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shadowcron

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Elfquest: The Art of the Story
Elfquest: The Art of the Story
von Richard Pini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 42,72

5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 16. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach „The Art of Elfquest“ legt der Flesk-Verlag mit „Elfquest: The Art of the Story“ nun den zweiten Band vor, der sich mit dem Fantasy-Klassiker „Elfquest“ beschäftigt. Da mir bereits der erste Band gut gefallen hat, konnte ich mir natürlich auch den zweiten nicht entgehen lassen. Auch diesmal war ich mit dem Kauf sehr zufrieden.

In „Elfquest: The Art of the Story“ haben die Pinis einige der schönsten und beliebtesten „Elfquest“-Stories zusammengetragen, um sie dem Leser in bestmöglicher Aufmachung zu präsentieren. Hierbei handelt es sich um weit mehr als nur einen Nachdruck der alten Hefte. Stattdessen gibt es in diesem Band zum ersten Mal Weny Pinis Original-Artwork zu sehen – ohne Lettering und ggf. Coloring. Die Art wurde dabei direkt von den Originalen eingescannt, sodass die höchstmögliche Qualität gewährleistet ist. Auf jeweils einer Doppelseite bekommt der Leser dann die Original-Art und direkt daneben die Seite, wie sie damals in den Comics erschienen ist, damit man der Story auch folgen kann. Zusätzlich gibt es noch Kommentare und Erklärungen von den Pinis, die extra für diesen Band erstellt wurden.

Das großformatige Hardcover bietet dem Leser auf über 300 Seiten alles, was man von einem Buch dieses Titels erwartet: the Art of the Story. Wer „Elfquest“ (in Deutschland auch als „Abenteuer in der Elfenwelt“ bekannt) kennt, der weiß, wie wunderschön und einmalig Wendy Pinis Zeichnungen sind. Auf dickem, hochwertigem Papier kommen die ausgewählten Geschichten besonders gut zur Geltung. In diesem Band enthalten sind: „Wolfwood“ (in den USA veröffentlicht in „Hidden Years“ # 1/in Deutschland erschienen in „Elfquest: Die verborgenen Jahre“ Band 1), „Little Patch“ (US: „Hidden Years“ # 3/Deutschland: „Elfquest Special“ Nr. 2), „The Jury“ (US: „Frank Frazetta Fantasy Illustrated“ # 1/Deutschland: unveröffentlicht!), „Rogue’s Curse“ (US: „Frank Frazetta Fantasy Illustrated“ # 4/Deutschland: unveröffentlicht!), „The Heart’s Way“ (US: „Elfquest: The First 20 Years“/Deutschland: „Abenteuer in der Elfenwelt: Die ersten 20 Jahre“) und „Rogue’s Challenge“ (US: „Hidden Years“ # 9 1/2/Deutschland: „Elfquest Special“ Nr. 1).

Für „Elfquest“-Fans aus Deutschland dürfte dieses Buch besonders interessant sein, da hier zum ersten Mal die beiden Stories aus „Frank Frazetta Fantasy Illustrated“ nachgedruckt wurden, die ansonsten nur recht schwer zu finden sind und in Deutschland bisher nicht veröffentlicht wurden. Aber selbst für die Fans, die schon jedes Heft bei sich stehen haben, ist der Kauf auf jeden Fall lohnend. Weny Pinis Art ist hier in all ihrer Schönheit und ihrem ganzen Detailreichtum zu sehen – ohne Sprechblasen. Egal, ob gepainted, geinkt oder mit Bleistift gezeichnet, zeigt Wendy Pini hier eindrucksvoll, wie es ihr seit Jahrzehnten gelungen ist, ihre Fans mit den Geschichten um Cutter und seine Wolfsreiter in ihren Bann zu schlagen.

Etwas schade ist, dass das Buch, trotz seiner gut 300 Seiten, nur relativ wenige Stories enthält, was natürlich daran liegt, dass jede Artpage zwei Seiten in Anspruch nimmt. Vielleicht sind die Verkaufszahlen ja gut genug, um einen weiteren Band zu ermöglichen. Verdient wäre das auf jeden Fall. Bei den Kommentaren der Pinis hätte ich mir teilweise noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Manchmal wird eigentlich nur beschrieben, was der Leser selbst auf den Seiten sehen kann. Von diesen Kleinigkeiten abgesehen, war ich mit „The Art of the Story“ voll und ganz zufrieden.

Nach “The Art of Elfquest” und “Elfquest: The Art of the Story” wird Flesk auch noch „Line of Beauty: The Art of Wendy Pini“ veröffentlichen. Jener Band wird sicherlich ebenfalls den Weg in mein Bücherregal finden. Fans, die sich gerne etwas Seltenes in ihre Sammlung stellen möchten, haben vielleicht auch Interesse an der Deluxe-Edition von „Elfquest: The Art of the Story“. Sie hat 16 Seiten mehr Inhalt, einen Schuber, ist signiert und limitiert auf nur 500 Exemplare. Die Deluxe-Edition ist allerdings nur über die Website von Flesk zu bestellen.

„Elfquest: The Art of the Story“ erhält von mir 5 Sterne. Ich würde das Buch jedem ElfQuest-Fan empfehlen – der Kauf lohnt sich auf jeden Fall.


Captain Future Komplettbox BD (Limited Collector's Edition exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray]
Captain Future Komplettbox BD (Limited Collector's Edition exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray]
DVD ~ Various

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Captain Future auf Blu-ray - endlich, 16. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon seit langem auf eine Wiederveröffentlichung von Captain Future gewartet, da ich meine DVD’s leider mal weggegeben habe. Ich war schon fast so weit, sie mir zu Sammlerpreisen zurückzuholen, habe es aber immer wieder vergessen – ein Glück, denn dann wurde dieses Release angekündigt. Und nicht nur kommt die Serie auf DVD zurück, nein, es gibt sie sogar als Blu-ray. Aber das war immer noch nicht alles; zusätzlich wurde auch noch die japanische Originalfassung angekündigt. In dem Moment wusste ich, dass ich dieses Release kaufen muss – eine gute Entscheidung, wie sich nun herausgestellt hat.

