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Rezensionen verfasst von
Dr. Rock "Alt-Rocker" (Weiden, Bayern)

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5 Original Albums
5 Original Albums
Wird angeboten von yeah-records
Preis: EUR 30,00

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine sehr gelungene Auswahl der 5 CDs für dieses Uriah Heep Box-Set !, 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: 5 Original Albums (Audio CD)
Dieses Box-Set von Uriah Heep enthält folgende 5 Alben:
1. Demons And Wizards (1972 - Sänger: David Byron)
2. The Magician's Birthday (1972 - Sänger: David Byron)
3. Fallen Angel (1978 - Sänger: John Lawton)
4. Abominog (1982 - Sänger: Peter Goalby)
5. Raging Silence (1989 - Sänger: Bernie Shaw)

Set dem Jahr 1970 haben Uriah Heep bis heute mittlerweile 23 Studio-Alben veröffentlicht. Die Besetzungswechsel bei dieser Band waren sehr zahlreich und der Gitarrist Mick Box ist das einzige verbliebene Original-Mitglied dieser Truppe. Er war vom ersten Tag an immer dabei und hat seit dem Ausstieg des Keyboarders und damaligen musikalischen Leaders Ken Hensley (1980) das Ruder bei Uriah Heep fest in der Hand.
Wer immer die Selektion gerade dieser 5 Uriah Heep-CDs für das Box-Set getroffen hat - mit dieser Person würde ich mich sehr gerne mal über die Auswahlkriterien unterhalten. Wahrscheinlich war hier die Vorgabe, mehr oder minder alle Schaffensphasen von Uriah Heep abzudecken. Aber warum man dann zwei Alben aus einem Jahr (1972) mit hergenommen hat, ist bei dieser Betrachtungsweise schon sehr merkwürdig.
"Demons And Wizards" und "The Magician's Birthday" gehören zu den anerkannten Klassikern unter den Uriah Heep-Veröffentlichungen. Beide Platten erschienen im Jahr 1972 und verkauften sich millionenfach ! Uriah Heep hatten den Anschluß zu den großen drei englischen Rock-Bands dieser Zeit (Purple / Sabbath / Led Zep) nun mehr oder minder geschafft (zumindest was die Verkaufszahlen anbelangte). Halten konnten sie diesen Level bei ihren weiteren LPs jedoch nicht mehr.
"Fallen Angel" (1978) war die dritte und letzte LP mit dem Sänger John Lawton, dem Nachfolger von David Byron. Von den 3 LPs, welche mit Lawton eingespielt wurden ("Firefly", "Innocent Victim" und eben "Fallen Angel") gilt für die meisten Heep-Fans die "Fallen Angel" als das schwächste Album. Ich sehe das übrigens genauso.
"Abominog" (1982) war dann das erste Uriah Heep-Album nach dem Ausstieg von Ken Hensley. Mit Peter Goalby hatte man wieder einen neuen Vokalisten in der Band. Diese LP zählt sicherlich mit zu den besseren Scheiben in der Diskografie von Uriah Heep.
Bei der "Raging Silence" (1989) gab dann Bernie Shaw seinen Einstand als Lead Singer von Uriah Heep. Für mich ist "Raging Silence" keine schlechte Platte, aber auch kein Überflieger. Bernie Shaw ist übrigens bis zum heutigen Tag der Heep-Sänger geblieben !

Fazit: Bei diesem Uriah Heep Box-Set würde ich die Bewertung "durchwachsen" für angebracht halten. Zwei Klassiker sind natürlich zu wenig für die Höchstwertung ! Da hätte man zumindest noch die "Salisbury" und die "Look At Yourself" (beide von 1971) mit dazunehmen müssen ! Und wenn schon eine LP aus der "Lawton-Phase" mit dabei sein muss, dann hätte ich mich für die "Firefly" entschieden.
Somit kann ich für dieses Box-Set maximal drei (3) Sterne vergeben !
Und für welche Käuferschicht diese Zusammenstellung eigentlich gemacht wurde erschliesst sich mir immer noch nicht !!!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2016 9:23 AM MEST


