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Persönliches Profil

Beiträge von M. J. Van Veen
Top-Rezensenten Rang: 4.368.272
Hilfreiche Bewertungen: 19

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Rezensionen verfasst von
M. J. Van Veen (Utrecht, The Netherlands)
(REAL NAME)   

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B&O PLAY by Bang & Olufsen Beoplay H2 On-Ear Kopfhörer Carbon Blau
B&O PLAY by Bang & Olufsen Beoplay H2 On-Ear Kopfhörer Carbon Blau
Preis: EUR 194,99

3.0 von 5 Sternen Zu komprimierter Klang, relativ starker Bass, für seinen Preis aber gar nicht schlecht, 7. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für die meisten Leute wird dies wahrscheinlich ein sehr guter Kopfhörer sein (das geht auch aus den bisherigen Rezensionen hervor), aber für meine Bedürfnisse ist er eigentlich nicht gut geeignet. Ich höre überwiegend klassische Musik, insbesondere Barockmusik, darunter viele Vokal- und Orgelwerke. Für diese Zwecke ist der Klang m.E. zu "eng" und "gedrungen", während der Bass nach meinem Empfinden eher nicht neutral ist, sondern deutlich die Oberhand hat und die mittleren und höheren Stimmen geradezu verdrängt.
Abgesehen davon, ist der Klang durchaus gut und gibt es also im übrigen nichts zu beanstanden, auch der Bau des Kopfhörers ist robust.

Zum Vergleich: ich verwende normalerweise einen Kopfhörer von Audio Technica, Modell ATH-ES55 (leider diskontinuiert), der einen weit räumlicheren Klang hat, und einen deutlichen, aber nicht dominierenden Bass.


Die Stadt der Blinden (rororo, Band 22467)
Die Stadt der Blinden (rororo, Band 22467)
von José Saramago
  Taschenbuch

10 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In jeder Hinsicht karg., 13. März 2009
Der Begeisterung, die viele diesem Buch offenbar hegen, kann ich mich leider nicht anschließen. Hab übrigens die englische Übersetzung gelesen, aber das macht wohl keinen zu großen Unterschied.

Also, ich möchte es hier kurz halten und von allen kleineren (sich aber anhäufenden) Ärgernissen absehen (erwähnt sei aber der unverschämt belehrende, peinlich moralistische Ton), mich hier einfach darauf beschränken, dem Werk jegliche Abgründigkeit oder Mehrdeutigkeit abzusprechen.

Was heißt das, fragen Sie sich vielleicht? Nun, Ihnen mag bekannt sein, dass es manchen (unter ihnen dem Autor selber, wie aus dem letzten Absatz seiner Nobelpreisanrede hervorgeht) beliebt, in diesem Buch etwa einen hintergründigen, subtilen Hinweis auf die Schrecken (zumal) des vorigen Jahrhunderts zu sehen. Diese kleine Arbeit über die weiße Blindheit wäre also eine Art Metapher für "moralische Blindheit", und das ganze Buch heißt dann, bei aller Prätensiösität, eine Allegorie.

Das dürfte auf den ersten Blick annehmbar erscheinen, da einfach nachvollziehbar, aber wer immer erst versucht, die Metapher in ihren Einzelheiten zu ergründen, der wird bald entdecken, dass sie gar nicht läuft. Wie sollte sie denn auch, da sie doch dasjenige voraussetzt, wofür sie angeblich eine Metapher sein soll. Bedenken Sie, dass eine Blindheitsseuche Menschen nur dann zu Greueltaten veranlassen könnte, wenn sie schon alle, oder mehrheitlich, moralisch verdorben/blind sind. Zu sagen, diese Geschichte einer weißen Blindheit sei eine Allegorie für moralische Blindheit ist wie wenn man behaupten würde, dass zB Sklavernei eine wäre.

Offenbar hatte der Autor Angst, ohne den Anspruch auf metapherische Hintergründigkeit entginge ihm der Nobelpreis. Und, angesichts des geistlosen und moralisierenden Inhalts des (übrigbleibenden) Buches, wäre dem auch gewiss so gewesen. Nur dass alle an diesen Schwindel geglaubt haben. Seien Sie vernünftiger.


Semantik (De Gruyter Studienbuch)
Semantik (De Gruyter Studienbuch)
von Sebastian Löbner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine empfehlenswerte Einfuehrung, 6. September 2005
Dass es zu diesem Buch noch keine Rezension gab, obgleich es mir jedoch ein gutes Hilfsmittel zum Verstehen eines schwierigen Themas erschien, hat mich veranlasst, einen kleinen Kommentar zu ihm zu schreiben.
Nun denn, was dieses Buch m. E. vor allem empfiehlt, ist die Tatsache, dass es der Autor versteht, ohne Verzicht auf die notwendige Fachterminologie einen schwierigen Gegenstand, eben den der Semantik, dank eines sogar mir, nur einem interessierten Laien, zugaenglichen Stils klar darzustellen und zu erklaeren. Das Buch folgt einem vernuenftigen Aufbau: es gliedert sich in zwei Teile von je etwa 180 Seiten, von denen der erste Grundlegendes behandelt, also Zielstellung der Semantik, Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes (gegen den der Pragmatik), den Begriff der allgegenwaertigen Ambiguitaet, logische Beziehungen, usw. Nach dieser Lektuere wird dann der Leser imstande sein, sich an den zweiten Teil heranzumachen, wo er mit drei konkreten, in der semantischen Wissenschaft entwickelten Ansaetzen bekannt gemacht wird: der Dekomposition, der Kognitiven Semantik und der Formalen Semantik (formal, weil sie sich der formalen Logik bedient). Nicht nur deren Grundzuege, sondern auch ihre Schwaechen werden dargelegt. Uebrigens wird im zweiten Teil auch auf den Vergleich der "Bedeutungssysteme" verschiedener Sprachen eingegangen und darauf, in welchem Masse das Denken des Einzelnen davon gepraegt wird (Sie kennen vielleicht die Sapir-Whorf-Hypothese).
Interessant sind Bemerkungen zu der sog. nichtdeskriptiven (d. h. in diesem Buch hauptsaechlich: sozialen) Bedeutung, der an mehreren Stellen anhand des Japanischen, einer Sprache in der das hierarchische Denken dieser Gesellschaft deutlich verankert is, Aufmerksamkeit geschenkt wird. Eben wegen dieser Bedeutungskomponente (aber auch wegen anderem) uebt der Autor einige Kritik an formalen Ansaetzen, weil sie diese nicht erfassen, und er begruendet diese Kritik sofern ich sehen kann hinreichend. Hiermit sei aber zugleich ein moeglicher Minuspunkt des Buches angedeutet: diejenigen, die sich vor allem in die Formale Semantik einlesen moechten, bedienen sich wahrscheinlich besser mit anderen, ausdruecklich zu dem Zwecke geschriebenen Buechern, weil die Formale Semantik angesichts ihrer Schwierigkeit eigentlich eine ausfuehrliche Darstellung erfordert, in dem vorliegenden Buch aber einfach neben anderen Herangehensweisen an die Semantik behandelt wird. Ein anderer kleiner Mangel ist, dass das Buch ziemlich viel Druckfehler enthaelt. Zwar beeintraechtigen sie kaum das Lesen und gibt es auf der Webseite des Autors eine Liste mit Korrekturen, aber dieses kleine Aergernis soll doch vermerkt werden. :)
Dennoch gilt festzuhalten: wer sich einen algemeinen Ueberblick ueber die Semantik verschaffen moechte, wird in diesem Buch einen guten vorfinden.


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