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Rezensionen verfasst von
mt-Eningen (Eningen Deutschland)

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Ride the One
Ride the One
Preis: EUR 18,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packender Songwriter Blues aus Kanada, 2. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Ride the One (Audio CD)
Paul Reddick ist vielen Bluesfans auch hierzulande spätestens seit seiner von Colin Linden produzierten CD "Rattlebag" bekannt. Obendrein veredelte er mit seiner höchst eigenen Interpretation vom "Train Of Love" den Johnny Cash-Tibute-Sampler "Johnny's Blues". Der Sänger und Harmonikaspieler aus Toronto, wo auch seine neue CD eingespielt wurde, hat sich für "Ride The One" den Gitarristen und Produzenten Colin Cripps ("Blue Rodeo") ins Studio geholt und mit ihm und einer grundsoliden Band 11 Tracks auf so hypnotische Weise aufgenommen, dass man hier streckenweise völlig zurecht von "Power-Blues-Rock" sprechen kann, der einen bisweilen atemlos zurück lässt. Eine zudem enervierende, manchmal gar aggressiv klingende Blues-Harp, die von schroffen Gitarrenriffs, einem treibenden Bass und staubtrocken klingenden Drums getragen wird, trägt überdies nicht gerade zur inneren Beruhigung bei. Für solche Erholungsphasen hat Reddick dankenswerterweise midtempo-Songs wie "Diamonds" und vor allem wie "Mourning Dove" im Repertoire, der aber immer noch wie J.J.Cale auf Speed klingt. Diese Nummer markiert die vielleicht eindringlichsten fünf Minuten auf diesem rundum packenden Blues-Album, das Paul Reddick viele zusätzliche Fans bescheren dürfte.


Raise Your Hands!
Raise Your Hands!
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Gospelblues mit großen Songs, 6. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Raise Your Hands! (Audio CD)
Für das Solo-Debut des früheren Gitarristen der famosen "Blind Boys Of Alabama" wurden 12 Songs ausgewählt, die von spiritueller Tiefe und Größe durchtränkt sind und die in der Kombination mit Soul- und Blues in ein höchst gelungenes neues Gewand gekleidet wurden. Dabei hätten all diese Songs das eigentlich nicht nötig gehabt. Denn die stehen für sich und haben längst ihre gültigen Fassungen von ihren jeweiligen Schöpfern erhalten. Und das sind nicht irgendwelche Songwriter, sondern echte Könner: Eliza Gilkyson, Van Morrison, "U2", Tom Waits... Das liest sich wie ein Elite-Who Is Who der Musikpoeten, und von dieser Güte sind auch Songs wie das von Paul Kelly und Nick Cave stammende "God`s House" oder das hier zum psychedelischen Blues transformierte "Lead Me Father" aus der Feder von Johnny Cash. Butler rockt und bluest und gospelt bei diesem Dutzend Songs mit einer kleinen, exquisiten Band, dass es eine echte Freude ist. Mit Roosevelt Collier (Pedal Steel), Marco Giovino (Drums) und dem legendären Viktor Krauss (Bass) hat Butler kenntnisreiche und verständige Alleskönner um sich geschart, die schon beim Opener von Bruce Springsteen ("Heaven`s Wall" von dessen "High Hopes"-Album) die Messlatte hoch hängen. Bestechend bei diesen Songs ist nicht zuletzt, dass hier nichts nachgespielt, sondern höchst eigenständig und in bestem Sinne neu interpretiert wird. Verantwortlich für die Songauswahl ist Brian Brinkerhoff, der u.a. durch seine Producer-Tätigkeit für "Guitar Shorty" auch hierzulande vielen ein Begriff ist. Er hat dem Album insgesamt einen feinen Schliff verpasst, der nachhaltige Wirkung entfaltet und Sam Butler zurecht als einen überzeugenden Gitarristen und Sänger unserer Zeit ausweist.


