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Rezensionen verfasst von
FroileinWonder (Karlsruhe)

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Moonatics: Roman
Moonatics: Roman
von Arne Ahlert
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Ein originelles und zum Schluss auch noch sehr spannendes Mondabenteuer mit jeder Menge Partyspaß!, 17. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Moonatics: Roman (Broschiert)
Beschreibung

Die Erde steht aufgrund des Klimawandels kurz davor zu kollabieren. Die nahe Zukunft der Menschen liegt somit im Weltall. Darian Curtis ist als Globetrotter schon viel durch die Welt gereist und hat sich bisher seinen Lebensunterhalt als Webdesigner verdient. Als er eines Tages ein kleines Vermögen erbt erfüllt er sich den Traum, drei Wochen Urlaub auf dem Mond zu machen. Im Weltall angekommen beginnt Darians wohl verrücktestes Abenteuer seines Lebens…

Meine Meinung

Der Science Fiction Roman „Moonatics“ von Arne Ahlert ist ein außerordentlich abgefahrenes sowie gelungenes Debüt!

Gemeinsam mit Darian Curtis tritt man eine aufregende Reise zum Mond an, dort angekommen hat man das Gefühl in eine nicht enden wollende Party der interessantesten Charaktere zu stürzen. Zum einen sind da die Hippies, auch Moonatics genannt, dann gibt es da noch einen wirklich außergewöhnlichen Roboter Buzz sowie viele freundliche Mitmenschen und die Katze Schrödinger, bei der ich unwillkürlich an The Big Bang Theory und das physikalische Gedankenexperiment Schrödingers Katze denken musste.

Es hat mir riesigen Spaß gemacht durch Arne Ahlerts klaren und detaillierten Schreibstil eine sagenhafte Reise auf den Mond anzutreten. Dabei sind vor allem die unterschiedlichen Charaktere eine wahrer Vollgenuss! Lediglich der Hauptprotagonist Darian scheint als Art „Beobachter“ den Geschehnissen beizuwohnen, ohne seine eigene Gedanken und Meinungen einzubringen. Dies hat mich allerdings wenig gestört, da es bereits genügend andere schillernde Figuren auf dem Mond gibt!

Einen Großteil des Romans wird man nach und nach Zeuge diverser und ziemlich außergewöhnlicher Ereignisse auf dem Mond. Dies liest sich fast schon wie eine Art Tagebuch oder Bericht, wobei so gut wie keine Spannung aufkommt – dennoch bleibt es die ganze Zeit über auf jeden Fall interessant. Auf den letzten 100/150 Seiten nimmt die Geschichte eine rasante Wendung und der bisher fehlende Spannungsbogen schnellt von 0 auf 100 in die Höhe. Auf einmal passiert alles Schlag auf Schlag, die Ereignisse überstürzen sich und Darian steckt mitten drin.

Der Debütroman von Arne Ahlert hat mich sagenhaft gut unterhalten, dabei verbindet er gekonnt ein überaus nachvollziehbares Weltuntergangsszenario mit Humor und seiner eigenen Idee wie das Leben auf dem Mond aussehen könnte. Ich vergebe für dieses farbenprächtige und eindrücklich geschilderte Mondabenteuer 4 von 5 Grisekatzen!

Noch ein Wort zum Schluss: Das Ende von „Moonatics“ bietet der eigenen Fantasie viel Raum für eigene Gedanken – aber vielleicht dürfen wir ja auch auf ein weiteres Werk von Arne Ahlert hoffen?

Über den Autor

Arne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman. (Quelle: Heyne Verlag)

Fazit

Ein originelles und zum Schluss auch noch sehr spannendes Mondabenteuer mit jeder Menge Partyspaß!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 16.01.2017


J.R.R. Tolkien - Autor des Jahrhunderts
J.R.R. Tolkien - Autor des Jahrhunderts
von Tom Shippey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,00

4.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch um sich näher mit dem Autor J. R. R. Tolkien auseinander zu setzten., 17. Januar 2017
Meine Meinung

Mit „J. R. R. Tolkien – Autor des Jahrhunderts“ legt Tom Shippey keine gewöhnliche Biographie, sondern die Ergebnisse seiner Tolkien-Forschung vor. Gekonnt untermauert er die Herangehensweise von Tolkien an seine einzelnen Werke. In diesem Fall werden „Der Hobbit“, „Der Herr der Ringe“, „Das Silmarillion“ und einige kleinere Geschichten wie z. B. „Bauer Giles von Ham“ näher durchleuchtet.

