Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17
Profil für Cavalorn > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Cavalorn
Top-Rezensenten Rang: 151.939
Hilfreiche Bewertungen: 578

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Cavalorn "Cavalorn"

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Assassin's Creed Unity - [Xbox One]
Assassin's Creed Unity - [Xbox One]
Wird angeboten von chicken-bay
Preis: EUR 18,60

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeisterung überwiegt den Frust, 8. Dezember 2014
Ja, im Prinzip ist es immer das gleiche: Klettern, Kisten finden und knacken, hier etwas klauen, dort jemanden töten und ab und an jemanden beschützen.
Wer Assassin’s Creed kauft, weiß was er bekommt! Aber warum regen sich dann so viele auf? Ich versuche dem mal auf den Grund zu gehen.

Die Serie

Da die Abläufe und die Steuerung in den Spielen der Serie im Prinzip immer ähnlich sind, lebt das Spiel vom Setting, von der Atmosphäre, der Spielwelt, den Städten.
Assassin’s Creed 3 hat mir nicht so gut gefallen, da es zu einem großen Teil in der Natur spielte, es ums Jagen ging und die Städte zu weitläufig waren. Die Häuser waren zu niedrig und die Straßen zu breit. Es war oft nicht möglich, die Stadt über die Dächer zu durchqueren. Außerdem gefiel es mir überhaupt nicht, die langweiligen und langatmigen Schiffs-Missionen zu spielen. Aus dem Grund bin ich zu Black Flag auch erstmals aus der Serie ausgestiegen, nachdem ich alle anderen Teile gespielt habe und habe es mir nicht zugelegt. Das Piraten-Setting sprach mich nicht an, ich werde es mir dennoch zukünftig als Budget-Titel holen.

Meine Favoriten der Serie sind AC 2 und Brotherhood, wegen der tollen Städte Florenz und Rom. Daher war ich auch voller Vorfreude, als es hieß, dass Unity in Paris zur Zeit der Französischen Revolution spielt. Endlich wieder eine tolle, große Stadt und keine weitläufigen Landschaften oder Meeres-Missionen!

Die Welt

Als ich das Spiel zum ersten Mal einlegte und Versailles gesehen habe und etwas später die riesige Menschenmenge vor dem perfekt modellierten Notre Dame sah, fiel mir glatt die Kinnlade runter. Noch nie habe ich in einem Spiel solche Menschenmassen gesehen! Jeder komplett individuell und unterschiedlich. Die Räumlichkeiten der Schlösser sind so prunk- und prachtvoll gestaltet, dass einem die Augen glänzen. So viele Details bei den Figuren und in der Architektur! Außerdem gibt es massenhaft offene Häuser, die wunderschön eingerichtet sind. Paris ist schlicht und einfach fantastisch, da kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben!
Die Atmosphäre gefällt mir genauso wie in den alten Florenz- und Rom-Spielen. Top!

Dass man im Vergleich zu AC3, Black Flag und Rogue auf weitläufige Landschaften verzichtet und sich „nur“ auf eine Stadt beschränkt ist absolut kein Nachteil, sondern für meinen Geschmack genau richtig. Es gibt auch so genug Abwechslung und die Stadt ist riesig. Es gibt Viertel in denen sich die prunkvollen, gut bewachten Adelshäuser und Paläste auftürmen. Im Norden gibt es Bereiche in denen ärmliche Holzbuden stehen und die Gerber in Flussarmen ihre Materialien färben. Im Südwesten gibt es weitläufige Parks und Grünanlagen. Alles ist dabei.

Die Story ist ok, aber darauf gehe ich nicht weiter ein, denn die spielt für mich in der Reihe meist nur die zweite Geige. Die Spielwelt ist der Star!

Missionen

Die Missionen sind abwechslungsreich und spannend. Es gibt wahnsinnig viel zu tun, um in der Story voran zu kommen, aber andererseits auch, um Geld zu verdienen und Kisten zu knacken, um Geld für bessere Ausrüstung zu verdienen, welches man in die Bewaffnung und bessere Ausrüstung steckt, beispielsweise bessere Hosen, Armschoner, Kapuzen, etc..
Auch Fähigkeiten, die in alten Teilen der Reihe standardmäßig vorhanden waren, muss man sich nach und nach erspielen, wie z.B. das Doppel-Attentat oder den Wurf bestimmter Bomben. Diese schaltet man mit Punkten frei, die man für die Erledigung von Story-Missionen erhält. Das hat mich anfangs geärgert, aber es motiviert andererseits dazu, seinen Assassinen aufzumotzen und immer besser zu werden.

Steuerung

Die Steuerung fühlt sich fast an wie immer. Allerdings gibt es hier zwei negative Punkte:
Zum einen kann man nicht mehr einfach von einer Häuserfassade (oder wo immer man gerade hängt) einfach in die entgegengesetzte Richtung wegspringen, sondern nur nach unten klettern oder sich nach oben vorarbeiten. Das Absteigen klappt nun übrigens hervorragend, denn es gibt jetzt einen separaten Knopf dafür und der Assassins sucht sich selbst geeignete Vorsprünge und schwingt elegant herab. Ich kann halt nur mittendrin nicht mehr den „Abgang“ per Sprung machen, was mich stört.
Der zweite negative Aspekt ist der Einstieg durch ein Fenster, wenn man an einer Fassade klettert. Ich weiß nicht, wie oft ich schon bei Verfolgungsjagden von der Hauswand runtergeschossen wurde, weil mein Assassine es nicht geschafft hat, durch ein Fenster zu klettern. Er klettert links vorbei, rechts vorbei, drüber, drunter, halt nur selten rein. Obwohl es auch hierfür eine extra Taste gibt. Scheint Arno oftmals nicht zu interessieren. Oftmals ärgerlich, aber zu verkraften.

Die Kampfsteuerung ist wie gehabt. Mit gutem Timing sind die Kämpfe meist kein Problem. Die ehemals übermächtigen Konterangriffe sind Geschichte, aber parieren kann man mit Gefühl sehr gut, um dann zum Gegenangriff überzugehen. Knifflig wird es lediglich, wenn Scharfschützen mit Gewehren oder einige Pistolenschützen in der Nähe sind. Denn man kann nur wenige Treffer einstecken, bevor man das Zeitliche segnet. Am besten immer einen Vorrat an Rauchbomben dabei haben, um die Sicht zu verschleiern.

Kommen wir nun zu den medial groß diskutierten Ärgernissen von Unity, welche die Fans der Reihe spalten.

Die Performance

Ich weiß nicht, ob ich ein Montagsprodukt im positiven Sinn erwischt habe, aber ich hatte in mehr als 25 Stunden nicht ein einziges Mal ein Ruckeln oder irgendwelche anderen Grafikfehler. Keine Figuren die in der Luft stehen oder keine Texturen haben (es kursieren ja Screenshots im Internet), keine unsichtbaren Wände oder Clipping Fehler. Kein Kantenflimmern, nichts dergleichen. Die Performance ist absolut einwandfrei! Selbst wenn ich durch Tausende von NPCs laufe, ist alles komplett flüssig dargestellt, was ich sehr beeindruckend finde.

