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designyourlife

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Space Police - Defenders of the Crown
Space Police - Defenders of the Crown
Preis: EUR 6,99

16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen DEFINITIV KEINE HEAVY METAL WORLD SENSATION..., 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was habe ich mich nach den (wieder mal) großspurigen und marketing-technisch gezielt gesetzten Vorab-Ankündigungen auf den neuen Release von "Fuldas Finest" gefreut. Back to the Roots ? Härter und besser waren Edguy nie ?
Nach dem schwachen "Age of the Joker"-Album durfte man also mehr als gespannt sein...

Ich bin Fan der Band seit der "Kingdom of Madness"-Scheibe. In Folge derer, hat die Band bis zur "Hellfire Club"-Scheibe beständig erstklassige Power-/Speedmetal-Scheiben mit dem typischen und eigenständigen Edguy-Feeling veröffentlicht. Vor allem "Theater of Salvation" sticht als Meisterwerk innerhalb des eigenen Backkatalogs bzw. des Genres heraus.

Ab der "Rocket Ride"-Scheibe jedoch, ist die Band immer mehr in den rockigeren Sound abgedriftet. Weg sind/waren die starken Speed-Hymnen die den Edguy-Sound massgeblich mit definiert haben.

Die neue Scheibe geht mit dem Opener "Sabre & Torch" wirklich sehr ordentlich los (auch wenn sich das Main-Riff mehr als offensichtlich bei Avantasias "Invoke the Machine" bedient).

So weit so gut. Das folgende "Space Police" bremst jedoch den powervollen Start sofort wieder aus und erinnert vom Rhythmus-Aufbau im Verse her etwas an "The Headless Game", ohne jedoch dessen Power zu erreichen und ist insgesamt aufgrund der (gewollt) spacigen Keyboards doch ziemlich poppig gehalten. Der Chorus weiss aber dennoch zu gefallen.

Der quasi 2. Titeltrack "Defenders of the Crown" geht wieder etwas powervoller zur Sache. Bleibt jedoch auch im Midtempo-Bereich hängen, wiederum gespickt, mit ein paar, an alte Zeiten erinnernde Hooks. Der Chorus kann dann aber leider nicht mehr mithalten. Der ruhige Part ab 03:58 könnte auch von Gamma Ray stammen.

Das folgende "Love Tyger" ist ein typischer Edguy-Gute-Laune-Track im Stile von "Lavatory Love Machine". Starker und grooviger 80er Pop/Rock Hairmetal-Song.

"The Realms of Baba Yaga" ist ein mehr als angestrengt klingender Versuch (inkl. Double-Bass im Chorus), wieder mehr Härte ins Gesamtniveau zu bringen. Doch auch dieser Track verbleibt schlussendlich im Midtempo-Bereich und bietet keinerlei grossen Überraschungen.

Ab Track 6 driftet das Album jedoch kontinuierlich in die Austauschbarkeit und Belanglosigkeit ab! Die Cover-Version "Rock Me Amadeus" braucht (trotz des bekannten schrägen Edguy-Humors) absolut kein Mensch und hat auf dem regulären Album nichts zu suchen (solche Tracks sind - wenn - definitiv nur etwas für eine Bonus-CD/Bonus-Track !)
Die Songs "Do Me Like a Caveman" und "Shadow Eaters" sind unspektakuläres Füllmaterial, die obligatorische Ballade "Alone in Myself" diesmal gar der (peinliche) Totalausfall.
Da kann auch der abschließende Longtrack "The Eternal Wayfarer" nichts mehr retten (trotz des Querverweises zu "Land of the Miracle" ab 05:05). Dieser könnte genauso gut auf einem der letzten Avantasia-Alben stehen, da von der Song-Struktur her kaum zu unterscheiden und erneut viel zu poppig und spannungsarm.

