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Rezensionen verfasst von
Geisha X

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The Dead Girls' Dance: The Morganville Vampires, Book II
The Dead Girls' Dance: The Morganville Vampires, Book II
von Rachel Caine
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufruhr in der Stadt der Vampire, 12. Oktober 2007
"The Dead Girls Dance" ist der zweite Band der Morganville-Vampires-Serie, einer Serie für Young Adults von Rachel Caine.

Der erste Band endet damit, dass Claire Morganville nicht verlassen darf. Doch zunächst einmal hat sie noch ganz andere Probleme: während der Auseinandersetzungen mit Olivers Bande, hat Shane seinen Vater zuhilfe gerufen. Und Papa Collins kommt - mit samt seiner ziemlich durchgeknallten Bikercrew und beginnt Morganville von seinen Vampiren zu befreien. Und als Shane in Verdacht gerät, einen Vampir getötet zu haben, bleiben nur Claire und Eve um ihn zu befreien. Doch sie haben nichts, womit sie um sein Leben handeln könnten.

Dieser zweite Band hat ein schnelleres Tempo und ist auch actionreicher als der erste Band "Glass Houses". Die Charakterisierungen treten daher zwangsläufig ein wenig mehr in den Hintergrund, was ich an einigen Stellen etwas bedauerlich fand. Die Story ist aber folgerichtig spannend zu lesen und die Plotlinie stimmig, die Geschichte des ersten Bandes wird hier auf insgesamt gleichem Niveau weitergeführt. Wem der erste Band gefallen hat, wird vom zweiten sicherlich auch nicht enttäuscht werden.
Auch der zweite Band endet auf einen Cliffhanger. Dies scheint eine schlechte Angewohnheit der Autorin zu sein. Glücklicherweise ist der zweite Cliffhanger aber nicht gar so dramatisch wie der erste.


Glass Houses: The Morganville Vampires, Book I
Glass Houses: The Morganville Vampires, Book I
von Rachel Caine
  Taschenbuch

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stadt der Vampire, 11. Oktober 2007
Claire ist erst sechsezen, weshalb ihre Eltern sie trotz ihrer aussergewöhnlichen Begabung nicht nach Harvard o.ä. gehen lassen wollen. Und so endet Claire am College in Morganville, Texas. Doch leider ist eine Stadt nicht sicherer nur weil sie kleiner ist und eine Uni nicht netter, nur weil sie keinen internationalen Ruf geniesst. Denn etwas ist Faul in Morganville im Staate Texas. Und als Claire sich mit einer Mädchenbande aus ihrem Studentinnenwohnheim anlegt und die Flucht ergreifen muss und Unterschlupf im Glass House findet, wird es ihr langsam klar: Morganville wird nicht von Menschen regiert. Doch Claire muss entscheiden, wem sie vertrauen kann, ihren Mitbewohnern, dem gutaussehenden Michael, der tagsüber unauffindbar ist, dem charismatischen Shane oder Gothic-Eve und deren Boss Oliver.

Dieses Buch, welches eigentlich für die Zielgruppe "Young Adult" gedacht ist, habe ich auch zwanzig Jahre über die Zielgruppe hinaus gerne gelesen. Sicherlich sollte man in einem Buch für diese Altersgruppe keine deftigen Sexszenen erwarten, doch die eine Kussszene sowie einige unterschwellige Anspielungen befriedigen auch meinen Bedarf an romantischer Handlung in einem Vampirroman.
Die Charakterisierungen sind gelungen, die Handlungsträger stechen hervor ohne übertrieben zu wirken. Der Plot ist einfach, aber spannend, der Erzählstil flüssig und unkompliziert. Ganz die Magie der "Twilight Serie" von Stephenie Meyer oder einiger anderer Grössen des paranormalen Genres erreicht "Glass Houses" für mich zwar nicht, doch die Geschichte muss sich auch wirklich nicht verstecken. Dass relativ dünne Buch lässt sich locker an einem trüben Regentag weglesen.
"Glass Houses" grösstes Manko ist das Ende: das Buch endet auf einen massiven Cliffhanger, so derb, dass er an Körperverletzung grenzt. Eventuell sollte man also gleich den Folgeband "The Dead Girls Dance" bereithalten.