Wer die „Limited Collector’s Edition“ kauft, bekommt nicht nur die 40 Folgen, die für die deutsche Ausstrahlung erstellt wurden, sondern alle 52 Folgen der Originalfassung (im japanischen Originalton mit deutschen Untertiteln). Dazu gibt es das Captain Future Serienspecial (im Original mit Untertiteln). Ich habe mich darüber sehr gefreut, denn beim letzten Anschauen der deutschen Version gingen mir die seltsamen Sprünge in der Handlung, die natürlich auf Kürzungen zurückzuführen sind, ziemlich auf die Nerven. Zum ersten Mal gibt es jetzt die gesamte, ungekürzte Story zu sehen. Der Unterschied ist recht groß, was man schon an der Lauflänge sehen kann: Die Gesamtlaufzeit der deutschen Folgen liegt etwas über 1000 Minuten, die des Originals hingegen bei etwa 1500. Es gibt also ca. 30 % „neues“ Material. Da lohnt sich in meinen Augen die zusätzliche Investition.

Die Bildqualität ist größtenteils sehr gut. Natürlich gibt es immer Kleinigkeiten zu bemängeln, das tut aber dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch. Für eine Anime-Serie, die inzwischen fast 40 Jahre alt ist, fand ich das Bild geradezu erstaunlich klar. Auch am Ton habe ich bisher nichts auszusetzen gehabt.

Da ich nicht nur Captain-Future-Fan, sondern auch Anime-Fan bin, ging es mir insbesondere um die japanische Originalversion. Deren Präsentation ist sehr gut gelungen. Die deutschen Untertitel sind geradezu vorbildlich. Sie halten sich so nahe wie möglich am Original – soweit ich das mit meinen beschränkten Japanisch-Kenntnissen beurteilen kann. Sie sind sehr gut lesbar und wimmeln auch nicht vor Rechtschreibfehlern, wie das manchmal der Fall ist. Ich hatte das Gefühl, dass sich hier wirklich Mühe gegeben wurde.

Auch positiv zu vermerken ist, dass die japanische Version den Original-Vor- und Abspann MIT allen japanischen Zeichen hat! Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Animes kaufe ich in den USA oder UK, und ich ärgere mich ständig darüber, dass Vor- und Abspann etlicher Serien durch widerliche englische Credits verschandelt wird, als würde es sich bei diesen Animes um amerikanische Cartoons handeln. Ich bin sehr froh, dass es hier anders ist.

Die Aufmachung der Box finde ich durchaus gelungen, auch wenn sie nicht perfekt ist. Das Papp-Inlet ist für Beschädigungen anfällig (meine Box hat innen leider ein paar Knicke), und das Format der Box macht es schwer sie vernünftig zu lagern (so viele Ecken, die angestoßen werden können). Die Extra-Items (4 Postkarten und ein Notizblock) sind nicht gerade beeindruckend. Was soll ich mit einem Block? Ihn benutzen, damit mein Set nicht mehr komplett ist? Ein schönes Buch mit Bildern aus der Serie und vielleicht ein paar Texten hätte ich besser gefunden. Die Digi-Packs, in denen die Discs untergebracht sind, sehen hingegen sehr gut aus. Auch die Bilder auf den Discs wurden gut gewählt. Das FSK-Logo ist zum Glück abziehbar, stört also die Ansicht nicht auf Dauer.

Insgesamt bin ich mit dieser Veröffentlichung sehr zufrieden. Die gesamte Serie auf Blu-ray – in der deutschen Version und dem ungekürzten Original. Das ist eigentlich nicht mehr zu toppen. Wer einfach nur seine Kindheitserinnerungen aufleben lassen will und keinen Wert auf die Originalversion legt, für den dürfte auch das normale Blu-ray-Release ausreichend sein. Allen anderen kann ich den Kauf der „Collector’s Edition“ nur empfehlen. Wer noch nie einen Anime in der Originalsprache gehört hat, wird sich wahrscheinlich erst daran gewöhnen müssen. Ich war z.B. erstaunt über Captain Futures tiefe Stimme. Ich schaue mir überhaupt keine Dubs mehr an (obwohl ich die von Captain Future immer sehr mochte). Die japanische Sprache hat einen ganz besonderen Klang, den englische oder deutsche Dubs einfach nicht einfangen können. Aber selbst wenn man die Originalfassung nur anschaut, um die neuen Szenen zu sehen, hat man ja immer noch die deutsche Version, zu der man zurückkehren kann.

Von mir bekommt diese Veröffentlichung 5 Sterne. Sie hat meine Erwartungen, um ehrlich zu sein, noch übertroffen. Für jeden Captain-Future-Fan ist dies ein Traum, der wahr geworden ist.


Spock und ich: Mein Freund Leonard Nimoy
Spock und ich: Mein Freund Leonard Nimoy
von William Shatner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 2. November 2016
Ich bin Leonard Nimoy nie begegnet. Ich habe nie ein Wort mit ihm gesprochen. Dennoch kam es mir so vor, als hätte ich einen guten Freund verloren, als ich am 27.02.15 erfuhr, dass er verstorben war. Oft nimmt man den Tod einer bekannten Persönlichkeit oder eines „Stars“ mit einem Achselzucken hin, hin und wieder ist man kurz betroffen, und manchmal, in seltenen Fällen, ist man von echter Trauer erfüllt. Bei Leonard war Letzteres der Fall. Vielleicht lag es daran, dass er schon so lange Teil meines Lebens war. Star Trek habe ich seit meiner frühesten Jugend im TV gesehen. Ich kann mich daran erinnern, wie die ganze Familie zusammenkam, um sich gemeinsam neue Folgen anzusehen. Ich wurde damals zum Fan und bin es all die Jahre über geblieben. Natürlich war Spock einer meiner Lieblingscharaktere. Gibt es einen Star-Trek-Fan, der kein Spock-Fan ist?

