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Rezensionen verfasst von
Pete Thrope "petethrope"

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Hanoi Rocks - The Nottingham Tapes 23.04.1984
Hanoi Rocks - The Nottingham Tapes 23.04.1984
DVD ~ Hanoi Rocks

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Spaß, 19. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die finnische Rockband Hanoi Rocks hatte durchaus ihre Wurzeln im Hardrock, der allerdings durch einen kräftigen Schuss Glamrock ergänzt worden war. Dem Glam-rock kamen sie auch optisch nahe, wobei hier das Vorbild wohl eher die New York Dolls waren. Auf ihren ersten drei Platten spielten sie Plagiatshardrock, der nur sel-ten Originelles zu bieten hat. Mit der Hinwendung zum Glam wurden sie auf "Back To Mystery City" und vor allem "Two Steps From The Move", ihrer besten Platte wesent-lich einfallsreicher und sogar ein bisschen Kritikerlieblinge, denn sie gaben nichts vor, was sie nicht waren und machten vor allen Dingen eine Menge Spaß. Vermutlich vor ihrem endgültigen Durchbruch zu Superstars stehend, verunglückte ihr Drummer Razzle tödlich, ein Umstand, den die Band nicht verkraftete und sich auflöste. Nur der Sänger Michael Monroe nahm immer mal wieder Soloplatten auf, die an das das anknüpften, was Hanoi Rocks zum Schluss gemacht hatten. Schließlich taten sie sich wieder eine Zeitlang zusammen. Inzwischen ist die Gruppe aber erneut aufge-löst.

Bei den hier vorliegenden Nottingham Tapes handelt es sich um eine Liveaufnahme vom 23. April 1984 in England, etwas mehr als ein halbes Jahr vor dem Tod Razzles. Das Konzert ist zwar nur knapp eine Stunde lang und Bild und Ton haben gerade mal VHS-Qualität, aber das lässt sich bei der Spielfreude der Band locker ver-schmerzen. Mike Monroe war immer ein Filou, erstklassiger Frontmann und ausge-zeichneter Entertainer. Was nur wenige wissen, er ist auch ein Multiinstrumentalist und hatte er nicht schon Saxophon, Piano und Mundharmonika gespielt, setzt er sich hier beim letzten Song auch noch hinter die Drums und überlässt den Vokalpart Razzle, ein Beweis für die tolle Stimmung bei diesem Konzert.

Achtung: Die Tracklist auf der DVD stimmt nicht ganz. Statt "Mental Beat" ist hier "Lightning Bar Blues" genannt. Die Tracklist hier bei Amazon stimmt also.

Fazit: Wer Hanoi Rocks gemocht hat, der sollte sich diese DVD unbedingt zulegen.


Hanoi Rocks - the Nottingham Tapes [UK Import]
Hanoi Rocks - the Nottingham Tapes [UK Import]
DVD ~ Hanoi Rocks

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Laune, 19. April 2010
Die finnische Rockband Hanoi Rocks hatte durchaus ihre Wurzeln im Hardrock, der allerdings durch einen kräftigen Schuss Glamrock ergänzt worden war. Dem Glamrock kamen sie auch optisch nahe, wobei hier das Vorbild wohl eher die New York Dolls waren. Auf ihren ersten drei Platten spielten sie Plagiatshardrock, der nur selten Originelles zu bieten hat. Mit der Hinwendung zum Glam wurden sie auf "Back To Mystery City" und vor allem "Two Steps From The Move", ihrer besten Platte wesentlich einfallsreicher und sogar ein bisschen Kritikerlieblinge, denn sie gaben nichts vor, was sie nicht waren und machten vor allen Dingen eine Menge Spaß. Vermutlich vor ihrem endgültigen Durchbruch zu Superstars stehend, verunglückte ihr Drummer Razzle tödlich, ein Umstand, den die Band nicht verkraftete und sich auflöste. Nur der Sänger Michael Monroe nahm immer mal wieder Soloplatten auf, die an das das anknüpften, was Hanoi Rocks zum Schluss gemacht hatten. Schließlich taten sie sich wieder eine Zeitlang zusammen. Inzwischen ist die Gruppe aber erneut aufgelöst.

