Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug studentsignup Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More Sommerschlussverkauf Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Kuschelbu > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Kuschelbu
Top-Rezensenten Rang: 52.195
Hilfreiche Bewertungen: 161

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Kuschelbu "Daniela" (Lübeck)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Die Kalte Sofie: Ein München-Krimi (Krimiserie Die Kalte Sofie, Band 1)
Die Kalte Sofie: Ein München-Krimi (Krimiserie Die Kalte Sofie, Band 1)
von Felicitas Gruber
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Völlig daneben, 9. Februar 2014
Grundsätzlich mag ich regionale Krimis und habe auch schon viele bayrische Krimis gelesen, zumal ich selbst in München wohne. Daher fand ich auch dieses Buch zunächst einmal sehr ansprechend: eine Rechtsmedizinerin, die in München ermittelt. Ich finde es gut, wenn ein Buch mit einem humoristischem Grundton geschrieben ist a la Rita Falks Büchern oder die Kluftinger Reihe. Wenn man zusätzlich beim Lesen noch die Schauplätze kennt, umso besser!
Was mich bei diesem Buch allerdings absolut enttäuscht hat ist die Handlungsgeschichte, die in einem Krimi ja neben den mitwirkenden Personen das Wichtigste ist.
Schon in der ersten Hälfte des Buches wurde ich stutzig, als die Rechtsmedizinerin Sofie auf ihrem Weg zur Arbeit zufällig an einem Spielplatz eine tote Maus findet und diese heimlich im Institut untersucht, weil ihr dies komisch vorkommt. Welch Zufall doch, dass wenige Stunden zuvor ein Mädchen auf diesem Spielplatz vergiftet wurde und die Maus das gleiche Gift aufgenommen hatte. Die Handlung erschien mir geradazu lachhaft weil ich den erwähnten Spielplatz kenne und es einfach lächerlich ist, dass man auf seinem Weg daran vorbei einfach so eine tote Maus sieht.
So zieht sich dann auch das ganze Buch weiter. Die Taube, die einige Tage später auch das Gift zu sich genommen hat, wird natürlich auch von Sofie entdeckt. Genauso wie Tage später der Hund.
Man könnte meinen die Geschichte spielt nicht in München, einer immerhin 1,2 Millionen großen Stadt, sondern in irgendeinem Dorf, denn dann könnte man diese Zufälle noch hinnehmen. Alle Handlungsstränge ereignen sich immer, wenn zufällig eine der Hauptpersonen dabei ist: der Polizist Joe will sich einen Döner kaufen und prompt verfolgt er ein Gespräch vor dem Laden, dass für die weitere Handlung entscheidend ist.
In dieser Geschichte hat man daher eher das Gefühl, man wird als Leser nicht voll genommen oder die Autorin hat einfach kein Gespür für Kriminalgeschichten und sollte lieber bayrische Schmonzetten schreiben. Sehr realistisch fand ich auch die Tatsache, dass Sofie, die vor ihrem Medizinstudium Polizistin war, noch ihre gleichen Passwörter für die Datenbank der Polizei benutzen kann, um auf eigene Faust ermitteln zu können.
Ich finde es wirklich schade, dass der Büchermarkt von so vielen schlechten Regionalkrimis überhäuft wird und es schwer wird, die guten herauszupicken. Felicitas Gruber gehört jedenfalls nicht dazu und meiner Meinung nach sollte sie lieber weiter für Dahoam is Dahoam Drehbuch schreiben, das liegt ihr besser als das Krimigenre.


Blutiger Engel: Thriller (Ein Alice-Quentin-Thriller, Band 2)
Blutiger Engel: Thriller (Ein Alice-Quentin-Thriller, Band 2)
von Kate Rhodes
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Guter Thriller aus dem sommerlich heißen London, 12. Januar 2014
Blutiger Engel war der erste Krimi, den ich von Kate Rhodes gelesen habe. Hierbei handelt es sich bereits um den zweiten Band der promovierten Literaturwissenschaftlerin, die eine Thriller-Serie um die Psychologin Dr. Quentin schreibt.
Dr. Quentin arbeitet nicht nur als Psychologin im Krankenhaus, sondern unterstützt als forensische Psychologin auch die Polizei von London. In diesem Buch treibt sich im sommerlich heißen London ein Serienkiller herum, der es auf Angestellte der Angel Bank abgesehen hat und am Tatort Engelsbilder und Federn hinterlässt. Zusammen mit DI Don Burns versucht Quentin den Täter zu finden, doch die Zahl der Opfer steigt immer weiter an.