Dazzling Blue
Dazzling Blue
Preis: EUR 18,99

3.0 von 5 Sternen Nah dran an den Originalen, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Dazzling Blue (Audio CD)
Die inzwischen 40jährige Sängerin aus New York, die auch in Europa nicht zuletzt durch ihre Mitwirkung beim renommierten Montreaux-Festival bekannt wurde, gönnt sich und bestimmt auch manchen Paul Simon-Fans ein Album, das ebenso schnörkellos wie professionell eingespielt daher kommt. Das vielleicht Besondere an diesem offenbar an nur einem Tag eingespielten 12-Song-Tribute-Album mag darin liegen, dass sich Frau Cole nicht auf die sattsam bekannten Simon-Klassiker focussiert. Sie hat u.a. in seinem Spätwerk gestöbert und Platten wie "You`re The One" und "Surprise" bei der Songauswahl im Blick gehabt, aber auch das nach wie vor wunderbare Simon-Album "Hearts And Bones", dessen "Song About The Moon" von ihr durchaus angenehm gecovert eine kleine Renaissance erlebt. Umrahmt von Musikern, die höchstwahrscheinlich alles spielen können, vermittelt "Dazzling Blue" eine wohltuende Atmosphäre, die zugleich ein weiteres Mal die Klasse eines Songwriters wie Paul Simon eindrücklich belegt. Dass Frau Cole dabei meist ziemlich nah an den Original-Vorlagen bleibt, verwundert indes angesichts der tollen Musiker, die ihr zur Verfügung standen. Dazu zählen die hörbar gut in Szene gesetzten Percussionisten Gus Courtsunis und Jeff Hayes. Etwas mehr Wagemut und "Biss" hätte da manchen Songs gut getan, denn so bleibt am Ende trotz der hohen Professionalität die Frage, warum diese Paul Simon-Cover-CD dringend zum Kauf empfohlen werden sollte, halbwegs unbeantwortet. Die Originale sind im Zweifel wohl immer noch erste Wahl. Anspieltipp: Das elegant von akustischem Bass und dezenter Percussion getragene "St. Judy`s Comet", zugleich der Opener dieses geschmackvollen, von den Chesky-Leuten (Sara K. u.a.) produzierten Albums.


Above the Prairie
Above the Prairie
Preis: EUR 18,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feinsinnige Singer-Songwriter-Americana-Klänge, 5. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Above the Prairie (Audio CD)
Längst ist bekannt, dass aus der Musikszene in Iowa großartige Singer-Songwriter und Bands hervorgegangen sind. Zu den big names zählen insbesondere Greg Brown und seine Tochter Pieta, die seit einigen Jahren nicht nur musikalisch mit dem Meistergitarristen und Produzenten Bo Ramsey vereint ist, sondern auch privat. Dessen Söhne Benson und Alex bilden gemeinsam mit David Huckfelt das in Minneapolis beheimatete Trio „The Pines“, die mit „Above The Paririe“ ihr inzwischen fünftes reguläres Album vorlegen. Bo Ramsey tritt auf diesem Album insbesondere als Co-Produzent in Erscheinung. Wie bereits das hervorragende Vorgänger-Werk „Dark So Cold“ besticht auch das neue, 10 Songs und Instrumentals umfassende Werk durch atmosphärisch dichte, feinsinnige sowie lyrisch gehaltvolle Stories und Klangbilder, die zum Besten zählen, was derzeit an sogenannter „Americana“-Musik zu hören ist. Bereits der Opener „Aerial Ocean“ reiht sich mühelos in die Liste der Anwärter für die Songs des noch jungen Jahres 2016 ein und knüpft an „Pines“-Klassiker wie „Cry Cry Crow“ oder deren herausragende Interpretation von „On The Banks Of Ohio“ aus dem vergangenen Jahr an. Man bekommt auf diesem rundum gelungenen Album ein weiteres Mal so zahlreiche Bilder von Landschaften – nicht nur der Prärie – vermittelt, dass man nur allzu gerne diesen Lautmalereien als Reisender folgen möchte, um selbst dort „where something wild grows“ zu sein. Als Gast ist am Ende des etwas mehr als 40minütigen Albums, das sowohl als CD wie auch als Vinyl zu erhalten ist, der im vergangenen Jahr leider viel zu früh verstorbene Autor, Sänger und Indianer-Aktivist John Trudell ein letztes Mal zu hören.