Fazit:
Technisch, wie immer, auf höchstem Niveau und - dank Sascha Päth - in ein Top Sound-Gewand gekleidet (wenn auch hart am Loudness-War)
Vom angekündigten härtesten und besten Edguy-Album seit 10 Jahren kann hier aber definitiv nicht die Rede sein! "Space Police - Defenders of the Crown" ist insgesamt wieder besser als der Band-Tiefpunkt "Age of the Joker". Bietet ein paar wirklich gute Rocksongs und Hooklines. Jedoch fehlen auch diesmal wieder jene typischen Edguy-Hymnen, für die die Band bekannt ist.
Wo sind die genialen Spannungsmomente von Longtracks wie "Theater of Salvation" ? Wo ist die gnadenlose Power von "Babylon", "Arrows Fly" oder "Nailed to the Wheel" ? Wo sind die Stadion-Hymnen á la "Land of the Miracle" oder "Vain Glory Opera" ? Wo ist das spezielle Edguy-Feeling hin ?
Auch der neueste Output verschmelzt in seiner Gesamtheit erneut viel zu stark mit den letzten Scheiben von Sammet's Nebenspielwiese Avantasia (wobei Part I + II ausgenommen, absolute Speedmetal-Klassiker des Genres sind!) und versinkt grösstenteils im poppigen Sumpf der letzten 3 Edguy-Veröffentlichungen.
Tobi Sammet ist ohne Frage ein (routinierter) Top-Songwriter und hat erneut nahezu das komplette Album im Alleingang verfasst. Vermutlich ist aber mittlerweile auch genau dies das Hauptproblem, und der Gute sollte dringendst darüber nachdenken, Gitarrist Jens Ludwig als Songwriter, wieder verstärkt mit ins Boot zu holen. Dieser war nämlich in der Vergangenheit für einige Härtegrade mehr im Sound mit verantwortlich und dessen sehr starke Soli - nebenbei bemerkt - diesmal der überraschend grosse Lichtblick auf einem erneut mehr als stark polarisierendem Album sind.
Ansonsten laufen Edguy Gefahr, endgültig im Einheitsbrei und der Bedeutungslosigkeit unterzugehen.

Definitiv kein Must-Have. Gerade noch so 3 Sterne. Mehr ist hier absolut nicht drin !

Anmerkung zur Bonus-CD: Diese braucht kein Mensch. Verteuert die eigentliche CD nur unnötig. Lediglich 2 neue Spass-Songs und 4 Instrumental-Nummern der neuen Scheibe. Das ist Dienst nach Vorschrift und kein besonderer Fan-Bonus (fliesst aber in die Bewertung nicht mit ein !)
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N A C H T R A G

Die Scheibe ist nun mittlerweile weitere 8 - 10 x rotiert. Es wird jedoch nicht mehr besser. Eher (noch) unspektakulärer. Die 3 (bzw. 2,5) Sterne waren bereits mit Hängen und Würgen vergeben, nachdem es Amazon bedauerlicherweise noch immer nicht geschafft hat, halbe oder gleich von vorneherein mehr Sterne zur besseren Abstufung einzuführen, habe ich noch aufgerundet.
Nachdem aber die (positiven) Bewertungen jetzt augenscheinlich auch noch künstlich von der Band mit gepusht werden, weil man anscheinend mit der (zu Recht) hagelnden Kritik nicht umgehen kann, geht der letzte halbe Sympathie-Punkt jetzt endgültig flöten.
Bewertungen stehen jedem zu und sind immer eine etwas heikle Sache aber so auffällig wie in diesem Fall, war es schon lange nicht mehr.

Sorry Edguy - das ist kein Stil ! Euer Erfolg sei Euch gegönnt aber so etwas solltet ihr nicht nötig haben !
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2015 3:38 PM CET


Empire of the Undead (Special Edition)
Empire of the Undead (Special Edition)
Preis: EUR 4,99

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehlende Ohrwürmer - Part. II, 16. April 2014
Ich bin Gamma Ray/Kai Hansen-Fan seit der ersten Scheibe "Heading for Tomorrow". Das die neue Scheibe keine neue "Land of the Free" werden würde war mehr oder weniger klar (und habe ich auch nicht wirklich erwartet). Solch einen Meilenstein schreibt eine Band nur 1 x in ihrer musikalischen Karriere.

Was allerdings den neuesten Output angeht, muss ich ganz klar von einer Enttäuschung sprechen. Das beginnt beim (mutigen) fast 10 minütigen Opener "Avalon", der jedoch nicht richtig in Fahrt kommen will und sich wie Kaugummi zieht bzw. verglichen mit anderen Gamma Ray-Longtracks leider nicht mithalten kann. "Rebellion in Dreamland" oder "Armageddon" sind die reinsten kreativen Kabinettstückchen dagegen.