Insgesamt fand ich das Buch recht spannend und leicht zu lesen. Obwohl ich zu Anfang die Tatsache spannend fand, dass das Buch diesmal nicht aus der Sicht der Polizei, sondern aus der Sicht einer Psychologin geschrieben wird, ertappte ich mich beim Lesen so manches Mal dabei, mir zu wünschen, mehr von der Polizeiarbeit mitzubekommen. In jedem Krimi will man doch gerne selbst den Mörder im Voraus herausbekommen. Tippt man richtig und zu früh, ist man von dem Buch enttäuscht. DIe besten Krimis sind doch die, bei denen man völlig falsch lag und am Ende die große Überraschung heraus kommt. Bei "Blutiger Engel" ist es eher so, dass der Leser manche Erkenntnisse der Ermittlungen erst viel später erfährt und durch die Opfer immer wieder neue Personen mit ins Spiel kommen, aber der Kreis der möglichen Verdächtigen sehr klein erscheint. Bis auf die letzten 30 Seiten etwa ist man noch fast der Überzeugung, man kennt den Mörder nicht, da er in der Geschichte noch nicht aufgetaucht ist. Die Aufdeckung des Mörders kommt dann aber doch etwas überraschend und so ist man als Krimileser doch zufrieden.
Schön ist auch, dass die Geschichte neben den Ermittlungen durch private Geschichten der Psychologin abgerundet werden. Es geht um die familiären Verhältnisse, die für Quentin nicht immer einfach sind, über die Freundschaften und die Liebe. Alles in allem kann man sagen, dass Rhodes als promovierte Literaturwissenschaftlerin ihr Fach versteht und mit "Blutiger Engel" einen guten Thriller geschrieben hat.


Im Land des Laufens: Meine Zeit in Kenia
Im Land des Laufens: Meine Zeit in Kenia
von Adharanand Finn
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf den Spuren des Geheimnissises um den kenianischen Lauferfolg, 14. Mai 2013
In dem Buch "Im Land des Laufens" erzählt der britische Journalist Adharanand Finn von seinem mehrmonatigen Aufenthalt in Iten/Kenia. Als begeisterter Hobbyläufer möchte Finn herausfinden, warum die Kenianer so gute Läufer sind und bei allen Wettkämpfen die ersten Preise abräumen. Nebenbei hofft er außerdem durch sein Training dort seine Laufzeiten zu verbessern und an seinem ersten Marathon teilzunehmen.
Die Geschichte beschreibt in anschaulicher Weise die Begegnung zwischen Finn und den unterschiedlichsten kenianischen Menschen, ihr Leben und ihr Laufen. Dabei stehen in der Geschichte nicht Untersuchungsergebnisse oder wissenschaftliche Forschungsergebnisse im Vordergrund, un das Laufgeheimnis zu entschlüsseln, sondern die Kenianer an sich. Finn trifft viele unterschiedliche Menschen, berühmte Läufer, einfache Dorfmenschen, Trainingscamps und beobachtet viel. Finn kommt zu dem Schluss, dass es nicht DAS Geheimnis der Kenianer gibt, sondern viele verschiedene Faktoren zusammenkommen, die eine Ursache für den Erfolg sein könnten. Untermalt wird das Buch mit vielen Fotos der Menschen in Afrika und dem Laufen.
Ich fand dieses Buch sehr gut, da man viel über das Leben der kenianischen Läufer erfährt. Werde ich nun bei Läufen die Kenianer vor allen anderen wegziehen sehen, kann ich mir eine Geschichte über diese Menschen vorstellen. Denn das Laufen ist für diese Menschen eine Möglichkeit, der Armut zu entfliehen und ihre Familie zu ernähren. Und eins steht fest, die Weißen machen sich viel mehr Gedanken über das Geheimnis des Lauferfolges der Kenianer, als die Kenianer selbst!


