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Beiträge von Franz Staab
Top-Rezensenten Rang: 757.936
Hilfreiche Bewertungen: 17

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Rezensionen verfasst von
Franz Staab (Waldaschaff, Bayern Deutschland)

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Transport 2: Todesflut
Transport 2: Todesflut
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen Spannung, locker-flockig erzählte, tolle Story!, 7. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Transport 2: Todesflut (Kindle Edition)
Allen Science-Ficiton-Fans sei dieses Buch und auch alles andere dieses Autors absolut ans Herz gelegt. Die ausnehmend gute Storyidee ist ohne irgendeinen überflüssigen Schnickschnack kurzweilig erzählt. Dabei bleibt trotz der wirklich sehr phantastischen Grundidee (ein außerirdisches Artefakt wurde in Band 1 auf der Erde gefunden, das sich als große Teleportationsmaschine entuppt) eine Atmosphäre erhalten, die dem Leser ständig das Gefühl gibt: Ja, so in der Art, so etwas könnte wirklich mal passieren. Man ist als Leser immer nah dran an allen Figuren, sieht sie schnell vor seinem inneren Auge, gibt ihnen ein Gesicht. Phillip P. Peterson ist bei alldem nicht nur ein sehr wissenskundiger und gründlicher Autor, er versteht sein Handwerk zudem perfekt, spielt immer wieder mit subtiler Spannung, macht den Leser permanent neugierig und setzt zum Schluss einen Plot, der einen fast wahnsinnig macht: Wo bleibt Band 3??? Ich will wissen, wie es weitergeht!!


Chronist: Der erste Kreuzzug. Roman
Chronist: Der erste Kreuzzug. Roman
Preis: EUR 3,99

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epochaler Geschichtsunterricht, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dem Autor ist ein überaus gelungenes Buch über den ersten Kreuzzug gelungen. Man wird erst tausend Jahre zurückgebeamt, um dann fünf lange Jahre im Mittelalter leben zu dürfen, zu einer Zeit, in der Epochales geschah. Nach der Lektüre hatte ich die längste Wanderung meines Lebens hinter mir. Ich habe jeden einzelnen Fußtritt miterlebt, ich war in halb Europa, ich habe Blut gesehen, alte Städte, Menschen am Rande des Existenzminimums, Adelsvolk und Soldaten, allesamt zäh und durch die natürliche Auslese jener Zeit gestählt für ihr Leben. Und, was man angesichts der Lebensumstände damals für kaum möglich hält heute, ich habe auf unfassbar schöne Weise, erfahren dürfen, wie damals auch geliebt wurde. Dass die Menschen seinerzeit geliebt haben, ist klar (wie sonst hätten sie sich fortpflanzen können?), aber man hat ja oft im Kopf, dass das Brandschatzen, die Willkür, Vergewaltigungen oder mindestens Zweckehen, eine bigotte Moral und die täglichen Härten im Mittelalter bis hinunter zum gemeinen Fußvolk, jegliche romantische Zweisamkeit aus tiefstem Herzen unmöglich gemacht haben müssen. Der Autor zeigt in seiner schönsten Schachtelgeschichte, der Liebe zweier Hauptfiguren (deren Namen ich hier nicht nenne), das auch in Zeiten des mittelalterlichen Lebens mit all seinen verqueren Zwängen, so etwas wie Normalität möglich war. Der Chronist ist deshalb ein sehr lesenswertes, fettes Buch, für Historienfans vergleichbar mit Ken Follets Säulen der Erde oder Noah Gordons Medicus. Es reiht sich mühelos hier ein. Es hat alles, was eine gute Geschichte braucht: Eine kurzweilige und historisch belegte Story, Spannung, eine Liebesgeschichte und Suchtcharakter. Ich freue mich auf das nächste Werk des Debütanten Matthias Wenzel.


