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Rezensionen verfasst von
Aventiure (Wien)

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Bittersweet Secrets - Dark Gay Romance: Gesamtausgabe (Teil 1-3)
Bittersweet Secrets - Dark Gay Romance: Gesamtausgabe (Teil 1-3)
Preis: EUR 4,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So hätte Fifty Shades of Grey sein müssen, 12. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erst kürzlich hat eine Rezensentin "Bittersweet Secrets" mit zwei Sternen und dem Hinweis, es sei ein Abklatsch von "Fifty Shades of Grey" abgestraft. Der Bezug auf den Erotik-Bestseller ist nicht von der Hand zu weisen, doch er enthält nur die halbe Wahrheit.

Ja, auch ich dachte beim Lesen oft an SoG, wobei ich SoG mitten im zweiten Band entnervt abgebrochen habe, "Bittersweet Secrets" jedoch bis zur letzten Zeile verschlang. Die Story ist im Milliardärs-Milieu angesiedelt und bedient frischfröhlich die gängigen Klischees: Reicher Unternehmer mit traumatischem Erlebnis in der Pubertät, das seine problematische Persönlichkeit geformt hat. Underdog, der sich in den Milliardär verliebt und ihn durch seine Liebe aus der Misere herausholt. Geld bis zum Abwinken, sodass Helikopterflüge, Luxusappartments und zahlreiche weitere Annehmlichkeiten scheinbar unbegrenzt zur Verfügung stehen.

Warum würde ich nun dem Herrn Grau einen Stern geben und Mason Starr fünf? Weil Jona Dreyers Figuren gut motiviert sind und wirklich zu Herzen gehen. "Bittersweet Secrets" wartet nicht mit einem romantisch verbrämten und fälschlicherweise als BDSM getarnten Dauervergewaltigungs- oder Missbrauchsszenario auf, sondern zwei interessante, zumindest auf emotionale Weise ebenbürtige Partner raufen sich zusammen und versuchen, die Vergangenheit zu bewältigen. Natürlich geht das nicht reibungslos ab, natürlich kommt es zu gegenseitigen Verletzungen. Aber die entstehen aus Ungeschicklichkeit, Überforderung und oft aus moralisch guten Absichten.

Um Mason Starrs Hintergrund zu verstehen, muss man entweder der Autorin vertrauen (laut Nachwort hat sie sich die christlichen Umerziehungsmaßnahmen nicht aus den Fingern gesaugt, sondern recherchiert), oder man hat eine Zeitlang selbst im amerikanischen Bible Belt verbracht oder auch mit fundamentalistischen Christen in deutschen Landen korrespondiert. Leider zeichnet Jona Dreyer ein durchaus realistisches Szenario. Dennoch vermeidet sie eine Pauschalanklage oder blindwütige Diffamierung des Christentums, indem sie durch eine Nebenfigur aufzeigt, wie es auch anders geht.

Stellenweise ist die Story vorhersehbar, so ahnte ich sehr früh, was hinter Masons Besessenheit CONA aufzukaufen steckt. Phils Lösung hat etwas von einem Märchen, weil sie die Psychologie von Selfmademillionären und die Gesetze der Hochfinanz außer Acht lässt und viel zu einfach umgesetzt wird. Das tut jedoch der Story und der Spannung keinen Abbruch.

Manchmal schrammt das Buch an der Grenze zum Erotik-Roman, ohne sie jedoch zu überschreiten. Im Mittelpunkt steht nämlich nicht Sex als solcher, sondern es wird stets Gefühl transportiert, aus diesem Grund habe ich diese Stellen gerne gelesen. Zugegeben, oft sind sie vielleicht in ihren Praktiken zu sehr von Pornos inspiriert, aber sie erfüllen immer ihren Zweck: die Beziehung von Phil und Mason darzustellen.

Bemerkenswert ist der Schreibstil der Autorin. Das Buch liest sich flüssig, wartet mit zahlreichen schönen Formulierungen auf und hebt sich schon allein dadurch von der Masse anderer Milliardärsromanzen ab. Den fünften Stern erhält es von mir deshalb, weil mich die Figuren noch nachhaltig beschäftigten und schriftstellerisches Handwerk mit Emotion eine grandiose Verbindung eingehen.

Wer eine Gay-Romance mit Schwerpunkt auf Romantik und Gefühl sucht, aber oberflächlichem Zuckerguss tiefgründige Charaktere vorzieht, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.