Sehr spannend fand ich vor allem die sprachgeschichtliche Analyse, die durchweg eine große Rolle einnimmt. Das ist zwar nicht wirklich eine Überraschung, denn Tolkien war ganz und gar ein Philologe, aber auch für Laien auf diesem speziellen Gebiet hat Tom Shippey das Ganze leicht nachvollziehbar beschrieben. Mindestens ebenso fesselnd ist die Erklärung warum die Hobbits als Auenlandbewohner einen Anachronismus in Mittelerde darstellen. Das ist aber noch nicht alles, es wird die umfangreiche Frage nach Ursprung und Natur des Bösen betrachtet.

In diesem umfassenden Buch erklärt und belegt Tom Shippey zudem gekonnt, warum Tolkien Autor des Jahrhunderts ist. Dabei ist Shippey nicht immer unparteiisch, es schimmert an einigen Stellen klar durch, dass er selbst ein großer Fan von J. R. R. Tolkien ist. Genau das mach den Charme dieser ganz besonderen Biographie für mich aus!

"Die fortdauernde Wirkung von Tolkiens phantastischen Werken die vollkommen unerwartet und unvorhersehbar war, kann nicht als bloße Geschmacksverirrung eines Massenpublikums abgetan werden, über die sich alle literarisch hinlänglich Gebildeten nicht zu kümmern brauchten." (Seite 11)

Zum Schluss geht Tom Shippey auf die vielen Literaturkritiker und Nachahmer Tolkiens ein. Für mich schlichtweg ein super interessantes und aufschlussreiches Buch an dem jeder Tolkien-Fan seine Freude haben wird. Leider gibt es während des gesamten Buches einige Wiederholungen, deshalb ziehe ich eine Grinsekatze ab und vergebe gute 4 von 5 Grinsekatzen.

Über den Autor

Wie kaum ein anderer ist Tom Shippey dazu prädestiniert, über Tolkien (und ganz in seinem Sinne) zu schreiben: hat er doch selbst in Oxford gelehrt, teilweise noch während Tolkiens eigener Lehrtätigkeit, und Tolkiens eigene Fächer. Shippey hatte den Lehrstuhl für Mediävistik an der Universität von Leeds inne, denselben, den Tolkien früher bekleidet hatte. 2001 wurde er mit dem »World Fantasy Award« ausgezeichnet. Shippey lehrt zur Zeit an der Universität von St. Louis, USA. (Quelle: Klett-Cotta)

Fazit

Ein tolles Buch um sich näher mit dem Autor J. R. R. Tolkien auseinander zu setzten.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 10.01.2017


Liebe geht durch alle Zeiten 03. Smaragdgrün (Kerstin Gier Fantasy-Romane)
Liebe geht durch alle Zeiten 03. Smaragdgrün (Kerstin Gier Fantasy-Romane)
von Kerstin Gier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Ein abwechslungsreiches Finale in dem Kerstin Gier vor allem durch viel Wortwitz überzeugt., 17. Januar 2017
Beschreibung

Die junge Zeitreisende Gwendolyn weiß noch gar nicht so recht, wie ihr überhaupt geschieht, und schon steht ihre Gefühlswelt Kopf! Hat Gideon ihr tatsächlich seine Liebe nur vorgespielt um die Zusammenarbeit mit dem Grafen von Saint Germain vorwärts zu treiben und sie gefügig zu machen? Und was bezweckt der Graf mit seinem Plan?

Gewendolyn bekommt tatkräftige Unterstützung von ihrer besten Freundin Leslie und erfährt auf ihren Zeitsprüngen in die Vergangenheit wichtige Details. Gemeinsam mit Gideon muss sie jedoch die Fassade wahren und weiterhin das Spiel des Grafen von Saint Germain mit ansehen.

Meine Meinung

Seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich das Jugendbuch „Smaragdgrün“, das den Abschlussband zur „Liebe geht durch alle Zeiten“ Trilogie von Kerstin Gier bildet, in meinem Buchschrank stehen. Falls das Buch bzw. die Trilogie bei euch auch noch ungelesen rumstehen sollte, holt das bitte ganz schnell nach! Denn die Geschichte über die Zeitreisenden Gwendolyn und Gideon und die Geheimloge ist herrlich erfrischend und zugleich super spannend!

Kerstin Gier hat einen spritzigen und humorvollen Schreibstil der die Seiten wie im Flug vergehen lässt. Zudem überrascht die Autorin mit einer abwechslungsreichen Geschichte die für jeden etwas zu bieten hat. Ihre Geschichte schürt mit den geheimen Machenschaften des Grafen von Saint Germain ungemein die Spannung und bleibt dennoch romantisch. Zudem sind die Charaktere äußerst sympathisch dargestellt, so dass man sie einfach gern haben muss.

