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Rezensionen verfasst von
Virginia Woolf (Köln)

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Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [2 DVDs]
Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Jennifer Lawrence
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 6,97

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerte Mischung aus Fantasy-Drama und Dystopie, 23. Januar 2013
Ich finde normalerweise in jeder Suppe ein Haar, aber hier muß ich sagen: Dieses DVD-Set (2-Disc-Edition) muß man haben. Der Hauptfilm ist absolut sehenswert und das ganz sicher nicht nur ein einziges Mal. The Hunger Games kann man sich mehrfach anschauen und wird dabei immer neue Facetten entdecken.
Das Bonusmaterial sehr ausführlich und absolut spannend. Tolle Interviews, interessante Einblicke in die Entstehung des Films und last but not least wunderbare Eindrücke von Jennifer Lawrence, der Darstellerin von Katniss Everdeen.
Meine persönlichen Highlights waren die Wilhelm-Tell-Szene, in der Katniss auf einen Apfel schießt, um die Aufmerksamkeit der Sponsoren zu gewinnen und das Ende, glücklicherweise kein typisches Hollywood-Happy-End, wo sich die Turteltäubchen kriegen und alle ihre Jacket-Kronen in die Kamera halten. Im Gegenteil: Ich empfand das Ende als sehr bewegend.
Um auf die moralisch getränkten Zeigefinger einzugehen, die den Film am liebsten auf den Index setzen würden: Klar, eine Dystopie ist nicht automatisch moralisch einwandfrei. Einige Stimmen hier bei amazon meinen, The Hunger Games sei zwar eine Dystopie, aber eben eine mißlungene. Das ist ja alles schön und gut. Aber dann bleibt immer noch ein ganz wesentlicher Aspekt der Geschichte, nämlich Liebe! The Hunger Games erzählt von einer jungen Frau, die ihre kleine Schwester vor dem sicheren Tod bewahrt, indem sie sich als Freiwillige zu einem Gladiatorenspiel meldet, das mit großer Wahrscheinlichkeit ihren Tod bedeuten wird. Katniss opfert sich für ihre Schwester, weil sie sie über alles liebt. Nach Beginn der Spiele wird dann auch denjenigen Zuschauern, die das Buch nicht kennen, klar: Da geht es nicht um die Bundesjugendspiele, nein es geht ums nackte Überleben! Nur der stärkste Kämpfer kann bestehen. Um den existentiellen Überlebenskampf der Protagonistin zu verdeutlichen bedarf es der Gewalt. Ohne die gnadenlosen Gewaltszenen könnte man auf die Idee kommen, das Ganze sei für Katniss ein Spaziergang, wo man sich schlimmstenfalls nasse Füße holen kann.

Wegen der massiven Kritik betreffs der fragwürdigen Alternsfreigabe ab 12 hier nur ein kleiner Gedanke: Schon mal Tom und Jerry gesehen? Da geht es ganz schön brutal zu, und solche Sendungen werden von sehr kleinen Kindern gesehen. Und Harry Potter? Da gab es doch wirklich auch Szenen, die brutal oder mindestens grenzwertig waren! Oder erinnert euch an Jurassic Park! Bei diesem Film gab es Untersuchungen zur Veränderung der Pulsfrequenz in den besonders angsteinflößenden Szenen. Damals wurde diskutiert, ob der Film für 12-Jährige zu hart sei.
Man hat als Eltern einen Mund zum Sprechen, um mit den Kindern über den Film zu diskutieren. Daß aber auch kleinere Kinder die Panem-Bücher lesen, kann man gar nicht verhindern. Wenn man es verbietet, lesen die Kids heimlich in der Schule oder wenn sie unter Freunden sind. Verbote oder gar ein erhobener Zeigefinger nützen da gar nichts.

Übrigens: Die Kritik an der Wackelkamera" in den Actionszenen ist komplett unangebracht. Es handelt sich vielmehr um ein künstlerisches Stilmittel (Cinéma Vérité), das dem Zuschauer ermöglichen soll, das Geschehen aus KatnissŽAugen zu sehen, was aus meiner Sicht den dystopischen Aspekt des Films sehr gut unterstützt. Mehr dazu auf der Bonus-DVD.