Bei den hier vorliegenden Nottingham Tapes handelt es sich um eine Liveaufnahme vom 23. April 1984 in England, etwas mehr als ein halbes Jahr vor dem Tod Razzles. Das Konzert ist zwar nur knapp eine Stunde lang und Bild und Ton haben gerade mal VHS-Qualität, aber das lässt sich bei der Spielfreude der Band locker verschmerzen. Mike Monroe war immer ein Filou, erstklassiger Frontmann und ausgezeichneter Entertainer. Was nur wenige wissen, er ist auch ein Multiinstrumentalist und hatte er nicht schon Saxophon, Piano und Mundharmonika gespielt, setzt er sich hier beim letzten Song auch noch hinter die Drums und überlässt den Vokalpart Razzle, ein Beweis für die tolle Stimmung bei diesem Konzert.

Fazit: Wer Hanoi Rocks gemocht hat, der sollte sich diese DVD unbedingt zulegen.

Ach ja, die Titel: 01 Back To Mystery City 02 Up Around The Bend 03 I Can't Get It 04 Motorvatin' 05 Mental Beat (auf dem Cover irrtümlich als "Lightning Bar Blues" gelistet) 06 Boulevard Of Broken Dreams 07 Don't You Ever Leave Me 08 Tragedy 09 Malibu Beach Nightmare 10 Underwater World 11 Don't Follow Me 12 I Feel Alright 13 Taxi Driver 14 Blitzkrieg Bop


Pandorum
Pandorum
DVD ~ Dennis Quaid
Preis: EUR 7,76

18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig originell, aber meist spannend, 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Pandorum (DVD)
Im Jahr 2173 sind die Ressourcen der Erde dahin, also macht man sich mit dem Raumschiff auf Weg nach Talis, einem Planeten, der erdähnliche Zustände aufweist. Auf dem Weg dorthin wachen die Astronauten Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster) aus einem langen Kälteschlaf auf. Sie stellen fest, dass der Reaktor des Schiffes resettet werden muss, um die Energieversorgung zu gewährleisten. Weder Payton noch Bower können sich genau erinnern, was vor ihrem Schlaf passiert ist und wundern sich, dass sie die Einzigen sind, die wach sind. Auf dem Weg zum Reaktor stößt Bower dann doch noch auf drei weitere Menschen, darunter eine Frau. Den Weg zum Reaktor erschwert eine Horde blutrünstiger Monstren...

"Pandorum" (das Wort bezeichnet eine Geisteskrankheit, die die Menschen aufgrund der Einsamkeit bei langen Weltraumflügen befällt) ist über weite Strecken ein recht unterhaltsamer Science-Fiction-Thriller, auch wenn einem da Ähnlichkeiten mit "Event Horizon" auffallen und auch sonst gibt es an dem Film wenig, was man sonderlich originell nennen könnte. Geradezu störend und überhaupt nichts zur Auflösung beitragend, sind die Monstren, die anscheinend aus "The Descent" entsprungen sind. Irgendwie kommt einem der Satz eines Drehbuchautors in den Sinn, der da lautet: "Wenn dir nichts mehr einfällt, bau einen irren Schlitzer ein, das füllt Seiten.", nur dass aus dem Schlitzer eben Monstren geworden sind. Beim Making Of..., das auf der DVD enthalten ist, wird das natürlich hochtrabender ausgedrückt.

Soweit zum Schlechten, doch wie bereits angedeutet, ist der Film ansonsten ganz spannend, wenn sich so langsam das Puzzle zusammensetzt, wozu auch die schauspielerischen Leistungen beitragen. Sicher wird da niemand mit einem Oscar belohnt werden, aber zumindest Quaid und Foster nehmen ihre Aufgabe sichtlich ernst und das rettet doch einen Stern. Einen Stern Abzug gibt es wegen der wenig originellen Story und einen weiteren wegen der angesprochenen Monstren. Gibt insgesamt drei Sterne, wobei man die technische Ausstattung ebenfalls loben muss.