Marathon Woman: Die Frau, die den Laufsport revolutionierte
Marathon Woman: Die Frau, die den Laufsport revolutionierte
von Kathrine Switzer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

5.0 von 5 Sternen Eine autobiographische Geschichte über den Beginn des Frauenmarathon, 14. Mai 2013
Durch den Berliner Frauenlauf bin ich auf die Amerikanerin Kathrine Switzer aufmerksam geworden. Nachdem ich entdeckt hatte, dass es ein Buch von Ihr gibt (bisher war ich noch nicht auf dieses Buch gestoßen, auch wenn ich schon einige Bücher rund um das Laufen gelesen habe),musste ich es sofort lesen.
In Ihrem Buch "Marathon woman" erzählt Switzer ihre sehr ereignisreiche Lebensgeschichte.in der sie u.a. zu einer sehr guten Marathonläuferin geworden ist. In den 50er Jahren, als Switzer geboren wurde, waren noch nicht alle Sportarten für Frauen zugänglich. Speziell das Laufen über größere Distanzen galt als schädigend für das weibliche Geschlecht.
Kathrine Switzer erzählt in sehr interessanter Weise, wie sie sich gegen diese Vorurteile wehrte und schließlich sogar als eine der ersten Frauen beim Boston Marathon mitlief und welche Reaktionen sie damit auslöste. Das Buch beginnt chronologisch mit Switzers Geburt, dem kurzen Aufenthalt in Deutschland während des kalten Krieges und dann ihrer Zeit in den USA, wo sie die Schule und die Universität besuchte und nach und nach immer mehr Läufe bestritt.
Als Leserin, die erst geboren wurde, als das Laufen als Trendsportart für Männer und Frauen, jung und alt galt und man zu jeder Tages- und Nachtzeit Menschen auf den Straßen laufen sieht, war es sehr interessant zu lesen, wie es in den 50er bis Anfang der 80er Jahre war und wie sich der Laufhype über die Jahre entwickelte.
Switzer untermalt ihre Geschichte mit Bildern und Zeitungsartikeln und beschreibt sehr anschaulich ihr bewegendes Leben. Nicht nur wie sie durch hartes Training ihre Marathonzeiten immer weiter verbesserte, sondern auch wie sie Stück für Stück ihrem Traum näher kam, dass der Marathon als olympische Distanz für Frauen vom IOC aufgenommen wurde.
Ein wirklich sehr interessantes Buch nicht nur für laufbegeisterte Menschen.


Föhnlage: Alpenkrimi
Föhnlage: Alpenkrimi
von Jörg Maurer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überhaupt nicht mein Humor, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Föhnlage: Alpenkrimi (Taschenbuch)
Föhnlage war der erste Krimi, den ich von Jörg Maurer gelesen habe. Als hochgepriesener Krimiautor, der u.a. zweimal mit dem Agatha-Christie-Preis ausgezeichnet wurde, ging ich vielversprechend ans Lesen und hoffte, da es sich um einen bayrischem Alpen-Krimi handelte, irgendwie einen Kommissar Kluftinger Typus zu treffen.

Kurz zum Inhalt:

Jennerwein, der Kommissar in Maurers Krimireihe, muss sich um einen Mord bei einem Konzert in einem bayrischen Kurort kümmern. Während des Klavierkonzerts fällt ein Mann von der Decke und reist einen Zuschauer mit in den Tod. Doch dies ist nicht die einzige kriminelle Ader, die in dem beschaulichen Ort schlägt. Das Bestattungsunternehmen, die Italiener, der Hausmeistersohn, alle sind irgendwie kunterbunt verstrickt und natürlich löst sich alles auf den letzten Seiten noch irgendwie mehr oder weniger durch Zufall auf.

Alleine schon die ersten Seiten, in denen der Mann von der Decke des Theaters fällt, also eigentlich das Auftaktereignis im ganzen Buch, erschwerte mir das Weiterlesen dieses Buches enorm. Da ich selbst über medizinisches Wissen verfüge, kann ich nur die Haare raufen, wie der Autor die aufkommende Paniksitation im Theater beschreibt. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich als Erstleser von Maurer noch nicht, dass es sich hierbei um Humor handeln sollte. Für mich klang es eher nach schlechter Recherche und Unplausibilität.

