh, als das synthetische Orchester von "Angels Fall First", "Oceanborn" und "Wishmaster" bei Century Chold endlich gegen ein "echtes" Orchester ausgetauscht wurde. Richtig, auf den ersten drei Alben von Nightwish wurde auf ein echtes Orchester verzichtet. Sie war auch sehr froh, dass sie nicht mehr alleine die Gesangsparts hatte, sondern mit Marco zusammen singen konnte, das gab ihr mehr Raum zum Experimentieren. Das konnte sie bei Nightwish nicht wirklich. Als sie mit Beto Vazquez für das Album "Infinity" zusammen gearbeitet hatte, ihr erstes Projekt ohne Nightwish, war Tuomas - der Bandleiter - not amused, denn er ist der Boss (und eine Diva).

Tarja kann endlich ihrem Lieblingshobby nachgehen und verschiedenste Stile miteinander vermischen und mit Ihrer Stimme experimentieren, was mir besonders bei "Victim" of Ritual" aufgefallen ist. Für mich persönlich sind "Darkness", Mystique Voyage" und "500 Letters" die besonderen Songs auf Colours in the Dark, da sie düstere Geschichten erzählen.

Da ich nicht nur die Musik auf einem Album höre, sondern mich auch sehr eingängig um die Texte kümmere, finde ich diese wieder äußerst gelungen. Es ist mir wieder einmal mehr aufgefallen, dass die Texte ihrer drei Alben zusammen gehören und eine Geschichte im Ganzen erzählen. Um dieses Phänomen zu begreifen, sollte man jedes Album nacheinander anhören - ungestört und nur mit Toilettenpause - und die Texte langsam und Song für Song mitlesen. Auf diese Weise wird auch klar, weshalb sie eben nicht mit jedem Album gereift ist, sondern jedes Album für sich steht, da verschiedenste Stile miteinander verbunden werden.

Tarja kann auf ihr drittes Werk sehr stolz sein, was sie auch in der Danksagung am Ende im Booklet erwähnt. Sie ist sehr stolz ihr drittes Album in den Händen halten zu können.

Umso mehr freu ich mich aufs Konzert von ihr =)


Paradise (What About Us?)
Paradise (What About Us?)
Preis: EUR 1,98

36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genörgel ohne Ende O.O, 17. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Paradise (What About Us?) (MP3-Download)
Da ich beide Sängerinnen noch aus Ihren Anfängen in den 90ern (Nightwish '96, Within Temptation '97) kenne, hatte ich seit dieser Zeit auf ein Duett der beiden gehofft. Jetzt endlich ist es soweit. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, solange gewartet zu haben, weil beide Stimmen der Sängerinnen sehr gereift sind. Wer meine anderen Rezensionen kennt weiß, ich "sammle" seltene Stimmen. Und hier habe ich zwei meiner Lieblingsstimmen in einem Song, obwohl ich Anfangs sehr kritisch war.

Ich wollte auch schon meckern, das Tarja hier gebremst wurde, habe aber noch einmal genauer überlegt und nachgedacht, besonders was die Stimmen und die Atemtechniken angeht.
Das Tarja hier etwas "gezügelt" klingt, ist keine böswillige Absicht um Sharon zu pimpen oder Sonstiges. Tarja hat oft immer wieder erwähnt, ganz besonders als sie mit Martin Kesici "Leaving you for me" performt hatte, dass sie es als Herausforderung ansieht, ihre Stimme an andere Stimmen anzupassen. Gerade aber das "normale" Singen sei für sie sehr anstrengend, weil schon alleine die Atmung eine völlig andere sei.

Ihr dürft das nicht aus der "einmal singen können, alles singen können" Devise sehen. Das hier sind zwei verschiedene Stimmgewalten. Tarja wird in der "normalen" Gesangswelt immer zurück liegen, da ihre Stimme klassisch ausgebildet ist, das bedeutet, sie hat eine komplett andere Atmung als Sharon. Sharon hingegen kommt gegen den reinen klassischen Sopran von Tarja nicht an, was natürlich völlig klar ist, denn sie hat keine klassische Stimmausbildung und ihre Atmung würde das überhaupt nicht schaffen, ohne die Stimmbänder zu reizen.