Selbst wenn dem nicht so wäre, muss man sich entscheiden, was man lieber möchte: Eine vollgepackte Welt mit dichter Atmosphäre, tollen Texturen und Tausenden NPCs, in der es ab und an mal ruckelt oder lieber eine ruckelfreie Welt mit schlechteren Texturen, dünn bevölkert und weniger Brimborium? Ich würde mich für ersteres entscheiden!

Cross Merchandise-Kram

Der einzige Punkt, der mich zu Beginn wirklich auf die Palme gebracht hat! Ich kaufe mir ein Vollpreis-Spiel, stehe in Paris zur Zeit der Revolution vor einer Schatzkiste, die ich knacken will und dann plöppt ein Bildschirm auf, dass man diese Kiste nur öffnen könne, wenn man sich die Assassins Creed-App herunter lädt und dort Missionen spielt. Ein absolutes Unding! Unverschämt!
Dann die ständigen U-Play Hinweise und irgendwelche Helix-Points, die man kaufen kann. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das ist, hab mich nicht eine Sekunde damit beschäftigt.
Ich finde den Aufschrei aus der Community vollkommen berechtigt und hoffe, dass dieser dazu führt, dass Ubisoft künftig auf solchen Schnick-Schnack verzichtet! Ich habe mich zwischenzeitlich damit arrangiert, gewisse Kisten zu meiden und versuche mich nicht mehr zu ärgern.

Fazit

Wenn ich den Ärger über die Kisten vergesse und mich auf das Spiel einlasse, ist es für mich schlicht fantastisch! Die Atmosphäre ist genial! Noch nie sah man in einem Spiel so viele Menschen auf einmal! Die Stadt lebt und atmet und wirkt total authentisch. Das Open-World-Design wird durch Unity auf eine neue Ebene gehoben und das meine ich nicht nur für die Serie, sondern auch im Vergleich mit anderen Open-World-Titeln. Es gibt so viel zu tun und wird niemals langweilig.

Von Performance-Problemen merke ich nichts. Bei anderen scheint es sie wirklich zu geben. Ich sehe es positiv und freue mich darüber, dass Ubisoft aufgrund der Kritik den ersten DLC kostenlos zum Download gibt.

Einen Stern Abzug gibt es für den Schnickschnack mit der App und dem ganzen Begleitkram zu dem Ubisoft mich als Spieler zwingen will.
Wäre das nicht gewesen, gäbe es glatte 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 4, 2015 12:10 AM CET


Assassin's Creed Unity
Assassin's Creed Unity
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 11,27

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeisterung überwiegt den Ärger, 8. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Unity (Computerspiel)
Ja, im Prinzip ist es immer das gleiche: Klettern, Kisten finden und knacken, hier etwas klauen, dort jemanden töten und ab und an jemanden beschützen.
Wer Assassin’s Creed kauft, weiß was er bekommt! Aber warum regen sich dann so viele auf? Ich versuche dem mal auf den Grund zu gehen.

Die Serie

Da die Abläufe und die Steuerung in den Spielen der Serie im Prinzip immer ähnlich sind, lebt das Spiel vom Setting, von der Atmosphäre, der Spielwelt, den Städten.
Assassin’s Creed 3 hat mir nicht so gut gefallen, da es zu einem großen Teil in der Natur spielte, es ums Jagen ging und die Städte zu weitläufig waren. Die Häuser waren zu niedrig und die Straßen zu breit. Es war oft nicht möglich, die Stadt über die Dächer zu durchqueren. Außerdem gefiel es mir überhaupt nicht, die langweiligen und langatmigen Schiffs-Missionen zu spielen. Aus dem Grund bin ich zu Black Flag auch erstmals aus der Serie ausgestiegen, nachdem ich alle anderen Teile gespielt habe und habe es mir nicht zugelegt. Das Piraten-Setting sprach mich nicht an, ich werde es mir dennoch zukünftig als Budget-Titel holen.

Meine Favoriten der Serie sind AC 2 und Brotherhood, wegen der tollen Städte Florenz und Rom. Daher war ich auch voller Vorfreude, als es hieß, dass Unity in Paris zur Zeit der Französischen Revolution spielt. Endlich wieder eine tolle, große Stadt und keine weitläufigen Landschaften oder Meeres-Missionen!

Die Welt

Als ich das Spiel zum ersten Mal einlegte und Versailles gesehen habe und etwas später die riesige Menschenmenge vor dem perfekt modellierten Notre Dame sah, fiel mir glatt die Kinnlade runter. Noch nie habe ich in einem Spiel solche Menschenmassen gesehen! Jeder komplett individuell und unterschiedlich. Die Räumlichkeiten der Schlösser sind so prunk- und prachtvoll gestaltet, dass einem die Augen glänzen. So viele Details bei den Figuren und in der Architektur! Außerdem gibt es massenhaft offene Häuser, die wunderschön eingerichtet sind. Paris ist schlicht und einfach fantastisch, da kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben!
Die Atmosphäre gefällt mir genauso wie in den alten Florenz- und Rom-Spielen. Top!

Dass man im Vergleich zu AC3, Black Flag und Rogue auf weitläufige Landschaften verzichtet und sich „nur“ auf eine Stadt beschränkt ist absolut kein Nachteil, sondern für meinen Geschmack genau richtig. Es gibt auch so genug Abwechslung und die Stadt ist riesig. Es gibt Viertel in denen sich die prunkvollen, gut bewachten Adelshäuser und Paläste auftürmen. Im Norden gibt es Bereiche in denen ärmliche Holzbuden stehen und die Gerber in Flussarmen ihre Materialien färben. Im Südwesten gibt es weitläufige Parks und Grünanlagen. Alles ist dabei.

Die Story ist ok, aber darauf gehe ich nicht weiter ein, denn die spielt für mich in der Reihe meist nur die zweite Geige. Die Spielwelt ist der Star!

Missionen

Die Missionen sind abwechslungsreich und spannend. Es gibt wahnsinnig viel zu tun, um in der Story voran zu kommen, aber andererseits auch, um Geld zu verdienen und Kisten zu knacken, um Geld für bessere Ausrüstung zu verdienen, welches man in die Bewaffnung und bessere Ausrüstung steckt, beispielsweise bessere Hosen, Armschoner, Kapuzen, etc..
Auch Fähigkeiten, die in alten Teilen der Reihe standardmäßig vorhanden waren, muss man sich nach und nach erspielen, wie z.B. das Doppel-Attentat oder den Wurf bestimmter Bomben. Diese schaltet man mit Punkten frei, die man für die Erledigung von Story-Missionen erhält. Das hat mich anfangs geärgert, aber es motiviert andererseits dazu, seinen Assassinen aufzumotzen und immer besser zu werden.

