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Rezensionen verfasst von
Reiter "reiterbdw" (türkheim)
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Der Tod macht Schule: Bröhmann ermittelt wieder
Der Tod macht Schule: Bröhmann ermittelt wieder
von Dietrich Faber
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lokalkolorit schafft Nähe, 13. Februar 2013
Bröhmann ermittelt wieder" lautet der Untertitel, ein Hinweis darauf, dass im Mittelpunkt einer Krimiserie offenbar ein bestimmte Kommissar steht. Und der tut sich schwer, mit Umfeld, Familie und Beteiligten. Natürlich löst er den Fall trotzdem - also auch trotz des Einsatzes eines ehemaligen Lokaljournalisten, der ihm vom eigenen Vater, inzwischen eigentlich" pensioniert, und vom eigenen (Paten-)Onkel, seinem obersten Chef, als Laus in den Pelz gesetzt wird. Widrige Umstände, die noch dazu mit jener Schule zu tun haben, in der auch sein eigener Sohn Unterricht genießt. Ermordet wird die Schulleiterin, nach vorherigen mehrfachen Mord-Drohungen. Tja, von wem nun? Da gibt es einige Kandidaten, gerade aus der Lehrerschaft, die mit der hohen Leistungsorientierung der Direktorin wenig am Hut hatten. Interessant die drei Schichten dieses Krimis mit viel Lokalkolorit: Die normale Erzählung, der eMail-Verkehr der Kommissars-Tochter (ja, gibtŽs auch noch, hoch-pubertär ...) in Kursiv und in nochmals anderer Schriftart der Krimi des pensionierten Journalisten, der naturgemäß Motive aus dem echten Erleben aufgreift - eher ein Kurzkrimi, damit wir einander da richtig verstehen. Alles in allem lockere, leichte Unterhaltung, die interessante Dramaturgie bietet - mit einem durchaus überraschenden Plot! Viel Vergnügen


Schreiben dicht am Leben: Notieren und Skizzieren (Duden - Kreatives Schreiben)
Schreiben dicht am Leben: Notieren und Skizzieren (Duden - Kreatives Schreiben)
von Hanns-Josef Ortheil
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreatives Schreiben leicht gemacht, 13. Februar 2013
Notieren und Skizzieren" ist das Motto (und der Untertitel) dieses Arbeits-Büchleins im Moleskine-Format (mit Leseband), wofür dann allerdings ein zweites Büchlein erforderlich ist, noch frei von Inhalt ... Wichtige Arbeitsweise für Kreatives Schreiben", so heißt die DUDEN-Reihe, heraus gegeben von eben dem Autor dieses Bandes. Zu sehen (wie er auch betont) in Verbindung mit zwei weiteren dieser Büchlein: Schreiben Tag für Tag (als Tagebuch) und Schreiben unter Strom (Neue Medien). Wer ernsthaft ans Schreiben ran gehen möchte, vielleicht auch als Begleitung eigener Trainings, Gedanken fortzuführen, sollte auch die Schreibaufgaben ernst nehmen, die der Autor regelmäßig gibt. Denn das sind die großen Kapitelüberschriften: Texte/Textprojekte und Schreibaufgaben" I-IV, nämlich: Elementares Notieren - Bildliches Notieren - Emotionen und Passionen notieren - Klassisches Notieren. Und in dieser Reihenfolge wächst auch die Herausforderung, wachstumsfähiges Notieren zu schaffen, mit insgesamt 19 Kapiteln, alle beginnend mit Notieren als ...". Als da sind: Registrieren - Webcam - Fotografieren - Recherchieren - Monologisieren. Porträtieren - genaues Zeichnen - Skizzieren - Präzisieren - Drehbuch. Dann weiter als ... Passionen - Erinnern - Erfinden - Zuspitzen - Poetisches Notieren. Richtig professionell wird es dann abschließend mit Notieren und exzerpieren", in Sudelbüchern notieren1 und 2" sowie Notieren am frühen Morgen". Damit gelinge, was Ortheil abschließend so titelt: Leben dicht am schreiben" (S. 144) ... Womit Leser sozusagen einen kompletten Workshop-Durchgang in gedruckter Form geboten bekommt. Umsetzbar in Happen nach und nach, wie und wo es passt: Dafür braucht es nix Digitales, geht alles bestens in Print ,-) ...


