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Beiträge von HalloMiriam
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Rezensionen verfasst von
HalloMiriam

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Sweese Kaffeefilter, Kaffeefilterhalter, Porzellan, Größe 2, Blau
Sweese Kaffeefilter, Kaffeefilterhalter, Porzellan, Größe 2, Blau

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich gut, aber paßt nur auf wenige Tassengrößen, 27. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe diesen Filter seit einem Jahr fast täglich im Einsatz. Im Prinzip tut er, was er soll. Allerdings kann er nicht verwendet werden bei allen Tassen mit einem Durchschnitt von 8-8,5 cm oben, was bei den meisten üblichen Kaffeebechern leider zutrifft. Man kann dort zwar den Filter problemlos draufsetzen, allerdings fließt der Kaffee irgendwann nicht mehr in die Tasse, sondern rennt über den Rand hinaus und macht dann ne hübsche Sauerei. Und für die großen Jumbotassen mit 0,5 l Fassungsvermögen ist er dann wiederum zu klein, da sitzt er nicht fest auf. Ich hoffe, daß meine eine Tasse, auf die er perfekt paßt, noch lange hält ;-)


Mein großes Nähmaschinen-Atelier: Schritt für Schritt zum Meisterstück
Mein großes Nähmaschinen-Atelier: Schritt für Schritt zum Meisterstück
von Jane Bolsover
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nähenlernen Schritt für Schritt - ideal für blutige Anfänger, 11. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor knapp drei Jahren kaufte ich mir - mehr aus einer Laune heraus - eine Nähmaschine. Gut 20 Jahre zuvor mußte ich in der Schule einige Stunden nähen lernen, damals allerdings war es wirklich ein Muß und ich saß seitdem an keiner Nähmaschine mehr. Ich fing also wieder bei Null an. Für die ersten Schritte habe ich mir dann dieses Buch zugelegt und für den Anfang war es genau das Richtige!

Das Nähbuch gliedert sich in 2 Teile: einen allgemeinen Einführungsteil und dann einen Teil mit Näh-Workshops, dies macht den Hauptteil des Buches aus. Im Teil 1 wird die grundlegende Bedienung einer elektrischen Nähmaschine erklärt, wie man Unterfaden aufspult und wozu der überhaupt da ist, Nadeln und Füße grundsätzlich wechselt etc. Es folgt eine Stoffkunde, Fadenkunde und schließt ab mit dem Stoffzuschnitt.

Danach geht es direkt in medias res. In 11 Workshops werden die Themen "Einfache Nähte und Säume", "Einfache Handnähstiche, "Einfassung mit Schrägband und aufgesetzte Taschen", "Verschlüsse", "Reißverschlüsse und Dekoration", "Nähte und Säume für Fortgeschrittene", "Fenster ausmessen und Stoffmenge für Vorhänge berechnen", "Das Geheimnis der Schnittmuster", "Innentaschel und Tunnel", "Abnäher und Einlagestoffe" und "Rüschen, Falten und Biesen" behandelt.
Die einzelnen Workshops sind so aufgebaut, daß die einzelnen Handgriffe ausführlich mit Text und Zeichnungen vorgestellt werden, zum Schluß der Lektion folgt dann jeweils ein Nähprojekt. Es beginnt mit Kissenhüllen mit Hotelverschluß, dann folgen ein verzierter Schal, eine Küchenschürze mit Tasche, eine gefütterte Schultertasche (diese wurde mir zu einem treuen Begleiter!), eine Kissenhülle mit Keder und Reißverschluss, Vorhänge, ein Raffrollo, Hängerkleid für Mädchen, eine Hose mit Bindeverschluß, ein leicht ausgestellter Rock und zum Abschluß eine langärmlige Bluse.

Der Schwierigkeitsgrad steigt moderat an und alle Schritte sind wirklich gut erklärt. Jedem absoluten Anfänger kann ich das Buch vorbehaltlos empfehlen, durch die vielen Workshops lernt man wirklich sehr schön die ersten Grundlagen, etwas, was bei vielen Nähgrundlagenbüchern fehlt, da meist nur die einzelnen Techniken vorgestellt werden, aber keine praktischen Objekte zum üben vorgegeben werden. Als Anfänger sitzt man dann oft da und sagt sich: naja, und jetzt?