Jane Eyre: Roman
Jane Eyre: Roman
von Charlotte Brontë
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Gouvernanten-Romane, 9. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre: Roman (Taschenbuch)
"Jane Eyre" erzählt aus der Sicht einer Ich-Erzählerin die Kindheit eines Waisenmädchens im Haus ihrer Tante, wo sie nie akzeptiert wird, sowie das weitere Aufwachsen auf der Internatsschule Lowood, wo sie ebenfalls einiges durchmachen muss, aber am Ende aufgrund ihrer Bildung eine Anstellung als Gouvernante im Hause Mr. Rochesters findet. Jane und Rochester formen ein eigenartiges Bündnis: denn der energetische Mann, über zwanzig Jahre älter als sie, kann sie mit seinen schroffen Manieren und seiner gebieterischen Art nicht einschüchtern. Nach und nach lernen sie ihre Lebensgeschichten kennen und verlieben sich - doch Rochester hat noch immer ein dunkles Geheimnis, dass er vor Jane verbirgt.

"Jane Eyre" gehört zu den grossen Werken der britischen Literatur. Gleichzeitig gehört (mit den Werken der Schwestern der Autorin, sowie Jane Austens Werken) es zu einer Reihe von Liebesromanen, die bis in unsere Zeit Begeisterung hervorrufen. Im Falle von "Jane Eyre" liegt dies zum Teil daran, dass die Story erstaunlich modern ist. Der Erzählstil, obowhl er seiner Zeit angepasst ist, benutzt eine geradezu magische Sprache. So wie sich viele Fäden am Ende zu einem meisterhaften Teppich zusammenfügen können, ist es der Autorin hier gelungen, etwas zu schaffen, das zeitlos seine Periode überdauert und auch heute noch schillert und berührt wie damals ... und dies unter Garantie auch in Zukunft tun wird.
Zudem hat die Autorin mit Jane und Rochester eine neue Art Helden geschaffen, die nicht schön, fröhlich und charmant sein müssen, um zu gefallen, sondern die man gerade um ihrer ungeschliffen Seiten wegen schätzen lernt und einen neuen Heldentypus im romantischen Roman begründen.


Jane Eyre (Penguin Popular Classics)
Jane Eyre (Penguin Popular Classics)
von Charlotte. Bronte
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Gouvernanten-Romane, 9. Oktober 2007
"Jane Eyre" erzählt aus der Sicht einer Ich-Erzählerin die Kindheit eines Waisenmädchens im Haus ihrer Tante, wo sie nie akzeptiert wurde, sowie das weitere Aufwachsen auf der Internatsschule Lowood, wo sie ebenfalls einiges durchmachen muss, aber am Ende aufgrund ihrer Bildung eine Anstellung als Gouvernante im Hause Mr. Rochesters findet. Jane und Rochester formen ein eigenartiges Bündnis: denn der energetische Mann, über zwanzig Jahre älter als sie, kann sie mit seinen schroffen Manieren und seiner gebieterischen Art nicht einschüchtern. Nach und nach lernen sie ihre Lebensgeschichten kennen und verlieben sich - doch Rochester hat noch immer ein dunkles Geheimnis, dass er vor Jane verbirgt.

"Jane Eyre" gehört zu den grossen Werken der britischen Literatur. Gleichzeitig gehört (mit den Werken der Schwestern der Autorin, sowie Jane Austens Werken) es zu einer Reihe von Liebesromanen, die bis in unsere Zeit Begeisterung hervorrufen. Im Falle von "Jane Eyre" liegt dies zum Teil daran, dass die Story erstaunlich modern ist. Der Erzählstil, obowhl er seiner Zeit angepasst ist, benutzt eine geradezu magische Sprache. So wie sich viele Fäden am Ende zu einem meisterhaften Teppich zusammenfügen können, ist es der Autorin hier gelungen, etwas zu schaffen, das zeitlos seine Periode überdauert und auch heute noch schillert und berührt wie damals ... und dies unter Garantie auch in Zukunft tun wird.
Zudem hat die Autorin mit Jane und Rochester eine neue Art Helden geschaffen, die nicht schön, fröhlich und charmant sein müssen, um zu gefallen, sondern die man gerade um ihrer ungeschliffen Seiten wegen schätzen lernt und einen neuen Heldentypus im romantischen Roman begründen.