Wie trauert man um jemanden, der einem so viel bedeutet hat, obwohl man ihn eigentlich gar nicht kannte? Lange Zeit fand ich keine Antwort auf diese Frage. Ich konnte nicht zum Begräbnis gehen. Ich konnte mich nicht verabschieden. Leonards Tod blieb mir im Gedächtnis. Als ich von diesem Buch hörte, wusste ich, dass ich es haben musste. Dies war mein Weg, das Leben Leonards zu feiern und gleichzeitig seinen Tod zu akzeptieren.

William Shatner hat Leonard gekannt. Er war sein Freund. Sie sind über Jahrzehnte hinweg einen gemeinsamen Weg gegangen, der sie viel Glück und auch erstaunlich viel Leid hat teilen lassen. An diesen Erfahrungen lässt William Shatner nun auch Leser und Fans teilhaben – zumindest ein bisschen. Ich habe bereits mehrere Autobiographien von Bill und Leonard gelesen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, viel Neues zu erfahren. Das Buch setzt sich zuerst mit den frühen Jahren von Leonard und seinem mühsamen Weg zum Erfolg auseinander. Es folgt – natürlich – Star Trek. Wer sich mit Star Trek auskennt und vielleicht schon die eine oder andere Biographie der Beteiligten gelesen hat, dem werden viele der hier erzählten Geschichten wohl bekannt sein. Die Zeit danach ist es jedoch, die ich besonders interessant fand, da ich hier über Dinge las, von denen ich noch nie gehört hatte.

William Shatner hat ein unterhaltsames, informatives, aber auch ehrliches Buch geschrieben. Oft war zu spüren, wie tief die Freundschaft der beiden war und wie schwer auch Bill Leonards Verlust getroffen hat. Dass er so ehrlich war, zuzugeben, dass diese fast 50 Jahre lange Freundschaft am Ende ein etwas trauriges Ende nahm, rechne ich ihm hoch an. Auf 275 Seiten spannt William Shatner einen Bogen vom Anfang bis zum Ende eines Lebens und vom Anfang bis zum Ende einer echten Freundschaft. Dies ist kein literarisches Meisterwerk, und hin und wieder hat man den Eindruck, dass Koautor David Fisher die IMDB-Credits durchgegangen ist, um noch ein paar Seiten zu füllen. Ich habe das Buch dennoch als positive Leseerfahrung empfunden.

Ich gebe „Leonard“ von William Shatner 5 Sterne, denn das Buch hat seinen Zweck erfüllt. Ich konnte Abschied nehmen von einem großartigen Darsteller, von einer Ikone, von einem Mann, der auch nach seinem Tod noch etwas zu lehren hat, und von einem Freund, dem ich nie begegnet bin.

Live long and prosper.


Trainieren wie im Knast 2
Trainieren wie im Knast 2
von Paul Wade
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 23. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trainieren wie im Knast 2 (Taschenbuch)
Ich hatte mir bereits den ersten Band von „Trainieren wie im Knast“ gekauft, mit dem ich sehr zufrieden war, weshalb ich nicht lange gezögert habe, mir auch Band 2 zuzulegen. Nachdem ich das Buch nun durchgearbeitet habe, kann ich feststellen, dass auch das neue Buch meine Erwartungen erfüllt hat.

Im ersten Teil des Buches widmet sich der Autor dem Spezialtraining von Körperpartien, die in Band 1 nicht gesondert angesprochen wurden: Hände, Unterarme, Laterale Kette (Körperseite), Nacken und Waden. Wie schon in Band 1 sind auch hier die Übungen progressiv aufgebaut, das heißt, man beginnt mit einer leichten Version der Übung und tastet sich dann mit der Zeit zu immer schweren Varianten vor. Diese Progressionsserien sind es, die „Trainieren wie im Knast“ so wertvoll machen. Ich habe oft Übungen in Trainingsbüchern gesehen, von denen ich begeistert war, aber gleichzeitig genau wusste, dass ich sie ohnehin nicht würde ausführen können, weil der Weg, der zu diesen Übungen führt, fehlt. Hier ist es anders. Selbst wenn man bei den letzten Schritten der Übungen sich erstmal nur mit großen Augen darüber wundern kann, zu was manche Menschen in der Lage sind, erscheint der erste Schritt der Serie zumindest machbar. Und wenn man den ersten Schritt schafft, wieso dann nicht auch weitere?

Im zweiten Teil des Buches geht es darum, die Gelenke gesund und den Körper beweglich zu halten. Der Autor lässt hier keinen Zweifel daran, dass er nicht viel vom normalen „Dehnen“ hält. Seine Alternative ist eine Übungsgruppe, die er „Trifecta“ nennt und bei der es ums aktive Dehnen unter Spannung des Körpers geht. Die Argumente des Autors sind überzeugend – und die Übungen ebenfalls. Die ersten Schritte dieser Übungen findet man in vielen Trainingsbüchern; auch hier besteht der Trick in der Progression. Außerdem handelt es sich bei der „Trifecta“ eigentlich um nichts anderes als ein Faszientraining, das sich derzeit so großer Beliebtheit erfreut.

Das Buch schließt mit zusätzlichen Hinweisen zu Training, Ernährung und Motivation. Nicht alles, was Paul Wade in diesem Abschnitt schreibt, ist genial. Er behauptet aber auch zu keinem Zeitpunkt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Er lässt uns schlicht und ergreifend an all dem Wissen teilhaben, welches er sich in Jahrzehnten eigenen Trainings angeeignet hat. Ich kann ihm dafür nur danken. Ich wünschte, ich hätte „Trainieren wie im Knast“ 1 und 2 schon vor vielen Jahren in die Hände bekommen. Beide Bücher sind für jeden, der das Eigengewichtstraining dem Trainieren im Fitnessclub vorzieht, sehr nützlich und empfehlenswert.