Live at Rockpalast (CD+Dvd)
Live at Rockpalast (CD+Dvd)
Preis: EUR 19,99

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Captain Speedfinger" (Alvin Lee) mit seiner Truppe "Live" im Rockpalast 1978 - Ein historisches Zeitdokument !!!, 1. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live at Rockpalast (CD+Dvd) (Audio CD)
Als das Kapitel "Ten Years After" im Jahr 1974 (vorerst) beendet wurde, schlug der Gitarrist und Sänger Alvin Lee bei seinen Solo-Aktivitäten zunächst einmal eine ganz andere musikalische Richtung ein. Erst im Jahr 1978 formierte er mit dem Bassisten Mick Hawksworth und dem Drummer Tom Compton wieder eine neue Band, nannte diese "Ten Years Later" und orientierte sich wieder verstärkt am Blues und Blues-Rock, wie er ihn auch mit seiner alten Band Ten Years After gespielt hatte. Im April 1978 erschien die erste LP dieses Trios mit dem Titel "Rocket Fuel". Und ca. 6 Monate später wurde die Truppe bereits als Headliner für einen Auftritt in der dritten Rocknacht des Rockpalast gebucht. Schon erstaunlich für eine Band, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur eine (1) LP aufzuweisen hatte. Aber der Name "Alvin Lee" stand und steht im Musik-Business stets für Qualität und die Rockpalast-Organisatoren waren sich bewusst, mit Alvin Lee und seiner Truppe in der Regel nichts falsch machen zu können. Dieses Konzert in der Essener Grugahalle vor 10000 Besuchern (und Millionen am Bildschirm) am 15./16. September 1978 wurde nun als Package (DVD und CD) von "Repertoire" veröffentlicht.
Bei diesem Konzert wurden von der aktuellen LP nur zwei Songs dargeboten, und zwar "Gonna Turn You On" (Opener) und "Ain't Nothing Shaking" (mit ausgiebigem Drum Solo). Bei dem Titel "Bass Boogie" konnte sich dann M. Hawksworth auf seinem Instrument austoben und "Hey Joe" (Klasse Version !) war eine Hommage von Alvin Lee an Jimi Hendrix. Mit den beiden Tracks "Help Me (Baby)" und natürlich "I'm Going Home" zollte Alvin Lee dann Tribut an seine glorreichen Ten Years After-Zeiten. Und mehr bekamen die Fernsehzuschauer damals auch nicht mehr zu sehen bzw. zu hören. Die Band spielte zwar noch einige Zugaben, die aber im TV nicht mehr übertragen wurden (angeblich aus Zeitgründen). Diese Zugaben ("Choo Choo Mama", "Rip It Up", "Sweet Little Sixteen" und "Roll Over Beethoven") sind nun auf der DVD/CD zu sehen bzw. zu hören. Wobei der Einstieg in den Song "Choo Choo Mama" sehr bemängelt werden muss, da hier auf der CD erst ab der Mitte des Songs ziemlich abrupt eingeblendet wird und der Titel dann natürlich mit einer Spieldauer von 1:54 Minuten sehr dürftig ausfällt ! Die restlichen drei Zugaben sind aber vollständig drauf.
Im Booklet wird Alvin Lee folgendermassen zitiert: "This was the best TV show I ever appeared in" ! Und ein weiterer Kommentar von ihm war auch: "I like the three-piece format. It keeps me busy and keeps me honest" !
Im darauffolgenden Jahr veröffentlichten Ten Years Later noch eine weitere LP ("Ride On" - eine Seite mit Studio-Songs, eine Seite mit Live-Versionen) und das war es dann auch schon wieder mit dieser Formation. 1989 kam es dann zu einer Ten Years After-Reunion im Original-Line Up. Daraus resultierte eine Studio-LP ("About Time") und eine Live-Scheibe ("Live in Nottingham 1990"). Dann widmete sich Alvin Lee wieder ausschließlich seiner Solo-Karriere. Ten Years After heuerten den Gitarristen Joe Gooch an und sind auch heute noch aktiv !
Fazit: Wer ein Fan von Alvin Lee ist, der muss sich dieses Rockpalast-Package zulegen ! Lee beweist wieder einmal eindrucksvoll, welch ein begnadeter Gitarrist er war. Die Art und Weise, wie Alvin Lee (und Rory Gallagher) den Blues und den Blues-Rock spielten und zelebrierten, hat mich (einen Fan der harten Mucke durch und durch) dieser Musik-Richtung näher gebracht und mir aufgezeigt, wo die eigentlichen Wurzeln des Hard Rock liegen.
Leider ist Alvin Lee im März 2013 unerwartet verstorben ! Mit ihm hat die Rock-Welt einen wahren und echten "Guitar Hero" verloren. Solche Gitarren-Hexer, wie Alvin Lee einer war, gibt es heutzutage kaum mehr ! Rest In Peace, Alvin !!!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 3:15 AM MEST


Mean Machine (+ 9 Bonus-Tracks / Digi-Pack)
Mean Machine (+ 9 Bonus-Tracks / Digi-Pack)