Rosskur: Ein Allgäu-Krimi (Allgäu-Krimis, Band 1)
Rosskur: Ein Allgäu-Krimi (Allgäu-Krimis, Band 1)
von Jürgen Seibold
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich glaub, mich tritt ein Pferd ..., 13. Februar 2013
Allgäu meets Niedersachsen" meint, ein neuer Kommissar ist angekommen, bei der K1 in Kempten: Eike Hansen aus Hannover. Der stößt gleich auf unterschwellige Ablehnung bei seinen neuen Mitarbeitenden, die rasch erkennbar wird: Die einen werden urplötzlich krank, andere feiern eben mal Überstunden ab. Hier zeigt sich ein typisches" Team, das auch in einem normalen Unternehmen" agieren könnte: Abgelehnt wird der Neue", weil der geschasste Vorgänger sehr beliebt war - und Hansen auch noch a Preiss". Wie auch immer, der beweist ein exzellentes Händchen, gewinnt bis dato abgeschobene Rest-Mitarbeiter des Teams für sich, erkennt und fördert deren unerkannte Fähigkeiten, indem er sie fordert. Und wird bald auch von den Verweigerern anerkannt, die er geschickt einbezieht. Gleiches gilt für umliegende Kommissariate, weil er durchaus auf Machtkämpfe verzichtet, lieber durch Tun überzeugt. Nebenschauplätze entstehen durch etwa den Kater der Vermieterin, mit dem er zuletzt auch noch eine gute Basis findet - und eine angedeutete beginnende Liebesgeschichte. Die eigentliche Handlung hat - der Titel deutet es ja an - irgendwie mit Pferden zu tun, ist höchst verwickelt und führt schließlich zu einem dennoch überraschenden Ende: Seien Sie gespannt! Kommissar Hansen jedenfalls ist angekommen" ... Und natürlich ist das auch ein Regionalkrimi, der Zugroasten" und Fernlebenden Einblicke in die Seele wie auch Sprache der Einheimischen gibt wie auch in die Landschaft des Allgäus. Das alles sehr sympathisch, womit auch Einheimische ihre Freude haben dürften.


RQ RISIKOINTELLIGENZ: Wie wir richtige Entscheidungen treffen
RQ RISIKOINTELLIGENZ: Wie wir richtige Entscheidungen treffen
von Dylan Evans
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entscheiden in Unsicherheit, 13. Februar 2013
Hmm, nach IQ-Diverse, EQ-Varianten & Co. nun RQ als x-te Ausprägung? Schauen wir mal: Wie wir richtige Entscheidungen treffen" ist der Untertitel dieses Bandes, der vielerlei Bezüge zu anderen Büchern herstellt, etwa von Kahnemann, Ariely und weiteren Autoren, die zu diesen Themen-Komplexen in den vergangenen Jahren beigetragen haben (und von mir auf dieser Plattform besprochen wurden). Der Autor hat selbst kurz und knapp (u.a. auf dem Rücktitel / U4 Umschlag) zusammen gefasst, was er dann auf über 300 Seiten ausführlich darlegt: Die Macht des kühlen Kopfs. Jeden Tag müssen wir wichtige Entscheidungen fällen, auch wenn sich Risiken und Chancen nur schwer abwägen lassen. Dabei nutzen wir eine spezielle Form der Intelligenz. Risikointelligenz ist die Fähigkeit, Wahrscheinlichkeiten möglichst genau einzuschätzen ..., in unklaren Situationen mit hoher Trefferquote auf das richtige Pferd [zu] setzen und unsere Risikointelligenz [zu] trainieren." Es geht um Kognition im Einklag mit Emotion, auch Erkenntnisse der Hirnforschung kommen zur Sprache, neben vielerlei Studien. Gerade im Zusammenhang mit der Finanzkrise hat es eine Reihe von Artikelserien in Tageszeitungen gegeben, die den Umgang des Menschen mit eigenem Einschätzen aufgrund von Informationen betreffen: Vorwissen wie auch unbewusste Programme spielen eine gewichtige Rolle. Bei Ihnen auch? Als Leser haben Sie die Möglichkeit, den RQ-Test im Buch zu machen - und auch online, um dann eine genauere Auswertung automatisch zu erhalten, die Sie sonst selbst nachvollziehen müssen. Einige der Kapitelüberschriften mögen Ihnen Einblick gewähren: Auf in die Grauzone - Mentale Störmanöver - der Wahn der Massen - in Zahlen denken - das Wahrscheinliche abwägen. Wenn Sie also besser verstehen können möchten, warum Sie (und andere) in einer bestimmten Weise auf Risiken reagieren, greifen Sie zu diesem Buch! Auch eine Führungsfrage übrigens: Manager entscheiden meist (zumindest jedoch häufig!) in Unsicherheit" - genau das Thema! Ergo auch interessant für Trainer und Coaches, andere zu leiten ...


