Jeans Store Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Frank-werner Schröder > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Frank-werner S...
Top-Rezensenten Rang: 1.016.141
Hilfreiche Bewertungen: 83

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Frank-werner Schröder
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Dragon's Dogma - [PlayStation 3]
Dragon's Dogma - [PlayStation 3]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 19,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Des Rollenspielers Glück, 10. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - [PlayStation 3] (Videospiel)
Überblick: Dragon's Dogma entführt den Spieler in das Fantasyland Gransys.
Hier jagt der Spieler in klassischer 3rd Person Sicht einen Drachen, der Ihm einst in wahrsten Sinne das Herz entriss.
Unterstützung erhält der sog. Erweckte von Vasallen genannten Nichtspielercharakteren, den Hauptvasallen kann man sogar quasi indirekt steuern.
Man kann Ihn frei ausrüsten und Ihn entsprechend der eigenen Wünsche skillen und das Aussehen bestimmen. Nur selber steuern kann man Ihn nicht.
Allerdings kann man Ihm und auch den rekrutierten Vasallen rudimentäre Befehle erteilen.
Beispielsweise um Heilung bzw. Hilfe bitten oder Sie zu sich rufen. Die KI funktioniert hierbei sehr gut, aber die Kameraden
verhalten sich auch ohne erteilte Befehle in Kämpfen sehr hilfreich.

Grafik: Die Engine hat Ihre Stärken eindeutig in den Charakter- und Monsteranimationen. Diese sind wirklich sehr geschmeidig und vielseitig.
Die Gesichter könnten aufgrund fehlender Details jedoch auch aus der PS2-Ära stammen. Die Umgebungsgrafik leidet teilweise unter niedrig
aufgelösten Texturen und Pop-Ups. An ganz wenigen Stellen kam es zu kleineren Slowdowns.
Tearing hatte ich aber beispielsweise auf der PS3 nie. Dennoch zaubert die Engine traumhaft schöne Dungeons auf den Bildschirm und
verwöhnt auch außerhalb der Städte mit einigen schönen Panoramen. Sicherlich wäre aber technisch noch mehr drin gewesen.
4 von 5 Sternen

Sound: Hier können wir es kurz machen. Gute und lebendige englische Sprecher, allerdings wiederholen sich die Sprachsamples zu oft.
Die Soundeffekte bis hin zum rauschen des Windes wirken recht lebensnah und musikalisch ist das ganze sehr stimmungsvoll untermalt.
4 von 5 Sternen

Gameplay: Kommen wir nun zum für Spiele immer noch wichtigsten Punkt:
Der Spielbarkeit und dem Spielspaß. Zu Beginn werdet Ihr recht unsanft ohne große Erklärungen ins Abenteuer geschubst und werdet mit
Sicherheit ein paar Bildschirmtode sterben, da euer Hauptcharakter noch sehr schwach ist und die Monster insbesondere bei Nacht sehr stark sind.
Mit steigender Stufe wird jedoch erstens euer Hauptcharakter, aber auch ihr selber besser, wodurch selbst hausgroße Gegner
irgendwann Ihren Schrecken verlieren. Ihr bekommt in DD nichts geschenkt, habt nur einen Spielstand, es bleibt aber dennoch
immer fair und nachvollziehbar warum Ihr ins Gras beisst. Ähnlich wie bei Demon Souls und Dark Souls. Auch wenn der
Schwierigkeitsgrad natürlich nichtmal ansatzweise so heftig ist. Dennoch wollen eure Streifzüge zumindest rudimentär gut vorbereitet
und geplant sein. Insbesondere ausreichend Lampenöl und Heiltränke sind überlebenswichtig. Außerdem solltet Ihr euch von unnötigen
Ballast bei den Händlern befreien.

Die Quests reichen von Sammle X und Töte Monster Y bis zu Quests die auch kleinere Geschichten erzählen.
Erwartet euch hier allerdings keine Neuerfindung des Rades. Wie oben schon erwähnt gibt es viele Monstertypen mit verschiedenen
Kräften/Fähigkeiten und Angriffsarten. Ihr könnt versteinert, betäubt, in Brand gesetzt werden usw. Man hat wirklich den Eindruck
das im Hintergrund ein Rollenspielregelwerk seine gute Arbeit verrichtet. Hilflos seid Ihr aber nicht.
Ihr könnt zu Beginn zwischen drei unterschiedlichen Klassen wählen.
Der Diebes/Waldläuferklasse, dem Magier und dem Kämpfer. Später kann man dann noch in Spezialklassen wechseln, aber auch gegen eine
geringe 'Gebühr' in Form von Fertigkeitspunken wieder umwechseln.
So kann man im Laufe des Abenteuers auch gefahrlos mal verschiedene Klassen ausprobieren. Pro Levelaufstieg durch verdiente
Erfahrungspunkte erhaltet ihr den oben erwähnten Fertigkeitspunkte, mit diesen kauft Ihr euch dann bei bestimmten Händlern neue
Fertigkeiten, Talente und Kernfähigkeiten. Wichtig ist: Diese können nicht wieder verlernt werden. Ihr werdet aber genug Levelaufstiege
und damit einhergehend Fertigkeitspunkte erhalten um auch gut auszustatten.

Ihr könnt dann bis zu sechs Fähigkeiten auf euren Controller legen und während des Kampfs auslösen. Zum Beispiel Feuerbälle,
Heilzauber, Schutzzauber, Tarnung, Blocken usw. Keine der Fähigkeiten ist irgendwie zu mächtig, da die Monster auch unterschiedliche
Resistenzen besitzen und gegen bestimmte Angriffe zum Beispiel nahezu immun sind. Außerdem verbrauchen Spezialangriffe Ausdauer und
die Zauber selbstverständlich Mana. Die normalen Nahkampfangriffe kosten jedoch keine Ausdauer, können also zur Not immer eingesetzt werden,
machen dafür aber auch nicht den massiven Schaden.

Die Kämpfe selber sind durchaus taktisch sehr angehaucht, besonders wenn es gegen viele unterschiedliche Monster, oder gegen große
Boss)Monster geht muss man sich schon Gedanken machen. Mit steigender Erfahrung und besserer Ausrüstung wird es aber leichter. Die KI-Kameraden
ziehen selbstständig Aufmerksamkeit auf sich, heilen sich und bei Bedarf auch den Spieler.

Spannend werden auch Kämpfe auf engen Bergwegen oder in unübersichtlichen Dungeons gegen Monster die einen werfen oder in die Luft heben usw.
Abschließend zum Gameplay kann ich nur sagen, das das Spiel in diesem Bereich fast alles richtig macht um ein flüssiges, spassiges und durchaus
anspruchsvolles Spielvergnügen zu bieten. Es vereint viele Elemente doch zu etwas eigenständigem und neuen. 5 von 5 Sternen

Geschichte: 4 von 5 Sternen
Die Hauptgeschichte um den Fischer, dem das Herz entrissen wird und er sich auf die suche nach dem Drachen, der es gestohlen hat entspinnt im
Laufe der Zeit doch mehr als man anfangs erwartet. Aber mehr wird nicht verraten. Im Vergleich zu einigen Genrekollegen wie Skyrim ist die
Geschichte doch deutlich wendungsreicher und epischer. Sicherlich ist aber in der Erzählform, auch wenn diese durch InGame Spielszenen vorangetrieben
wird noch Luft nach oben.

Umfang: 4 von 5 Sternen
Für ein Rollenspiel gibt es erstaunlich wenig nützliche Gegenstände zu finden, die Monster lassen meisst auch nur Komponenten zum craften
bzw. verbessern der Ausrüstung fallen. Ein richtiger Sammeltrieb stellt sich auch aufgrund der eher langweilig präsentierten Ausrüstung nicht ein.
Abseits der Hauptquest werdet Ihr für die meissten Quests als zentralen Ausgangspunkt die Hauptstadt Gran Soren haben.
Ihr findet Quests bei den wenigen Nichtspielercharakteren und an Anschlagtafeln.
Leider kommen die Aufträge an den Anschlagtafeln nicht über Exkortiere X, Sammel Y oder Töte Z heraus. Die Quests von den NSC's sind da einfallsreicher.
Je nach Spielart und Laune kann man zwischen 30 und 100 Stunden in Gransys verbringen. Ich selber habe viele Nebenquests von NSC's gemacht,
sowie die Hauptquest und war am 'Spielende' Stufe 46 bei knapp 50 Stunden Spielzeit.
Ich habe wirklich jede Minute in Gransys genossen. Aber war dann auch froh 'durch' zu sein. Da ich dann eigentlich auch nahezu alle Gebiete
gesehen hatte. Die Karte ist nunmal nicht ansatzweise so groß wie beispielsweise die von Skyrim.

