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Beiträge von Pete Thrope
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Rezensionen verfasst von
Pete Thrope "petethrope"

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Rough Guide: Pink Floyd
Rough Guide: Pink Floyd
von Toby Manning
  Taschenbuch
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, 14. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rough Guide: Pink Floyd (Taschenbuch)
Was Pink Floyd betrifft, bin ich ein ziemlicher Spätzünder. Der einzige Song, der mir in ihren früheren Zeiten gefallen hat, war "One Of These Days" vom "Meddle" Album. Erst mit "The Wall" und natürlich "Dark Side Of The Moon" fand ich mehr Zugang zu ihnen. Daraufhin habe ich dann das Buch von Nicholas Schaffner über sie gelesen oder zumindest die Passagen, die mich zu der Zeit interessiert haben. Ich fand das Buch im Ganzen nicht so doll, also ist diese "Rouch Guide" Ausgabe eigentlich das erste Buch, dass ich mir von Pink Floyd komplett reingezogen habe (auch wenn ich schon länger alle Alben habe) und das eigentlich auch nur, weil ich in dieser Reihe schon mal ein Buch über die Rolling Stones gelesen habe, was mir sehr gut gefiel.

Zuerst ist mir aufgefallen, dass der Aufbau beider Bücher nahezu identisch ist, es scheint also so eine Art "Rezept" zum Aufbau der Bücher dieser Serie zu geben. Auch hier wird sauber unterteilt in Bandgeschichte, Musik, Platten, 50 beste Songs, Bootlegs etc, was den Vorteil hat, dass man nicht unbedingt von vorne nach hinten lesen muss, sondern sich gleich die Abschnitte herauspicken kann, die einen am meisten interessieren.

Ich werde mir nicht anmaßen, darüber zu urteilen, ob dass denn alles so stimmt, was da steht (dazu kenne ich die Geschichte von Pink Floyd nicht so genau), aber die Fakten scheinen sehr gut recherchiert zu sein. Wenn man das Rolling Stones-Buch als Maßstab nimmt, das unglaublich faktensicher ist und dann davon ausgeht, dass man hier ebenso vorgegangen ist, dürfte dieses Buch nicht nur für einen relativen Neuling wie mich sehr interessant sein, sondern auch für Profis, was Pink Floyd angeht.

Es scheint zu stimmen, was auf der Rückseite des Buches steht "Die Brillanz des Rough Guide ist atemberaubend."


True Grit
True Grit
DVD ~ Jeff Bridges
Preis: EUR 5,97

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragender Jeff Bridges, überraschende Hailee Steinfeld, 25. August 2011
Rezension bezieht sich auf: True Grit (DVD)
Der Bandit Tom Chaney (Josh Brolin) tötet den Vater von Mattie Ross (Hailee Steinfeld). Um seinen Tod zu rächen, setzt Mattie den Marshall Rooster (oder Reuben) Cogburn (Jeff Bridges) auf ihn an. Zu ihnen gesellt sich noch der Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon).

"True Grit" (was ungefähr "Wahrer Mumm" bedeutet. Umgangssprachlich würde man wohl "Eier haben" dazu sagen - Remember Olli Kahn?) ist ein ziemlich genaues Remake von "Der Marshall" mit John Wayne, der für die Rolle seinen einzigen Oscar bekam. Deswegen war es auch ein kluger Schachzug, im Remake diese Rolle mit Jeff Bridges zu besetzen, denn kaum ein anderer Schauspieler der Neuzeit hätte dies wohl spielen können, ohne an dem großen Vorbild Wayne gemessen zu werden. Mir wäre vielleicht noch Clint Eastwood eingefallen, aber erstens will der nicht mehr vor der Kamera stehen und zweitens hätte der sich wohl gehütet, ein Remake eines Wayne-Westerns zu machen.

Neben dem zu erwartenden überragenden Auftritt von Jeff Bridges ist die Besetzung der kindlichen Geschäftsfrau Mattie mit dem (bleiben wir mal im Westernjargon) Greenhorn Hailee Steinfeld eine echte Überraschung. Die zu diesem Zeitpunkt 14jährige kann locker mit den Schwergewichten Bridges und Damon (der hier allerdings eher nur eine Nebenrolle spielt) mithalten. Ihren - der Rolle geschuldeten - zuweilen nervigen Dickkopf macht sie mit dem süßesten Lächeln wett, so dass man sie durchweg sympathisch findet und damit klar Kim Darby im Original aussticht. Nicht umsonst wurde sie für die Rolle mit Preisen überhäuft und ist nur knapp an einem Oscar vorbeigeschrammt.

