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Beiträge von Dr. Bettina Fieber
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Rezensionen verfasst von
Dr. Bettina Fieber "Ideen und Text" (Mainz)
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Kinder egozentrischer Eltern: Eine Kindheit mit narzisstischen Eltern bewältigen. Zu einem neuen Selbstverständnis finden
Kinder egozentrischer Eltern: Eine Kindheit mit narzisstischen Eltern bewältigen. Zu einem neuen Selbstverständnis finden
von Nina W. Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein hervorragendes Buch für alle erwachsenen Kinder von Narzissten, 21. Mai 2016
Nina Brown als Expertin schreibt in diesem gut verständlichen und die Fakten nachvollziehbaren Buch über Narzissmus: Wie sehr Kinder unter ihren Eltern oder dem Elternteil leiden, die eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben. Dem Leser wird schnell klar, dass es sich um Defizite handelt, die durch die Entwicklung des Elternteils entstanden sind und keineswegs - schon gar nicht von den erwachsenen Kindern - eine Veränderung herbei geführt werden kann, also hoffnungslos ist. So klar wird dies bei keinem Buch über Narzissmus. Mir gefällt, dass klar gesagt wird, der Elternteil (oder die Eltern) haben (noch) nicht das Bewusstsein entwickelt, dass sie nicht der Mittelpunkt der Welt darstellen (wie es bei einem Kleinkind normal ist und zur Entwicklung gehört), sie haben noch keinen Respekt gelernt, also Selbstrespekt und Respekt vor anderen, vor ihrer Persönlichkeit, ihren Kindern, ihren Sachen, ihren Grenzen. Sie haben noch immer die Anspruchshaltung einer frühen Entwicklungsstufe: heißt, sie können sagen und machen was sie wollen, die anderen haben das zu ertragen und nichts dagegen zu sagen. Sie sind immer noch aufmerksamkeitsheischend, brauchen viel Bewunderung und haben noch nicht gelernt, diese aus sich selbst zu ziehen. Sie wissen (noch) nicht um die Grenzen anderer Menschen und haben daher auch keinen Respekt vor anderen, weil sie meinen, dass andere Menschen weniger wert sind und (noch) nicht gelernt haben, dass andere Menschen den gleichen Wert wie sie selbst haben. Daher kommt auch der Größenwahn: ein aufgeblasenes Ich, das ungewollt anderen preisgibt, wie unrealistisch dieses Selbstbild ist. Hinzu treten ein besonderer Mangel an Mitgefühl für andere, was die schwerwiegenste Auswirkung auf die Beziehungen zu anderen Menschen hat. Egozentriker haben ihr Mitgefühl (noch) nicht so weit entwickeln können, dass Beziehungen funktionieren können-dies führt stets zu Problemen in Beziehungen. Hinzu kommen die Ausnutzung anderer, also andere zum eigenen persönlichen Vorteil zu benutzen, aber gleichzeitig den anderen für weniger wert halteninnere Leere, oberflächliche Emotionen und unrealistische Forderungen. Letzteres sind gerade für die Kinder der Narzissten besonders schwer zu ertragen. Gefordert wird, dass man für die Gefühle des Narzissten zuständig ist, stets zur Stelle ist, ihn permanent bewundert, gibt, ohne nehmen zu wollen, das narzisstische Ausagieren zu ertragen, ohne zu widersprechen, sich ständig kritisieren, und manipulieren zu lassen, dessen negative Gefühle als eigene zu übernehmen samt dem negativen Bild, das der Narzisst von einem hat. Er hat viele Auswirkungen, die lernt ein Leser in dem Buch kennen. Klar ist, dass eine Beziehung mit einem Narzissten nicht funktionieren kann! Schon allein, weil Respekt und Mitgefühl fehlen und immer wieder Handlungen erfolgen, die für das erwachsene Kind von Nachteil sind. So rät das Buch auch folgerichtig, die gemeinsame Zeit auf ein Minimum zu reduzieren und möglicht an öffentlichen Orten stattfinden zu lassen, damit man eben vor dem Ausagieren geschützt ist. Ich denke, es ist ein Prozess, dahin zu kommen, aber die einzig sinnvolle Empfehlung. Gut finde ich auch offene Formulieren wie bei den gemeinsamen Festtagen, bei denen die Hoffnung besteht, es möge diesmal harmonisch verlaufen und so ist man weiter unablässig weiter an Festtagen und anderen Festen mit dem egozentrischen Elternteil dabei. Hier kann man sinnvollerweise auch herauslesen: Wozu das Ganze? Das Buch macht klar, dass dieses Elternteil für einen das Fest schon ruinieren wird. Es gibt Tipps, wie man solche Situationen besser übersteht. Aber eines ist klar: Es empfiehlt auch einen Therapeuten, der einem beim Wachsen hilft, was schließlich in einer vollständigen Individuation mündet und damit der vollständigen Loslösung. Eine wichtige Kraft ist hierbei die Entwicklung eines starken Selbst, guter Beziehungen, die Entwicklung eines erwachsenen Narzissmus (auch hier muss der Leser genau hinschauen) und eines sinnerfüllten Lebens. Das Buch gibt gute Hinweise, aber wer dann beschließt, dies einmal therapeutisch aufuarbeiten, ist auf jeden Fall gut beraten. Genauso eben die Distanzierung zu dem Verhalten der Eltern oder des Elternteils. So ist man dann immun, wenn Verwandte oder andere kommen und einen tadeln wollen, man käme mit seinen Eltern nicht zurecht. Mit dem Buch weiß man: es ist nicht möglich, mit einem Narzissten zurecht zu kommen, was sehr entlastet und man kann sich getrost auf sein Leben konzentrieren. Das Buch ist als Handbuch gut zu gebrauchen, wenn es mal wieder kriselt, aber auch als Arbeitsbuch für die eigene Entwicklung.