Sollten Sie auch diesem Personenkreis gehören und wirklich ganz von vorne anfangen, dann kann ich das Buch ohne Einschränkungen empfehlen. Wer schon ein paar Grundkenntnisse hat, ist wahrscheinlich eher unterfordert.

Ich selbst brauche mittlerweile das Nähmaschinen-Atelier auch nicht mehr, seit ich das Buch durchgearbeitet habe, habe ich gewissermaßen "Blut geleckt", einiges an Kleidungsstücken genäht und kaufe nun kaum noch Oberbekleidung. Wenn ich mal etwas nachschlagen muß, greife ich nun zu Büchern, die tiefer in die Materie gehen. Dieses gebe ich aber trotzdem nicht her, da ich damit so leicht den Einstieg ins Nähen schaffte, hat es sich einen Ehrenplatz im Regal redlich verdient.


Mit Haube und Hacke: Landleben wie in alter Zeit - 1792
Mit Haube und Hacke: Landleben wie in alter Zeit - 1792
von Fiona Houston
  Gebundene Ausgabe
Wird angeboten von artbook-service
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Ein echtes Juwel...., 20. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...das sich erfreulich abhebt von der ganzen Literatur, die sonst in den letzten Jahre zum Thema Einfachheit, Selbstversorgung, Landleben etc. erschienen sind.

Ich habe das Buch vor fast 5 Jahren gekauft und seitdem zigmal gelesen, es wimmelt so von hilfreichen Tipps, schönen und einfachen Rezepten und treffenden Beobachtungen. Mir gefällt vor allem daran, daß Mrs. Houston jemand ist, der weiß, was er tut, als sie dieses Experiment startet. Sie lebt seit Jahren auf dem Land, hat Ahnung vom Gemüseanbau, wie man mit einem Holzherd kocht, lebt auch sonst eher einfach (im Vergleich mit dem "Normalbürger"). Sie ist nicht blauäugig nach dem Motto "Früher war alles besser" und predigt dem Leser auch nicht "Tu dies, tu das" und vertritt keine pseudopolitischen Thesen.

Statt dessen beschreibt sie ihren Alltag, der zwar hart und arbeitsreich ist, dafür frei von Hektik, Dauerbeschallungen, nutzlosem Konsum. Das wenige, das sie hat, genießt sie dafür umso mehr, wenn sie z.B. mal die Möglichkeit hat, Musik irgendwo zu hören. Immer wieder stellt man sich die Frage: hätte ich das auch gepackt? Z.B nur alle paar Wochen die Haare waschen? Die langen Winterabende im trüben Schein einiger weniger Kerzen? Ein paar Mal mag das romantisch sein, aber einen ganzen Winter lang?

Man gewinnt automatisch mehr Hochachtung vor seinen Vorfahren, die einen Großteil der Dinge, die sie fürs Leben brauchten, selbst herstellen konnten und mußten. Sehr nachdenklich gemacht hat mich auch der Satz (während sie sinniert, wieviele Wegstrecken der Mensch früher täglich zu Fuß zurücklegte): "Ich glaube, wenn die Leute wieder mehr zu Fuß gehen würden, gäbe es weniger Krankheiten." Wieviel Kilometer gehen wir heute jeden Tag zu Fuß?

Zudem gefällt mir die Aufmachung des Buches sehr gut (ich beziehe mich auf die gebundene Ausgabe); schönes, wertiges Papier, schöne Naturaufnahmen, der eigentliche Bericht immer durch "handschriftliche" (Computer) Tagebucheinträge. Eine absolute Kaufempfehlung!


Vegetarisch! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Genießen
Vegetarisch! Das Goldene von GU: Rezepte zum Glänzen und Genießen
von Adriane Andreas
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abwechslungsreich, aber kein Kochbuch für jeden Tag, 27. April 2015
Schon bevor ich vor einigen Monaten beschlossen hatte, nur noch vegetarisch zu kochen, hatte ich auch schon sehr wenig Fleisch gekocht, d.h. ich hatte beim Kauf dieses Buches schon ein gewisses Kochrepertoire und bin auch kein Kochanfänger. Für dieses Buch hatte ich mich entschieden, da ich wenig Abwechslung in meine Küche bringen wollte, und auch als Vegetarier jetzt nicht in jedem Rezept Tofu haben wollte. Dieses Buch hat nämlich erfreulicherweise nur ein Kapitel mit Tofugerichten, d.h. wer das möchte, wird auch fündig. Und ich wollte auch kein Buch mit zig Variationen zu "Nudeln mit Sauce". Die vielen positiven Bewertungen waren ein weiteres Kaufargument.

