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Rezensionen verfasst von
Schneewittchen

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Ragdoll - Dein letzter Tag: Thriller (Ein New-Scotland-Yard-Thriller, Band 1)
Ragdoll - Dein letzter Tag: Thriller (Ein New-Scotland-Yard-Thriller, Band 1)
von Daniel Cole
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Du bist der Nächste!, 21. April 2017
Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, kehrt nach seiner Suspendierung wieder in den Polizeidienst zurück, nachdem eine grässlich zusammengeflickte Leiche gefunden wird. Sie besteht aus Teilen von sechs verschiedenen Menschen. Schnell wird klar, dass dieser Fund mit dem „Feuerbestatter“ zusammenhängt, einem Mädchenmörder, den Wolf vor Jahren verhaftet hat.
Wolfs Ex-Frau, eine Reporterin, bekommt eine Liste, auf der weitere Namen und das Todesdatum stehen. Nichts scheint den unheimlichen Killer aufhalten zu können. Und auch Wolfs Todestag steht bereits fest …

„Ragdoll“ ist das Debüt des jungen englischen Autors Daniel Cole.
Ein spannender, vielschichtiger Thriller, der mit einem sehr kontroversen Helden aufwartet. Wolf ist ein Charakter, der polarisiert. Sein fanatischer Gerechtigkeitssinn lässt ihn ständig Gesetze verletzen, er ist ein Zerrissener, Zerstörter, der mit allen Mitteln kämpft.
Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, ob ich ihn mag.
Auch die anderen Figuren sind sehr vielschichtig: Detective Emily Baxter, die mehr als kollegiale Gefühle für Wolf hegt, seine Ex-Frau Andrea und ihre wechselnden Moralvorstellungen, der junge Polizist Alex Edmunds, der als Einziger die wahre Tragweite des Falls zu erkennen scheint, etc.
Die Figur der Zeugin Ashley Lochlan fand ich aber ziemlich unglaubwürdig.
Allerdings hatte ich manchmal schon während des Lesens das Gefühl, der Autor habe sich ein wenig übernommen. Der Fall ist fast nicht zu bewältigen. Zum einen sind die Leichen der „Ragdoll“ zu identifizieren, zum anderen müssen diejenigen beschützt werden, die auf der Todesliste stehen und dann sollen auch noch die Zusammenhänge herausgefunden werden.
Das Ermittlerteam ist mit privaten Problemen und Nebenschauplätzen beschäftigt, Wolf selbst trägt eigentlich recht wenig zur Aufklärung bei.
Manche Ungereimtheit schleicht sich ein (warum wird erst so spät ein Profil des Täters erstellt?), manches wirkt konstruiert und künstlich in die Länge gezogen.
Mir gefiel der immer wieder aufblitzende Humor, der trotz der schauerlichen Schilderungen nicht unangebracht wirkt.
Das Ende war mir zu melodramatisch und lässt für mich keine Fragen offen, obwohl eine Fortsetzung geplant ist.

Fazit: Ein bemerkenswerter Thriller mit guten Ideen, aber einigen Schwachstellen.


Der Täter in der Falle: Ein Dresden-Krimi
Der Täter in der Falle: Ein Dresden-Krimi
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kunstraub und seine Folgen, 14. April 2017
Professor Friedrich Buhbach wird tot in seiner Dresdner Villa gefunden. Was zuerst wie ein Herzanfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Er wurde zuerst betäubt und dann mit einem Kissen erstickt.
Die beiden Ermittler Luisa Leuw und Martin Singer sehen sich mit einer ganzen Reihe Verdächtiger konfrontiert. Eine wichtige Spur führt in die Vergangenheit. War Professor Buhbach tatsächlich in den spektakulären Raub des Sophienschatzes im Jahr 1977 involviert? Als ein Freund des Professors ebenfalls ermordet wird, scheint sich dieser Verdacht zu bestätigen. Doch dann gerät Hauptkommissar Singer selbst in Gefahr.