„Smaragdgrün“ bietet jede Menge Unterhaltungsstoff bei dem es auf keinen Fall langweilig wird! Ein würdiger Abschlussband der „Liebe geht durch alle Zeiten“ Trilogie für den ich 5 von 5 Grinsekatzen vergebe.

Über die Autorin

Kerstin Gier, Jahrgang 1966, ist seit 1995 als selbstständige Schriftstellerin tätig und hatte schon mit ihren ersten Büchern riesigen Erfolg. Inzwischen hat sie zahlreiche Romane für Erwachsene und Jugendliche geschrieben, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Ihre Edelsteintrilogie „Rubinrot“ – „Saphirblau“ – „Smaragdgrün“ wurde zum Weltbestseller und mit renommierten Schauspielern für das Kino verfilmt. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bergisch Gladbach. (Quelle: Arena Verlag)

Information zur Reihe
1. 2009 Rubinrot
2. 2010 Saphirblau
3. 2010 Smaragdgrün

Fazit

Ein abwechslungsreiches Finale in dem Kerstin Gier vor allem durch viel Wortwitz überzeugt.
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 09.01.2017


Der Schmied von Großholzingen
Der Schmied von Großholzingen
von J.R.R. Tolkien
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Ausgabe die vor allem durch das Zusatzmaterial jedes Tolkien-Fanherz besticht!, 17. Januar 2017
Beschreibung

Das Dorf Großholzingen liegt nicht weit entfernt zu dem etwas kleineren Dorf Kleinholzingen. Alle 24 Jahre wird in Großholzingen ein schönes Fest für die Kinder abgehalten, bei dem der Bäcker seine ganze Kunst zeigen muss und einen großen Kuchen backt.

Der große Kuchen ist vor allem sehr süß und verbirgt in sich allerlei kleine Gegenstände, die im Teig eingebacken sind und dem „Finder“ Glück bringen sollen. Während die meisten Kinder ein gewöhnliches Geldstück finden, verschluckt der Sohn des Schmieds etwas ganz besonderes – den Feenstern. Dieser ermöglicht es ihm in das Reich der Elben zu gelangen und Dinge zu sehen die noch kein anderer Mensch vor ihm erblickte.

Meine Meinung

Das Märchen „Der Schmied von Großholzingen“ war eines der letzten Werke Tolkiens und das letzte Buch, dass noch zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde.

Die Geschichte über das Dorf Großholzingen und den darin lebenden Personen ist nicht zu vergleichen mit den anderen Märchen aus Tolkiens Feder und dennoch ein wahrer Schatz seiner Erzählkunst. Das einzige Betrübnis ist die Kürze der Erzählung. Sehr gerne hätte ich noch tiefer in die Welt der Elben eintauchen mögen.

Diese kleine bibliophile Ausgabe des Märchens ist mit den hübschen Illustrationen von Pauline Baynes ausgestattet. In der Geschichte trifft man auf die Bilder, so wie sie in der ersten Ausgabe des Märchens abgebildet sind, des weiteren wurden im „Anhang“ auch noch überarbeitete Versionen davon abgedruckt. Unter dem Titel „Der Elbstern“ findet sich das Märchen zudem in der Ausgabe „Geschichten aus dem gefährlichen Königreich“.

Zu etwas ganz besonderem wird das Büchlein durch seine interessanten Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte, die ich hier nur kurz anreißen möchte. Eigentlich wollte Tolkien eine Einleitung für das Märchen „The Golden Key“ („Der goldene Schlüssel“) von George MacDonald schreiben, doch während des Schreibvorgangs entwickelte die Geschichte um Großholzingen ein Eigenleben und Tolkien fand er müsse diese niederschreiben. Der Ansatz von Tolkiens Einleitung zu „The Golden Key“ ist hierbei komplett abgedruckt. Es wird außerdem sehr deutlich, welche Meinung Tolkien zu dem Thema Einleitungen bzw. Vorworten vertrat.

Die Herzen der hart gesottenen Tolkien-Fans werden nun noch höher schlagen, denn man kann sogar hautnah mitverfolgen wie Tolkien den Text im Laufe der Zeit überarbeitet hat. Dazu gibt es Abdrucke der Hybrid-Version des Manuskripts (zum Teil in handschriftlicher und zum Teil in einer mit der Schreibmaschine getippten Version) dem eine Transkription, alles in englischer Sprache, gegenübergestellt ist.

