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Rezensionen verfasst von
Frank F. "sid.vicious" (Bochum)

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Der Frosch mit der Maske
Der Frosch mit der Maske
DVD ~ Joachim Fuchsberger
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein recht stiller, aber interessanter und spannender Film, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frosch mit der Maske (DVD)
Die Stadt wird in Form von Einbrüchen und Morden terrorisiert. Hinter den Straftaten steckt eine Bande, deren Anführer man den -Frosch- nennt. Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Richard Gordon, ein Millionärssohn mischt sich als Möchtegerndetektiv in die Ermittlungen ein, die über die Familie Bennet zu einem ominösen Nachtclub führt.

-Der Frosch mit der Maske- ist die erste Nachkriegs-Wallace-Produktion und entstand aus einer deutsch/ dänischen Zusammenarbeit. Der Film wurde zum Teil in Kopenhagen gedreht und zu einem großen Erfolg an den deutschen Kinokassen.

-Der Frosch mit der Maske- braucht einige Zeit um in Fahrt zu kommen oder besser gesagt man braucht ein wenig Geduld um sich auf das Spiel der Hauptdarsteller und die sich entwickelnde Handlung einzustellen. Siegfried Lowitz hinterlässt in der Rolle des Inspektor Elk einen anfänglich eher negativen Eindruck, da sein Spiel vereinzelnd zu desinteressiert angelegt ist. Dieses liegt zweifelsohne an dem ihm vorgeschrieben Part und seine Darstellung steigert sich im weiteren Verlauf auch ins Positive. Weiterhin ist es erwähnenswert, dass der Film im Prinzip keine reine zentrale Hauptfigur, auf die sich alles konzentriert, anbietet, sondern sich an mehreren, miteinander verbundenen Charakteren, ausrichtet. Dazu zählen Joachim Fuchsberger in der Rolle des Richard Gordon und Eddi Arent als dessen Butler James und die drei Mitglieder der Familie Bennet. Ella Bennet wird übrigens von Eva Anthes dargestellt und kann die verängstigte Ella, überzeugend verkörpern. Dieses verstärkt sich durch ein gewisses Maß an Sympathie und Ausstrahlung, zwei Eigenschaften die z.B. Uschi Glas als Wallace-Darstellerin nie besessen hat. Eva Anthes wirkte in ihrer Karriere allerdings nur in vier Spielfilmen mit und wurde im Prinzip erst in den 70ern als ZDF Ansagerin, unter dem Namen Elfie von Kalckreuth bekannt.

Die wenigen Actionszenen, die der Film bietet, sind von einer guten Schnitttechnik gekennzeichnet. Somit wirkt nichts unbeholfen, wie in manch anderen Filmen der Wallace-Reihe. In weiteren Bereichen des Films, setzt man auf eine gute Beleuchtung der jeweiligen Szenarien um diese wirkungsvoll darzustellen. Von Herz-Schmerz und Theatralik bleiben wir innerhalb des Films zum Glück verschont, da sich dieser als sehr bodenständig und ehrlich ausweist. Die Story ist gut und straight ausgelegt und es gibt keine Ungereimtheiten.

Fazit: Ein recht stiller, aber interessanter und spannender Film, der bis zum letzen Drittel wartet, um sein Kielwasser zu finden und anschließend den richtigen Kurs aufnimmt.


Das indische Tuch
Das indische Tuch
DVD ~ Heinz Drache
Preis: EUR 5,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Wallace-Verfilmung, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Das indische Tuch (DVD)
Lord Lebanon ist verstorben und seine Angehörigen sind zur Testamentseröffnung, auf Lebanons Landsitz, zusammengekommen. Um in den Genuss des Erbes zu kommen, müssen alle Anwesenden, 6 Tage miteinander auf dem Landsitz verbringen. Dieses hat schnell den ersten Toten zur Folge und es folgen weitere Leichen.

Die 1963 entstandene Wallace-Verfilmung hat dem Zuschauer einiges an interessanten Momenten zu bieten. Aber in erster Linie bietet der Film dem Zuschauer zahlreiche Charaktere, die er kennen lernt und die ihm allesamt verdächtig erscheinen. Ein wirklich gutes Stilmittel in einem Film, nicht einen Sympathieträger einzubauen. Eine kleine Ausnahme bietet Gisela Szymanski, besser bekannt unter dem Pseudonym Corny Collins.