Steuerung

Die Steuerung fühlt sich fast an wie immer. Allerdings gibt es hier zwei negative Punkte:
Zum einen kann man nicht mehr einfach von einer Häuserfassade (oder wo immer man gerade hängt) einfach in die entgegengesetzte Richtung wegspringen, sondern nur nach unten klettern oder sich nach oben vorarbeiten. Das Absteigen klappt nun übrigens hervorragend, denn es gibt jetzt einen separaten Knopf dafür und der Assassins sucht sich selbst geeignete Vorsprünge und schwingt elegant herab. Ich kann halt nur mittendrin nicht mehr den „Abgang“ per Sprung machen, was mich stört.
Der zweite negative Aspekt ist der Einstieg durch ein Fenster, wenn man an einer Fassade klettert. Ich weiß nicht, wie oft ich schon bei Verfolgungsjagden von der Hauswand runtergeschossen wurde, weil mein Assassine es nicht geschafft hat, durch ein Fenster zu klettern. Er klettert links vorbei, rechts vorbei, drüber, drunter, halt nur selten rein. Obwohl es auch hierfür eine extra Taste gibt. Scheint Arno oftmals nicht zu interessieren. Oftmals ärgerlich, aber zu verkraften.

Die Kampfsteuerung ist wie gehabt. Mit gutem Timing sind die Kämpfe meist kein Problem. Die ehemals übermächtigen Konterangriffe sind Geschichte, aber parieren kann man mit Gefühl sehr gut, um dann zum Gegenangriff überzugehen. Knifflig wird es lediglich, wenn Scharfschützen mit Gewehren oder einige Pistolenschützen in der Nähe sind. Denn man kann nur wenige Treffer einstecken, bevor man das Zeitliche segnet. Am besten immer einen Vorrat an Rauchbomben dabei haben, um die Sicht zu verschleiern.

Kommen wir nun zu den medial groß diskutierten Ärgernissen von Unity, welche die Fans der Reihe spalten.

Die Performance

Ich weiß nicht, ob ich ein Montagsprodukt im positiven Sinn erwischt habe, aber ich hatte in mehr als 25 Stunden nicht ein einziges Mal ein Ruckeln oder irgendwelche anderen Grafikfehler. Keine Figuren die in der Luft stehen oder keine Texturen haben (es kursieren ja Screenshots im Internet), keine unsichtbaren Wände oder Clipping Fehler. Kein Kantenflimmern, nichts dergleichen. Die Performance ist absolut einwandfrei! Selbst wenn ich durch Tausende von NPCs laufe, ist alles komplett flüssig dargestellt, was ich sehr beeindruckend finde.

Selbst wenn dem nicht so wäre, muss man sich entscheiden, was man lieber möchte: Eine vollgepackte Welt mit dichter Atmosphäre, tollen Texturen und Tausenden NPCs, in der es ab und an mal ruckelt oder lieber eine ruckelfreie Welt mit schlechteren Texturen, dünn bevölkert und weniger Brimborium? Ich würde mich für ersteres entscheiden!

Cross Merchandise-Kram

Der einzige Punkt, der mich zu Beginn wirklich auf die Palme gebracht hat! Ich kaufe mir ein Vollpreis-Spiel, stehe in Paris zur Zeit der Revolution vor einer Schatzkiste, die ich knacken will und dann plöppt ein Bildschirm auf, dass man diese Kiste nur öffnen könne, wenn man sich die Assassins Creed-App herunter lädt und dort Missionen spielt. Ein absolutes Unding! Unverschämt!
Dann die ständigen U-Play Hinweise und irgendwelche Helix-Points, die man kaufen kann. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das ist, hab mich nicht eine Sekunde damit beschäftigt.
Ich finde den Aufschrei aus der Community vollkommen berechtigt und hoffe, dass dieser dazu führt, dass Ubisoft künftig auf solchen Schnick-Schnack verzichtet! Ich habe mich zwischenzeitlich damit arrangiert, gewisse Kisten zu meiden und versuche mich nicht mehr zu ärgern.

Fazit

Wenn ich den Ärger über die Kisten vergesse und mich auf das Spiel einlasse, ist es für mich schlicht fantastisch! Die Atmosphäre ist genial! Noch nie sah man in einem Spiel so viele Menschen auf einmal! Die Stadt lebt und atmet und wirkt total authentisch. Das Open-World-Design wird durch Unity auf eine neue Ebene gehoben und das meine ich nicht nur für die Serie, sondern auch im Vergleich mit anderen Open-World-Titeln. Es gibt so viel zu tun und wird niemals langweilig.

Von Performance-Problemen merke ich nichts. Bei anderen scheint es sie wirklich zu geben. Ich sehe es positiv und freue mich darüber, dass Ubisoft aufgrund der Kritik den ersten DLC kostenlos zum Download gibt.

Einen Stern Abzug gibt es für den Schnickschnack mit der App und dem ganzen Begleitkram zu dem Ubisoft mich als Spieler zwingen will.
Wäre das nicht gewesen, gäbe es glatte 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2014 4:26 PM CET


Assassin's Creed Unity - [PlayStation 4]
Assassin's Creed Unity - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 25,95

20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeisterung überwiegt den Ärger, 8. Dezember 2014
Ja, im Prinzip ist es immer das gleiche: Klettern, Kisten finden und knacken, hier etwas klauen, dort jemanden töten und ab und an jemanden beschützen.
Wer Assassin’s Creed kauft, weiß was er bekommt! Aber warum regen sich dann so viele auf? Ich versuche dem mal auf den Grund zu gehen.

Die Serie

Da die Abläufe und die Steuerung in den Spielen der Serie im Prinzip immer ähnlich sind, lebt das Spiel vom Setting, von der Atmosphäre, der Spielwelt, den Städten.
Assassin’s Creed 3 hat mir nicht so gut gefallen, da es zu einem großen Teil in der Natur spielte, es ums Jagen ging und die Städte zu weitläufig waren. Die Häuser waren zu niedrig und die Straßen zu breit. Es war oft nicht möglich, die Stadt über die Dächer zu durchqueren. Außerdem gefiel es mir überhaupt nicht, die langweiligen und langatmigen Schiffs-Missionen zu spielen. Aus dem Grund bin ich zu Black Flag auch erstmals aus der Serie ausgestiegen, nachdem ich alle anderen Teile gespielt habe und habe es mir nicht zugelegt. Das Piraten-Setting sprach mich nicht an, ich werde es mir dennoch zukünftig als Budget-Titel holen.

Meine Favoriten der Serie sind AC 2 und Brotherhood, wegen der tollen Städte Florenz und Rom. Daher war ich auch voller Vorfreude, als es hieß, dass Unity in Paris zur Zeit der Französischen Revolution spielt. Endlich wieder eine tolle, große Stadt und keine weitläufigen Landschaften oder Meeres-Missionen!

Die Welt

Als ich das Spiel zum ersten Mal einlegte und Versailles gesehen habe und etwas später die riesige Menschenmenge vor dem perfekt modellierten Notre Dame sah, fiel mir glatt die Kinnlade runter. Noch nie habe ich in einem Spiel solche Menschenmassen gesehen! Jeder komplett individuell und unterschiedlich. Die Räumlichkeiten der Schlösser sind so prunk- und prachtvoll gestaltet, dass einem die Augen glänzen. So viele Details bei den Figuren und in der Architektur! Außerdem gibt es massenhaft offene Häuser, die wunderschön eingerichtet sind. Paris ist schlicht und einfach fantastisch, da kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben!
Die Atmosphäre gefällt mir genauso wie in den alten Florenz- und Rom-Spielen. Top!