Septemberhimmel: Gay Romance Kurzgeschichte
Septemberhimmel: Gay Romance Kurzgeschichte
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe im Schnelldurchlauf, 28. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese wunderschöne, traurige Geschichte beweist, dass auch die kurze Form genügen kann, um ein komplexes Thema zu vermitteln. Drei Monate lang trauen sich die Arbeitskollegen Roy und Richard nicht, einander ihr gegenseitiges Interesse zu gestehen und ausgerechnet am 11. September 2001fassen sie den Mut dazu. Sekunden bevor das zweite Flugzeug auch in ihren Turm des World Trade Centers rast.

Die Geschichte behandelt einen sehr intimen Moment zwischen den beiden Männern. Roy und Richard unternehmen keine actiongeladenen Fluchtversuche, sondern sehen dem Schicksal Hand in Hand ins Gesicht. Obwohl das Ende vorhersehbar ist, hoffte ich so sehr, dass ihnen mehr gemeinsame Zeit bliebe.

Die Atmosphäre im Turm kam mir leider zu kurz, ich spürte die Panik nicht. Aber die Geschichte selbst lässt mich nicht los und sie schaffte das, was für mich eine Erzählung adelt: Ich habe Tränen in den Augen.

Ich werde die Geschichte ganz sicher noch öfter lesen. Von mir daher eine unbedingte Kaufempfehlung!


Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze
Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze
Preis: EUR 3,99

4.0 von 5 Sternen Karo, Kilt und Klischees – Köstlicher Humor mit Feel-Good-Faktor, 28. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich bin ich vom Schottland-Hype ja bis dato verschont geblieben und dieses Buch habe ich mir nur deshalb gekauft, weil der Klappentext augenzwinkernden Humor versprach. Ein leichtes, vergnügliches Buch für zwischendurch also, und genau das hat Jona Dreyer auch eingelöst.

Mit dem Humor ist das ja immer so eine Sache. Die einen brauchen Klamauk mit dem Holzhammer, ich bevorzuge normalerweise den subtilen, ironischen, mit ganz feiner Klinge. Von feiner Klinge kann man hier zwar nicht reden, aber die Autorin bietet ein köstliches Spiel mit den eigenen Klischees, schreckt vor sprachlichen Verballhornungen nicht zurück und sorgte bei mir für manch lauten Lacher. Auf Formulierungen wie "Manpicture" oder "I think I sp[a]ider!" muss man erst einmal kommen. Manchmal ist es zu viel des Guten, nicht jeder Satz der deutschen Touristin muss zweisprachig wiedergegeben werden und gelegentlich wird sie wohl auch einen richtigen englischen Satz herausbringen. Auch Lachlans Fußfetisch wird etwas überstrapaziert, doch lebt das Genre natürlich von Überzeichnungen.

Die Liebesgeschichte ist einfach und sympathisch, eine nette Urlaubsaffäre eben, wie sie wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt hat. Die Sexszenen finde ich jetzt gar nicht so schmuddelig, wie im Klappentext angegeben, die Warnung über ihre Ausführlichkeit sollte man sich jedoch zu Herzen nehmen. Der Auftakt lässt zwar sehr lange auf sich warten, zieht sich dann allerdings gleich über etliche Seiten, ohne mir jedoch ein wirkliches Gefühl vermitteln zu können. Und damit meine ich jetzt nicht romantische Liebe, die an dieser Stelle ohnehin fehl am Platz gewesen wäre, sondern ein sinnliches Erlebnis.

Ein großes Plus ist die Sprache. Die Bilder sind vielfältig, aber nicht pathetisch überladen, sondern zeugen von liebevoller Sorgfalt und Kreativität beim Formulieren. Auch die Figuren sind zwar genretypisch überzeichnet, lassen aber doch auch einen tiefgründigen Kern erkennen. Jona Dreyer hat weit mehr als leicht dahinplätschernde Unterhaltung auf Lager, sie schreibt nicht nur Komödien, sondern hat auch Drama und Storys mit Tiefgang in ihrem Repertoire. Diese Geschichten werde ich mir definitiv ansehen.

Für den fünften Stern hätte ich mir einen Tick mehr Miterleben und Straffung an manchen Stellen gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch jedoch wärmstens empfehlen. Gute Laune, herzhafte Lacher, einfach ein Buch zum Entspannen und Wohlfühlen.