Sehen muss man "Pandorum" sicherlich nicht unbedingt, aber ihn gesehen zu haben, ist auch keine verlorene Zeit.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2010 7:06 PM MEST


Schneewittchen und die sieben Zwerge
Schneewittchen und die sieben Zwerge
DVD ~ Walt Disney
Wird angeboten von ronnypb
Preis: EUR 19,25

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 17. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen und die sieben Zwerge (DVD)
Mit "Snow White And The Seven Dwarfs" ging Walt Disney ein nicht unerhebliches Risiko ein. Cartoons, oder wie man sie im deutschsprachigen Raum nannte, Zeichentrickfilme, waren für sich gesehen zwar eine filmische Kunstform, wurden aber nur als Beigabe empfunden. Bis 1937, als dieser Film entstand, gehörten Cartoons zum Vorprogramm des jeweiligen Hauptfilms, ebenso wie meist eine so genannte Wochenschau, die man heute im deutschen Fernsehen Tagesschau o. ä. nennt. Nie wäre jemand darauf gekommen, einen Cartoon als Hauptfilm zu präsentieren. Niemand - außer Disney eben.

Dabei hat Disney sofort eines begriffen. Ein solcher Film muss Charaktere haben, sonst funktioniert er nicht, das heißt, er muss sich insoweit am Realfilm orientieren, dass man sich mit den handelnden Personen insofern identifizieren konnte, als wären sie reale Personen (was ein Widerspruch in sich ist, denn jeder Film ist nur im besten Falle ein Abbild der Realität, in der Regel aber immer eine Fantasie).

Im Falle von "Snow White" und Disneys späteren Filmen, kam noch die Schwierigkeit hinzu, dass es ein Märchen war, aber kurz gesagt - es hat funktioniert. Entgegen der normalen Funktion von Cartoons, die eine Situation möglichst lustig verarbeiteten, hatte "Snow White And The Seven Dwarfs" eine richtige Handlung und was noch wichtiger war, er hatte Emotionen. Prinzipiell wirkte sich das auf die sieben Zwerge aus, denen jeder eine bestimmte Charaktereigenschaft zugeordnet wurde. Da gab es den Chef, den Glücklichen und ihm gleich entgegensetzten Charakter, den Brummbär (In diesem Zusammenhang ist es interessant zu beobachten, dass in dieser deutschen Fassung die Namen an den Bettchen der Zwerge eingedeutscht wurden, als Schneewittchen erstmals deren Schlafgemach betritt, später sehen wir sie in der ursprünglichen Fassung). Übrigens hat Disney in der Gestalt des siebten Zwerges eine Hommage an Harpo Marx geschaffen.

Für die heutige Zeit ist "Snow White" eher unbeholfen, was die Story betrifft. So ist die Sequenz, in der Schneewittchen mit Hilfe der Tiere des Waldes das Haus der sieben Zwerge aufräumt, viel zu breitgetreten. Ich habs nicht mit der Uhr gestoppt, aber es müssten rund 15 Minuten oder mehr sein, in denen sich von der Handlung her praktisch nichts tut. Was einem (und Disney) dabei hilft, sind lustige, sekundenlange Einstellungen, die klar auf das Konto seiner früheren Cartoons gingen.

"Snow White And The Seven Dwarfs" hat aber einen Fehler, der auch später immer wieder auftauchte: Die Menschen sind mehr oder weniger gesichtslos. Sie sind dermaßen farblos gezeichnet, und das meine ich im Wortsinn, dass man nicht richtig mit ihnen fühlen kann. Der zum Schuss auftauchende Prinz ist ein Paradebeispiel dafür.

Möglicherweise hat Disney das gewusst und das auch zur firmeneigenen Politik gemacht, denn die "Stars" des Films sind ganz klar die Zwerge, eine Politik, die daran mündete, dass eben diese "Sidekicks" zumindest bei den klassischen Disneys einen weitaus größeren Raum einnahmen als die Helden selbst.

