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Beiträge von Alexander Kobras
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Rezensionen verfasst von
Alexander Kobras
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Schneider Xpress Fineliner Faserstift rot
Schneider Xpress Fineliner Faserstift rot
Preis: EUR 2,13

5.0 von 5 Sternen Super!, 20. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Stifte ermöglichen ein tolles Schriftbild (etwas breiter als bei klassischen Finelinern), haben satte Farben und man kann wunderbar flüssig schreiben. Liegen auch besser in der Hand als die noemalen Fineliner. Bin vollkommen zufrieden!


Pagna 24131-02 Ordnungsmappe Easy, Pressspan, A4, 12 Fächer, buntes Register, Einband blau
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Preis: EUR 7,05

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Mappe mit einem Manko...., 20. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich eine gute Mappe, allerdinge haben sich mittlerweile, nach mittlerweile einem halben Jahr Nutzung, bei allen drei Mappen beide Gummizüge an den Ecken gelöst, sodass man die Mappe nicht mehr "normal" halt kann, da sonst die Blätter herausfallen. Schade.


Hawking
Hawking
DVD ~ Stephen Hawking
Preis: EUR 7,49

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessant und Langweilig? Ja, das geht., 18. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Hawking (DVD)
Stephen Hawking gehört wahrscheinlich zu den klügsten Köpfen dieser Welt, zumindest von den Köpfen, die man in der Öffentlichkeit kennt. Am 8.1.1942 geboren, exakt 300 Jahre nach Galileo Galileis Todestag, werden in „Hawking“ die wichtigsten Stationen im Leben von diesem genialen Physiker und mittlerweile auch popkulturellen Phänomen nacherzählt. In der Dokumentation plaudert Hawking selbst aus dem Nähkästchen. Naja, zumindest tut er das, was man plaudern nennen kann. Denn Sprechen funktioniert aufgrund seiner Erkrankung an Amyotropher Lateralsklerose (kurz: ALS) genau so wenig wie jegliche Bewegung. Lediglich mit dem Gesicht, besonders mit den Augen ist Hawking, ist Bewegung überhaupt noch möglich. Und damit steuert er auch seinen berühmten Sprachcomputer.

Auf der Reise durch seine Welt lernen wir verschiedenste Personen kennen, die ihn auf seinem Lebensweg in irgendeiner Form begleitet haben. Ob das nun Prominente wie Jim Carey, Benedict Cumberbatch, der Hawking in einem TV-Biopic verkörperte, oder Buzz Aldrin sind, seine Ex-Ehefrau Jane, seine Pflegerinnen oder verschiedene Wissenschaftler, die mit ihm im Lauf der Jahre zu tun hatten. Sie alle berichten von kleinen, mehr oder weniger privaten und oft unterhaltsamen Geschichten, die Stephen Hawking viel menschlicher erscheinen lassen, als er sonst, wenn man ihn irgendwo in den Medien sieht. Dass er einen Gastauftritt bei den Simpsons hatte, das wissen die meisten wahrscheinlich. Dass er auch bei Star Trek als einzige reale Person für ein Pokerspiel auftrat sicher schon weniger. Die kurzen Anekdoten abseits von Krankheit oder Wissenschaft sind es, die die Dokumentation am Leben halten.

Seine wissenschaftlichen Theorien und Erkenntnisse werden zwar nicht unbedingt unverständlich präsentiert, jedoch muss man schon großes Interesse an der Materie haben, um hier nicht gelangweilt zu sein. Das kann nämlich sehr schnell passieren, dafür erscheint das Thema einfach zu trocken. Zudem denke ich nicht, dass die Informationen für einen zumindest oberflächlichen Kenner Hawkings wirklich neu sind. Ähnlich verhält es sich mit seiner Krankheit. Zwar ist man durchaus schockiert, wenn man den körperlichen Verfall dieses Genies noch einmal nacherzählt bekommt, eben auch durch Familienmitglieder, allerdings greift die Dokumentation auch hier nicht tief genug. Die emotionale Bindung an die Geschichte Hawkings bleibt daher nur immer kurz erhalten und lässt einen danach in der Langeweile zurück. Beispielsweise nimmt man zwar wahr, dass Hawking mehrmals kurz vor dem Tod steht, aber es geht nie wirklich nahe und so verpasst es die Dokumentation, die Zuschauer wenigstens auf dieser Ebene zu fesseln.