1999
1999
Preis: EUR 2,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beklemmender Realismus, aber das Potenzial eines Dramas leider nicht ausgeschöpft, 3. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1999 (Kindle Edition)
Mit Spannung habe ich auf Arne Seeligers Geschichte gewartet, der mir bislang nur durch Gastauftritte in anderen Storys und durch Facebook-Kommentare bekannt war. "1999" nimmt uns mit in die Anfänge seiner Karriere, in den Kosovo-Krieg, in dem Arnes anfängliche Idee, sich für die Generalstabsausbildung zu bewerben, zum festen Entschluss und zur Lebensaufgabe heranreift. Denn Arne wird mit Kriegsgräueln, Menschenrechtsverletzungen und Verrat ebenso konfrontiert, wie mit einer persönlichen Tragödie. Existenzielle Gefühle, die ihn und den Leser an ihre Grenzen treiben, das wäre genau nach meinem Geschmack. Trotzdem geht die Erzählung für mich nicht wirklich auf. Leider.

Dabei ist die Story selbst schlüssig erdacht. Die Kürze (etwa 100 Printseiten) gibt natürlich wenig Raum für überraschende Wendungen, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, wenn sich die Spannung von den äußeren Ereignissen ins Innere der Figuren verlagert. Dass die Handlung zu einem großen Teil vorhersehbar ist, liegt einerseits an Arnes Vorahnungen, andererseits am Klischeebösewicht. Die Vorausdeutungen sorgen für einen beklemmenden Unterton, man verabschiedet sich frühzeitig vom Gedanken an ein Happy End (was ich gut finde), beim Bösewicht hätte ich mir mehr Facetten bzw. glaubhaftere Alternativen gewünscht.

Warum ich diesmal nur drei Sterne vergeben kann, liegt aber nicht an der Story, sondern an der Erzählweise. Spannung und Gefühle entstanden ausschließlich in meinem Kopf, aber nicht durch Mitleiden. Ich WEISS, dass Arnes Erlebnisse schlimm sind, aber ich FÜHLE es nicht, gerade so, wie die Geschichte angelegt ist, will ich seine Erschütterung aber erleben. Ja, ich habe geweint, an mehreren Stellen sogar. Aber immer mit Verzögerung, ich hatte nie Angst, war nie selbst aufgewühlt, nie mittendrin. Dass Sydney Stafford das auch anders kann, hat sie im "Kampfschwimmer" oder bei der Folterszene in "Infidel" bewiesen.

Der zweite Stern Abzug geht auf das Konto der Sprache. Jeden Augenblick "waschen Gefühle über ihn", und ich kann bald kein "trockenes Schlucken" mehr lesen, um nur zwei ständig wiederholte Phrasen herauszugreifen. Wo es emotional sein soll, werden die Dialoge bemerkenswert floskelhaft und steif, und zwar bei ausnahmslos jeder Figur. Wohl fühlen dürfte sich die Autorin nur bei flapsigen bis zotigen Gesprächen.

Apropos flapsig: Das Faszinosum von Seeliger liegt ja unter anderem in seiner großen Klappe und direkten Art. Auch in diesem Roman hat er diesbezüglich seine Sternstunden, etwa wenn er in der ersten Besprechung Informationen einfordert. Köstlich! Ob jemand, der ständig Vorgesetzte beleidigt, tatsächlich bei der Bundeswehr Karriere machen kann, sei einmal dahingestellt, aber als charakteristische Figur geht Arne auf.

Was außerdem auf jeden Fall positiv hervorzuheben ist, ist das Setting. Krieg wird in seiner ganzen Dreckigkeit dargestellt, es geht nicht ums romantisierte Soldatenspielen, sondern ans Eingemachte. Verrat findet in den eigenen Reihen statt, und selbst die positive Hauptfigur und das sonst gerne glorifizierte KSK schrecken vor Menschenrechtsverletzungen nicht zurück. Von persönlichem Verlust, Selbstjustiz und Ausleben verständlicher Rachegelüste ganz zu schweigen. Hut ab vor solchem Realismus! Allein diese unbeschönigende Ehrlichkeit lohnt die Lektüre.

Stoff und Story hätten einen großen Roman hergegeben, für den ich mir eine liebevollere Ausarbeitung gewünscht hätte. Dieselbe Geschichte auf der Klaviatur der Gefühle gespielt wäre ganz großes Kino und hätte das Zeug zum Drama.