Es ist unbedingt notwendig, zumindest einen technischen Aspekt bei "Snow White" zu erwähnen, nämlich das Multiplan-Verfahren. Grob gesagt wurden beim Multiplan-Verfahren verschiedene Ebenen auf Glasplatten gemalt. Die Kamera filmte von oben diese Ebenen, wobei diese unter Umständen auch bewegt wurden, was einen gewissen dreidimensionalen Effekt hatte. (Komischerweise ist mir dieser Effekt bei der Fassung von Peter Jackson's "King Kong" aufgefallen, als die Schauspieler erstmals Dinosaurier in einem Tal sehen. Man sieht sehr deutlich die verschiedenen Ebenen. Kann es sein, dass man bei allen Computereffekten diesen alten Trick benutzt hat?).

Anyway, bei allen Fehlern, die der Film aus heutiger Sicht haben mag, er war ein Meilenstein in der Geschichte des Animationsfilms. Hollywood dankte Disney immerhin dafür. Nun muss man wissen, dass es für die Kategorie "Animierter Langfilm" damals keinen Oscar gab. Also gab es einen Sonderoscar mit sieben Mini-Oscars. So originell war die Oscarverleihung nie wieder.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2010 10:54 PM MEST


The Popeye Collection [3 DVDs]
The Popeye Collection [3 DVDs]
DVD ~ E.C. Segar

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis Besseres kommt..., 4. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Popeye Collection [3 DVDs] (DVD)
...und das hoffentlich bald, ist das eine der besseren Popeye- Collections auf DVD. Immerhin gehören die 32 Kurzfilme, die hier versammelt sind, zu den klassischen Folgen der Fleischer-Produktionen, die es zwischen 1933 und 1957 gab. Alles, was danach kam, war mehr oder weniger nur für das Fernsehen produziert und schlicht Müll.

An dieser Stelle mal ein kleiner Seitensprung in die Historie von Popeye, der erstmals 1929 in der von Elzie Crisler Segar entworfenen Comicstrip-Serie "Thimble Theatre" auftauchte. Er sollte eigentlich nur eine Nebenfigur sein, doch das Publikum mochte diesen wurstigen, manchmal einfältigen, manchmal gereizten , aber im Grunde herzensguten Seemann, der keinem Kampf aus dem Weg ging, sehr und in relativ kurzer Zeit drängte Popeye die damalige Hauptperson Castor Oyl aus dem Strip, der nur noch vereinzelt auftauchte. Dafür wurde Castors Schwester Olive (Olivia) seine große Liebe. Segars Geschichten waren bei aller Abenteuerlust durchaus sozialkritisch, ironisierten das Kleinbürgertum und nahmen gewisse Rollenverhalten auf die Schippe. Es wird zwar nie so deutlich gesagt, aber Olivia z. B. steht auf dem Standpunkt: "Ich bin eine Frau und kann mir deswegen Launen leisten".

Durch den immensen Erfolg war es nicht erstaunlich, dass Popeye auch eine eigene Trickfilmserie bekam, bei deren erster Folge er allerdings auch wieder durch eine damals bekannte Figur, nämlich Betty Boop, eingeführt wurde. Betty Boop kennt heute kaum noch jemand, obwohl ihr in dem Film "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" eine schöne Reminiszenz eingeräumt wurde.

Zurück zu Popeye. Die Trickfilme, die in den Fleischer-Studios entstanden, waren deutlich von Segars Sozialkritik entschlackt, schließlich wollte das Publikum in diesen sechs- bis zehnminütigen Filmen, die im Kino als Vorfilme zum eigentlichen Hauptprogramm liefen, Action sehen und sonst nichts und so stellten die Filme auch oft Popeyes Spinatkonsum, aus der er seine Kraft schöpfte, in den Vordergrund, eine Tatsache, von der Segar nur wenig Gebrauch machte. In dem Zusammenhang ist es noch lustig, anzumerken, dass sich dieses für Kinder unappetitliche Gemüse plötzlich großer Beliebtheit erfreute, schließlich wollte jeder ein Popeye sein.

