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Rezensionen verfasst von
Michael Stroh
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Total War: Rome II - [PC]
Total War: Rome II - [PC]
Wird angeboten von Cmal2_GmbH
Preis: EUR 26,50

139 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenzial verschenkt, 11. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Ohweh CA, ohweh!

Wie viele andere hier, bin ich seit langem Total War Fan. Bis auf den ersten Medieval Teil hab ich sie alle gespielt, bis auf Empire alle geliebt.
Im Grunde geht's mir grade ähnlich wie damals als Empire veröffentlicht wurde. Ich hab mich sehr drauf gefreut, im Gegensatz zu vielen anderen hab ich nichts gegen Schusswaffen und damalige Schlachtordnungen gehabt und freudig den Release erwartet, nur um dann so enttäuscht von dem Spiel zu sein, dass ich es kurz nach Release weggelegt habe. Warum erzähl ich das, hier geht's ja schließlich um Rome II? Ganz einfach, es ist wieder einmal der Hype des Produkts und daran ist CA zumindest dieses eine Mal maßgeblich beteiligt und der dann in Relation sehr schwach ausfallende Start, der die Freude ziemlich dämpft.

Ich hab mittlerweile zwischen 20 und 30 Spielstunden hinter mir und auch wenn das Spiel für mich kein Totalausfall ist, es ist nicht das Rome II, dass ich in Trailern gesehen, von dem ich in Interviews gehört und dass ich vor einem Jahr freudig vorbestellt habe.

Fangen wir an mit der Hardwareperformance:
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Auf meinem System...

Intel Core i5 4670k
8 Gb Ram 1600Mhz von Corsair
Geforce GTX 660 OC Edition von Gigabyte (2048 Gb Ram)
Windows 64 Bit Version
1680x1050 ; 4x AA ; Detailstufe Ultra

...läuft das Spiel zwar weitestgehend flüssig und ich habe bei weitem nicht die Problematiken, von denen andere berichten, allerdings ist die Ingameperformance trotz alledem mehr als dürftig, immerhin habe ich kein neues Crysis vorbestellt. Regelmäßige FPS-Einbrüche, Mikroruckler und Aussetzer auf der Kampagnenkarte bis hin zu linear steigenden Wartezeiten bei Beendigung einer Runde mit fortschreitender Rundenzahl. Was sich mir dabei völlig entzieht ist die Tatsache, dass es bei meinem vorherigen 4 Jahre alten System (mit einem Phenom II X4 940 4 Gig Ram und einer HD 4650) bei Shogun 2 auf mittlerer Detailstufe nicht merklich schlechter aussah als bei meinem jetzigen System auf Detailstufe Ultra. Aber sei's drum, solche Problematiken können und werden hoffentlich noch in absehbarer Zeit in Angriff genommen und wären sie für mich das einzige Manko, würde ich dem Spiel trotzdem 5 Sterne geben.

Die Ingame-Optik:
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Die Optik ist soweit gut, wenn man die Performance dabei außer Acht lässt. Die Kampagnenkarte sieht gut aus, die Gefechte sehen gut aus. Verbesserung gegenüber dem Vorgänger sind zu sehen. Hier und da gibt es den ein oder anderen Grafikbug, was allerdings nicht weiter stört und sicherlich bald Geschichte ist.

Der Spielinhalt:
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Würde ich meine Erfahrung mit allen vorhergehenden Total War Teilen außer Acht lassen würde ich sagen: Wow, ein super Spiel, wenn auch mit mangelhafter KI.
Allerdings gibt es Dinge an denen es sich messen lassen muss, zum einen an seinen Vorgängern und zum anderen an den Versprechungen, die im Vorfeld gemacht wurden.