Fazit: Trotz einiger erzählerischer Schwächen für Seeliger-Fans ein Muss, für alle Freunde des Genres wegen seines kritischen Realismus absolut empfehlenswert


Medici - Die Macht des Geldes: Historischer Roman. Die Medici-Reihe 1
Medici - Die Macht des Geldes: Historischer Roman. Die Medici-Reihe 1
von Matteo Strukul
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kitsch, Pathos und Langeweile – Cosimo Medici als Groschenroman, 12. April 2017
Ich schreibe nicht gerne 1-Stern-Rezensionen, doch wenn man ein Buch in einer Leserunde gewinnt, geht man die Verpflichtung ein, es auch zu rezensieren. Normalerweise hätte ich "Medici – Die Macht des Geldes" nach nicht einmal hundert Seiten abgebrochen, denn was uns Matteo Strukul hier präsentiert, ist dem Titel zum Trotz kein Medici-Roman, sondern eine auf banalste Weise geschriebene Geschichte, die vom großen Namen zu profitieren versucht.

Wer sich erwartet, in den Glanz und in die Intrigen dieser faszinierenden Familie einzutauchen, wird bitter enttäuscht sein. Die historischen Ereignisse verdienen nicht einmal die Bezeichnung Kulisse, sie werden in langweilig zu lesenden Briefen, stumpfsinnigen Dialogen oder seitenlangem Infodumping abgehandelt, sichtlich eine Pflichtübung, um das Etikett "Historischer Roman" aufs Cover klatschen zu können. Wer wirklich an der Epoche und den Ereignissen interessiert ist, ist mit einem Fachbuch besser bedient – das ist vermutlich auch mitreißender geschrieben.

Formal ist Cosimo Medici der Protagonist. Ein Kniff, der den Autor gleich zu Beginn der Trilogie einer schwierigen Aufgabe enthebt: der Motivation. Er steigt zu einem Zeitpunkt in die Handlung ein, zu dem die Familie bereits ihr Bankenimperium aufgebaut hat und ihr Vermögen zum Zwecke ihrer politischen Ziele einsetzen kann. Gerade wie Cosimos Vater diesen Reichtum anhäufen konnte, wäre jedoch interessant gewesen. Doch sei's drum. Akzeptieren wir, dass der erste Band unter Cosimos Stern steht, gäbe es immer noch faszinierende Ereignisse wie Cosimos vorübergehende Entmachtung und Exil, die Kriege gegen Lucca und Mailand, das Konzil von Florenz und mehrere Mordanschläge gegen die Medici-Brüder unter der Ägide ihres Erzwidersachers Rinaldo degli Albizzi zu erzählen.

Doch was macht der Autor daraus? Eine Ansammlung von Einzelereignissen ohne jeden verbindenden Spannungsbogen. Schlimmer noch: Kaum baut er Spannung auf, bricht er das Ereignis auch schon wieder ab und springt auf dem Zeitstrahl um etliche Monate oder gar Jahre weiter. Auf diese Weise kann man als Leser Geschichte nie erleben, geschweige denn in die Figuren eintauchen. Das wäre sowieso ein hoffnungsloses Unterfangen, denn die Figuren sind so seicht angelegt, dass man sich beim Eintauchen sofort sämtliche Körperteile aufschrammen würde.
Lediglich die Giftmischerin und Mätresse Laura Ricci und der Söldner Reinhardt Schwartz sind mit Backstorys ausgestattet. Zwar mit solchen, wie sie hanebüchener nicht mehr sein können, aber immerhin, sie haben wenigstens welche. Und avancieren damit prompt von Nebenrollen zu heimlichen Hauptfiguren und den eigentlichen Gegenspielern der Medici. Etikettenschwindel allererster Güte, der möglicherweise bei Freunden von Historomanzen ankommt.

Wenn das Buch denn wenigstens als Lauras Geschichte funktionierte! Das tut es aber auch nicht, denn eine Inflation schöner Frauen, Sexszenen, die so abtörnend wie dramaturgisch unnötig sind, und eine Überfrachtung mit Klischees macht den Roman nicht emotionaler, sondern nur noch langweiliger.

Die Sprache ist – euphemistisch ausgedrückt – äußerst einfach, was den Vorteil hat, dass man schnell vorankommt. Es entsteht gar nicht der Wunsch, bei einer Szene zu verweilen, so unerträglich pathetisch sind Dialoge, Briefe, ja sogar Schlachtszenen. Für einen Autor, der so ausgiebig in Kampfszenen schwelgt, schreibt Strukul sie bemerkenswert schlecht und unrealistisch. Emotionen werden behauptet oder erklärt, anstatt sie zu zeigen, Kausalität und Motivation tut der Autor als nebensächlich ab. Wenn er an seine Grenzen stößt (und das kommt fast in jedem Abschnitt vor) "wissen es" die Figuren einfach nicht oder können sich ihre Handlungen "selbst nicht erklären". So kann man sich natürlich auch aus der erzählerischen Verantwortung stehlen. Fragt sich, warum er dann einen auktorialen, also allwissenden Erzähler gewählt hat. Vermutlich, um seine unzähligen Perspektivfehler zu verschleiern.