Silver Live
Silver Live
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Herausragendes Jubiläums-Live-Album!, 31. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Silver Live (Audio CD)
Im vergangenen Jahr feierten Constanze Friend und Thomas Fellow das gemeinsame 25jährige Jubiläum als „Friend N Fellow“. Ungezählte Konzerte und mehr als 10 CDs – manche davon auch als Vinyl erhältlich - und DVDs entstanden in dieser Zeit, dazu ungezählte Konzerte in kleinen und großen Locations, die unter Beweis stellten, dass diese beiden am besten „live“ zu erleben sind. Auch in diesem Jahr begeben sich diese beiden Ausnahmemusiker wieder auf eine ausgedehnte Tournee, und als Vorgeschmack darauf und als Trostpflaster für all die, die keine Gelegenheit haben werden, irgendwo eines ihrer Konzerte zu erleben, gibt es nun ein weiteres Live-Album. Fast eine Stunde lang können sich Fans und interessierte Zuhörer an der Virtuosität des Gitarrenspiels von Thomas Fellow ebenso erfreuen wie an der wunderbaren Stimme von Constanze Friend, die nicht nur bei sattsam bekannten Klassikern besticht, sondern auch und ganz besonders bei den eigenen Songs überzeugt. Bereits der „Train Of Tears“, aber auch weitere eigene Tracks wie „Hope“ und „Turn The Light On“ stellen trefflich unter Beweis, dass dieses Duo nicht nur mit herausragenden Cover-Versionen aufwartet. Darunter indes befinden sich erstklassige Nummern wie „Light My Fire“ und „My Baby Just Cares For Me“. Beide Songs haben wir alle unfassbar oft gehört, und beide gehören wohl sicher nicht zu den Titeln, die wir ständig hören möchten. Aber was „Friend N Fellow“ zum Beispiel aus „With Or Without You“ von „U 2“ gemacht haben, welche Anmut sie diesem Gassenhauer angedeihen lassen und mit welcher Spannung sie diesen Song aufbauen: Das hat besondere Klasse! Das nachweislich in Schweinfurt aufgenommene „Crazy“ rundet dieses tolle Live-Album formvollendet ab, das jedoch kein wirklicher Ersatz für ein echtes Konzert dieses sympathischen Duos ist.


An Offering
An Offering
Preis: EUR 17,96

4.0 von 5 Sternen Ein einladendes Roots-Americana-Angebot, 30. November 2015
Rezension bezieht sich auf: An Offering (Audio CD)
Die in Texas lebende Songwriterin, Sängerin und Gitarristin Amanda Pearcy legt mit "An Offering" ihr drittes Studio-Album vor, das nicht zufällig stimmlich und atmosphärisch bisweilen auf angenehme Weise an ihre Kollegin Mary Gauthier erinnert. Das liegt auch daran, dass einige der auf ihrem neuen Werk beteiligte Musiker u.a. mit Gauthier zusammen gearbeitet haben, aber auch mit Musikern wie Sam Baker, Hayes Carll oder Lucinda Williams. In diese Ecke fügen sich die 11 neuen Songs von Amanda Pearcy bestens ein, ohne stilistische Eigenständigkeit einzubüßen. In nur einer Woche im April 2015 eingespielt, überzeugt das Album, bei dem u.a. auch Ray Bonneville und Jimmy Lafave ein jeweils kurzes Stelldichein geben, vor allem dann , wenn die leiseren Töne erklingen: Balladen wie das Titelstück und "Teach Me To Be" liegen Amanda Pearcy offenbar ganz besonders gut. Das sagen allerdings nicht wenige auch über Lucinda Williams, ohne dabei deren herausragende Qualitäten als "Rockerin" infrage zu stellen. Gleiches gilt auch für Amanda Pearcy, die mit ihrer Kernband um George Bradflute, Ron de la Vega, Mickey Grimm und Tim Lorsch ein wunderbar tragendes musikalisches Gerüst besitzt, um ein ebenso abwechslungsreiches wie handwerklich beeindruckendes Album zu füllen. Zu gerne nur würden manche diese Band auch hierzulande mal "live" erleben. Bislang reichte es jedoch "nur" zu Solo-Auftritten in den Niederlanden. Und natürlich - wo sonst? - in Norderstedt bei Hamburg, wo im "Music Star" keineswegs selten, sondern regelmäßig einige der allerbesten Vertreter aus der US-amerikanischen Singer-Songwriter-Szene gastieren. Ob Amanda Pearcy dort auch ihre starke Interpretation von Bobby Gentry`s "Ode To Billie Joe" zu Gehör brachte ist nicht überliefert...Konzertveranstalter Wolfgang in Norderstedt wird`s wissen...!