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neben dem Debut-Album die beste Scheibe von Lucifer's Friend ! - Hier wird nochmals der Rock-Hammer ausgepackt !, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
LUCIFER'S FRIEND (LF) war eine Rock Band aus der BRD, welche im Zeitraum von 1970-1981 insgesamt 8 LPs veröffentlichte. Auf den ersten 5 LPs agierte John Lawton als Vokalist der Band. Lawton war hauptberuflich Mitglied der "Les Humphries Singers", wo er bis zur abrupten Auflösung des "Multi-Kulti-Chores" gutes Geld verdiente. Bei LF lebte er seine Passion för harte Rock-Musik aus. Mehrere Bandmitglieder von LF waren wiederum fest bei der Big Band von James Last angestellt, wo sie ein geregeltes Einkommen hatten. Nur so konnten sich diese Musiker damals finanziell über Wasser halten. Da die LF-Musiker somit fest bei anderen Musik-Combos eingebunden waren, blieb es in der Regel nur bei der Veröffentlichung von LPs. Live-Auftritte von LF waren sehr selten und eine richtige Tournee kam so gut wie nie zustande. Heutzutage würde man LF als ein reines "Studio-Projekt" bezeichnen und nicht von einer Band im herkömmlichen Sinn sprechen.
Charakteristisch für LF war der Umstand, dass die Band bei jedem Album die musikalische Ausrichtung änderte. Dadurch wurde es natürlich auch enorm erschwert, sich eine stabile Fan-Basis zu schaffen. So richtig gerockt wurde eigentlich nur auf der Debut-LP "Lucifer's Friend" (1970) und dem Album "Mean Machine" (1981). Auf den 6 LPs, die dazwischen lagen, war von Progressiv, Psychedelic, Funk, Jazz-Rock, Fusion (mit Bläsern), Mainstream und Disco eigentlich alles vertreten. Und das ist genau der Grund, warum sich LF keine solide Fan-Basis schaffen konnten. Der eingefleischte Rock-Fan toleriert es einfach nicht, wenn eine Band bei jeder neuen Veröffentlichung ihren Musik-Stil ändert ! Wie bereits erwähnt: Sehr förderlich war dieser ewige Stil-Wechsel für die Karriere von LF mit Sicherheit nicht !
1976 wurde Lawton dann der neue Uriah Heep-Sänger, durfte aber nach 3 LPs und 3 Jahren Bandzugehörigkeit im Jahr 1979 (nach Streitigkeiten mit dem Bandleader Ken Hensley) schon wieder seinen Hut nehmen.
1981 war Lawton dann wieder bei LF tätig und die Band brachte mit "Mean Machine" eine richtig starke Hard-Rock-Scheibe auf den Markt. So vehement gerockt wie auf diesem Album hatten LF nicht mehr seit ihrer Debut-LP im Jahr 1970. Harte Rock-Musik war zu diesem Zeitpunkt wieder voll angesagt und die NWOBHM stand voll in ihrer Blüte dank Bands wie Judas Priest, Iron Maiden, Saxon, Def Leppard u.v.a. Ob dies jedoch der ausschlaggebende Punkt für LF war, mal wieder ein richtig hartes Rock-Album zu machen, entzieht sich meiner Kenntnis. Im Grunde ist das aber auch vollkommem egal.
Die LP-"Mean Machine" enthielt 10 Songs. Auf die nun vorliegende CD-Version hat man 9 Tracks mehr draufgepackt, so dass eine Spielzeit von über 84 Minuten erreicht wird (kein Witz !). Diese 9 Bonus Tracks (wobei es sich bei 3 Songs um Live-Aufnahmen handelt) stammen jedoch aus der Zeit, in der John Lawton nicht Mitglied bei LF war (1977-1980). Bei diesen Titeln ist der damalige LF-Sänger Mike Starrs am Mikro zu hören. Und die musikalische Stilrichtung der zusätzlichen Tracks auf dieser CD unterscheidet sich schon ziemlich von den ursprünglichen 10 Songs auf dem "Mean Machine"-Album.
Fazit: Für den Fan der harten Mucke kommen eigentlich nur zwei (2) Alben von "Lucifer's Friend" in Betracht, nämlich die Debut-LP/CD "Lucifer's Friend" und die "Mean Machine"-LP/CD. In alle anderen LF-Scheiben sollte man in jedem Fall zuerst einmal reinhören, ehe eine Anschaffung getätigt wird.
Die "Mean Machine"-CD erhält von mir jedenfalls 5 Sterne, weil es sich hier um eine äußerst geile Rock-Scheibe handelt und der Hard Rock-Liebhaber voll auf seine Kosten kommt. Die Bonus Tracks sind ein nettes Beiwerk, das man gerne mitnimmt.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 9, 2015 10:26 AM MEST


Lucifer's Friend
Lucifer's Friend
Preis: EUR 14,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Debut-Album von Lucifer's Friend mit John Lawton am Mikro ! - Diese Scheibe ist ein Klassiker des Hard Rock !, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lucifer's Friend (Audio CD)
LUCIFER'S FRIEND (LF) - eine Hard Rock Band aus der BRD mit einem englischen Sänger (John Lawton), der dann im Jahr 1976 die Nachfolge von David Byron bei Uriah Heep antreten sollte.
Das Debut-Album von LF wurde im November 1970 (!!!) eingespielt und beweist, dass auch eine deutsche Band zur damaligen Zeit mehr zu bieten hatte als das, was allgemein (sehr oft abschätzend) als "Krautrock" bezeichnet wurde ! Da die gute alte Hammond-Orgel neben der Gitarre als gleichberechtigtes Instrument eingesetzt wurde, kam der Sound von LF schon sehr nahe an Deep Purple und Uriah Heep heran. Auch die Songs der LP "Lucifer's Friend" hatten alle internationales Niveau und brauchten sich vor den Kompositionen der damaligen englischen Hard Rock-Elite (Led Zep, Purple, Heep, Sabbath) in keinster Weise verstecken. Der Track "Ride The Sky" (Opener der LP) hat absolutes Hitpotential und steht einem Song wie z.B. "Fireball" (von Purple) oder "Easy Living" (von Heep) in Nichts nach ! Auf der gesamten LF-LP wird durchgehend ausgezeichneter Hard Rock geboten und man erkennt sofort, dass die beteiligten Musiker ihr Handwerk voll und ganz beherrschen. Aber trotz all dieser positiven Aspekte war der Band kein besonders großer Erfolg beschieden.
Die persönliche Situation der Bandmitglieder von LF war Anfang der 70er Jahre schon als kurios zu bezeichnen. Der Sänger John Lawton war damals ein Mitglied der Les Humphries Singers. Bei den LHS verdiente er gutes Geld, mit der Band Lucifer's Friend ging er seinen eigentlichen musikalischen Vorlieben (= harte Rockmusik) nach. Mehrere Bandmitglieder von LF waren in den 70er Jahren fest bei der Big Band von James Last angestellt, wo sie ein geregeltes Einkommen hatten. Nur so konnten sich diese Musiker damals finanziell über Wasser halten.
Als dann 1976 der damalige Sänger David Byron bei Uriah Heep ausstieg bzw. gefeuert wurde, schlug die grosse Stunde von John Lawton. Er wurde der neue Uriah Heep-Sänger, durfte aber nach 3 LPs und 3 Jahren Bandzugehörigkeit im Jahr 1979 (nach Streitigkeiten mit dem Bandleader Ken Hensley) schon wieder seinen Hut nehmen. Danach machte er wieder eine LP mit Lucifer's Friend ("Mean Machine" - 1981), aber sehr lange dauerte diese Zusammenarbeit auch nicht. Im Jahr 1994 nahm Lawton dann nochmals eine CD mit Lucifer's Friend auf ("Sumo Grip"), aber von großem Erfolg war auch dieses Album nicht gekrönt. Soweit mir bekannt ist, war das dann bis heute das letzte Lebenszeichen von LF.
Aber mit ihrem Debut-Album von 1970 ist dieser Gruppe ein wahrer Klassiker gelungen, auch wenn die allermeisten Rock-Fans diese Tatsache nicht mitbekommen haben ! Meiner Meinung nach waren Lucifer's Friend später nie wieder so gut wie auf dieser ersten LP.
Mann - was war das damals (musikalisch gesehen) für eine geile Zeit !!!
Natürlich kommt hier nur die Höchstwertung in Frage !
Jeder Hard Rock-Fan, der auf die Mucke von Deep Purple und Uriah Heep (Anfang der 70er Jahre) steht, sollte diese LP/CD eigentlich in seiner Sammlung haben !
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 27, 2015 10:02 PM MEST