Um diesen Film zu genießen und ihn dementsprechend zu würdigen, sollte man versuchen, die Buchvorlage auszublenden (okay, leichter gesagt als getan), sich zurückzulehnen und den Film als solchen einfach wirken zu lassen. Wenn man das schafft, wird der Film zum Erlebnis: dank der großartigen Schauspieler, allen voran Jennifer Lawrence, die mich komplett bezaubert und durch den Film getragen" hat.
Die Hauptdarstellerin ist es, die The Hunger Games so außerordentlich sehenswert macht. Ihr Gesicht erinnert mich stark an die junge Shannon Doherty (Charmed"), die sich leider die Karriere durch ihr divenhaftes Gehabe verdorben hat. Nicht so Jennifer Lawrence: Sie spielt mit einem natürlichen Charme und mit einer ungekünstelten Ernsthaftigkeit, die absolut überzeugend ist. Ihre weichen Gesichtszüge spiegeln ihre Verletzbarkeit, die zugleich ihre Stärke ist. Mich hat ihr Spiel sehr berührt, und ich würde gern mehr von ihr sehen.
Weiterhin sehr beeindruckt haben mich die jugendlichen Schauspieler, insbesondere die Darstellerinnen von Prim" und Rue".
Weniger beeindruckend, gleichwohl sehenswert: Wes Bentley (American Beauty") mit einer seiner Figur entsprechend teuflischen Bartrasur (Bartfrisur trifft es eher ...) und ein ziemlich unrasierter Woody Harrelson (Cheers", Natural Born Killers"), die alle beide neben Jennifer Lawrence zwar merklich verblassen und eher wie Statisten wirken.
Gänzlich überraschend: Lenny Kravitz, der mit seiner ruhigen und sanften Art punktet und spielerisch überzeugt.
Leider etwas nervig ist die Synchronstimme der Effie, die die Figur besonders in Kombination mit ihrer clownsartigen Aufmachung hysterisch wirken läßt. Die Stimme ist einfach too much, da empfiehlt sich der englische Originalton.
Und dann wäre da noch Donald Sutherland, der vor dem Dreh einen 3 Seiten langen Brief an Gary Ross schrieb, in dem er u.a. die Symbolik der Rose und die Bedeutung von Hoffnung in totalitären Systemen erläuterte: Wieso muß es einen Gewinner geben? Hoffnung! Das einzige, was stärker ist als die Angst, ist die Hoffnung! Deshalb muß es einen Gewinner geben."
Wenn man den Namen Donald Sutherland in der Besetzungsliste sieht, fragt man sich sofort: Ist dieser Film so flach und farblos, daß man ihn mit lauter Hollywood-Größen aufpeppen muß? Gehen die Zuschauer allein wegen der prominenten Namen ins Kino, die als Kassenmagneten fungieren sollen oder müssen?
Die Antwort ist: NEIN! Die Jungdarsteller sind allesamt so hinreißend, daß die alten Hollywood-Hasen neben ihnen beinahe verblassen. Insgesamt bietet die Besetzungsliste eine gelungene Mischung aus alter Garde und frischem Blut.

Für mich ist The Hunger Games einer der wenigen Filme, die ich mir mit Sicherheit mehrmals anschauen werde.
In diesem Sinne: May the odds be in your favour! Henceforth and forevermore ...


Highlander - Es kann nur einen geben (Steelbox) [Special Edition] [2 DVDs]
Highlander - Es kann nur einen geben (Steelbox) [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Christopher Lambert
Preis: EUR 12,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Who wants to live forever" - natürlich Highlander!, 20. Januar 2013
"Highlander" ist ein grandioser Fantasy-Action-Thriller, der in seiner einzigartigen Magie von Fantasy-Verfilmungen der letzten 25 Jahre nahezu unerreicht bleibt.- Nahezu? Erreicht und tatsächlich sogar übertroffen wurde der Film einzig von Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Verfilmung. Doch obwohl beide Sequenzen demselben Genre zuzuordnen sind, kann man sie nicht wirklich vergleichen. Insoweit gibt es aus meiner Sicht kein "besser oder schlechter", sondern allenfalls ein "anders" - ein Vergleich auf allerhöchstem Niveau also.