Alle Übungen sind gut beschrieben und gut bebildert, auch wenn die Bilder nur in schwarz/weiß sind. Man merkt dem Autoren an, dass er weiß, wovon er schreibt. Seine Überzeugung von seinen Konzepten ist ansteckend und motiviert zum Trainieren. Durch die Zerlegung der Übungen in verschiedene Schritte sind Fortschritte möglich, und es wird weniger wahrscheinlich, dass sich Trainingsanfänger gleich zu Beginn überanstrengen oder verletzten. Gleichzeitig werden selbst Leute, die schon lange trainieren, hier Übungen finden, die herausfordert sein dürften. Ein durch und durch überzeugendes Buch, egal, auf welchem Trainingslevel man sich befindet.

„Trainieren wie im Knast 2“ erhält von mir 5 Sterne. Es ist ein würdiger Nachfolger zum ersten Band, und ich freue mich schon darauf, auch noch in vielen Jahren mit diesem Buch zu arbeiten. Ob ich eine Übung wie die „Press Flag“ jemals werde ausführen können, bleibt fraglich – aber zumindest kenne ich jetzt den Weg dorthin.


Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man
Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man
von David Fisher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,63

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 14. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin Leonard Nimoy nie begegnet. Ich habe nie ein Wort mit ihm gesprochen. Dennoch kam es mir so vor, als hätte ich einen guten Freund verloren, als ich am 27.02.15 erfuhr, dass er verstorben war. Oft nimmt man den Tod einer bekannten Persönlichkeit oder eines „Stars“ mit einem Achselzucken hin, hin und wieder ist man kurz betroffen, und manchmal, in seltenen Fällen, ist man von echter Trauer erfüllt. Bei Leonard war Letzteres der Fall. Vielleicht lag es daran, dass er schon so lange Teil meines Lebens war. Star Trek habe ich seit meiner frühesten Jugend im TV gesehen. Ich kann mich daran erinnern, wie die ganze Familie zusammenkam, um sich gemeinsam neue Folgen anzusehen. Ich wurde damals zum Fan und bin es all die Jahre über geblieben. Natürlich war Spock einer meiner Lieblingscharaktere. Gibt es einen Star-Trek-Fan, der kein Spock-Fan ist?

Wie trauert man um jemanden, der einem so viel bedeutet hat, obwohl man ihn eigentlich gar nicht kannte? Lange Zeit fand ich keine Antwort auf diese Frage. Ich konnte nicht zum Begräbnis gehen. Ich konnte mich nicht verabschieden. Leonards Tod blieb mir im Gedächtnis. Als ich von diesem Buch hörte, wusste ich, dass ich es haben musste. Dies war mein Weg, das Leben Leonards zu feiern und gleichzeitig seinen Tod zu akzeptieren.

William Shatner hat Leonard gekannt. Er war sein Freund. Sie sind über Jahrzehnte hinweg einen gemeinsamen Weg gegangen, der sie viel Glück und auch erstaunlich viel Leid hat teilen lassen. An diesen Erfahrungen lässt William Shatner nun auch Leser und Fans teilhaben – zumindest ein bisschen. Ich habe bereits mehrere Autobiographien von Bill und Leonard gelesen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, viel Neues zu erfahren. Das Buch setzt sich zuerst mit den frühen Jahren von Leonard und seinem mühsamen Weg zum Erfolg auseinander. Es folgt – natürlich – Star Trek. Wer sich mit Star Trek auskennt und vielleicht schon die eine oder andere Biographie der Beteiligten gelesen hat, dem werden viele der hier erzählten Geschichten wohl bekannt sein. Die Zeit danach ist es jedoch, die ich besonders interessant fand, da ich hier über Dinge las, von denen ich noch nie gehört hatte.

William Shatner hat ein interessantes, informatives, aber auch ehrliches Buch geschrieben. Oft war zu spüren, wie tief die Freundschaft der beiden war und wie schwer auch Bill Leonards Verlust getroffen hat. Dass er so ehrlich war, zuzugeben, dass diese fast 50 Jahre lange Freundschaft am Ende ein etwas trauriges Ende nahm, rechne ich ihm hoch an. Auf 275 Seiten spannt William Shatner einen Bogen vom Anfang bis zum Ende eines Lebens und vom Anfang bis zum Ende einer echten Freundschaft. Dies ist kein literarisches Meisterwerk, und hin und wieder hat man den Eindruck, dass Koautor David Fisher die IMDB-Credits durchgegangen ist, um noch ein paar Seiten zu füllen. Ich habe das Buch dennoch als positive Leseerfahrung empfunden.

Ich gebe „Leonard“ von William Shatner 5 Sterne, denn das Buch hat seinen Zweck erfüllt. Ich konnte Abschied nehmen von einem großartigen Darsteller, von einer Ikone, von einem Mann, der mir auch nach seinem Tod noch etwas beigebracht hat – „Take the Job“ –, und von einem Freund, dem ich nie begegnet bin.

Live long and prosper.


Pezziball Gymnastikball MAXAFE (anti-burst) 65 cm BLAU
Pezziball Gymnastikball MAXAFE (anti-burst) 65 cm BLAU
Wird angeboten von etailz DE
Preis: EUR 18,50

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht: Dieser Ball ist ein Stinker, 10. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze schon seit Jahren einen Gymnastikball als Sitzball. Ich war mit dem Ball, den ich hatte, auch sehr zufrieden – leider ist er dann plötzlich nach etwa 20 Jahren treuen Dienstes einfach geplatzt, was man ihm nach einer so langen Lebensdauer wohl nicht übelnehmen konnte. Dadurch war ich gezwungen, mir einen neuen Ball zu suchen, denn zwischendurch gönne ich mir gerne eine Pause von meinem Stuhl. Ich bin beim „Original Pezziball“ von Ledragomma gelandet, ein Kauf, der sich schon bald als Fehler erwies.