Die Autorin Susanne Melde hat ihren Debütkrimi in ihrer Heimatstadt Dresden angesiedelt und so ist es kein Wunder, dass auch die sonst verborgenen Seiten der Stadt sehr anschaulich beschrieben werden.
Hauptkommissar Singer und seine Kollegin Luisa Leuw sind ein sehr sympathisches, gut aufeinander eingespieltes Team. Ich bin normalerweise eher dafür, nicht zu viel Privatleben der Ermittler in eine Krimihandlung zu packen, weil dann oft die Gefahr besteht, dass der Fall an sich zur Nebensache gerät. Auch hier gibt es manche Kapitel, die nur dem Privaten gewidmet sind, aber die Dosis ist erträglich. Vor allem auch deshalb, weil der stellenweise sehr humorige Schreibstil trotz der tragischen Ereignisse (Singers Schwester ist todkrank, Leuw hat ihren Geruchssinn verloren) amüsant zu lesen ist.
Der Fall selbst ist gut konstruiert – eine Meisterleistung, bei diesen vielen Verdächtigen eine schlüssige und spannende Handlung zu kreieren!
Hervorheben möchte ich auch die sehr gute Recherchearbeit. Man hat wirklich das Gefühl, die Autorin hat sich genau mit der Polizeiarbeit auseinandergesetzt. Außerdem sind die Informationen gut dosiert eingearbeitet.
Das Ende lässt einige Fragen offen – eine Fortsetzung ist aber schon in Arbeit.

Ein kleiner Kritikpunkt für das Layout: Perspektiven- bzw. Ortswechsel innerhalb der Kapitel hätte man vielleicht zur besseren Orientierung kennzeichnen können.

Fazit: Ein bemerkenswertes Debüt mit interessanten Charakteren!


Die sieben Zeichen des Zorns: Die versunkene Stadt
Die sieben Zeichen des Zorns: Die versunkene Stadt
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Mitreißender 5. Teil der Fantasy-Saga, 14. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um das fünfte Zeichen des Zoi’ron zu initiieren, müssen die Gefährten zuerst die versunkene Stadt wiedererwecken. Inzwischen muss der gefallene Gott Nakoio das Vertrauen Kiomys erlangen, damit auch dieser seine ihm vom Schicksal zugedachte Aufgabe erfüllen kann. Ein beinahe unmögliches Unterfangen, denn der Junge ist zutiefst verstört.
Gleichzeitig wird Yllanya vor eine schwerwiegende Entscheidung gestellt.

Der fünfte Teil um die Erweckung des Gottes Zoi’ron durch die Auserwählten widmet sich hauptsächlich der Frage, ob und wie ein Wesen, dessen Vertrauen tief erschüttert ist, seine Fähigkeiten entdecken und nützen kann. Wie immer gelingt es der Autorin, die Charaktere glaubwürdig und mit viel Gespür anzulegen.
Das Erzähltempo dieses Bandes ist um einiges ruhiger, da es weniger um Kämpfe als um innere Wandlung und Erlangen von Stärke geht.
Die Traumseherin Maondny bleibt geheimnisvoll und hat sicher noch einige Überraschungen zu bieten.
Faszinierend auch immer wieder die bis ins Detail ausgearbeiteten Welten und ihre Geschichte, wie die der Rataumi.
Der philosophische Ansatz ist hier besonders interessant.
Zwei Zeichen sind nun noch zu erwecken und man darf gespannt sein, welche Überraschungen und Wendungen sich bis zum großen Finale noch ergeben!