Innovationen
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Es gibt einige Neuerungen, die sind echt klasse. So zum Beispiel das neue Provinzsystem, das einem die Verwaltung wesentlich einfacher macht, gerade mit zunehmender Kampagnenlänge. Noch eine Neuerung: Man kann Armeen Namen geben, ihnen mit zunehmender Kampferfahrung Traditionen verpassen und sollten sie komplett vernichtet werden, sie mit selben Traditionen unter gleichem Namen wieder neu aufstellen, super! Zu kombinierten Land- und Seegefechten kann ich auch nur sagen Daumen hoch, das sind Schritte in die richtige Richtung, da verschmerzt man auch den ein oder anderen Bug gerne oder die Tatsache, dass manche Schiffstypen offenbar in gewissen Gefechten nicht zulässig sind, obwohl man sie sehr wohl sinnvoll einsetzen könnte, wie beispielsweise Artillerieschiffe mit Onagern oder Ballisten.

Die Einheitenvielfalt
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ist mir sowohl positiv aufgefallen als auch negativ. Während die nicht spielbaren Fraktionen endlich mehr Einheitenvielfalt aufweisen, so sind die spielbaren, die in meinen Augen erheblich wichtiger sind, weit weniger vielfältig als sie in Relation sein müssten. Wurde nicht im Vorfeld von CA gesagt, es gäbe ein vielfaches von der damaligen Rome I Einheitenauswahl? Damit können nur diese unzähligen kleinen Fraktionen gemeint sein. Bei den Hauptfraktionen sehe ich kaum einen Fortschritt im Vergleich zu Teil I, sorry CA. Ich hoffe nicht, dass das durch bevorstehende DLC's begründet ist...

Der Techtree
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Jungs, das konntet ihr schon besser. Er ist nicht schlecht, aber war in den vorherigen Teilen auch schon besser, vor allem detaillierter und übersichtlicher. Auch hier gilt, wenn's nur das wäre.

Die Diplomatie
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Sowohl Verbesserung als auch Verschlechterung. Zumindest in meiner Kampagne hat die KI weitestgehend schlüssige diplomatische Entscheidungen getroffen. Streckenweise haben sich manche Bündnisvorschläge wiederholt, aber das ist für mich nicht weiter tragisch. Was hier allerdings fehlt ist die Option eine fixe Summe bei Verhandlungen festlegen zu können, sowie Provinzen zu "handeln". Ich weiß nicht, wieso solche Optionen entfernt wurden, aber schade ist es allemal.

Die Familien- und Fraktionsangelegenheiten
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Hier bin ich noch nicht ganz auf den Trichter gekommen, ob gewisse Inhalte noch nachgeliefert werden sollen oder so beabsichtigt sind. Das einzige was mir hier positiv aufgefallen ist, sind die Entscheidungen, die man gelegentlich bezüglich dem ungebührlichen Verhalten von Familienmitgliedern zu treffen hat. Was Heirat oder dergleichen betrifft ist mir lediglich der verfügbare Button aufgefallen, ob sich dahinter ein tieferer Sinn verbirgt, kann ich noch nicht sagen. Es ist allerdings schade, dass sowohl Senat als auch familiäre Ereignisse ansonsten stark in den Hintergrund geraten sind. Gerade hier hätte man auch punkten können. Der Senat als solcher hat in Teil I für den gewissen Flair gesorgt, genau wie der Papst in Medieval II. Ich hoffe hier reicht CA noch kräftig nach, wenn nicht ist es eine echte Enttäuschung, denn ich glaube kaum, dass eine Heirat oder ein Attentat größere Bedeutungen im Spielfluss haben können, wenn die Charaktere nur so dahingerafft werden. Starb ein General in Rome I oder auch in Shogun, dann wusste ich in der Regel wenigstens ungefähr welche Schlachten ich mit selbigem geschlagen hatte. In Gefechten war ich auch immer bemüht darum, den General möglichst zu schützen, zum einen wegen der Stabilität der Truppen in der Schlacht und zum anderen wegen der Person als solcher, in Rome II ist es mir herzlich egal wenn mein General stirbt, rückt eben ein anderer nach. Hier geht wirklich ne Menge Spielspaß verloren.. Senatoren sollten direkt aufgelistet sein, damit man sich um ihre Gunst bemühen oder sie wenigstens gezielt ausschalten kann, sollte ersteres nicht möglich sein. Aufstrebende Generäle aus anderen Häusern, die mir zum Verhängnis werden können oder dergleichen vermisse ich auch schmerzlich, offengestanden habe ich dergleichen erwartet, nicht zuletzt wegen des ein oder anderen Trailers.