Dass man im Vergleich zu AC3, Black Flag und Rogue auf weitläufige Landschaften verzichtet und sich „nur“ auf eine Stadt beschränkt ist absolut kein Nachteil, sondern für meinen Geschmack genau richtig. Es gibt auch so genug Abwechslung und die Stadt ist riesig. Es gibt Viertel in denen sich die prunkvollen, gut bewachten Adelshäuser und Paläste auftürmen. Im Norden gibt es Bereiche in denen ärmliche Holzbuden stehen und die Gerber in Flussarmen ihre Materialien färben. Im Südwesten gibt es weitläufige Parks und Grünanlagen. Alles ist dabei.

Die Story ist ok, aber darauf gehe ich nicht weiter ein, denn die spielt für mich in der Reihe meist nur die zweite Geige. Die Spielwelt ist der Star!

Missionen

Die Missionen sind abwechslungsreich und spannend. Es gibt wahnsinnig viel zu tun, um in der Story voran zu kommen, aber andererseits auch, um Geld zu verdienen und Kisten zu knacken, um Geld für bessere Ausrüstung zu verdienen, welches man in die Bewaffnung und bessere Ausrüstung steckt, beispielsweise bessere Hosen, Armschoner, Kapuzen, etc..

Auch Fähigkeiten, die in alten Teilen der Reihe standardmäßig vorhanden waren, muss man sich nach und nach erspielen, wie z.B. das Doppel-Attentat oder den Wurf bestimmter Bomben. Diese schaltet man mit Punkten frei, die man für die Erledigung von Story-Missionen erhält. Das hat mich anfangs geärgert, aber es motiviert andererseits dazu, seinen Assassinen aufzumotzen und immer besser zu werden.

Man kann Bars kaufen und sein Hauptquartier einrichten, um sich ein gewisses regelmäßiges Einkommen zu sichern, was wichtig ist, denn gute Ausrüstung ist teuer!

Steuerung

Die Steuerung fühlt sich fast an wie immer. Allerdings gibt es hier zwei negative Punkte:
Zum einen kann man nicht mehr einfach von einer Häuserfassade (oder wo immer man gerade hängt) einfach in die entgegengesetzte Richtung wegspringen, sondern nur nach unten klettern oder sich nach oben vorarbeiten. Das Absteigen klappt nun übrigens hervorragend, denn es gibt jetzt einen separaten Knopf dafür und der Assassins sucht sich selbst geeignete Vorsprünge und schwingt elegant herab. Ich kann halt nur mittendrin nicht mehr den „Abgang“ per Sprung machen, was mich stört.
Der zweite negative Aspekt ist der Einstieg durch ein Fenster, wenn man an einer Fassade klettert. Ich weiß nicht, wie oft ich schon bei Verfolgungsjagden von der Hauswand runtergeschossen wurde, weil mein Assassine es nicht geschafft hat, durch ein Fenster zu klettern. Er klettert links vorbei, rechts vorbei, drüber, drunter, halt nur selten rein. Obwohl es auch hierfür eine extra Taste gibt. Scheint Arno oftmals nicht zu interessieren. Oftmals ärgerlich, aber zu verkraften.

Die Kampfsteuerung ist wie gehabt. Mit gutem Timing sind die Kämpfe meist kein Problem. Die ehemals übermächtigen Konterangriffe sind Geschichte, aber parieren kann man mit Gefühl sehr gut, um dann zum Gegenangriff überzugehen. Knifflig wird es lediglich, wenn Scharfschützen mit Gewehren oder einige Pistolenschützen in der Nähe sind. Denn man kann nur wenige Treffer einstecken, bevor man das Zeitliche segnet. Am besten immer einen Vorrat an Rauchbomben dabei haben, um die Sicht zu verschleiern.

Kommen wir nun zu den medial groß diskutierten Ärgernissen von Unity, welche die Fans der Reihe spalten.

Die Performance

Ich weiß nicht, ob ich ein Montagsprodukt im positiven Sinn erwischt habe, aber ich hatte in mehr als 25 Stunden nicht ein einziges Mal ein Ruckeln oder irgendwelche anderen Grafikfehler. Keine Figuren die in der Luft stehen oder keine Texturen haben (es kursieren ja Screenshots im Internet), keine unsichtbaren Wände oder Clipping Fehler. Kein Kantenflimmern, nichts dergleichen. Die Performance ist absolut einwandfrei! Selbst wenn ich durch Tausende von NPCs laufe, ist alles komplett flüssig dargestellt, was ich sehr beeindruckend finde.

Selbst wenn dem nicht so wäre, muss man sich entscheiden, was man lieber möchte: Eine vollgepackte Welt mit dichter Atmosphäre, tollen Texturen und Tausenden NPCs, in der es ab und an mal ruckelt oder lieber eine ruckelfreie Welt mit schlechteren Texturen, dünn bevölkert und weniger Brimborium? Ich würde mich für ersteres entscheiden!

Cross Merchandise-Kram

Der einzige Punkt, der mich zu Beginn wirklich auf die Palme gebracht hat! Ich kaufe mir ein Vollpreis-Spiel, stehe in Paris zur Zeit der Revolution vor einer Schatzkiste, die ich knacken will und dann plöppt ein Bildschirm auf, dass man diese Kiste nur öffnen könne, wenn man sich die Assassins Creed-App herunter lädt und dort Missionen spielt. Ein absolutes Unding! Unverschämt!
Dann die ständigen U-Play Hinweise und irgendwelche Helix-Points, die man kaufen kann. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das ist, hab mich nicht eine Sekunde damit beschäftigt.
Ich finde den Aufschrei aus der Community vollkommen berechtigt und hoffe, dass dieser dazu führt, dass Ubisoft künftig auf solchen Schnick-Schnack verzichtet! Ich habe mich zwischenzeitlich damit arrangiert, gewisse Kisten zu meiden und versuche mich nicht mehr zu ärgern.

Fazit

Wenn ich den Ärger über die Kisten vergesse und mich auf das Spiel einlasse, ist es für mich schlicht fantastisch! Die Atmosphäre ist genial! Noch nie sah man in einem Spiel so viele Menschen auf einmal! Die Stadt lebt und atmet und wirkt total authentisch. Das Open-World-Design wird durch Unity auf eine neue Ebene gehoben und das meine ich nicht nur für die Serie, sondern auch im Vergleich mit anderen Open-World-Titeln. Es gibt so viel zu tun und wird niemals langweilig.

Von Performance-Problemen merke ich nichts. Bei anderen scheint es sie wirklich zu geben. Ich sehe es positiv und freue mich darüber, dass Ubisoft aufgrund der Kritik den ersten DLC kostenlos zum Download gibt.