Über den Autor

J. R. R. (John Ronald Reuel) Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren. Er wuchs in England in der Nähe von Birmingham auf. Schon als Kind interessierte sich Tolkien für Sprache und Mythen. Seine Karriere begann er schließlich im Jahr 1925, als er zum Professor für Angelsächsisch in Oxford gewählt wurde. Schon bald erlangte Tolkien großes Ansehen als einer der besten Philologen weit und breit. Als seine besondere Vorliebe galten die alten nordischen Sprachen.

Im Jahr 1937 erschien sein erstes Werk »Der Hobbit«, dass sich wider Erwarten schnell zu einem beliebten Jugendbuch etablierte. Aufgrund des großen Erfolges wurde rasch nach einer Fortsetzung verlangt, die mit »Der Herr der Ringe« in den Jahren 1954/1955 erschien. J. R. R. Tolkien prägt mit seinen Geschichten um die Ereignisse in Mittelerde die Fantasyliteratur wie kein anderer. Mit 81 Jahren verstarb der Autor nach kurzer Krankheit.

Fazit

Eine wunderschöne Ausgabe die vor allem durch das Zusatzmaterial jedes Tolkien-Fanherz besticht!
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.01.2017


Bauer Giles von Ham
Bauer Giles von Ham
von J.R.R. Tolkien
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Tolkien Märchen das in keiner Sammmlung fehlen sollte!, 17. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Bauer Giles von Ham (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung

Bauer Giles lebt in Ham und ist mit seiner rundlichen Figur das bequeme Leben gewöhnt. Doch als eines Tages ein Riese auf seinen Feldern herumtrampelt, nimmt Bauer Giles all seinen Mut zusammen und vertreibt das zerstörerische Monster. Schnell verbreitet sich die Kunde über die ruhmreiche Tat des Bauers Giles im ganzen Land, so dass sogar der König davon erfährt und ihm als Geschenk ein Schwert zusendet.

Schon bald sucht ein Drache namens Chrysophylax das Königreich heim. Doch die Ritter des Königs scheinen beschäftigt und zum Unglück des Bauers Giles wird der Ruf nach seinem Heldentum immer lauter…

Meine Meinung

Das Märchen „Bauer Giles von Ham“ von J. R. R. Tolkien wurden zwischen dem Erscheinen von „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ veröffentlicht. Diese neue bibliophile Schmuckausgabe ist eine wahre Augenweide und enthält zusätzlich zu dem Märchen eine noch frühere Version des Textes sowie Tolkiens Notizen zu einer möglichen Fortsetzung des Märchens. Außerdem ist die Geschichte in der Ausgabe „Geschichten aus dem gefährlichen Königreich“ zu finden.

Bevor das Märchen beginnt, gibt es noch einige Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte, Sprache, zeitliche und räumliche Einordnung, sowie Hinweise auf diverse Versionen der Geschichte und ein Verweis zu den im Abschluss enthaltenen Zusatzinformationen.

"…Er war Bauer Giles von Ham und er hatte einen roten Bart." (Seite 37)

Das Märchen von dem rundlichen Bauern Giles und seinem Hund Garm berichten von den Heldentaten des eher gemütlichen Zeitgenossen, und davon, dass mit ein wenig Mut und Glück ein einfacher Mann zu Ruhm gelangen kann. Natürlich ist die Ironie die auf die frühere Hierarchien des Königreiches an der Themse abzielt, nicht von der Hand zu weisen. Die Geschichte von Giles ist also ein rundes Abenteuer mit humorvollen Zügen und bietet gute Unterhaltung für groß und klein!

Besonders zauberhaft finde ich die Illustrationen von Pauline Baynes, die sich perfekt in die Geschichte einfügen und das Erzählte hervorragend auf eine unaufdringliche Weise unterstützen.

Über den Autor

J. R. R. (John Ronald Reuel) Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren. Er wuchs in England in der Nähe von Birmingham auf. Schon als Kind interessierte sich Tolkien für Sprache und Mythen. Seine Karriere begann er schließlich im Jahr 1925, als er zum Professor für Angelsächsisch in Oxford gewählt wurde. Schon bald erlangte Tolkien großes Ansehen als einer der besten Philologen weit und breit. Als seine besondere Vorliebe galten die alten nordischen Sprachen.

Im Jahr 1937 erschien sein erstes Werk »Der Hobbit«, dass sich wider Erwarten schnell zu einem beliebten Jugendbuch etablierte. Aufgrund des großen Erfolges wurde rasch nach einer Fortsetzung verlangt, die mit »Der Herr der Ringe« in den Jahren 1954/1955 erschien. J. R. R. Tolkien prägt mit seinen Geschichten um die Ereignisse in Mittelerde die Fantasyliteratur wie kein anderer. Mit 81 Jahren verstarb der Autor nach kurzer Krankheit.