Sweet Originals
Sweet Originals
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 444,61

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alle 19 Sweet-Hits aus den Jahren 1971-1978 sind hier drauf !!! - Somit eine recht gute Compilation !, 14. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweet Originals (Audio CD)
In den Jahren 1971 - 1978 veröffentlichte die englische Glam-Rock-Band SWEET in der BRD insgesamt 19 Singles, welche mehr oder minder alle in die Hitparaden / Charts gelangten und dort in der Regel auf den vorderen Plätzen zu finden waren. Es begann 1971 mit dem Song "Funny Funny" und endete 1978 mit dem Titel "Love Is Like Oxygen". Dann war es aber vorbei mit den Charts-Erfolgen. Soweit mir bekannt ist, schaffte es keine weitere Sweet-Single mehr (und es gab schon noch einige), sich nach "Love Is Like Oxygen" in den Hitparaden zu platzieren.
Die Doppel-CD "Sweet Originals", welche insgesamt 37 Songs aufweist, deckt nun genau diese Schaffensperiode von Sweet ab. Es sind alle 19 Singles (A-Seiten) von 1971 - 1978 enthalten und auch der Titel "Rebel Rouser" ist mit drauf. Dieser Song ist angeblich 1974 als Single nur in Grossbritannien erschienen. In der BRD war dieser Titel als Single jedenfalls nicht zu bekommen und er tauchte auch nie in den deutschen Charts auf.Die restlichen Songs auf dieser Do-CD sind B-Seiten von Singles ("Done Me Wrong Alright", "Need A Lot Of Loving", "Rock & Roll Disgrace", etc.) oder Titel von den verschiedenen LPs, welche Sweet in dem besagten Zeitraum veröffentlicht haben ("The Man With The Golden Arm", "AC-DC", "4th Of July", "Live For Today", "Midnight To Daylight", etc.). Den letzten Song "Sweet & Foxy '98 Dance Mix" hätte man sich aber ruhig schenken können. Der hat mit der eigentlichen Musik von Sweet nichts zu tun. Für diese computergenerierten Dance-Mixes habe ich aber schon gar nichts übrig !
Auch den Aufdruck "The Best 37 Glam-Rock-Songs Ever" auf dem CD-Cover hätte man sich besser verkniffen ! Wer - bitteschön - legt den fest, welche die besten 37 Glam-Rock-Songs aller Zeiten sind ? Es gab in den 70er Jahren schon noch ein paar andere Bands, welche hervorragende Glam-Rock-Tracks geschrieben haben (z.B. Slade, T. Rex, Suzi Quatro - um nur einige zu nennen). Ein solches Statement ist einfach nur lächerlich und wird von den moisten Personen einfach nur als Anmaßung / Angeberei gesehen. Dieser Mist ist mit Sicherheit dem Hirn eines Angestellten der Plattenfirma entsprungen, der damit der Gruppe Sweet keinen guten Dienst erwiesen hat (so sehe ich das jedenfalls).
Jeder Sweet-Fan, der mehr oder minder nur an den Hits dieser Band interessiert ist, kann bei der Do-CD "Sweet Originals" bedenkenlos zugreifen. Wer aber mehr auf die Hard-Rock-Songs von Sweet steht (so wie ich), der sollte sich die CDs "Sweet Fanny Adams", "Desolation Boulevard", "Give Us A Wink" und "Off The Record" zulegen. Da wird dem Anhänger der harten Mucke geholfen, und zwar voll und ganz !
Wertung: 4 Sterne
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2015 7:29 PM CET


Collection
Collection
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 17,24