The Rest is Noise: Das 20. Jahrhundert hören
The Rest is Noise: Das 20. Jahrhundert hören
von Alex Ross
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen Sie rein, damit Sie hören!, 13. Februar 2013
"Das 20. Jahrhundert hören" lautet der Untertitel - und Ein Meilenstein in der Geschichte der modernen Musik" die Überschrift der U4 dieser Taschenbuch-Ausgabe. Sie bezieht sich auf das gebundene Original von Piper aus dem Jahr 2009, das englische Original stammt aus dem Jahr 2007. Doch ist dieses naturgemäß so neu" wie aktuell wie damals: Es endet mit dem Jahr 2000 - und dehnt über die besprochenen Personen seine Betrachtung zugleich nach hinten wie nach vorne aus. Weit mehr als ein Jahrhundert wird hier also betrachtet, genauer: Das Ohr an die Musik gelegt, wirklich höchst lesbar, auch für mich als Klassik-Freund, frei von jeglicher Professionalität. Und mit hehrem Anspruch: The Rest is noise" (angelehnt an the rest is silence" als letzte Worte von Prinz Hamlet bei Shakespeare) sagt ganz klar aus: Was ich hier verschweige, an Klassischer wie Neuer Musik, das ist keine, vielmehr nur Geräusch. Bei fast 700 Seiten Umfang (inkl. umfangreicher, hilfreicher Register) klingt das durchaus glaubhaft. So kann dieses Füllhorn an Besprochenem die wahre Quelle für jeden sein, der sich über das orientieren möchte, was im 20. Jahrhundert Klang, Rang und Namen hatte! Schön die Zusammenfassung dessen erster Hälfte zum Einstimmen in Schöne neue Welt - Der Kalte Krieg und die Avantgarde der Fünfziger" (S. 394ff.): Das Jahrhundert begann mit der Mystik der Revolution, mit den verstörenden Harmonien und welterschütternden Rhythmen von Schoenberg und Strawinsky. Schon in den Zwanzigern war der Prozess der Politisierung in vollem Gange, als Komponisten darum wetteiferten, den wechselnden Trends vorauszueilen, und sich gegenseitig vorwarfen, regressive Tendenzen zu vertreten. In den Dreißigern und Vierzigern wurde die gesamte romantische Tradition praktisch von den totalitären Regimes annektiert. Doch nichts davon konnte sich mit dem messen, was nach dem Ende Zweiten Weltkrieges und mit dem Beginn des Kalten Krieges geschah. Die Musikwelt explodierte zu einem Tohuwabohu von Revolutionen, Konterrevolutionen, Theorien, Polemiken, Allianzen und Parteiungen. Die Sprache der musikalischen Moderne wurde praktisch jedes Jahr neu erfunden: Zwölftonmusik wich der seriellen Musik", diese wiederum der Aleatorik, diese einer Musik frei flottierender Klangfarben, diese neodadaistischen Happenings und Collagen und so weiter und so fort." Womit Leser zugleich ins neue Kapitel (= Unter-Zeitalter) eingeführt wird ... Dargestellt auch anhand der Lebens- und Werksgeschichte handelnder Personen, durchaus wieder kehrend in verschiedenen Umgebungen, teils durch lange Zeit im 20. Jahrhundert wirkend. Wer mit wem und gegen wen und wo, beeinflusst durch politisches Geschehen, teils gezwungen zum Tun gegen die eigene (Musiker-)Natur: Spannend und zugleich unterhaltsam, ergo: entspannend! Mit vielen, sehr vielen Hintergrund-Informationen, die für mich - ich gestehe es: Musik-Hobbyist, keineswegs Fachmann! - in höchstem Maße neu waren, etwa die Rolle jener Stadt, in der ich einige Jahre als Interim-Manager tätig war - und die ich zwar als Wissenschafts- und Kunst-Stadt wahrgenommen habe (siehe Jugendstil), doch kaum als eine der Musik: Hinter Darmstadts hypermoderner Fassade lauerten einige durch und durch traditionelle Obsessionen des 20. Oder gar 19. Jahrhunderts: der revolutionäre Impuls, der Drang, die bürgerliche Ordnung zu zerstören, das uralte Sehnen nach Erhabenheit und Transzendenz." (S. 438) Oder musikalische Entwicklungen jenseits jeglichen Wahrnehmens: Zu diesem Zweck ersann Partch eine Tonleiter, welche die Oktave nicht in zwölf, sondern in 43 Töne aufteilte. Existierende Instrumente konnten solche mikrotonalen Schattierungen nicht wiedergeben, also erfand Partch seine eigenen." (S. 529) Wunderbar die Hör- und Lesevorschläge", die der Autor seinen Lesern mitgibt (S. 600ff.): Anregungen, sich zu vertiefen in Tonales wie auch Verbales. Viel Lese- und Hör-Vergnügen wünsche ich Ihnen! -