Fazit:
Toll gemacht! Capcom hat es geschaft, im doch in letzter Zeit wieder gut besetzten Rollenspielgenre einen eigenen Akzent zu setzen.
Das Gameplay/die Kämpfe sind anspruchsvoll aber fair. Die Geschichte und kleineren Geschichten durchaus liebevoll und interessant erzählt
und das ganze wird in einem soliden technischen Gewand präsentiert. Wer Rollenspiele liebt, gerne in kleineren Gruppen unterwegs ist und
in der tiefschwarzen Nacht ein dumpfes und beklemmendes Gefühl in der Magengegend verspüren möchte ist hier richtig.
Es ist einfach ein tolles Spiel geworden und ich freue mich schon auf den bereits angekündigten zweiten Teil. Dann bitte mit einer
lebendigeren Spielwelt und unterschiedlichen Witterungen. :-) Der Rest kann im groben so bleiben.Die kleineren Mackel sind verkraftbar.

Wertung: 5 von 5 Sternen

Vor- / Nachteile für Schnellleser bzw. Sonstiges

Vorteile:

- 'klassisches' Rollenspiel mit Regelsystem und spür- und sichtbaren Auswirkungen von Statusänderungen und Effekten
- Gute KI der Mitstreiter
- Einige wunderschöne Panoramen
- Viele unterschiedliche Monstertypen mit unterschiedlichen und teils sehr überraschenden Angriffsstrategien, auch hier eine gute KI
- Epische Boss- und Zwischengegner z.B. Hydras, Drachen, Betrachter, Chimären, Zyklopen usw.
- Dank der unterschiedlichen Klassen beim Vasallensystem sind viele unterschiedliche Taktiken und Gruppenzusammensetzungen möglich
- Gute Hauptquest mit einer liebevoll erzählten Geschichte
- Tolle handgemachte und stimmungsvolle Dungeons
- Taktisches und variantenreiches Kampfsystem
- Gegenstände können aufgewertet werden
- Die eigene Spielfigur wird im Laufe des Abenteuers spürbar mächtiger
- Dementsprechend kein Mitleveln der Gegner
- Diebstahl und andere Straftaten werden bestraft

Nachteile:

- Teilweise sichtbares Texturennachladen
- Keine Schnellreisefunktion bzw. zumindest ein Pferd
- Monsterrespawn in bereits erkundeten Gebieten
- Schwache Gesichtsanimationn
- Keine unterschiedlichen Witterungen wie Regen und Schnee
- Allgemein wirkt die Spielwelt nicht sehr lebendig. Es gibt wenig Bewohner in den Städten und unterwegs, darunter leidet ein wenig die Atmosphäre


Kinect Star Wars (Kinect erforderlich) - [Xbox 360]
Kinect Star Wars (Kinect erforderlich) - [Xbox 360]
Preis: EUR 49,99

40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Star Wars Spielesammlung mit Mängeln, 4. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Überblick:
Kinect: Star Wars wurde ja bereits auf der E3 2010 angekündigt und schon früh war klar, das der Titel
grafisch selbstverständlich nicht mit anderen Vorzeigetiteln wird mithalten können. Dennoch ist aus
dem Spiel insgesamt ein kurzweiliger Spaß geworden. Insbesondere kleinere Star Wars "Fans", aber auch
ältere Semester, die gerne mal über den Tellerrand schauen werden sich dafür vielleicht erwärmen können.
Das Spiel umfasst grob fünf Spielmöglchkeiten:
- Den Storymodus
- Einen Tanzmodus
- Die Rancorzerstörungsorgie
- Podrennen
und einen Duellmodus.
Alles wird ausschließlich mit Kinect gesteuert und kann jederzeit mit zwei Spielern angegangen werden.
Insgesamt ist das Paket recht abwechslungsreich, mit kleineren unerklärlichen Schwächen in der Bewegungserkennung
aber durchaus mit Potenzial das Spiel öfters anzumachen.

Gameplay:
Den Storymodus beginnt man als junger Padawan und muss sich anschliessend durch eine ca. 4-5 stündige Kampagne kämpfen.
Hier warten Laserschwertkämpfe, aber Railshotsequenzen auf den Spieler. Das Ganze wird durch viele Zwischensequenzen weitererzählt.
Wobei die Geschichte sowohl dramaturgisch, als auch vom Spannungsaufbau (gibt es überhaupt einen ?) belanglos ist. Allerdings
trifft man viele aus den Filmen bekannte Gesichter, wobei man es hier mit keiner chronologischen Reihenfolge zu eng nehmen
sollte. Während der Kämpfe kann man hinter den Gegner springen, Machtfähigkeiten einsetzen und selbstverständlich den
Lichtsäbel schwingen. Zwischendurch muss noch Hindernissen ausgewichen werden usw. Leider erkennt Kinect schnelle
Bewegungsabfolgen nicht immer korrekt. Das scheint kein generelles Problem des Spiels zu sein, aber insbesondere wenn man
zu Zweit spielt, scheint es öfters zu Fehlinterpretationen kommen. Die Railshootereinlagen funktionieren hingegen einwandfrei,
allerdings sind diese auch nicht sondernlich schwierig. Insgesamt ist der Schwierigkeitsgrad nicht besonders hoch/anspruchsvoll.
Man sollte einfach bedenken, das es sich um einen Titel handelt, der auf Familien zugeschnitten ist.

Der Tanzmodus wartet mit 15 modifizierten Musikstücken auf, zu denen man mit bis zu zwei Spielern vor Jabbas Nase tanzen muss.
Hierbei gibt es ähnlich wie bei Dance Central entsprechend Punkte und der Schwierigkeitsgrad erscheint deutlich höher als im
Storymodus. Vor so einer Entschuldigung "bekloppten" Kulisse zu tanzen ist ganz spaßig. Die Kinecterkennung funktioniert einwandfrei.
Bis man irgendwann einmal die Höchstpunktzahl erreicht hat, wird einige Zeit vergehen.

Bei den Podrennen handelt es sich um eine Adaption aus der aus Episode 1 bekannten Rennen. Mittels Gesten steuert man seinen Pod
und versucht als erstes ins Ziel zu kommen. Dies habe ich bisher nur kurz angespielt, machte aber einen soliden Eindruck.

Im Rancoor Zerstörungsmodus kann man nach und nach vier bekannte (müssen teilweise erst freigespielt werden) Städte nach
Herzenslust zerstören. Es können Leute geworfen werden, Gebäude zertrümmert und Aufgaben gemeistert werden. Hierbei gilt es
Höchstpunkte zu erreichen. Total sinnfrei irgendwie das Ganze, aber dennoch sehr lustig. Die Rancoors reagieren recht träge,
was Kinect ja durchaus entgegenkommt. Dementsprechend funktioniert die Steuerung ganz gut, aber auch nicht unbedingt perfekt.

Der Duellmodus ist eine quasi abgespeckte Variante der Lichtschwertduelle aus dem Storymodus. Man kämpft in Duellen gegen
Droiden, Sith Lords usw. Wahnsinnig gehaltvoll ist das entsprechend auf Dauer nicht.

