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Battle Born (Deluxe Edition)
Battle Born (Deluxe Edition)
Preis: EUR 12,78

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich kein so schwieriger Fall ..., 21. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Battle Born (Deluxe Edition) (Audio CD)
Für mich sind The Killers keine Band, deren Songs alle die gleiche Qualität haben. Im Gegenteil, auf allen Alben gab es geniale Stücke, aber auch eine Menge Material, das man nicht wirklich vermissen würde. Vor diesem Hintergrund kann ich die Vergangenheits-Glorifizierung ebenso wenig nachvollziehen wie unreflektierte Lobhudelei der aktuelleren Werke.

Fakt ist, dass den Killers über die Jahre eine Liste genialer Stücke gelungen ist, insbesondere (um meine Favoriten zu listen)
- Mr. Brightside und All These Things That I've Done von Hot Fuss
- When You Were Young und Read My Mind von Sam's Town
- Human und Dustland Fairytale von Days & Age
Auf allen Alben gab es aber auch eine Menge Lieder, die nicht wirklich hängen geblieben sind.

Wie unterscheidet sich jetzt Battle Born von den alten Alben?
Ich stimme den vielen Stimmen zu, die sagen, dass es auf Battle Born eine Menge Songs gibt, bei denen man sich wirklich fragt "Was soll das jetzt? Was haben die sich dabei gedacht?" - zu denen man (ich) auch beim 6. oder 7. Hören wirklich keinen Zugang bekommt. Und das ist mir bei keinem anderen Killers-Album annähernd stark so gegangen wie auf Battle Born. Dazu zähle ich
- "A Matter of Time"
- "Deadlines and Commitments"
- "The Rising Tide"
- "Heart of A Girl"
- und die beiden Bonus-Tracks "Carry Me Home" und "Prize Fighter"
Allesamt Stücke, die irgendwie leidenschaftslos als Füllstücke rüberkommen.

"Be Still" fällt zumindest als gewisser leiser Kontrapunkt auf, ist aber letztlich nicht mehr als eine höchst durchschnittliche Ballade.

"Battle Born" als letztes reguläres Stück weckt dann als titelgebendes Abschluss-Stück nochmal die Hoffnung auf einen richtigen Kracher zum Schluss, kann diese Erwartung aber auch leider nicht erfüllen. Es entpuppt sich trotz bombastischer Einführung als seltsam unentschlossener Stil-Mix ohne wirkliche Richtung.

Damit bleiben aber immer noch 5 Songs, die auffallen:

- "Flesh and Bone" zeigt spätestens beim 2. Hören seine Kraft. Es ist definitiv besonders, eingängig und gut und muss sich vor den "alten" Killers-Stücken nicht verstecken
- Gleiches gilt für "Miss Atomic Bomb" - aus meiner Sicht das beste Lied des Albums, und definitiv auch für "Killers von früher"-Puristen hörbar
- Auch "Runaways" ist ein guter Song, der alles hat, was die Killers ausmacht.

Für mich (der ich durchaus eine Ader für Pop habe und auch mit Days & Age keine Probleme hatte) sind außerdem mit nur leichten Abstrichen "The Way It Was" und "Here With Me" absolut ok und hörenswert - guter und eingängiger Pop.

Und damit hat das Album für mich eigentlich das, was frühere Killers-Alben auch schon hatten:
- Eine Handvoll gute Stücke, die ich zukünftig noch häufig hören werde
- Und eine Menge Füllmaterial, das halt nicht wirklich herausragend ist.

Insofern wurden meine Erwartungen eigentlich erfüllt, daher bin ich auch nicht enttäuscht. Das Album bringt 3-5 Songs, die ich zu meinen "Best Of Killers" dazunehmen werde - das ist ok für mich, nicht mehr und auch nicht weniger.


Kill Everyone: Pokerturnier-Strategien für Fortgeschrittene
Kill Everyone: Pokerturnier-Strategien für Fortgeschrittene
von Lee Nelson
  Gebundene Ausgabe

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich echte und fundierte Handlungsempfehlungen!, 22. April 2010
Eines vorweg: Als Einstieg in Pokerliteratur sollte man auf jeden Fall vorher schon mal ein Standardwerk (insbesondere vielleicht Harrington on Hold' Em) gelesen haben, und ein bisschen Erfahrung in Sit & Go's sollte man auch mitbringen.