Neuromarketing: Erkenntnisse der Hirnforschung für Markenführung, Werbung und Verkauf
Neuromarketing: Erkenntnisse der Hirnforschung für Markenführung, Werbung und Verkauf
von Hans-Georg Häusel
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles Neuro oder was?, 13. Februar 2013
Thema wie auch die konkreten Inhalte habe eine 2. (Neu-)Auflage absolut verdient, Erkenntnisse der Hirnforschung für Markenführung, Werbung und Verkauf" noch breiter in den Markt zu bringen. Sehr praxisorientiert, wie schon der Untertitel zeigt - und auch die breite Palette an Autoren, die aus ihrem jeweiligen Fundus griffig die HäuselŽsche Übersetzung der (von mir so benannten) Trichotomie von Stimulanz - Dominanz - Balance stützen, als Emotionstypen oder Limbic-Types (geschützt). Darin gibtŽs specials wie jenes, das die besondere Wirkung von Print-Titeln im Medienbereich deutlich macht (Quality of Media", S. 153ff.) oder zum doch anders agierenden Gehirn von Asiaten (The Asian Brain", S. 185ff. - übrigens beide Aufsätze durchaus in deutscher Sprache ;-) ...). Es kommen Forscher wie Prof. Elger genauso zu Wort wie Praktiker aus Werbeagenturen: Insgesamt 13 Fachbeiträge bzw. Interviews beschäftigen sich mit neuen Ansätzen, die auch schon erfolgreich erprobt wurden: Wie lassen sich die Emotionssysteme (Limbisches System) in der Praxis nutzen, für Marken-Positionierung, Produkt-Optimieren oder Zielgruppen-Segementieren? Das geht es um das Schnäppchen-Jäger-Gehirn und um emotionale Bilder und ihre Wirkung am POS, geliefert werden Einblicke ins Tun beim Markenartikler Henkel und bei der Agentur Grey: Ein bunter Reigen, dem auch deutlich formulierten Multisensorik-Ansatz (Making Sense", S. 171.ff.). Der ausführlichen Einführung folgen mehrere Kapitel mit den großen Überschriften Einblicke - Innovationen - Inspirationen - Ausblicke. Abrundend gibt es Methoden" und Das Who is Who des Gehirns", das die in der Hirnforschung benutzten Bild gebenden Verfahren vertieft sowie die relevanten Hirnregionen detailliert darstellt. Überhaupt ist der Band eine reiche Quelle auch für Abbildungen, die das Beschriebene richtig deutlich machen. Der Herausgeber führt jeweils in die großen Kapitel ein und fasst sie zusammen. Klare Aussage übrigens: Den Kauf-Knopf" im Hirn des Verbrauchers gibt es nicht. Vielmehr geht es darum, besser zu verstehen, warum Verbraucher wie ticken, jenseits des Homo Oeconomicus, den es eben nicht gibt. Und sich so als Anbieter besser auf die potenziellen Käufer einzustellen: Wer von den Emotions-Typen passt zu welchen meiner Produkte / Leistungen am besten? Wie erreiche ich diese über Werbung oder generell Marketing-Aktivitäten? Wie stellen wir uns anders dar, um konsistent zu wirken statt Werbegelder zu verpulvern? All das absolut auch im Interesse des Verbrauchers! Und auch von Weiterbildnern, denn wir lesen hier von Lern-Verhalten ... Einfacher zu lesen wäre das Buch, wenn ihm der Verlag eine stärkere Schrift gegönnt hätte - nämlich jene, die einigen wenigen Passagen zum Tragen kommt. Dies sei nur eine Nebenbemerkung - weilŽs Lesen je nach Lichtverhältnissen dann eben etwas schwerer fällt. - Weitere Bücher von Dr. Häusel habe ich an dieser Stelle bereits früher besprochen, siehe auf [...]