Blutsbande 1: Die Verwandlung
Blutsbande 1: Die Verwandlung
von Jennifer Armintrout
  Broschiert

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Reinbeissen, 8. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande 1: Die Verwandlung (Broschiert)
Carrie ist eine junge Ärztin, welche direkt nach dem Studium in der Notfallannahme arbeitet, als ein Mann mit riesigen Löchern im Körper eingeliefert wird, der seinen Verletzungen erwartungsgemäss erliegt. Weniger erwartungsgemäss greift der gleiche Mann sie jedoch später an. Carrie überlebt knapp. Nach Wochen verlässt sie das Krankenbett und ist nicht mehr der gleiche Mensch. Licht schmerzt ihre Augen. Essen stillt ihren Hunger nicht mehr. Carrie weiss, sie ist jetzt das was ihr Angreifer war - ein Vampir. Und schon bald findet sie weitere Vampire. Der mysteriöse, gutaussehende Nathan von der Gesellschaft für freiwillige Selbstausrottung der Vampire stellt sie vor die Wahl sich anzuschliessen oder ausgelöscht zu werden. Doch Carrie fühlt bereits die Blutsbande, die sie an ihren Schöpfer, den grausamen Vampir Cyrus binden, der einen Ruf aussendet, dem Sie schwer widerstehen kann. Daher ist die Frage nicht, ob sich Carrie für Gut oder Böse entscheiden wird, sondern ob sie überhaupt eine Wahl hat.

Was Jennifer Armintrout mit "Die Verwandlung", dem ersten Teil einer Serie, hier abliefert ist eine sehr ernste und grossenteils düstere Geschichte. Hier fliesst Blut, hier kullern die Augäpfel und knacken die Knochen. Dennoch ist die Spannung erträglich. Es gibt keinen Kriminalfall, der gelöst werden müsste. Es geht einzig um Carrie's Schicksal, wie sie sich entscheiden wird und ob ihr überhaupt eine Entscheidung offensteht. Statt dessen wird die Geschichte aber mit Romantik und Sex gewürzt, ist jeoch kein Romance und keinesfalls kitschig, auch ein Blümchen-Happy-End sollte man eher nicht erwarten ... jedenfalls noch nicht, denn es geht ja noch weiter mit der Serie.
Insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen, ein paar kleinere Kritikpunkte sind vielleicht in Carrie's Charakterisierung zu finden. Carrie ist nicht sehr tief gezeichnet und ich hatte Schwierigkeiten 100%ig mit ihr warm zu werden. Andererseits ist sie aber auch keine dieser schnippigen Grössenwahn-Tanten mit Vorlautmundwerk. Ich hoffe, dass wir in Band zwei noch ein paar bessere Einblicke in Carrie's Kopf erhalten werden. Sonst aber war ich eher angenehm überrascht, fand das Buch gut geschrieben und trotz fehlenden "Falles" spannend. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.


Blut und Chrysanthemen
Blut und Chrysanthemen
von Nancy Baker
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Vampire goes Samurai! 3,5 Punkte, 7. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Blut und Chrysanthemen (Taschenbuch)
Bei "Blut und Chrysanthemen" von Nancy Baker handelt es sich um eine Fortsetzung zu ihrem ersten Vampirroman "Blutgesang" (siehe auch meine Rezension dazu).

Ardeth und Dimitri hat es in den Urlaubsort Banff gezogen. Dimitri verbringt seine Nächte im Observatorium damit, die Sterne zu beobachten und sich über die Forschung der letzten hundert Jahre zu informieren. Ardeth findet ihr neues Dasein so kompliziert, dass sie sich entschliesst, sich einen möglichst simplen Zeitvertreib zu suchen und beginnt mit Klettern und Bergsteigen. Es könnten ganz normale Flitterwochen sein, wenn sie eben nicht nur nachts aktiv wären und sich von Elchblut ernährten. Während es zwischen den beiden zu einer Auseinandersetzung kommt, wird Lisa Takata von der Yakuza erpresst, die wahre Geschichte der beiden Vampire zu erzählen.

