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Folge dem weißen Kaninchen: ... in die Welt der Philosophie
Folge dem weißen Kaninchen: ... in die Welt der Philosophie
von Philipp Hübl
  Broschiert
Preis: EUR 11,99

23 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Philosophie für Kaninchen..., 15. Dezember 2012
Herr Hübl sieht weisse Kaninchen.
Und als Allwissender sieht er auch hinter die Linie des diesseitigen Lebens und klärt uns darüber auf, ob der Tod einen Sinn hat. Und natürlich auch auf die alte Frage "Gibt es einen Gott" versucht er uns als Unfehlbarkeitspapst seine Phantasien als "klare Wahrheit" um 7,99 € im Sonderangebot zu verkaufen. Sein Glaubensbüchlein wird zwar so manchen Hörigkeitsanfälligen sicherlich einseifen, aber den selbstständig denkenden berührt es so wenig wie Kaninchenköttel von vorgestern.
Peinlich auch sein unterschwelliger Hass auf das Christentum und deren "Unmenschen", denen er den Untergang wünscht. Solche Auswüchse gegenüber einer sehr großen Bevölkerungsgruppe (in Deutschland die weit überwiegendste Mehrheit) kennen wir aus längst vergangenen Zeiten... Wieder mal resultierend aus völliger Unwissenheit und den üblichen stumpfsinnigen Vorurteilen. Im unterjubeln solcher Ressentiments ist der Autor allerdings ein alter Hase
Sein atheistischer Missionseifer in allen zweifelhaften Ehren, aber es handelt sich hier wieder mal um einen pseudophilosophisch getarnten Unfehlbarkeitswahn.

Mein Fazit: Ein wie schon beim römischen Pontifex klar unfehlbarkeitsbeanspruchender Allwissenheitskatechismus der Atheismusreligion und wie bei ersterem mit diffusen Fragestellungen fern jeglicher Alltagsbezogenheit. Keine Kaufempfehlung. Sparen sie sich Zeit und Geld für einen leckeren Kaninchenbraten, oder vegetarischen Karottenburger.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2014 7:59 PM CET


Das können Sie glauben!: Die großen Religionen dieser Welt im Selbstversuch
Das können Sie glauben!: Die großen Religionen dieser Welt im Selbstversuch
von Stefan Kuzmany
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das können sie: vergessen!, 10. Dezember 2012
Wohlwissend dass ich bei Agnostikern sowie bei Atheisten (ich gehörte selber lange dazu, weiss also wie diese "ticken") hiermit Protestgeschrei auslösen werde, muss dennoch folgendes gesagt werden:

"Das können sie glauben" ist recht unglaubwürdig, wie der etwas genauer nachdenkende Leser erkennen wird. Aber es ist ja eher als eine leichtere Unterhaltungslektüre mit nicht sonderlich viel Tiefgang bezüglich "Was ist eigentlich der wahre, richtige Glaube"? gedacht.
Kuzmany's Widersprüche zeigen sich schon in seiner ziemlich pflaumenweichen Haltung zu "seiner" evangelischen Kirche, bei der er vermutlich wie die meisten anderen, ohne gefragt zu werden, also ohne Zustimmung quasi zahlendes Zwangsmitglied wurde. Denn wie er im Buche eingesteht, sei er dort bis jetzt "nur aus Bequemlichkeit" noch nicht ausgetreten. So eine persönliche Einstellung lässt einem auch seine Papierplamphete auf immerhin 250 Seiten nicht sonderlich ernst oder wichtig nehmen. Denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ein Austritt (wenn man denn keinen Bammel davor hat) keine fünf Sätze benötigt, geschrieben in weniger als einer Minute... Es wird aber wie bei den meisten Inkonsequenten sein, nämlich: Bleiben wir halt noch Mitglied, man kann ja nie wissen...
Aber vielleicht holt er den obigen fehlenden konsequenten Schritt jetzt ja bald nach.