Was macht Highlander so besonders in Zeiten, in denen Hollywood die Filmstoffe ausgegangen und historische oder mythologische Vorlagen für Drehbücher zu Filmen wie "Troja" mit Brad Pitt, "Gladiator" mit Russel Crowe oder Braveheart" mit Mel Gibson zurückgegriffen werden muß? Mel Gibsons Darstellung in "Braveheart" beispielsweise kommt nicht mal in die Nähe der schauspielerischen Leistung eines Christopher Lambert, der als unsterblicher Connor McLeod durch das New York der späten 80er wandert.
In Highlander ist es die Chemie der exquisiten Schauspieler, allen voran Christopher Lambert und Sean Connery, die mit besonderen Intensität und einem Charisma, das seinesgleichen sucht, die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers gefangennehmen und nicht mehr loslassen, bis am Ende buchstäblich "Köpfe rollen".
Dabei schadet es nicht, daß die unsterblichen Highlander uns an Comic-Superhelden wie Batman oder Superman erinnern, denn wir lieben Helden, egal ob sie im Batmobil andüsen, im Spiderman-Kostüm zwischen Wolkenkratzern "abhängen" oder die Vampirzähnchen blecken.

Da wundert es nicht, daß ein echter Super-Highlander nur von seinesgleichen zur Strecke gebracht werden kann, und das in einem brutalen und spektakulären Endkampf, der darin gipfelt, daß der Stärkere dem Unterlegenen mit dem Schwert den Kopf abschlägt. Als der Film in den Kinos lief, war ich so knapp 20, aber damals war man noch nicht so abgestumpft und ich bin angesichts der blutigen Gewalt in meinem Kinositz merklich zusammengesunken.
"Highlander" ist ab 16 freigegeben, was auch gut und richtig ist. Andererseits weiß ich, daß schon 12-Jährige heutzutage mit weitaus brutaleren (und zudem ungeschnittenen) Gewaltszenen gefüttert werden, ohne dabei Schaden zu nehmen.
Ich denke da an "die Tribute von Panem" bzw. "The Hunger Games", frei ab 12, jedoch weitaus brutaler als "Highlander": Kinder und Jugendliche werden in einem futuristischen Fantasyszenario aufeinandergehetzt und metzeln sich gegenseitig nieder, denn auch bei den Hunger Games" kann es am Ende nur einen Überlebenden geben.
Oder z. B. die Krähenszene aus "Das Aurum potabile" (Achtung: Kein Film, sondern ein Hörbuch, aber immerhin ab 14), in der ein weißer Wolf von einer Höllenbrut von aggressiven Killerkrähen blutig attackiert und (fast) zerfleischt wird. Die Kids lieben das und hören es rauf und runter. Unverständlich, denn diese Szene ist für mich brutaler als die Szenen aus der Schlacht um Helms Klamm in "Herr der Ringe, die Zwei Türme" oder (noch schlimmer) die Scheiterhaufen-Szene in "Die Rückkehr des Königs" (Kinofassung frei ab 12, extended DVD ab 16), in der Faramir fast (aber eben nur fast) bei lebendigem Leib verbrannt wird.
Und während ich als Erwachsene bei solchen Szenen auf die Fingernägel beiße, belächeln die Kids mich müde und sagen: "Ach, hab dich nicht so - ist doch halb so wild!"
Was ich damit sagen möchte: Die Einstellung zu Gewalt in Film und Fernsehen hat sich über die Jahre und Jahrzehnte stark verändert. Wäre "Highlander" nach der Jahrtausendwende verfilmt worden, hätte sich vermutlich auch die FSK-Bewertung verändert.

Gewaltdarstellung und FSK hin oder her, "Highlander" ist einfach perfekt: Grandiose Aufnahmen vor einer herrlichen Landschaft, untermalt von einer unvergeßlichen Filmmusik. Der Film ist in meinem Gedächtnis untrennbar mit dem herrlich pathetischen Sound von Queen A Kind of Magic" verbunden. Der Soundtrack transportiert die Magie des Films auf wunderbare Weise und trägt sie weiter in die Unsterblichkeit.