Insgesamt sind einfach zu wenige typische Gamma Ray/Hansen-Orhwürmer (Ausnahmen: "Born To Fly", "I Will Return" oder "Master of Confusion").
Die Ballade "Time for Deliverance" ist ein klassischer Ripp-Off von Queens "We are the Champions" (Chorus). Wo sind die starken Melodien von "The Silence" oder "Pray" ?

Die gelegentlichen Priest-Zitate ("Hellbent" und "Palerider") empfinde ich hingegen nicht so gravierend. Die waren auch auf "No World Order" oder mehr noch, auf "To the Metal" schon vorhanden. Selbst der Titelsong der Debut-Scheibe "Heading for Tomorrow" erinnert im Intro-Riff etwas an Priests "Victim of Changes".

Der bereits bekannte Titelsong "Empire of the Undead", hingegen ist stark und geht richtig gut nach vorne ab. Aber auch hier fehlen letzten Endes die zündenden Melodien. Die Tracks "Demonseed" und "Seven" sind dagegen komplett verzichtbar.

Dem bereits in anderen Reviews erwähnten nachlassenden Gesang von Kai Hansen, möchte ich hinzufügen, dass dieser auf früheren Veröffentlichungen - ganz klar - schon wesentlich bessere Leistungen abgeliefert hat. Kai Hansen war noch nie ein begnadeter Sänger. Seine Art zu singen, passt jedoch wie die Faust auf`s Auge zu Gamma Ray und deren Musikstil. Ich mag die Stimme nach wie vor, auch wenn diese auf dem neuen Output stellenweise doch mehr als angestrengt klingt.
Die wenigsten (Metal-)Sänger, die bereits derart lange im Geschäft sind, werden jedoch ihre Stimme auf einem konstant hohen Niveau halten können (wobei Ausnahmen natürlich wie immer die Regel bestätigen!)

Eine Anmerkung noch zum Sound: Die Produktion auf dieser Scheibe, ist für eine derartige Band diesmal nicht nachvollziehbar.
In seiner Gesamtheit zu drucklos, die Gitarren sind stellenweise viel zu leise und ganz speziell die Drums, klingen wie die einer besseren Demo-Aufnahme. Das kennt man von den Jungs ganz anders und wesentlich besser ! Schade

Fazit:
Die Band spielt technisch auf allerhöchstem Niveau. Hat man doch mit dem jahrelang bewährten Drei-Gestirn Hansen/Richter/Schlächter absolute Top-Leute der Branche an Bord.
Objektiv betrachtet, bietet "Empire of the Undead" solide Powermetal-Kost, mit ein paar wirklich gutklassigen Tracks. Allerdings sprechen wir hier von Gamma Ray, die bereits ganz grosses in Form von "Land of the Free", "Somewhere Out in Space" oder auch "Powerplant" veröffentlicht haben. Und hier kann "Empire of the The Undead" über weite Strecken nicht mithalten. Insgesamt fehlt das typische Gamma Ray-Feeling in Form von zündenden Hooklines und den bekannten Trademark-"Kinderliedmelodien" verbunden mit den genialen Double-Leadguitar-Soli.

Über das Cover-Artwork - am Rande bemerkt - breite ich den Mantel des Schweigens, denn das ist definitiv das schlechteste und einfallsloseste, dass Gamma Ray jemals hatten (was aber auf die Bewertung keinerlei Einfluss hat, da schließlich der Inhalt zählt).

Kann man haben - muss man aber (diesmal) nicht zwingend
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2014 8:22 PM MEST


Tearing Down the Walls
Tearing Down the Walls
Preis: EUR 14,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HAMMER-SCHEIBE !!!, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Tearing Down the Walls (Audio CD)
Melodic-Rock Scheiben die eine derartige Hookline-Dichte aufweisen, sind rar gesäht. Waren die Vorgängerscheiben der Truppe schon sehr stark, so haben H.E.A.T. sich hiermit selbst übertroffen.

Wer auf 80er/90er (Rock-)Sound und grosse Melodien von Bands wie Def Leppard, Giant, W.E.T. oder Treat etc. steht, kommt an dieser Hammer-Scheibe definitiv nicht vorbei !!!