Inhalte merk-würdig vermitteln: 45 Methoden, die den Merkfaktor erhöhen (Beltz Weiterbildung)
Inhalte merk-würdig vermitteln: 45 Methoden, die den Merkfaktor erhöhen (Beltz Weiterbildung)
von Barbara Messer
  Gebundene Ausgabe

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Statt Knoten - im Taschentuch, 13. Februar 2013
„45 Methoden, die den Merkfaktor erhöhen“ bietet die erfahrene Trainerin und Autorin an, lange Jahre unterwegs als „Masemann & Messer“. Die M+M's gehen nun getrennte Wege, doch ist Sandra Masemann an diesem Buch noch beteiligt, geschrieben noch im „Wir-Stil“. Ein zentrales Momentum, im einführenen Kapitel „Grundlagen des Lernens“ präsentiert: „Bewegung bringt Lernerfolge!“ (so auch das Motto des 2013-er HIT von GABAL – Herbst-Impulstag am 26. Oktober in Mainz: „Weiterbildung in Bewegung“), u.a. mit Erkenntnisse der Hirnforschung, präsentiert im Kasten „Transfer ins Training“ (S. 34), etwa: Spaziergänge in den Pausen, Inhaltsvermittlung outdoor, räumliche Bewegungen, handlungsorientierte Aufgaben, Bewegungslernen, Energizer. Wobei nach meiner Erfahrung schon die Bewegung bei Gruppenarbeiten unterstützend wirken, etwa durch Raum- oder gar nur Positions-Wechsel. Die Autorin bringt all ihre Erfahrung mit der Suggestopädie ins Spiel und ihre Erkenntnisse aus professioneller Theater-Arbeit. So gibt es das Kapitel „Die wesentlichen Faktoren der Suggestopädie“ (S. 68ff.), in dem sie durchaus Position bezieht, um ihre Sicht der S. zu klären. Fünf Wirkfaktoren sind es: Rhythmisierung – Multisensorik – Suggestion und Desuggestion – Interaktion - Musik. Passt bestens zu den „aktivierenden Lehr- und Lernmethoden“, die GABAL e.V. auch im Namen trägt! Hmm, gerade Musik ist ja so ein Thema – und darauf geht Barbara Messer intensiv ein, wie auch auf die anderen Faktoren: „Musikeinsatz im Training“ (S. 114ff.), darin: Tabelle „Einsatzmöglichkeiten für Musik“, unterteilt in Phase und Art der Musik – sehr hilfreich, gerade für weniger Musische wie mich  … Überhaupt ist das Buch ein Füllhorn sofort übertragbarer und somit einsatzfähiger Methoden und Vorgehensweisen – in diesem Sinne absolut ein Workbook (wie die quadratischen Weiterbildungs-Bände bei beltz es ja allgemein sind). Als Klassiker der S. kommt auch das „Lernkonzert“ ins Spiel (S. 174ff.), mit quasi kompletter Regie-Anweisung – und auch „Das Museum“ (S. 191ff.), das ich selbst anwenden und erleben durfte, mit M+M: beeindruckend! Sie sehen schon, von den 45 angekündigten Methoden sind hier wenige genannt – das soll so sein. Schließlich soll noch Überraschendes bleiben … Schließlich gibt es auch noch das Kapitel „Beispielhafter Trainingsablauf“ für ein Führungskräfte-Training (S. 267ff.), eine wahre Handreichung! Nutzen Sie sie …


Memoria (Die Scriptum-Romane, Band 3)
Memoria (Die Scriptum-Romane, Band 3)
von Raymond Khoury
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gedanken? Gedenken?, 13. Februar 2013
