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Rezensionen verfasst von
stern_des_meeres

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Heimatfront: Mein Leben mit einem Kriegsheimkehrer
Heimatfront: Mein Leben mit einem Kriegsheimkehrer
von Marita Scholz
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückt und traurig....., 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...so fühle ich mich nach dem Lesen dieses Buches. Mehrmals habe ich mich beim Lesen gefragt, wie die Autorin überhaupt so viele Jahre durchhalten konnte; wie sie das Verhalten ihres schwer traumatisierten Mannes so lange erduldet hat..... Ich weiß nicht, ob ich von mir behaupten könnte, diese Kraft zu besitzen.
Leider haben nicht alle Männer, die aus Kriegseinsätzen nach Hause kehren, so starke Frauen wie Marita Scholz an ihrer Seite. Und das ist meiner Meinung das Traurigste an der ganzen Sache... Wie viele tausenden Frauen und Kindern in Deutschland ergeht es so wie der Familie von Marita Scholz....? Es ist augenscheinlich kein "Einzelschicksal" mehr, sondern aufgrund der Tatsache, dass mittlerweile über Einhunderttausend Soldaten allein im Afghanistaneinsatz waren, kann man nur erahnen, wie es in vielen Familien aussieht. Stellvertretend auch für die vielen Soldatenfamilien in den USA, Großbritannien usw., deren Väter, Ehemänner, Söhne und Brüder mit den schrecklichen Bildern im Kopf nach Hause kommen.
Nicht auszudenken, wo Rene sich heute befände, hätte Marita Scholz nicht diesen Kampf um ihn gekämpft..... Man kann ihm und allen anderen Kriegsheimkehrern nur wünschen, dass sie jegliche erforderlichen Behandlungen bekommen und ihnen der Respekt entgegengebracht wird, den sie verdienen. Sie haben das wertvollste Gut, das sie hatten, geopfert - ihre eigene Gesundheit!
Es ist eines der ergreifendsten Bücher, die ich jemals gelesen habe.


Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan
Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan
von Johannes Clair
  Broschiert

50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tapfere Helden, 25. Dezember 2012
"Und Du willst dieses Buch wirklich lesen?" - Das waren die Worte meines Mannes, als ich das Buch gekauft habe. Und - ja, ich wollte dieses Buch lesen, ich habe es verschlungen und ich bereue es nicht. Dazu muss ich sagen, dass mein Mann selbst bereits zwei mal in Afghanistan war, das erste mal im Frühjahr/Sommer 2010, als die schrecklichen Anschläge auf die deutsche Truppe verübt wurden. Auch aus diesem Grund wollte ich es unbedingt lesen. Wollte endlich mehr über diesen Einsatz erfahren, weil mir die dürftigen Schilderungen meines Mannes einfach nicht genug waren. Vielleicht weil er mich davor schützen wollte, klar..., damit ich mir nicht noch mehr Sorgen mache... Der größte Beweggrund war jedoch, ihn selbst endlich verstehen zu können, warum er jedes mal in absolutem Selbstverständnis dorthin -in dieses uns so fremde Land- ging. Und ich glaube, Johannes Clair hat es geschafft, mir endlich eine Antwort auf meine vielen Fragen zu geben. Mir wurde erst durch das Lesen dieses Buches bewusst, was es heißen muss, als Soldat bedingungslos für einen Kameraden einzustehen.
Dafür bin ich unendlich dankbar.

Dieses Buch hat so viel in mir ausgelöst, ... Schmerz, Wut, Trauer, Angst, aber auch Dankbarkeit, Demut und die Erkenntnis, dass Freiheit nichts Selbstverständliches ist. Die Schilderungen sind so authentisch, menschlich und echt, dass ich jetzt noch Gänsehaut bekomme wenn ich nur daran denke.

Bereits ziemlich am Anfang des Buches, im Kapitel "57 Grad" sind mir -und das nicht zum letzten mal- die Tränen runter gelaufen, als die Männer bei brütender Mittagshitze in voller Montur einen kilometerlangen Fußmarsch absolvieren müssen und Joe, der Kampfanzug bereits komplett nassgeschwitzt, freiwillig den schweren Rucksack seines Kameraden trägt, dem die Hitze noch viel mehr zugesetzt hat. Zu wissen, dass diese Männer für UNS ALLE diese schwere Last auf sich nehmen, Schmerz und Entbehrungen in Kauf nehmen, von denen der Großteil unserer Bevölkerung (leider) keinen blassen Schimmer hat und sich wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.

DANKE Johannes Clair für dieses Buch! Ich weiß, dass ich meinen Mann NIE mehr fragen werde, ob es denn wirklich sein muss, dass er in diesen Einsatz geht und ob es denn keinen anderen gibt, der seinen Job dort machen könnte... Meine Augen wurden geöffnet und ich weiß, dass er für Kameraden wie Joe dort hin geht.... Diesen tapferen Männern gehört meine größte Anerkennung und tiefster Respekt und ich wünsche ihnen allen, dass ihre verletzten Seelen wieder heilen!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2016 11:49 AM CET


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