4 von 5 Sternen

Grafik:
Irgendwie hat man den Eindruck, viele Köche verderben den Brei. Anders sind die Unterschiede der Grafikqualität und des
Grafikstils nicht zu erklären. Mal orientiert sich die Grafik eher an Realfilmen, mal eher an der Trickserie Clonwars.
Die Zwischensequenzen haben aber durchaus eine gute grafische Qualität. Leider kommen gelegentlich auch Slowdowns vor.
Unnötig zu erwähnen, dass die Texturen, Charaktermodelle und Animationen aber nicht dem Standard 2012 entsprechen.
Vermutlich muss man hier bei der Xbox 360 Abstriche machen, da der Sensor auf die CPU/GPU der Konsole zugreift.
Oder aber es liegt am Produktionsbudget. Ich hoffe nicht, das es gewollt ist. :-) 2 von 5 Sternen

Sound:
Die Starwarstypische Hymne darf natürlich nicht fehlen, ebenso sorgen einige bekannte Synchronsprecher dafür, das
man sich heimisch fühlt. Die Soundeffekte sind ebenso typisch. Trotzdem kann sich das Spiel nicht aus dem grauen
Mittelfeld hervorheben. Titel wie Halo Reach bieten z.B. musikalisch einfach wesentlich mehr. Uncharted 3 ist
bei den Synchronsprechern deutlich besser und Modern Warfare 3 hat eine Kriegssklangkulisse, die seines gleichen sucht.
Darum gibt es hier "nur" 3 von 5 Sternen.

Umfang:
Die Langzeitmotivation ist Stand heute schwer zu beurteilen, aber die Minispiele ala Podrennen, Tanzen und Zerstörungsorgie
sollten zumindest für einige spaßige Familienabende sorgen. Hier kommt auch der Startpreis sind Spiel. Anfänglich € 39 sind
so gerade für das gebotene noch in Ordnung. Wenn man sich aber überlegt, wieviele Vollpreistitel es gibt die man auch nach
5-8 Stunden durch hat und wo es gar keinen seriösen Multiplayer gibt....geht der Preis erst Recht in Ordnung.
Letztendlich muss dies natürlich jeder selber entscheiden.

Vorabfazit am ersten Tag:
Ich habe das Spiel erworben, das ich erwartet habe. Kein Überhit, aber auch kein Grottenspiel. Für Familien lohnt es sich
durchaus. Aber es ist halt kein Dark Souls oder ähnliches, sondern deutlich seichter.
Aber spielerisch überschaubare Titel gibt es ja in den letzten Jahren sowieso genug. :-)
Wer offen für ein wenig Star Wars Gefuchtel mit Kinect ist und vielleicht auch noch "liebe" Kleine zu Hause hat, darf sich den Kauf durchaus überlegen.
Gesamt: 3 von 5 Sternen


Uncharted 3: Drake's Deception
Uncharted 3: Drake's Deception
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 14,90

4.0 von 5 Sternen Nicht der erwartete Überhit aber dennoch..., 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Uncharted 3: Drake's Deception (Videospiel)
Überblick:
Uncharted 3 ist der mittlerweile dritte Ableger von Naughty Dog um den Abenteurer Nathan Drake auf der Playstation 3.
Es war von vornherein klar, daß es sehr schwierig werden würde den grandiosen zweiten Teil zu toppen. Eins vorneweg, Fans werden
nicht enttäuscht sein, aber großartige Überraschungen, besonders was das Gameplay anbelangt, dürfen jedoch nicht erwartet werden.

Gameplay:
Die große Stärke und vielleicht auch größte Schwäche des neuen Teils.
Es hat sich nur wenig an der Spielmechanik verändert, sowohl im positiven, als auch im Negativen. Fangen wir aber erstmal mit den
positiven Aspekten an. Ähnlich wie in Tomb Raider oder beispielsweise auch God of War, besteht das Spiel aus drei Kernelementen.

Den Actionsequenzen, den Geschicklichkeitseinlagen und den Rätseln. Eine große Stärke der Serie ist es auch im dritten Teil,
das alle drei Spielelemente fliessend ineinander übergehen und so ein angenehmer Spielfluss zustande kommt. Mal habt ihr nur Feuergefechte
und/oder Prügeleien, mal nur Sprungeinlagen, mal nur Rätsel und gelegentlich auch mal ein Mix aus Allem.
Die Schussgefechte laufen wie früher auch, als Deckungskämpfe ab, leider schmeissen die Feinde immer noch recht häufig mit Granaten nach euch,
die Ihr allerdings mit ein wenig Timing wieder zurückwerfen könnt. Die Waffenauswahl beschränkt sich auf das übliche Arsenal aus Pistolen,
Scharfschützengewehren, MP's, Schrottflinten usw. Munitionsprobleme werdet Ihr nie wirklich haben, da die besiegten Feinde Ihre Waffen fallen lassen.

Die Prügeleinlagen haben auch einen guten 'Flow', sind aber nicht sonderlich schwierig und erinnern mit der Kontermechanik ein
wenig an die jüngsten Batmanspiele.
Die KI der Mitstreiter ist in Ordnung, die Gegner-KI in meinen Augen aber eher Schwach. Masse schlägt Klasse ist oftmals das Motto.
Die KI sucht zwar Deckung und feuert auch dortheraus, aber es gibt genauso Momente, wo Sie einen übersieht, trotz Beschuss brav
stehen bleibt oder einem sogar den Rücken zudreht. Leider gibt es auch total unglaubwürdige Passagen im Spiel, in denen die Gegner
wirklich ihr Moorhuhndasein begründen, etwa wenn Sie in einem brennenden Schloss nichts besseres zu tun haben, als einem noch zu
versuchen an der Flucht zu hindern, auch wenn dies den eigenen Tod zur Folge hätte. Das Gleiche gibt es noch mehrmals, z.B. auf
einem sinkenden Schiff usw. Ich weiss, es ist nur ein Spiel und Hollywood macht es teilweise vor, aber ein glaubwürdigen Eindruck macht dies nicht gerade.

Die Rätsel kommen auch wieder vor, wie bereits in den Vorgängern sind sie nicht sonderlich komplex, sondern dienen eher dazu dem
Spieler eine kleine Verschnaufpause zu gönnen und können mittels des Tagebuchs gelöst werden. Sollte man einmal partout nicht auf
die Lösung kommen streuen die KI-Begleiter auch Hinweise ein, oder das Spiel selbst gibt einen kleinen Tip. Man darf keine Rätsel,
der Größe von God of War, Darksiders und Co. erwarten, zumal sich die Rätsel hier auch immer nur auf einen Räum beschränken.

Die Kletterpassagen sind leider ein großer Schwachpunkt in meinen Augen. Oftmals reicht es schon fast einfach 'X' zu drücken um
den nächstsicheren Halte/Griffpunkt zu erlangen. Richtiges Timing ist nicht gefragt. Sicherlich stürzt man auch mal ab, aber
anspruchsvoll sind Sie nicht gerade, da man auch aufgrund der Kameraeinstellung immer weis, wohin man springen muss. Mit Sicherheit
nicht so anspruchslos wie in Enslaved, aber auch nicht wirklich fordernd.

Für weitere Abwechslung sorgen aber Passagen, bei denen wir mit einer Fackel Spinnenmassen fernhalten müssen und z.B. mit einem
Pferd reiten, Kämpfe in rauer See abhalten, während wir von links nach rechts auf dem Schiff wanken usw. Schwimmpassagen gibt es,
wenn ich mich recht entsinne zwei im Ganzen Spiel. Leider versinkt das Spiel gegen Ende hin in einem ziemlichen Dauergeballer,
hier fiel ND wohl nicht mehr soviel ein und man hat noch versucht die Spielzeit ein wenig zu strecken. Apropros Spielzeit,
ich war nach ungefähr 9,5 Stunden durch. Ein paarmal natürlich gestorben, aber der Schwierigkeitsgrad ist auf Normal recht moderat. 3 von 5 Sternen

Grafik:
Die Präsentation ist mit Sicherheit die ganz große Stärke von Uncharted. Das Spiel wirkt von vorne bis hinten,
wie ein teuer produzierter Hollywoodfilm, im positiven Sinne.
Oftmals habe ich mich dabei ertappt, wie ich mir einfach nur die grandiosen Kulissen angeschaut habe und diese auf
mich haben wirken lassen. Hinzu kommen toll animierte Gesichter, super Lichteffekte/Stimmung, hochauflösende Texturen,
grandiose Wassereffekte.Die Animationen sind sowas von flüssig und lebensnah, das Wasser geizt auch nicht mit herrlichen Effekten....
Um es kurz zu machen, das Spiel muss sich vor PC-Grafikbomben bestimmt nicht verstecken.
Den einzigen kleinen Bug den ich hatte, war im 18. Kapitel, als auf einmal die Texturen nicht mehr geladen wurden, nach
einem Neustart vom Kontrollpunkt war aber wieder alles in Ordnung. 5 von 5 Sternen (eigentlich sogar 6 Sterne :-) )