Und er weiss sehr wenig von der Materie, wie man immer wieder zwischen den Zeilen bei ihm erkennen kann. Die paar (recht oberflächlichen) Punkte zu diversen Religionen die er dann doch weiss, sind jedoch auch gratis im Wikipedea zu finden - zum Großteil aber viel objektiver und ohne persönliche (aus welchem Grund auch immer) Ressentiments gegenüber wissenden Gläubigen, die bereits gefunden haben, wo er noch eifrig am suchen ist. Neben den anderen Religionen ist seine auch nicht weniger widersprüchlich bzw. witzig. Nämlich die nun auch schon relativ große Religionsgemeinschaft der "Sucher, aber bloss nicht finden wollenden". Ein herumstochern in sämtlichen anderen Religionen ist in seiner Church zwar erlaubt, auch das jahrelange grübeln, sowie Bücher darüber schreiben, aber ja nicht zu einem - Schluss - kommen, der ja noch mehr Analytik und vor allem Entscheidungsmut erfordert. (es wird im wahrsten Sinne des Wortes so weitergehen mit dem gegrüble und gesuche)

Mein Fazit: Jemand der aus Bammel noch sicherheitshalber in seiner quasi hineingebornen Kirche verbleibt aber dieser nichts mehr glaubt und dann mit großem Sicherheitsabstand über andere Glaubensgruppen schreibt, ist wie jemand der auf dem 10 m Brett über das ihm nur theoretisch bekannte H2O dicke Bücher schreibt. Es bleibt alles sehr oberflächlich, hat mit dem wahren Kern nichts zu tun und zur blossen Unterhaltung ist man beim Cabarett besser aufgehoben. Höchstens etwas für eindimensionale Leser und Sammler von Argumenten der "Einbahnstraße" die da heisst: Es gibt keinen Gott und daher keine wahre Religion. Aber da der Kopf ja rund ist, sollte man selber mal wagen, über diese starre und oft auch sture Schiene hinwegzudenken. Wer an echter Suche interessiert ist, empfehle ich u.a. das Buch: "Der Atheismuswahn" (bei Amazon)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2014 8:03 PM CET


Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes
Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes
von Necla Kelek
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutige Frau, 9. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Oh, Mann, diese Frau! Die sagt es aber ihren Brüdern!
Man könnte meinen sie versuche auf Gedeih und Verderb wieder mal den Personenschutz fast zu erzwingen (wird leider wohl nötig sein). Aber man merkt es aus jeder Zeile, sie hat etwas entscheidendes erkannt (vor allem als Insiderin) und will es leidenschaftlich weitergeben. Und zwar aus Liebe zu ihren vielen, vielen verlorenen Söhnen, - und zwar gar nicht von oben herab belehrend. Die Zusammenhänge sind erhellend für manche so dunklen Ereignisse der letzten Zeit hier in Europa, und vor allem für so viele verdeckte Geschehnisse am Bosporus.
Wenn doch bloß auch die Männer (Söhne) solch einen Mut ihr Eigen nennen könnten wie diese Frau. Aber sie sieht eben viel mehr die Dringlichkeit der Sache im Gegensatz zu den leider oft hitzköpfigen "Sohnemannen."
Hoffentlich kaufen wenigstens viele moslemische Frauen dieses Buch (was in islamischen Kreisen aber leider nun mal nicht üblich ist), und ich wage einen Hoffnungstraum: Und lesen es ihren Söhnen und auch Ehemännern und Vätern immer wieder mal vor, am Mittagstisch, wenn sie denn im gleichen Raum mit essen dürfen, - was öfters vorkommt als man voreingenommen meinen könnte. - Auch wenn es schmerzhafte Gegenreaktionen innerhalb der Familien geben sollte. Aber die gibt es ja auch ohne dieses Buch als Vorleseobjekt, schon lange zuhauf, also was gibt es schon zu verlieren. Schlimmer kanns nimmer werden, möchte man so manchen Muslimas damit Mut machen.