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Songs von SWEET im Zeitraum von 1974 - 1977 ! Auf dieser CD sind sowohl Hits wie auch harte Rock-Songs enthalten !!!, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Collection (Audio CD)
In den Jahren 1974 - 1977 erschienen die vier (4) meiner Meinung nach besten LPs der englischen "Glam-Rock-Band" Sweet. Dabei handelte es sich um:
1. Sweet Fanny Adams (1974)
2. Desolation Boulevard (1975)
3. Give Us A Wink (1976)
4. Off The Record (1977)
Im gleichen Zeitraum veröffentlichten Sweet insgesamt neun (9) Singles, welche sich in den Hitparaden/Charts der westlichen Länder stets gut positionieren konnten. Im Einzelnen waren das folgende Titel:
1974: Teenage Rampage / The Six Teens / Turn It Down
1975: Fox On The Run / Action
1976: The Lies In Your Eyes / Lost Angels
1977: Fever Of Love / Stairway To The Stars
Die Hits von 1974 waren noch vom Komponisten-Duo Chinn/Chapman geschrieben worden, welche seit 1971 für die A-Seiten aller Sweet-Singles verantwortlich waren. Ab 1975 (beginnend mit "Fox On The Run") erschienen dann nur noch Songs auf den Singles von Sweet, welche von der Band selbst komponiert worden waren. Die Gruppe hatte sich also freigeschwommen und konnte ihre Fans nun auch mit eigenem Material überzeugen !
Mitte der 90er Jahre wurde dann eine CD von Sweet veröffentlicht, welche den Titel "The Sweet Collection" trug. Dieses Album enthält insgesamt 19 Songs. Kurioserweise sind alle neun (9) Tracks der "Sweet Fanny Adams-LP" darunter. Weiterhin sind alle neun (9) Singles (A-Seiten), welche im Zeitraum von 1974 - 1977 erschienen sind, darauf zu finden. Dazu hat man noch den Song "Solid Gold Brass" (von der LP "Desolation Boulevard") mit draufgepackt.
Ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien die Titel für diese "Sweet Collection" ausgewählt wurden. Aber das ist auch nicht so wichtig.
Fakt ist jedenfalls, dass die Songs von "Sweet Fanny Adams" mit zum Besten gehören, was Sweet je publiziert haben. Hier wird Hard Rock der allerersten Güte geboten, und zwar durchgehend (bis auf den Cover-Song "Peppermint Twist", der schon immer irgendwie ein Fremdkörper auf dieser Scheibe gewesen ist). Bei "Solid Gold Brass" handelt es sich auch um einen Song der härteren Art. So klangen Sweet auf ihren LPs Mitte der 70er Jahre ! Hier wurde gerockt, und zwar ganz vehement ! Die Zeiten von "Funny, Funny", "Co-Co" und "Poppa Joe" waren (Gott sei Dank !) endgültig vorbei !
Wenn also jemand herausfinden möchte, welche Musik die Gruppe Sweet Mitte der 70er Jahre gespielt hat, dann ist er/sie mit dieser "Collection-CD" bestens bedient !
Grundsätzlich aber würde ich einem jeden Fan der harten Mucke empfehlen, sich die vier (4) oben aufgelisteten CDs von Sweet zuzulegen. Alle diese Silberlinge wurden mit zusätzlichen Songs versehen wie Singles (A&B-Seiten), Alternate Versions und Bonus Tracks. Da bekommt der Fan wirklich etwas für sein Geld, ohne Zweifel !
Ich halte diese "Sweet Collection" trotz der etwas befremdlichen Songauswahl schon für eine gelungene Veröffentlichung und gebe der CD 4 Sterne. Wer jedoch bereits die vier (4) oben angeführten Sweet-LPs/CDs besitzt, braucht diese CD nicht !
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2013 1:34 PM MEST


Motörhead
Motörhead
Preis: EUR 12,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das erste Lebenszeichen von Motörhead - Damals für viele ein Schock - Heute mittlerweile KULT !!!, 11. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Motörhead (Audio CD)
Wir schrieben das Jahr 1977 und ich las einen Bericht über eine neue englische Band, die sich den Namen "MOTÖRHEAD" zugelegt hatte. Die Art und Weise, wie dieser Artikel den Boss der Truppe (einen gewissen Lemmy Kilmister, vorher Bassist bei der Gruppe "Hawkwind") beschrieb und charakterisierte und die sehr abfälligen Bemerkungen über die "Musik" dieser Truppe machten mich doch sehr neugierig. Es war gar nicht so leicht, das selbst-betitelte Debüt-Album aufzutreiben, aber ich schaffte es. Als ich die LP auflegte und die ersten Takte des Songs "Motörhead" hörte, konnte ich kaum glauben, was da aus den Lautsprechern kam. Wer um alles in der Welt hatte dem Bassisten Lemmy eingeredet, dass er singen konnte ? Als "Gesang" in der herkömmlichen Art und Weise konnte man dieses "Knurren und Krächzen" bestimmt nicht bezeichnen ! Weiterhin fiel mir sofort auf, dass keiner der Musiker ein "Weltmeister auf seinem Instrument" war. Zu einem großen Teil klang das alles doch ziemlich holprig, was da von sich gegeben wurde. Auch die Produktion der LP war nicht das Gelbe vom Ei und sehr kritikwürdig ! Mann oh Mann - was hatte ich mir da nur gekauft ? Als ich die LP jedoch ein zweites mal auflegte und abspielte, änderte ich meine Meinung langsam aber stetig mehr und mehr zum Positiven und ich fand den Gesang und auch die einzelnen Songs eigentlich gar nicht mehr sooo übel. Auf jeden Fall wuchs die Klasse dieser LP, je öfter ich sie mir anhörte.
Leute - ihr müßt verstehen: Wir hatten 1977 und es gab bis dahin so etwas wie "MOTÖRHEAD" noch nicht ! Ich war damals echt der Auffassung, dass dies das Extremste ist, was der Hard Rock (der Begriff "Heavy Metal" war zu der Zeit noch nicht geläufig) zu bieten hat und dies auch nicht mehr getoppt werden könnte. Mann - was habe ich mich geirrt (im Nachhinein gesehen) ! Eines war für mich 1977 jedenfalls nicht absehbar, nämlich die Tatsache, dass es diese Band auch nach 36 Jahren noch geben wird und dass Motörhead im Laufe der Jahre einen enorm hohen Kult-Status erreichen werden. Mittlerweile gibt es unzählige Gruppen, welche die Musik von Motörhead als ihren größten Einfluß bezeichnen und Lemmy quasi als den "Godfather Of Hard & Heavy Music" verehren ! Und erlich gesagt - das ist er auch !
Auf der Debüt-LP "Motörhead" befanden sich nur 8 Titel und die Spielzeit war relativ kurz. Die CD-Version wurde um 5 Songs erweitert (u.a. mit dem ZZ Top-Cover "Beer Drinkers & Hell Raisers").
Anmerkung: Die LP "On Parole" enthält zwar ältere Aufnahmen als die Songs auf der "Motörhead", sie wurde aber erst 1980 veröffentlicht. Somit ist "Motörhead" definitiv das Debüt-Album der Band !
Wertung: Aufgrund des Kult-Status sowohl dieser LP/CD wie auch der Band selbst muß ich 4 Sterne hergeben. Die 5 Sterne-Bewertung ist anderen (noch besseren) Motörhead-Alben wie "Overkill", "Ace Of Spades", "No Sleep til Hammersmith" und "Bastards" vorbehalten ! LEMMY RULES !
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2013 1:37 PM MEST