Und obwohl die Hollywood-Macher erfolglos versuchten, die Botschaft "Es kann nur einen geben!" irgendwie mißverstanden haben müssen, denn es gab mehrere Fortsetzungen und sogar eine TV-Serie, die jedoch allesamt (oh, Wunder!) den Erfolg des ersten und (gemäß der Botschaft des Filmes) einzig echten Highlander-Films nicht annähernd erreichen konnten. Glücklicherweise konnten die Fortsetzungen den Glanz des Originals nicht schmälern. Denn so einfach läßt sich eine Legende nicht zerstören.

Ich bin sicher, daß "Highlander" noch weitere 25 Jahre gesehen und geliebt werden wird! Und was würde Freddy Mercuri dazu sagen? Na klar: "Who wants to live forever" ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2014 8:00 PM MEST


Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 (Fan Edition) [2 DVDs]
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 (Fan Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Kristen Stewart

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Friede-Freude-Eierkuchen als Pflichtveranstaltung, 17. Januar 2013
Von einem "großartigen Finale" habe ich leider nichts gespürt, obwohl ich den zweiten Teil des Finales durchaus kurzweilig und besser als den ersten Teil fand. Von "gewohnt brillianten Schauspielern", "tollen Effekten" und "atemberaubenden Bildern" habe ich allerdings gar nichts bemerkt - da muß ich wohl im falschen Film gewesen sein :-)

Da es hier um die Bewertung der Verfilmung geht, erspare ich mir den Hinweis auf die schriftstellerischen Qualitäten einer Stephenie Meyer, die das Prädikat "dürftig" verdienen, sofern man Sprache und Dramaturgie bewertet. Die Autorin hat allerdings bewiesen, daß es manchmal schon genügt, den Romantik-Nerv der LeserInnen zu treffen. Und das hat sie geschafft, mag man über ihren Stil streiten.

Achtung! Spoiler!!

Definitives (und eigentlich einziges) Highlight des Finales ist meines Erachtens die Schlacht zwischen den Volturi und den Cullen-Anhängern. Die Abnabelung von der Buchvorlage erweist sich als konstruktiv, bildet doch der "Kampf der Giganten" den eigentlichen Höhepunkt von Breaking Dawn. "Endlich passiert mal was", dachte ich und konnte es kaum fassen! Denn da rollten buchstäblich "Köpfe" - wer hätte das gedacht! Aber dann: Ätsch - angeschmiert - alles nur die Vision einer möglichen Zukunft. Natürlich ist das Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End eine Pflichtveranstaltung, man möchte ja nicht riskieren, die Fans zu enttäuschen. Wie schade. Ich hätte mich zugunsten eines aufregenden Finales ganz gern ein wenig enttäuschen lassen... Aber ich bin ja auch viel zu alt, um ein Fan zu sein.

Und dann war da noch ... Ach ja, blasser als je zuvor: Robert Pattinsons Interpretation eines völlig zusammengeschrumpelten Edward, der sich in der Herrlichkeit seiner wiederauferstandenen Geliebten sonnt und hinter ihrer Stärke ganz und gar verblaßt. Kann man eine so schwache Männlichkeit als Frau überhaupt noch bewundern, geschweige "anhimmeln"? Neo-Vampira Bella muß ihren einst so starken Helden sogar mit einem magischen Bann umgeben, um ihn vor den garstigen Volturi zu beschützen. Das mußte ja kommen! Bella vollzieht die Metamorphose vom schutzbedürftigen Entlein zum Super-Hero-Vampir-Schwan. Die ohnehin maskenhaften Züge dreifach zubetoniert mit Make-up, schreitet Kristin alias Bella mutig voran, die leeren Augen mit Kontaktlinsen gepimpt und mit mysteriösem Smokey-Eyes-Look umrandet. Dabei müßte man Kristins Gesicht gar nicht mit Schminke zukleistern, hat sie doch sowieso immer nur den einen und einzigen Ausdruck zu bieten! War das nun erstrebenswert, Bella? Nach all dem Warten, nach all den Strapazen, nach all den Irrungen und Wirrungen endlich den Vampir-Status erlangt zu haben und dann schlußendlich auszusehen wie ne Drogensüchtige auf Speed? Dabei sah sie doch in Twilight noch sehr hübsch aus. Doch jetzt: Der Schneewittchen-Look ist out, es lebe die Leichenblässe!