Schon beim Auspacken des Balls strömte mir ein starker chemischer Geruch entgegen, den ich ziemlich widerlich fand. Ich ging anfangs davon aus, dass dieser mit der Zeit verfliegen würde – ein Irrtum. Nach dem Aufpumpen habe ich den Ball eine Woche lang auslüften lassen (teilweise auch an der frischen Luft). Geholfen hat es nicht. Der Ball stinkt so massiv, dass es wirklich unangenehm ist, auf ihm zu sitzen. Wie man darauf Gymnastik-Übungen machen sollte, ist mir schleierhaft. Da kann einem eigentlich nur schlecht werden.

Ich wollte nicht so schnell aufgeben und habe jeden Tag wieder gehofft, dass der Gestank sich legen würde, was er aber nicht tat, stattdessen stank bald auch der Raum, in dem der Ball untergebracht war, und die chemischen Dämpfe schickten sich an, auch auf den Rest des Hauses überzugreifen. Wann immer ich den Ball hervorholte, um darauf zu sitzen, wurde ich von anderen Familienmitgliedern, die sich durch den massiven Geruch belästigt fühlten, angefeindet. Man beschimpfte mich und meinen widerwärtigen Ball und drohte mit Gewalt, sollte ich nicht endlich Abhilfe schaffen. Am Ende musste ich einsehen, dass ich mit diesem Ball nicht glücklich werden würde.

Mein alter Ball roch überhaupt nicht, und bei einem Fachhändler wurde mir versichert, dass eine derart massive Geruchsbelästigung keinesfalls normal ist. Ich habe auch Zweifel daran, ob es gesund sein kann, einen solchen „Stinker“ in seiner Umgebung zu haben. Inzwischen habe ich einen neuen Ball gekauft. Der riecht praktisch gar nicht, obwohl ich ihn gerade erst ausgepackt habe.

Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass bereits etliche Käufer in ihren Reviews vor dem Geruch dieses Balles warnen – das kommt davon, wenn man unter Zeitdruck einkauft. Da es aber auch viele gibt, die dieses Produkt aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen in den höchsten Tönen loben, möchte auch ich vor diesem Ball warnen.

Der „Gymnastikball Pezziball Maxafe“ von Ledragomma erhält von mir nur einen Stern. Ich schreibe lieber positive Reviews, aber in diesem Fall ist das einfach nicht möglich. Das Produkt kann aufgrund des abstoßenden Gestanks meiner Meinung nach nicht so verwendet werden, wie es verwendet werden soll, und ein Produkt, das nicht verwendet werden kann, ist nutzlos. Der Hersteller sollte entweder für Abhilfe beim Gestank sorgen oder diesen Ball vom Markt nehmen. Ich kann nur jedem, der über einen funktionierenden Geruchssinn verfügt, dringend von einem Kauf abraten – Sie würden sich nur ärgern.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2017 9:39 PM CET


The Art of Elfquest
The Art of Elfquest
von Richard Pini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum für jeden Fan, 27. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Art of Elfquest (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich schon auf dieses Buch gefreut, seit es angekündigt wurde. Nachdem „The Art of ElfQuest“ nun endlich erschienen ist, führte an einem Kauf natürlich nichts vorbei. Das Buch hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt – ein Kauf, der sich gelohnt hat.

Das großformatige Hardcover bietet dem Leser auf über 300 Seiten alles, was man von einem Buch dieses Titels erwartet: the Art of ElfQuest. Wer „ElfQuest“ (in Deutschland auch als „Abenteuer in der Elfenwelt“ bekannt) kennt, der weiß, wie wunderschön und einmalig Wendy Pinis Zeichnungen sind. Dass es tatsächlich fast 4 Jahrzehnte gedauert hat, bis ein Buch dieser Art erschien, ist da direkt erstaunlich. Umso überzeugender ist jetzt das Ergebnis.

Auf dickem, hochwertigem Papier werden die über die Jahre entstandenen Kunstwerke in all ihrer Schönheit reproduziert. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt und präsentiert eine große Auswahl der besten Stücke. Dabei sind bekannte Werke, z.B. die Cover und Backcover der Originalserie und ihrer Nachfolger, die wahrscheinlich jeder Fan in der einen oder anderen Form hat, inzwischen schwer aufzutreibende Schätze wie die drei ElfQuest-Portfolios oder die Kalender, aber auch noch nie gezeigte Skizzen. Die Bilder wurden dabei nicht einfach nachgedruckt, sondern sind meist auch mit Kommentaren von Wendy und Richard Pini versehen. So bekommt man viele zusätzliche Hintergrundinformationen und hat nicht nur etwas anzuschauen, sondern auch etwas zu lesen.

Egal, ob man nur die Original-Quest kennt oder jedes ElfQuest-Abenteuer, das je veröffentlich wurde, die „Art of ElfQuest“ ist eine Schatzkiste für jeden Fan. Vom Cover der ersten (und einzigen) Ausgabe von „Fantasy Quarterly“ bis hin zum Cover von „Final Quest“ # 1 (der derzeit erscheinenden Serie) wird der Leser durch die Jahre geführt. Ich habe Dinge gefunden, die ich noch nie zuvor gesehen hatte – der ElfQuest-Newspaper-Strip, der nie verwirklicht wurde, die ersten Karten eines geplanten Tarot-Sets, Bilder für verschiedene TV- und Filmprojekte. Selbst Hardcore-Fans, die schon alles gekauft haben, was man kaufen konnte, sollten hier auf ihre Kosten kommen.