Das Gesetz der Ynwora
Das Gesetz der Ynwora
von Sandra Gernt
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Eine Welt im Verborgenen, 27. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Gesetz der Ynwora (Taschenbuch)
Tary ist von den Schattenmächten auserkoren, der Gefährte der zukünftigen Königin Silla zu werden. Doni ist der unerwünschte Zwillingsbruder Sillas und absolut bedeutungslos.
Doch als das Volk der Ynworas in Gefahr schwebt, ist es Doni, der mit seinem Einfallsreichtum und Talent seine Sippe vor ihren schlimmsten Feinden, den Ratten, retten kann. Und Tary liebt ihn nicht nur dafür …

Wer sich über verschwundene Socken, Haarspangen oder gar Schlüssel wundert, findet mit dem „Gesetz der Ynworas“ eine phantastische und liebenswerte Erklärung: Die winzigen Ynworas leben im Verborgenen mit Menschen zusammen und können solche Kleinigkeiten zum Leben gebrauchen.
Ihr Dasein ist von strengen Regeln bestimmt. Ihre Königin ist Trägerin eines Amuletts, das Visionen zeigt. Aber nicht immer erfüllen sich diese und manche von ihnen sind relativ unklar. Stoff genug für weitreichende Verwicklungen und dramatische Entscheidungen.
Die Winzlinge werden von erwachsenen Menschen aufgrund eines Zaubers als hässliche Käfer wahrgenommen und Ratten sind ihre schlimmsten Feinde.
Wer die Geschichten von Sandra Gernt kennt, weiß, dass ihre Charaktere stets Tiefgang und zahlreiche Facetten aufweisen. Auch hier kommt das zum Ausdruck, wenngleich auf etwas leichtere und mehr spielerische Art als in ihren anderen Gay-Romanen.
Und wie immer ist die Welt, in der ihre Geschöpfe leben, gut durchdacht und sehr komplex.
Nur ab und zu sind bei mir ein wenig Zweifel entstanden, ob die Winzlinge sich auf Dauer wirklich so gut vor den Menschen verstecken können.
Wer also demnächst einen großen, hässlichen Käfer sieht – bitte nicht töten, es könnte ein Ynwora sein!


Die sieben Zeichen des Zorns: Wächter des Reiches
Die sieben Zeichen des Zorns: Wächter des Reiches
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reise geht weiter ..., 15. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um das vierte Zeichen des Zoi’ron zu initiieren, müssen die auserwählten Helden die Wächter seines Reiches erwecken. Natürlich stoßen sie dabei wieder auf zahlreiche Hindernisse. Aber wieder einmal stellt sich heraus, dass diese Queste viel mehr ist als Kampf und Sieg über mächtige Magier, uralte Wesen oder missgünstige Götter. Denn die Helden müssen erst ihre eigenen Zweifel und Ängste besiegen und mit den Lasten der Vergangenheit umgehen lernen. Dies trifft besonders auf Anthanael zu, der eine alte Lüge aufdecken muss.

In das vielfältige Universum dieser Fantasy-Saga einzutauchen ist immer wieder ein Vergnügen. Der von mir mit viel Vorfreude erwartete vierte Teil weist auch wieder ein etwas ruhigeres Tempo auf, ist aber trotzdem spannend zu lesen. Denn es geht hier weniger darum, furchterregende Kreaturen zu bekämpfen – die natürlich auch nicht fehlen - sondern darum, mit den inneren Dämonen fertig zu werden. So ist es dem Elf Anthanael endlich vergönnt, die Wahrheit über den Tod seiner Gefährtin zu erfahren – ein wichtiger Schritt, um seine Aufgabe erfüllen zu können, den Gott zu erwecken, der über die magischen Wesen richten wird. Man erfährt wieder ein wenig mehr über den Magier Anash, den Erzfeind der Gefährten und kann nicht umhin, ihn zumindest ansatzweise zu verstehen.
Berührend zu lesen, wie sich der verbannte Gott Nakoio mit dem verstörten Jungen Kiomy anfreundet – eine sehr einfühlsame Schilderung.
Immer wieder muss ich einfach bewundern, wie hier Handlungsfäden zu einem komplexen Gewebe verknüpft werden. Denn nichts geschieht aus Zufall, alles ergibt einen Sinn. Die Traumseherin hält den roten Faden in der Hand und das Geschehen immer im Auge. Ich finde diese Figur einfach meisterhaft, mit ihren Stärken und Schwächen.
Drei Teile sind noch ausständig, bis sich das Schicksal der Gefährten und ihrer Welt erfüllt und ich warte schon gespannt darauf!