Einen Stern Abzug gibt es für den Schnickschnack mit der App und dem ganzen Begleitkram zu dem Ubisoft mich als Spieler zwingen will.
Wäre das nicht gewesen, gäbe es glatte 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2014 7:40 PM CET


Sennheiser OMX185 In-Ear-Kopfhörer (122dB, 3,5mm Klinkenstecker) schwarz
Sennheiser OMX185 In-Ear-Kopfhörer (122dB, 3,5mm Klinkenstecker) schwarz

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 6 Jahren intensiver Nutzung haben meine geliebten Nike Headphones ihren Geist aufgegeben und neue Kopfhörer fürs Joggen und Rad fahren mussten her. Leider gibt es die Nike Headphones nicht mehr.
Ich habe schon einige Kopfhörer ausprobiert, aber entweder ist der Klang katastrophal oder aber der Halt im Ohr.

In-ear-Kopfhörer kommen für mich nicht in Frage, da sie die Umweltgeräusche abschotten, was einerseits auf dem Fahrrad wirklich gefährlich ist und andererseits fühle ich mich dann immer, als hätte ich einen Waschlappen auf dem Ohr. Mag das Gefühl nicht. Außerdem gibt das Kabel beim Joggen Erschütterungsgeräusche direkt weiter und beim Laufen meint man (vom Klang her) ein Metallrohr im Ohr zu haben auf das ständig jemand einschlägt.

Nun habe ich mir gedacht Sennheiser birgt für Qualität und habe mir die Sennheiser OMX185 zugelegt.

Der Klang ist für kleine Kopfhörer wirklich sehr gut. Noch nie hatte ich das Gefühl bei dieser Art Kopfhörer wirklich so etwas wie einen Bass zu hören, bis zu den Sennheiser OMX185. Natürlich nicht vergleichbar mit großen Kopfhörern, aber immerhin…
Außerdem ist ein klitzekleiner Lautstärkeschieber am Kabel vorhanden. Sehr gut!

Aber der Halt ist für mich ziemlich unbefriedigend. Saßen meine alten Nike-Hörer noch bombenfest, so ist der Bügel der Sennheiser recht lasch und gibt nach einiger Zeit nach. Der Kopfhörer ist so groß, dass er in meinem Ohr nirgendwo reinpasst und daher keinen Halt findet. Er liegt einfach lose auf dem Ohr und ich hab nicht unbedingt kleine Ohren, sondern normale Männerohren würde ich sagen. So fliegen mir die Dinger beim Laufen alle 5 min. von den Ohren.
Außerdem fehlt ein kleiner Clip, um die Kopfhörer am T-Shirt oder der Jacke zu befestigen.

Fazit: Klang hui – Halt pfui! (Zumindest bei meinen Ohren)


Elite Balance Pad blue 45x38x6cm - Koordinationsmatte inkl. Bad Company Logo
Elite Balance Pad blue 45x38x6cm - Koordinationsmatte inkl. Bad Company Logo
Wird angeboten von Bad-Company GmbH & Co. KG
Preis: EUR 29,90

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich möchte es nicht mehr missen!, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich leide unter einem Knorpelschaden in meinem rechten Knie und habe Krankengymnastik zum Wiederaufbau der Muskulatur verschrieben bekommen. Dort führte ich Gleichgewichtsübungen, Kniebeugen, etc. durch, zunächst auf dem Fußboden und im späteren Verlauf dann auf einer solchen Matte.

Der Unterschied ist enorm. Die Muskulatur arbeitet viel mehr, um die Unebenheiten, die durch den unsicheren Stand auf der Matte entstehen, auszugleichen. Der Effekt ist, dass man schneller schwere Beine und Muskelkater bekommt, also eine höhere Trainingsintensität und -effektivität in kürzerer Zeit.

Eine solche Matte wollte ich auch zu Hause haben und habe mich für das Elite Balance Pad wegen der guten Größe und des Preises entschieden. Ich bin begeistert. Das Pad ist besser als das, das ich in der Krankengymnastik genutzt habe. Ich habe es seit 2 Monaten in täglicher Benutzung, barfuß und manchmal mit Schuhen. Ich kann nicht bestätigen, dass es ein „Schmutzmagnet“ ist. Im Gegenteil bin ich eher oft verwundert, wie sauber die Matte ist. Notfalls kann man sie einfach abduschen.

Nach der Benutzung geht die Matte immer sofort wieder in die Ausgangslage, es bleiben keine Druckstellen oder Vertiefungen zurück. Und man sinkt wirklich tief in die Matte hinein.

Die Matte ist leicht angeraut, damit sie einen festen Stand gibt und auf dem Untergrund nicht wegrutscht.

Mir hat diese Matte enorm geholfen. Qualität und Preis sind top!
Ich würde sie sofort wieder kaufen.


Teufelsfrucht: Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers erster Fall (Die Xavier-Kieffer-Krimis)
Teufelsfrucht: Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers erster Fall (Die Xavier-Kieffer-Krimis)
von Tom Hillenbrand
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr unterhaltsames gutes Buch... wenn auch kein überragender Krimi., 25. Juni 2013
Ich bin begeisterter Hobbykoch, aber kein Krimi-Leser.
In einer Radiosendung habe ich einen Bericht über dieses Buch gehört und dass der Autor eigentlich ein Sachbuch über Lebensmittelskandale verfassen wollte, aber sich dachte, dass dies wahrscheinlich kaum jemanden interessiere bei den ganzen Lebensmittelskandalen über die täglich und Tausendfach berichtet wird und seine Erkenntnisse daher in einen Krimi-Roman gepackt hat. Sozusagen ein Light-Krimi, ein Krimi mit Lerninhalten oder ein Sachbuch mit Handlung - wie man will.

Ich jedenfalls bin begeistert und habe genau das bekommen, was ich erwartet und auch gewünscht habe. Ein höchstinteressanter Blick hinter die Kulissen von Sterneküchen, gutbürgerlichen Gasthöfen, Lebensmittelkonzernen, etwas EU-Kritik und das ganze gepresst in die Form eines sehr kurzweiligen, unterhaltsamen Krimis. Dazu noch ein kleiner Reiseführer über Luxemburg.

Nun bin ich - wie erwähnt - kein Krimi-Leser, aber dennoch denke ich, dass die Rahmenhandlung schon etwas einfach gestrickt ist. Es geschehen keine großartig unerwarteten Ereignisse oder Überraschungsmomente, vielmehr ermittelt Restaurant-Chef Kieffer sehr linear von Ereignis zu Ereignis. Die grauen Zellen werden nicht übermäßig strapaziert bei dieser leichten Lektüre, aber das ist genau richtig. Es gibt bessere Krimis und es gibt bessere Sachbücher, aber diese Kombination ist für mich wirklich perfekt und ich habe Appetit auf mehr, genau so, wie ich übrigens während des Lesens immer ein leichtes Hungergefühl bekam, weil ständig über leckere Gerichte gesprochen wird und häufig in Küchen ermittelt wird.

Die Sprache ist sehr leicht und verständlich - bis auf die vielen französichen, luxemburgischen und argentinischen Begriffe und Redewendungen, die leider oftmals auch nicht übersetzt werden, aber vom Sinn her meist interpretiert werden können.
Ich habe das Buch an drei freien Tagen verschlungen, was für mich außergewöhnlich ist. Das zweite Buch liegt bereits vor mir und wartet darauf gelesen zu werden. Darüber hinaus ist vor 5 Tagen der dritte "Kieffer" erschienen.