Chef Special: Der Küchenchef empfiehlt
Chef Special: Der Küchenchef empfiehlt
Preis: EUR 1,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein literarischer Restaurantküchenbesuch par excellence!, 13. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer selbst gerne kocht und außerdem gerne liest, der- oder diejenige fischt sich mit dem Kauf von Hans Pürstners Chef Special" eine Perle aus der Suppe der unzähligen Koch- und Kochlesebücher. Pürstner ist nicht nur ein Zauberer auf dem Herd, er ist auch ein Künstler als Autor. Der Mann ist zwar eher unbekannt, aber im Gegensatz zu seinen TV-bekannten Kollegen Lafer, Melzer oder Rach, kann der gebürtige Grazer auch richtig gut schreiben: Ein pures Vergnügen ist das, einzutauchen in den Erfahrungsschatz dieses Kochs. Da wird über Lehrjahre fabuliert, während derer er entflohene Forellen wieder einfangen musste oder vom fiesen Kollegen erzählt, welcher der ungeliebten Kellnerin, die ein Personalessen bestellt hatte, einen panierten Putzlumpen als Wiener Schnitzel untergeschoben hat. Sensationell witzig ist das (wer wissen will, wie die Kellnerin reagiert hat, muss das Buch aber schon selbst lesen, nur so viel: Was habe ich gelacht beim Schmökern)!
Nebenbei streut Pürstner zahllose Küchen-Tipps in sein Buch, die allesamt das Prädikat sehr wertvoll verdienen, weil sie echt, fundiert und kein bisschen effekthascherisch sind. Der Koch und Autor Hans Pürstner ist mit Chef Special" genau die obligatorische Prise Salz auf die Tastatur gefallen, die bislang im deutschsprachigen Küchenbuchlesemarkt gefehlt hat. Am ehesten vielleicht vergleichbar mit Anthony Bourdains Geständnisse eines Küchenchefs", nur eben, wie schon angedeutet, mit Bezug zur europäischen, statt zur amerikanischen Küche.
Man merkt bei der Lektüre, Hans Pürstner hat hundert Mal mehr Zeit in der Welt der großen Küchen verbracht als seine schon genannten, prominenten Kochmützenkollegen von Pro 7 bis RTL, eben weil er seine Zeit nicht vor Fernsehkameras mit einem blitzblanken Schneebesen verschleudert hat, sondern stattdessen immer an der Küchenfront war. Dementsprechend authentisch ist "Chef Special" zu einem überaus kurzweiligen Echtzeitbericht geworden, der alle Fans der Kulinarik begeistern kann. Fünf Sterne von einem super zufriedenen Gast für diesen literarischen Restaurantbesuch.


Mein Freund Jeremias
Mein Freund Jeremias
von Pete Smith
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Echtzeit von Kindern klar und spannend erzählt, 28. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Freund Jeremias (Gebundene Ausgabe)
Ein zeitlos schönes Kinderbuch hat der Autor, der einen ganz speziellen Riecher für die Echtzeit von Kindern hat, da vorgelegt. Bis zum Schluß versteht es Smith, der sich während des Schreibens zweifellos in seine Kindheit zurückgebeamt haben muss, mit seiner deutlichen, punktierten Erzählweise, Faden um Faden zu spinnen, bis sich zum Schluß des Buches sein Netz zu einer Mitte fügt, auf die man in vergleichbaren Kinderbüchern oft vergebens wartet. Natürlich wandert Smith mit der Thematik auf einem schmalen Grad, zu oft schon sind ähnliche Geschichten (Kind trifft Penner, usw.) ins platte Klischee vernudelt worden, er jedoch balanciert so fabelhaft klar und spannend durch Jans Gedanken, dass es dem kindlichen wie dem erwachsenen Leser nur noch Spaß machen muss. Grandios schildert er das erste (unfreiwillige?) Besäufnis im Leben von Jan und seinen Freunden im Krankenhauszimmer!! Wunderschön auch Jans Erinnerungen an eine ganz und gar philosophische Begegnung mit Tante Lea: „Gedanken, Blicke, Worte sind wie das vorbeifließende Wasser, verstehst Du? Wenn man traurig ist, wird man irgendwann wieder glücklich. Und wenn man etwas verliert, dann findet man irgendwo auf der Welt etwas Neues, das einem bald genauso wichtig ist." Daher dürfe man niemals die Hoffnung aufgeben, sagt Tante Lea. Bei Pete Smith fühlt man sich als erwachsener Leser nicht zurückversetzt in die eigene Kindheit, man fühlt sich augenblicklich verjüngt. Man erlebt das Hier und Jetzt als Kind, es gibt nur wenige Kinderbuchautoren, die dieses Kunststück fertig bringen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2012 9:41 PM MEST


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