Trotz dieser Grundlagen stieß ich bei Sit&Go's und Turnieren in der Mittel- und Endphase immer wieder auf die gleichen Fragen, z.B.:

- Soll ich den All-In-Raise eines Shortstacks mit KJs callen oder nicht? Was ist bei einem Big Stack? Was ist wenn er im SB sitzt oder im Hijack?
- Gehe ich mit KTo auf dem Button all-in? Was ist in früheren Positionen? Ändert sich meine Entscheidung, wenn hinter mir eher kleine, große oder mittelgroße Stacks sitzen?

Für diese Feinjustierung des Spiels geben viele Bücher nur vage Empfehlungen auf der Basis von "Handranges festlegen" oder "Gegner lesen". Hier bringt Kill Everyone einen wirklichen Quantensprung!

Raises oder Calls werden logisch und mathematisch korrekt abgeleitet. Dabei wird auf Pot Odds aufgebaut, die über Bubble Faktoren an die Spätphase von Turnieren und die Erfordernisse des ICM angepasst werden. Ich habe mir daraus eine Excel-Datei gebaut, mit der ich in der Spätphase des S&Gs die Bubble-Faktoren und Turnier Odds (gemäß ICM) gegen jeden Gegner ausrechnen kann. Damit weiß ich (oder kann auch ohne Excel-Tabelle ganz gut abschätzen), welche Odds ich wirklich bekomme.

Während diese Info nicht wirklich neu ist, liefert "Kill Everyone" für mich noch eine entscheidende Zusatzinformation: Über verschiedene Simulationen wird angegeben, wie sich (leider nur eine begrenzte Zahl) die Top Hände gegen Gegner schlagen, die mit den Top-10%, Top-20%, Top-30%, etc. ihrer Hände raisen oder callen. Wenn man den Gegner etwas einschätzen kann und weiß, womit er raist oder callt, habe ich für jede Hand jetzt ein Gefühl für die Gewinnwahrscheinlichkeit gegen diesen Gegner.

Beide Informationen (Turnier Odds und Gewinnwahrscheinlichkeit) im Vergleich helfen jetzt ungemein, genau die oben beschriebenen Entscheidungen zu treffen. Mit ein bisschen Excel-Kenntnis habe ich für eine Zahl von Händen und Situationen damit eindeutige Entscheidungsunterstützung. Schade nur, dass die Ergebnisse der Simulationen nicht wenigstens für die Top-50% der Hände im Buch dargestellt werden, aber da hat man wohl gedacht, dass das zu viel an Hilfe wäre ;-) - Die nötigen Simulationen selbst durchzuführen erscheint mir ein bisschen aufwändig (oder erfordert eine Software, die ich zumindest nicht habe).

Darüber hinaus liefert das Buch noch weitere sehr nützliche Informationen, insbesondere
- Stärkezahlen für jede Hand vor dem Flop, mit deren Hilfe man entscheiden kann, ob ein All-In in Abhängigkeit von Stack-Pot-Relationen und nachfolgenden Gegnern sinnvoll ist
- Komplette Heads-Up-Strategien für jede Hand bei großen und kleinen Stacks - extrem hilfreich, um im Heads Up eine klare Strategie zu haben

Alles in allem ist Kill Everyone für mich das erste Buch, das wirkliche Empfehlungen gibt und definitiv hilft, mein Spiel gerade in knappen Situationen zu verbessern. Es basiert zwar auf dem in "Kill Phil" propagierten "All-in or Fold"-Konzept, ist jedoch wesentlich differenzierter.

Man muss sich aber die Mühe machen, die wertvollen Informationen auch tatsächlich mal im Detail anzusehen (und wesentliche Informationen auch zu lernen!)und auch zu nutzen, z.B. über ein bisschen Excel.

Wenn man nur darüber hinwegliest, hilft das wahrscheinlich auch schon weiter, aber man nutzt nur vielleicht 10% des Potenzials dieses Buchs!

Ich empfehle das Buch allen S&G-Spielern, die nicht nur "nach Gefühl" spielen wollen und bereit sind, ein bisschen Aufwand zu betreiben, um die wahre Stärke ihrer Hände zu kennen.


Gott: Eine kleine Geschichte des Größten
Gott: Eine kleine Geschichte des Größten
von Manfred Lütz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

129 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hier wird man sanft eingelullt und um die wahren Themen herumgeführt ..., 30. November 2007
Wenn Sie auf jeden Fall das Ziel haben, Ihren Glauben an Gott zu behalten, und dabei von sich behaupten wollen "Ich habe die Existenz Gottes kritisch hinterfragt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es ihn gibt", dann lesen Sie dieses Buch, und sie fühlen sich gut und gebildet dabei.