Trotz der Vereinfachung der Charaktere und der Handlungen blieb Popeye populär, wie sonst könnte man die über zwanzigjährige Trickfilmserie erklären? Außerdem wurde die Folge "Popeye Meets Sinbad The Sailor" immerhin für einen Oscar nominiert. Sinbad wurde hier in der Figur von Brutus, Bluto, Bonzo oder wie er sonst noch genannt wurde, gespielt, der bereits in den Segar-Comics auftauchte und vor allem in den Trickfilmen als ewiger Widersacher Popeyes in Sachen Liebe gegenüber Olivia bekannt wurde.

Von dem Ganzen bietet diese 3-DVD-Kollektion einen guten Überblick. Man kann auch bemerken, dass im Laufe der Zeit die spindeldürre Olivia eine etwas weiblichere Figur bekam. Aus den anfangs geschlossenen, weiten Schuhen wurden irgendwann mal hochhackige Pumps und manchmal konnte man sogar den Ansatz einen Busens erkennen.

Gaaanz zurück zum Anfang...Ja, man kann mit dieser Kollektion durchaus zufrieden sein, denn wie lange es dauert, bis man die komplette Reihe, die immerhin in Amerika schon auf dem Markt ist, auf Deutsch bekommt, das kann möglicherweise noch etwas dauern.

Ich für meinen Teil warte gespannt darauf. Wenn man von den Videos, die teilweise schon bei youtube auftauchen, ausgeht, dürften die Filme gut restauriert sein. Man kann sie auch schon bekommen, aber da hat man das Problem mit dem Ländercode. Sollten sie mal für Deutschland frei sein, sollten Popeyefans zugreifen, ob sie nun deutschsprachig sind oder nicht, denn um den Geschichten zu folgen, sind keine großartigen Englischkenntnisse erforderlich.


Killshot
Killshot
DVD ~ Mickey Rourke
Preis: EUR 5,99

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lockt keinen Hund hinter dem Ofen hervor, 4. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Killshot (DVD)
Mickey Rourke spielt einen Auftragskiller der Mafia, bei dessen letzten Auftrag nicht alles so gelaufen ist, wie es sich sein Boss gewünscht hat und er deswegen auf der Abschussliste steht. Er begegnet dem Ganoven Ritchie Nix (Joseph Gordon-Levitt), der gerade einen Erpressungsversuch am Laufen hat. Dieser funktioniert aber gar nicht, so dass das kurz vor der Scheidung stehende Ehepaar Wayne (Thomas Jane) und Carmen (Diane Lane) Colson unerwünschte Zeugen werden, die es gilt zu beseitigen.

"Killshot" wurde bereits vor Mickey Rourke's fulminanten Comeback "The Wrestler" gedreht, lag aber einige Zeit auf Eis, um im Zuge von "The Wrestler" doch noch auf DVD veröffentlicht zu werden, um noch etwas Kohle zu machen. Warum er auf Eis lag, ist leicht nachvollziehbar: Der Film taugt nix.

Die absolut abgelutschte Story lockt keinen Hund, der auch nur ein bisschen Ahnung von Film hat, hinter dem Ofen hervor. Nun gut, viele Filme sind sich in ihrem Grundplot ähnlich und trotzdem gut. Das liegt aber daran, WIE sie erzählt sind. "Killshot" ist dermaßen in die Länge gezogen, dass man sich tatsächlich zwingen muss, bis zum Ende durchzuhalten. Wäre da nicht einer meiner Lieblingsschauspieler (Mickey Rourke - klar) und die ebenfalls sehr von mir geschätzte Diane Lane am Werk, wäre der Film wahrscheinlich nach einer halben Stunde aus meinem DVD-Player geflogen.

Charakterzeichnungen gibt es kaum, nicht mal der Grund, warum sich Wayne und Carmen trennen wollen, wird einigermaßen ersichtlich. Dazu kommt noch die vollkommen nervige Darstellung von Joseph Gordon-Levitt, der sich benimmt, als wäre Overacting eine Tugend. Spätestens bei seiner zweite Szene möchte man am liebsten in den Fernseher springen.