„The Art of ElfQuest“ ist die kompletteste und schönste Sammlung von ElfQuest-Art, die ich je gesehen habe. Wer dem Zauber der „World of Two Moons“ erlegen ist oder einfach nur Wendy Pinis fantastische und außergewöhnliche Zeichnungen zu schätzen weiß, der kommt an diesem Werk nicht vorbei. Bei der Aufmachung hat sich der Herausgeber Flesk wirklich große Mühe gegeben. Das Design ist ansprechend und passt zu ElfQuest. Wann immer möglich wurden die Originale eingescannt, sodass man die Werke in ihrer Ganzheit zu sehen bekommt. Wendy und Richards Kommentare sind gut platziert und stören nie die Art.

Ich bin schon seit vielen Jahren ElfQuest-Fan, und dieses Buch hat mich einmal mehr daran erinnert, warum das so ist. Es gibt viele Geschichten, und mit jedem Jahr werden es mehr, aber „ElfQuest“ bleibt etwas Besonderes. In anderen Geschichten sucht man Zerstreuung und verliert sich für ein paar Stunden in ihnen – in „ElfQuest“ findet man sich. Es ist eine Geschichte über Familie, Freundschaft, Liebe und Loyalität, über Traumbeeren und Elfen, die auf Wölfen reiten. Und es gab nur eine Person, die diese Geschichte erzählen konnte. Wendy Pini (mit Unterstützung von Richard) hat etwas Einmaliges erschaffen, das inzwischen Generationen von Fans in seinen Bann geschlagen hat. „The Art of ElfQuest“ zeigt „ElfQuest“ von seiner schönsten Seite und feiert, was in den 70ern als eines der ersten Independent-Comics begann, um in den 80ern zu einem weltweiten Fantasy-Phänomen zu werden. Ich bin froh, dass es nach Jahren, in denen „ElfQuest“ drohte, in Vergessenheit zu geraten, nun wieder neue Produkte für alte und neue Fans gibt. Dazu gehört „Final Quest“ und auch dieses Buch.

Flesk hat zwei weitere Bände in Vorbereitung: „ElfQuest: The Art of the Story“ sowie „Line of Beauty: The Art of Wendy Pini“. Auf beide freue ich mich bereits. Fans, die sich gerne etwas Seltenes in ihre Sammlung stellen möchten, haben vielleicht auch Interesse an der Deluxe-Edition von „Art of ElfQuest“. Sie hat 16 Seiten mehr Inhalt, einen Schuber, ist signiert und limitiert auf nur 500 Exemplare. Die Deluxe-Edition ist allerdings nur über die Website von Flesk zu bestellen.

„The Art of ElfQuest“ erhält von mir 5 Sterne. Ich würde das Buch jedem ElfQuest-Fan empfehlen – es ist jeden Euro wert. Wer jemanden kennt, der „ElfQuest“ mag (und das Buch noch nicht hat), hat auch ein perfektes Geschenk gefunden.


Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben
Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben
von Jon Kabat-Zinn
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 29. Januar 2016
Da mir bereits “Full Catastrophe Living” (in Deutschland unter dem Titel „Gesund durch Meditation“ erschienen) von Jon Kabat-Zinn gefallen hat, habe ich mir auch „Im Alltag Ruhe finden: Meditation für ein gelassenes Leben“ (bzw. “Wherever You Go There You Are” – so der Titel der Originalausgabe) bestellt. Auch diesmal war ich wieder mit dem Kauf zufrieden.

Jon Kabat-Zinn ist einer der Mitbegründer der Stress Reduction Clinic in Massachusetts. Hier gehen Menschen hin, die aus verschiedenen Gründen ihren Stress reduzieren wollen oder müssen. In „Full Catastrophe Living“ hat der Autor seine Arbeit in der Klinik und seine daraus resultierenden Erkenntnisse zu einem Buch und Leitfaden zur MBSR (mindfullness-based stress reduction = Stressreduktion durch Achtsamkeitstraining) zusammengefasst. Während sich jenes Buch sehr detailliert und spezifisch mit dem Thema MBSR beschäftigt, geht es bei „Im Alltag Ruhe finden“ etwas lockerer und allgemeiner zu.

Das Buch richtet sich an jeden, der meditieren möchte oder einfach etwas über Meditation wissen will. Der Autor versteht Meditation hierbei nicht als metaphysischen Unsinn oder spirituelle Erfahrung, sondern die scheinbar simple Fähigkeit, sich auf etwas voll und ganz zu konzentrieren, eben achtsam zu sein. Um diese Achtsamkeit zu erlangen oder wiederzuerlangen, geht es bei der MBSR-Meditation.

Profitieren kann davon eigentlich jeder, selbst wenn man nicht der Meinung ist, Meditation in seinem Leben zu brauchen. Jeder von uns braucht mal Ruhe. Jeder von uns muss hin und wieder abschalten können. Dies wird aber immer schwieriger in einer Welt, die uns mit Reizen und Aufgaben überflutet. Der Job, die Familie, Freunde, Hobbies – alles verlangt Aufmerksamkeit. Das Telefon ist immer an; neue e-mails oder SMS treffen ein; Internet, TV, usw. bieten ständig neue Informationen. Eine Minute weggeschaut – schon haben wir etwas verpasst. Schneller arbeiten, besser arbeiten – die Konkurrenz schläft nicht! –, mehr Freunde, mehr Urlaub, mehr dies, mehr das …

All das zehrt an einem, und wenn dann noch zusätzliche Faktoren wie Krankheit, Geldprobleme, Beziehungsstress, Jobverlust oder einige der vielen anderen Probleme, denen wir uns tagtäglich ausgesetzt sehen, auftauchen, stoßen Körper und Geist bald an ihre Grenzen. Daraus können Burn-Out, Krankheit, Depressionen und das Gefühl entstehen, langsam die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren – Wherever You Go There You Are.