Die Kunst, über den eigenen Schatten zu springen oder wie Sie Schwierigkeiten bei Neuanfängen meistern (Fachratgeber Klett-Cotta)
Die Kunst, über den eigenen Schatten zu springen oder wie Sie Schwierigkeiten bei Neuanfängen meistern (Fachratgeber Klett-Cotta)
von Sibylle Tobler
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fundierter Ratgeber für Menschen in Veränderungssituationen!, 20. September 2015
Ein wahres „Powerbuch“ für Menschen in Veränderungssituationen ist der neue Ratgeber von Sibylle Tobler: „Die Kunst über den eigenen Schatten zu springen oder wie Sie Schwierigkeiten bei Neuanfängen meistern“. Es ist für Menschen geschrieben, die einen Neuanfang planen und noch zögern, ihn umzusetzen und für die, die den Schwierigkeiten einer Veränderung begegnen möchten, ohne sich aufhalten zu lassen. Wie gelingt ein Neuanfang? Ein motivierender Horizont ist wichtig, die Antwort auf die Frage: Wohin will ich mich konkret bewegen? Es reicht also nicht zu sagen: Ich will meine Situation verändern. Nur mit dem motivierenden Horizont ist es auch möglich, die Durststrecke, die sich bei jeder Veränderung ergibt, zu überwinden. Wer diesen motivierenden Horizont entwickeln möchte, sei auf ihr Buch: „Neuanfänge-Veränderung wagen und gewinnen“ verwiesen; dieses geht ausführlich auf die eigenen zu entwickelnden Ziele ein. Aber auch in ihrem neuen Buch wird die hohe Bedeutung des motivierenden Horizonts angesprochen und Wege zu diesem aufgezeigt.
Oft stellt sich einem in Veränderungssituationen die Frage, wo man bloß anfangen soll. Der Job ist möglichweise weg, man selbst ist krank und braucht zusätzlich eine neue Wohnung. Diese Anforderungen zum gleichen Zeitpunkt können einen überfordern. Tobler beschreibt sehr gut, wie man Prioritäten setzt, was bei Veränderungen oft zu kurz kommt, weshalb der Veränderungsprozess zum Erliegen kommen kann oder man selbst gar bei dem Vorhaben scheitern könnte und weist Wege, wie man den Prozess am Laufen halten kann. Denn mit jedem Schritt, den man selbst bewältigt, wächst auch das eigene Vertrauen in sich selbst - das Vertrauen, Veränderungen erfolgreich angehen zu können. Doch bitte ohne den Fehler zu machen, gleich alles auf einmal verändern zu wollen. Hier gibt die Autorin - wie in jedem Kapitel – Gedankenanregungen: Hinschauen ist angesagt. Dies zieht sich durch das ganze Buch. Hinschauen, weshalb man ständig von einer geplanten Veränderung spricht, sie aber nicht umsetzt. Was genau hinter dieser Passivität steckt und ob ein Veränderungsschritt jetzt wirklich für einen selbst ansteht? Häufig lautet bei den Zögernden der Satz: Das geht nicht! Tobler betont immer wieder, dass Veränderungsprozesse Entschlossenheit und Mut erfordern; wo diese Eigenschaften fehlen – aus welchen Gründen auch immer – kommt eine Veränderung nicht voran. Sie hilft mit Gedankenanregungen, wie man aus der „Es-geht-nicht-Falle“ wieder heraus kommt. Sie ermutigt ihre Leser, sich selbst zu hinterfragen und ehrlich mit sich zu sein.
Oft sind es auch die anderen, die mit ihren Argumenten Veränderungsprozesse blockieren können. Auch hier gilt es, die Argumente zu überprüfen, denn oft steckt dahinter der Wunsch, dass alles möglichst beim Alten bleibt und weniger sachliche Gründe, die wirklich gegen die Veränderung sprechen. Sollte dies aber der Fall sein, dann ist es immer sinnvoll, sie zu beachten und die eigenen Pläne zu überprüfen. Aber die Autorin weist darauf hin, dass nicht überall der eigene Veränderungswunsch mit Begeisterung aufgenommen wird.