So bleibt es tatsächlich Rourke und Lane überlassen, "Killshot" vor der absoluten Katastrophe zu retten. Eine Szene gegen Ende, bei der beide allein spielen, ist von einer Intensität, die dem Rest des Films leider völlig abgeht. Überhaupt ist die letzte Viertelstunde die überzeugendste des ganzen Films. Auch sie bringt nicht wirklich etwas Neues, ist aber wegen Rourke und Lane und ihrer Inszenierung gelungen und wenigstens eine kleine Belohnung für die rund 70 quälenden Minuten zuvor.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2016 11:28 PM MEST


The Velvet Underground.
The Velvet Underground.
von Bill Leverson
  Broschiert

1.0 von 5 Sternen Da will uns wohl einer für dumm verkaufen..., 29. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Velvet Underground. (Broschiert)
... denn das hier ist nix anderes als das Booklet zur 5-CD-Compilation "Peel Slowly And See". Also lieber die Box kaufen, die kostet die Hälfte incl. Booklet. Reine Abzocke! Finger weg!


Rod Stewart - On Stage
Rod Stewart - On Stage
DVD ~ Rod Stewart

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zusammengestoppelt, 29. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Rod Stewart - On Stage (DVD)
Das ist so eine der DVDs, bei der man nicht weiß, soll man nun vor Freude an die Decke oder vor Ärger aus dem Fenster springen. Das Einzige, was an dem Cover stimmt, ist, dass da tatsächlich Rod Stewart auf der DVD ist. Ansonsten sieht man das letzte Konzert, das Rod The Mod zusammen mit den Faces 1974 in London gegeben hat (Keith Richards spielt da auch bei einigen Songs mit) in leicht gekürzter Form. Prompt stimmt die Tracklist, die hier und auf dem Cover angegeben ist, vorne und hinten nicht. Hier die Korrektur:

It's All Over Now
Bring It All Home To Me/You Send Me
Sweet Little Rock N' Roller
I'd Rather Go Blind
Angel
I Can Feel The Fire
You Can Make Me Dance Sing Or Anything
Twisting The Night Away
You Wear It Well/ Maggie May

Was an der DVD ganz gut ist, ist der Preis, denn das Konzert gibt es vollständig bereits auf mindestens zwei anderen DVDs, die zumindest in der Neuanschaffung teurer sind. Ärgerlich ist halt, dass das Konzert um einen Song gekürzt ist. Als Ausgleich finden wir Teile eines anderen Faces-Konzerts mit den Titeln: Stay With Me / (I Know) I'm Losing You / Maggie May.

Zwischen diesen beiden Konzerten ist vollkommen unmotiviert das Video zu Rods späterem Solosong "Love Touch" gequetscht.

Von der Aufmachung her ist die DVD purer Etikettenschwindel und wirkt zusammengestoppelt. Vom Inhalt kann man sich aber immerhin über die Liveauftritte der Faces freuen, wenn man eben das erste Konzert noch nicht hat und man nicht allzu großen Wert auf erstklassige Bildqualität legt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2010 10:56 PM CET


Orphan - Das Waisenkind
Orphan - Das Waisenkind
DVD ~ Vera Farmiga
Preis: EUR 5,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Variante, 28. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Orphan - Das Waisenkind (DVD)
Das Ehepaar Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) Coleman adoptieren die neunjährige Esther (Isabelle Fuhrman). Kate hat durch ihre Alkoholsucht ein ungeborenes Kind verloren und beinahe den Unfalltod ihrer stummen Tochter Max verursacht. Durch die Adoption erhofft das Ehepaar so etwas wie einen Neuanfang. Zumindest dem Zuschauer wird schnell klar, dass die hochintelligente, anfangs äußerst niedliche Esther gar nicht so niedlich ist.