Mein grösster Fehler bei diesem Buch war vielleicht, dass ich zuerst den Klappentext gelesen hatte und dann deshalb das ganze Buch über das Schlimmste befürchtet habe ... und dann war alles nur halb so wild.
Dies ist für mich ein Buch, bei dem man auf alle Fälle zuerst den ersten Band gelesen haben sollte. Es gibt kaum Erklärungen zudem, was vorher passiert ist, die Geschichte baut stark auf den Geschehnissen der Vorgängerbuchs auf. Da wir dies nun geklärt hätten, wie hat mir das Buch nun gefallen?
Nun, zunächst beginnt die Geschichte sehr unheilschwanger und düster mit einer traurigen Grundstimmung, die sich auch kaum mal zwischendurch erholt. Wer "Blutgesang" gelesen hat, muss aber nicht befürchten, dass unsere Protagonisten Ardeth und Dimitri dieses Mal mehr als im letzten Buch zu leiden hätten. Es ist zwar alles etwas traurig und düster, aber eigentlich nicht wirklich schlimm. Der Horroranteil des ersten Buches ist hier nur in stark gedämpfter Version zu finden.
Was ich an dem Buch in erster Linie bemängele ist ein Manko an Action. Es passiert äusserlich betrachtet nicht wirklich viel. Keine Faustkampf, kein Blutbad, kein Kriminalfall ... einfach allnächtlicher Vampiralltag. Dass es trotzdem nicht wirklich langweilig wird, liegt daran, dass die Autorin es schafft, hier japanische Gschichte, Poesie und Mythen auf interessante Art in eine ansonsten moderne Vampirliebesgeschichte einzuweben. Insgesamt liess sich das gut lesen und war keine vergeudete Zeit, die Japan-Einflüsse fand ich gut gezeichnet, für eine eventuelle Fortsetzung würde ich mir aber deutlich mehr Action wünschen.


Touch The Dark (Cassie Palmer, Band 1)
Touch The Dark (Cassie Palmer, Band 1)
von Karen Chance
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber konfus - 3.5 Punkte, 5. Oktober 2007
Cassandra hat die Gabe einer Seherin. Ihre Eltern wurden ermordet und sie wuchs unter dem Dach Tony's, eines Vampirs, auf. Doch dann erfuhr sie, dass es Tony war, der ihre Eltern auf dem Gewissen hat und entkam. Jetzt - einige Jahre später - hat Tony sie gefunden und eingeholt - doch er ist nicht der Einzige der hinter ihr her ist. Auch der Ring der Lichtmagier und der Senat der Vampire wollen Cassie aufgrund ihre aussergewöhnlichen Begabung finden und beanspruchen sie für sich. Doch Cassie hat auch noch ihre eigene Agenda.

Karen Chance entwirft in ihrem Buch eine interessante Welt, einige grossartige Vampire und eine gute Geschichte. Zudem hat man das Gefühl, dass sie sogar schreiben kann. Doch leider leidet die Geschichte darunter, dass der Leser besonders im ersten Drittel sich durch zu viel Neues auf einmal durcharbeiten muss.
Cassie werden gleich mehrere Feinde, gleich mehrere Lösungsaufgaben, gleich mehrere Freunde, gleich mehrere Fähigkeiten mitgegeben, die den Leser ein wenig überwältigen. Statt langsam und erklärend auf jedes Thema hinzuführen, setzt sofort auf der ersten Seite die Verfolgungsjagd ein. Dass ist zwar actiongeladen, doch leidet das Verständnis der Situation und auch das Mitempfinden an Cassies Charakter, der er erst später richtig entwickelt wird, darunter sehr.
Letzen Endes eigentlich eine vielversprechende Story mit sehr guten Ansätzen, die man besser hätte geniessen können, wenn die Autorin nicht gleich mit der Tür ins Haus fiele. Dennoch habe ich Hoffnungen für die Folgebände, da der Leser ja nun mit dem ersten Band Cassie und ihre Welt bereits ein wenig kennengelernt hat.