Nach dem Hinschauen und dem Aufbrechen in das Neue ist es wichtig, auch das Vertrauen in das Gelingen der Veränderung aufzubauen. Die Autorin gibt Gedankenanstöße, wie man mit dem inneren Kritiker umgeht. Wenn das Unternehmen ins Stocken gerät und das Ende des Tunnels nicht sichtbar ist, hilft sie mit Gedankenanregungen, eigene Strategien für das Durchhalten zu entwickeln und ein passendes Vorgehen zu finden. Möglich ist es ja auch, dass das Ziel gar nicht zu einem selbst und seiner Lebenssituation passt. Dann kann man es nur schwer oder meist gar nicht erreichen.

Der Ratgeber ist kein Buch zum einmal Durchlesen und Weglegen, es ist ein Arbeitsbuch, das einen bei den Veränderungsschritten begleitet und immer wieder zur Hand genommen werden sollte. Oft genügt ein Gedanke, den man weiter verfolgt, um wieder voran zu kommen. Daraus entwickelt sich eine innere Klarheit, die Energie gibt. Die andere Alternative wäre, sich mit seiner Situation abzufinden und weiter unzufrieden zu sein. Doch dies hat einen hohen Preis!
Ich empfehle das Buch allen, die mit ihrer Situation nicht zufrieden sind und an Veränderung denken, aber auch jeden, die schon mitten im Veränderungsprozess stecken. Wer Freunde oder als Coach Klienten berät, hat hier auch eine gute Arbeitshilfe zur Hand.


Samsung E1200 Handy (3,9 cm (1,52 Zoll) Display, Dual-Band, Worterkennung) black
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Wird angeboten von PreisCompany Deutschland
Preis: EUR 29,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Elektroschrott - nach drei Telefonaten kaputt - kann nur dringend abraten!!!, 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Stern ist zuviel, kein Stern hat es verdient, es war nach drei Mal telefonieren kaputt. Elektroschrott, ich sende es zurück, einfach ärgerlich, hätte es jetzt gebraucht. NICHT KAUFEN!!!


Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (noselection)
Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (noselection)
von Nina Sedano
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In manchen Beschreibungen sehr unüberlegt!, 17. September 2014
Ich hatte mich wie die anderen Rezensenten auf die Lektüre gefreut, aber es war auch schon früh ersichtlich, dass dies ein oberflächliches Buch ist. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, teils trivial, da hätte die Autorin besser in einen Journalisten investiert, der ihre Erinnerungen professionell aufbereiten hilft. Am Anfang dachte ich noch: Toll, sie verlässt den Job und macht endlich das, was sie gerne machen möchte, nämlich reisen. Doch im Verlauf des Buches wurde das Fragezeichen immer größer: Wie finanziert sie das überhaupt? Im Internet kam die Auflösung: Über Ersparnisse und ein Erbe. Das ist schön für sie, aber für den normalen Leser ja nicht praktikabel. Da dann auch noch sinnvolle Länderbeschreibungen fehlen, ist das Buch für den Normalmenschen wertlos.

So unpraktiikabel sind auch viele Ratschläge; mich erstaunte, dass sie mal eben in den Kongo fährt, der gerade im Osten sehr gefährlich ist, nach Afghanistan im Jahr 2003 (!), offensichtlich völlig ahnungslos, welche Gefahren auf sie warten. Doch sie wird damit nicht konfrontiert, auch nicht im Jemen, Länder wie Sierra Leone und Liberia wurden auch von ihr bereist und sie wundert sich in Liberia, dass es dort keine Surfer und Touristen gibt. Das zeigt, dass sich sich nicht im Entferntesten mit der Geschichte, den grausamen Bürgerkriegen beschäftigt hat! Immer noch sind Teile in 2010 nicht ganz befriedet gewesen, macht ja nichts, sie ist ja gut durchgekommen, aber manch einer eben nicht. Damit haben dann die deutschen Botschaften zu tun. Das sie begleitende Filmteam wird hier auseinandergenommen, sie weiß alles, die anderen nichts. Und sie ist die Hoffnung für die liberianische Tourismusmuswirtschaft - wer sich zu solchen Aussagen versteigt, hat - wie schon andere bemerkten - narzisstische Züge.