Wie man einen großartigen Stoff aus einer faszinierenden Epoche so dermaßen in den Sand setzen kann, ist verblüffend, und mir ist unbegreiflich, wie der Roman in der vorliegenden Form zwei Lektorate passieren konnte. Über Geschmäcker und Vorlieben für Stoff oder Figuren kann man bekanntlich streiten, über katastrophales Erzählhandwerk jedoch nicht. Das sind 430 Seiten Groschenheft-Niveau. Kitsch, Pathos und Langeweile pur, schade um jede Sekunde Lesezeit.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2017 2:51 PM MEST


Greyscale - unverhofft
Greyscale - unverhofft
Preis: EUR 4,49

4.0 von 5 Sternen Eineinhalb Storys, 22. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Greyscale - unverhofft (Kindle Edition)
Der Klappentext verrät es ja bereits, und wer so wie ich in die Reihe erst einsteigt, nachdem mittlerweile fünf Bände samt zugehöriger Klappentexte, Rezensionen und Facebook-Posts erschienen sind, ist auf die Finalspannung nicht angewiesen. Zumindest nicht auf die Spannung, ob Gerrit seinen Olaf nun bekommt oder nicht. Dennoch liest sich die Liebesgeschichte warmherzig und kurzweilig. Sicher, manchmal könnte man die beiden Herren kräftig schütteln, weil sie sich das Leben schon arg schwer machen, aber genau das hält die Spannung auch aufrecht.

Manches bewegt sich allerdings an der Grenze der Glaubwürdigkeit. Zwei Männer arbeiten jahrelang in derselben Einheit, schätzen einander, nehmen sich aber nicht einmal ansatzweise als Objekte ihrer Begierden wahr, und dann funkt es plötzlich wie in einer amour fou? Haben sich die Herrschaften zuvor nie angesehen, oder braucht es erst Gerrits Delirium, um sich in eisblaue Augen zu verlieben und Olafs Geruch zu bemerken? Kann man wie Olaf tatsächlich von einer abgrundtiefen Enttäuschung, an der Gerrit nicht ganz unschuldig ist, binnen eines Tages in ungestüme Liebe verfallen? Und wie realistisch ist es, dass ein Kommandosoldat, der im Suff gemeinsam mit einem Heterokollegen vor der ganzen Einheit strippt, nicht den Respekt der Kameraden und Vorgesetzten (!) verliert?

Ich war besonders darauf gespannt, wie die Autorin ein Paar zusammenbringt, zwischen dem es im ersten Band kaum knistert und das eigentlich nie zusammenkommen dürfte. Gerade die Bedenken der beiden Männer sind toll dargestellt. Gerrits Angst, ein Lückenbüßer zu sein. Olafs Zögern, einen ihm Unterstellten zu verführen. Diese inneren Konflikte sind ihr ausgesprochen gut gelungen, auch wenn sie für meinen Geschmack zu oft mit immer denselben Worten durchgekaut werden. Auf 150 Seiten kann man dem Leser schon zutrauen, sich solche grundlegenden Informationen zu merken.

Die Story geht äußerlich ruhig an, sie spielt im Krankenhaus und auf Gerrits Comeback-Feier und es hätte mich nicht gestört, wenn sie sich in diesem Band auf die Liebesgeschichte beschränkt hätte. Wenn Gerrit jedoch bei einem Empfang in Berlin die Umgebung scannt und überlegt, wo er Scharfschützen postieren würde, weiß man sofort, dass da noch etwas kommt. Und so beginnt im letzten Drittel eine zweite Geschichte. Sie sauber zu Ende zu führen reicht der Platz nicht mehr und genau dieses nicht ganz geglückte Ende kostet auch den fünften Stern. Nichts gegen offene Schlüsse und übergeordnete Spannungsbögen in Reihen, ganz im Gegenteil. Dieses Ende wirft aber keine Spannung auf, sondern lässt den Leser nur mit einer unbeantworteten Frage stehen. Es wirkt, als hätte die Autorin den Antagonisten einfach vergessen.