Und das Kind? Das magische Kind, von den Volturi fälschlicherweise als Bedrohung der Vampir-Spezies gehalten, wächst in atemberaubenden Tempo zu einer kleinen Schönheit heran. Und das meine ich tatsächlich nicht ironisch: Die (kleine) Darstellerin ist ein echter Hingucker! Schade nur, denn sie kommt als Figur überhaupt nicht zur Geltung. Sie mag zwar die Ursache für den Feldzug der Volturi gegen die Cullens sein, aber da endet ihre Rolle auch schon. Bedauerlich.

Alles in allem haben die Filmemacher die Twilight-Saga zu einem recht ordentlichen Ende gebracht - auch wenn es mich nicht vom Hocker gerissen hat.

Wer zur Abwechslung einen richtig tollen Film genießen möchte, sollte den Link anklicken! Dort gibt es einen Film der hundert Sterne verdient hätte und ganz sicher keinen Kinderkitsch enthält.

Die Tribute von Panem - The Hunger Games (Limited Fan Edition, 2 Discs) [Limited Edition]

Ein echtes Vampir-Universum mit eigener Vampir-Evolutionsgeschiche gibt es übrigens hier(ist leider kein Film):

Clockwise - Reise durch Traum und Zeit: 1. Buch: Das Magische Mädchen
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2013 4:20 PM CET


Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 (Fan Edition) [2 DVDs]
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 (Fan Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Kristen Stewart
Wird angeboten von music-movie-more
Preis: EUR 16,91

2.0 von 5 Sternen Kitschiger Schmachtfetzen - oder ist Bella eine starke Frau?, 17. Januar 2013
Ich bin wahrlich kein "echter" Fan der Stephenie-Meyer-Bücher, was vermutlich daran liegt, daß ich zunächst an die (gekürzte und verstümmelte) Audiofassung geraten bin, die wirklich grottig ist. Aber ich habe Respekt vor dem Erfolg der Bücher, und nun möchte ich für die Twilight-Saga mal eine Lanze brechen, zumal Breaking-dawn-T1 in diesem Forum mitunter sehr schlecht wegkommt.

Na gut, der erste Teil des Breaking-dawn-Finales ist langatmig, zäh wie abgelaufene und auf kleiner Flamme gekochte Schuhsohlen, miserabel inszeniert, blechern gespielt und daher zweifellos enttäuschend.
Aber man möchte trotzdem wissen, wie es weitergeht, wenn man einmal Feuer gefangen hat. Der erste Film war einfach zauberhaft, wer das bestreitet, hat keinerlei Sinn für Romantik! Aber es versteht sich doch von selbst, daß Fortsetzungen nicht immer halten können, was die Geschichte ursprünglich versprochen hat.
Also gut: Die Schauspieler sind nicht gerade erste Liga, aber das haben wir doch alle von vornherein gewußt! Die Frage ist, ob man die Figuren trotzdem mag oder nicht. Ob man den Schauspielern ihre hölzerne Darstellung ganz einfach verzeihen kann, weil man sie inzwischen mit den Romanfiguren identifiziert, die ja schließlich auch nicht gerade logisch handeln, ist hier die Gretchenfrage.

Das Eheszenario zwischen Bella und Edward ist in den Büchern auch nicht gerade schlüssig dargestellt. Und doch ist es emotional "irgendwie" nachvollziehbar, weil menschliches Handeln nun mal selten rationalen Weichen folgt, wenn es um Liebesdinge geht. Wäre Bella klug (also bitte!), dann wäre sie mit Jakob zusammen - das versteht sich doch wohl von selbst. Er ist treu und verläßlich, dazu gemäß seiner Wolfsnatur ein starker Beschützer und: Er hat ein schlagendes Herz und einen echten Puls. Aber das Herz will, was es will! Und wenn es sich das Leiden in Form eines sterilen Vampirwesens als Ehepartner aussucht, dann ist das zwar nicht klug, aber dennoch menschlich.
Manche Kritiker werden sagen: Es ist typisch weiblich. Das sehe ich als Frau naturgemäß anders, daher sind mir generell starke Frauenfiguren in der Literatur deutlich lieber als die nie erwachsen werdenden Mädchen mit den rosaroten Traumtapeten. Aber bitte: Im Twilight-Kontext ist die Entscheidung der Protagonistin eben nicht einfach "nur" menschlich oder typisch Frau oder typisch "Mädchen" - sie ist schlicht und einfach "Bella".