"Orphan" reiht sich thematisch nahtlos in das Genre des Child-Horrors ein, in seiner Auflösung stellt sich der Film aber als interessante Variante dar und trotz einiger bekannter genretypischen Einstellungen steigert sich die Spannung unaufhörlich. Schade allerdings, dass "Orphan" einige Splatterszenen hat, auf die man gut und gerne hätte verzichten können, der Horror wäre auch so genügend rübergekommen. Nicht zuletzt liegt das an der fantastischen Darstellung der zum Zeitpunkt des Entstehen des Filmes gerade mal zehnjährigen Isabelle Fuhrman als Esther, die nach und nach zum eiskalten Monster mutiert. Während sie sich mit Vera Farmiga ein überzeugendes Psychoduell liefert, bleibt Peter Sarsgaards Rolle eher blass. Manchmal hat man das Gefühl, Sarsgaard fungiert als besserer Stichwortgeber.

Interessant wäre es gewesen, das im Bonus enthaltene alternative Ende als tatsächliches Ende zu präsentieren, denn es hat mehr Pfeffer, aber vielleicht empfand man es als zu unglaubwürdig.

Trotz der angesprochenen Schwächen ist "Orphan" ein Horrorfilm, der sich wohltuend aus dem momentanen Einheitsbrei des Genres heraushebt.


CARGO - Da draußen bist du allein (Special Edition, 2-Disc-Set)
CARGO - Da draußen bist du allein (Special Edition, 2-Disc-Set)
DVD ~ Anna Katharina Schwabroh
Preis: EUR 6,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bieder, 21. März 2010
Die Welt hat die Umweltkatastrophe hinter sich. Einzige Hoffnung ist der Planet Rhea, auf dem es paradiesische Zustände geben soll. Die Ärztin Laura (Anna Katharina Schwabroh) nimmt Arbeiten auf Frachtraumschiffen an, um sich genug Geld zu verdienen, um nach Rhea zu kommen, wo bereits ihre Schwester ist. Die Reisen auf diesen Schiffen dauern Jahre. Als Laura mit ihrer Schicht dran ist, während der Rest der Crew im Kältetiefschlaf liegt, hat sie plötzlich das Gefühl, dass sie nicht die Einzigen an Bord sind.

Ein Science-Fiction-Thriller aus der Schweiz? Da muss man zweimal hinhören bzw. hinsehen. Erster Eindruck: Tricktechnisch und handwerklich steht "Cargo" berühmten Vorbildern in nichts nach. Apropos Vorbilder: Der Film klaut subtil bei "Alien", "Die Insel", "Cube" und was ich weiß noch was, aber eben subtil, d. h. er ist kein Plagiat bekannter Filme.

Zweiter Eindruck: Das ist ganz spannend gemacht, obwohl man gleich am Anfang weiß, dass irgendwas mit dem "Terroristen" noch kommen muss.

Letzter Eindruck: Schade, denn ab und zu geht die Spannung flöten und so versinkt die Auflösung schließlich irgendwie dahin, die tatsächlich irgendwie neu ist, aber man ist dann irgendwie nicht mehr so interessiert.

Nach meinen Informationen hatte "Cargo" kein großes Budget. Von den Bildern her ist dem Film das nicht anzumerken, aber hätte man nicht vielleicht doch ein bisschen mehr Geld in einen kompetenten Drehbuchschreiber investieren können (Fragezeichen), denn was "Cargo" letztendlich den Hals bricht, sind die Dialoge, die jeder, der diese Art von Filmen schon öfter gesehen hat, aus dem Handgelenk schreiben könnte. Absolut langweilig.

"Cargo" hätte durchaus ein sehr guter Film werden können, hebt er sich doch von der Idee her von der Masse der Science-Fiction-Filmen ab, so brauchen auch sanftere Gemüter keine Angst zu haben, dass hier Metzelware geboten wird, aber selbst mit der Bonus-DVD, bei der es eine Menge an Material gibt, ist das doch alles eher bieder, schauspielerische Leistungen eingeschlossen.

Man kann sich den Film getrost zur Unterhaltung ansehen. Wenn man es nicht tut, hat man allerdings auch nicht viel verpasst.


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