Die mangelnde Nachdenklichkeit machen die Schilderungen für mich kritisch. Gut fand ich die Darstellung ihrer Reise nach Nordkorea, wobei auch hier leider kritische Töne fehlten. Im Grunde geht es ihr um das Wegfahren, warum nicht? Blöderweise müssen dann solche Reisende aus dem Jemen und anderswo mitunter freigekauft werden.

Die Länder werden nur kurz - wenn überhaupt - angesprochen, die Kulturen bleiben fremd. Ich sehe auch keine Entwicklung bei ihr, keine Verknüpfungen zwischen ihren Erfahrungen und persönlichem Wachstum - aber das ist in diesem Fall wohl auch nicht nötig. Schade, dass die Freundin von ihr abgewertet wird, das gehört nicht in dieses Buch. Wirkliches Verständnis für andere Menschen fehlte völlig, ist wohl auch nicht nötig. Denn mit vollem Portmonaie und abgesichert durch Reiseveranstalter reist es sich eben komfortabel. Ganz anders sähe die Situation aus, wenn sie sich wirklich auf das Leben der Menschen ihrer bereisten Ländern einlassen müsste.

Im Ganzen habe ich nun keine fundierte Reisebeschreibung erwartet, aber irgendwie eine persönliche Entwicklung durch die Reisen blieb sogar auch noch aus, das war mehr als enttäuschend.

Wenn ihr Reisen Spaß macht, soll sie weiter reisen und das Leben genießen, das sei ihr gegönnt. Aber ein zweites Buch muss nun wirklich nicht sein!


Bäuerliche Welt: Fotografische Werke 1978-2009
Bäuerliche Welt: Fotografische Werke 1978-2009
von Biberacher Verlagsdruckerei GmbH & Co. KG
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Längst vergangene Zeiten sehr gut dargestellt!, 2. September 2014
Ein Buch der besonderen Art ist der Fotoband „Bäuerliche Welt“. Er zeigt Aufnahmen der kleinbäuerlichen Welt Oberschwabens - von Menschen und ihren Häusern. Unterweger hat über mehr als dreißig Jahre lang in seiner Heimat fotografisch dokumentiert. Dies ist in den Umwälzungen der letzten Jahrzehnte verloren gegangen. Die Häuser sind abgerissen, die Bewohner gestorben. Der Bildband zeigt beides; in teils fast monochromen Aufnahmen begegnen wir den Bauern bei ihrer Arbeit. Eine Bäuerin trägt vorsichtig ein Schaf aus dem Stall, ein Oberstettner Bauern schmaucht seine Zigarre, während manche still aus dem Fenster auf den Betrachter schauen. Einige Bilder wirken fast düster; sind sie doch vor dreißig Jahren bei teils schwachem Winterlicht oder in den Gebäuden ohne Blitz aufgenommen. Aber dies macht ihren Reiz aus – sie sind nicht geschönt oder bearbeitet, so wenig wie die Menschen und Häuser, die sie abbilden. So faszinierend wie die Bilder der Bauern, sind ihre Wohnstätten und Ställe. Heute sind diese Gebäude historisch; nur noch in Freilichtmuseen zu betrachten. Unterweger ist oft unterwegs stehen geblieben, wenn er solch ein altes Haus erblickte und hat ihm sich genähert. Heugabeln an Wänden drapiert, zerbröckelnder Putz, daneben eine Öffnung, bei der der Betrachter rätseln muss, welche Funktion sie gehabt hat. Fenster in allen möglichen Formen, teils verwachsen. Scharniere, von Schnee bedeckt. Und schließlich Fachwerk, das bereits sein Inneres preisgibt. Die Häuser zerfielen langsam im Laufe der Zeit. Unterweger besaß ein Auge für Details wie die vergessenen Holzräder an der Steinwand. Türen und Tore der Bauernhäuser, meist aus Holz in Formen, die man heute vergebens sucht.
Besonders faszinierend sind aber die Portraits der Menschen; deren schweres Leben sich in ihre Gesichter gegraben hat. Die Aufnahmen der Menschen sind heute größtenteils dreißig Jahre alt und sie haben harte Zeiten erlebt.
Wer das Leben und die Gebäude der früheren Zeiten in Oberschwaben kennen lernen möchte und daraus auch für die Zukunft sehen und lernen möchte, ist mit dem Bildband gut beraten. Empfehlenswert ist das Buch auch für kulturwissenschaftlich Interessierte.