Dieser Roman des inzwischen weit bekannten Autors steht in der Nachfolge von Scriptum", Dogma" und Immortalis", den ich übrigens besonders beeindruckend fand, auch der offenbar exzellenten Recherchen wegen. Das weckt schon einige Erwartungen. Und die werden erfüllt, allerdings erst spät in der Handlung. Die an sich spannend genug ist und action pur bietet - wahrhaft ein Thriller! Ureinwohner Mexikos, Schamanen und Drogen spielen zentrale Rollen. IM Fokus allerdings steht FBI-Agent Reilly, von wieder kehrenden Alpträumen eines früheren Einsatzes gequält, und sein plötzlich auftauchender Sohn Alex, von dem er nichts ahnt - bis ihn die damalige Partnerin in höchster Not anruft und die Verbindung (wieder) herstellt. Sie überlebt die Geschehnisse nicht - wird Reilly seinen Sohn schützen können, der zudem ab dem ersten Zusammentreffen deutlich Angst ihm gegenüber zeigt? Und was hat das Verschwinden diverser Wissenschaftler mit all dem zu tun, darunter: Neurobiologen ... Schließlich erweist sich, dass das frühere Geschehen noch viel mehr mit dem aktuellen zu tun hat, als eh schon rasch erkennbar wird: Ein Drogen-Boss mit Hang zu Traumreisen unter Drogeneinfluss, der eigentlich tot ist; FBI-ler der einen oder anderern Sorte (Korruption im Spiel?!); und was hat der Titel des Thrillers damit zu tun - stop - mehr wird nicht verraten: Lassen Sie sich also überraschen!


Der Leuchtturmwärter: Kriminalroman (Ein Falck-Hedström-Krimi, Band 7)
Der Leuchtturmwärter: Kriminalroman (Ein Falck-Hedström-Krimi, Band 7)
von Camilla Läckberg
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mystery? Thriller? Krimi? All-in-one ..., 13. Februar 2013
Ein Thriller, der (wieder) einmal die Grenzen von Genres auslotet: Hier ist ein moderner Krimi (Mord ...) eng verbunden mit einer eingekapselten Fantasy-Handlung". Die wiederum hüpft zwischen zwei Zeit-Ebenen, die eine 1870ff., die andere in der Jetztzeit. Das Schicksal von Personen ist zudem verknüpft durch die Kern-Thematik Gewalt in der Ehe". Und manch scheinbares Geschehen lässt sich natürlich psychologisch erklären. Für Nicht-Schweden kommt viel Einblick in Gesellschaft und Rechtswesen in Schweden dazu. Die auf den ersten Blick sich anbietende Lösung (Drogen-Milieu) verschwimmt bald im Verlauf der Handlung. Gleich zu Anfang deuten sich Auslöser und Tathergang der einen Tötung an - womit gleich klar werden könnte, wer Mats ermordet hat: Er ist die Person, an dem sich die Handlung entlang hangelt. Auch in diesem Schweden-Krimi" werden die Charaktere die handelnden Hauptpersonen ausgeleuchtet, Beziehungen ins Spiel gebracht. So etwa jene der Ehefrau des Kommissars mit ihrer Schwester, brüchig wegen eines Unfalls, aufgrund dessen die andere ihr Kind verloren hat. Sie, die Ehefrau, hat sie noch, die Zwillinge: Ein zusätzlicher Handlungsstrang, der zugleich Ansätze fürs Verständnis des hauptsächlichen bietet - besser: fürs Verstehen dafür, wie Menschen mit ihrer Situation umgehen, etwa auch mit Misshandlungen, die (meist) Frauen in einer Ehe erleiden. (N.B. lt. kürzlicher Zeitungsnachricht liege 1/3 der Fälle aufseiten der Frau als handelnder Person ...). So bleibt es nicht bei den angedeuteten Tötungen ... Auch weiter führend, was Kommunikations-Themen angeht, siehe etwa Patrik (ja, der Kommissar) im Gespräch mit seiner Kollegin Erica (S. 207): ... ich möchte es sie lieber direkt fragen. Da bekommt man die besseren Antworten ... Im Moment kommt er mir vor wie eine dieser lebensgroßen Pappfiguren, eindimensional und flach. Niemand scheint etwas über ihn gewusst zu haben, nicht einmal seine Eltern." Doch das hat letztlich seine Gründe, wie sich heraus stellt: Irgendwie Undercover, doch aus anderen Gründen ... Lassen Sie sich darauf ein!