Life in San Antonio
Life in San Antonio
Preis: EUR 17,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Live-Album der Kult-Band BUDGIE ! - Muß man unbedingt haben !!!, 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Life in San Antonio (Audio CD)
BUDGIE - eine Rock-Band aus Wales unter der Führung des Bassisten/Sängers Burke Shelley - veröffentlichte in den Jahren 1971 - 1978 insgesamt sieben (7) Studio-LPs und hatte mehr oder minder immer den Status einer Underground-Band, die es niemals so richtig bis nach oben schaffte. Aber dieser Gruppe gelang es trotzdem, sich mit ihren Alben eine zwar relativ überschaubare, aber umso treuere Fangemeinde zu erspielen. Ihre LP "Never Turn Your Back On A Friend" von 1973 gilt unter den Fans schon lange als Kult-Scheibe und enthält unter anderem den Song "Breadfan" (von Metallica gecovered), welcher sich zum Vorzeige-Titel von Budgie entwickelt hat. Da jedoch die Plattenverkäufe nicht so toll liefen und die Record Company "A&M" die Anzahl der abgesetzten LPs als nicht ausreichend genug ansah, kam es 1978 zu der prekären Situation, dass Budgie plötzlich ohne einen Platten-Deal dastanden.
Ende 1979 stiess dann der Gitarrist John "Big" Thomas zu der Band und die Gruppe erhielt beim kleinen Label "Active" einen neuen Plattenvertrag. In der Besetzung Burke Shelley (voc, b), John Thomas (g) und Steve Williams (dr) spielten Budgie im Jahr 1980 zunächst eine EP (4 Tracks) mit dem Titel "If Swallowed Do Not Induce Vomiting" ein und schob noch im gleichen Jahr die LP "Power Supply" nach. (Anmerkung: Auf die spätere CD-Version von "Power Supply" wurden die 4 Titel der EP dann mit draufgepackt).
Der Musikstil der Gruppe tendierte nun doch mehr in Richtung Heavy Metal und unterschied sich somit schon teils erheblich von ihrer früheren Mucke. Einige Fans konnten bzw. wollten diese musikalische Veränderung nicht mittragen und wandten sich von der Band ab. Aber es gab auch wiederum viele neue Supporter von Budgie, denen der straightere. härtere und direktere Stil der Band mehr zusagte als das "alte Zeug" der Gruppe. Und in England war die "New Wave Of British Heavy Metal" voll in ihrer Blüte, was wiederum für Budgie doch recht positive Auswirkungen hatte
In den beiden darauffolgenden Jahren erschienen dann noch die LPs "Nightflight" (1981) und "Deliver Us From Evil" (1982). Dann war aber zunächst einmal für eine sehr lange Zeit Schluß mit dem Release von neuem Material (die nächste Studio-CD sollte erst im Jahr 2006 - also 24 Jahre später - das Licht der Welt erblicken). Budgie gingen zwar noch hin und wieder auf Tour und spielten sporadisch auf einigen Festivals, aber die Gruppe verschwand mit der Zeit immer mehr in der Versenkung.
!998 kam dann eine Live-DoCD ("We Came, We Saw ...") auf den Markt, welche Songs von den Budgie-Gigs beim Reading Festival aus den Jahren 1980 und 1982 enthielt. Keine Ahnung, warum diese Live-DoCD so spat veröffentlicht wurde.
Und dann entdeckte ich im Jahr 2003 eine Budgie Live-CD mit dem Titel "Life In San Antonio". Ich studierte das Booklet dieser CD und erfuhr, dass es sich hier um den Live-Mitschnitt eines Budgie-Konzerts handelte, welches 2002 in San Antonio, Texas, stattgefunden hatte. Shelley und Williams gehörten immer noch zum Line-Up der Band, die Gitarre bediente nun ein Typ namens Andy Hart. Und als mir dann die Set-List dieses Konzertes ins Auge fiel, breitete sich ein großes Grinsen auf meinem Gesicht aus. Ein Budgie-Klassiker reihte sich an den anderen und die Ausgewogenheit der Songs sowohl aus den 70er wie auch aus den 80er Jahren war wirklich absolut gelungen.
Hier die Songs im Einzelnen:
1. Crime Against The Worl (von "Power Supply", 1980)
2. Melt The Ice Away (von "Impeckable", 1978)
3. Gunslinger (von "Power Supply", 1980)
4. Panzer Division Destroyed (von EP "If Swallowed Do Not Induce Vomiting", 1980)
5. I Turned To Stone (von "Nightflight", 1981)
6. Black Velvet Stallion (von "If I Were Britannia, ...", 1976)
7. Medley I:
a. In For The Kill (von "In For The Kill", 1974)
b. Rape Of The Locks (von "Budgie", 1971)
c. Guts (von "Budgie", 1971)
8. Breaking All The House Rules (von "Bandolier", 1975)
9. Zoom Club (von "In For The Kill", 1974)
10. Napoleon Bona Part 1 & 2 (von "Bandolier", 1975)
11. Wildfire (von EP "If Swallowed Do Not Induce Vomiting", 1980)
12. Medley II:
a. Breadfan (von "Never Turn Your Back On A Friend", 1973)
b. Nude Disintegrating Parachutist Woman (von "Budgie", 1971)