In diesem Buch lädt Jon Kabat-Zinn den Leser dazu ein, die Ruhe in sich wiederzuerlangen. Er erklärt, was Meditation ist (und was es nicht ist), wie uns die Fähigkeit, sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren, aus dem reißenden Strom unseres oft aufgewühlten Geistes holt, wie alltägliche Aktivitäten uns zu mehr Gelassenheit führen können und noch viel mehr. Dies ist kein Buch der einfachen Antworten, sondern ein Buch, das Fragen stellt. Es fordert den Leser zum Mitdenken auf, zum Innehalten, zum Reflektieren. Die Unterteilung in viele relativ kurze Kapitel erlaubt es einem, das Buch auch zwischendurch einfach mal zur Hand zu nehmen. Das Lesen selbst kam mir oft schon fast wie eine Meditation vor.

Dies ist ein Buch für diejenigen, die schon seit Jahren meditieren, um vielleicht den einen oder anderen neuen Aspekt in ihrem „Training zum Nichtstun“ zu finden. Es ist auch ein Buch für diejenigen, die mit Meditation bisher nichts anzufangen wussten, denn der Autor ist kein Prediger, der einen von seinem „Glauben“ überzeugen will, sondern ein recht weiser Mann, der uns das Geschenk der Achtsamkeit machen möchte – einen Moment nach dem anderen.

Ich empfehle „Im Alltag Ruhe finden“ jedem, der mehr über MBSR-Meditation erfahren möchte, insbesondere denen, die sich vielleicht noch nicht sicher sind, ob das überhaupt etwas für sie ist. Wer über den Punkt reiner Neugierde bereits hinaus ist, der sollte allerdings gleich „Full Catastrophe Living / Gesund durch Meditation“ kaufen. Wer von sich weiß, dass er seine innere Ruhe verloren hat, und möglicherweise bereits unter den sich daraus ergebenden Konsequenzen leidet, dem lege ich auch „Full Catstrophe Living“ ans Herz, da es noch klarer und dementsprechend hilfreicher ist.

„Im Alltag Ruhe finden“ erhält von mir 5 Sterne. Ich finde das Buch positiv, lehrreich und hilfreich. Wer immer noch zweifelt, könnte es mit einem kleinen Selbsttest versuchen: Schließen Sie die Augen. Atmen Sie langsam und tief ein – bis in den Bauch – und ebenso langsam wieder aus. Konzentrieren Sie sich nur auf das Atmen. Wiederholen Sie dies ein paar Mal. Wie fühlen Sie sich? Vielleicht etwas ruhiger als noch vor ein paar Augenblicken?


Star Wars - The Ultimate Soundtrack Collection
Star Wars - The Ultimate Soundtrack Collection
Preis: EUR 52,85

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 13. Januar 2016
Mit der “Star Wars – The Ultimate Soundtrack Collection” wird zum ersten Mal eine Sammlung aller Soundtracks von Episode I bis VI in einer Box angeboten. Der Kauf lohnt sich – sofern man die Soundtracks noch nicht bei sich stehen hat.

Was man genau bekommt: Von Episode I, II und III gibt es die original Soundtracks, wie sie damals erschienen sind. Ebenfalls enthalten ist die DVD „A Musical Journey“, welche 2005 dem Episode III Soundtrack als Bonus beilag. Von Episode I: The Phantom Menace gab es allerdings auch eine Ultimate Edition mit 2 CDs. Diese enthielt deutlich mehr Musik und ist in dieser Box NICHT enthalten.

Bei den Soundtracks zu Episode IV, V und VI hat man auf das Special-Edition-Release von 1997/2004 zurückgegriffen. Jeder Film verfügt über 2 CDs, und inhaltliche Veränderungen im Vergleich zu den früheren Releases konnte ich nicht feststellen. Diese Doppel-CDs stellen die längsten und vollständigsten Veröffentlichungen der Filmmusik dar – das heißt aber nicht, dass sie 100% komplett sind! Da es sich um die Special-Edition-Musik handelt, fehlt bei Episode VI z.B. der Track „Lapti Nek“ – die Musiknummer, die in der Originalversion des Films von der Band in Jabbas Palast gespielt wird. Da diese Nummer in der Special Edition ersetzt wurde, ist sie auch auf diesem Soundtrack leider nicht vorhanden. Ebenso muss man sich mit einer neuen Version der „Ewok Celebration“ begnügen (jetzt „Victory Celebration“). Von diesen Kleinigkeiten abgesehen, kann man sich jedoch an vielen Stunden fantastischer SW-Musik erfreuen.

Das Design der Box ist eigentlich gut gelungen. Die Box ist stabil und visuell ansprechend mit dem SW-Logo in Silver-Foil. Negativ fällt das FSK-Logo auf. Zwar lässt es sich mit etwas Fingerspitzengefühl entfernen, leider bleiben jedoch Spuren zurück, da der billige Kleber anscheinend schlecht auf das Material der Box reagiert. Das sieht – zumindest im Licht betrachtet – nicht gut aus. Ein ausführliches Booklet gibt es leider nicht, aber zumindest eine vollständige Trackliste mit Zeitangaben, auf deren Rückseite sich das Poster befindet, welches ohnehin niemand aufhängt. Die 3 beiliegenden Sticker hätte man sich auch sparen können, denn eigentlich sind sie nur im Weg.

Die CDs stecken in Papphüllen, die den Doppel-LPs von früher nachempfunden sind. Das sieht gut aus und macht einen schönen, klassischen Eindruck. Abgerundet wird das Ganze von einer Bonus-CD mit Interviews von John Williams und Harrison Ford. Mir waren diese noch nicht bekannt, und somit sind sie das Einzige, was diese Box an neuen Inhalten zu bieten hat.

Die „Star Wars Ultimate Soundtrack Collection“ würde ich jedem empfehlen, der die SW-Musik noch nicht in seiner Sammlung hat. Darüber, dass die Star-Wars-Soundtracks zum Besten gehören, was Filmmusik zu bieten hat, muss man an dieser Stelle nicht reden. Deshalb gibt es 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung. Wer die Soundtracks allerdings schon in anderen Veröffentlichungen bei sich stehen hat, der hat durch diese Box eigentlich keinen zusätzlichen Vorteil.