Aus diesem Grund finde ich diesen Song sehr gelungen, weil hier ein Kompromiss gefunden wurde. Beide können ihre Stimmgewalten ausleben. Sie klingen sowohl zusammen als auch einzeln sehr schön. Tarja hat einen Part, da darf sie los legen, genau wie Sharon. Ich finde hier wurde mit beiden Stimmen fair umgegangen, jede hat ihren Part.

Klasse Kompromiss für mich als "Oldiefan". Wer sich schon immer ein Duett mit den beiden gewünscht hat, sollte beherzt zugreifen.


MDNA (Deluxe Edition)
MDNA (Deluxe Edition)
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 10,68

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen God save the Queen, 26. März 2012
Rezension bezieht sich auf: MDNA (Deluxe Edition) (Audio CD)
Allgemeine Floskeln und Blabla:

Ich verstehe nicht, weshalb immer auf dem Alter von Madonna herum geritten wird.
Kunst - egal in welcher Form - hat nichts, überhaupt gar nichts mit dem Alter zu tun!
Anspruchsvolle Kunst überlebt ihre Zeit und die dämlichen Gehirne der Menschen sowieso.
Genies werden selbst hunderte Jahre nach ihrem Tod nicht verstanden.

Alles haben Künstler solcher zeitlosen Werke gemein, sie werden nicht verstanden.
Wichtiger hierbei ist aber die Frage, wollen sie überhaupt verstanden werden?

Künstler verwenden ihre Kunst, um sich auszudrücken. Zweitrangig ist hierbei was jemand anderes denkt.
Auch wenn es viele nicht einsehen wollen und im Dreieck hüpfen, Madonna ist eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit.

Mehr kann man zu diesem Album nicht sagen. Madonna hat wieder ein Werk geschaffen und einen Weg gefunden um sich auszudrücken.
Ob es gefällt oder nicht ist hier zweitrangig.
Sie wird eh nicht wirklich zufrieden sein, darum werden bald wieder sehr viele Remixe auftauchen.

Ob man es kaufen "soll" oder nicht entscheidet das Gehör und die "Vorhörfunktion" hier bei Amazon.

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Meine persönliche Meinung:

Das Album gefällt mir besser als Hard Candy damals. Es gefällt mir sogar besser als Confessions on the Dancefloor.
Hier ist wirklich Abwechslung drauf und ich weiß nicht, wie manche auf die Idee kommen, dass alles gleich klingen würde.

Mit der Stimme wird experimentiert, der Sound ist mal aggressiv, mal sensibel.
Ich weiß nicht, man muss seine Gehörgänge wirklich vergewaltigt haben, um die Abwechslung nicht zu hören.

Jeder Song hat etwas für sich. Das ist seit langem mal wieder ein Madonna Album, wo ich jeden Song gerne höre.
Hard Candy war grausam, hier haben mir erst die Remixe gefallen.

Doch das hier, das ist endlich wieder ein Sahnehäubchen. Ich bin schon ganz spitz, die CD endlich im Auto zu hören =) Keine meckernden Nachbarn.

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Nicht falsch verstehen, ich bin kein "Fan-Girl" und Pop ist so gar nicht meine Richtung.
Aber wenn die Queen persönlich wat auf den Markt wirft, höre ich schon mal kritisch hin.

Man sollte sich das Album auf jedenfall reinziehen. Einfach hinsetzen, anhören und für sich entscheiden, was alles so gefällt.
Ein Kauf ist es jedenfalls wert.

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Kommentare auf diese Rezension sind sinnfrei, denn ich werde keine lesen.
Wer dennoch seinen Senf abgeben muss, sei herzlich dazu eingeladen. Selbstgespräche sind nichts Schlimmes.


Die Ketzerin: Roman
Die Ketzerin: Roman
von Peter Berling
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Interessante Verwirrungen..., 21. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzerin: Roman (Taschenbuch)
Es ist lange her als ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe hier noch die fette Originalausgabe liegen. Hardcover = groß, schwer und äußerst unhandlich.

Eins sollte vorher gesagt werden:
Das Buch ist nichts für schwache Gemüter. Wer keine Nerven für eine realistische Erzählweise hat, das heißt eine äußerst Bildhafte Darstellung von sexuellen Handlungen, aber vor allen Dingen eine sehr grausame Darstellung von Vergewaltigungen und die brutale Vorgehensweise der katholischen Kirche.