Der Leiter des Ratespiels: -Wer ist denn nun der Mörder- wird von Heinz Drache in der Rolle des Anwalts Frank Tanner verkörpert. Auch die Rolle des Frank Tanner kann keine große Sympathie entlocken. Ständig verdächtigt er jemand anderen, spielt sich auf und ist zusätzlich von einem sehr ungesunden Selbstbewusstsein gekennzeichnet. Frank Tanner hat genau gesagt, überhaupt keinen Plan und spricht Beschuldigungen am Fließband aus. Auch die anderen Darsteller sind in dieser Beziehung nicht gerade als prüde zu bezeichnen, so macht man aus einem Zuckerkranken auch gern einen Drogenabhängigen, wenn es seinem Ruf schadet.

Hinsichtlich der schauspielerischen Leistung, kann Elisabeth Flickenschildt in der Rolle der Lady Emily Lebanon absolut überzeugen. Dieses gilt auch für Hans Clarin, als Lady Emily Lebanon Sohn, Lord Edward Lebanon. Lord Edward Lebanon sieht man auch wesentlich schneller als Psychopaten, als den eigenwilligen, aber auch recht bodenständigen Klaus Kinski in der Rolle des Peter Ross. Peter Ross ist eigentlich als geradliniger Charakter zu bezeichnen, der zumindest jedem sagt, das er ihn nicht leiden kann. Denn leiden, kann in diesem Film keiner den anderen.

Das Prinzip des Films ist das altbekannte und immer funktionierende 10 kleine Negerlein Spiel. Die Dezimierung einer Zweckgemeinschaft, die zeigt, dass der letzte der übrig bleibt, also logischerweise auch der Mörder sein muss oder eben doch nicht oder doch oder wie? Ein Mittel, das mich auch irgendwie an William Castles -Das Haus auf dem Geisterhügel- erinnert. Aber lassen wir das.

Fazit: Ein munteres Mörderraten in einem gemütlichen und beschaulichen schwarz/ weißen Ambiente. Relativ schräg, leicht makaber und so ziemlich gegen den Strom.


Der Mönch mit der Peitsche
Der Mönch mit der Peitsche
DVD ~ Joachim Fuchsberger
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 17,75

3.0 von 5 Sternen Gut, aber lang nicht so genial wie das Original, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Mönch mit der Peitsche (DVD)
Inspektor Higgins soll einen Mörder ausfindig machen, der einige Schülerinnen eines Mädcheninternats getötet hat. Innerhalb der Ermittlungen trifft der Inspektor u.a. auf einen Mönch mit einer Peitsche und auf einige weitere Leichen.

Der 29. Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit fällt besonders durch seine knalligen Farben auf. Diese werden in einem teils abgedunkelten Ambiente gezeigt und man fühlt sich innerhalb dieser Vielfalt schnell heimisch. Das der Film allerdings einige unlogische oder sagen wir doch besser, ein paar schwierig nachvollziehbare, Situationen mit sich bringt, darf auch nicht unerwähnt bleiben. Unter dem Strich bleibt allerdings ein unterhaltsamer Beitrag innerhalb der Wallace-Reihe, der vereinzelnd schon parodistische Züge zeigt.

Die Frage die ich allerdings habe, wäre folgende: Hätte man den nicht, wie im gleichen Jahr, in der Wallace-Verfilmung von -Die blaue Hand-, Diana Körner für die Rolle der Ann Portland, auswählen können? Musste man den Zuschauer mit Uschi Glas quälen? Die Antischauspielerin ist nämlich wieder voll in ihrem Element. Nichtssagende Mimik, nervende Aussagen mit dem bekannt süddeutschen Akzent, paaren sich zu einem nervenstrapazierenden Element der Sonderklasse. Einfach ein Alptraum.