Nun habe ich das Buch seit einigen Wochen und habe schon einiges ausprobiert. Daß die Gewürze zu exotisch sind, kann ich jetzt nicht unbedingt sagen, das meiste, was gefordert wird, habe ich in meinem Küchenschrank. Für mich ist jetzt der z.B. schon genannte Kreuzkümmel auch nichts außergewöhnliches. Zudem werden die Gewürze im ganzen Buch immer wieder verwendet. Die Sachen, die ich bis jetzt nachgekocht habe, fand ich im Großen und Ganzen ganz gut (muß dazu sagen, ich halte mich aber nicht akribisch ans Rezept, ich würze nach eigenem Gusto, nicht aufs Gramm nach Rezept...).
Was ich nicht nachvollziehen kann, sind des öfteren die allgemeinen Mengenangaben bei den Zutaten der Hauptgänge, die meisten Rezepte sind für 4 Personen ausgelegt, jedoch koche ich diese Menge für zwei Personen. Dafür sind die diversen Vorspeisen recht großzügig bemessen. Sollten die Autoren davon ausgehen, daß immer Vorspeise und Hauptgang (plus ein eventueller Nachtisch noch!) gekocht werden, dann kommt man natürlich damit hin. Nur: also die Zeit (und Lust...) habe ich unter der Woche nicht. Dann sind ganz wenige Rezepte drin, die mal wirklich schnell gehen, bzw. wenn ganz wenig vorzubereiten ist, sind die Sachen dann halt noch relativ lange im Ofen. Für mich auch nicht alltagstauglich.

Und dann sind für meinen Geschmack einfach viel zu viele Vorspeisen drin! Die Rezepte gehen los bei Seite 50 und enden auf Seite 489; und von den 439 Seiten Rezepte sind allein 135 Seiten Salate, kalte/warme Vorspeisen und Snacks. Da sind die Suppen noch nicht mal mit dabei! Und auch das sind auch wieder extrem viele (dafür relativ wenig Eintöpfe).
Wer natürlich öfters Gäste hat, wird da sehr viele Anregungen finden können, aber mir ist das Verhältnis Vorspeisen/Hauptspeisen einfach zu unausgewogen.
Der Quickfinder vorne ist ja eine nette Idee, nur sind da leider bei weitem nicht alle Rezepte aufgenommen. Ich halte mich stattdessen an das Stichwortregister am Ende des Buches, wo nach Zutaten aufgelistet die Rezepte zugeordnet sind, welches mir gut gefällt.

Die Verarbeitung und Aufmachen gefällt mir auch sehr gut, und auch die Seiten bleiben aufgeschlagen liegen, was ich sehr wichtig finde bei einem Kochbuch und leider nicht immer der Fall ist. Auch ist jedes Rezept bebildert.

Der Preis ist meiner Meinung nach angemessen und die Rezepte abwechslungsreich, aber vom Hocker reißt mich das Buch jetzt auch nicht.


Heitmann Eierfarben 60092 - Blas - Fix zum einfachen Ausblasen von Ostereiern
Heitmann Eierfarben 60092 - Blas - Fix zum einfachen Ausblasen von Ostereiern
Wird angeboten von Lux-Tor
Preis: EUR 5,68

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eier schnell und einfach ausblasen, 7. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eier ausblasen: etwas, wovor ich mich bisher immer gedrückt habe, weil mir davon unheimlich schwindlig wurde. In einer Zeitschrift las ich vom Blas-Fix, ich wußte nicht, daß es soetwas gibt. Da der Preis auch recht günstig ist, dachte ich mir, probiers aus.

Und ich bin begeistert! Hätte nicht gedacht, daß es so gut funktioniert. Loch bohren (ich hab allerdings mit dem Eierpiekser jedesmal ein kleines Loch vorab gemacht, da ich Angst hatte, daß mit dem relativ dicken Bohrer das Ei womöglich kaputt geht), dann mit der Nadel den Dotter schonmal vorsichtshalber angestochen, Luft rein pumpen, bis das Ei leer ist, Ei mit Wasser durch die Pumpe wieder ausspülen, fertig. Habe so ohne großen Aufwand 10 Eier ausgeblasen! War das Geld echt wert :-)

Wie lange der "Blasebalg" auf Dauer hält, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen, da er aus Kunststoff ist.