Ich freue mich auf weitere Spannung, gastronomische und lukullische Hintergrundinfos, Reiseberichte und leckere Gerichte mit Xavier Kieffer!!!


Baphomets Fluch
Baphomets Fluch
Wird angeboten von marion10020
Preis: EUR 29,89

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - auch nach 17 Jahren (!!!) noch prima spielbar, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Baphomets Fluch (Computerspiel)
Ich habe dieses Spiel damals geliebt und als Schüler auf einem riesigen Röhren-Monitor gespielt.
Dann habe ich etwas getan, was ich vorher und auch danach - mit Ausnahme von Gothic 2 - noch nie getan habe: Ich habe das Spiel über Jahre hinweg immer mal wieder installiert und durchgespielt.

Nun habe ich das Spiel im Android-Shop wieder gesehen und als App runtergeladen.
Was soll ich sagen? Es hat mich wieder sofort eingefangen mit seiner Atmosphäre!

Es handelt sich um ein klassisches Point-and-click-Adventure mit schön gezeichneten Hintergründen im Stile der großen Monkey Island, Grim Fandango, etc.. Der Schauplatz ist Paris. Der Amerikaner George Stubbart und die Französin Nico werden beide jeweils an getrennten Schauplätzen Zeuge eines Mordes, jeweils verübt von einem Clown. Bei den Ermittlungen auf eigene Faust laufen sich die beiden über den Weg und beschließen gemeinsam zu ermitteln. Nun steuert man abwechselnd Nico oder George und verfolgt die Spuren des Mörders.

Auch wenn der Sound für heutige Verhältnisse klingt, als hätte man einen nassen Waschlappen auf dem Ohr, sind die Synchronisation und auch die Musikkompositionen wirklich sehr gut! Nico wird gesprochen von Franziska Pigulla. Sie ist bekannt als Sprecherin von Galileo bei Pro7, aus Akte X und den John Sinclair-Hörspielen. Ich mag diese angenehme Stimme sehr gerne. Ebenso angenehm und verspielt ist die Stimme von George. Er wird gesprochen von Alexander Schottky.
Die ironischen, witzigen Dialoge sind in meinen Augen der Hauptpluspunkt von Baphomets Fluch. Die Art und Weise wie sich die Personen gegenseitig angehen, foppen, anflirten, etc. sind wirklich sehr amüsant und unterhaltsam. Auch sehr witzig sind die Kommentare an den Spieler, wenn dieser versucht, Gegenstände zu kombinieren, die man nicht kombinieren kann oder generell falsche Entscheidungen trifft.

Wenn man bedenkt, dass dieser Titel aus 1996 stammt und schon 17 Jahre auf dem Buckel hat (!!!), kann man sagen, dass er unfassbar gut gealtert ist! Ich kenne kein anderes so altes Spiel, dass man sich heutzutage noch freiwillig antun würde!

Für mich persönlich ist das Spiel ein absoluter Klassiker und weckt nostalgische Gefühle. Es ist zeitlos und begeistert durch seine Verschwörungsgeschichte und nicht durch Effekthascherei.
Wer die Möglichkeit hat, auf welcher Plattform auch immer, dieses Spiel zu spielen und sich gerne Zeit nimmt für eine Geschichte, sollte dies auf jeden Fall tun! Ansonsten verpasst man etwas!


Downton Abbey - Staffel 1 [3 DVDs]
Downton Abbey - Staffel 1 [3 DVDs]
DVD ~ Elizabeth McGovern
Preis: EUR 12,86

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Zeitreise zum Beginn des letzten Jahrhunderts, 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Downton Abbey - Staffel 1 [3 DVDs] (DVD)
Downton Abbey ist eine Fernseh-Serie mit opulenten Kostümen und einer überragenden Ausstattung. Die Serie wurde im Highclere Castle in Hampshire gedreht, das original im Stil der damaligen Zeit belassen wurde. Ein solches Bühnenbild hätte man vom Budget her niemals errichten können.
Der Drehort dieses Schlosses trägt die ganze Serie und wirkt wie ein eigener Charakter. Denn es ist faszinierend zu sehen, dass in diesem einen Hause verschiedene Kosmen existieren. Die luxuriösen Zimmer und Etagen nur für die Adligen und die Elite, der einfache Wohntrakt für die Unmenge an Bediensteten unter dem Dach und die Arbeitsräume und die Küche im Keller in die sich der Herr des Hauses niemals verirren würde.

Ich bin an Geschichte interessiert und fand die Schilderungen des Alltags dieser Zeit und das Leben einer Dienerin (Ethel Williams) durch „Sturz der Titanen“ von Ken Follett bereits sehr interessant.
In Downton Abbey wird nicht nur der Gegensatz zwischen Adligen und Bediensteten der Unterschicht hervorragend gezeichnet und dargestellt, sondern auch der Unterschied der Ranghöhe innerhalb der Dienerschaft. Z.B., dass die Küchenhilfe in der Hierarchie ganz unten steht und NIEMALS das von ihr gekochte Essen in den Essenssaal bringen dürfte, dass der erste Butler der uneingeschränkte Chef der Bediensteten ist, dass Frauen und Männer in getrennten Trakten wohnen und nur der erste Butler oder die erste Dienerin die Verbindungstüre öffnen dürfen, u.s.w.. Auch, dass das Personal quasi in einer Art Zölibat lebt, denn sie wohnen in dem Haus ihrer Arbeitgeber und stehen diesen rund um die Uhr zur Verfügung und können sich daher nicht an einen Partner binden. Daher sieht das Personal die Familie für die es arbeitet und das Schloss in dem es lebt, ein Stück weit als eigenes Zuhause an.
Dies ist ein Leben voller Entbehrungen, denn sie bekommen stündlich unvorstellbaren Reichtum, feinste Speisen und Luxus vorgeführt, dürfen diesen jedoch niemals für sich beanspruchen oder nutzen, was ein hohes Maß an Selbstdisziplin erfordert und was Grundlage für das ein oder andere Problem der einzelnen Darsteller der Serie ist.

Auf der anderen Seite steht der Adel, bei dem man sich zwangsläufig fragen muss, wie sie den Tag eigentlich rumbekommen? Sie schlafen lange, werden angekleidet, frühstücken, gehen spazieren, essen zu Mittag, machen ein Mittagsschläfchen, werden zum Abendessen angekleidet, philosophieren im Salon und gehen wieder schlafen. Nicht sehr erfüllend. Ihre Probleme liegen generell darin ein adäquates Bild ihres Standes abzugeben, ihre Töchter zu verheiraten und hier im Speziellen das Erbe zusammen zu halten.

Es wird aber glücklicherweise nicht ein schwarz-weiß Bild zwischen den armen, lieben Bediensteten und den unsympathischen, versnobten Adligen geschildert, sondern die Sympathien sind weit verteilt. Die Adligen haben teilweise ein sehr inniges, wenn auch äußerlich stets distanziertes – Verhältnis zu den Bediensteten, die sie teilweise bereits seit Geburt kennen. So interessiert sich die Adelsfamilie der Crawleys auch immer für die Belange und Probleme ihrer Dienerschaft und versucht zu helfen.