Silver
Silver
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Jubiläums-Album der Fusion-Experten, 13. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Silver (Audio CD)
Pünktlich zum 25jährigen Bestehen legen „Fourplay“ mit „Silver“ ein neues Album vor, das 10 Songs von bewährter und gewohnter Güte und Klasse beinhaltet. „Fusion“ mag als stilistische Bezeichnung für diese genreübergreifende „Jazz-Melange“ mit Funk-, Soul und Rockelementen nach wie vor trefflich sein, wenngleich dieser Begriff bei manchen Jazz-Liebhabern eher Skepsis auslöst. Denn nur allzu oft verbirgt sich dahinter eine radiotauglich-getrimmte Fahrstuhlmusik, die als „Muzak“ tituliert bisweilen zurecht sehr abfällige Resonanzen erhielt. Das gilt gelegentlich auch für „Fourplay“-Aufnahmen, wenngleich niemand ernsthaft die handwerkliche Klasse von Bob James, Nathan East, Harvey Mason und Chuck Loeb, der seit mehr als fünf Jahren als Nachfolger von Larry Carlton die Gitarrensaiten zupft, infrage stellen wird. Diese Herren stehen für zweifelsfreie Professionalität und sind in Sachen „Jazz und Jazzverwandtes“ mit allen Wassern gewaschen. Und das hört man auch in jeder Note auf dem Jubiläumsalbum, das mit illustren Gästen aufwartet, darunter auch die beiden früheren Gitarristen Lee Ritenour und eben Larry Carlton. In den Liner Notes wird zudem humorvoll darauf hingewiesen, dass die Band nach all diesen Jahren endlich „Sax“ hat, hier geblasen von Kirk Whalum, der auf einem für das Album durchaus bezeichnenden Titel vertreten ist: „Precious Metal“. Fürwahr, ziemlich genau so klingt diese schöne und abwechslungsreiche Jubiläums-CD!


That Kind of Girl
That Kind of Girl
Preis: EUR 18,56

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feines Singer-Songwriter-Roots-Album aus Nashville, 22. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: That Kind of Girl (Audio CD)
Wenn anerkannte Singer-Songwriter wie Judy Collins und Mary Gauthier sich seit langem für eine Sängerin nicht nur wohlwollend-freundlich verbürgen, sondern in allerhöchsten Tönen Lobpreisungen öffentlich zu Protokoll geben, darf zumindest aufgehorcht werden. Dabei ist Amy Speace, die ihre Karriere ursprünglich als Schauspielerin begann, längst keine Unbekannte mehr. Doch mit ihrem neuen Album, dass sie im Juli 2014 in Nashville unter den Fittichen ihres Produzenten und Schlagzeugers Neilson Hubbard aufnahm, ist Amy Speace ihr wohl bislang gehaltvollstes und auch bestes Album gelungen. Eingespielt mit einer Deluxe-Band, zu der Will Kimbrough (Gitarre), Carl Broemel (Gitarre / Pedal Steel), Eamon Mc Loughlin (Geige / Mandoline), Danny Mitchel (Keyboard / Horn), Dean Marold (Bass) und der bereits erwähnte Neilson Hubbard zählen, liegt mit „Kind Of Girl“ ein wahrhaft formvollendetes, spannendes und obendrein stilistisch wegweisendes Album vor. Gleich der erste Song erinnert an Soul-Balladen im Stil von Dan Penn, während „Three Days“ gospel-bluesdurchtränkt an Klassiker wie „Motherless Child“ erinnert. Der Pathos von „Hymn For The Crossing“ hingegen mag nicht jedermanns Sache sein, und auch das vielleicht etwas zu pop-gefällig geratene „Better Than This“ fällt etwas aus dem insgesamt gleichwohl stimmigen Rahmen. Dass Amy Speace mit dieser 12-Song-Kollektion jedoch ein wahrhaftiges und im besten Sinne feines Roots-Album anbietet, ist aller Ehren wert. Nicht nur Mary Gauthier und Judy Collins werden begeistert sein.