Aukru HDMI zu VGA Adapter Konverter Kabel 1080P Für Raspberry pi
Aukru HDMI zu VGA Adapter Konverter Kabel 1080P Für Raspberry pi

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Läuft perfekt am Raspberry Pi 2!, 7. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Trotz einiger Rezensionen, daß es mit dem Adapter Probleme mit dem neuen Raspberry Pi 2 gibt, hab ich es trotzdem riskiert und ihn ausprobiert.
Also ausgepackt, an meinen neu erstandenen Raspberry Pi 2 angeschlossen und:
läuft auf Anhieb einwandfrei! Betreibe ihn an einem BenQ-Monitor und auch nach längerem Betrieb gibt es keinerlei Probleme. Würde den Adapter jederzeit wieder kaufen!


Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte
Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte
von Susanne Klingner
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nett, aber muß man nicht unbedingt haben..., 15. Oktober 2013
Ein wenig verwundert es schon, wieviele Bücher zum Thema Selbermachen, Selbstversorgung etc. in letzter Zeit aus den Böden schießen. Auf der einen Seite finde ich es sehr erfreulich, daß ein Interesse an an einem Leben "nach dem Konsum" vorhanden ist, andererseits kommen einem die Geschichten langsam bekannt vor:

Typischer Stadtmensch, der oft im journalistischen Bereich tätig ist, kriegt auf einmal den Rappel und jagt entweder raus aufs Land, wo der "homo urbanus" kritisch beäugt wird oder macht Selbstversuche, indem er z.B. ohne Geld oder ohne Plastik lebt oder was er alles selbst fabrizieren kann, wie in diesem Fall.

Das Buch liest sich anfangs sehr interessant. Daß keine konkreten Anleitungen vorhanden sind, war mir eigentlich aufgrund des Klappentextes klar. Einige Rezepte sind jedoch enthalten. Für den Preis erwarte ich auch keine ausufernde Abhandlung.

Allerdings hatte ich ab der Hälfte des Buches den Verdacht, die Autorin hat zum einen nicht nur ein bißchen die Lust am Selbermachen verloren, sondern auch die Lust am Schreiben. Hatte ich die ersten Kapitel auf einen Sitz gelesen, mußte ich mich später wirklich zwingen, das Buch fertig zu lesen. Zuviele Wiederholungen und Belanglosigkeiten aus dem Privatleben. Aber ohne diese wäre wohl nach 80 Seiten Schluß gewesen....

Fazit: für den Preis ok, aber für eine Weiterempfehlung leider zu oberflächlich. Wer sich für das Thema Selbermachen/Selbstversorung und den entsprechenden Versuch interessiert, dem empfehle ich "Mit Haube und Hacke" von Fiona Houston.


Weck Einkochbuch 080119
Weck Einkochbuch 080119
Preis: EUR 12,18

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles drin, was man wissen muß, 19. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Weck Einkochbuch 080119 (Haushaltswaren)
DER Rundum-Ratgeber zum Thema einkochen. Gerade wenn man neu in der Materie ist, findet man zu allen auftretenden Fragen passende Antworten. Hab mir zuerst ein modernes, "schickes" (und viel teureres) Einkochbuch gekauft, weil ich dachte, hach ja, Weckbuch, altmodisch...

Nun mußte ich eben zweimal Geld ausgeben. Sicher, hier sind keine schicken Rezepte drin mit Zutaten, die man meist nie daheim hat. Es hat auch nicht auf jeder Seite tolle Fotos. Der Haarschnitt der Fotomodelle auf den Bildern ist vielleicht nicht up-to-date. Und möglicherweise liest es sich nicht so spannend wie ein Kriminalroman. Aber: muß es das denn?? Alles, was man zum Thema Einkochen wissen muß, findet man hier. Dazu sind Grundrezepte enthalten, die auch vollkommen ausreichen, denn im Grunde hat man ja schon seine eigenen Rezepte. Ob die abgebildeten Damen grade frisch vom Laufsteg kommen oder nicht, ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal. Und zum Vorwurf, das Buch richtet sich ausschließlich an "Hausfrauen": Das Vorwort beginnt mit den Worten "verehrte Hausfrau, lieber Leser." Männlich genug? Davon abgesehen bewerte ich auch nicht ein Heimwerkerbuch schlecht, nur weil ich als Frau nicht auf jeder Seite explizit angesprochen werde...