Wer übrigens meint, die Brüder Joel und Ethan Coen hätten mal wieder einen ihrer oft verqueren oder zumindest andersartigen Filme hingelegt, der wird enttäuscht sein (Falls es so gedacht ist, ist das einzig Obskure, dass Mattie von Männern permanent eher hässlich empfunden wird, obwohl Steinfeld alles andere als das ist). "True Grit" ist ein simpler Genrefilm, der etwas moderner getrimmt wurde, so fließt mehr Blut und ein Gehängter "hängt" (ist nun mal so) länger im Bild als das im Original möglich gewesen wäre.

Das hindert aber nicht daran, dass selbst Kenner des Originals den Film als rundum gute Unterhaltung ansehen müssten.

Noch ein Wort zu Hailee Steinfeld: Ich hoffe inständig, dass man die nicht in irgendwelchen blödsinnigen Teeniefilmchen verramscht, denn hier könnte für die Zukunft eine große Charakterdarstellerin wie Susan Sarandon oder Hilary Swank heranwachsen. Vielleicht befasst sich deshalb auch ein großer Teil des Bonusmaterial mit ihr.


Betty Anne Waters
Betty Anne Waters
DVD ~ Sam Rockwell
Preis: EUR 10,99

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu perfekt?, 25. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Betty Anne Waters (DVD)
Kenny Waters (Sam Rockwell) wird wegen Mordes verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. Seine Schwester Betty Anne (Hilary Swank) ist die einzige, die an seine Unschuld glaubt und setzt alle Hebel in Bewegung, um Kenny aus dem Gefängnis zu holen. Als nichts mehr geht, beginnt Betty Anne, Jura zu studieren - mit dem einzigen Ziel, als Anwältin den Fall noch einmal neu aufrollen zu können.

Dem Film wird merkwürdigerweise der Vorwurf gemacht, er sei zu perfekt. Das würde ich nur in der Hinsicht gelten lassen, dass er an einigen Stellen sicherlich geschönt ist, denn es handelt sich um die Verfilmung eines realen Falles und da hat Hollywood nun mal die Angewohnheit, einige Ecken zu glätten.

Immerhin verbeißt sich Betty Anne so sehr in ihre Aufgabe, dass ihre Familie darunter leidet, was schließlich in einer Trennung mündet und einmal schmeißt sie ihre Freundin Abra (Minnie Driver) aus der Wohnung, weil die was falsches gesagt hat. Das ist aber - und das meine ich mit geschönt - nicht besonders dramatisch in Szene gesetzt (Mit Abra versöhnt sie sich kurz darauf auch wieder).

Aus meiner Sicht ist das nicht so schlimm, denn der Film behandelt vor allem das Verhältnis der beiden Geschwister, die bedingungslos zueinander stehen. Da passt kein Blatt Papier dazwischen und schon gar keine andere Person. Warum das so ist, erklären Rückblenden, die bis in beider Kindheit zurückgehen, wo klar wird, dass Kenny gegenüber seiner Schwester einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickelt hat. Kein Wunder, dass Betty Anne so um die Freilassung des Bruders kämpft und auch kein Wunder, dass sie die einzige ist, die an seine Unschuld glaubt, denn Kenny hat durchaus die Anlagen zum Jähzorn.

"Betty Anne Waters" ist ein Schauspielerfilm und das steht und fällt nun mal mit den Schauspielern, die allesamt überzeugen, aber Hilary Swank und Sam Rockwell stechen hier noch einmal hervor, wobei Rockwell vielleicht die beste Vorstellung bis dahin gibt, während man von Swank solche Meisterleistungen fast schon gewohnt ist und - ganz ehrlich - nur wegen Hilary Swank habe ich mir den Film überhaupt angesehen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Kleiner Nachsatz noch zu Hilary Swank: Mir ist aufgefallen, dass sie in ihren besten Filmen immer Probleme mit ihrer Familie hat. In "Freedom Writers" wird sie ebenfalls von ihrem Mann verlassen und in "Million Dollar Baby" pfeift sie auch irgendwann auf ihre Familie (wenn auch aus anderen Umständen). Ob das was zu bedeuten hat, weiß ich nicht, vielleicht ist es auch purer Zufall.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2014 4:32 PM MEST


The Clash: Das offizielle Bandbuch
The Clash: Das offizielle Bandbuch
von The Clash
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch von The Clash - aber..., 20. August 2011
...man muss sich mit The Clash schon auskennen, wenn man dieses Buch genießen will, soll heißen, man muss die Bandgeschichte kennen.