Maurers Humor geht so weit, dass er "witzige" Gedankengänge einzelner Personen in Bilder verfasst, was mich als Leser total verwirrte. Oft musste ich Seiten zweimal lesen, weil ich nicht mehr zwischen Realität und "humorvoller" Fiktion unterscheiden konnte. Nicht nur einmal schwankten meine Gedanken beim Lesen gänzlich ab, weil mich der Inhalt überhaupt nicht packte geschweige denn interessierte. Ich wollte das Buch nur noch zu Ende lesen.

Am Ende des Buches konnte Maurer auch nicht brilieren. Als hätte der Autor nun unglaublich Zeitnot und seine Leser nicht schon genug gequält, löst sich ganz schnell alles auf. Die Personen sind zur rechten Zeit am rechten Ort und plötzlich ist doch alles ganz klar!

Also von Maurer werde ich definitiv kein Buch mehr lesen, auch wenn es heißt, er soll bessere Jennerwein-Krimis geschrieben haben. Bei Föhnlage handelt es sich um den 4. Band!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 2, 2014 1:43 AM MEST


Die Welt auf dem Kopf: Roman
Die Welt auf dem Kopf: Roman
von Milena Agus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön und einzigartig geschrieben, 24. März 2013
"Die Welt auf dem Kopf" ist das erste Buch, das ich von der Italienerin Milena Argus gelesen habe. International bekannt wurde die Bestsellerautorin jedoch schon mit ihrem zweiten erschienen Roman "Die Frau im Mond".

Der Roman spielt auf Sardinien, in der Hafenstadt Cagliari, wo die Autorin Agus selbst auch lebt. Die Geschichte handelt dabei über die Bewohner eines Hauses. Im oberen Stockwerk wohnt der alte Johnson senior, ein Geiger, der sein Geld mit der Musik auf Kreuzfahrtreisen verdient. Zu Johnson senior gehören auch noch seine Frau, die Signora, der Sohn Johnson Junior und der Enkel Giovannino. Im unteren Stockwerk wohnt die alte, herzkranke Anna mit ihrer Tochter Natascha zusammen. Anna putzt u.a. bei Johnson senior und versucht durch unterschiedliche Jobs genug Geld zu verdienen, um für sich und ihre Tochter ein besseres Leben führen zu können. Im mittleren Stock wohnt die Studentin Alice. Da ihr Vater ein Selbstmörder war und ihre Mutter verrückt geworden ist, sieht sie die Bewohner dieses Hauses als Familie. Die unterschiedlichen Menschen dort verbinden viele Freundschaften, Gefühle, Liebe und Sorgen.
Agus versteht es mit einiger einzigartigen Art und Weise Personen und Situationen zu beschreiben. Es kommt zu wundervollen, philosophischen Dialogen zwischen den Menschen, die einen selbst zum Nachdenken bringen und im Herz berühren. Ein wunderschöner Roman, den man gar nicht in Worte fassen kann. Es geht dabei weniger um die Handlung, als um die Gefühle und Gespräche der einzelnen Menschen.
Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nur schwer wieder aus der Hand nehmen und am Ende angekommen möchte man am liebsten wieder von vorne anfangen. Ein Roman, der den Leser verändert. Agus ist für mich eine wundervolle Autorin und die italienische Variante des spanischen Autors Zufón.