Joachim Fuchsberger, spielt seine Rolle als Inspektor Higgins sehr ordentlich. Auch wenn er fast durchgehend Kaugummikauend zu sehen ist, präsentiert Higgins auch den ein oder anderen mimisch gesehen, positiven Aspekt. An Fuchsbergers Seite, sieht man einen, wie immer ein wenig überforderten, Siegfried Schürenberg als Sir John, der in diesem Film nicht ganz so nervt, wie in anderen Produktionen.

Fazit: Ein schönes farbliches Ambiente, wird mit ein wenig Unlogik und einer überaus schlechten Uschi Glas, zu einem dennoch recht interessanten Film.


Ritt mit dem Teufel
Ritt mit dem Teufel
DVD ~ Audie Murphy

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter und spannender B-Western, 17. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ritt mit dem Teufel (DVD)
Viehdiebe töten den Farmer O'Mara und seinen Sohn. Als Clay O'Mara davon erfährt, setzt er Alles daran die Mörder zu suchen und zu bestrafen. Sheriff Kenyon macht O'Mara zu seinem Hilfssheriff, um ihm so mehr freie Hand zu gewähren. Das Kenyon ebenfalls tief in den Mord verstrickt ist, kann O'Mara nicht ahnen.

Der 1954 entstandene Western von Jesse Hibbs weiß schwerpunktmäßig durch eine gute und unterhaltsame Story zu gefallen. Für den Zuschauer ist der Ablauf zwar vorhersehbar, dennoch wird dieser durchgehend in den Film eingebunden. Dieses Einbinden bezieht sich weniger auf Audie Murphy, dem man die Rolle des furchtlosen Rächers, der jedem Desperado überlegen ist, nicht abnehmen kann. Die Sympathien liegen hier eindeutig bei Dan Duryea in der Rolle des Whitey Kincade. Kincade ist der jenige der über den Dingen steht, den Zuschauer bestens unterhält und Audie Murphy gewaltig die Show stiehlt.

Von einer Fehlbesetzung, im Fall Audie Murphie, möchte ich allerdings nicht reden, sein Part ist lt. Drehbuch, nach dem eines Grünschnabels und Babyface (was er ja nun mal ist/ war) ausgerichtet und diesen Part spielt er auch konsequent runter. Neben Dan Duryea, ist Russell Johnson, in der Rolle des Jed Ringer unbedingt zu erwähnen. Johnson hat zwar einen recht kleinen Part innerhalb des Films, allerdings bringt er diesen in einer wirklich guten Art und Weise rüber.

Fazit: Ein absehbarer, aber dennoch spannender B-Western, der für Genre-Freaks auf jeden Fall interessant sein sollte.


Ein Fremder auf der Flucht
Ein Fremder auf der Flucht
DVD ~ Henry Fonda
Wird angeboten von image-dvd-shop
Preis: EUR 11,88

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligenter, aber ein wenig zu sentimentaler Film, 17. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Fremder auf der Flucht (DVD)
Der Landstreicher und Alkoholiker Ben Chamberlain taucht in einem Städtchen, das der Eisenbahn gehört auf, um dort einem ehemaligen Mitinsassen aus dem Gefängnis einen Gefallen zu tun. Chamberlain ist auf der Suche nach Alma Britten, als er diese tot vorfindet, fällt der Verdacht auf ihn. McKay und seine Deputies verfolgen den Unschuldigen.

Was Anleihen bei -The most dangerous Game haben konnte, geht allerdings in eine andere Richtung. Don Siegel erstellt in seinem Film die Psychogramme der Hauptdarsteller und vermittelt so die unterschiedlichen Charaktere. Der Zuschauer kann sich darauf einstellen und die unterschiedlichen Personen aus seinem Blickwinkel agieren lassen. Siegel hat hier einiges richtig gemacht. Er beleuchtet Gut und Böse und lässt die Vergangenheit der Hauptdarsteller mit den Schwierigkeiten der Gegenwart agieren. Hierbei werden Themen wie Skrupellosigkeit, Mitleid, Fehlleiten, Feigheit, Hass, Übermut und Vorurteile verarbeitet.