Es gibt ja in Deutschland relativ wenig gute Literatur zu The Clash, am besten war da noch David Quanticks schmales Büchlein, das in der "Music Makers" Serie erschienen ist. Auf ein Buch, das die Geschichte der Band umfassend erzählt, wartet man bis zum heutigen Tag - zumindest in Deutschland. In England gibts das schon lange, nennt sich "Last Gang In Town".

Also, das hier ist nicht unbedingt was für Clash-Novizen, aber wer sich im Laufe der Zeit einiges an Wissen über die Band angeeignet hat, der sollte hier zugreifen.

The Clash erzählen hier ihre Bandgeschichte in Interviews, wie das heute üblich ist, dass heißt, es gibt keine Fragen, nur Antworten, ein bisschen erinnert das an das "Westway To The World" Video.

Hochinteressant ist das allemal, außerdem ist das ein richtig dicker Schmöcker und schöne Fotos gibt es zuhauf.

Als Gesamtpaket ist das für Fans klasse, zumal der Preis vernünftig ist.


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sympathisch, 19. August 2011
Irgendwann 1979 tauchte ein kleines blondes Männchen auf und fragte, "Are Friends Electric"? Ich hatte keinen Schimmer, wovon der überhaupt sang, aber der Sound nahm mich gefangen. Inzwischen weiß jeder, dass das von Gary Numan stammt, auch wenn er sich damals noch hinter dem Bandnamen "Tubeway Army" versteckte. Es wurde das Album, mit dem man Gary Numan auch heute noch identifiziert, selbst wenn die Nachfolgealben (dann als Gary Numan) "The Pleasure Principle" und "Telekon" ebenfalls wie "Replicas" (davon stammt "Friends", falls es jemand noch nicht weiß) zumindest in England auf Platz 1 schossen und "Cars" von "Pleasure Principle" wahrscheinlich sein größter und bekanntester Hit wurde.

2008 hat Gary dann in Manchester dieses Album komplett performt (heißt das so?) und das ist der Inhalt dieser DVD. Die Songreihenfolge hält sich nicht sklavisch an das Originalalbum und außerdem gibt es noch ein paar Songs zu hören, die nicht auf dem Album landeten, aber aus dieser Zeit stammen.

Das Ganze ist eine richtig runde Sache, auch wenn Gary bei "Me, I'm Disconnect From You" (das Einzige, was mir sauer aufstößt) singt, als hätte er dazu keine Lust. Ansonsten macht das Spaß und ist auch irgendwie sympathisch, so als die Band einen Song beginnt und abbricht, weil der Drummer nicht da ist (ich vermute, er musste mal Pipi machen) und als die Crew Gary vor dem Zugabenblock einen Kuchen überreicht, weil er an diesem Tag Geburtstag (satte Fuffzich!) hat.

Alle, die Gary Numan allgemein und "Replicas" speziell mögen, sollten hier zugreifen, zumal Bild und Ton auch richtig gut sind.


Seduction of Ingmar Bergman
Seduction of Ingmar Bergman

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, 18. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Seduction of Ingmar Bergman (Audio CD)
Man kann "The Seduction Of Ingmar Bergman" als Auftragsarbeit bezeichnen, tatsächlich dürfte es aber auch eine Herausforderung für Sparks gewesen sein, eine Herausforderung, deren sie sich wohl gern gestellt haben. Schließlich ist es schon fast eine Plattitüde, dass Sparks schon immer ihrer Zeit voraus waren. Warum, will ich hier gar nicht durchkauen, aber ein Hörspiel auf Tonträger zu pressen, das ist zumindest ungewöhnlich.

"Seduction Of Ingmar Bergman" handelt imaginär davon, dass der legendäre schwedische Filmemacher in Hollywood ankommt und mit Hollywood gar nicht zurechtkommt - ganz grob gesagt. In komplizierter Rollenverteilung erzählen Ron und Russell Mael sowie deren Mitstreiter die Geschehnisse.