Selbstverständlich kaufte ich mir diese Live-CD von Budgie und schob diese sofort in meinen CD-Player, als ich zu Hause eintraf. Was mir da dann aus den Boxen entgegenschallte war Hard Rock / Heavy Metal der Güteklasse 1a. Der Sound war fantastisch und die Band spielte so verdammt tight und gut, dass es für einen "Alt-Rocker" wie mich die größte Freude war ! Endlich hatte ich das ultimative Live-Album von Budgie gefunden !!!
Diese Live-CD steht für mich auf der gleichen Stufe wie die Klassiker "Made In Japan" von Deep Purple, "Live And Dangerous" von Thin Lizzy, "Strangers In The Night" von UFO, "On Your Feet Or On Your Knees" von Blue Öyster Cult und viele andere mehr !
Bei der Bewertung gibt es für mich keine Frage: 5 Sterne ! Ich würde aber weitaus mehr vergeben, wenn das möglich ware !
An alle Fans von Budgie: Wenn ihr diese Live-CD nicht in eurer Sammlung habt, dann fehlt euch etwas ganz Essentielles !!! Also besorgt Euch das Ding !
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2013 11:33 AM MEST


We Came We Saw
We Came We Saw

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BUDGIE - Live At Reading 1980 & 1982 - Diese Band verdient den größten Respekt !!!, 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: We Came We Saw (Audio CD)
BUDGIE - eine Rock-Band aus Wales unter der Führung des Bassisten/Sängers Burke Shelley - veröffentlichte in den Jahren 1971 - 1978 insgesamt sieben (7) Studio-LPs und hatte mehr oder minder immer den Status einer Underground-Band, die es niemals so richtig bis nach oben schaffte. Aber dieser Gruppe gelang es trotzdem, sich mit ihren Alben eine zwar relativ überschaubare, aber umso treuere Fangemeinde zu erspielen. Ihre LP "Never Turn Your Back On A Friend" von 1973 gilt unter den Fans schon lange als Kult-Scheibe und enthält unter anderem den Song "Breadfan" (von Metallica gecovered), welcher sich zum Vorzeige-Titel von Budgie entwickelt hat. Da jedoch die Plattenverkäufe nicht so toll liefen und die Record Company "A&M" die Anzahl der abgesetzten LPs als nicht ausreichend genug ansah, kam es 1978 zu der prekären Situation, dass Budgie plötzlich ohne einen Platten-Deal dastanden.
Ende 1979 stieß dann der Gitarrist John "Big" Thomas zu der Band und die Gruppe erhielt beim kleinen "Active" Label einen neuen Plattenvertrag. In der Besetzung Burke Shelley (voc, b), John Thomas (g) und Steve Williams (dr) spielten Budgie im Jahr 1980 zunächst eine EP (4 Tracks) mit dem Titel "If Swallowed Do Not Induce Vomiting" ein und schob noch im gleichen Jahr die LP "Power Supply" nach. (Anmerkung: Auf die spätere CD-Version von "Power Supply" wurden die 4 Titel der EP dann mit draufgepackt).
Der Musikstil der Gruppe tendierte nun doch mehr in Richtung Heavy Metal und unterschied sich somit schon teils erheblich von ihrer früheren Mucke. Einige Fans konnten bzw. wollten diese musikalische Veränderung nicht mittragen und wandten sich von der Band ab. Aber es gab auch wiederum viele neue Supporter von Budgie, denen der straightere. härtere und direktere Stil der Band mehr zusagte als das "alte Zeug" der Gruppe. Und in England war die "New Wave Of British Heavy Metal" voll in ihrer Blüte, was wiederum für Budgie sehr positive Auswirkungen hatte.
Und so kam es dann auch, dass Budgie 1980 auf dem Reading Festival auftreten durften. Und auch zwei Jahre danach tauchten Budgie wieder im Billing dieses Festivals auf. Beide Gigs wurden mitgeschnitten, aber erst 1998 (also 18 bzw. 16 Jahre später) wurden diese Konzerte auf einer Live-DoCD mit dem Titel "We Came, We Saw ..." veröffentlicht.
CD1 enthält den Auftritt von 1980 mit insgesamt 7 Songs. Mit den 3 Titeln "Breaking All The House Rules", "Napoleon Bona Part 1 & 2" und "Breadfan" erweisen Budgie ihre Reminiszenz an die musikalische Vergangenheit der Band in den 70ern. Die restlichen 4 Stücke ("Crime Against The World", "Forearm Smash", "Wildfire" und "Panzer Division Destroyed") stammen von der EP bzw. dem "Power Supply"-Album aus dem Jahr 1980.
CD2 enthält dann folgerichtig den Auftritt von 1982 mit wiederum 7 Songs, wobei dieses mal keine Titel aus den 70er Jahren mehr gespielt wurden ! Die Stücke "Forearm Smash", "Crime Against The World" und "Panzer Division Destroyed" sind ja bereits Bestandteil der CD1. Die restlichen 4 Songs ("I Turned To Stone", "Truth Drug", "Superstar" und "She Used Me Up") stammen von den Budgie-LPs "Nightflight" (1981) und "Deliver Us From Evil" (1982).
Kurioserweise ist diese DoCD die erste offizielle Live-Veröffentlichung von Budgie. Warum der Release von "We Came, We Saw ..." aber erst so spät erfolgte, ist mir auch heute noch ein absolutes Rätsel. Die Konzerte wurden 1980 bzw. 1982 aufgezeichnet, aber erst im Jahr 1998 auf CD den Fans zugänglich gemacht ! Das verstehe wer will !