Ein ganz großes Plus gibt es für die Figurenzeichnung. Mein persönlicher Liebling ist Olaf, erzählerisch beeindruckend finde ich jedoch Gerrit. Die Balance zwischen toughem, im Job souveränem Elitesoldat und hingebungsvollem Mann gelingt ausgesprochen gut. Die Faszination, die er auf seinen älteren Lover ausübt, die Mischung aus engelhaft und frech, aus jung, aufmüpfig und romantisch, die ihn aber nie "klein" erscheinen lässt. Man schließt das Buch mit dem Eindruck, dass diese Beziehung wirklich eine reelle Chance hat. Dass sich hier trotz Rang- und Altersunterschiedes zwei gefunden haben, die eine ebenbürtige Partnerschaft führen können. Diese Partnerschaft werde ich gespannt weiterverfolgen, ich freue mich bereits auf Band 3.


Greyscale - unerkannt
Greyscale - unerkannt
Preis: EUR 3,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional eindringlich und top erzählt, 20. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Greyscale - unerkannt (Kindle Edition)
Gerrit de Boer ist Truppführer eines fünfköpfigen KSK-Teams. Vom Cover her hätte ich ihn mir extrem jung vorgestellt, doch er dürfte schon einiges in seinem Leben durchgemacht haben. Gleich zu Beginn scheitert wieder einmal eine Beziehung, weil auch der aktuelle Lover nicht mit Gerrits Beruf als Kommandosoldat klarkommt.

Gerade Gerrits Verletzlichkeit macht die Erzählung für mich so interessant. Einerseits ist er der verantwortungsbewusste Anführer, der mit seinem Team auf Augenhöhe operiert, andererseits der von Sehnsüchten geplagte junge Mann, der von eben diesem Team aufgefangen wird und Rückhalt erfährt. Er ist keine abgeklärte, souveräne Kampfmaschine in den oberen Offiziersrängen, sondern ein liebenswürdiger Mann, der aufpassen muss, dass ihm in emotionalen Situationen nicht die Sicherungen durchbrennen.

Der Einsatz selbst spielt eher eine untergeordnete Rolle, er dient als Kulisse für Gerrits emotionale Achterbahnfahrt. Auf knapp 100 Seiten kann man sich keine allzu gefinkelten Plottwists erwarten und natürlich hat man Verdachtsmomente hinsichtlich der Charaktere und Wendungen (die sich alle bestätigt haben, ohne die Erzählung deshalb vorhersehbar zu machen). Dennoch ist die Geschichte schlüssig und ohne Längen erzählt.
Vom ersten Absatz an war ich ganz nah bei Gerrit. Ich kann ihn in seiner ganzen Komplexität spüren und hierin liegt auch die besondere Stärke der Autorin. Sie macht Figuren plastisch und nachvollziehbar und lässt den Leser die Schwierigkeiten des Soldatenberufs nicht nur auf einer intellektuellen Ebene erfassen, sondern macht sie erlebbar. Die Verständnislosigkeit noch so gut meinender Zivilisten, die Kameraderie in der Einheit. Die strenge Fürsorglichkeit von Vorgesetzten. Man fühlt, dass Gerrit die nächste Enttäuschung bevorsteht, will ihn unbedingt davor beschützen und muss doch ohnmächtig zusehen, wie er den nächsten Schlag hinnehmen muss.

Emotionale und dennoch kitschfreie Erzählweise, Erotik, die sinnlich wahrnehmbar ist und nie ins Schmuddelige abdriftet, und ein zuverlässiges Korrektorat, das man so manchem Verlagsbuch wünschen würde, runden das Lektüreerlebnis ab. Die Fortsetzungen werde ich definitiv lesen.


Der Pfau: Roman
Der Pfau: Roman
von Isabel Bogdan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber überbewertet, 24. Februar 2017
Rezension bezieht sich auf: Der Pfau: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das wirklich Bemerkenswerte an diesem Buch ist seine liebevolle Aufmachung – Hut ab vor der Coverdesignerin. Die Geschichte selbst finde ich allerdings reichlich überbewertet. Die vom Verlag angepriesene "subtile Komödie in bester britischer Manier" kann ich beim besten Willen nicht erkennen, die Erzählung sprüht weder vor Raffinesse noch vor Pointen oder griffigen Charakteren. Die Teambuilding-Prozesse haben mich weit mehr angesprochen als das Trara mit dem Pfau, das wiederholt sich nämlich auf enervierende Art und bringt vielleicht einen ungewöhnlichen Aufhänger, für die Story selbst aber keinen Gewinn. Leider bleibt alles sehr oberflächlich. Die gruppendynamischen Prozesse werden bestenfalls angerissen, und obwohl mir manche Figuren sympathisch sind, hat keine wirklich Tiefgang. Das Buch war ganz nett zu lesen, wird aber keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Schade, es hätte gewiss Potenzial gehabt.