Oft ist das nur gesprochener Text mit Musikbegleitung, wobei die musikalische Begleitung im Grunde auf der Musik der Sparks seit "Lil Beethoven" fußt - operetten - oder opernhafte Rockmusik .Es gibt auch Anleihen beim Jazz, Swing oder vertonten Bert Brecht - Opern. Man kann also nur selten von Songs im eigentlichen Sinn reden, am nächsten kommen dem noch Stücke wie "The Stupid Commissary".

Ron Mael hat dazu gesagt, dass sie sich von den Hörspielen von Orson Welles inspirieren haben lassen und die sind ja doch einige Zeit her (Remember "War Of The Worlds"?)

Das Ganze gibts auch noch komplett in Schwedisch, denn immerhin war das ja eine schwedische Produktion.

Fazit: "The Seduction Of Ingmar Bergman" ist eine hochinteressante Angelegenheit, auf die man sich aber einlassen muss. Zum Nebenher-Hören ist das sicher nichts. Wer sich darauf einlässt, bekommt sehr interessante Sparksmusik geboten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2011 7:39 PM MEST


Quick Video Converter Platinum Edition 2011
Quick Video Converter Platinum Edition 2011

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 11. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, jetzt muss ich das hier unbedingt mal loswerden. Der Xilisoft Video Converter ist ein richtig klasse Programm. Ich hab mir die Augen ausgesucht, um eine schlichte Software zu finden, die Videos auf einfachem Weg konvertiert - jetzt hab ich sie.

Der Video Converter konvertriert so ziemlich alle gängigen (und auch ein paar nicht so gängige) Formate rauf und runter (man kann sich z. B. auch die Ausgabegröße aussuchen) und das schönste ist, es liefert gleich ein einfaches Schnitttool mit dazu (zusammenfügen kann man auch). Wer Schnickschnack braucht (Filmübergänge usw.), wird hier nicht bedient. Wer es schlicht mag, wird bestens bedient.

Anfangs muss man vielleicht ein klein wenig Geduld haben, um die Funktionen auszutesten, aber es lohnt sich.

PS: Läuft anstandlos unter Windows 7
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2014 7:28 AM CET


Dick & Doof - Als Einbrecher & Als Polizisten u.a.
Dick & Doof - Als Einbrecher & Als Polizisten u.a.
DVD ~ Oliver Hardy

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht die allererste Wahl, 10. Mai 2011
Diese DVD gehört nicht zur allerersten Wahl, wenn ein Neuling sich überlegt, welche er/sie sich zulegen soll, um Laurel&Hardy kennenzulernen. Zu unterschiedlich ist die Qualität der Filme.

"Als Einbrecher" (Im Original: "Night Owls): 3 Sterne

Ein Polizist überredet Stan und Ollie, in die Wohnung des Polizeichefs einzubrechen, damit er bei seinem Chef in einem besseren Licht erscheint. Eine gute solide Komödie mit einigen guten Gags. Da ihr Einbruch erwartungsgemäß unter großem Getöse stattfindet, öffnet der Butler des Polizeichefs das Fenster, um zu sehen, woher der Krach kam. Daraufhin maunzen die Beiden wie die Katzen herum mit dem Resultat, dass Ollie einen Pantoffel an die Rübe kriegt.

"Als Polizisten" ("The Midnight Patrol"): 4 Sterne

Laurel&Hardy ausnahmsweise mal ganz auf der Seite des Gesetzes. Natürlich stellen sie dabei eine Menge Unfug an. Ich würde sogar fünf Sterne vergeben, wäre nicht dieser unangenehme Schluss. Weil sie ihren Chef verhaftet haben, schießt dieser wild hinter ihnen her. Das traurige Ergebnis nehmen ihre Kollegen zur Kenntnis, indem sie die Mütze abziehen. Nun haben Filme von Laurel&Hardy selten ein Happy End, es wird auch des öfteren hinter ihnen hergeschossen, aber nie mit so einem verheerenden Ergebnis.