Fazit

Ein wunderschönes Tolkien Märchen das in keiner Sammmlung fehlen sollte!
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.01.2017


Die Abenteuer des Tom Bombadil
Die Abenteuer des Tom Bombadil
von J.R.R. Tolkien
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kurzweiliger Gedichtband der sicherlich für jeden Tolkien-Fan eine Bereicherung darstellt!, 17. Januar 2017
Meine Meinung

Gedichte und Lieder sind ein wichtiger Bestandteil in der von Tolkien erschaffener Welt „Mittelerde“. Die Figur des geheimnisvollen Tom Bombadil, dessen Herkunft unbekannt ist und sich wohl am ehesten mit einer Art Waldgeist vergleichen lässt, spielt in „Der Herr der Ringe“ nur eine kleine Rolle. Dennoch gehört dieser spezielle Charakter zu meinen absoluten Lieblingen aus dem Tolkien Universum.

Näheres über das mystische Waldwesen kann man den verspielten Gedichten und Versen entnehmen, die sich im Büchlein „Die Abenteuer des Tom Bombadil“ verbergen. Doch zuerst gibt das Vorwort noch Auskunft über die Herkunft der Gedichte, die aus hobbitscher Feder stammen.

"Den hier vorgelegten Gedichten hobbitschen Ursprungs sind fast durchgehend zwei Züge gemeinsam: Sie zeigen eine Vorliebe für sonderbare Wörter und ausgefallene Reime und Metren…" (Seite 16)

Dieses Büchlein enthält außer den zwei Gedichten über Tom Bombadil noch weitere Gedichte über diverse Ereignisse im Auenland, die sich im dritten Zeitalter zugetragen haben. Wie zum Beispiel Gedichte über den Mann im Mond und den Olifant. Alles wird gekonnt von den zauberhaften Illustrationen von Pauline Baynes untermalt.

Diese neue bibliophile Ausgabe der Gedichte über Tom Bombadil enthält zusätzlich zu der deutschen Übersetzung auch die englische Originalfassung und ist somit ein echtes Must-Have für jeden Tolkien Fan. Die Gedichte finden sich auch in der Ausgabe „Geschichten aus dem gefährlichen Königreich“.

Über den Autor

J. R. R. (John Ronald Reuel) Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren. Er wuchs in England in der Nähe von Birmingham auf. Schon als Kind interessierte sich Tolkien für Sprache und Mythen. Seine Karriere begann er schließlich im Jahr 1925, als er zum Professor für Angelsächsisch in Oxford gewählt wurde. Schon bald erlangte Tolkien großes Ansehen als einer der besten Philologen weit und breit. Als seine besondere Vorliebe galten die alten nordischen Sprachen.

Im Jahr 1937 erschien sein erstes Werk »Der Hobbit«, dass sich wider Erwarten schnell zu einem beliebten Jugendbuch etablierte. Aufgrund des großen Erfolges wurde rasch nach einer Fortsetzung verlangt, die mit »Der Herr der Ringe« in den Jahren 1954/1955 erschien. J. R. R. Tolkien prägt mit seinen Geschichten um die Ereignisse in Mittelerde die Fantasyliteratur wie kein anderer. Mit 81 Jahren verstarb der Autor nach kurzer Krankheit.

Fazit

Ein kurzweiliger Gedichtband der sicherlich für jeden Tolkien-Fan eine Bereicherung darstellt!
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.01.2017


Isländische Könige: Roman
Isländische Könige: Roman
von Einar Már Gudmundsson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2.0 von 5 Sternen Kuriose und humorvolle Episoden aus einer isländischen Familiengeschichte die mich leider nicht so fesseln konnten wie erhofft., 17. Januar 2017
Beschreibung

In dem kleinen Fischerdorf Tangavík lebt die Familie Knudsen, die es durch die Jahrhunderte in die verschiedensten gesellschaftlichen Schichten schafft und deren Mitglieder es auch ohne spezielle Qualifizierungen in höheren Berufen zu etwas bringen. Dabei ist es für die Knudsens sehr wichtig in der Partei zu sein, die Türen und Tore für Jedermann öffnet.