Einzelne Songs rauszupicken ist schwer, da sich hier wirklich ein Ohrwurm an den anderen reiht. Melodien zum Niederknien, und das vom ersten bis zum letzten Song. Da wird gerifft, gerockt und soliert, dass es eine wahre Freude ist. Gekonnt balanciert die Band den schmalen Grad um nicht zu stark in den Kitsch abzutrifften. Und alles (endlich mal wieder !) verpackt in einen transparenten und druckvollen Sound.

Klar, wird auch auf dieser Scheibe der Melodicrock nicht neu erfunden und die Songs "bedienen" sich hier und da einiger Zitate innerhalb des Genres (was nicht wirklich ungewöhnlich ist). Dies jedoch mit einer derartigen Frische und kompositorischen Reife, dass es schon fast beängstigend ist.

Ein ganz heisser Anwärter für den Melodicrock-Überflieger des Jahres.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 12, 2015 9:45 PM MEST


One Live-in Stockholm
One Live-in Stockholm
Preis: EUR 21,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geniale Band aber.........!, 23. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: One Live-in Stockholm (Audio CD)
Eines vorweg ich bin begeisterter Anhänger von Work of Art, Talisman und vor allem Eclipse.

Aus genau den o. g. Bands bzw. einigen Mitgliedern dergleichen, setzt sich auch der Bandname bzw. die Gruppe W.E.T. zusammen.
Die Überraschung und Begeisterung für das 2009er Debutalbum dieser Formation hätten nicht grösser sein können, als ich das komplette Album
zum ersten Mal gehört hatte.
Dies ist bis heute so geblieben. Enthält dieses Werk doch mit "One Love" und "Brothers in Arms" zwei echte Überflieger-Songs, die es im AOR-/Hardrockbereich ja nicht so wirklich oft zu hören gibt.
Das Zweitwerk "Rise Up" ist ein absolut würdiger Nachfolger mit einigen sehr starken Songs, ohne aber am Thron des Erstlings rütteln zu können.

Umso grösser war die (Vor-)Freude über den Release dieser Live CD+DVD.

Zu den CD's:

Top Setlist. Guter Sound. Sehr gute Live-Umsetzung einer routiniert und professionell aufspielende Band. Erfreulicherweise wurden auch Stücke der Hauptbands Eclipse ("Bleed & Scream"), Talisman ("I'll be Waiting" + "Mysterious") sowie Work of Art ("The Great Fall") inkl. Gastauftritt von Lars Säfsund mit in die Show aufgenommen.
Mit "Posion" sowie "Bigger than Both of Us" gibt es zudem noch zwei wirklich gute Studio-Bonustrack, die für mich nicht den Beigeschmack einer Resteverwertung erwecken.
Alles gut soweit (bis auf das kaum zu hörende Publikum). Es scheint auch nachträglich nicht mehr allzuviel nachgebessert worden zu sein.

Zur DVD:

Tja, und hier kommt jetzt das grosse aber......! Ich habe mir diesen Release hauptsächlich eben auch wegen der Live-DVD gekauft.
Diese spottet für einen offiziellen/professionellen Release wirklich (mal wieder) jeglicher Beschreibung und wird dieser Ausnahmeband in keinster Weise gerecht.
Die Musiker werden meist aus sonderbaren Perspektiven gefilmt. Das Bild wird zwischendrin oft unscharf und überbelichtet, wie das, einer aufgrund der schnell wechselnden Lichtverhältnisse, völlig überforderten Handy-Cam. Bühnentotalen erfolgen - in dem ohnehin schon viel zu kleinem Club - meist aus dem Publikum heraus.
Ein echtes Highlight beider W.E.T.-Scheiben sind u.a. die begnadeten Soli von Magnus Henriksson. Daher ist es ein echtes Ärgernis, das dieser bei seinen Darbietungen selten und wenn, dann völlig chaotisch gefilmt wird. Beispiel: Die Soli der Songs "Shot" und "One Love", sind echte Kracher vor dem Herren. Stattdessen wird mittendrin munter auf die Band umgeschwenkt. Und so geht es kontinuierlich weiter. Ein absolutes No-Go !