Fazit: Wie schon mehrfach erwähnt – Fantasy mit komplexem Background und vielschichtigen Charakteren.


Die sieben Zeichen des Zorns: Zepter und Schwert
Die sieben Zeichen des Zorns: Zepter und Schwert
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Von Kobolden und Blumenfeen, 3. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um das dritte Zeichen des Zoi’ron zu erhalten, müssen die Gefährten Schwert und Zepter der Gerechtigkeit finden. Ihr Feind, der mächtige Magier Anash hat sie jedoch mit einem Todesfluch belegt, sodass sie nur mühsam vorankommen. Und es gibt auch noch andere Wesen, die ihre Mission verhindern wollen.

Der dritte Teil der Saga um die magischen Artefakte des Gottes Zoi’ron – der Titel bezieht sich ja auf ihn und nicht etwa wirklich auf das Gefühl des Zorns – gestaltet sich im Vergleich zu den beiden ersten etwas ruhiger. Unter der gewohnt geheimnisvollen Führung der Traumseherin Maondny müssen sie Zepter und Schwert der Gerechtigkeit finden, um ihre Aufgabe erfüllen zu können, den Gott Zoi’ron zu erwecken.
Besonders Yllanya und Hojin, die getrennt vom Rest der Gruppe ihrer Mission nachgehen müssen, können sich annähern.
Doch Überraschungen lauern an jeder Ecke und langweilig wird es nie! Denn so manches magische Wesen hat Angst vor dem Zorn des Gottes.
Liebenswert fand ich vor allem die Blumenfeen, putzige Wesen mit nicht zu unterschätzender Magie oder den verstörten jungen Magier Kiomy, der beachtliches Potenzial in sich trägt. Ich könnte mir vorstellen, dass er in den noch ausstehenden Teilen vielleicht noch eine Rolle spielt.
Der Dämon Illoziz wächst mir immer mehr ans Herz. Er sorgt für den nötigen feinen Humor in der sonst sehr ernsthaften Geschichte.
Ein wenig zu kurz kam mir diesmal Erzbösewicht Anash. Dabei ist der Fluch, den Maondny gegen ihn wirkt, besonders fies!

Fazit: Mitreißend geht die Story um die so unterschiedlichen Gefährten und ihre Mission weiter. Ich warte schon gespannt auf den nächsten Teil!


Schüsse im Shortbread: Kriminalroman (Arthur-Escroyne-Reihe, Band 3)
Schüsse im Shortbread: Kriminalroman (Arthur-Escroyne-Reihe, Band 3)
von Arthur Escroyne
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Amoklauf in Schottland, 5. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist soweit! Die im 5. Monat schwangere Kommissarin Rosemary Daybell heiratet Philipp Arthur Escroyne, den 36. Earl von Sutherly.
Doch anstatt in die geplanten Flitterwochen an die Cote d’Azur zu reisen, verschlägt es das frisch gebackene Ehepaar nach Schottland. Rosys Kollegin Gwyn braucht Unterstützung in einem rätselhaften Fall. Vier Menschen wurden bei einem Angriff eines Amokschützen in einem Schlossrestaurant getötet.
Rosemary stürzt sich in die Ermittlungen – ohne Rücksicht auf ihren besorgten Gatten und ihre eigene Gesundheit.