Geschichte:
Uncharted 3 versucht garnicht erst den Spieler eine Verschnaufpause zu gönnen, sondern startet direkt durch mit Schlägereien,
Klettereinlagen, Rückblenden und vielem mehr. Man erfährt wie Sully und Nathan sich kennengelernt haben, das Ganze ist durchaus
interessant und ein wenig anrührend.
Sprich man ist direkt mitten im Geschehen und wird gefesselt. Toll gemacht Naughty Dog.
Leider wird das Tempo nicht über die gesamte Spielzeit gehalten und besonders zum Ende hin wird alles leider argh
vorhersehbar und 'Hollywoodmässig'. Trotzdem gibt es einige spannende Momente und Cliffhänger. Die Charaktere Sully und
Drake tragen den Großteil der Geschichte durch Ihre tollen 'schauspielerischen' Leistungen. Die Gegenseite bleibt allerdings
diesmal blass und über Ihre Motive erfährt der Spieler eigentlich nichts.
Erklärungen warum die Gegenseite einem teilweise trotz nicht mehr vorhandener Artefakte folgen kann sucht man leider vergeblich.
3 von 5 Sternen

Akustik:
Tolle Synchonisation, gute Musik, gute Soundeffekte. Das Ganze macht wirklich den Eindruck einer teuren und professionelen Arbeit.
Wie Hollywood halt. 5 von 5 Sternen

Fazit:
Der ganz große Abschluss ? der Uncharted-Reihe ist Naughty Dog sicherlich nicht gelungen. Die Spieler/Fans bekommen einfach
fast die gleiche Platte, nur ein wenig anders präsentiert wie schon zuvor. Leider ist die gegnerische KI so strunzdumm wie man
es sonst nur von Call of Duty kennt, die Klettereinlagen relativ anspruchslos und die Geschichte verliert gegen Mitte des Spiels an Fahrt
und streckenweise auch an Glaubwürdigkeit. Dennoch ist dies Jammern auf einem hohen Niveau, schliesslich hat Naughty Dog ja die Messlatte
selber relativ hoch geschraubt. Die Präsentation ist auf jedenfall bombastisch, das Spiel wirkt von vorne bis hinten wie eine sündhaftteure
Hollywoodproduktion, leider auch mit den kleineren Schwächen im Bereich der Überraschungen und der feindlichen Intelligenz.
Ein Kompliment kann man dem Spiel aber auf jedenfall noch machen, die 9,5 Stunden wirkten eher wie ein zweistündiger Indianajonesfilm,
sehr kurzweilig, unterhaltsam, hohe Produktionsqualität, aber mit Schwächen im Detail.
4 von 5 Sternen

Pro/Contra (Für Schnellleser )

Pro:
- Tolle Grafiken und Kulissen
- Ausgezeichnete Animationen
- Tolle Synchronsprecher
- Abwechslungsreiches Gameplay, zumindest Größtenteils
- Sehr kurzweilig, wie ein Indiana Jones-Film
- Das Erfolgskonzept der ersten zwei Teile wurde beibehalten, was allerdings teilweise auch eine Schwäche ist.

Contra:
- Dumme KI
- Kletterpassagen streckenweise fast schon automatisch und relativ anspruchslos
- die Geschichte lässt ab der Mitte des Spiels deutlich nach
- Ein paar nervigere Trial and Error Passagen
- keine richtigen Bosskämpfe
- blasse Gegner und keinerlei Informationen über deren Motive

Gesamtbewertung: 4 von 5 Sternen


Hunted: Die Schmiede der Finsternis - [Xbox 360]
Hunted: Die Schmiede der Finsternis - [Xbox 360]
Preis: EUR 11,97

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hunted und das Mittelmaß, 5. November 2011
Überblick: Hunted ist ein Actionspiel, das auf einer ähnlichen Schiene wie Gears of War und
Army of Two fährt, nämlich Koop/Deckungsaction. Als Bogenschützin Elara oder Nahkämpfer Cadoc durchlauft Ihr eine rund 10-12 Stunden umfassende Fantasiekampagne im
Kampf gegen das Böse. Vorzugsweise stürzt sich Cadoc in den Nahkampf um dort Feinde zu binden (Agro aufbauen), während Elara die Feinde aus der Ferne bzw. aus der Deckung heraus bearbeitet. Gelegentlich müssen Beide auch bei Rätseln zusammenarbeiten, ohne das die Rätsel jedoch sonderlich fordernd wären.

Wer aufmerksam Testberichte in vielen Zeitschriften bzw. im Internet gelesen hat, wird merken, das Hunted zumeisst 'nur' zwischen 70%-80% erhalten hat. Leider stimmt diese Einschätzung, denn Hunted ist in vielen Spielbereichen lediglich Durchschnitt, bzw. es wäre mit ein wenig Feinschliff (mehr Entwicklungszeit/bessere Designentscheidungen) durchaus mehr drin gewesen.

Gameplay:
In Hunted habt ihr nur die Auswahl zwischen zwei spielbaren Charakteren, wie oben bereits erwähnt sind dies Elara, die elfische Bogenschützin und Cadoc, der menschliche Nahkämpfer.
Im Verlaufe des Abenteurers könnt ihr einerseits die Waffenfähigkeiten, die unterschiedliche Fertigkeitenbäume haben als auch die Zauber, dort haben Beide leider die gleichen Fertigkeiten mittels gefundener Kristalle aufwerten. Ihr erhaltet also nicht wie üblich stärkere Fähigkeiten durchs Monsterschnetzeln und entsprechend Exp, sondern durch gefundene Kristalle. Dies hat den Vorteil, das man Monster auch mal links liegen lassen kann, wobei das bei den Schlauchleveln schwer fällt und den Nachteil, das wenn man eifrig sucht bereits am Anfang des fünften von insgesamt sechs Kapiteln bereits alle vier gleichzeitig benutzbaren Fähigkeiten auf maximale Stufe ausgebaut hat, was nicht gerade motivationsfördernd ist.

Ihr könnt Hunted einzeln spielen, dann wird der andere Char von der KI recht zufriedenstellend gespielt, oder was natürlich deutlich mehr Spaß macht, mit einem Freund zusammen via Splitscreen oder Internet. Es gibt ebenfalls bestimmt Stellen im Spiel, wo Ihr eure Figuren tauschen könnt, sowohl im Einzel, als auch im Koopmodus.

Die Kämpfe können ihren großen Bruder nicht verleugnen, Ihr habt ein Deckungssystem, aus der heraus Ihr angreifen könnt, allerdings können diese auch von bestimmten Monstern zerstört werden. Cadoc ist sowieso meisst im Nahkampf, da sein Fertigkeitsbaum deutlich auf Nahkampf ausgelegt ist. Habt Ihr genug Wut gesammelt könnt ihr noch stärkere Angriffe entfesseln und mit den nötigen Fertigkeiten (Zaubern) könnt ihr auch als Cadoc Fernangriffe in Gestalt von Magie entfesseln. Außerdem verfügt Cadoc noch über eine Armbrust mit der zur Not auch aus der Entfernung angreifen kann. Umgekehrt besitzt Elara natürlich auch ein Schwert um Feinden im Nahkampf eins auf die Mütze zu geben. Ihr werdet aus Elara aber niemals einen so guten Nahkämpfer wie Cadoc machen und umgekehrt. Dies wäre ja aber auch unnütz, da ihr bei Bedarf die Figuren auch wecheln könnt.
Droht ihr mangels Lebensenergie (kein Autoheal) mal das zeitlich zu segnen kann euch euer Partner noch retten.
So schnetzelt ihr auch also von Raum zu Raum (dies ist wörtlich zu nehmen, da die meissten Bereiche einfach durch eine Tür voneinander getrennt sind) und löst ab und an wenige Rätsel bzw. entdeckt geheime Bereiche. Leider sind die Dungeons dermassen dunkel, das man selbst mit einem hohen Gammawert nur wenig erkennen kann. Insbesondere im Splitscreenmodus, bei dem die beiden Ausschnitte eh schon klein sind wirkt sich dies negativ aus.
Erwähnenswert sind noch Sammelobjekte wie Drachentränen (die Fähigkeiten verbessern) und Totensteine, die teilweise die Geschichte bzw. deren Hintergründe rudimentär weitererzählen. Ich habe auch ein Taste vermisst womit man einzelne Gegner anvisieren kann, wie z.B. in Demon Souls, um besser gegen diese Blocken bzw. sich an diesen ausrichten zu können.
3 von 5 Sternen