Wenn Sie allerdings wirklich kritisch die Existenz Gottes hinterfragen wollen und vielleicht von Büchern wie DawkinsŽ Gotteswahn aufgerüttelt wurden, dann werden Sie sich über dieses Buch extrem ärgern, denn es hört überall da auf, wo die eigentliche Diskussion erst geführt werden muss.

Lütz ist ein "moderner" Katholik. Natürlich wurde die Welt nicht in 7 Tagen erschaffen, natürlich ist die Bibel nicht wörtlich auszulegen. Natürlich ist die Evolutionstheorie im Grundsatz nicht zu leugnen. Von daher ist seine Grundeinstellung zunächst durchaus geeignet für eine umfassende kritische Diskussion des Glaubens an Gott.

Dieses Buch gibt daher zunächst auch vor, sich ein ausgewogenes Urteil bilden zu wollen und versucht dann, zunächst unterschwellig, dann offen zu vermitteln, dass ein Gott der katholischen Kirche selbstverständlich existiert.

Leider stützt Lütz sich dabei auf ein Bündel von gegebenen Argumentationssäulen, die alle höchst diskussionswürdig und vor-urteilend sind, dass gerade diese Annahmen die Grundlage der eigentlichen Diskussion sein müssten. Diese sind (zugegebenermaßen etwas überspitzt dargestellt):

- Er kokettiert implizit stark mit der Aussage "Wenn man nicht an Gott glaubt, und er existiert aber doch, dann sieht es aber finster aus. Wenn man dagegen an Gott glaubt, er existiert dann aber doch nicht, hat man nicht viel verloren"

- "Es gibt keinen Beweis, dass es Gott nicht gibt" Das stimmt, aber daraus ohne größere Diskussion zu folgern, dass es ihn dann geben muss, ist zumindest für mich eher unbefriedigend ...

- "Wer nicht an Gott glaubt, der muss einen verzweifelnden, nihilistischen Atheismus im Sinne Nietzsches leben" - Nur diese beiden Ausprägungen lässt der Autor gelten, was die Auswahl wieder mal signifikant erleichtern sollte ...

- "Atheisten sind häufig(er) schlechte Menschen" (mit den üblichen Hinweisen auf Stalin und Hitler ...

- "Ohne Gott gäbe es keine Ethik, und wir würden uns nur gegenseitig die Schädel einschlagen". Wogegen sich Moral und Ethik durchaus sinnvoll außerhalb jeder Religion entwickelt haben können (zumal die Bibel von Steinigung von Homosexuellen bis zu "Liebe Deinen Nächsten" ja auch eine ziemliche ethische Pallette zu bieten hat, aus der man sich seine eigenen ethischen Grundsätze dann wohl auf Basis einer anderen Instanz ableiten muss): Auch ohne einen Gott erscheint es für die Menschen sinnvoll zu sein, sich nicht ständig zu belügen, zu töten, zu bestehlen, etc.

- "Ohne Gott gäbe es keine Kunst, Musik und alles andere Schöne, dem nicht ein unmittelbarer Nutzen zugewiesen werden kann" (schwingt unterschwellig im ganzen Buch mit, ohne bewiesen zu werden)

- "Die Gottesbeweise von Thomas von Aquin sind nie widerlegt worden". Es geht dabei um solche "Beweise" wie "Wenn wir vergleichen können - groß, größer, am größten -, muss es immer etwas absolut höchstes geben - Gott" oder "Am Anfang einer jeden Bewegung, muss etwas fixes, unbewegliches stehen - Gott" - was allein in Bezug auf Ebbe und Flut ja schon mal zu diskutieren wäre ...

- "Wir müssen wieder mehr staunend die Welt erleben wie die Kinder, ohne alles gleich im Detail verstehen zu wollen" - Das macht eine Diskussion über die Existenz Gottes dann natürlich etwas schwieriger ...

Insgesamt hilft das Buch einer wirklichen Suche nach der Existenz Gottes leider gar nicht. Ich jedenfalls sehe durch dieses Buch kein einziges von DawkinsŽ Argumenten auf einem ansatzweise gleichwertigen Niveau widerlegt.

Glauben fängt da an, wo man es nicht weiß. Die zentrale Frage ist, ob man in diesem Bereich, Wahrscheinlichkeiten diskutiert (wie Dawkins) oder wie man solchen Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen gegenübertritt (wie Lütz es leider gar nicht erst versucht) ...
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Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 1, 2011 2:59 PM MEST


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