Es gab ja nun wahrhaftig in der Literatur einige starke Frauenfiguren, angefangen mit Antigone, Jeanne dŽArc oder "die Päpstin" Johanna, die ja auch Figuren der Weltgeschichte sind, bis hin zu Romanheldinnen wie Scarlett OŽHara, Miss Marple, Pippi Langstrumpf, Sophie (aus Sophies Welt), Hermine (aus Harry Potter) oder (weniger bekannt) Emma Clock (aus Clockwise, Reise durch Traum und Zeit). Alle genannten Frauenfiguren haben große Aufgaben zu bewältigen, die so manchen inneren Konflikt hervorrufen, der mal kleiner, mal größer ausfällt. Immer geht es darum, sich selbst und den eigenen Idealen gegen jede Chance treu zu bleiben und dabei äußere und innere Widerstände zu überwinden. Gut, Bella ist als Romanfigur nicht immer überzeugend, denn ihre Kleinmädchenfantasien im Hinblick auf die große romantische Liebe sind gar zu blümchenhaft" unschuldig; aber letztendlich setzt sie doch ihren Willen, sich in einen Vampir verwandeln zu lassen, gegen alle Widerstände durch - oder etwa nicht? Ob das nun klug, naiv oder einfältig ist - Bella folgt ihrem Herzen, und sie läßt sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen. Und das macht sie meines Erachtens (auch wenn mir da heftiger Widerspruch blühen mag) schlußendlich doch zu einer starken Frau. Oder etwa nicht?


Geisterritter
Geisterritter
von Cornelia Funke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flache, farblose Story in schöner Aufmachung, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Geisterritter (Gebundene Ausgabe)
"Geisterritter" ist eine Geschichte ohne spannende oder gar überraschende Elemente; phantasielos und ohne einen roten Faden, der den Leser bzw. Hörer bei der Stange hält. Cornelia Funke hat einfach kein Händchen für den Aufbau von Spannungsbögen.
Dennoch ist die Geschichte immerhin solide erzählt: Ein Junge wird aufs Internat geschickt, weil er sich mit dem neuen Freund der Mutter, einem namenlosen Vollbart, nicht arrangieren kann. Junge sieht "Gespenster", niemand glaubt ihm, ausgerechnet ein Mädchen bietet ihm Hilfe an.- Man hangelt sich so durch die Geschichte, wobei die Hörbuchfassung noch halbwegs erträglich ist, was hauptsächlich dem charismatischen Sprecher und der musikalischen Inszenierung zu verdanken ist. Die Story selbst ist einfach zu flach, die Figuren plappern sich durch die Szenen (, wobei es wieder einmal der großartige Sprecher ist, der das Ganze durch seine Interpretation deutlich aufwertet), der jugendliche Held fühlt sich mal wie "der Graf von Monte Christo", mal wie "Harry Potter unter der Treppe", was die Hauptfigur aber auch nicht halb so interessant macht wie die zitierten Berühmtheiten. Bloß weil eine Autorin krampfhaft Vergleiche mit bekannten Figuren aus Literatur und Geschichte (auch Napoleon und Hamlet werden von der Autorin verwurstet) an den Haaren herbeizieht, wertet das die eigene Geschichte nicht auf. Eher im Gegenteil. Sprachliche Fehltritte wie die Formulierung: "[...] so bleich, als hätte die Nacht Schimmel angesetzt [...]" möchte ich jetzt nicht aufzählen - über (guten) Geschmack läßt sich streiten ...
Mir jedenfalls fehlt es hier grundsätzlich an Charme. Ich bin einigermaßen verwundert, daß ausgerechnet eine Frau Funke mit Miss Rowling verglichen wird. Das ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Meines Erachtens liegen Welten zwischen der Harry-Potter-Serie und der Tintenwelt-Trilogie oder anderen Werken von Frau Funke, von den Unterschieden in den Verkaufszahlen mal gar nicht zu reden. Auch in "Geisterritter" springt bei mir wieder einmal kein Funke über.