Available Light
Available Light
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spätes Debut eines erstklassigen Songwriters, 18. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Available Light (Audio CD)
Die an dieser Stelle nicht weiter zu thematisierende Vita des inzwischen 53jährigen, aus Lafayette in Indiana stammenden, Songwriters sah keineswegs vor, dass irgendwann mal eine Song-Kollektion der jetzt zu hörenden Güteklasse als CD vorliegen würde. David Corleys spätes Debut ist jedoch ein weiterer Beweis dafür, dass die Verbindung von Lebenserfahrung und glücklichen Umständen zu bisweilen ganz besonders gelungenen Songs führen kann. Wenn diese dann noch so meisterhaft vom kanadischen Songwriter und Multiinstrumentalisten Hugh Christopher Brown ('Chris Brown and the citizens` band') produziert werden, darf man berechtigt von einem kleinen Wunder der Roots-Music sprechen. Denn die Geschichten, die Corley erzählt - und manchmal wie Tom Waits heraus bellt ('Dog Tales') und dabei obendrein an die 'Troggs' und ihr 'Wild Thing' erinnert - sind ebenso hörenswert wie facettenreich instrumentiert. 'Unspoken Thing' verweist zudem auf Einflüsse von Lou Reed, ohne jedoch Zweifel daran aufkommen zu lassen, dass hier durchgängig erlesene Roots-Rock-Music in bester Singer-Songwriter-Manier zu hören ist. Die wird von einer wunderbar aufspielenden Band auf hohem Niveau zum Klingen gebracht und mit jedem Hörerlebnis intensiver. Man kann nur hoffen, dass Corleys Ankündigung 'I`m not leaving today' ernst gemeint ist. Denn von diesem Spätberufenen hätten wir gerne noch mehr!


True & Blue
True & Blue
Preis: EUR 15,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassiger authentischer Folk-Blues, 28. April 2015
Rezension bezieht sich auf: True & Blue (Audio CD)
Da haben sich zwei gefunden: Seit vielen Jahren bereits arbeiten der in Wien lebende Niederländer Hans Theessink und der US-amerikanische, aus Vicksburg/Mississippi stammende Sänger und Gitarrist Terry Evans schon zusammen. Die beiden Freunde haben sich für ihr drittes gemeinsames Album schlicht auf eine Wiener Bühne begeben und das von vielen Fans ersehnte Live-Album in Duo-Formation eingespielt. Ebenso authentisch wie schnörkellos, vor allem aber stets hochprofessionell jammen sich die beiden Veteranen des transatlantischen Blues durch 14 Titel, die dem Publikum des 'Metropol' sicher einen rundum tollen Abend beschert haben dürften. Nicht nur die damals Anwesenden werden auch ihre Freude mit dem neuen Album haben, denn es markiert weitaus mehr als nur eine akustische Erinnerung an ein spannendes Live-Konzert. Ganz in der Tradition ursprünglicher und unverfälschter, von Gospel , Folk und Delta-Blues beeinflusst, erweist sich dieses famose Duo nämlich abermals als meisterhafte Vertreter moderner Roots-Musik. Dass obendrein auch eigene Songs Eingang in das Repertoire gefunden haben, darunter gleich sechs aus der Feder Hans Theessinks, rundet diesen schönen Gesamteindruck bestens ab. Weitere Songs stammen von Größen wie Huddie Ledbetter, Robert Johnson, Chuck Berry und J.B. Lenoir. Und mit "Gotta Keep Moving" rufen Theesink und Evans zugleich noch die legendären Zeiten in Erinnerung, als Ry Cooder gemeinsam mit Terry Evans und Bobby King musizierte. Auch deshalb ist dieses Live-Album vorbehaltlos zu empfehlen.


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