Ich möchte hier erwähnen, dass ich persönlich sehr auf die Musik von Budgie stehe. Und ich mache hier keinen Unterschied zwischen den Budgie-Songs aus den 70er und den 80er Jahren. Ich kann mit der Budgie-Mucke aus beiden Dekaden etwas anfangen !
Für mich ist die Live-DoCD "We Came, We Saw ..." von Budgie in jedem Fall ein 5-Sterne-Album, welches ich jedem Fan der harten Rock-Musik (egal ob Anhänger des Hard Rock oder des Heavy Metal) uneingeschränkt empfehlen kann !
Leute - tragt dazu bei, dass diese Band endlich die Anerkennung bekommt, welche sie bereits seit Jahrzehnten verdient hat !
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2013 1:42 PM MEST


Collection 79-87 (Remaster)
Collection 79-87 (Remaster)
Preis: EUR 15,00

5.0 von 5 Sternen SLADE in den 80ern - Auch zu dieser Zeit machten die ehemaligen "Glam-Rocker" noch sehr gute Musik !, 23. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Collection 79-87 (Remaster) (Audio CD)
Nachdem die Gruppe SLADE in den Jahren 1971 - 1976 einen Single Hit nach dem anderen verbuchen konnte und in Europa die Charts dominierte, ging der Erfolg ab 1977 doch vehement zurück und die Band musste weitaus kleinere Brötchen backen. Als dann die LP "Return To Base" (1979) immens floppte und wie Blei in den Regalen liegenblieb, dachten die Mitglieder von Slade sogar ans Aufhören. Ihr Manager Chas Chandler konnte die zerstrittenen Musiker dann doch nochmal überreden, im August 1980 beim Reading Festival aufzutreten (Ozzy Osbourne hatte kurzfristig abgesagt und die Veranstalter brauchten einen schnellen Ersatz). Und dieser Auftritt wurde zur Stunde der Wiedergeburt für Slade. Die Band kam bei den Festivalbesuchern so gut an, dass die vier Musiker danach die Entscheidung trafen, es in der Musikbranche nochmals zu versuchen und weiterzumachen.
Im Zeitraum von 1981 - 1987 veröffentlichten Slade dann insgesamt 5 Studio-LPs und ein (1) Live-Album. Mit Songs wie "We'll Bring The House Down", "Lock Up Your Daughters", "Run Runaway", "My Oh My' und "All Join Hands" gelang es Slade auch immer mal wieder, sich in den Charts zu platzieren, wenn auch nicht mehr auf den vordersten Positionen.
Die Doppel-CD "The Collection 79 - 87" deckt nun eben diese Schaffensperiode von Slade ab. Diese Do-CD enthält insgesamt 33 Songs, welche von den nachfolgend aufgelisteten Alben stammen:
We'll Bring The House Down (1981): 4 Titel
Till Deaf Do Us Part (1982): 4 Titel
Slade On Stage - Live ! (1982): 4 Titel
The Amazing Kamikaze Syndrome (1983): 6 Titel
Rogues Gallery (1985): 8 Titel
You Boyz Make Big Noize (1987): 7 Titel
Anmerkung: Einige der Songs auf dem 1981er Album "Well Bring The House Down" stammen von der erfolglosen "Retun To Base"-LP von 1979. Deshalb wurde bei dieser Collection auch die Zeitangabe "79 - 87" verwendet.
In den 70er Jahren zählten Slade noch zu den sog. "Glam-Rock Bands". Das änderte sich dann in den 80ern radikal. Slade entwickelten sich zu einer ausgezeichneten Live-Band und begeisterten ihr Publikum mit überwiegend harten und rockigen Tracks, überragenden Mitgröhl-Nummern und teilweise auch sehr guten Balladen. Die "Glitter and Glammer Times" waren endgültig vorbei. Dem Komponisten-Duo Lea/Holder gelang es immer wieder, eingängige und griffige Songs zu erschaffen, die bei den Slade-Fans auch entsprechend gut ankamen.
Aber Ende 1987 hatte Noddy Holder dann endgültig die Schnauze voll vom Musik-Business und er teilte seinen Bandkollegen mit, dass das "Kapitel Slade" für ihn beendet und abgeschlossen sei. Auch Jimmy Lea, der mehr als Produzent und Komponist für andere Künstler tätig sein wollte, warf das Handtuch und verließ zusammen mit Holder die Band. Die "Original-Slade" hatten somit aufgehört zu existieren !
Holder und Lea taten sich 1991 nochmals kurz zusammen und produzierten zwei Titel, welche unter dem Namen "Slade" veröffentlicht werden sollten. Der Song "Radio - Wall Of Sound" (gesungen von Lea) war ein typischer Slade-Stampfer mit einem Refrain von hohem Wiedererkennungswert. Beim zweiten Track "Universe" (gesungen von Holder) handelte es sich um eine wunderschöne Ballade. Beide Songs wurden zwar veröffentlicht, aber der Erfolg blieb aus. Und das war es dann auch endgültig für Holder und Lea. Ihre "Slade-Zeiten" waren damit definitiv vorbei. Und daran hat sich auch bis heute nichts geändert !
Wer sich also dafür interessiert, was Slade in den 80er Jahren musikalisch "verbrochen haben" (Achtung: Ironie !), der ist mit dieser Collection-DoCD bestens bedient ! Alle Fans, welche die Slade-Hits aus den 70er Jahren bevorzugen, sollten sich lieber eine der vielen Best Of- oder Greatest Hits-CDs der Band zulegen.
Wertung: 5 Sterne (weil Slade für mich eine der sympathischsten Bands der 70er und 80er Jahre waren).


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