Der erste Band der Reihe, die angeblich von einem echten Earl verfasst wird (wo bitte, finde ich die englischen Originale?), hat mich wirklich begeistert. Der leicht skurrile Schreibstil, das englische Landleben, „garniert“ mit Mord, zwei Hauptpersonen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dazu die nette Aufmachung der Bücher.
Diese ist geblieben, mittlerweile hat sich aber m.E. der Fluch der Serie eingeschlichen. Die Idee ist längst nicht mehr neu, das Ambiente bekannt und die Figuren entwickeln sich in eine merkwürdige Richtung.
Rosy wird zu einer risikoschwangeren Despotin, die sehr leichtsinnig mit ihrer eigenen Gesundheit und der ihres Kindes umgeht. Ist ein gelöster Fall tatsächlich wichtiger als ihr ungeborenes Baby? Mit 41 sollte sie klüger sein, noch dazu, wo ihre Schwangerschaft nicht unbedingt so selbstverständlich zustande kam.
Arthur mutiert nun endgültig zum Stichwortgeber im Hintergrund, der seiner Frau überhaupt nichts entgegensetzen kann.
Beide bekamen für mich dadurch unsympathische Züge.
Der Fall selbst lässt sich zu Anfang interessant an, wirkt aber dann doch ziemlich aufgesetzt. Dass ihn anscheinend nur Rosy lösen kann und alle anderen Polizisten – allen voran die Nachwuchskommissarin Gwyneth – unfähig sein sollen, war mir auch zu dick aufgetragen.
Das offene Ende weist auf den vierten Teil hin, in dem Rosy dann hoffentlich ihr Kind gesund zur Welt bringt.

Fazit: Die Serie verliert leider an Glaubwürdigkeit. Charaktere werden unsympathisch.


Die sieben Zeichen des Zorns: Magiesuche
Die sieben Zeichen des Zorns: Magiesuche
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Suche nach Magie, 5. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Traumseherin P’Maondny schickt die Auserwählten auf die Suche nach dem zweiten Zeichen des Zorns. Zuvor muss aber schier Unmögliches bewältigt werden: Der Drachenreiter Sayid muss einen Greif – einen Nachfahren der Drachen – an sich binden. Und die Halbelfe Yllanya muss ihre Magie finden. Halbelfen haben dazu aber keinen Zugang …

Die Queste geht weiter! Auch diesmal müssen die Helden haarsträubende Abenteuer bestehen und unmenschliche Qualen erleiden. Da sie alle mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet sind, gestalten sich auch die Prüfungen, denen sie unterzogen werden, grausam und an den Grenzen zur Erträglichkeit.
Ich muss die Autorin für ihren Einfallsreichtum bewundern, mit dem sie immer wieder neue und vielschichtige Figuren und Welten schafft. Denn hier ist niemand nur gut oder nur böse und wer zuerst Feind ist wandelt sich zum Freund.
Der Grundton dieses Teils erschien mir noch um eine Spur düsterer als der Einstieg, da vor allem Anthanael und Sayid kaum Erträgliches durch einen Schadensdämon erdulden müssen. Gerade diese Figur habe ich aber als besonders intensiv empfunden, denn sie bietet einige Überraschungen.

Wer Fantasy mit Tiefgang mag, ist mit dieser Saga gut bedient!


Die sieben Zeichen des Zorns: Todfeinde
Die sieben Zeichen des Zorns: Todfeinde
Preis: EUR 0,99

5.0 von 5 Sternen Eine gefahrvolle Reise, 4. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Drachenreiter ohne Drachen, ein trauernder Elf, eine zornige Halbelfe, ein fast zu Tode gefolterter Magier und ein magischer Hund – eine seltsame Gefolgschaft versammelt die elfische Traumseherin P’Maondny, um die sieben Zeichen des Zorns zu erwecken und damit die Tyrannei der Magier zu beenden.
Um die gefahrvolle Reise bestehen zu können, müssen die unfreiwilligen Gefährten vor allem ihre Feindschaft untereinander beenden. Denn zwischen Drachenreitern und Elfen herrscht tiefer Hass.