Meine Meinung

Der Roman „Isländische Könige“ von Einar Már Gudmundsson hat mich nicht nur durch das gelungene Cover, sondern vor allem durch seinen Klappentext sofort angesprochen. Ich mag Familiengeschichten ausgesprochen gerne, und habe mir von diesem Roman viele unterhaltsame Lesestunden erhofft ,die mich tiefer in die Familiengeschichte der Knudsen-Dynastie eintauchen lassen.

Leider ist es mir lange nicht gelungen der Geschichte zu folgen, denn der Autor macht es einem mit den vielen Namensnennungen und dem raschen Wechsel von einer Episode zur nächsten sehr schwer einen roten Faden zu finden. Ich habe mich etwas überfordert gefühlt, denn teilweise hatte ich das Gefühl mitten im Tangavíker Telefonbuch gelandet zu sein. Ein Familienstammbaum hätte mir die Sache deutlich erleichtert!

Schließlich habe ich die Namen einfach mal beiseite gelassen und mich vollkommen auf die kuriosen Geschichten eingelassen. Einar Már Gudmundsson hat auf jeden Fall ein Händchen dafür jedes noch so schlimme oder verwerfliche Ereignis in ein humorvolles Kleid zu stecken. So gleicht „Isländische Könige“ einer Parodie auf die Vetternwirtschaft in der isländischen Gesellschaft. Dabei spielen vor allem Alkohol, Frauen, Sex und Geld eine große Rolle.

Wollte man die Geschichte gekürzt wiedergeben, so trifft es dieses Zitat auf den Punkt.

"Ein Knudsen, der an einem Ort pleite geht, taucht an einem anderen wohlhabend wieder auf. Aber eins steht außer Zweifel – egal, ob die Männer des Knudsen-Clans besoffen sind oder nüchtern: Sie sind allesamt Könige, und sie sind allesamt Mitglieder der Partei." (Seite 60)

In erster Linie ist der Roman von Einar Már Guðmundsson ganz klar eine humorvolle Parodie/Satire, bei der die Namen und Orte meist fiktiver Herkunft sind. Dennoch habe ich mir von dieser isländischen Familien-Saga auch ein etwas tiefergehendes Leseerlebnis erhofft.

Über den Autor

Einar Már Gudmundsson, 1954 in Reykjavík geboren, ist einer der renommiertesten und erfolgreichsten Schriftsteller Islands. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt, u.a. mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates sowie dem Nordischen Preis der Schwedischen Akademie. (Quelle: btb Verlag)

Fazit

Kuriose und humorvolle Episoden aus einer isländischen Familiengeschichte die mich leider nicht so fesseln konnten wie erhofft.
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 02.01.2017


Zorn und Morgenröte
Zorn und Morgenröte
von Renée Ahdieh
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Märchenhaft bezaubernd, wie die Geschichten aus 1001 Nacht!, 17. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Zorn und Morgenröte (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung

Shahrzads beste Freundin Shiva fällt, wie viele Mädchen vor ihr, dem schrecklichen Kalifen von Chorasan zum Opfer. Jeden Tag heiratet der junge Herrscher Chalid ein Mädchen, nur um dieses am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang hinrichten zu lassen. Um Shiva zu rächen, nimmt die 17-jährige Shahrzad ihren eigenen Tod in kauf und zieht freiwillig als nächste Braut des Kalifen in den Palast, mit einem Ziel vor Augen: den schrecklichen Herrscher zu töten.

Shahrzad gelingt jedoch, was keinem Mädchen zuvor gelungen ist. Sie überlebt das erste Morgenrot, und je mehr Zeit sie in der Gegenwart des Kalifen verbringt, umso mehr muss sie feststellen, dass Chalid nicht der Tyrann ist, für den ihn seine Untertanen halten.

Meine Meinung

Das Jugendbuch „Zorn und Morgenröte“ von Renée Ahdieh hat mich schon durch seine schöne Aufmachung auf den ersten Blick bestochen. Das Cover mit seinen vielen Schnörkeln verspricht eine magische Geschichte mit orientalischem Flair – und genau das verbirgt sich auch zwischen den Buchdeckeln!

Die Geschichte handelt auch tatsächlich im Orient und erzählt von einem schrecklichen Herrscher der seine jungen Bräute beim ersten Morgenrot hinrichten lässt. Doch da gibt es das mutige Mädchen Shahrzad, dass sich dem „Ungeheuer“ stellt, und die Wahrheit hinter der Fassade ergründet! Ein bisschen muss ich zugeben hat mich die Geschichte etwas an das Märchen „Die Schöne und das Biest“ erinnert. Jedoch ist hier alles sehr orientalisch gehalten!