Kapital: Roman
Kapital: Roman
von John Lanchester
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finanzkrise multiperspektivisch, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Kapital: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das ist fast schon Faction", eine Kombination aus Unterhaltungs- und Sachliteratur. Aufgearbeitet hat der Autor Geschehnisse und Folgen der Finanzkrise: Wie wird wer wofür verantwortlich gemacht und wer kann sich aus der Affäre und damit aus dem Geschäftsleben zurück ziehen? Subjektiv leiden gerade die Großverdiener am meisten unter Verlusten, während es dem kleinen Mann" nun noch übler geht ... In der Pepys Road im Londoner Süden leben vor allem zu Geld Gekommene - doch am Rande auch normale" Menschen, in der Melting-Pot-Mischung. Wer Migrations-Hintergrund mitbringt, kann dann schon mal in die Terrorismus-Mühle geraten und kommt nur mit viel Mühe wieder heraus. In die Konsum-Mühle ist Roger Yount mit seiner Familie geraten: Die Frau ist geradezu manische Käuferin, die Zeichen der Zeit aber gleich überhaupt nicht wahrnimmt. Und wenn dann aus erwarteten 1 Million Pfund Bonus ein solcher von gerade mal 30.000 wird, sind manche Pläne perdu. Doch auf der Suche nach Glück sind auch die anderen Bewohner der Pepys-Road, ob lange ansässig (der eher aussterbende Einwohner-Teil, im Sinne des Wortes ...) oder kurz dabei, wie etwa die senegalesische Fußballhoffnung Freddy Kamo mit Vater. Mitten in einer seiner Baustellen haust der polnische Handwerker Zbingniew, dessen Hang zu Frauen auch zu interessanten Verwicklungen führt - und Pläne auch bei ihm über den Haufen wirft. Und was steckt schließlich hinter den Nachrichten, die bald regelmäßig in den Briefkästen landet, in Form von Ansichtskarten, nämlich Ansichten des jeweiligen Hauses Wir wollen, was ihr habt."? Steckt vielleicht doch ein Künstler dahinter, der noch zu erwähnen wäre? Letztlich ist vieles anders, als man denkt - und kommt auch so daher. - Schön der Titel, der natürlich bewusst an Karl Marx erinnern soll, dessen Leben und Schreiben sich ebenfalls an Ort und Stelle des Romans ereignet hat: London. Finanz-Dreh- und Angelpunkt, ob nun ohne Shard oder neuerdings mit ihm ... Fast 700 Seiten voller Ironie und britischem Witz (ja, tatsächlich andeutungsweise schwarzem Humor). Ein Metropolen-Panorama hat ttt den Roman genannt, mit spöttischem, aber auch teilnahmsvollem Blick." (U4) Erzählt von einem, der einst in Hamburg geboren wurde, im Fernen Osten aufgewachsen ist, um schließlich in England zu landen, u.a. als Restaurant-Kritiker für den Observer: Sein scharfer Blick wird in diesem Opus Magnum gut erkennbar ... Mit viel Einblick in die Zentralen der Finanz-Transaktionen, ihr Manipulieren und Augenverschließen vor crucial moments, so lange alles gut geht. Doch, wehe sie sind los gelassen


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