Leitsterne beruflicher Entwicklung
Leitsterne beruflicher Entwicklung
DVD ~ Bernd Schmid
Preis: EUR 36,58

5.0 von 5 Sternen Spannender Vortrag, lohnt sich auf jeden Fall!, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Leitsterne beruflicher Entwicklung (DVD)
Wie können wir im Berufsleben justieren, ob wir in der richtigen Richtung unterwegs sind? Dr. Bernd Schmid ist Leiter des renommierten Wieslocher Weiterbildungsinstituts isb, systemischer Vordenker und gilt als Begründer der systemischen Transaktionsanalyse. Er wurde jüngst auf den Petersberger Trainingstagen mit dem höchsten Preis der Weiterbildungsbranche geehrt. Auf seinem eindrucksvollen Vortrag auf den Petersberger Trainertagen 2014 zeigt er mit Episoden aus seiner eigenen biografischen Geschichte, wie Menschen mit ihren biografischen Hypotheken stimmig leben und ihren sinnmachenden Weg finden.
Was waren die persönlichen Leitsterne? Wichtig im Beruf ist nicht nur der Erfolg, der an äußeren Dingen festgemacht werden kann, sondern dass der eigene Sinn - und damit die eigene Bestimmung - gefunden wird. Schmid fordert seine Zuhörer auf, ihre Aufmerksamkeit auf das einzustellen, was bei ihnen bisher an Erlebtem zurückgeblieben ist. Denn diese Eindrücke erzählen sehr viel über die eigene Seele – das andere verschwindet. Schmid betont, dass man lernen kann, auf die Richtung der eigenen Ziele zu achten. Stimmt also die Richtung? Ein Weg entfaltet sich erst über Jahre. So kann man sich selbst oder mit seinen Klienten auf Spurensuche machen. Er beschreibt eindrücklich, wie man Collagen seines Weges erstellen kann, um seinen Lebenssinn zu entdecken.
Eine wichtige Beobachtung hat Schmid in seiner Arbeit gemacht: Wenn einer einen Sinn machenden Weg vor sich sieht, verliert er seine Neurosen.
Im Beratungskontext können Coaches mit dieser Art der Aufmerksamkeit in Erfahrung bringen, was ihre Klienten wirklich bewegt und wohin für sie die Reise geht. So ist gewinnt eine Begleitung nicht nur im beruflichen Werdegang an Ideen und Möglichkeiten. Aber auch Menschen mit Interesse an ihrer eigenen Entwicklung erhalten sehr viele Impulse!