Sinfonie 3/Egmont-Ouvertre
Sinfonie 3/Egmont-Ouvertre
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zinnmann vs Karajan: 4,5 : 4 wenn man das so sportlich sagen darf., 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 3/Egmont-Ouvertre (Audio CD)
Karajan, die Berliner Philharmoniker und Beethoven, das müsste eigentlich standardgemäß ein Fünfstern-Erfolgsgarant sein. Aber abgeklärt durch die schlanken und trockenen Interpretationen Zinnmanns, die bei mir zum Vergleich neben Karajan im Regal stehen, kann ich hier nur 4 Sterne geben. Obwohl man bei DVD-Aufnahmen manchmal meinen könnte, Karajan IST Beethoven, in etwa so wie Leonard Bernstein nach einem Conducting von Tschaikowskys Fünfter, emotional aufglöst ins Publikum rief: "I am Tschaikowsky!" (Die meisten Bernstein-Interpretationen v. Tschaikowskys Sinfonien erfüllen dann auch diese überschwengliche Identifikation)
Die Aufnahme ist im Gegensatz zu heutigen detailverliebten Interpretationen einfach etwas zu schwer und wuchtig, besonder der letzte Satz. Der Erste hingegen zeigt sich noch fast 2000er-gemäss überraschend kristallig, prickelnd. Bezüglich der eher wuchtigen, schweren Karajan-Varianten könnten sich die Kritiker-Sichtweisen jedoch wieder mal ändern, je nach dem wie die so geheimnisvoll gedeuteten Originalpartituren ausgelegt werden. Manche Kenner meinen ja schon wieder, dass Beethoven eher die Gesamtwirkung im Auge und Ohr hatte, statt beinahe jedes Instrument als Einzelnes so transparent einherschweben zu lassen. Die Zeiten und Geschmäcker wechseln eben alle paar Jahre. Ich meinerseits werde da nicht mehr mitmachen und wiederum sämtliche Beethovenymphonien eines neuen jungen angeblich genial interpretierenden Conduktors kaufen. Erstens gibt das langsam Platzprobleme, zweitens Zeitprobleme. Zinnmann fürs neue und Karajan fürs traditionell Konservative genügt mir (wenigstens eine Zeitlang, die Versuchung bleibt natürlich, besonders bei Thielemann und Järvi, aber ich warte bis das vorübergeht...)


Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
von William Paul Young
  Gebundene Ausgabe

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pseudochristliches Esoterikgemisch, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Gemisch aus esoterischem, New Age und pseudochristlich bis buddhistischem Süppchen, serviert in einer vordergründig geheimnisvollen Hütte.
In der heute esoterisch, abergläubisch geprägten Zeit sicher ein Kassenschlager, denn die meisten wollen nur noch nebulöses "Wissen". Ja nichts konkretes, denn da müsste man Stellung beziehen, sondern alles ein bisschen irgendwie gelten lassen...
Dabei ist die Darstellung von Gott als farbige, dicke Frau mit buddha-artigem Dauergrinsen, der am wenigsten wichtige Kritikpunkt, falls man nicht Probleme mit diversen Hautfarben oder den Geschlechtern hat.
Der nüchterne, bewusste Christ, dem das Buch der Bücher (Die Bibel) die wichtigste Quelle über Gottes Fühlen und Handeln ist, wird die mit okkulten Elementen durchsetzte "Hütte" schon nach einigen Seiten durchschauen. Kontakt mit herumgeisternden Verstorbenen (auch wenn es die eigene verstorbene u. vermisste Tochter und der Vater sind) den Gott für den Menschen als Greuel ablehnt und zu seiner psychisch-seelischen Gesundheit verbietet, wird hier direkt als künftiger Höhepunkt des Buches zelebriert. Eigentlich sollte das leicht zu erkennen sein, falls man nicht selber esoterisch umnebelt sympathisiert.
An dem Buch ist alles pflaumenweich für fast jede Meinung zubereitet. Es eckt nicht an wie das Neue Testament oder echt christliche Bücher, sondern will möglichst viele Ansichten und daher Käufer (!..) umgarnen. An sich schlau, bzw. halbschlau, denn solche Halbwahrheiten, die oft noch tragischer sind als gänzliche Unwahrheiten, gibt es schon seit den ersten Seiten der Bibel, - dort aber werden sie entlarvt. Fast unbegreiflich dass dies angebliche "Christen" nicht erkennen.
Fazit: An sich eine Zeitverschwendung für den aufgeklärten christlichen Leser. Aber es wird künftig sicher mehr derartiges geben, denn der ganz bestimmte Zeitgeist verlangt nach esoterischen Nebelwerfern.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 2, 2013 6:50 PM CET