Infidel
Infidel
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Story ohne den Mut zum inneren Konflikt, 12. Februar 2017
Rezension bezieht sich auf: Infidel (Kindle Edition)
Der in Afghanistan stationierte KSK-Soldat Marc Lehmann wacht verletzt in einer fremden Hütte auf und weiß nicht einmal mehr seinen Namen. Erst allmählich kommt die Erinnerung zurück – und mit ihr die Erkenntnis über eine Tat, die sein Leben für immer verändern muss. Der afghanische Medizin-Student Irfan Rahimi pflegt ihn gesund, und gemeinsam machen sie sich zu Marcs Stützpunkt auf. Dort jedoch stellen sie fest, dass Marc als fahnenflüchtig gilt, und versuchen zunächst nach Kabul und dann über die Grenze zu fliehen. Doch Marcs unbedachte Tat holt sie viel zu schnell ein und bringt beide jenseits der Grenze des Erträglichen.

Bei diesem Roman kommen nicht nur Freunde des Gay-Military-Genre auf ihre Kosten, sondern das Herz jedes Lesers von Abenteuer-Literatur muss höher schlagen. Die Story ist spannend erdacht und meist flott erzählt, die Liebesgeschichte fügt sich harmonisch in den Plot ein. Allerdings nicht unbedingt glaubwürdig, denn mit der Liebe geht es mir ein wenig zu schnell. Vor allem, dass ein Mann mit islamischem Hintergrund sich nach ein paar Tagen gemeinsamer Flucht das erste Mal in seinem Leben auf gleichgeschlechtliche körperliche Liebe einlässt, halte ich nicht für realistisch und ich hätte mir mehr inneren Kampf gewünscht. So waren mir die Figuren zwar sympathisch, gingen mir aber nicht wirklich unter die Haut.

Unter die Haut gehen jedoch ganz andere Szenen. Ob es die Brutalität der Taliban, die frauenverachtenden Anordnungen eines Warlords oder die Folter in einem Gefangenenlager sind, hier schreckt Sydney Stafford vor schonungslosem Realismus nicht zurück. Es ist etwas ganz anderes, rein theoretisch von solchen Gräueln zu wissen, oder sie durch einen gut erzählten Roman mitzuerleben. So beklemmend solche Stellen sind, so sind sie doch weitab von jeglichem Voyeurismus geschrieben und machen durch ihre emotionale Intensität eine große Stärke des Romans aus.

Manchmal wäre weniger mehr gewesen, beziehungsweise hätte man aus für die Story unnötigen Effekten mehr herausholen können. Oberst Grimmers Neigungen etwa sind nicht nur rasch durchschaubar, sondern in seinem (nicht einmal heroischen) Verzicht wurde ein potenzieller Konflikt geradezu verschenkt. Ebenso wenig wie den Figuren gönnt Sydney Stafford nämlich der deutschen Bundeswehr innere Konflikte. Die Bösen sind immer die anderen.

Auch dem Ende hätten straffe Kürzungen besser getan. Insgesamt ist die Geschichte jedoch packend erzählt, wartet mit interessanten Wendungen auf und hält den Leser in Atem. Als Militär-Thriller geht sie absolut auf, und mein Leseerlebnis wurde nur durch ein leider zu schlampiges Lektorat, dem mehr als nur ein paar Fehler durchgerutscht sind, getrübt. Der Story selbst tut das jedoch keinen Abbruch, und ich kann sie guten Gewissens empfehlen.


Fünf Wochen: Der Kampfschwimmer (Band 1)
Fünf Wochen: Der Kampfschwimmer (Band 1)
Preis: EUR 5,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Offizier und Gentleman im Tauchbecken, 10. Februar 2017
"Früher war er immer der Mädchenschwarm gewesen, und er hätte jedes Wochenende eine andere Frau haben können. Angebote gab es genug." Zu dumm nur, dass Sönke Liebig nicht wirklich an Frauen interessiert ist. Kurz bevor er sich dem Auswahlverfahren zur Kampfschwimmerausbildung stellt, macht seine Freundin mit ihm Schluss – er sei gefühlskalt. Sönke muss ihr recht geben und weiß durchaus, woher der Wind weht. Allerdings ist er von einem Outing noch meilenweit entfernt, noch glaubt er selbst, ein "normales" Leben führen zu können. Bis er im psychologischen Teil der Aufnahmeprüfung Farbe bekennen muss. Die fünf härtesten Wochen seines Lebens beginnen, und Sönke muss sich nicht nur den Schikanen seines Ausbildners stellen, sondern auch seinem eigenen Gefühlschaos. Zumal es rund um das Tauchbecken herum wahrlich nicht an attraktiven, durchtrainierten Männern mangelt.