Da hilft es auch nicht, dass man eine ziemlich abwechslungsreiche Erzählweise integriert hat. Die Lebensgeschichte Hawkings wird mit Hilfe von nachgespielten Szenen, authentischen Originalaufnahmen, Zeitzeugen, Wegbegleitern und interessanten Dokumenten und Grafiken rekonstruiert. Unterbrochen wird sie immer wieder, um den heutigen Alltag des Wissenschaftlers darzustellen, was den einigermaßen trockenen Rückblick zumindest ein bisschen auflockert. Dennoch bleibt „Hawking“ eine zwar interessante, aber dennoch über weite Strecken sehr zähe Dokumentation über den titelgebenden Physiker Stephen Hawking, die zwar viele Stationen und Details seines Lebens abklappert, insgesamt aber einfach nicht spannend genug ist, als dass sie wirklich Freude machen würde. Lediglich Fans oder Bewunderer Hawkings werden hier wohl ihren Spaß haben, da sie ihr Idol von einer bisher (vielleicht) unbekannten Seite erleben können.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2014 9:24 PM CET


Les Misérables
Les Misérables
DVD ~ Hugh Jackman
Preis: EUR 5,99

27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vive la France, vive la revolution, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Oh Eponine

Ich glaube, ich bin verliebt. Zumindest ein kleines bisschen. Wenn dich Marius nicht will, dann komm doch zu mir.

Samantha Barks, der wahre Star in diesem fantastischen Cast. Samantha Barks, die auch im Londoner Musical die Rolle der Eponine spielt, sie singt und spielt sich hier die Seele aus dem Leib. Sie hat es geschafft, mir bei jedem einzelnen Mal die Tränen in die Augen zu treiben. Jedes. Einzelne. Mal.

Manch einer schreibt, hier wird zu viel gesungen... vergesst es, nein! Ich wünschte mir, dass jede einzelne Sekunde nur gesungen wird. . Es ist wahnsinnig toll, die Musik, der Gesang, der von JEDEM Darsteller so einhundert Prozent perfekt zur Figur passt. Egal ob Fantine, Jean Valjean, Javert, Enjolras, Eponine, Marius, Cosette oder all die anderen. Grandios. Die Musik, diese eingängigen Melodien.
Mitreißend.
Traurig.
Emotional.
Lustig.
Triumphierend.
Wunderschön.
Die Kamera unterstreicht diese Gefühle noch, indem sie große Aufnahmen der Gesichter zeigt, der Augen, der Lippen, jeder kleinsten Regung im Gesicht.

Schauspielerisch kann ich keinen einzigen Makel feststellen. Hugh Jackman als Jean Valjean ist einmalig. Seine Augen. Diese Augen. Blutunterlaufen. Leicht zitternd und von Angst durchzogen und doch so viel Willen und Kraft, so viel Liebe. Er muss nur in die Kamera blicken, und man hat Jean Valjean vor sich.
Anne Hathaways „I dreamed a Dream“ ist so traurig, dass einem das Herz brechen möcht, und obwohl ihr Auftritt nun wirklich nicht lang andauerte, so ist sie doch den ganzen Film über präsent. Und der Oscar ist auch völlig verdient.
Russell Crowe passt ebenfalls hervorragend. Ja, seine Stimme mag vielleicht etwas merkwürdig klingen, wenn man ihn zum ersten Mal singen hört. Aber je öfter das der Fall ist, umso mehr wird klar, dass Javert keine andere Stimme haben kann. Mal davon abgesehen, dass er schauspielerisch sowieso makellos ist.
Eddie Redmayne mit seinen Sommersprossen ist zwar optisch nicht unbedingt so, wie ich mir Marius vorstellen würde. Aber er spielt es perfekt. Und wenn er gegen Ende zu seinem Lied „Empty chairs at empty tables“ ansetzt, dann möchte ich mal sehen, wer da trockene Augen behält. Amanda Seyfried, so oft sie auch gescholten wird, singt und spielt ihre Parts ebenso toll. Aaron Tveit als Enjolras, Daniel Huttlestone als Gavroche und Colm Wilkinson als Priester, der ebenfalls bereits im Musical mitsang, sind ebenso gut besetzt wie Sacha Baron Cohen und Helena Bonham Carter als so herrlich verrücktes Wirtsleute-Paar, dass man diese beiden Figuren einfach gern haben muss.
Achja. Beinahe vergessen. Eponine ♥ Samantha Barks. Ich kann es nicht oft genug sagen. Der absolute Höhepunkt in diesem Film. Emotional, gesanglich, optisch, schauspielerisch. Ein absoluter Traum. Ich hoffe sehr, dass man noch oft von Samantha Barks hören wird.