Der Leuchtturmwärter: Kriminalroman (Ein Falck-Hedström-Krimi, Band 7)
Der Leuchtturmwärter: Kriminalroman (Ein Falck-Hedström-Krimi, Band 7)
von Camilla Läckberg
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Läckberg versteht es einfach gute Krimis zu schreiben, 30. Januar 2013
"Der Leuchturmwärter" war nach der "Eisprinzessin" das zweite Buch, dass ich von Läckberg gelesen habe und dieses Buch hat mich noch mehr begeistert.
Auf der einen Seite geht es wieder um eine spannende Kriminalgeschichte, die sich erst kurz vor Ende des Buches für den Leser auflöst. Zum anderen ist es schön, die Seriencharaktere in Ihrer Entwicklung weiter zu verfolgen und die verschiedenen Schicksale mitzuerleben. Die Familie Falck mit der Krimiautorin Erica, ihrem Mann, dem Polizisten Patrick und ihre drei Kinder haben neben den Mordermittlungen persönliche Probleme. Patrick lag vor kurzem wegen Herzbeschwerden im Krankenhaus und Erica hatte zusammen mit ihrer Schwester einen schweren Autounfall bei der diese ihr Kind verlor.
Während die Familie die Trauer noch zu bearbeiten hat, gibt es auf der beschaulichen Schäreninsel Fjällbacka einen Mord. Der Inselbewohner Matte wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, nachdem er seine alte Jugendliebe Annie auf der Insel Graskär besucht hat. Während die Ermittlungen anlaufen und der Leser immer mehr in die Welt von körperlicher Gewalt an Frauen, Drogenhandel und Motorradclubs gezogen wird, geht auch das Leben auf Fjällbacka weiter, Die Insel bekommt ein neues Wellnesshotel, bei dem es zu geheimnisvollen Entwicklungen rund um die Bauherren kommt.
Und dann ist da noch Annie, die mit ihrem Sohn auf Graskär, der alten Geisterinsel mit dem Leuchtturm lebt. Was hat diese Insel für mystische Geheimnisse? Darüber erfährt der Leser in immer wieder eingestreuten Rückblicken in das 19. Jahrhundert zurück, als die Insel von einem Leuchturmwärter und seiner Ehefrau bewohnt wurde.
In diesem Buch gibt es ständig Szenenwechsel, so dass es beim Lesen nie langweilig wird. Dabei stehen die Persönlchkeiten der verschiedenen Rollen im Mittelpunkt. Es geht um Liebe, Trauer, Schicksal, Verzweiflung und Hoffnung. Aber auch Humor und Fantasie. Läckberg versteht es dem Leser nicht nur einen Krimi zu präsentieren, sondern Mitgefühl und Anteilnahme zu wecken.
Am Ende werden alle Geschichten zu einer Einheit zusammengeführt und der Leser sieht das Große und Ganze vor sich. Ein wirklich gelungenes Werk, das ich jedem nur empfehlen kann zu lesen.


Die zärtliche Zeugin: Roman
Die zärtliche Zeugin: Roman
von Bodil Martensson
  Taschenbuch

1.0 von 5 Sternen Schlechtester Schweden Krimi, den ich je gelesen habe, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die zärtliche Zeugin: Roman (Taschenbuch)
Diese Rezension dient zum Frustabbau nachdem ich gerade endlich die letzten Seiten dieses Schundkrimis hinter mich gebracht habe.
Ich kann mir nicht erklären, wie diese Autorin von "den Schweden sofort begeistert aufgenommen" werden konnte, so schreibt es zumindest der Infotext über die Autorin.
Bodil Martenson hat mit "Die zärtliche Zeugin" ihr erstes Buch auf deutsch veröffentlicht. Der Krimi um einen gewissen Kommissar Joakim Hill spielt in Helsingborg. Dieser muss die Morde von mehreren Tankstelleninhabern ermitteln. Allein der ganze Handlungsstrang scheint wie an den Haaren herbeigezogen zu sein. Die russische Mafia beklaut finnische Wissenschaftler, die an der Entwicklung eines Scanners für "hyperaktive Penetrationswellen für dichte Objekte" beteiligt waren. Russische Wissenschaftler schaffen es die gestohlene Erfindung zu Ende zu entwickeln, so dass zwei Letten und ein Finne im tiefsten Südschweden diese Technik an mehrere Tankstelleninnhaber weitergeben. Sie sollen alle Rubbellose durchscannen und Gewinne an die Drei weitergeben, dann stehen ihnen 10 % Gewinn zu. Natürlich wittern die Schweden den eigenen großen Gewinn und werden getötet, nachdem die 3 Gangster dahinter kommen.
Mit der "zärtlichen Zeugin" ist eine schwedische Ärztin gemeint, die während der Ermittlungen auf beschämend kitschig geschriebene Art mit Kommissar Hill anbandelt und diesen mit ihren schlecht recherchierten Medizinkünsten therapiert.
Bei diesem Buch muss man sich wirklich fremdschämen. Der Schreibstil ist so simpel gehalten, so kann jeder schreiben. Die Dialoge sind so belanglos und völlig an der Handlung vorbei. Der Broteschmierer bei der Polizei ist eigentlich ein Spitzel der für die Russen arbeitet, aber auch die lokale Rockerbande kann der Polizei wertvolle Tips geben, wer die Russen sind.
Da wird miteinander verbunden, was nicht zusammen gehört und das auf die übelste Art und Weise. Der Höhepunkt war für mich, als Kommissar Hill am Ende mit einem verletzten Opfer im Bett liegt, sie durch seine Körperwärme warm halten will und "Der Mond ist aufgegangen" singt.
Bei soviel Konkurrenz auf dem Büchermarkt frage ich mich wirklich, wie es so ein Buch überhaupt zur Veröffentlichung geschafft hat. Unterstes Niveau, wirklich!


Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte
Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte
von Moritz Baumstieger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Leichte Lektüre für zwischendurch, 25. August 2012
Das Buch verspricht eigentlich genau das, was es hält. Eine leichte humorvolle Lektüre über die komischen Eigenarten der Bayern. Der Leser erlebt die Stadt München aus der Sicht des Kölner Langzeitstudenten Moritz, der sich mit Hilfe des gemütlichen Metzgers Karl mit Minijobs durchschlagen muss, nachdem ihn seine neue Freundin Julia auf die Straße gesetzt hat. Jedem Leser muss klar sein, dass es sich bei diesem Buch - geschrieben von einem Journalisten- nicht um die anspruchsvollste Lektüre und hohe Literatur handelt. Ich selbst lese normalerweise fast nur Krimis und wenig humoristisch angeheiterte Romane, aber da ich selbst als Nichtbayer in München wohne, muss ich sagen, dass mich dieses Buch doch an nicht wenigen Stellen zum Lachen gebracht hat. Moritz trifft auf viele unterschiedliche, aber sehr liebenswerte Charaktere, die dem Buch Charme geben und das Lesen nicht langweilig werden lassen. Wer also eine locker leichte Lektüre für zwischendurch sucht, kein Bayernhasser ist und ein bisschen mehr über das Leben am Weißwurstäquator erfahren will, der liegt mit diesem Buch genau richtig.


Das Steinbett: Ein Fall für Ann Lindell. Roman
Das Steinbett: Ein Fall für Ann Lindell. Roman
von Kjell Eriksson
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Emotional, melancholisch, packend!, 6. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Steinbett ist der erste Band um Kommissarin Ann Lindell aus Uppsala. Dieser schwedische Krimi hebt sich von all den anderen Büchern vor allem durch seinen sehr persönlichen menschlichen Schreibstil ab. Ann Lindell muss den Mord an einer Mutter und ihrer Tochter aufklären. Doch es bleibt nicht nur bei diesen zwei Toten. Die Ermittlungen führen über einen Pharmakonzern, nach Spanien bis in die Dominikanische Republik. Aber nicht nur der berufliche Alltag nimmt Lindell sehr persönlich mit, sondern auch ihr privates Leben beschäftigt sie sehr und bringt sie an ihre Grenzen. Da ist ihre Liebe Edvard, der auf der Insel Grasö wohnt und so ganz anders ist als sie und ihr selbstbestimmtes Leben als Polizistin in der Stadt. Auch ihre Kollegen, allem voran ihr Chef Ottoson unterstützen sie tatkräftig bei den Ermittlungen und erst am Ende des Buches lichten sich die Schleier und eine Lösung ist in Sicht.
Dieser Krimi trifft genau meinen Geschmack, da die Handlung an sich sehr stimmig und realistisch ist. Der Schreibstil spannend und gefühlsbetont und die Charaktere sehr menschlich. Es wird sicher nicht mein letztes Buch über Ann Lindell gewesen sein, das ich lese.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6