Der detaillierte Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und entführte mich schon nach wenigen Seiten in eine vollkommen andere Welt, die trotz Spannung und Schrecken auch zum träumen einlädt. Dabei kommen einige Begriffe aus dem Orient vor, die einem nicht auf Anhieb geläufig erscheinen. Diese kann man allerdings in einem Glossar (am Ende des Buches) nachschlagen.

Die Hauptprotagonistin Shahrzad hat mir auf Anhieb gefallen, denn sie ist ein wahrlich starker Charakter der sich nicht so leicht unterkriegen lässt und vor allem selbstlos handelt. Es gibt natürlich noch einige weitere Figuren, die ich sehr spannend fand, und die den Unterhaltungsfaktor der Geschichte noch einmal steigerten.

„Zorn und Morgenröte“ ist eine wirklich bezaubernde Geschichte voller spannungsgeladener Momente, gewürzt mit einer Prise Magie, und das Ganze vor der traumhaft schönen Kulisse des Orients. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den Folgeband, der im Frühjahr 2017 erscheinen wird.

Über die Autorin

Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. In ihrer Freizeit ist die Autorin eine begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern. Mit Zorn und Morgenröte legt sie ihren ersten Roman vor, zu dem es eine Fortsetzung geben wird, an dem die Autorin gerade arbeitet. (Quelle: one by Bastei Lübbe)

Information zur Reihe
1. 2016 Zorn und Morgenröte 2015 The Wrath and the Dawn
2. 2017 (erscheint im März) Rache und Rosenblüte 2016 The Rose and the Dagger

Fazit

Märchenhaft bezaubernd, wie die Geschichten aus 1001 Nacht!
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 23.12.2016


Der letzte Stern: Die fünfte Welle 3 - Roman
Der letzte Stern: Die fünfte Welle 3 - Roman
von Rick Yancey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Trilogie-Abschluss mit Höhen und Tiefen., 7. Dezember 2016
Beschreibung

Die „Anderen“ schickten vier Wellen um die Menschheit zu vernichten. Doch noch immer gibt es Überlebende, darunter Cassie, Ben, Sam, Ringer und Evan, die alles daran setzen den Plan der fremden Eindringlinge zu durchqueren. Doch die fünfte Welle rollt unaufhörlich näher und den Freunden bleibt kaum noch Zeit die Menschheit zu retten…

Meine Meinung

„Der letzte Stern“ ist der abschließende Band zu Rick Yancey’s dystopischer Reihe „Die 5. Welle“. Nun wird der den finale Count-Down, sowie eine Art Wettrennen um die Rettung der Menschheit eingeleitet.

Eigentlich ist das der perfekte Grundstein für ein spannungsgeladenes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte, und es stellt sich doch unweigerlich die Frage, was ist man bereit zu opfern, um die Menschheit zu retten?

"Genau in dem Moment, in dem ich glaubte, es könne nicht mehr schlimmer werden, wurde es schlimmer." (Seite 47)

Doch leider umschifft Rick Yancey die Insel der Spannung und landet in einer trostlosen Umgebung der Mittelmäßigkeit. Was ich äußerst traurig finde, da mich der erste Band „Die 5. Welle“ gefesselt und fasziniert hat. Hier bleibe ich allerdings mit vielen Fragezeichen im Kopf und einem unbefriedigten Gefühl zurück. Wo sind die tiefer gehenden Hintergründe?

Die Einblicke in die menschliche Psyche bei so einem schrecklichen Endzeit-Szenario wurden zwar gekonnt eingeflochten und konnten mich teilweise auch fesseln, aber die erwartete Spannung kam bei mir einfach nicht auf. (Vielleicht lag es an mir und meinen hohen Erwartungen…)

Ganz zerreissen möchte ich dieses Buch dennoch nicht, denn die Grundidee der Geschichte hat es mir einfach angetan und somit habe ich es, trotz der fehlenden Spannung, genossen mehr über Cassie und Co. zu lesen. Außerdem ist der Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Protagonisten sehr gelungen und sorgt für jede Menge Abwechslung!

Das Beste am ganzen Buch ist der Schluss! Hier läuft Rick Yancey zur gewünschten Hochform auf und ein Funke Hoffnung springt über. So vergebe ich für „Der letzte Stern“ 3,5 von 5 Grinsekatzen.