Aber außer den Künstlern hat der Film noch so viel mehr zu bieten.
Da sind traumhafte Kulissen von Paris im 19. Jahrhundert. Große Berge, riesige Schiffe mit gigantischen Wellen. Der Schmutz der Stadt, das Elend der Menschen, Ratten, Müll, Scheiße. Schon optisch merkt man, wie dreckig es der normalen und der armen Bevölkerung zu dieser Zeit geht. Die Kostüme, die ganze Optik der verschiedenen Figuren ist ebenso fantastisch.

Ja, und dann ist da noch die Geschichte.
Es ist zum einen die Geschichte des ehemaligen Sträflings Jean Valjean, der ein neues Leben beginnen möchte, aber immer wieder von seiner Vergangenheit und dem Polizisten Javert eingeholt wird, sodass er eigentlich auf ewig ein gehetzter Mann bleibt. Auf ewig auf der Flucht, ohne je zur Ruhe zu kommen.
Es ist die Geschichte von Fantine, die als alleinerziehende Mutter ihre Arbeit verliert und sich aus Verzweiflung in die Prostitution begibt, um ihr Kind ernähren zu können.

“Do you hear the people sing,
Singing the sing of angry men?
This is the Music of a people
Who will not be slaves again.
When the beating of the heart
Echoes the beating of the drums
There is a life about to start
When tomorrow comes.”

So kraftvoll, so motivierend, so aufwieglerisch. Eine Fanfare der Revolution, eine Fanfare für den Sieg. Es ist die Geschichte der unterdrückten Menschen in Frankreich. Der Menschen, die nichts mehr zu fressen haben, die auf der Straße beinahe verrecken. Es geht um Freiheit. Um Mut und Tapferkeit. Um Revolution. Darum, sich nicht alles gefallen zu lassen, aufzustehen, zu kämpfen.
Die Barrikaden-Kämpfe der Studenten in Paris um 1830 (etwa) bilden den Rahmen für den zweiten Teil der Geschichte.

“Tomorrow you'll be worlds away. And yet with you, my world has started!”

Und in dieser schwierigen, revolutionären Zeit suchen und finden ein paar junge Menschen ihre große Liebe. Eponine und Marius. Marius und Cosette. Drei Menschen, aber nur zwei können zueinander finden. Tragisch, dramatisch. Liebe im Krieg. Junge Liebe, die vielleicht durch Gewalt wieder getrennt wird, bevor sie richtig begonnen hat. Die vielleicht nie existieren kann. Und Liebe, die nie zustande kommen kann.

„One more day all on my own, one more day with him not caring.“

Und es gibt einige Szenen, bei denen sicher jeder kräftig Schlucken muss. Zum Beispiel das Lied der jungen Cosette oder das Ende, das so traurig macht und doch mehr als glücklich. Das Kraft gibt, dass mit der wunderbarsten Gänsehaut aller Zeiten den Zuschauer aus dem Film begleitet.

Ein wahnsinnig emotionaler Film, ein Historienepos, ein Film über Freiheit, über Liebe, über Flucht, über Angst und Mut. Grandiose Ohrwürmer, die mich einfach nicht mehr loslassen wollen. Das beste Musical, die tragischste und die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten. Und Samantha Barks.