"Als Scheidungsgrund" ("The Fixer-Uppers"): 2 Sterne

L&H werden von einer Frau angeheuert, um deren Mann eifersüchtig zu machen. Ein sehr uninspirierter Film, der im Grunde nur einen guten Gag hat. Die Frau zeigt Ollie, wie man eine Frau küsst, indem sie es an Stan vormacht. Den armen Stan versetzen solche Liebkosungen in der Regel in einen geradezu katatonischen Zustand und so fällt er auch hier in Ohnmacht. Plötzlich springt er aber wieder auf und küsst die Frau wie wild, die nun ihrerseits in Ohnmacht fällt.

"Habeas Corpus": 4 Sterne

Stan und Ollie werden von einem nicht ganz dichten Professor angeheuert, eine Leiche zu stehlen. Der Film bietet zwar im Grunde genommen nur eine Abfolge damals bekannter Friedhofswitze, die werden allerdings von L&H gekonnt in Szene gesetzt. Dieser Stummfilm ist einer der wenigen, die bei der Fernsehausstrahlung in Deutschland eine kongeniale Tonspur bekam.

Alles zusammen kommt man hier auf eine Bewertung von ungefähr 3,5 Sternen. Den vierten Stern kann man aber trotzdem vergeben, weil mit den beiden Bonusfilmen das Medium DVD im Gegensatz zu anderen der Reihe ausgereizt wurde.

ACHTUNG: Diese neue Reihe mit Laurel&Hardy-Filmen entspricht exakt der Reihe, die 2003/2004 schon einmal von Kinowelt veröffentlicht wurde. Ausnahmen gibt es nur selten beim Bonusmaterial. Das Menu der DVDs wurde neu aufgebaut und das Cover ist anders, wobei es hier was Gutes und was Ärgerliches gibt. Das Gute ist, dass alle DVDs zusammen vom Rücken her ein Bild ergeben, was sich nett im Regal macht. Das Ärgerliche ist, dass man die Reihe "Dick & Doof" genannt hat, weswegen einem als Fan von Laurel&Hardy nur das Frösteln kommen kann.

Also, genau überlegen, ob man sich die Reihe zulegt, wenn man die alte schon hat.


Dick & Doof - Der große Fang / Selige Campingfreuden u.a
Dick & Doof - Der große Fang / Selige Campingfreuden u.a
DVD ~ Stan Laurel
Preis: EUR 6,79

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten DVDs der Reihe, 9. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meines Erachtens nach hat die amerikanische Komödie nur zwei Genies hervorgebracht. Der eine ist - klar - Charlie Chaplin und der andere Stan Laurel. Beide waren ab einem gewissen Zeitpunkt im Alleingang für ihre Filme verantwortlich, wobei sich Chaplin wesentlich mehr auch als Geschäftsmann hervor tat. Stan Laurel stand immer unter den Zwängen der Produktionsgesellschaft von Hal Roach. Da Roach aber wusste, was er an Laurel hatte, ließ er ihm beim Filmen selbst freie Hand und so kann man durchaus sagen, dass Laurel&Hardy-Filme eigentlich allein das Werk von Stan Laurel waren. Oliver Hardy war immer Gentleman genug, um zuzugeben, dass er nur kam, seinen Part spielte und wieder ging, während Laurel z. B. noch am Endschnitt arbeitete.

Der Modus Operandi von Chaplin und Laurel konnte kaum unterschiedlicher sein. Während Chaplin zumindest bei seinen Kurzfilmen Wert auf wilde, aber geniale Action legte (erst bei seinen späteren Kurzfilmen und bei den Langfilmen zügelte er sein Tempo.), drosselte Laurel von Anfang an das Tempo der Filme, die er mit Hardy zusammen machte, wenngleich natürlich hier immer wieder rasanter Slapstick geboten wurde. Zu dieser Zeit gab es bei Komikern die Tendenz zuviel zu machen. Genau das taten Laurel&Hardy aber nicht. So gab es z. B. den Begriff des Slowburn. Der Slowburn bezeichnet das Verhalten einer Person, der gerade ein Unheil geschehen ist. Meister darin war Oliver Hardy. Wenn er beispielsweise in eine Torte fiel, tobte er nicht etwa herum - nein, er nahm sich die Zeit, sein Unheil zu verarbeiten, in dem er oft regungslos da saß, den Blick zum Publikum wandte und die Torte über sein Gesicht laufen ließ. In diesem Zusammenhang kommt man auch zum Begriff des "Tit For Tat", der auch der Originaltitel von "Die besudelte Ehre" auf dieser DVD ist.