Die Serie in Reihenfolge: 1. Touch the Dark; 2. Claimed by Shadow; 3. Embrace the Night


Tod in Shakespeare
Tod in Shakespeare
von Charlaine Harris
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karate-Putzfrau als Spürnase, 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Tod in Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
Lily lebt zurückgezogen in Shakespeare, einem kleinen, bedeutungslosen Kaff. Obwohl sie das College besucht hat, arbeitet sie als Putzfrau für einige Anwohner und verbringt ihre gesamte Freizeit im Karate-Studio. Ein Job, der einem zwangsläufig viel über die Menschen beibringt. Und als sie eines Nachts den grössten Vermieter des Ortes tot im Park findet, ahnt sie nichts gutes. Sie versucht so schnell wie möglich den Mörder zu finden, ehe jemand anfängt in ihrer eigenen dunklen Vergangenheit rumzuschnüffeln, die sie um jeden Preis schützen möchte.

Gleich vorweg, hätte ich dieses Buch direkt nach dem Lesen bewertet, so wäre die Bewertung vermutlich mit 4.0 zwar gut aber nicht berauschend ausgefallen. Die Charaktere sind - typisch Harris - tiefgründig und komplex, wobei Lily ungewöhnlich düster ist, was mir aber gut gefiel. Doch der Krimiplot ist zwar okay, aber eigentlich nix besonderes. Dass dieses Buch doch noch 5 Punkte von mir bekommt liegt daran, dass es einen erstaunlichen Nachhall besitzt. Heute, drei Wochen nachdem ich das Ende gelesen habe, muss ich immer noch über die Geschichte und besonders über Lily nachdenken. Mit ihr hat Harris eine Ausnahmeheldin geschaffen, so vielschichtig und glaubhaft gezeichnet, dass sie fast dreidimensional aus der Story herausragt. So viel Echo bei einer Story ist mir die Höchstwertung wert.


Die Geliebte des Raben
Die Geliebte des Raben
von Denise Giardina
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cromwell und Pfefferspray, 3. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Geliebte des Raben (Taschenbuch)
Lydde ist Schauspielerin am britischen Theater, doch nach dem Tod ihres Onkels kehrt sie zurück in ihre Heimat West Virginia und findet Hinweise auf ein Rätsel. Auf ihren Nachforschungen gerät Lydde (verjüngt von 55 auf 20 Jahre) in die Vergangenheit eines Paralleluniversums und landet im England Cromwell's. Die Puritaner walten mit Strenge und Frauen haben nichts zu melden. Lydde muss sich als Junge ausgeben und begegnet in der Figur des "Raben", eines Diebes, der die Reichen bestiehlt und den Armen hilft, der Liebe ihres Lebens.

"Die Geliebte des Raben" ist nicht ein Buch sondern zwei halbe miteinander verschmolzen. Die erste Hälfte beschreibt Lyddes Vergangenheit, ein Rätsel um ihre Familie und ihr Aufwachsen. Die zweite Geschichte beschreibt Lyddes Reise in die Vergangenheit. Bis zum Ende ist mir nicht klar geworden, was die eine Geschichte mit der anderen zu tun hat. Das Rätsel um Lyddes Familie wird nie aufgeklärt. Auch andere Handlungsstränge verlaufen im Sande. Der Schreibstil beider Hälften ist völlig unterschiedlich. Während die erste Hälfte eher wie ein Krimi oder Mystery anklingt, ist die zweite Hälfte vom Schreibstil eines historischen Liebesromans geprägt. Weitere Schwächen finden sich bei der Charakterisierung der diversen Protagonisten, insbesondere aber bei den beiden Hauptfiguren. Lydde, im ersten Teil des Buches eigentlich sympathisch dargestellt und 55 Jahre alt, verwandelt sich angeblich nur äusserlich in ihr 20-jähriges Selbst. Doch in der zweiten Buchhälfte erscheint Lydde pubertär. Bei einem Streit mit ihrem Liebsten läuft sie schmollend zu Onkel John. Auch die Figur des "Raben" ist nicht gut gezeichnet und der gesamten Liebesgeschichte, die so schnell vonstatten geht, dass ich mich als Leser regelrecht überrumpelt fühlte, mangelt es an Glaubwürdigkeit. Auch sonst erinnern Teile der Handlung (ich sage nur Pfefferspray) eher an Tom & Jerry. Dass der Roman dann auch noch auf einen Cliffhanger endet gibt ihm den Rest.
Drei Punkte gebe ich noch mit eineinhalb zugedrückten Augen, weil das Buch in der erste Hälfte halbwegs spannend zu lesen war und einiges an Potential bot, das dann leider -besonders durch die Liebesgeschichte - im zweiten Teil baden ging.
Es ist zu diesem Buch auch eine deutsche Fortsetzung unter dem Titel: "Die Rose von Lancaster" erschienen.