Wer hier auf einen mittelalterichen Kuschelroman hofft wird enttäuscht werden. Ich kenne keine anderen Bücher von Berling. Die sind mir eigentlich ziemlich wurst und interessieren mich nicht die Bohne. Ich möchte nur dieses Buch hervorheben, da sich das mit einem Thema beschäftigt, mit dem ich mich selbst beschäftige.

Wer immernoch glaubt das Mittelalter war eine kuschelige und drollige Zeit wird mit diesem Buch bitter enttäuscht. Es ist für mich das erste Schriftwerk gewesen, dass das Mittelalter unverschönt darstellt. Grausam und brutal. Die Leute waren verschlagen, einfältig und auch sehr von ihren Emotionen geprägt. Schließlich war es eine verwirrende und schwierige Zeit, vor allem aber eine bildungsarme Zeit. Kurz, das Mittelalter war nicht anders als Heute, nur das Heute zumindest in Deutschland niemand mehr abgeschlachtet wird, nur weil er die Kirche als Lügenkonstrukt ansieht.
Die Menschen waren damals aber auch sexuell sehr freizügig. Es wurde in den Ställen nunmal gepoppt ohne Ende. Gerade das Verbotene ist reizvoll. Sollte jeder eigentlich irgendwie mal kennengelernt haben. Außerdem müssen die neuen Gläubigen irgendwo herkommen oder? Sorry aber diese sexuelle Freizügigkeit störrt mich in keinster Weise, zumal die Katharer sexuell sehr offen waren, so verwundert es mich nicht, dass Laurence Erfahrungen auf dem anderen Ufer sammelt. Ich frage mich wo die Voredner hier darin ein Problem sehen? Realität ist nicht schön. Das Einzige was an der Realität schön ist, ist die Grafik.

Das vielleicht zeitlich so einiges nicht stimmt, mag an verschiedenen Quellen liegen. Die eine ist auf XY datiert, die nächste auf YX. Mit solchen Zeitangaben sollte man eh vorsichtig sein. Weiß ich denn, ob nicht irgendein bekloppter Historiker was verändert hat? Weiß ich denn, ob damals nicht irgendein bekiffter Spinner sich in der Zeit geirrt hat? Gerade die liebe Kirche ändert so gerne diverse Schriftsachen und Zeitangaben. Da wäre ich bei solch einem Thema vorsichtig mit der allgemeinen Glaubwürdigkeit.

Wer sich blindlings in dieses Buch stürzt wird enttäuscht.
Ein kleiner Tip: Man sollte sich selbst mit der Thematik befasst haben (ohne historische Kitschromane, sondern Sachtexte). Dann wird alles ein bisschen klarer. Nimmt man dann noch ein bisschen eigenen Verstand dazu und nimmt diverse Angaben nicht so ernst (z.B. überbewertete Zeitangaben), dann wirkt das Buch gar nicht mehr so Schwachsinnig, im Gegenteil. Ich kann sagen, endlich habe ich mal eine shöne grausame und vor allen Dingen sinnlose Massenabschlachtung detailliert vorgeführt bekommen. Schließlich geht es um die Albigenserkriege, wer kann sich darunter bitte was Schönes vorstellen? oO

Eines der seltenen Bücher, dass sich mit dem Thema Katharer (Albigenser) realistisch, ehrlich und brutal auseinandersetzt, danke Herr Berling.


Dark Passion Play
Dark Passion Play
Preis: EUR 5,99

14 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Motten fliegen gern ins Licht..., 15. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Dark Passion Play (Audio CD)
Sodele, das Album ist jetzt lange genug draußen. Lange habe ich für diese Rezension gebraucht, weil ich nicht unfair klingen wollte.
Kurz zur Info: Ich war ein Nightwish Anhänger der ersten Stunde. Ich kenne Nightwish seit Beginn ihrer Karriere. Jaha auch die Uralt Version Ihrer Website, uralt Interviews etc. Alles Sachen die heutige "Fans" nicht mehr kennen.

Hat man diesen ganzen Streit, Hickhack usw. verfolgt bleibt nur eins zu sagen: Menschen sind veränderlich und Nightwish hat sich sehr verändert.