Im Punkto Action ist der Film nicht ganz vorn angesiedelt. Don Siegel zeigt zwar zwei ausgiebige Schießereien, legt allerdings sein Augenmerk, wie bereits erwähnt auf andere Elemente. Wo wir beim Thema Henry Fonda wären, der das Psychogramm des Ben Chamberlain gekonnt und überzeugend vermittelt. Fonda ist allerdings nicht die einzige Person, die sich dem Publikum zum Bezug anbietet. Identifikationsfiguren hat der Film einige zu bieten und diese lassen auch Parallelen zum realen Leben finden.

Der Film wurde für das US Fernsehen und nicht für das Kino gedreht. Im gleichen Jahr arbeiteten Siegel und Fonda übrigens in dem Klassiker -Nur noch 72 Stunden- zusammen.

Fazit: Ein psychologisch angelegter Western, der meines Erachtens leider vereinzelnd ein wenig zu melancholisch umgesetzt wurde. Hier war bedeutend mehr drin.


Die schwarze Mamba - Hardbox-Series
Die schwarze Mamba - Hardbox-Series
DVD ~ Klaus Kinski
Wird angeboten von Mediafoxx
Preis: EUR 25,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Film als gute Anolis Veröffentlichung, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Mamba - Hardbox-Series (DVD)
Sarah Miles will für ein paar Tage verreisen und überlässt ihren asthmakranken Sohn Philip, der Obhut ihres Vaters und dem Dienstpersonal. Philips Großvater hat eine afrikanische Hausschlange bestellt, die Philip in einer Tierhandlung abholt, die Schlange wurde jedoch mit einer schwarzen Mamba verwechselt. Was nun für reichlich Chaos sorgen kann, wird durch die Absicht des Hauspersonals und einem gewissen Jacques Müller, Philip zu entführen, getoppt. Die Entführung misslingt und das Haus und somit auch die Geiselnehmer sind von der Polizei umstellt.

Eine rasante und hochspannende Mischung aus Tierhorror und Thriller ist das, was Piers Haggards Film zu bieten hat. Ein Film der wirklich mit einigen einfachen, aber gekonnt eingesetzten Mitteln den Zuschauer zu begeistern weiß. Das Ganze bewegt sich weit weg vom amerikanischen Stil. Piers Haggard präsentiert einen typisch britischen Thriller ohne sich auf irgendwelche Hollywoodvorbilder zu konzentrieren. Das Haggard -sein komplett eigenes Ding- durchzieht, spricht für ihn und ist ein Garant für ein überzeugendes Gesamtresultat.

Bei der Auswahl der Darsteller wurde alles richtig gemacht. Oliver Reed als überforderter Antisympath und Klaus Kinski als skrupelloser Entführer geben ihren Part routiniert zum Besten. Dazu wird die Disharmonie, die zwischen den ungleichen Charakteren herrscht gekonnt eingefangen.

Es ist zwar richtig, dass- wie in dem Film erwähnt- die schwarze Mamba die schnellste Schlange der Welt ist, aber die zweite Aussage, dass diese Schlange auch die gefährlichste der Welt ist, muss ich revidieren. Ich habe allergrößten Respekt vor Schlangen und weiß mit großer Sicherheit, dass die gefährlichste Schlange der Welt, der Taipan ist.

Okay, genug der Tierkunde. Was bleibt zu sagen? -Die schwarze Mamba- ist ein spannender Genremix, der sehr zu empfehlen ist.


Das Geheimnis der grünen Stecknadel
Das Geheimnis der grünen Stecknadel
DVD ~ Karin Baal
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 29,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider geschnitten, aber trotzdem ein sehr guter Giallo, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der grünen Stecknadel (DVD)
Henry Rossini, der Lehrer an einem Mädcheninternat, hat eine Affäre mit einer seiner Schülerinnen, Elisabeth. Während eines Bootsausflugs beobachtet Elisabeth einen Mord. Rossini schenkt ihr keinen Glauben, bis am nächsten Tag der Mord in der Presse publik wird. Es kommt zu weiteren Morden innerhalb der Internatsgemeinde und Rossini gerät zusehends stärker unter Verdacht.

Das Geheimnis der grünen Stecknadel, ist eine deutsch-italienische Koproduktion unter der Regie von Massimo Dallamano, der zwei Jahre später mit Der Tod trägt schwarzes Leder, seinen wohl besten Film drehte. Warum so viel der Vorworte? Nun, da es sich um eine Edgar Wallace Geschichte handelt, die nach dem Giallo-Schema umgesetzt wurde. Eine Tatsache, die den Giallo-Liebhaber gefällt, aber das damalige Edgar Wallace Publikum aus den Kinos fernhielt.