Fallam's Secret: A Novel
Fallam's Secret: A Novel
von Denise Giardina
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Cromwell und Pfefferspray, 3. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Fallam's Secret: A Novel (Gebundene Ausgabe)
Lydde ist Schauspielerin am britischen Theater, doch nach dem Tod ihres Onkels kehrt sie zurück in ihre Heimat West Virginia und findet Hinweise auf ein Rätsel. Auf ihren Nachforschungen gerät Lydde (verjüngt von 55 auf 20 Jahre) in die Vergangenheit eines Paralleluniversums und landet im England Cromwell's. Die Puritaner walten mit Strenge und Frauen haben nichts zu melden. Lydde muss sich als Junge ausgeben und begegnet in der Figur des "Raben", eines Diebes, der die Reichen bestiehlt und den Armen hilft, der Liebe ihres Lebens.

"Fallam's Secret" ist nicht ein Buch sondern zwei halbe miteinander verschmolzen. Die erste Hälfte beschreibt Lyddes Vergangenheit, ein Rätsel um ihre Familie und ihr Aufwachsen. Die zweite Geschichte beschreibt Lyddes Reise in die Vergangenheit. Bis zum Ende ist mir nicht klar geworden, was die eine Geschichte mit der anderen zu tun hat. Das Rätsel um Lyddes Familie wird nie aufgeklärt. Auch andere Handlungsstränge verlaufen im Sande. Der Schreibstil beider Hälften ist völlig unterschiedlich. Während die erste Hälfte eher wie ein Krimi oder Mystery anklingt, ist die zweite Hälfte vom Schreibstil eines historischen Liebesromans geprägt. Weitere Schwächen finden sich bei der Charakterisierung der diversen Protagonisten, insbesondere aber bei den beiden Hauptfiguren. Lydde, im ersten Teil des Buches eigentlich sympathisch dargestellt und 55 Jahre alt, verwandelt sich angeblich nur äusserlich in ihr 20-jähriges Selbst. Doch in der zweiten Buchhälfte erscheint Lydde pubertär. Bei einem Streit mit ihrem Liebsten läuft sie schmollend zu Onkel John. Auch die Figur des "Raben" ist nicht gut gezeichnet und der gesamten Liebesgeschichte, die so schnell vonstatten geht, dass ich mich als Leser regelrecht überrumpelt fühlte, mangelt es an Glaubwürdigkeit. Auch sonst erinnern Teile der Handlung (ich sage nur Pfefferspray) eher an Tom & Jerry. Dass der Roman dann auch noch auf einen Cliffhanger endet gibt ihm den Rest.
Drei Punkte gebe ich noch, weil das Buch in der erste Hälfte halbwegs spannend zu lesen war und einiges an Potential bot, das dann leider -besonders durch die Liebesgeschichte - im zweiten Teil baden ging.
Es ist zu diesem Buch auch eine deutsche Fortsetzung unter dem Titel: "Die Rose von Lancaster" (Originaltitel: The Lost Lady, aber im Original anscheinend bisher unveröffentlicht) erschienen.


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