Die Serie zeichnet ein wunderbar detailliertes Bild dieser Zeit und man bekommt ein wirkliches Verständnis für das Zusammenleben dieser verschiedensten Charaktere, allerdings wurde dabei ein wenig versäumt, eine spannende Geschichte zu erzählen und einen roten Faden zu spinnen, der einen wirklich eintauchen lässt in die Serie.
So kommen sehr häufig Situationen vor, wo man sich hinterher fragt, was das jetzt sollte oder was uns der Autor/Regisseur damit sagen wollte?
Z.B. gibt es eine Szene in der ein Küchenmädchen einen Topf mit einem weißen Pulver, das zur Reinigung von Kochtöpfen dient, in der Küche abstellt und ein Diener diesen Topf als Salz ansieht und ihn in den Essenssaal trägt. Dramatische Musik, Panik, man denkt jemand vergiftet sich, aber dann tauscht der Diener die Töpfe einfach seelenruhig aus und fertig.
In einer Folge trifft sich die erste Dienerin auf dem Jahrmarkt mit einem Mann. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann ihr früher einen Heiratsantrag gemacht hat und sie immer noch will. Plötzlich grübelt die Dienerin hin und her, ob sie den Mann heiraten und Downton Abbey verlassen soll oder nicht. Zuvor wurde aber nie ein Gewissenskonflikt der Dienerin angedeutet, auch danach spielt er nie mehr eine Rolle.
In einer anderen Folge verwechselt die Köchin Zucker und Salz und ruiniert somit das Abendessen. Es stellt sich heraus, sie bekommt grauen Star und erblindet. Großes Drama, Tränen und was passiert? Nix! In der nächsten Folge wird es gar nicht mehr thematisiert.

So hat man das Gefühl, jeder Schauspieler des großen Casts muss ab und an mal ins Bild und ein paar Sätze sagen, so dass man sehr oft eigentlich völlig sinnlose Passagen einbaut, die die Story überhaupt nicht voran bringen und einfach nur belanglos sind.
Das ärgert mich ein wenig, da die Serie ihr überragendes Äußeres und das durch die Bank hervorragende Schauspiel nicht ausschöpft und viel Potential verschenkt. Zumal diese inneren Konflikte der Charaktere immer nur kurz angerissen und wieder fallen gelassen und nicht weiter verfolgt werden.

Nichtsdestotrotz ist Downton Abbey für mich eine gute Serie, die ihren Sehwert aber fast ausschließlich aus dem Optischen zieht, sowohl der tollen Kulisse, als auch dem tollen Schauspiel, aber leider nicht aus der Story.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2013 5:37 PM CET


Ein Traum von einem Schiff: Eine Art Roman
Ein Traum von einem Schiff: Eine Art Roman
von Christoph Maria Herbst
  Audio CD

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was hat Herbst sich dabei gedacht? Armselig!, 25. Juli 2012
Was hat Herbst sich dabei gedacht? Armselig!

Herbst schätze ich als brillanten und urkomischen Schauspieler, aber was hat er sich bloß bei diesem Machwerk gedacht?

Damals ist er bei Markus Lanz aufgetreten, um dieses Buch zu präsentieren, schon da hab ich mir gedacht 'hoppla, nicht die vornehmste Art, wie Herbst mit seinen Kollegen umgeht', daher habe ich die Finger davon gelassen. Nun auf dem Grabbeltisch habe ich zugegriffen und meine Befürchtungen wurden übertroffen.

In der Regel fungiert Herbst als Vorleser für die Hörbücher anderer Autoren, darauf sollte er sich auch zukünftig wieder beschränken, denn was hier geboten wird ist absolut niveaulos und zwar in zweifacher Hinsicht:

1. Dass er selbst als Autor auftritt scheint die Witzigkeit des Herrn Herbst nicht zu steigern. Die Geschichte, die Gags, alles ist absolut belanglos und uninteressant. Die 'Gags' bewegen sich auf dem Niveau 'mein Koffer ging auf dem Flug verloren, nun habe ich nur eine Unterhose und weil die in der Wäsche eingelaufen ist, klemme ich mir die Eier ab'. Teilweise echt zum Fremdschämen schlecht!

Nunja, kann ja mal passieren. Vielleicht wird sein nächstes Werk besser? Nur wird mich das auf Grund von Punkt 2 überhaupt nicht mehr interessieren.

2. Wie armselig ist bitte das Verhalten von Herbst?
Ich, als Kind der 80er, bin groß geworden mit Bud Spencer, Wetten Dass'? und u.a. auch dem Traumschiff. Meine Eltern sind bis heute begeistert davon und als Kind habe ich immer mitgeschaut. Niemand in Deutschland (Teenies mal ausgenommen), kann behaupten das Traumschiff nicht zu kennen. Es steht für seichte, nichtssagende Rentner-Unterhaltung die niemandem weh tut und am Ende haben sich immer alle lieb. Jeder weiß das, auch der Schauspieler Herbst. Warum nimmt er dann das Angebot an, sich mit Gebührengeldern gut bezahlen zu lassen, auf einem 5 Sterne-Luxus-Schiff und einer Karibik-Insel Urlaub zu machen, um sich hinterher darüber aufzuregen, dass beim Traumschiff alle alt, langweilig, senil sind und stinken??? Das ist menschlich unterste Schublade!
Vermutlich hat er schon bei Annahme des Angebotes im Hinterkopf gehabt, dieses Schund-Buch zu schreiben und somit seinen Traumschiff-Aufenthalt doppelt zu vergolden.

Lieber Herr Herbst, es gibt Unterhaltung für alle Schichten von jung bis alt, von seicht bis anspruchsvoll. Es steht jedem frei, sein Angebot zu wählen und jedem Schauspieler und Moderator steht es frei, einen Job anzunehmen oder nicht. Ich mag das Traumschiff auch nicht und kann es mir nicht ansehen, aber es ist schäbig, sich über alle Beteiligten und Fans des Traumschiffs zu erheben und diese als doof abzustempeln, zumal Sie zuerst bei denen mitmachen und sich von ihnen bezahlen lassen! Es gibt einen Grund warum Metallica nicht im Musikantenstadl auftritt, warum Matthias Schweighöfer nicht bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten mitspielt oder Frauentausch nicht bei den öffentlich-rechtlichen läuft oder eben auch, warum jemand wie Sie nicht beim Traumschiff mitspielen sollten. Denken Sie mal drüber nach!
Ich warte auf den ersten Schauspieler, der bei Stromberg mitspielt und sich hinterher darüber aufregt, dass Sie mit einer handvoll Mimiken und den immer gleichen Gesten und Gags, nur in jeweils anderen Situationen, fünf Stromberg-Staffeln gefüllt haben, obwohl zwei locker dazu gereicht hätten.

Herbst ist für mich unten durch!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2012 5:59 PM CET


The Elder Scrolls V: Skyrim (PC, Standard-Edition)
The Elder Scrolls V: Skyrim (PC, Standard-Edition)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 14,99

185 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gigantisches Umfangmonster mit unvorstellbarer Größe!, 14. Februar 2012
Einige Eindrücke aus Skyrim:

Hmm... matschige Texturen. Die Stadtmauern von Windhelm bestehen aus 2 Pixeln pro Stein.