ElfQuest - Das letzte Abenteuer 01
ElfQuest - Das letzte Abenteuer 01
von Richard Pini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ElfQuest ist zurück - endlich, 8. Januar 2016
Mit „ElfQuest: Das letzte Abenteuer Band 1“ meldet sich „ElfQuest“ nach langen Jahren ohne neues Material endlich zurück – und wie! Nicht nur gibt es brandneue Abenteuer der Elfen um Schnitter und seinen Stamm der Wolfsreiter, diese werden auch noch komplett von Wendy Pini, der Erschafferin der Serie, geschrieben und gezeichnet.

„Das letzte Abenteuer“ Band 1 enthält das „ElfQuest: The Final Quest“ Special sowie die ersten 6 Ausgaben der „Final Quest“-Serie, die 2013/14 als Einzelausgaben und später auch als Sammelband bei Dark Horse in den USA erschienen. Das sind insgesamt ca. 180 Seiten neues ElfQuest-Material von Wendy und Richard Pini.

Die Handlung von „Final Quest“: Die Elfen leben endlich in Frieden in der Nähe des Palastes der Hohen, diese Nähe bringt jedoch unerwartete Veränderungen mit sich. Manche Elfen wollen weiterhin „dem Weg“ folgen, während andere sich nach einem neuen Leben in der Sicherheit des Palastes sehnen, fernab aller Gefahren, die auf der „Welt der zwei Monde“ lauern. Währenddessen muss sich Ember, die inzwischen ihren eigenen Stamm führt, mit dem menschlichen Tyrannen Angrif Djun beschäftigen, der die Vernichtung der Elfen anstrebt. Das ist natürlich nur der Anfang, aber mehr möchte ich nicht verraten, um niemandem die Spannung zu nehmen.

Chronologisch ist „Das letzte Abenteuer/Final Quest“ nach allen anderen Abenteuern der Elfen angesiedelt (außer „FutureQuest“). Die „Original Quest“, „Siege at Blue Mountain“ und „Kings of the Broken Wheel“ dürften die meisten kennen (veröffentlicht in Deutschland als „Abenteuer in der Elfenwelt“ von Bastei und Carlsen). Ebenfalls wichtig sind „Die verborgenen Jahre/Hidden Years“, „Scherben/Shards“, „Der Sucher und das Schwert/The Searcher and the Sword“ (alle in Deutschland von Carlsen veröffentlicht – und alle seit Jahren out-of-print) und „The Discovery“ (in Deutschland bisher unveröffentlicht). Für das Verständnis von „Final Quest“ ist es aber nicht zwingend notwendig, all diese Geschichten gelesen zu haben. Lediglich die „Original Quest“ sollte man auf jeden Fall kennen. Diese ist derzeit in zwei Bänden als „ElfQuest: Abenteuer in der Elfenwelt Band 1 und 2“ erhältlich – falls jemand seine Erinnerungen auffrischen will oder noch nie in die wundervolle und packende Welt der Elfen eingetaucht ist.

Jedem ElfQuest-Fan kann ich „Das letzte Abenteuer“ nur von ganzem Herzen empfehlen. Auf diese Serie haben wir seit Jahren gewartet! NEUE Abenteuer der Elfen, komplett gezeichnet von Wendy Pini – das ist ein Traum, der wahr wird. Die Zeichnungen werden zwar nicht mehr mit Bleistift und Pinsel aufs Papier gezaubert, sondern am Computer erstellt, ihrer Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch. Insbesondere in den 90ern durften sich auch andere Zeichner an „ElfQuest“ versuchen, aber an Wendys einzigartige Interpretation der Elfen kam, wenn man ehrlich ist, niemand so recht heran. Bei „Final Quest“ sieht alles so aus, wie man es von einem ElfQuest-Comic erwartet und erhofft.

Die Story finde ich bisher ebenfalls überzeugend. Man hat das Gefühl, dass Wendy und Richard noch einmal alle Register ziehen wollen, um diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem zu machen. All die alten Favoriten treten nach und nach auf, um Teil dieser finalen Suche zu werden. Eine epische Geschichte über Freundschaft, Liebe, Gefahr, Hoffnung, Leid, Familie, über Traumbeeren und Träume, über den Wind in deinem Haar, wenn du dich auf den Rücken deines Wolfes schwingst, und dem Gefühl, Teil von etwas Wunderschönem zu sein, wenn du deinen Blick in den sternenklaren Nachthimmel richtest. „ElfQuest“ ist ein Meisterwerk – und „Das letzte Abenteuer“ schickt sich an, ein würdiger Teil davon zu werden.

An der deutschen Veröffentlichung gefällt mir besonders, dass sie als Hardcover erschienen ist. In den USA gab es den Sammelband nur als Softcover (lediglich Fans, die das Glück hatten, im Sommer 2015 auf der San Diego Comic Con zu sein, hatten die Möglichkeit, eine limitierte Hardcover-Version zu erstehen). Das hat mich ein bisschen an die 80er und 90er erinnert, wo man in Deutschland aufwändige Alben in Farbe bekam, während sich US-Fans mit dünnen Heftchen in schwarz/weiß begnügen mussten. Das Hardcover sieht auf jeden Fall edler aus.

Band 1 von „ElfQuest: Das letzte Abenteuer“ erhält von mir 5 Sterne. Dies ist für mich jetzt schon eine der besten ElfQuest-Stories aller Zeiten, und mit jeder Ausgabe wird sie noch besser und epischer. Für jeden Fan absolut empfehlenswert – und außerdem ein tolles Geschenk für jeden ElfQuest-Fan, der möglicherweise noch gar nichts von der Existenz dieser Serie weiß.


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