"Tit For Tat" lässt sich im Deutschen gut mit "Wie du mir, so ich dir" übersetzen. Dabei gehen Laurel&Hardy meistens gemeinsam auf einen Kontrahenten los (in seltenen Fällen auch aufeinander). Das läuft dann so ab: Meist durch eine Lappalie ausgelöst, rächt sich eine dritte Person (es ist praktisch immer die dritte Person, die Streit beginnt) an einem der beiden, meist Ollie. Darauf holt Ollie zum Gegenschlag aus. Irgendwie kommt dann auch noch Stan ins Spiel, entweder aktiv oder weil er Ollie vorschlägt, was zu tun ist. Zu Beginn sind das nur kleine Scharmützel, jedoch versucht der eine den anderen dann beim Gegenschlag zu übertreffen. Die spezielle Komik von L&H bestand nun darin, dass jede Person geduldig wartete, was mit ihr geschieht (hier kommt wieder der Slowburn ins Spiel), um dann in aller Ruhe zurück zu schlagen, weil sie weiß, dass der Kontrahent die nun ausgeführte Rache mit dem gleichen Sportsgeist hinnimmt.

Warum ich das alles erzähle? Weil auf dieser DVD zwei Filme vorliegen, bei dem diese Komik als Paradebeispiel zur Geltung kommt:

"Selige Campingfreuden" (im Original: "Them Thar Hills"): 5 Sterne

Ollie hat einen Gichtfuß, deshalb unternehmen unsere beiden Freunde einen Campingausflug, der Ollie bei der Genesung helfen soll. Ollie fühlt sich an der frischen Luft gleich viel besser und das gute Wasser aus einem Brunnen hebt zudem die Laune. Was die beiden nicht wissen: Schwarzbrenner haben ihren Schnaps in den Brunnen gekippt. Nun taucht ein Ehepaar auf (Charlie Hall und Mae Busch, die in vielen Laurel&Hardy-Filmen mitwirkten), dessen Auto mangels Sprit liegengeblieben ist. Freundlich, wie Stan und Ollie nun mal sind, helfen sie gerne mit Benzin aus. Während der Mann zum Auto zurückgeht, bleibt seine Frau zurück, um an dem "fürstlichen" Mahl von Laurel&Hardy teilzuhaben, wo sie natürlich auch das gute Wasser genießt. Das Resultat ist vorhersehbar: Als der Mann zurückkehrt, sie alle drei sturzbetrunken und nun entwickelt sich zwischen Hall einerseits und Stan und Ollie andererseits das angesprochene "Tit For Tat".

"Die besudelte Ehre" ("Tit For Tat"): 5 Sterne

Zwar nicht im direkten Anschluss, aber kurz danach drehten L&H eine Fortsetzung dieser Geschehnisse, was die deutsche Synchronisation mal wieder vermasselte. Unsere Freunde besitzen nun einen Elektrowarenhandel, während das Ehepaar Hall/Busch nebenan einen Gemischtwarenladen aufgemacht hat und so geht das "Tit For Tat" munter weiter.

"Der große Fang" ("Going Bye Bye"): 5 Sterne

Stan und Ollie sagen vor Gericht gegen einem Verbrecher aus, der daraufhin in den Knast wandert. Noch im Gerichtssaal spricht dieser wüste Drohungen aus, worauf L&H sich genötigt sehen, die Stadt zu verlassen. Da sie aber wie immer knapp bei Kasse sind, suchen sie einen Mitfahrer, um die Benzinkosten zu teilen. Dummerweise geraten sie an die Freundin des Verbrechers, der inzwischen aus dem Gefängnis ausgebrochen ist.

ACHTUNG: Diese neue Reihe mit Laurel&Hardy-Filmen entspricht exakt der Reihe, die 2003/2004 schon einmal von Kinowelt veröffentlicht wurde. Ausnahmen gibt es nur selten beim Bonusmaterial (hier ist es ein Charlie-Chase-Film, der anstelle von der Kurzdokumentation "A Tribute To The Boys" hinzugekommen ist). Das Menu der DVDs wurde neu aufgebaut und das Cover ist anders, wobei es hier was Gutes und was Ärgerliches gibt. Das Gute ist, dass alle DVDs zusammen vom Rücken her ein Bild ergeben, was sich nett im Regal macht. Das Ärgerliche ist, dass man die Reihe "Dick & Doof" genannt hat, weswegen einem als Fan von Laurel&Hardy nur das Frösteln kommen kann.