Fazit: Wer alles über das richtige Einkochen wissen möchte, liegt hier goldrichtig, dazu auch noch zum sehr fairen Preis. Wems mehr ums anschauen und exotische Rezepte geht, sollte sich nach etwas anderem umschauen.


Vergessene Haushaltstechniken
Vergessene Haushaltstechniken
von John Seymour
  Gebundene Ausgabe

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr erwartet.., 22. September 2011
...hatte ich von diesem Buch, nachdem ich die anderen Bücher von J. Seymour mit Begeisterung gelesen hatte. Sicher, es sind sehr schöne Abbildungen zu diversen Gerätschaften enthalten, die frühen in Haus und Hof im Einsatz waren. Auch die Anekdoten dazu sind nett zu lesen. ABER: bei einem Buch mit dem Titel "Vergessene Haushaltstechniken" hätte ich schon eine richtige Beschreibung der jeweiligen Technik erwartet, grade im Hinblick auf Seymours Selbstversorgungsbücher, wo es ja drauf ankommt, was man selber mit einfachen Gerätschaften (oder eben Gerätschaften der Vorfahren) machen kann.

Beim Lesen des Buches hatte ich immer ein wenig das Gefühl, ich bin grad in einem schönen alten Freilichtmuseum, wo man sich alles anschaut, dann wieder heimgeht und sich freut über seine Zentralheizung und die Waschmaschine.


Der Sauerteig - das unbekannte Wesen - Herstellen, Führen, Pflegen und Backen leichtgemacht
Der Sauerteig - das unbekannte Wesen - Herstellen, Führen, Pflegen und Backen leichtgemacht
von Martin Pöt Stoldt
  Ringeinband
Preis: EUR 21,90

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sauerteig - nun kein Buch mehr mit 7 Siegeln, 22. September 2011
Ich backe schon seit Jahren selbst Brot, allerdings immer nur mit reinem Hefeteig. Sauerteig war für mich anfangs eine Spinnerei. Als mir ein Bekannter von seinen Backerfahrungen mit Sauerteig erzählte, war es dann zwar keine Spinnerei mehr, aber dafür zu kompliziert und zu zeitaufwendig. Nachdem ich dann zum ersten Mal ein Sauerteigbrot geschenkt bekam, änderte ich sehr schnell meine Meinung und dachte dann nur noch: ausprobieren!

Die (sehr kurzen) Anleitungen zur Herstellung eines Sauerteiges in den Backbüchern, wo ich schon hatte, waren allesamt sehr wage und wohl nur tauglich für Leute, die keine Anleitung mehr dafür brauchen. Also hat mir mein Bekannter dieses Buch empfohlen, welches ich mir besorgt habe und damit wars dann auf einmal ganz einfach! Hab das Buch erst gründlich durchgelesen, bevor ich dann mit der 3-Stufen-Methode nach Pöt loslegte, die einwandfrei funktioniert, auch wenn ich die Zimmertemperaturen nicht erreiche, die er in seinem Buch vorschlägt. Ein paar Grad weniger und dafür je eine Stunde länger klappt auch. Natürlich muß man beim Backen mit Sauerteig mehr vorausplanen, wann man das nächste Brot machen möchte, aber an diesen Rhythmus gewöhnt man sich auch und wird dafür mit einem äußerst saftigen und wohlschmeckenden Brot belohnt, das frei von Chemie ist. Ich finde, diese (kleine) Mühe ist die Sache wert!

Auch das Format des Buches mit der Ringbindung ist sehr praktisch für die Arbeit in der Küche, weil es gut liegen bleibt und nicht immer zuklappt wie bei anderen Büchern. Daß es diese Ratschläge auch alle gratis im Internet gibt, naja gut und schön, wenn man gezielt was nachschauen möchte oder für einen Rezeptaustausch. Zum reinkommen in die Materie ist mir da ein Buch sehr viel lieber, auch möchte ich das beim Backvorgang neben dran liegen haben und nicht wegen jedem Handgriff nochmal an den Computer sitzen.


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