Es war meine erste Militär-Romanze, und ständig musste ich an "Ein Offizier und Gentleman" denken. Schikanierende Ausbildner, Freundschaften im Team, Kameradschaft und persönliche Probleme – "Der Kampfschwimmer" ist eine Liebesgeschichte, aber keineswegs oberflächlich. Sydney Stafford stattet jede Figur mit einem individuellen Charakter aus, die Rotte und ihre Ausbildner setzen sich aus facettenreichen Persönlichkeiten zusammen, und man findet sehr schnell Zugang zu ihnen.

Die Geschichte wird durchgängig aus Sönkes Perspektive erzählt, wir tauchen daher vor allem in seine Gedanken ein. Die anderen Figuren lernt man durch ihre Handlungen und Dialoge kennen, und überrascht hat mich der unterschwellige Humor, der dabei immer wieder durchblitzt. Kein Schenkelklopfer-Humor oder Brachialkomik, sondern flapsige Sprüche, wie sie in einer reinen Männerwelt durchaus glaubwürdig sind. Sydney Stafford scheut nicht vor derben Aussagen zurück, hält aber gekonnt die Balance zwischen ordinär und authentisch. Die Figuren wissen selbst, wann sie "Flachwitze" machen, die wirklich guten Pointen rutschen ihnen eher en passant raus und bestechen gerade durch ihre Beiläufigkeit. Ich musste jedenfalls ein paarmal herzlich lachen.

Ein paar sprachliche Unsauberkeiten gibt es, die lassen beim Lesen stutzen, hemmen aber den Lesefluss nicht so, dass man aus der Story rausfällt. Gewöhnungsbedürftig waren für mich die Kosenamen, doch das mag dem Unterschied zwischen nord- und süddeutschem Sprachgebrauch geschuldet sein. Mir persönlich wimmelt es zu viel von "Süßen". Ein "süßer Rotschopf" nervt irgendwann einmal, einen "süßen Seebär" stelle ich mir so um die sechzig vor und dass ein ehemaliger Kampfschwimmer seinen achtundzwanzigjährigen Sohn, der in seine Fußstapfen tritt, ausgerechnet "mein großer Kleiner" nennt, kaufe ich ihm nicht ab. Durch die Kosenamen wirkt Sönke weit jünger als er ist, doch das ist vielleicht sogar bezweckt, weil er sich trotz großer sexueller Neugier eine liebenswürdige Unschuld bewahrt hat.

Neben dieser Unschuld zeichnet sich Sönke vor allem durch seine Unsicherheit aus. Er nimmt stets das Worst-Case-Szenario an, und angesichts seines Kopfkinos geht mir das meiste dann doch ein bisschen zu einfach. Sein Outing, seine ersten Erfahrungen mit Männern, sein erstes Mal schwuler Sex usw. Gerade bei den drastischen Wendepunkten in Sönkes Leben hätte ich mir eine Spur mehr Drama gewünscht. Dennoch ist die Geschichte vom ersten Augenblick an spannend erzählt, bis sie im letzten Drittel ordentlich an die Nieren geht. Denn kaum hat Sönke seine große Liebe gefunden, wird er auch schon in tiefe Zweifel gestürzt. Sein Date platzt, und sein Lover hält unerklärlichen Abstand. Sönke kämpft nicht nur gegen die Wellen der Ostsee, sondern ist auch gezwungen, sich im Strudel von Ohnmacht und Panik irgendwie über Wasser zu halten.

Alles in allem bereitete mir die Geschichte sehr großes Vergnügen und zählt zu den wenigen Büchern, die ich gleich ein zweites Mal (zumindest auszugsweise) gelesen habe. Schuld daran ist ein gewisser Herr, der es mir vom ersten Augenblick an angetan hat. Aus Spoilergründen kann ich auf seine Stärken hier leider nicht eingehen und ich werde ihn auch nicht namentlich nennen, er wurde jedoch schnell zu meiner heimlichen Hauptfigur.

Gerade für Neulinge auf dem Gebiet der Military-Gay-Romance bietet "Der Kampfschwimmer" einen anregenden Einstieg ins Genre, und ich bin schon sehr auf die Fortsetzungen gespannt. Von mir eine unbedingte Kaufempfehlung!


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