Reise in das Herz des Feindes: Ein Iraker in Israel
Reise in das Herz des Feindes: Ein Iraker in Israel
von Naǧm Wālī
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus einer völlig unerwarteten Ecke..., 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Najem, reist mit offenen Augen und Ohren durch das ihm (fast) verbotene Land. Dieses Feingefühl und diese mutige Selbstkritik! Das lässt Hoffnung für den Nahost aufkeimen. Aber leider gibt es im Orient immer noch viel zu wenige Leser, in dem Falle also auch zu wenig Belesene. Früher, vor Jahrhunderten war das ganz anders, aber dann (ich erwähnte es schon an anderer Stelle) gab es ab dem 7. Jhdt. auf einmal nur noch ein einziges Buch das gelesen und Sure für Sure stur auswendig gelernt werden musste. Verständlich dass da nicht mehr viel Zeit für anderes blieb...
Viele Orte und Situationen die der Autor miterlebte, kenne ich aus eigenen Israelreisen. Zuerst Allein in den 70ern, dann mit meiner Frau und dann ein Dutzend mal mit Gruppen. Israel war im Gegensatz zu vielen anderen bereisten Ländern das einzige nach dem ich "Heimweh" hatte. Und das nicht nur wegen der langen, nebeligen Winter hier in Mitteleuropa, sondern wegen diesem nur dort spürbaren gewissen Flair von Geschichte, Kultur, herzlicher Menschen, und großer Dinge die da sicher noch kommen werden.
Najems Werk ist für jeden der keine Vorurteile hat ein Genuss, und für jeden mit Vorurteilen ein Aufwecker der im höchsten Maße bildet. Es öffnet Augen und Herz für ein Land mit einzigartigen Eigenschaften.
Ich werde noch mehr Exemplare bestellen und weiterschenken.


Der Untergang der islamischen Welt: Eine Prognose
Der Untergang der islamischen Welt: Eine Prognose
von Hamed Abdel-Samad
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das war dringend nötig!, 8. Dezember 2012
Hamed Abdel-Samad hat das Hemmnis von 98% der 1,4 Milliarden Moslems völlig entlarvt.

"Mit solchen Büchern soll der Hass der Islamhasser und Faschisten größer werden." Meinte da jemand, völlig ohne Hintergrundwissen.
In Wirklichkeit treffen sich deutschstämmige Faschisten und emigrierte Islamisten, in den Moschen Mitteleuropas und geben sich die Hand, während sie sich das Labsal diverser Hass-Prediger gönnen. Die Doku-Aufnahmen mit versteckter Kamera in Moschen von Hamburg bis Stuttgart sind durch TV und Youtube nun langsam allseits bekannt. Bei ihren gemeinsamen Feindbildern, nämlich den Westen, insbesondere die noch westlichere USA, sowie auf das jüdische Volk (bes. Israel), genau da finden Faschisten sowie Islamisten den gemeinsamen Nenner und dann auch vielfach Sympathie für einander. Diese Gemeinsamkeiten und daher auch die durch Zeugen und filmdokumentarisch belegte Gemeinschaftspflege, kann nicht mehr verborgen werden, sie ist Fakt in der Gegenwart.