Ereignisnachrichten und "Events"
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Was leider auch völlig fehlt sind Ereignisnachrichten aus den jeweiligen Jahren, wie es sie in Rome I gab, warum verzichtet man auf solche Spielelemente? Rome I Spieler werden sich noch erinnern an die alle Jahre wiederkehrenden Nachrichten über irgendeine Erfindung, ein historisches Ereignis etc. Ich hab nach ein paar Runden kaum oder gar keine Ereignisnachricht mehr gelesen, weil meist sowieso nur der General oder ein Agent gestorben ist oder es wieder irgendwelche jubelnden oder revoltierenden Plebejer gibt. Auch "Events" wie beispielsweise die auftauchenden Mongolen in Medieval II fehlen hier vollkommen. Wär doch wirklich nicht so schwer gewesen beispielsweise die ein oder andere Glaubensrevolte in Jerusalem aufploppen zu lassen oder ne barbarische Völkerwanderung gen Süden. Auch hier muss ich leider sagen echt schade.. Gehörte für mich auch zum Flair des alten Rome's.

Auf der Kampagnenkarte
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Mir ist aufgefallen, dass fast ausschließlich spielbare Fraktionen von der KI angegriffen werden und dann zumeist auch vernichtet. Das ist zum einen wirklich seltsam und wirft die Frage auf, ob die KI so programmiert wurde, um bei dem richtigen Spieler für ausreichend Action zu sorgen, indem sie alle spielbaren Fraktionen einfach angreift, schließlich muss eine davon ja vom Spieler gespielt werden. Zum anderen ist das auf lange Sicht in einer Kampagne ziemlich ärgerlich, weil sämtliche potenzielle Konkurrenten aus dem Weg geräumt werden und es ziemlich schnell auf stumpfes 'Provinzen erobern' rausläuft. Das konntet ihr auch schon besser! Wenn ich beispielsweise als Rom spiele, möchte ich doch mindestens einen starken Konkurrenten, wie beispielsweise ein Karthago, dass mir zumindest ein paar Runden lang zusetzt, tatsächlich war aber die einzige Herausforderung der gesamten Kampagne der eigene Bürgerkrieg. Was auch nicht sein muss, ist dass die KI bis ins späte Spiel hinein nur die schwächsten Einheiten rekrutiert und eigentlich immer nur der feindliche General selbst eine Bedrohung darstellt, die zumeist aber auch unter den Tisch fällt, weil zumeist alles um den feindlichen General davonläuft, bis selbiger mit seinen Männern an der Reihe ist.

Die Gefechte und die KI
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Das ist der für mich mitunter größte, wenn nicht sogar der größte Kritikpunkt am gesamten Spiel. Wie wurde die KI doch wieder hochgelobt, wie so oft zuvor schon. Das ist auch der einzige Punkt, an dem ich schon vor Gamerelease sehr skeptisch war. Ich hab wirklich nicht viel erwartet, aber im jetzigen Zustand ist die KI eine ziemliche Enttäuschung, gelinde gesagt. Gefechte selbst sind im Grunde nur ein All in, manchmal laufen Truppen auch nur aneinander vorbei und man hat das Gefühl man sieht Passanten zur Rush Hour zu. Ich habe bislang keinen Total War Teil erlebt, bei dem es keine Reiberei gab, wenn sich zwei Truppenteile getroffen haben, aber hier passiert das tatsächlich. Die Gefechte selber sind dann meist auch zackig zu Ende, streckenweise kommt man garnicht hinterher seinen Truppen weitere Angriffsbefehle zu geben, so kommt's dann vor, dass meine Prätorianer mitten im Handgemenge auf einmal jubelnd ihre Schwerter heben, während die feindliche Einheit sich zwischen ihnen gerade den Weg zur Flucht bahnt. Dann doch lieber weniger Schnickschnack! An der Stelle sei auch gesagt, dass ich es einfach nicht verstehe, wieso Defensiv- und Offensivmodus entfernt wurden, es ist beinahe unmöglich eine Schlachtordnung auf irgendeineweise aufrechtzuhalten. Dafür aber wurden Spezialfähigkeiten integriert, die einfach zu viel sind. Berserkergeschrei barbarischer Krieger sind dabei nicht gemeint, sowas darf und muss vielleicht sogar sein, damit die armen Würstchen ne Chance gegen römische Legionäre haben. Die KI als solche macht streckenweise kluge Züge, manchmal hat man aber auch das Gefühl ein Marathon zum nächstgelegenen Siegpunkt sei an der Tagesordnung. Dann sind da noch die jährlichen, nie enden wollenden Stippvisiten aller Rebellen- und Überbleibselgeneräle, die erst noch witzig und dann nur noch nervig sind. Ich hatte eigens dafür eine Legion abgestellt um dem Unfug ein Ende zu setzen. Alle anderen Bugs, die in diese Kategorie fallen und mir bislang aufgefallen sind, sind zu verschmerzen. Aber bei der KI als solche muss sich unbedingt etwas tun, das trübt den Spielspaß doch sehr, gerade auf lange Sicht habe ich fast nur noch den Auto-Resolve Button gehämmert, so soll und sollte Total War nicht sein.