Was nützt der tolle Sound und die geniale Setlist, wenn Bild- und Kameraeinstellungen amateurhaft sind. Klar, der Club und dessen Bühne scheinen sehr klein zu sein. Dies entschuldigt aber nicht diese visuelle Katastrophe. das geht bei anderen Live-Releases auch und wesentlich besser.
Eine Anmerkung auch noch zum anwesenden Publikum: Auf Live-Veröffentlichungen ist u.a. die Stimmung während des Konzertes ein wesentlicher Faktor. Ich dachte erst, das dieses auf den beiliegenden CD's in den Hintergund gemischt wurde. Beim Schauen der DVD war aber dann schnell klar, dass das Publikum (warum auch immer) reichlich reserviert (re)agierte.
Dies aber nur am Rande. Dafür kann schließlich die Band nichts, denn die agiert - trotz ihres erst zweiten Live-Gigs - absolut tight und die Songs sprechen deutlich für sich.
Zum Bonus-Content: Leider nur zwei (verzichtbare) Studio-Videos von "Love Heals" sowie "Learn to Live Again". Hier wären Interviews oder Backstage-Aufnahmen wesentlich interessanter gewesen.

In Zeiten, in denen das Publikum auf Live-Konzerten (bedauerlicherweise) wie die Weltmeister selbst mitfilmt, sollten sich Frontiers-Records dringend mal wieder ernsthaft überlegen, bei DVD-Veröffentlichungen ein höheres und - einer solchen Band - (sowie den zahlenden Fans) - angemesseneres Qualitäts-Level zu bieten.

Eigentlich 3,5 Sterne (das geht aber ja nun leider nicht)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2014 2:13 PM CET


Lions
Lions
Preis: EUR 13,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jaaaaaaa - Vielen Dank Mr. Fitzsimmons, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lions (Audio CD)
Knapp 3 Jahre nach dem letzten Release "Gold in the Shadow" veröffentlicht der Meister der fragilen und melancholischen Töne seine neue CD "Lions"

Im Grossen und Ganzen ist sich William Fitzsimmons seinem ureigenen Stil treu geblieben. Nix neues also ? Bewährte und gewohnte Singer-/Songwriter-Kost ?
Mitnichten ! Wer sich auf W.F. und dessen Songwriting ernsthaft und bewusst einlässt, wird schnell feststellen, dass es sich hierbei um einen Ausnahmekünstler handelt, der die Fähigkeit hat, Menschen mit seiner Musik tief zu berühren und das Tor zu einer anderen Welt aufzustossen.

Wer W.F. schon einmal solo (nur mit Akustik-Gitarre) live gesehen hat weiss, was der Mann für eine unglaubliche Ausstrahlung und Bühnenpräsenz hat. Die Songs entwickeln vor allem live - in Verbindung mit seiner einzigarten Stimme - noch einmal eine zusätzliche Eigendynamik. Allen, die noch nicht das Vergnügen hatten, möchte ich hiermit eine wärmste Empfehlung aussprechen sich diesem Erlebnis hinzugeben.

Die Songs tendieren wieder etwas mehr in Richtung der Ausnahmescheibe "The Sparrow and the Crow". Heisst, mehr Akustik-Gitarren mit dem typischem W.F.-Fingerpicking und etwas weniger Synthesizer/Loop-Untermalungen.
Dies beginnt bereits beim luftigen Opener "Well Enough" über "Josie's Song" dem kurzen (unglaublich guten) "Brandon" sowie "Took" und dem vorab veröffentlichten "Centralia" (mit cleverem Intro). Mit "Fortune" macht diesmal ein für W.F.-Verhältnisse ziemlich tighter und poppiger Song auf sich aufmerksam, fügt sich aber dennoch gut und abwechslungsreich ins Gesamtkonzept des Albums ein.

Nach rd. 20 Durchläufen und einigen Gänsehautmomenten später, komme ich zum Fazit:
Wunderschöne (Akustik-)Melodien getragen von einer einzigartigen Stimme. Vertonte Geschichten, gegriffen aus dem wahren Leben, die wie immer mitten ins Herz treffen.
"Lions" verbreitet in seiner Gesamtheit ein wohlig-warmes "Welcome Home"-Feeling. Nach dem Verhallen der hochemotionalen letzten Piano-Töne von "Speak" wünscht man sich die Fahrt in dieser musikalischen Gefühlsachterbahn direkt von vorne.

Kurzum: Eine Seelenstreichler auf höchstem Niveau. Vielen Dank Mr. Fitzsimmons !

Ich freue mich schon auf das Konzert.


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