Fakt in der Geschichte: Die große Kultur und Bildung des Orients, besonders der arabischen Länder in der Vergangenheit, ist uns bekannt. Schade, dass sie nicht so weitergemacht haben. Sie sind vor Jahrhunderten im Mittelalter stehen geblieben. Genauer gesagt, ca. 700 n. Chr. als dort der Islam aufkam. Seitdem stagnieren sie in Bildung und Kultur. Denn der Islam verhindert, blockiert das durchaus vorhandene Denkvermögen von Millionen begabter Menschen. Bei ihren Frauen verbietet er es geradezu. Es ist traurig wenn man bedenkt wie viele Forscher, Künstler etc. gerade unter Frauen dadurch verhindert wurden und verloren gingen. Und das jahrelange auswendig lernen von Koransuren, wird auch bei männlichen Schülern später mal nichts bedeutendes in Kultur, Wissenschaft und Technik an Kreativem hervorbringen.

Was man durch die Kapitel Abdel-Samads immer wieder bemerkt:
Fakt in Wirtschaft u. Technik (= Alltag): Es gibt keine türkische, marokkanische, oder arabische Automarken, keine Kühlschränke, Klimaanlagen, HIFI-Anlagen, Radios, TV-Geräte, Computer, Flugzeuge, Mobiltelefone, elektrische Rasierapparate, elektr. Kochherde, Kopierer, Scanner, Adidas, Nike und tausend anderes. Einige erst viel später nachgeahmte Produkte in schlechter Qualität, kann man vergessen. Wenn alle oben genannten Geräte von BMW, über Bosch, Siemens, Miele, Philips etc. aus Europa u. USA nicht in den Garagen und Haushalten im Orient (von der Türkei bis rüber nach Marokko) stehen würden, wären dort heute in Sand und Steppe nur einfache Lagerfeuer und Maultiere in den Lehmhütten und Garagen anzutreffen. Und ihr Export wäre wie im Mittelalter: Rosinen, Datteln und einige Wasserpfeifen u. Haschisch.
Der Protest: "Ohne uns eingewanderte Arbeiter hättet ihr gar nicht so viele Autos, Kühlschränke etc. bauen können!" ist unwichtig, denn die Frage Nr.1 ist: "Wer hat's erfunden?!"
Die südöstlichen "Wir sind euch überlegen, wir haben die bessere Kultur"-Rufer sollten endlich realisieren warum sie seit Jahrzehnten ihre zurückgebliebenen (in ihrer Heimat) Verwandten im jährlichen Urlaub mit ihren BMW, oder Audi-Karossen, mit ihren neuesten DVD-Recorder und Videokameras, Digitalfotoapparaten etc. beeindrucken. Warum in der Kultur die namhaften Symphonie-Orchester aus keinem einzigen ihrer Länder stammen, warum auch 99,9% aller Weltbestseller in Literatur und Film und die aktuellen Musik-Hits nicht aus ihren islamischen Ländern stammen.