Über den Autor

Rick Yancey studierte Anglistik an der Roosevelt University in Chicago. Nach seiner Arbeit als Lehrer und Beamter beim Finanzamt verwirklichte er seinen Traum und wurde Schriftsteller. Mit dem ersten Teil seiner Trilogie „Die fünte Welle“ stürmte Rick Yancey nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten. Falls er nicht gerade an einem Roman arbeitet, verbringt er am liebsten Zeit mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

Information zur Reihe
1. 2014 Die 5. Welle 2013 The 5th Wave
2. 2015 Das unendliche Meer 2014 The Infinite Sea
3. 2016 Der letzte Stern 2016 The Last Star

Fazit

Ein Trilogie-Abschluss mit Höhen und Tiefen.
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.12.2016


Gestorben wird immer: Roman
Gestorben wird immer: Roman
von Alexandra Fröhlich
  Broschiert
Preis: EUR 13,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bewegende Familiengeschichte, die bis heute durch die schlimmen Jahre des zweiten Welkriegs geprägt ist., 7. Dezember 2016
Rezension bezieht sich auf: Gestorben wird immer: Roman (Broschiert)
Beschreibung

Die 91-jährige Agnes Weisgut führt bereits seit Jahrzehnten den erfolgreichen einen Steinmetzbetrieb in Hamburg. Immer getreu dem Motto „Gestorben wird immer“. Außerdem kümmert sie sich um alle Belange und Schwierigkeiten in der Familie. Nun möchte Agnes die Geheimnisse der Vergangenheit mit dem ganzen Familienclan teilen. So beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die ganze Familie an einen Tisch zu bringen. Gar kein so leichtes Unternehmen, denn es gibt so einige Zwistigkeiten zwischen den Familienmitgliedern.

Meine Meinung

Der neue Roman von Alexandra Fröhlich, „Gestorben wird immer“, ist mein erster Roman der Autorin. Darin erzählt sie eine mitreisende Familiengeschichte, die vor allem durch den zweiten Weltkrieg geprägt ist.

"Ihre Enkelin war ein Mensch, der seine Ziele mit verzweifelter Hartnäckigkeit verfolgte und ein Scheitern schlichtweg ausschloss. Sie war ihr nicht unähnlich." Seite 15, Agnes

Sehr spannend finde ich die Einteilung des Romans. Zum einen springt man in der Zeit und von Ort zu Ort, was durch die Kapitelüberschriften leicht nachzuvollziehen ist, zum anderen ist die Geschichte in drei Perspektiven eingeteilt, die der 91-jährigen Agnes Weisgut, die der Tochter Martha und die der Enkelin Birte. Durch diesen Aufbau erzählt die Autorin immer nur Häppchen für Häppchen die spannende Familien-Geschichte der Weisgut’s. Die Spannung bleibt also bis zum Ende hin erhalten und lies mich das Buch kaum aus der Hand legen.

"Schatz. Liebling. Auch mein Häschen. Oder mein Mäuschen. Wie sie das hasste, diese nach außen, mit den immer gleichen Worthülsen demonstrierte Liebe. Thomas, der Gute. Martha, die Verrückte." Seite 54, Martha

Im Vordergrund stehen die bewegende Erlebnisse von Agnes Weisgut, sie hat die entbehrungsreichen Jahre des zweiten Weltkriegs miterlebt, was ihre Vergangenheit zu einer ganz besonders schwermütigen und ergreifenden Geschichte macht. Sie hat das beste aus ihrem Schicksal gemacht und dabei Schuld auf sich geladen. Nun möchte Sie ihrer Familie die ganze Wahrheit über die Vergangenheit erzählen, dabei hofft sie nicht auf Vergebung, sondern nur auf das Verstehen.

Alexandra Fröhlich’s Roman ist geprägt von den einschneidenden Erlebnissen des zweiten Weltkriegs, dabei stehen aber immer die drei Hauptprotagonisten Agnes, Martha und Birte im Vordergrund. Wirklich jeder dieser besonderen Charaktere hat eine ganz spezielle Persönlichkeit die im Laufe des Buchs verständlich dargelegt wird. Für mich glich das einer spannenden und berührenden Reise durch die Menschlichkeit! Ein wirklich toller Roman den ich euch ganz besonders ans Herz legen möchte.

"Eine Tochter ohne Mutter. Eine Mutter ohne Tochter. Das passte zusammen, fand Birte. Da konnte doch die eine der anderen geben, was sie beide brauchten." Seite 154, Birte

Über die Autorin

Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Ihr Roman „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ (2012) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch in ihrem neuen Buch, „Gestorben wird immer“, erzählt sie augenzwinkernd eine ungewöhnliche Familiengeschichte.(Quelle: Penguin Verlag)
Fazit

Eine bewegende Familiengeschichte, die bis heute durch die schlimmen Jahre des zweiten Welkriegs geprägt ist.
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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.11.2016


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