Kein Wunder, denn das Schema hatte sich grundlegend geändert. Das Geheimnis der grünen Stecknadel zeigte, für einen Wallace-Film ungewohnte Erotikaufnahmen und auch eine gewisse Härte, die man aus den Alfred Vohrer Filmen nicht kannte. Demnach eine reichhaltige Fläche für gute Unterhaltung nach italienischem Muster.

Der Besetzungsstab ist mit deutschen und italienischen Darstellern ausgestattet. Innerhalb der Schauspielerschar, kommen Joachim Fuchsberger, Karin Baal und Fabio Testi zum Tragen, die ihre Parts routiniert runterspielen. Testi wird vom schmierigen Internatslehrer zum Privatdetektiv und Fuchsberger versucht einen Hauch von Maigret einzubringen.

Das Schöne an Das Geheimnis der grünen Stecknadel ist, dass man sich in den Bildern des Films schnell heimisch fühlt, demnach auch hier lobende Worte an den Kameramann Aristide Massacessi, besser bekannt als Joe D'Amato.

Fazit: Eine spannend inszenierte Wallace-Verfilmung, der zwar die italienische Beteiligung so richtig gut tut, sich allerdings den Vorwurf der ein oder anderen Ungereimtheit, gefallen lassen muss.


Die Tote aus der Themse
Die Tote aus der Themse
DVD ~ Uschi Glas

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unlogischer, aber dennoch unterhaltsamer Film, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Tote aus der Themse (DVD)
In einem schäbigen Hotel im Londoner Hafenviertel, wird Myrna Ferguson erschossen. Inspektor Craig von Scotland Yard stellt die Nachforschungen an, bei denen er von Myrnas Schwester Danny unterstützt wird. Die Spuren führen zum organisierten Drogenhandel.

Die Tote aus der Themse ist eine Edgar-Wallace-Verfilmung von Harald Philipp, der es vereinzelnd an Logik fehlt. Das Ambiente und die Stimmung der frühen 70er, werden allerdings recht originell und gemütlich eingefangen, so dass man schon eine gewisse Freude am Zusehen hat. Was dem Film ganz und gar nicht gut tut, ist die Besetzung der Hauptrolle mit einer gewissen: Uschi Glas. Frau Glas zeigt in diesem Film erneut eindrucksvoll, dass sie eine absolute Antischauspielerin ist, die allein durch ihre schlechte und nichts sagende Optik einen Film so richtig schön abwerten kann. Gemessen an Frau Glas, gelingt es Ingrid Steeger in einem ca. 30 Sekunden Auftritt, Frau Glas gänzlich die Show zu stehlen. Dieses hat nicht einzig den Grund, dass sich Frau Steeger oben ohne zeigt.

Hansjörg Felmy, der bereits in den Bryan Edgar Wallace Verfilmungen: Das Ungeheuer von London-City, Der Henker von London und Das siebente Opfer mitwirkte, spielt die Rolle des Inspektor Craig auch eher uninspiriert und lapidar. In schauspielerisch positiver Hinsicht, machen Ivan Desny in der Rolle des Louis Stoud und Petra Schürmann als Sekretärin Susan einen besseren Eindruck.

Fazit: Ein nettes und sympathisches Ambiente, wird mit Unlogik und verhalten agierenden Hauptdarstellern zu einem ungewollt komischen Tummelplatz für Räuber und Gendarm, der die Freunde der 70er Jahre Ästhetik, gepaart mit einem holprigen Erzählstil, durchaus unterhalten kann.


Die Bande des Schreckens
Die Bande des Schreckens
DVD ~ Joachim Fuchsberger
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Wallace Verfilmung, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Bande des Schreckens (DVD)
Clay Shelton erschießt bei seiner Verhaftung einen Polizisten und wird zum Tode verurteilt. Vor seiner Hinrichtung schwört Shelton, Alle die an seiner Verhaftung beteiligt waren, zu töten. Was zuerst nicht beachtet wird, aber dann den ersten Mordfall folgen lässt.