Geschichte:
Erzählt wird im Grunde genommen nichts wirklich Neues, so denkt man. Zumindest das Ende überrascht dann ein wenig. Wenngleich die Läuterung der beiden 'Helden' im Laufe der Geschichte wenig glaubhaft wirkt, da die Charaktererzählung einfach zu kurz kommt. Der Entwickler versäumt es auch die Welt mit mehr Hintergründen/Leben weiter auszuschmücken. Von der nicht vorhandenen Hintergrundgeschichte der Beiden mal ganz angesehen. So wird erzählerisch leider nur an der Oberfläche gekratzt. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Immerhin beglücken uns die Beiden mit einem gelungenen Wechselspiel und 'Bosartigkeiten' dem Anderen gegenüber. Oftmals musste ich schmunzeln ob der Kommentare und Sprüche der Beiden, die auch in der deutschen Sprachausgabe den Witz gut transportieren. Humor kommt in Spielen sowieso leider viel zu kurz.
2 von 5 Sternen

Grafik/Leveldesign:
Viel Schatten und ein wenig Licht. Während die Animationen durchaus gelungen sind und man gelegentlich schöne Panoramen zu Gesicht bekommt, enttäuscht die Engine dann leider im Detail. Verwaschene Texturen und Explosionen die aus PS2 Zeiten stammen könnten trüben das Bild leider. Das Wasser sieht aber beispielsweise an vielen Stellen gelungen aus.

Dermassen viele Clippingfehler dürfen in einem Spiel des Jahres 2011 auch nicht mehr auftauchen. Negativ ist auch, das wie schon erwähnt schöne Panoramen angedeutet werden, etwa große Städte oder monumentale Festungen, nur um dann schlussendlich nicht in diesen großen Arenen zu münden, sondern in weiteren Schlauchlevels/Abschnitten, die erstaunlich wenig Platz bieten. So bekommt man nie das Gefühl, sich wirklich in einer riesigen Stadt oder Festung (von der Wildnis mal ganz zu schweigen), sondern sich nur Raum um Raum vorzuarbeiten. Bezeichnend ist dafür beispielsweise das fünfte bzw. sechste Kapitel. Zu Beginn sieht man die Festung der Bösen noch monumental am Horizont aufragen, nur um gleich zu Beginn durch die schlauchartige Kanalisation zu müssen....
Es gibt viel zu wenig Rätsel, versteckte Räume (vom abgewürgten Erkundungsdrang, durch die unsichtbaren Levelgrenzen mal ganz abgesehen) und kaum Stellen außer den Kämpfen wo Beide Chars zusammenarbeiten müssen. So besteht das Spiel zu 95% nur aus Kämpfen in oftmals viel zu engen Räumen gegen Monsterhorden. Wenig Abwechslung also.
2,5 von 5 Sternen

Akustik:
Die deutschen Sprecher sind gut und transportieren den Wortwitz auch gut. Die Musik ist fantasietypisch ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Episch ist sie beispielsweise nicht gerade, aber damit passt Sie sich dem Spiel ja gut an. J Die Kommentare und Sprüche der beiden sind jedenfalls gut, wenngleich auch nicht lippensynchron.
3,5 von 5

Spielumfang:
Für die Geschichte benötigt ihr je nach gewählten Schwierigkeitsgrad zwischen 10-13 Stunden. Das Tutorial könnt ihr unverständlicherweise nur im Einzelspielermodus absolvieren. Im Coopmodus werdet ihr einfach mitten in die Geschichte geworfen.
Für das gesammelte Gold in der Kampagne könnt ihr euch innerhalb des Spiels nichts kaufen, sondern nur Objekte im beigefügten Editor. Hiermit könnt ihr nach Abschluss des Abenteurers eigene kleinere Dungeons und Herausforderungen erstellen und diese beispielsweise auch über das Internet mit anderen austauschen.
4 von 5 Sternen

Fazit:
Schade InXile, da wäre deutlich mehr drin gewesen. Angefangen vom schlauchartigen und später langweiligen Gameplay, bis zur Grafik über die Geschichte wird einiges angedeutet, aber nicht zu Ende entwickelt. So bleibt nur ein passables Coopschnetzelabenteurer in einem immerhin für diese Art von Spielen unverbrauchten Szenario. Schlussendlich aber nur allenfalls gehobener Durchschnitt.

3 von 5 Sternen

Für die Eiligen nochmals einige Stärken und Schwächen:

Negativ
- Speicherpunkte nicht immer fair gesetzt
- Viele Clippingfehler (man haut beispielsweise oft durch einen Gegner durch..)
- Geschichte schon hundertmal gehört (immerhin überrascht das Ende ein wenig)
- Wenig Hintergrund zu den Charakteren und der Spielwelt
- Ständig wiederholendes Gameplay durch Schlauchlevels
- Nur vier Fähigkeiten/Zauber auf dem Steuerkreuz, dadurch hat man diese zu schnell aufgelevelt
- Beide Charaktere mit dem gleichen Zauberbaum

Positiv
- Macht im Koop auch dank der zwei 'harmonierenden' Charaktere Spaß
- Gute KI im Einzelspielermodus (KI rettet einen und bindet Gegner)
- Schwierigkeitsgrade fair
- Szenario für diese Art Spiel Neu
- Das Ende überrascht zumindest ein wenig
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2012 1:04 PM MEST


Saboteur
Saboteur

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider unterschätzt und verschmäht, 19. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Überblick: Saboteur ist das leider letzte Werk der Pandemic Studios, die wie viele andere Studios, die von EA aufgekauft wurden dieses Schicksal ereilt hat. Wer erinnert sich nicht noch gerne an Westwood, Origins, Maxis und Co. ? Bedingt durch diese negative Presse ist dieses Spiel in meinen Augen zu unrecht Ende 2009 ein wenig untergegangen. Sicherlich kamen in diesem Zeitraum auch starke Konkurrenztitel auf den Markt, wie z.B. Assassins's Creed 2, aber auch Saboteur hätte in meinen Augen mehr Aufmerksamkeit und ein positiveres Presseecho verdient gehabt. Denn es bietet ein frisches Szenario, ein stimmiges Ambiente, viel spielerische Freiheit und Spielspaß für etliche Stunden.

Gameplay: Saboteur vereint klassische Elemente eines Openworld-Spiels mit der Leichtigkeit und Spielbarkeit eines Assassin's Creed und strahlt dabei sogar eine eigene Note aus.
Außerdem finden sich Elemente von Just Cause 2 wieder. Ihr spielt den irischen Haudegen und Rennfahrer Sean Devlin, der sich auch abseits für keinen chauvinisten Spruch zu Schade ist. Sein Gegenspieler ist der leider ziemlich Klischeehafte Nazi Sean Devlin, der wie leider alle Nazis im Spiel äußerst eindimensional und abgrundtief Böse dargestellt wird. Dadurch fällt es dem Spieler auf der anderen Seite natürlich leichter alle Maßnahmen zu ergreifen um Sean Devlin Rachefeldzug zu begleiten und gutzuheißen. Das Motiv für diesen Feldzug wird im aufwendig und spannend spielbaren Prolog erzählt, der euch rund 2 Stunden lang auf die Geschichte einstimmt. 5 von 5 Sternen

Grafik: Die Grafik ist zugleich die Stärke und Schwäche des Spiels zugleich. Von den deutschen besetzte Gebiete erscheinen im 'Sin City'-Look. Sie sind Schwarz-Weiss mit wenigen Farbtupfern wie etwa Blut und bestimmte Gegenstände, solange bis Sean diese befreit hat. Um der Befreiung auch visuell Ausdruck zu verleihen werden die entsprechenden Stadtteile nach erfolgreicher Befreiung wieder bunt. Das ganze sieht schick aus, passt prima ins Szenario und verpasst dem Spiel seine eigene Note. Überhaupt ist die Landschaftsgrafik von Paris und Umgebung gut gelungen und fängt prima das Flair des besetzten Frankreichs ein. Leider trüben Ruckler und gelegentlich Pop-Ups das Gesamtbild. 4 von 5 Sternen