Die Siegpunkte
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Ich kann nachvollziehen, dass es Siegpunkte in kombinierten Land- und Seegefechten geben muss, das geht voll und ganz in Ordnung, aber bei gewöhnlichen Landgefechten? Wenn es denn schon sein muss, dann sollte man uns diese Punkte selbst auswählen lassen können, alles andere macht es zur Farce.

Fazit und Punktevergabe
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Im jetzigen Zustand, hat das Spiel noch etliche Mängel, die den Spielspaß und manchmal sogar den Spielfluss stark trüben. Das ist wirklich abartig schade, weil das Spiel ein riesiges Potenzial hat, aber es fast vollkommen verschenkt. Von den jetzigen Performanceproblemen rede ich nicht, das wird früher oder später gerichtet, da bin ich weitestgehend sicher. Aber Spielinhalte zu vernachlässigen, durch die die Macher Popularität erlangt haben, ist wirklich kein kluger Schachzug, lieber hätte man auf Grafikpolituren verzichtet. Und in Sachen Spielinhalte bin ich mir leider nicht sicher, ob noch nachgereicht wird bzw. verbessert wird oder nicht, ich fürchte aber fast nicht. Gerade der Senat, die Familien und das gesamte Netz aus politischen Intrigen fehlt mir persönlich vollkommen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, das wurde kurz vor knapp notdürftig reingeflickt damit's halt drin ist. Wirklich schade! Der andere wesentliche Punkt ist die KI, da darf die KI eines Vorgängers einfach nicht besser sein.
Wenn ich zurückdenke an das Bild, dass ich damals durch das 'Siege of Carthage'-Video gewonnen habe und das sich dann in den Folgemonaten durch etliche Trailer und Interviews weiter ausgebaut hat, muss ich leider sagen ich bin entweder dem Marketing gnadenlos auf den Leim gegangen oder irgendwas stimmt hier ganz und garnicht.
Das Spiel als solches ist nicht schlecht, deckt sich aber nicht mit meinen Erwartungen und wenn mich nicht alles täuscht, dann auch nicht mit den Versprechungen die vorab gemacht wurden, dementsprechend halte ich die 3 Sterne, die ich vergebe, noch für gnädig. Ich hoffe CA schafft es noch irgendwie das Potenzial, das in dem Spiel steckt, richtig auszunutzen und auszubauen. CA hat das beste Total War aller Zeiten versprochen, Rome II wird dem im Moment leider keineswegs gerecht, der einzige Lichtblick ist, dass die Möglichkeit nach wie vor gegeben ist, es zum besten Total War aller Zeiten werden zu lassen!
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 2, 2015 1:49 PM MEST


Amaranth (Orchestral Version)
Amaranth (Orchestral Version)
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Starke Musik!, 1. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amaranth (Orchestral Version) (MP3-Download)
Auch wenn ich im herkömmlichen Sinne kein Nightwish-Fan bin, diese Orchesterversion hat es mir wirklich angetan!
Für ebenso begeisterte Hörer von Komponisten wie "Two Steps from Hell" und "Immediate", lohnt sich ein Reinhören auf jeden Fall.


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