Warum haben denn jetzt von fünf Leuten mit denen ich mich unterhalte drei die gleiche Stimme?

Oje, ich muss zum Jarl. Das heißt Stadt betreten - Ladeschirm - Schloss betreten - Ladeschirm - Gemächer des Jarls betreten - Ladeschirm - Gemächer verlassen - Ladeschirm - Schloss verlassen - Ladeschirm - Stadt verlassen - Ladeschirm. Da wird man schnell mal 7 Minuten älter!

Die Charaktere bleiben alle sehr blass und wirken bis auf ganz wenige Ausnahmen austauschbar. Man baut keine Beziehung zu ihnen auf. Selbst wenn man Schlachten mit ihnen geschlagen hat, bleiben sie irgendwie merkwürdig fremd.

Was soll denn das jetzt wieder im Menü heißen? Ich stehe mal auf und gehe näher an den Fernseher ran, damit ich das lesen kann. Das ist ja fitzelig klein geschrieben!

...
...

Das hört sich jetzt so an, als ob das Spiel die letzte Gurke sei, aber tatsächlich, das kann ich für meinen Geschmack nach 95 Spielstunden sagen, ist es das beste Spiel seit Jahren und eines der besten die es überhaupt gibt!!!
Es gibt eine Latte an Kritikpunkten, aber das ist Jammern auf absolut hohem Niveau.

Dieses Spiel ist ein Abenteuerspielplatz für jeden Entdecker und Sammler. Es nimmt einen nicht an der Hand und sagt dir "tue dies" oder "gehe dort hin", vielmehr ist es DEIN Spiel. Du gestaltest es so, wie du es willst und auf der ganzen Welt wird es wohl niemanden geben, der es genau so spielt wie du. Der seinen Charakter spezialisiert wie du, sich Freunde sucht wie du, Aufträge in der Reihenfolge abarbeitet wie du...

Mit Sicherheit überfordert dies den ein oder anderen Neuling und Gelegenheitsspieler. Auch ich war anfangs erschlagen von der Vielzahl der Städte, Charaktere, Landschaften, Rassen, Geschäfte, Waffen, Tätigkeiten, u.s.w.. Man muss sich wirklich mit dieser Welt beschäftigen und sich darauf einlassen. Diese Welt ist so unfassbar groß und bis in die letzten Winkel vollgestopft mit Schätzen, Dungeons, Aufträgen, seltenen Kräutern zum Sammeln, dass man keine 10 Sekunden laufen kann, ohne etwas neues zu entdecken. Es wird ein absolutes Suchtpotential entfaltet.
Daher ist dieses Spiel auch am besten für Studenten oder Arbeitslose geeignet. ;-) Man muss viel Zeit haben oder sie sich nehmen, ansonsten braucht man dieses Spiel nicht zu kaufen!

Abgesehen von vereinzelten matschigen Texturen aus der Nähe betrachtet, schafft es die Grafik-Engine wunderschöne Naturschauspiele auf den Bildschirm zu zaubern. Wenn man im Schneegestöber im Gebirge kraxelt und langsam klärt sich der Himmel, die Sonne geht auf und man kann auf das riesige Land hinabschauen... WAHNSINN!
Oder man schlendert im Sonnenuntergang an einem See entlang, die Sonne spiegelt sich darin, am anderen Ufer trinkt ein Hirsch vom Wasser des Sees und vor den eigenen Füßen hoppeln Hasen entlang. Einfach traumhaft!

Die Dungeons sind sehr abwechslungsreich und schaurig schön, teilweise richtig morbide. Das Gegner-Design ist toll und breit gefächert: Bären, Tiger, Magier, Orks, Skelette, Drachen, Banditen, Ritter, Spinnen und... und... und...

Man muss sich wirklich darauf einlassen. Es gibt nicht nonstop Story. Manchmal verbringe ich auch einfach nur eine Stunde damit, Läden abzuklappern, die mir teure Schmuckstücke oder Kleidungsstücke abkaufen, Rüstungen zu schmieden und zu verbessern und mich mit Zaubertränken einzudecken. Man muss ständig sein - begrenztes - Menü auf Vordermann halten, ansonsten ist man schnell überladen und kann sich nur noch im Schneckentempo fortbewegen und nicht mehr teleportieren.
Im wahren Leben ist auch nicht nonstop Action. In diesem virtuellen Skyrim-Leben gibt es ebenfalls Verschnaufpausen, in denen man einfach nur die Landschaft und das nordische, wikingerähnliche Setting genießen kann. Wenn man beispielsweise durch die Steppe zieht und plötzlich auf einen Zug Mammuts und Riesen trifft, ist das ein Gänsehautmoment!

Außerdem ist das Spiel mit Quests vollgestopft, wie ich es noch bei keinem anderen Spiel erlebt habe! Es ist beinah unmöglich eine Straße zu überqueren, ohne neue Quests zu erhalten. Wenn man diese abarbeiten möchte kommen allerdings schon wieder neue Quests dazwischen.
Wenn Sie einen Botenauftrag bekommen und einen Gegenstand von Stadt A nach Stadt B bringen müssen, lege ich meine Hand dafür ins Feuer, dass sie diese Quest nicht erledigen, ohne noch andere dazwischen zu schieben.
"Ach, da ist ne Höhle? Geh ich mal rein."
"Ach, die Händlerkarawane braucht Hilfe gegen Banditen? Da helf ich mal schnell!"
"Oh, ein Drache am Himmel! Den mach ich schnell platt!"
"Ah, jetzt hab ich genug Geld um mir den Gegenstand XY zu kaufen. Schnell zum Händler!"
"Was wollte ich eigentlich noch mal machen vor drei Stunden??? Ach, den Gegenstand von A nach B bringen!"
Und schon wieder kommt was dazwischen!

Dieses Spiel zieht mich in seinen Bann wie seit Jahren keines mehr zuvor und es vermittelt ein unglaubliches Gefühl von Größe wie ich es noch nie erlebt habe. Selbst nach 50 Stunden hatte ich noch lange nicht alle Städte und Dörfer gesehen und das Gefühl, ich stehe immer noch ganz am Anfang einer Reise.

Wenn ich bedenke, dass bei Spielen wie Call of Duty nach 6 Stunden der Abspann über den Bildschirm flimmert und bei den (von mir heiß geliebten) Assassin's Creed-Spielen oder auch dem Rollenspiel The Witcher 2 nach ca. 25 Stunden, erhält man hier ein unschlagbares Preis-Leistung-Niveau!
Schätzungsweise 150 Stunden kann man hier locker rumbekommen in dieser fantastischen Welt und wird dabei unterhalten auf allerhöchstem Niveau!

Wer viiiiieeeeeel Zeit und Muße hat, sich mit einer riesigen Welt und deren Geschichte auseinander zu setzen ist hier goldrichtig und hat keine Alternative: KAUFEN!!!
Kommentar Kommentare (23) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2014 9:44 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3