Wunderwelt Federsee
Wunderwelt Federsee
von Franz Mertens
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Bildband mit herrlichen Naturfotos, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunderwelt Federsee (Gebundene Ausgabe)
Ein Frosch blickt über den Rand eines Seerosenblattes – mit diesem Bild lockt ein überaus sehenswerter Bildband über den Federsee und das angrenzende Federseeried den Betrachter. Vorweg gesagt: der Naturbildband ist eine Kostbarkeit, der mit beeindruckenden Bildern aufwartet.
Der Federsee ist einer der größten Seen Baden-Württembergs. In seiner Umgebung wurde bis Mitte des letzten Jahrhunderts intensiv Torfabbau betrieben. Nach der Stilllegung und dem Stopp der Entwässerung des Moors entwickelte sich rund um den Federsee ein Biotop für Pflanzen und Tiere. Der Naturfotograf Franz Mertens zeigt seine Naturbilder jenseits der üblichen Federseesteg-Fotos: Eine Fülle an Leben, die den Titel Wunderwelt Federsee widerspiegelt. Seine Fotos gliedert er nach den Lebensräumen: See, Schilfgürtel, Streuwiesen, Moor, Feuchtgrünland und Wald. Jedes Kapitel beginnt mit erläuternden Texten zum Entstehen und der Besonderheit. So erfährt der Leser, weshalb der See heute so klein geworden ist und wie der Mensch in die Natur eingegriffen hat. Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts erholt sich die Natur langsam. Heute sind der Federsee und seine Umgebung ein Europareservat, in dem an den Zugzeiten tausende Vögel Rast machen. Beeindruckend ist, dass die Landwirte den Naturschutz unterstützen, indem sie die Wiesen zeitlich versetzt oder erst sehr spät mähen. So können Bodenbrüter ihre Jungen groß ziehen und Störche genügend Nahrung finden.
Die Bilder zeigen die Tiere aus Perspektiven, wie man sie selten sieht: drei fliegende Schwäne über dem Wasser, ein Schwarzkehlchen mit gefangener Libelle, wenig scheue Rehe und Füchse, aber auch zahlreiche Makroaufnahmen von Insekten. So beeindrucken eine Mosaikjungfer-Libelle beim Eierlegen wie auch Falter und ihre Raupen aus direkter Nähe. Jeder Naturfotograf weiß, wie schwierig solche Aufnahmen sind und so ist der Genuss beim Betrachten umso größer! Ein Silberreiher aus nächster Nähe und ein balzendes Turmfalkenpaar sind wahrlich selten und schwierig aufzunehmen, wenn man deren hohe Fluchtdistanz weiß. Haareis auf Totholz: wer hat das schon einmal gesehen?
Landschaftsaufnahmen von den Lebensräumen zu den verschiedenen Jahreszeiten runden den Bildband ab. Das etwas düstere Moor, stimmungsvolle Aufnahmen vom winterlichen Feuchtgrünland und von den urwüchsigen Streuwiesen machen Lust auf eine Reise zum Federsee.
Oberschwaben-Liebhaber sei das Buch empfohlen, aber auch Naturfotografen können einige Ideen für ihre eigene Arbeit gewinnen. Für Naturliebhaber und alle, die gerne Bilder über eine vielfältige Landschaft und ihre Tiere sehen, ist dieses Buch genau richtig. Ich würde ihm 5 Sterne plus geben!


Die Allgäuer Alpen
Die Allgäuer Alpen
von Bernd Römmelt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Toller Bildband der Allgäuer Alpen!, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Allgäuer Alpen (Gebundene Ausgabe)
Sechs Jahre reiste Bernd Römmelt durch die Allgäuer Alpen und fotografierte, beobachtete, schrieb - und so ist ein betrachtenswerter Bildband entstanden. Das Buch macht mit seinen breitformatigen Bildern Lust auf eine Reise in diese alpine Region. Römmelt fotografierte sonst in den bayerischen Alpen. Er zeigt uns die Formationen in den unterschiedlichen Jahreszeiten und bei einem Licht, wie es selten von Wanderern gesehen wird: ein ausladendender Morgenhimmel über dem westlichen Wengenkopf ist ebenso schön wie der Morgenhimmel und das rötliche Licht über dem Zugspitzmassiv, vom Grünten aus fotografiert. Hier rückt doch alles zusammen und die Landesgrenzen werden glücklicherweise überschritten. So zeigt er das Kleinwalsertal in sehenswerten Bildern; die erstarrte Breitachklamm im Winter ist besonders beeindruckend und lädt ein, sie im Winter zu besuchen und ebenso zu fotografieren. Die Tannheimer Berge gehören natürlich ebenso in das Buch, das zu jedem Kapitel eine Beschreibung der Regionen liefert. Und wer bis dahin glaubte, das Allgäu sei nur eine liebliche Hügellandschaft, findet in diesem Bildband die schroffen Gipfel wie der Hochvogel im letzten Licht bevor es gewittert oder dem Hohen Ifen mit dem Gottesackerplateau. Die Besonderheit ist der Bewuchs der Berge: sie sind nicht vegetationsfrei wie man es von den bayerischen Alpen gewohnt ist, sondern tragen bis in große Höhen grün leuchtende Almmatten.

Natürlich darf in einem Bildband über die Allgäuer Berge der Grünten nicht fehlen, der als "Wächter des Allgäus" bezeichnet wird. Viele Bilder sind in den fototauglichen Zeiten aufgenommen worden: morgens nach dem Sonnenaufgang oder in der Abenddämmerung, so dass der Betrachter die Stimmungen nachempfinden kann. Mein Lieblingsbild ist das des Guggensees mit der perfekten Spiegelung im Herbst - Mädelegabel und Trettachspitze sind schon verschneit. Der Bildband zeigt auch Blumen und Tiere, besonders Dohlen, Steinböcke und Füchse aus nächster Nähe.

Das Winterbild vom Grünten, der aus dem Nebel herausragt ist besonders schön - noch bevor die Sonne aufgeht, mit dem orangeroten Horizont.