„Die sieben Zeichen des Zorns“ schließt an die vierbändige Fantasy-Saga „Roen Orm“ an. Eine meiner Lieblingsfiguren, die Traumseherin P’Maondny, darf wieder das Schicksal der Welten lenken. Diesmal allerdings mit der Einschränkung, dass sie in einen Kinderkörper wiedergeboren wurde, was zu einigen drolligen Lichtblicken in dieser eher düsteren Geschichte führt.
Eine faszinierende Welt tut sich vor dem Leser auf, mit so vielen Details, dass man gar nicht anders kann, als darin zu versinken.
Die Zitate am Kapitelanfang führen so ganz nebenbei in die Geschichte dieser Welt ein.
Jeder der Charaktere ist für sich interessant: Der unsterbliche Drachenreiter Sayid, der Elf Anthanael, der sich trotz seines schweren Schicksals Barmherzigkeit bewahrt hat, die ungestüme Halbelfin Yllanya, die ein gefährliches Geheimnis hütet. Der beinahe von seinem eigenen Volk zu Tode gefolterte Magier Hojin und selbst der magische Hund, der plötzlich die Seiten wechselt.
Wie immer, ein wundervolles Lesevergnügen und ich bin schon gespannt auf die weiteren Teile!


Wer war Alice: Roman
Wer war Alice: Roman
von T. R. Richmond
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über Alice, 26. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Wer war Alice: Roman (Broschiert)
Alice Salmon, 25, engagierte Journalistin, lebensfroh, hübsch, ertrinkt in einem Fluss. War es Selbstmord, ein Unfall oder gar Mord?
Ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke versucht die Wahrheit herauszufinden. Denn nicht alles ist so, wie es scheint. Alice litt unter Depressionen, trank manchmal zu viel, nahm Drogen und hatte sich von ihrem Freund getrennt, der sie betrogen hatte.
Cookes Interesse an der Toten ist merkwürdig intensiv und auch er hat etwas zu verbergen.
Wer war Alice wirklich? Welche Wahrheit ist die richtige?

Was als „herausragender Psychothriller“ beworben wird, ist kein Roman im herkömmlichen Sinn. Die Idee, aus Tagebucheintragungen, E-Mails, Postkarten und Twitter-Meldungen eine Geschichte zu basteln, fand ich grundsätzlich interessant.
Denn wenn man die einzelnen Beiträge so liest, erfährt man durchaus etwas über die Person, die gerade am Wort ist. Sei es Alice selbst, problematisch, unausgeglichen, aber auch idealistisch.
Jeremy Cooke, der gut situierte, angesehene Professor, der mit seinen Eitelkeiten und Trieben zu kämpfen hat, Alices Mutter und ihre Alkoholprobleme – der Leser erfährt Stück für Stück mehr über die Charaktere und über das, was an dem Abend geschah, als Alice starb.
Das Problem dabei: Es entsteht keine durchgehende Handlung, die Spannung aufbauen könnte.
Auch die Zeitsprünge bei den einzelnen Beiträgen verwirren und lassen keinen Lesefluss aufkommen.
Vieles an Informationen soll dem Leser die Personen näherbringen, wie z.B. eine Playlist von Alices Lieblingssongs. Nur wird so die Distanz leider nicht überbrückt, die von Anfang an zu den Figuren besteht. So ziemlich jede Person hat etwas zu verbergen oder einen nicht gerade netten Charakterzug. Normalerweise macht das Figuren interessant, aber hier schaffte ich es einfach nicht, Sympathie zu empfingen – nicht einmal für Alice, die für mich auch nicht greifbar wurde.
E-Mails und Tagebucheintragungen alleine schaffen es wohl doch nicht, Nähe aufkommen zu lassen und streckenweise fand ich das Ganze etwas zäh und langatmig.
Das Ende: Für mich doch überraschend, gut konstruiert.
Tatsächlich kein Psychothriller im üblichen Sinn.


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