Und Abdel-Samad lässt auch melancholische Wehmut im islamischen und westlichen Leser aufkommen, denn Schreiben, Rechnen, Zahlen, auch Musik und Malerei war schon vor langer Zeit dort anzutreffen und wurde über die Grenzen hinaus in aller Welt bekannt. Aber seit der Islam vor Jahrhunderten die individuelle Kreativität zu blockieren begann, kommen von dort höchstens noch das mit unserer Technologie und unseren Geräten geförderte Öl zu uns. Neuerdings zwar auch einige moderne Automarken etc. weil die "Ungläubigen" aus anderen Erdteilen, nämlich die Erfinder (Toyota, Renault, etc.) dort einige Werke eröffneten. Aber ohne uns?
Also nicht mal ihr vieles Erdöl würde ihnen was nützen. Denn auch hierbei müssen ihnen die so ungeliebten Westler aus EU u. USA helfen, damit es aus dem Boden in die Raffinerien kommt.
Und die von ihren Königen und Diktatoren so stolz abgehaltenen Militärparaden mit teuer eingekauften westlichen Panzern, Raketen und Düsenjets müssten sie eintauschen gegen Kamel-Kavallerie, Krummsäbelrassler und Steinschleuder-Batallione etc. (Was in Summe wenigstens ein bisschen weniger tödlich wäre)
Diese vielen im Mittelalter steckengebliebenen Länder sollten das ganze endlich mal ehrlich vergleichen, analysieren und ihre steinzeitliche Religion zur Nebensache machen, denn sie ist nur ein alter Hemmschuh. Erst dann müssten sie nicht mehr von den "Ungläubigen" ihre guten Kühlschränke, Autos und Elektronikerfindungen abkaufen oder sie der staunenden Verwandtschaft (weil die so was noch nicht kennen) stolz vorführen. Sie würden nacht Jahrhunderten endlich ihre eigenen hochqualitativen Marken kreieren und exportieren.

Lt. Abdel-Samad ist es nur, ein vor der Übermacht die Hände vor die Augen halten, wenn wieder der islamische Ausruf erklingt: "Wir haben die bessere Kultur als ihr, bei uns ist alles besser!"
Dies ist nur ein dummes Augen verschließen vor knallharten Fakten. Ein jammernder selbstberuhigender Ruf in die einstmals glorreiche Vergangenheit. Sie ist lange vorbei.

Also, islamische Religionsschranke aus dem Gehirn und eigenständig erfinden und kreieren, dass die Welt nur so staunt. Wir haben unsere ewigen westlichen, langsam langweiligen Audis, Mercedes, oder auch die immer öfters gleichen Madonna-Welt-Hits und Hollywoodfilme etc. satt, und sind gespannt auf neue frischere Sportwagen aus Izmir, oder Nr. 1 Pop-Hits aus Kairo oder weitere Buch-Bestseller als nur die von Abdel-Samad, etc. Wir wollen uns endlich mal ein wenig zurücklehnen von unseren Erfindungen und Kompositionen, uns ausruhen und euch dabei zuhören und zusehen.


Weißt du, wie die Sterne stehen?: Astrologie erlebt und hinterfragt
Weißt du, wie die Sterne stehen?: Astrologie erlebt und hinterfragt
von Sabine von der Wense
  Gebundene Ausgabe

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entlarvter Aberglaube!, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Autorin hat selbst diesen Astrologie-Humbug jahrelang mitgestaltet und meinte lange, damit das geheimnisvolle Nonplusultra gefunden zu haben. In Wirklichkeit ist es auch nicht viel mehr als die Angst vor der schwarzen Katze, oder sogar noch weniger, denn diese könnte wenigstens noch kratzen oder beißen. Das können Millionen Kilometer entfernte Sterne nicht, also wen berührt es schon? Wie man an anderer Rezension bemerkt, sind von Hufeisen, weit entfernten Sternen oder eben schwarzen Katzen, hauptsächlich abergläubische Menschen betroffen. Ein Bezug zur Realität fehlt in dieser Sparte. Obwohl man durch ein bißchen logisches Denken das ganze leicht durchschauen könnte.

So erlebte es auch die Autorin, die als Ex-Astrologin mit dem ganzen nun gründlich aufräumt, so dass nichts mehr übrig bleibt.

Das Buch ist jedem zu empfehlen, der schon immer ahnte dass dahinter nur eine Pseudowissenschaft und Geldmacherei steckt. Und auch jedem der noch völlig ahnungslos darin steckt, aber sich der Wahrheit stellen will.