Jedes Bild ist mit der genauen Angabe von Bergen und teils vom Fotografierstandort versehen. Ein Bildband, der Lust macht auf das Wandern in den Allgäuer Alpen und auch zum Betrachten zwischendurch sehr zu empfehlen.


Bodensee im Panorama
Bodensee im Panorama
von Holger Spiering
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Ansichten und zahlreiche Entdeckungen!, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Bodensee im Panorama (Gebundene Ausgabe)
„Ihr lebt ja im Paradies“, heißt es von den Urlaubern, wenn der Überlinger Fotograf Holger Spiering mit seiner Kamera am Bodensee unterwegs ist. Seine Bilder zeigen im langformatigen Bildband den Bodensee und seine Umgebung. Die Reise beginnt in Überlingen und führt rund um den See - vom lieblichen Untersee bis zum schwäbischen Meer, wie man den Obersee zu Recht nennt. Dieser kann bei drohendem Gewitter recht wild werden: Eindrucksvolle Bilder überraschen den Leser und zeigen selbst im Sturm seine Schönheit. Der Autor legt Wert darauf, dass seine Bildauswahl selektiv ist; die schönen Seiten des Bodensees will er zeigen. Er merkt aber an, dass Investoren Streuobstwiesen bebauen und einen weiteren Zugang zum See schließen.
Die Bilder zeigen Weinberge, die Insel Mainau, beschauliche Städte am Bodensee wie Naturschutzgebiete wie das Wollmartinger Ried, das nur man geführt betreten kann. Der Bodensee ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet für Zugvögel und sie sollen ohne Störungen rasten. Spiering fotografierte mit seiner speziellen analogen Panoramakamera so weit, wie das Auge reicht und überrascht mit humorigen Ansichten. So sieht der Betrachter bei dem Dorf Öhningen einen Feldweg, der sich am Rande einer Weide entlangschlängelt – nichts Ungewöhnliches. Doch am Wegesrand ist da das Schild der Bundesrepublik Deutschland, wie man es eben an einer Staatsgrenze findet. Stärker kann der Kontrast kaum sein.
Dann zeigt Spiering Bilder von einer fast unwirklichen Schönheit: die Inselsilhouette von Lindau, eingetaucht in Violett und Lila, aufgenommen an einem Abendhimmel mit einem ungewöhnlichen Farbenspiel. Die Wolken und das Licht gestalten mit: dies ergibt einen künstlerisch gestalteten Band. Die Fotografien sind oft aus ungewöhnlicher Perspektive aufgenommen und erklärende Texte weisen auf Besonderheiten hin. Die Bilder stammen aus allen Jahreszeiten, wobei die Sommerbilder dominieren. Ein Winterfoto hat mir besonders gefallen: Eisformationen am Litzelstettener Ufer - in Sichtweite die Insel Mainau - lassen den vom Image her lieblichen Bodensee von seiner rauen Seite entdecken.

Mehrsprachige Textteile, die für einen Bildband in ausreichender Länge vorliegen, führen den Leser in die Geografie und Landeskunde des Bodensees und seiner Bewohner ein.

Am besten schaut man sich das Buch langsam an, denn sein großes Plus ist das breite Format und oft wirkt es so, als stünde man selbst in der Landschaft. Der Bildband eignet sich für Genießer: Leser, die sich auf ihren Bodensee-Urlaub freuen oder ihre Erinnerungen auffrischen wollen. Einheimische haben ihre Freude an den vertrauten und doch teils fremden Ansichten.
Sehr empfehlenswert, daher 5 Sterne.


Die Alpen im Blick: Land und Leute im westlichen Allgäu
Die Alpen im Blick: Land und Leute im westlichen Allgäu
von Biberacher Verlagsdruckerei GmbH & Co. KG
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,80

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Einblick in die Kultur des Westallgäus!, 1. Juni 2014
Was ist ein Drumlin? Der Ortsname Katzenbuckel ist zumindest eine Andeutung. Und was hat es mit Niemandsfreund auf sich? Wie leben die Menschen in den kleinen Gemeinden im Westallgäu? Selbst wer sich bei (zugezogenen oder alteingesessenen) Allgäuern erkundigt, wird nicht immer eine Antwort finden. Die Alpen im Blick erklären dem Leser auch wenig bekannte Phänomene des Allgäus. Das Werk ist eine kenntnisreich geschriebene und hervorragend bebilderte Landeskunde des Westallgäus, also der württembergischen Seite. Sie beginnt im Osten bei dem Städtchen Leutkirch und reicht nördlich bis Bad Wurzach und westlich nach Amtzell. Aber der Autor betont, dass man keine Grenzen ziehen kann, so wie dies willkürlich zu Napoleons Zeiten geschah.