Das kommerziell so hoch gelobte Album stand in meinem Wohnort zuletzt im Regal unter Tokio Hotel.
Das ist auch der Ort wo ich das Album hinstellen würde.

Der Bombast fehlt. Es ist alles auf das zarte Stimmchen von Anette Olson ausgelegt. Die Gesanglosen Parts klingen übertrieben bombastisch, so das ein jeder denkt, ja mei die potzen ja richtig ab. Wer auf diesen gesanglosen Bombast steht, der ist mit diesem Album natürlich gut beraten. Nur ich bin mittlerweile anspruchsvoller geworden und ich mag es wenn eine Stimme mit einem bombastischen Sound kämpft und das kann Frau Olson leider nicht. Obs den "neuen" Anhängern nun gefällt oder nicht, aber es ist ganz einfach so. Wenn man ein bisschen mehr als nur Nightwish kennt, dann fällt das nunmal auf. Wirklich gut singen kann Frau Olson nicht einmal die Stücke, die neu sind. Man merkt (auch Live) deutlich, dass Ihre Stimme eher in eine andere Musikrichtung passen würde. Zumindest müsste sie besser ausgebildet sein, dann hätte sie auch eine Chance lange verrauchte, bombastisch überragende Konzerte zu überstehen. Ich mags nunmal nicht wenn Live die Stimme vom Sound "verschluckt" wird, wenn kein technisches Problem vorliegt. Potzen muss das und es potzt hier gar nichts o_O

Für die Richtung die Nightwish eingeschlagen hat, gibt es mittlerweile bessere Bands deren Sängerinnen nicht vom Sound "verschluckt" werden. Ich meine hier speziell die Live Auftritte. Im Studio kann man da so einiges drehen, da kling sogar ich mit meiner Fiepsstimme bombastisch.^_^ Und ich mags halt nunmal wenn die Stimme nicht nur auf dem Album mithält. Und damit meine ich nicht, das muss sich live genauso anhören wie auf dem Album. Aber naja, ich bin halt wohl verwöhnt von einem guten Sound :)

Für mich, als Nightwish Anhänger der ersten Stunde ist dieses Album das schwächste Album. Es hinkt Century Child und Once hinter her. Hier wurde man durch Gesangparts genauso weggepotzt wie durch Instrumentalparts.

Was hier auch fehlt: Emotionen. Man schaue sich Liveauftritte an. Grausam. Braves runtergedudel mit abjaulen dazwischen gemischt mit frechen Sprüchen. Des ist naja wems gefällt.

Wie gesagt, die Era Nightwish ist definitv vorbei. Sie sind mittlerweile Chartwish geworden und das ist eindeutig zu schwach.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2010 7:31 PM CET


7th Symphony
7th Symphony
Preis: EUR 15,61

8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es war einmal..., 15. August 2010
Rezension bezieht sich auf: 7th Symphony (Audio CD)
Als Apocalyptica aufgehört hatten zu covern und eigene Stücke zu verwirklichen fand ich sie wirklich toll.
Cult, Reflections-Revised und Apocalyptica fand ich wirklich spitze. Vor allem Reflections-Revised war in meinen Augen ein super Album.
Das waren Alben die ich mir auch noch gekauft hatte. Mittlerweile weiß ich nicht wieviele Alben danach folgten, ich weiß nur das ich Sie mir angehört hatte aber keinen Gefallen gefunden habe.

Was genau gefällt mir nicht?
Das ist ganz einfach zu beantworten. Sie haben in meinen Augen mittlerweile zuviele Stücke wo gesungen wird und ich finde die Gesangsstücke mittlerweile mehr als störend.
Zudem mag ich die Stimmen nicht, die da ausgesucht wurden. Klar das ist mein eigener Geschmack und einem anderen gefällts, das ist normal. Trotzdem finde ich die Stimmen nicht passend zum Apocalyptica Sound.

Mein Vorredner hat es gut ausgedrückt, dass dieses Album mehr nach "Wir erobern Amiland" klingt als nach einem eigenen Apocalyptica Stil.
Wenn Sie das zur Selbstfindung brauchen um ihren Stil zu bestimmen, bitte. Doch einen Platz in meiner Sammlung findet dieses Album nicht, da es besseres gibt.