Natürlich haben in Vergangenheit zum Teil auch schon viele Medien diese Aufklärungs-Aufgabe übernommen, wenn sie jeweils zum Jahresende die zwölf Monate zuvor getätigten astrologischen Vorhersagen als eindeutig falsch vorführten. Dass diese astrologischen Märchenphantasien überhaupt noch ein Mensch ernst nimmt, kann nur an Unwissenheit und Informationsmangel liegen. Aber ein Umdenken macht sich immer mehr merkbar, Astro-Shows im TV, wie früher noch möglich, sind heute nicht mehr denkbar, das Interesse schwindet zusehends.

Eine klare Kaufempfehlung für jene, die Aufklärung durch eine kompetente Insiderin wünschen und nicht davor zurückschrecken dass ihr Luftschloß sich in nichts auflöst. Wenn sich der Astrologie-Nebel verzogen hat, wird die Wahrheit sichtbar, und der sollte sich jeder stellen, der zuvor quasi hinterm Mond lebte.


Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage
Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage
von Henryk M. Broder
  Gebundene Ausgabe

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Broder (fast) for President!, 7. Dezember 2012
Ich gestehe es, meine Frau und ich sind seit Jahrzehnten in das jüdische Volk, insbesondere Israel, verknallt. Als eingereiste Mitteleuropäer, lebten wir dort eine Zeit lang und bereisten auch später noch öfters das Land, auch die arabischen Teile wie Hebron, Gaza, Nazareth, u.a. Wir sprachen dort mit vielen Menschen, lasen Zentnerweise Literatur beider Seiten, doch unsere Sympathie verankerte sich immer mehr im Jüdischen. Viele Gespräche mit alten KZ-Überlebenden taten noch das ihre, um eine Hochachtung vor diesem Volk zu bekommen.
Obwohl wir als Kinder ganz anders beeinflußt wurden. Wie so viele andere, kannten wir bis zum ersten persönlichen Kontakt, das jüdische Volk nur als Schimpfwort diverser Onkel und Tanten, obwohl diese paradoxer weise nie mit einem Juden (bzw. Israeli) Kontakt hatten. Wir dachten damals, diese Leute die wir nie zu Gesicht bekamen, müssen irgend etwas ganz Schlimmes sein.

Bücher, Vorträge und Interviews von H. M. Broder haben Suchtpotential, und wie man sieht nicht nur für mich, sondern auch für viele andere. Scharfsinnig, ohne Scheu vor überzähliger Gegenreaktion macht er immer weiter, lässt sich nicht mundtot machen. Als überzeugter Christ kann ich zwar nicht alles von ihm unterschreiben (Glaubensfragen, die er immer wieder mal liebend gerne anspricht, aber seiner Ansicht nach dann doch wieder privat hinter die geschlossenen Gardienen gehören..?)
Aber seine außen und innenpolitischen Ansichten, Integration, Emigration, u. a. sind zu 100% auch die meinigen. Sicherlich hinken die Lösungsvorschläge manchmal etwas hinter den so glasklaren Problemanalysen im Ratlosen herum. Aber dieser Punkt wäre (meiner Ansicht nach) eben etwas für die Seite hinter Broders verordneten geschlossenen Gardinen... Mit rein menschlichen Mitteln und Kräften werden diese Vorurteile, Abneigungen, bis hin zum blanken Hass unter Völkern, nicht zu lösen sein, es wird leider immer so weiter gehen. Siehe History, siehe Gegenwart und auch morgige und übermorgige Nachrichten...
Sehr nötig war auch die Demaskierung der vordergründig so jüdischfreundlichen Linken. Welch eine direkt krankhafte Zwiegespaltenheit! Oder aber einfach, Kalkül... Und dass sich die extrem Rechten mit Islamisten bei der jüdischen Frage sehr gut vertragen und freundschaftlich die Hand geben, sieht man an etlichen geheim gefilmten Mosche-Besuchen diverser Neonazis, denen die dortigen rethorischen Ausfälle mancher Imams ein Labsal sind.

Natürlich gibt es auch die vielen Guten und Vernünftigen, auch in Gaza, Hebron und anderswo, ich konnte es vor Ort selber erleben. Und da wuchs auch mein Mitleid mit jenen die im eigenen Interesse unter ihren eigenen Leuten den Mund halten müssen...