Oh, Eponine ♥
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 30, 2014 8:44 PM CET


Aelita
Aelita
Preis: EUR 9,19

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Puuuh..., 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aelita (MP3-Download)
Hmmmm... nein. Ich hab mir das Album nun mehrere Male durchgehört, aber es ist einfach nicht mehr der Stil, weswegen ich damals wegen "Bring 'em in" und "Hurricane Bar" Fan dieser Gruppe geworden bin. Gut, sie haben ja diese Disco-Platte auch angekündigt und ich hab sie auch nur aus Vollständigkeitsgründen gekauft, aber... nein, das ist leider nix. Nur für Liebhaber von Synthie-Zeugs und Disco-Mukke. Aber nicht für den, der Mando Diao wegen ihrer vorherigen (regulären) Alben mochte.


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Preis: EUR 10,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was soll man da noch sagen? Für den Preis unschlagbar. Und da ich verdammt viel mit Füller schreibe, gehen die Dinger weg wie warme Semmeln.


Flatliners
Flatliners
DVD ~ Kiefer Sutherland
Preis: EUR 6,79

4.0 von 5 Sternen Schumacher, als er noch richtig gut war., 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flatliners (DVD)
Was passiert nach dem Tod? Wie fühlt sich sterben an? Mit diesen Fragen beschäftigen sich ein paar Medizinstudenten in „Flatliners“, einem von Schumachers früheren Filmen. Sie töten sich gegenseitig, um sich ein paar Sekunden oder Minuten später wieder ins Leben zurückzuholen. Alles, was dazwischen geschieht, soll diese Fragen beantworten.

Besonders toll ist dem Regisseur die Kombination von Elementen des klassischen Psycho-Horrors mit ethischen Fragen gelungen. Während die Protagonisten durch ihre Nahtodexperimente nach und nach den Bezug zur Realität verlieren und durch Halluzinationen gequält werden, die durch ihr eigenes Gewissen erzeugt werden, wird dabei auf interessante Weise darauf eingegangen, was nach dem Tod passiert. Ein gleißendes Licht? Oder rattert sein Leben noch einmal an einem vorbei? Verschiedene Theorien und auch Hirngespinste werden, scheinbar ganz nebenbei, in diesem Thriller verpackt, ohne irgendeine Wahrheit für sich zu beanspruchen. Und scheinbar nebenbei wird auch noch die Frage nach Richtig und Falsch gestellt.

Mit einer damals noch Jungstarbesetzung kann der Film ebenso glänzen. Angefangen von Kiefer Sutherland und Julia Roberts über Oliver Platt, William Baldwin bis hin zu Kevin Bacon. Sie tragen einen großen Teil zum Gelingen dieses interessanten Filmes bei. Sehenswert, ohne zu glänzen.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht der liebenswerteste Film aller Zeiten, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Monate lang habe ich mich ungläubig gefragt, wie denn ein Knetgummi-Animationsfilm fast ausnahmslos so positive Bewertungen haben kann. Wie denn MIR, der ich animierte Filme nun wirklich nicht leiden kann, ständig ein solch seltsamer Film mit einem noch seltsameren Titel empfohlen werden kann Mir, der so tollen handgezeichneten Zeichentrickfilmen wie König der Löwen, Die Schöne und das Biest, Peter Pan oder Das Dschungelbuch nachtrauert und für die Erfindung von animierten Filmen am liebsten so manche Filmfirma verklagen würde. Mir, der in der Sesamstraße die doofen Knetfiguren als einziger in meiner Familie gehasst hat.
Aber jetzt, da ich ihn endlich gesehen habe, jetzt verstehe ich es. Ein Film zum Lachen, zum Weinen und zum Zittern. Ein Film zum Nachdenken, zum Schlucken zum Schmunzeln und zum Glücklich sein. Ein wunderbarer Film. Ein Film, den man gesehen haben muss.