Der Film beginnt furios und lässt Großes vermuten und ahnen, leider legt sich der sturmartige Beginn und der Film mündet in eine leichte Lethargie. Diese wird allerdings nach 50 Minuten abgelegt und Reinls Film geht noch mal so richtig nach vorn. Hierbei sind vor allem wieder die richtig gute Kameraarbeit und eine hervorragende Beleuchtung, die tragenden Elemente.

Joachim Fuchsberger macht sich recht gut in der Rolle des Chefinspektors Long und dem nebenberuflichen spitzen Katers, der Nora Sanders (gespielt von Karin Dor) nicht abgeneigt ist. Weiterhin ist Elisabeth Flickenschildt in der Rolle der Mrs. Revelstoke erwähnenswert, die einen guten Eindruck macht. Was Karin Dor anbelangt? Zum Glück war Uschi Glas zu den Zeitpunkt als der Film gedreht wurde, erst 15 oder 16 Jahre und blieb uns somit noch 5 Jahre erspart. Karin Dor spielt ihre Rolle zwar recht naiv, ist allerdings eine Wohltat, im Vergleich zum personifizierten Bösen, mit dem Namen Uschi Glas.

Fazit: Ein furios beginnender Film fällt ein wenig ab, um im späteren Verlauf noch einmal so richtig gut zu werden. Empfehlenswerte Unterhaltung aus den frühen 60ern.


Die seltsame Gräfin
Die seltsame Gräfin
DVD ~ Joachim Fuchsberger
Wird angeboten von RAPIDisc
Preis: EUR 12,78

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht voll überzeugender Wallace-Klassiker, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die seltsame Gräfin (DVD)
Die Sekretärin Margaret Louis Reedle freut sich darauf, eine neue Stellung bei der Gräfin Moron antreten zu können. Doch ihre Freude trübt sich, als sie Morddrohungen per Telefon erhält und den ersten Mordanschlägen knapp entgehen kann. Inspektor Michael Dorn nimmt sich der Sache an, er findet Spuren die zur Gräfin und zu einer Irrenanstalt führen.

Der Wallace-Verfilmung aus den frühen 60ern fehlt es an einigem. In erster Linie ist hier die Logik angesprochen. Des weiteren wirkt das Spiel einiger Hauptdarsteller sehr uninspiriert und aufgesetzt. Es gelingt deshalb auch nicht, den Funken auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Brigitte Grothum macht jedoch ihre Sache als Margaret Louis Reedle durchaus gut und vermittelt den Part ansprechend. Man nimmt ihr die Rolle der verängstigten und unsicheren Person in der Opferrolle, durchaus ab. Joachim Fuchsberger kommt in der Rolle des Michael Dorn, einfach nur seiner Pflicht nach und es gelingt ihm nicht einen Glanzmoment zu setzen. Diese, in diesem Film sehr spärlichen Glanzmomente, hat allerdings Klaus Kinski zu bieten. Kinski spielt die Rolle des Psychopathen Stuart Bresset absolut überzeugend. Das Spiel ist ihm sozusagen auf den Leib geschrieben. Im Prinzip kein Wunder, da Kinski sich später mal äußerte, dass wenn er kein Schauspieler geworden wäre, er sonst als Serienmörder geendet hätte. Na ja, wer Kinskis Verhaltensweisen an den Sets der Herzog-Filme kennt, der'

Lil Dagover legt in der Rolle der Gräfin Eleanora Moron ein sehr überzogenes Overacting an den Tag, das in meinen Augen schon an den Grenzen der Peinlichkeit anzusiedeln ist. Mag sein, dass hier noch der dramatische Weg der Theatralik eingeimpft wurde. Immerhin wirkte Frau Dagover ja in einigen Stummfilmen mit und arbeitete mit Regiegrößen wie Murnau und Lang zusammen. Aber zurück zur Gräfin Moron: Ein Name, der den Zuschauer bereits erkennen lässt, dass es sich hier um eine geistig, nicht ganz astreine Person, handelt.

Fazit: Ein Film der irgendwie nicht so richtig in die Gänge kommt und nur ein paar kleine Highlights zu bieten hat.


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