Geschichte: Sicherlich gewinnt die Geschichte um den Rachefeldzug von Sean Devlin gegen die eindimensionalen Nazis keinen Oscar für Einfallsreichtum, aber zumindest sind die Motive von Sean Devlin und den meissten der Protagonisten denen er im Laufe des Spiels begegnet glaubwürdig. Besondere Wendungen oder Überraschungen bleiben allerdings leider aus. 2 von 5 Sternen

Akustik: Die Geschichte wird von vielen Musikstücken untermalt, die man zweifelsfrei dieser
Zeitperiode zuordnen könnte. Dies trägt stark zur Stimmung des Spieles bei. Die Geräusche der Motoren und Waffen fallen dagegen etwas ab, die Explosionen (von denen Ihr im Laufe des Spiels öfters was auf die Ohren bekommt) sind hingegen wieder wuchtig. 4,5 von Sternen

Spielumfang: Ich war mit dem Spiel ca. 22 Stunden beschäftigt und habe in dieser Zeit die meissten Verbesserungen auf die dritte Stufe freigeschaltet. Abseits der Hauptquest gibt es allerdings nicht besonders viel zu tun. Erwartet euch hier kein GTA. Ihr könnt ein wenig Tontauben schiessen, dem Widerstand helfen und hier und da Rennen mitmachen. Aber im Vergleich zu Assassin's Creed geht die Spielzeit vollkommen in Ordnung. 4,5 von 5 Sternen

KI: Die Gegner flankieren euch, allerdings haben die diese auch teilweise in Zielwundergen eingebaut. Feindliche Fahrzeuge fahren auch gerne mal frontal auf euch zu, allerdings habe ich es nicht gesehen, das sie beispielsweise wie in Mercenaries irgendwo stecken bleiben.
3 von 5 Sternen

Fazit: Pandemic's leider letztes Werk überzeugt mit viel Liebe zum Detail, einer gelungenen Mixtur aus GTA und Assassin's Creed und einigen wenigen eigenen Neuerungen. Etwa dem Ruf nach Verstärkungen. Hätte man dem Entwicklerteam ein wenig mehr Zeit zugestanden um vermeidbare technische Mängel zu beseitigen und die Geschichte noch ein wenig wendungsreicher und inhaltlich tiefer reifen zu lassen wäre hier zweifellos ein absoluter Hit entstanden. Leider war das Spiel kommerziel nicht besonders erfolgreich. In meinen Augen sollte jeder, der ein Hang zu 'Sandboxspielen' und Action Adventures hat mal einen Blick riskieren, zumal das Spiel ja nicht mehr besonders teuer ist.

Pro/Contra (Für Schnellleser J)

- Gegnerische KI mit Autoaim..
- kein Schadensmodell bei Fahrzeugen
- ein paar wenige unfertige Stellen 'Kühe zerplatzen in Einzelteile'
- kleinere technische Mängel wie z.B. spätes Texturennachladen, Popups und Ruckler
- Guter Spielumfang und Spielspass
- Gelungene Mischung aus GTA und Assassin's Creed mit eigenem Charm
- Interessante 'künstlerische' Note
- Verstärkung Rufen
- Motivierende und herausfordernde Verbesserungen

Gesamtbewertung: 5 von 5 Sternen


Castlevania: Lords of Shadow
Castlevania: Lords of Shadow
Wird angeboten von Tip-Top-Shop!-Versicherter Versand!
Preis: EUR 27,77

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schritt ins 3D Zeitalter ist geglückt, 16. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow (Videospiel)
Überblick: 'Oh, nein nicht schon wieder ein Action-Adventure im God of War Stil', werden viele denken, die Castlevania
das erste mal sehen bzw. davon hören. Aber Castlevania schafft es erfolgreich sich von God of War zu emanzipieren und
dabei sogar noch ein wenig Castlevania ins 3D Zeitalter zu retten. Dem Entwickler Mercurysteam ist ein prima Werk gelungen,
dass für viele Stunden abwechslungsreich ! an die Konsole fesselt. Ein Nachfolger steht aufgrund der berechtigt guten
Verkaufszahlen wohl auch schon fest.

Gameplay: Ihr steuert Belmont wie üblich aus der Verfolgerperspektive, kämpft gegen weniger große aber dafür umso
gefährliche Gegner. Die Endgegner, z.B. Titanen erinnern von der Größe her an Gegner aus Lost Planet und Shadow of the Colosseus.
Ihr zählt eher Klasse als Masse. Ihr könnt blocken und ausweichen, was heisst ihr könnt'ihr müsst.
Ansonsten habt ihr gegen die klug angreifenden Gegner und die vielen Zwischen und Endgegner keine Chance. Im Vergleich
zu anderen vergleichbaren Titeln ist hier kein stupides Buttonmashing angesagt, sondern Konzentration. Das heisst im
richtigen Moment blocken, im richtigen Moment ausweichen, den richtigen Angriff/Konter wählen, die Kräfte klug und
resourcenschonend einsetzen usw. Im Verlauf des Spiels kommen selbstverständlich neue Angriffe, Kombos, Kräfte, Gegenstände und
Magie hinzu. Diese könnt Ihr mittels Erfahrungspunkten ausbauen. Auch der kluge Einsatz von Licht und Schattenmagie ist nötig
um bestimmte Endgegner und Rätsel zu lösen. An bestimmten Stellen des Spiels ist es notwendig, dass ihr euch ein "Reittier" erobert
um weiterzukommen, beispielsweise Riesenspinnen, Trolle usw. Die Sprung und Klettereinlagen sind teilweise fordernd, aber nie umfair
oder nervig. Ganz selten habt ihr an bestimmten Stellen des Spiels "Zeitdruck". Die Rätsel ist sehr abwechslungsreich, gönnen euch
zuweilen eine angenehme Ruhepause von den stressigen Kämpfen und tauchen an genau den richtigen Stellen auf. Sehr schön ist auch,
das Ihr unter Einsatz von Erfahrungspunkten eine Rätselhilfe erhaltet. 5 von 5

Grafik: Eine wahre Pracht ! Tolle Kulissen, teilweise riesige Endgegner, klasse Animationen, keine Ruckler/Slowdowns,
sprich Mercurysteam liefert hier absolut überzeugende Arbeit ab. Der einzige große Wehrmutstropfen ist die fehlende frei
schwenkbare Kamera. 5 von 5

Geschichte: Tolle Dramaturgie und spannender Aufbau. Wenngleich die Beweggründe von Beginn an bekannt sind. Natürlich
erfindet auch Sie nicht das Rad neu. 4 von 5

Akustik: Auch akustisch ist das Spiel von A-Z ein Ohrenschmaus. Ausgezeichnete englische Sprecher,. epische Musikuntermalung,
die sich stets der Dramatik anpasst. Ich sage als Beispiel nur: der Kampf gegen die Titanen. Einfach großartig ! 5 von 5

Spielumfang: War ein Dante's Inferno eher ein Quicky mit noch nichtmal 8 Stunden Spielzeit auf Normal, nimmt sich Castlevania
Zeit um die Geschichte langsam auf Ihr erbarmungsloses Ende zuzuführen. Dabei kommt nicht eine Sekunde Langeweile auf. Außerdem
lohnt es sich Abschnitte, die einzeln anwählbar sind, mit später erlangten Fähigkeiten nochmals zu spielen, da man nur so an
bestimmte Extra herankommt. Die Spielzeit beträgt ohne Todesversuche :) locker um die 20 Stunden und nicht eine davon war unnötig. 5 von 5

Fazit: Wow, was für Sprung ins 3D Zeitalter. Das Vampir/Werwolf Abenteuer um Gabriel Belmont schafft es sich die bekannten
Spielelemente (Kampf, Bossgegner, Rätsel und Sprungeinlagen) von anderen Action-Adventures nicht nur zu kopieren, sondern jedem
eine eigene Note zu geben und sich dadurch erfolgreich abzugrenzen. Insbesondere die Atmosphäre, geprägt durch den genialen
Soundtrack, die stimmungsvollen prachvollen Kulissen und das herausfordernde Kampfsystem stechen dabei heraus. Der einzig große
negative Punkt war für mich die feststehende Kameraperspektive, da dies bei einigen Kletterpassagen und Kämpfen für unnötige Verwirrung sorgte.