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9 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ganz ganz schlecht, 22. November 2012
Das einzig wirklich gute waren die Auftritte von Stanley Tucci, der zu wenig Screentime hatte und Hugo Weaving, der leider ab der Präsentation seines „wahren Gesichts“ in seiner Darstellung begrenzt wurde und trotzdem immer noch besser war, als die meisten anderen Darsteller. Tommy Lee Jones war solide, aber nicht mehr. Dominic Cooper bemüht sich immerhin, Toby Jones bekommt eigentlich kaum Möglichkeit zu zeigen, was er kann und Hayley Atwell sieht wenigstens verdammt heiß aus.
Besonders mau fand ich die Leistung von Chris Evans, der mimisch und gestisch so gut wie gar keine Abwechslung zeigte. Noch dazu kommt er weder als Muskelprotz, noch als dünnes, kleines Männchen glaubhaft rüber.
Das Kostüm des Superhelden sieht irgendwie lächerlich aus, auch wenn mir natürlich klar ist, dass es auch an der Comicvorlage liegt. Trotzdem gefällt es mir gar nicht. Fragwürdig auch die halbherzig inszenierte Lovestory. Überhaupt, die Handlung ist verdammt schwer zu bewerten. Warum? Weil sie so gut wie nicht da ist!! Die Amis haben einen Gegner, der sowohl Nazis als auch den Rest der Welt besiegen und regieren will. Den soll der genmanipulierte und gedopte Superkrieger natürlich besiegen. Zu keiner Zeit kommt Spannung auf, ab und zu ein ganz witziger Moment, aber das war es dann auch schon, ansonsten viel Leerlauf.
Der Showdown zieht sich erst merkwürdigerweise sehr hin, ohne dass wirklich etwas Aufregendes passiert Dabei kommen mir viele Effekte so vor, als wären sie mit Spielzeug dargestellt worden. Anschließend passiert alles so schnell, dass man die einzigen spannenden Momente schnell wieder vergessen hat.
Die Effekte und Actionszenen sind teilweise ganz nett anzuschauen, aber manchmal auch zu übertrieben, zu künstlich.
Klar ist es Popcorn-Kino, natürlich sollte man nicht die allergrößten Erwartungen an diesen Film haben. Aber trotzdem darf man als Zuschauer bei einem Budget von (laut Wiki) 140 Mio Dollar eine wenigstens brauchbare Geschichte und damit vor allem ein brauchbareres Drehbuch erwarten, als es hier geboten wurde.- Auch hätte man einen besseren Hauptdarsteller verpflichten sollen.
Letztendlich ein ganz schwacher Film mit erschreckender wenig Handlung, der bei einer Laufzeit von knapp 2 Stunden mindestens eine halbe Stunde zu lang geraten ist.


True Grit
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DVD ~ Jeff Bridges
Preis: EUR 5,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt im O-Ton ansehen..., 22. November 2012
Rezension bezieht sich auf: True Grit (DVD)
Ein sehr langsam aufgebauter Western, der sich durch grandiosen Humor, tolle schauspielerische Leistungen, interessante Personen, schöne Landschaftsbilder und sehr passende Filmmusik auszeichnet. Jeff Bridges ist (gewohnt) klasse und braucht sich hinter John Wayne als ersten Rooster Cogburn keineswegs verstecken. Hailee Steinfeld macht ihre Sache richtig toll, vor allem ist sie nicht ganz so nervig wie die „erste“ Mattie Ross. Matt Damon mit Akzent ist extrem lustig anzuhören und die relativ kurzen Auftritte von Dakin Matthews, Josh Brolin und Barry Pepper krönen das tolle Ensemble.
Humor und Witz, was ja in der ersten Verfilmung schon stark vertreten war, sind durch das Händchen der beiden Coens noch besser, noch stärker vertreten und eigentlich immer auf dem Punkt.
Obwohl ich ein großer Freund der deutschen Synchronsprecher bin und die deutsche Synchro auch hier einen super Job macht, wäre es doch zu empfehlen, den Originalton anzuschauen/-hören. Grund: Die Aussprache im Englischen (durch verschiedene Akzente, Sprachbe- und -verhinderungen usw.) kommt einfach noch viel besser rüber und passt auch noch exakter zu den Figuren. Im Deutschen ist das einfach nicht ganz so möglich, liegt (denk ich) wohl am unterschiedlichen Klang der Sprachen.
Insgesamt also ein richtig guter Film, der „Der Marshall“ aus dem Jahr 1969 für mich sogar noch leicht übertrifft und den man sich sicher nicht nur einmal ansehen will.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2013 1:19 PM CET


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