Klar, wurst ich bin eh nur ein Rad irgendwo was unwichtig ist, aber wenn ich andere Bands unterstützen kann die mittlerweile mehr Potential als Apocalyptica haben, dann mache ich das gern :)

Aus diesem Grund 3 Sterne, weil ich immer noch die Hoffnung habe das sie ihren Weg irgendwann ändern.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2010 11:34 AM MEST


What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)
What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

33 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorabreferenz zu einer Vorbestellung, 12. August 2010
Während ich diese Rezension schreibe höre ich mir Ausschnitte aus den einzelnen Songs an.
Diese kann man auf hier und auf Tarjas Website anhören.

Da ich Tarja Turunen seit Beginn ihrer Karierre kenne (die sie vorher bei Nightwish begonnen hatte) kann ich mittlerweile sagen, dass Sie ihren eigenen Weg eindrucksvoll gefunden hat. Wo sie auf My Winter Storm noch experimentierte so hat sie hier einzelne Klangelemente kunstovll verfestigt.

Harte Gitarrenriffs gehören ebenso dazu wie zarte Piano und Celloeinlagen. Von den Texten und Klängen her ist es ein sehr hartes Album, wobei ich sagen muss das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen harten und "zarteren" Stücken besteht. Selbst balladrige Stücke sind von den Texten her sehr erdrückend aber auch wieder Hoffnung bringend.

Sollten sich die Songs in Gesamtlänge genauso anhören wie diese kurzen (und Sucht stillenden ;)) Ausschnitte wird dies ein sehr gekonntes Album, was in keinster Weise aufgesetzt klingt. Tarja stellt mit diesem Album einmal mehr deutlich klar (und ich finde besser als es Nightwish gekonnt hat):

Metalklänge, klassische Elemente und klassischer Gesang lassen sich auf eine wundervoll emotionale Weise miteinander verbinden. Der Kunstgriff liegt einzig und allein im Wörtchen Wie und Tarja hat ihren eigenen Weg gefunden dieses Wie zu verwirklichen. Andere Künstler versuchen es mit dem schweren Symphonischen Weg, Tarja nimmt den Weg der klaren Metalklänge. Harte Gitarren, Harte Bässe und Schlagzeuge. Ein Klangerlebnis für jede Ohren =)

Wobei es natürlich auch zu sagen gibt, Geschmäcker sind verschieden. Wo der eine sagt das klingt wundervoll, kann der nächste sagen oh mein Gott. So wird das sicherlich auch bei diesem Album sein, aber das ist natürlich und normal, doch bevor man solche Dinge sagen kann, muss man sich das Gesamtstück auch erst einmal anhören. Und da bin ich der Meinung, dass es durchaus Stücke gibt, wo selbst der größte Motzer Gefallen findet.

Fazit: Wer nicht davor abschreckt Metalklänge mit klassischem Gesang zu hören und möchte auch nicht auf klassische Instrumente verzichten, der ist hier bestens beraten. Besser kann man es nicht machen.

Die Vorbestellung lohnt sich in jedem Fall!
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2010 10:34 PM MEST


Hard Candy
Hard Candy
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 7,46

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer einzuschätzen :), 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Hard Candy (Audio CD)
Zugegeben, bei diesem Album von Madonne fällt mir eine wirkliche Meinung schwer.
Man kann es sich anhören, keine Frage. Mir gefallen aber besonders die Texte.

Bei der musikalischen Umsetzung der Texte muss ich aber ganz ehrlich sagen, gefallen mir die Remixe viel besser als die eigentlichen Songs auf dem Album.
Die Remixe sind meiner Meinung nach stimmiger und bringen die Texte besser herüber.
Die Songs auf dem Album hingegen verlieren nach mehrmaligem hören ihren Tiefgang. Man muss zwischen mehrmaligem anhören schon eine Pause machen, dann geht es :)

Für die Sammlung sollte man sich das Album aber auf jedenfall besorgen. Toll ist es, keine Frage! Schon alleine wegen den Bildern im Booklet ist der Kauf Pflicht :)
Hard Candy ist wieder ein Gesamtkunstwerk und wunderbar umgesetzt.

Pflichtkauf für Sammler, gerne Hörer und trotzdem sei gesagt, versucht an die Remixe zu kommen :)


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