Aber wie Broder auch für das freie Meinungsrecht-Europa immer wieder bemängelt, verhält sich diese angebliche gute Mehrheit auch in unseren Landen auffallend unauffällig gegenüber ihren (angeblich..) Koran-mißbrauchenden Extremisten. Keine Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen, Ehrenmorden, Terroranschlägen... Ob das von dieser schweigenden Mehrheit gebilligt (oder innerlich doch für gut geheißen) wird, oder weil sie einfach vor ihren eigenen Gewaltschnellen Brüdern auch bei uns Angst haben, wird die Zukunft zeigen.
Ähnliches Schweigen vor einer anfangs lauten und polternden Minderheit erlebte die Menschheitsgeschichte des öfteren. Auch "damals" schon, bewirkte es nichts gutes, sondern ebnete den Weg für die immer größer und größer werdende ziemlich eckige "Welle"...
Broder stellt das in seinen Analysen immer wieder heraus und gibt nicht nur dem Geschichtskundigen noch mehr Zusammenhänge bis zum Aha-Erlebnis.

Eine klare Kaufempfehlung, für jene die Hören wollen, statt den Kopf wieder mal in den Sand zu stecken, sich dann zu wundern und betroffen klagen: "Aber das konnten wir doch nicht ahnen..."
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2013 2:38 PM MEST


Der letzte Zug
Der letzte Zug
DVD ~ Gedeon Burkhard
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 12,83

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergessliche Szenen, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Zug (DVD)
Meine Frau und ich laden zu diesem Film manchmal Bekannte ein, die (aus welchem Grund auch immer?..) Vorurteile gegenüber jüdischen Mitbürgern haben. Allerdings müssen die meisten grotesker weise eingestehen, dass sie gar keinen Juden kennen oder je Kontakt hatten. Geografisch bedingt, bzw. durch ihr junges Alter. Die Antipathie scheint völlig Grundlos, wie von einem Phantom eingeimpft.
Nach dem Film folgt meist betretenes Schweigen. Bevor langsam die Worte rüber kommen: "Solche Dinge habe ich gar nicht gewusst. Die Dokus die man sonst so kennt sind oft unpersönlich, man sieht immer nur viele nackte Tote, ohne Fokus auf einzelne Menschen und ihr Schicksal.." etc.
Zugegeben, meine Frau und ich sind rettungslos verknallt ins jüdische Volk, insbesondere Israel. Als eingereiste Mitteleuropäer lebten wir vor Jahrzehnten in diesem Land, und bereisten es auch später immer wieder. Kennen daher also auch alte KZ-Überlebende und und ihre ähnlichen Flucht-Erzählungen, die in dem Fall aber gerade noch "glücklich" endeten, wenn auch mit viel Leid und Verlusten.
Gideon Burkhard, den man aus eher seichten Vorabendserien kennt, hätte ich eine solche Rolle nicht zugetraut, er stellt sie tadellos dar. Und der Kabarettist, der nach Aufforderung des SS-Mannes einen seiner Tausenden gespeicherten Witze erzählen muss, lässt sicher vielen das Lachen im Halse stecken. Eine unvergessliche Szene.
Ein Pflichtfilm, den aber leider gerade oft jene für die er wichtig wäre, nicht ansehen.
O-Ton von Arbeitskollegen u. a., wenn ich sie z.B. auf "Schindlers Liste" um 20:15 Uhr aufmerksam mache: "Oh, so etwas schaue ich nicht an."
Wohlgemerkt, das sind nicht Reaktionen von ehemaligen alten Wehrmachtsleuten in scharfem, primitivem Tonfall. Sondern von 35jährigen intelligenten Software-Technikern, mit gutmütigem sympathischem Äußerem und ganz normalem, fast sanftmütigem Tonfall...
Gerade das, macht einem immer wieder perplex, bevor man weitere Worte findet.


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