Pro/Contra (Für Schnellleser )

Pro:
- Tolle Grafiken und Kulissen
- Ausgezeichnete Animationen
- Epische Musik !
- Anspruchsvolles Gameplay
- Viele abwechslungsreiche Rätsel
- Rätsel können unter Einsatz von Erfahrungspunkten auch abgekürzt werden
- Moderate Sprungeinlagen
- Viele Reittiere
- Massig ausbaubare Fähigkeiten
- Viele Boss 'und Zwischengegner, jeder erfordert andere Taktiken und viel Geschick
- grandiose letzte Szene

Contra:
- keine frei drehbare Kamera, dadurch öfters Sichtprobleme
- ab der Mitte des Spiels zuwenig geheime Verstecke
- Unsichtbare Kanten und Weltenden
- Im letzten Viertel des Spiels ein paar nervige Trial and Error Passagen

Gesamtbewertung: 5 von 5 Sternen


Castlevania: Lords of Shadow
Castlevania: Lords of Shadow
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 12,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schritt ins 3D Zeitalter ist geglückt, 12. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Castlevania: Lords of Shadow (Videospiel)
Überblick: 'Oh, nein nicht schon wieder ein Action-Adventure im God of War Stil', werden viele denken, die Castlevania
das erste mal sehen bzw. davon hören. Aber Castlevania schafft es erfolgreich sich von God of War zu emanzipieren und
dabei sogar noch ein wenig Castlevania ins 3D Zeitalter zu retten. Dem Entwickler Mercurysteam ist ein prima Werk gelungen,
dass für viele Stunden abwechslungsreich ! an die Konsole fesselt. Ein Nachfolger steht aufgrund der berechtigt guten
Verkaufszahlen wohl auch schon fest.

Gameplay: Ihr steuert Belmont wie üblich aus der Verfolgerperspektive, kämpft gegen weniger große aber dafür umso
gefährliche Gegner. Die Endgegner, z.B. Titanen erinnern von der Größe her an Gegner aus Lost Planet und Shadow of the Colosseus.
Ihr zählt eher Klasse als Masse. Ihr könnt blocken und ausweichen, was heisst ihr könnt'ihr müsst.
Ansonsten habt ihr gegen die klug angreifenden Gegner und die vielen Zwischen und Endgegner keine Chance. Im Vergleich
zu anderen vergleichbaren Titeln ist hier kein stupides Buttonmashing angesagt, sondern Konzentration. Das heisst im
richtigen Moment blocken, im richtigen Moment ausweichen, den richtigen Angriff/Konter wählen, die Kräfte klug und
resourcenschonend einsetzen usw. Im Verlauf des Spiels kommen selbstverständlich neue Angriffe, Kombos, Kräfte, Gegenstände und
Magie hinzu. Diese könnt Ihr mittels Erfahrungspunkten ausbauen. Auch der kluge Einsatz von Licht und Schattenmagie ist nötig
um bestimmte Endgegner und Rätsel zu lösen. An bestimmten Stellen des Spiels ist es notwendig, dass ihr euch ein "Reittier" erobert
um weiterzukommen, beispielsweise Riesenspinnen, Trolle usw. Die Sprung und Klettereinlagen sind teilweise fordernd, aber nie umfair
oder nervig. Ganz selten habt ihr an bestimmten Stellen des Spiels "Zeitdruck". Die Rätsel ist sehr abwechslungsreich, gönnen euch
zuweilen eine angenehme Ruhepause von den stressigen Kämpfen und tauchen an genau den richtigen Stellen auf. Sehr schön ist auch,
das Ihr unter Einsatz von Erfahrungspunkten eine Rätselhilfe erhaltet. 5 von 5

Grafik: Eine wahre Pracht ! Tolle Kulissen, teilweise riesige Endgegner, klasse Animationen, keine Ruckler/Slowdowns,
sprich Mercurysteam liefert hier absolut überzeugende Arbeit ab. Der einzige große Wehrmutstropfen ist die fehlende frei
schwenkbare Kamera. 5 von 5

Geschichte: Tolle Dramaturgie und spannender Aufbau. Wenngleich die Beweggründe von Beginn an bekannt sind. Natürlich
erfindet auch Sie nicht das Rad neu. Leider kann das Ende da nicht ganz mithalten. 4 von 5

Akustik: Auch akustisch ist das Spiel von A-Z ein Ohrenschmaus. Ausgezeichnete englische Sprecher,. epische Musikuntermalung,
die sich stets der Dramatik anpasst. Ich sage als Beispiel nur: der Kampf gegen die Titanen. Einfach großartig ! 5 von 5

Spielumfang: War ein Dante's Inferno eher ein Quicky mit noch nichtmal 8 Stunden Spielzeit auf Normal, nimmt sich Castlevania
Zeit um die Geschichte langsam auf Ihr erbarmungsloses Ende zuzuführen. Dabei kommt nicht eine Sekunde Langeweile auf. Außerdem
lohnt es sich Abschnitte, die einzeln anwählbar sind, mit später erlangten Fähigkeiten nochmals zu spielen, da man nur so an
bestimmte Extra herankommt. Die Spielzeit beträgt ohne Todesversuche :) locker um die 20 Stunden und nicht eine davon war unnötig. 5 von 5

Fazit: Wow, was für Sprung ins 3D Zeitalter. Das Vampir/Werwolf Abenteuer um Gabriel Belmont schafft es sich die bekannten
Spielelemente (Kampf, Bossgegner, Rätsel und Sprungeinlagen) von anderen Action-Adventures nicht nur zu kopieren, sondern jedem
eine eigene Note zu geben und sich dadurch erfolgreich abzugrenzen. Insbesondere die Atmosphäre, geprägt durch den genialen
Soundtrack, die stimmungsvollen prachvollen Kulissen und das herausfordernde Kampfsystem stechen dabei heraus. Der einzig große
negative Punkt war für mich die feststehende Kameraperspektive, da dies bei einigen Kletterpassagen und Kämpfen für unnötige Verwirrung sorgte.

Pro/Contra (Für Schnellleser )

Pro:
- Tolle Grafiken und Kulissen
- Ausgezeichnete Animationen
- Epische Musik !
- Anspruchsvolles Gameplay
- Viele abwechslungsreiche Rätsel
- Rätsel können unter Einsatz von Erfahrungspunkten auch abgekürzt werden
- Moderate Sprungeinlagen
- Viele Reittiere
- Massig ausbaubare Fähigkeiten
- Viele Boss 'und Zwischengegner, jeder erfordert andere Taktiken und viel Geschick
- Grandiose letzte Szene...

Contra:
- keine frei drehbare Kamera, dadurch öfters Sichtprobleme
- ab der Mitte des Spiels zuwenig geheime Verstecke
- Unsichtbare Kanten und Weltenden
- Im letzten Viertel des Spiels ein paar nervige Trial and Error Passagen

Gesamtbewertung: 5 von 5 Sternen


atFoliX Displayschutzfolie für Sony-Ericsson Vivaz - FX-Clear: Display Schutzfolie kristallklar! Höchste Qualität - Made in Germany!
atFoliX Displayschutzfolie für Sony-Ericsson Vivaz - FX-Clear: Display Schutzfolie kristallklar! Höchste Qualität - Made in Germany!

5.0 von 5 Sternen Einwandfrei, 12. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diese Folie auch hier bei Amazon bestellt. Die Folie lässt sich problemlos
anbringen, sitzt und auch der Touchscreen funktioniert nach wie vor einwandfrei.
Tolles Produkt zum niedrigen Preis.
Ich kann die Folie jedem weiterempfehlen, für den Preis macht es absolut Sinn
seinen Touchscreen zu schützen.


Darksiders (uncut)
Darksiders (uncut)

5.0 von 5 Sternen Krieg einmal anders !, 7. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Bei Darksiders, einem Action-Adventure im von Vielen beschworenen Zelda-Stil kämpft Ihr euch
als einer der vier Reiter der Apokalypse mit dem passenden Namen Krieg durch die Endzeiterde. Genauer gesagt hundert Jahre nach der Apokalypse.