Der Bildband beginnt mit einer Einführung in die kulturgeografischen Voraussetzungen, ohne die man quasi blind durch die Landschaft fährt, was schade wäre. Wer weiß schon, dass die idyllischen Weiher zur „Fischernte“ genutzt wurden und es früher noch viel mehr davon gab? Heute versorgen sich die Menschen kaum noch aus den Weihern mit Fisch, weshalb viele verlandeten. Hoch- und Niedermoore prägen die Landschaft ebenso wie die satten grünen Wiesen.

Wer sich von der Geografie zur Landesgeschichte liest, versteht umso besser die heutigen Verhältnisse und Entwicklungen. Gut zu wissen, dass die Allgäuer die Leute im Schussental etwas skeptisch betrachten: so werden sie von hier aus von den Oberschwaben verwaltet.

Wie hat sich die diese Kulturlandschaft gebildet? Eine große Rolle spielt das Anerbenrecht, das Zerteilungen der Höfe und Landschaft verhindert sowie die Umstellung von der Getreide- auf die Milchwirtschaft, die diese grandiose Landschaft geschaffen hat. Denn früher wuchs hier auch Getreide und das Allgäu war nicht grün, sondern gelb. Heute kaum vorstellbar.

Was den Reiz des Allgäus ausmacht ist nicht nur die Landschaft, sondern die Kultur der Menschen. Hier wird Brauchtum noch zelebriert, auch im eiskalten Winter, wenn die Gläubigen bei Prozessionen wie beim Stephansritt in Eisenharz teilnehmen. Der Leser erfährt viel über das Zusammenleben der Menschen im westlichen Allgäu: ihre Bräuche im Lauf der Jahreszeiten wie die schwäbisch-allemannische Fasnet, der Blutritt mit 1500 Pferden nach Weingarten und die Wallfahrten.
Volkskunst, Kunst, die Religiosität der Menschen mit dem Blick zu den Alpen, wie auch ihre Begabung für die Musik und das Theater: hier gibt es für den Allgäu-Urlauber und die Einheimischen viel zu entdecken.
Das Werk beschränkt sich nicht allein auf die typischen volkskundlichen Kulturerscheinungen, sondern stellt auch moderne Unternehmen vor. Wer weiß, dass es in Aichstetten eine Farbmühle gibt, die weltweit Farben liefert? Die Brauerei Härle in Leutkirch braut und vertreibt ein Bier 100 % klimaneutral.

Die illustrierenden Bilder vom Allgäuer Fotografen Roland Rasemann sind mit den Texten sehr gut kombiniert, da ist kein Bild fehl platziert. Sie zeigen gekonnt fotografiert ein Allgäu, das sich zu entdecken lohnt. Dabei fehlen jedoch nicht die typischen Allgäuer Landschaftsfotos mit imposanter Bergkulisse am Horizont und saftigen grünen Weiden.

Ein Teil des Buches nimmt den Leser mit in die Allgäuer Dörfer und kleinen Städte. Es stellt Allgäuer Originale vor wie den Ethnobotaniker und Kulturanthropologen Wolf-Dieter Storl oder einen Schäfer des bekannten Finkhof in Arnach nahe Bad Wurzach. Das Bildportrait vom Brüderpaar Mahle auf ihren Bauernhof ist sehr eindrücklich und kommt ohne Erklärungen aus. Es gibt so viel im Westallgäu zu sehen und zu entdecken, genau dazu ermutigen die Autoren.

Das Buch spricht viele Zielgruppen an: zuerst sei der Allgäu-Interessierte genannt. Ein so fundiertes und gleichzeitig leicht zu lesende Werk macht Lust auf eine Reise. Wer ein Bilderbuch sucht, ist hiermit auch sehr gut beraten, aber es wäre schade, die erläuternden Texte nicht zu lesen. Wer sich entschließt, ins Allgäu zu ziehen, um dorthin seinen Lebensmittelpunkt zu verlegen, für Neuallgäuer, aber auch für die alteingesessenen Einheimischen - für den ist das Buch ein absolutes Muss! Besser, einfacher und übersichtlicher kann man die Besonderheiten dieser Region nicht erfahren. Volkskundler/ Kulturanthropologen finden genug fundiertes Material für ihre Studien oder weitere Forschungen.

So würde ich jedem, der das Allgäu liebt, das Buch sehr empfehlen: es macht Lust auf eine Reise und auf eigene Entdeckungen.

Für mich daher 5 Sterne plus!


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