Also, genau überlegen, ob man sich die Reihe zulegt, wenn man die alte schon hat.


Phantom Punch
Phantom Punch
DVD ~ Ving Rhames
Wird angeboten von CAVEAT EMPTOR
Preis: EUR 3,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zur Unterhaltung, 2. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Phantom Punch (DVD)
Die meisten Boxer haben ja irgendwo etwas Tragisches, weil kaum einer von denen am Höhepunkt der jeweiligen Karriere abgetreten ist. Nein, es musste noch ein Kampf sein und noch einer, bis sie schließlich doch mit einer Niederlage abgetreten sind. Sicherlich hat dazu auch die gute Börse beigetragen, die sie trotz Niederlage noch kassiert hatten.

Am tragischsten war wohl das Ende des größten Boxers aller Zeiten: Muhammad Ali alias Cassius Clay, der zwar auch im Boxring seinen letzten Kampf verlor, dabei aber schon vom Kampf gegen seinen schwersten Gegner, der Parkinsonschen Krankheit gezeichnet war. Nichtsdestotrotz gilt Clay als bester Einzelsportler aller Zeiten. Eine solche Ehre wurde Sonny Liston, dessen Ende mindestens ebenso tragisch war, nie zuteil.

Sonny Liston war - man muss es so hart sagen - ein Krimineller, der im Gefängnis das Boxen gelernt hatte und später durch die Kämpfe gegen Floyd Patterson zum Weltmeister aufstieg. Er war wortkarg, seine Art zu Boxen war nicht gerade graziös, er war pure Kraft. Wegen seiner verschlossenen Art, seiner kriminellen Vergangenheit und seinen Verbindungen zur Mafia war er unbeliebt, er war der "hässliche, böse Neger", während Patterson, weil angepasst, der "gute Neger" war.

Seinen Titel verlor Liston durch eben Cassius Clay, der Liston ins Leere laufen ließ, seinen Schlägen auswich und schließlich musste Liston nach der sechsten Runde aufgeben - angeblich wegen einer Verletzung. Der Rückkampf gab diesem Film hier den Titel "Phantom Punch". Damit ist nicht etwa ein Schlag von Sonny Liston gemeint, wie man vermuten könnte, sondern der Schlag Clays, den weder Liston noch große Teile des Publikums gesehen hatten und den Kampf nach 105 Sekunden beendete. Es wurde spekuliert, der Kampf wäre verschoben gewesen und Liston wäre kaum getroffen worden, doch Filmaufnahmen bewiesen, dass Liston tatsächlich schwer getroffen wurde. Liston starb ein halbes Jahr nach seinem letzten Kampf (den er gewann) 1970 unter nie geklärten Umständen an einer Überdosis Heroin.

Boxerfilme haben in Hollywood eine lange Tradition und namhafte Größen wie Paul Newman (Die Hölle ist in mir), Robert de Niro (Raging Bull), Will Smith (Ali), Denzel Washington (Hurricane) und Russell Crowe (Das Comeback) haben namhafte Boxer gespielt ("Rocky" lass ich mal aus, weil der fast nur Fiktion ist) und so ist es kein Wunder, dass Sonny Listons Karriere hier nun auch verfilmt wurde. Dass "Phantom Punch" an keinen dieser Filme herankommt, hat zwei Gründe:

Erstens war einiges an Listons Karriere undurchsichtig und so beruht vieles bei "Phantom Punch" eher auf Spekulation denn auf Tatsachen (bis auf die reinen Boxfakten natürlich). Listons Leben wird hier episodenhaft wiedergegeben, es fehlt fast jegliche Tiefe.

Der zweite Grund ist Ving Rhames, der Liston spielt und den ich sehr gern sehe, aber schauspielerischen Schwergewichten wie Newman, de Niro, Crowe usw. kann er nun mal nicht das Wasser reichen, auch wenn er die Figur des Sonny Liston sympathischer anlegt als dieser tatsächlich war.

Das heißt aber nicht, dass "Phantom Punch" ein schlechter Film ist. Man wird gut unterhalten, ohne dass einem langweilig ist, aber im Vergleich zu o. g. Filmen sind mehr als 3 Sterne eben nicht drin.

Die Verleihversion bietet außer einem kümmerlichen Trailer kein Bonusmaterial.


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