Überblick: Die grundsätzlichen Spielelemente sind die für Action-Adventures üblichen Kämpfe, Bosskämpfe, Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen.
Wobei keines der Spielelemente zu kurz kommt. Aber insbesondere die anspruchsvollen Rätsel und die gute Hauptgeschichte hinterlassen
einen bleibenden Eindruck. Insgesamt müsst Ihr 5 bzw. 6 unterschiedliche Bosskämpfe an so unterschiedlichen Orten wie z.B. dem zerstörten
New York, einer Wüste und einem Schloss besiegen.

Gameplay: Gekonnt schaffen die Entwickler den Wechsel zwischen eher hektischen Passagen und geduldigen Rätseleinlagen. Nach und nach
erhaltet Ihr neue Ausrüstungsgegenstände, die ihr zumeist direkt zum lösen der nächsten Aufgaben bzw. Bossgegner benötigt.
Das ganze Spiel hindurch kommt so keine Langeweile auf, da es immer wieder Neues Spielzeug" gibt.
Im späteren Spielverlauf erhaltet ihr so euer Streitross, eine Sense und andere Dinge. Das trifft sowohl auf das abwechslungsreiche Leveldesign,
als auch auf die Rätsel zu.
Sogar an Rätsel wie in Portal wurde gedacht, bei denen Ihr beispielsweise die Zeit verlangsamen müsst, gleichzeitig einen Schalter
aktiviert um dann durch ein Portal auf die andere Seite des Raumes zu schlüpfen. Hier ist gutes Timing und der richtige Einsatz der Fähigkeiten gefragt.
Selbstverständlich gibt es auch Schalter/Blockschieberätsel und ähnliches.
Um auch gegen die Kreaturen der Apokalypse zur Wehr zu setzen könnt ihr Nahkampf (Fläche und Einzelangriffe)
mit Fernkampfangriffen kombinieren.
Obendrein gibt es wieder Dutzende verschiedener Kombos. Ein Wehrmutstropfen sind lediglich die immer gleichen Finisher,
an denen man sich irgendwann satt gesehen hat. Sicherlich hat viele Dinge schon in anderen Spielen gesehen, aber Darksiders schafft es daraus etwas
Eigenständiges zu kreieren.

Grafik: Comicgrafik mit einigen Splattereffekten, ohne allerdings ins Geschmacklose abzudriften wie beispielsweise God of War oder DanteŽs Inferno.
Technisch gibt es auch bei vielen Gegnern bis auf ein wenig Tearing kaum etwas zu meckern. Die Comicgrafik harmoniert sehr gut in der Postapokalypse.

Sound: Gelungene Sprachausgabe und stimmige Musik runden das Gesamterlebnispaket in der Endzeitwelt ab.

Geschichte: Die Geschichte kommt erst langsam in Fahrt, aber gegen Mitte bzw. Ende des Spiels fesselt der Plot dann immer mehr.
Dafür sorgen nicht zuletzt auch interessante NPCŽs die sich hier tummeln und die Geschichte vorantreiben.

Fazit: Für mich ist das Spiel des Jahres 2010 bereits im Januar mit Darksiders erschienen.
Keine Sekunde der ca. 17 Stunden (okay mit den Toden eher 18-19 Stunden) habe ich mich gelangweilt Das lag besonders
an den tollen Rätseln, die die Gehirnwindungen zum Rotieren bringen. Wer Darksiders als God of War-Klon abtut, hat dieses
Spiel entweder nicht richtig gespielt, oder nicht verstanden.
Darksiders braucht keine übertriebenen Splattereffekte um zu Gefallen, sondern schafft dies mit einer guten Geschichte,
kniffligen Rätseln, einer freien Welt zum erkunden, gelungenen Endgegnern und einem stimmigen Setting.
Ich kann Darksiders jedem Action-Adventure Freund mit einem Hang zu kniffligen Rätseln bedenkenlos empfehlen.
P.S. Ein zweiter Teil ist bereits in der Entwicklung.
5 von 5 Sternen


Darksiders (uncut)
Darksiders (uncut)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg einmal anders !, 7. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Bei Darksiders, einem Action-Adventure im von Vielen beschworenen Zelda-Stil kämpft Ihr euch
als einer der vier Reiter der Apokalypse mit dem passenden Namen Krieg durch die Endzeiterde. Genauer gesagt hundert Jahre nach der Apokalypse.

Überblick: Die grundsätzlichen Spielelemente sind die für Action-Adventures üblichen Kämpfe, Bosskämpfe, Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen.
Wobei keines der Spielelemente zu kurz kommt. Aber insbesondere die anspruchsvollen Rätsel und die gute Hauptgeschichte hinterlassen
einen bleibenden Eindruck. Insgesamt müsst Ihr 5 bzw. 6 unterschiedliche Bosskämpfe an so unterschiedlichen Orten wie z.B. dem zerstörten
New York, einer Wüste und einem Schloss besiegen.

Gameplay: Gekonnt schaffen die Entwickler den Wechsel zwischen eher hektischen Passagen und geduldigen Rätseleinlagen. Nach und nach
erhaltet Ihr neue Ausrüstungsgegenstände, die ihr zumeist direkt zum lösen der nächsten Aufgaben bzw. Bossgegner benötigt.
Das ganze Spiel hindurch kommt so keine Langeweile auf, da es immer wieder Neues Spielzeug" gibt.
Im späteren Spielverlauf erhaltet ihr so euer Streitross, eine Sense und andere Dinge. Das trifft sowohl auf das abwechslungsreiche Leveldesign,
als auch auf die Rätsel zu.
Sogar an Rätsel wie in Portal wurde gedacht, bei denen Ihr beispielsweise die Zeit verlangsamen müsst, gleichzeitig einen Schalter
aktiviert um dann durch ein Portal auf die andere Seite des Raumes zu schlüpfen. Hier ist gutes Timing und der richtige Einsatz der Fähigkeiten gefragt.
Selbstverständlich gibt es auch Schalter/Blockschieberätsel und ähnliches.
Um auch gegen die Kreaturen der Apokalypse zur Wehr zu setzen könnt ihr Nahkampf (Fläche und Einzelangriffe)
mit Fernkampfangriffen kombinieren.
Obendrein gibt es wieder Dutzende verschiedener Kombos. Ein Wehrmutstropfen sind lediglich die immer gleichen Finisher,
an denen man sich irgendwann satt gesehen hat. Sicherlich hat viele Dinge schon in anderen Spielen gesehen, aber Darksiders schafft es daraus etwas
Eigenständiges zu kreieren.

Grafik: Comicgrafik mit einigen Splattereffekten, ohne allerdings ins Geschmacklose abzudriften wie beispielsweise God of War oder DanteŽs Inferno.
Technisch gibt es auch bei vielen Gegnern bis auf ein wenig Tearing kaum etwas zu meckern. Die Comicgrafik harmoniert sehr gut in der Postapokalypse.

Sound: Gelungene Sprachausgabe und stimmige Musik runden das Gesamterlebnispaket in der Endzeitwelt ab.

Geschichte: Die Geschichte kommt erst langsam in Fahrt, aber gegen Mitte bzw. Ende des Spiels fesselt der Plot dann immer mehr.
Dafür sorgen nicht zuletzt auch interessante NPCŽs die sich hier tummeln und die Geschichte vorantreiben.

Fazit: Für mich ist das Spiel des Jahres 2010 bereits im Januar mit Darksiders erschienen.
Keine Sekunde der ca. 17 Stunden (okay mit den Toden eher 18-19 Stunden) habe ich mich gelangweilt Das lag besonders
an den tollen Rätseln, die die Gehirnwindungen zum Rotieren bringen. Wer Darksiders als God of War-Klon abtut, hat dieses
Spiel entweder nicht richtig gespielt, oder nicht verstanden.
Darksiders braucht keine übertriebenen Splattereffekte um zu Gefallen, sondern schafft dies mit einer guten Geschichte,
kniffligen Rätseln, einer freien Welt zum erkunden, gelungenen Endgegnern und einem stimmigen Setting.
Ich kann Darksiders jedem Action-Adventure Freund mit einem Hang zu kniffligen Rätseln bedenkenlos empfehlen.
P.S. Ein zweiter Teil ist bereits in der Entwicklung.
5 von 5 Sternen


Seite: 1 | 2