Anmerkung zur Audiofassung:
Rainer Strecker ist ein erstklassiger Sprecher, der mit seinem Charisma das Highlight dieses Buches liefert. Die musikalische Untermalung ist wunderbar, kann den Mangel an Spannung aber nicht wettmachen.
Die Aufmachung des Hörbuchs ist wieder einmal sehr sehenswert und mit viel Liebe gestaltet. Der Verlag bemüht sich ja offenbar im Fall Funke mit aller Kraft, den Mangel an schriftstellerischem Geschick durch eine schöne Fassade zu kaschieren. In der Tintentrilogie hat das ein Stück weit funktioniert, denn die schöne Gestaltung des Hörbuchs machte mich seinerzeit auf Tintenherz aufmerksam. Nach dem Kauf war ich natürlich schwer enttäuscht und gelangweilt. Aber glücklicherweise gibt es ja noch Ebay.

Insgesamt ist "Geisterritter" eine flache Geschichte mit einer schönen Umhüllung und einem vielversprechenden Titel. Hätte ich das Buch nicht rezensieren sollen, hätte ich es nach der ersten CD weggelegt. Mich hat die Geschichte nicht wirklich interessiert, das Ende war schlichtweg farblos; eigentlich wollte ich gar nicht wissen, wie die Autorin das Ganze um Abschluß bringt.

Ein Stern ist für die schöne Aufmachung, der andere für Rainer Strecker (Audiofassung).


Ein plötzlicher Todesfall
Ein plötzlicher Todesfall
von J.K. Rowling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

20 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel Lärm um Nichts ..., 2. Januar 2013
... würde Shakespeare über das neueste Werk von J. K. Rowling wahrscheinlich sagen, doch der Gute ist ja glücklicherweise schon lange tot und begraben. Besser für ihn, denn so muß er sich nicht mit zeitgenössischer Literatur beschäftigen, die außer einem großen Namen nichts zu bieten hat.

Reden wir doch mal Tacheles:

Die Buchhändler drehen dem Kunden heutzutage jeden Mist an, wenn ein bekannter Name draufsteht. Und das funktioniert sogar - weiß der Geier, wieso? Muß der Herdentrieb sein, anders ist das nicht zu erklären:
Oh, Miss Rowling hat schon wieder einen Bestseller in die Spiegelliste gebracht, das Buch muß bestimmt was taugen!" Könnte man denken. Ist aber leider ein Trugschluß, und ein teurer dazu. Ein plötzlicher Todesfall" ist jedenfalls keine gute Investition.
Mal ehrlich, was hat ein Buch, durch das man sich hindurchkämpfen" oder gar hindurchquälen" muß, in den Bestsellerlisten zu suchen?

Erfreulich sind dagegen die offenen Reaktionen hier bei amazon oder auch bei thalia.de, die von schwer verdaulich" über keine Lesevergnügen" bis hin zu langweilig" reichen, wobei ich denke, daß diese Überschriften reine Schmeicheleien sind.

Wenn man HP kennt, erwartet man von der Autorin ein ähnliches Phänomen, oder doch wenigstens das Wiederaufflammen ihrer Fähigkeit, die Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Wenn man HP nicht kennt, erwartet man zumindest, daß einen Autorin mit einem so großen Namen einen erzählerischen Eindruck hinterläßt.
[Für alle HP-Liebhaber, habe ich weiter unten zwei Links gesetzt, wo ihr euch angenehm überraschen lassen könnt.]

Harry-Potter-Fans kommen in diesem neuesten Werk der bekanntesten Fantasy-Autorin jedenfalls nicht auf ihre Kosten. Und ich glaube nicht, daß die Leute das Buch bloß deshalb ablehnen, weil sie irgendwie doch eine Wiedergeburt von HP erwartet haben und der Genrewechsel ungewohnt ist. Das allein kann nicht der Grund für die vielen Negativbewertungen sein.

Woran liegt es dann?

Ein plötzlicher Todesfall" ist total farblos! Da passiert nix, bis auf das, was der Titel verspricht. Aber bei einer guten Geschichte ist der Weg das Ziel: Als Leser möchte man sich in das Buch fallenlassen und getragen werden. In Harry Potter passiert genau das. Man wird von der Handlung getragen und von den Figuren mit auf eine wunderbare Reise genommen.

Und was passiert in Rowlings neuestem Werk? Das große Nichts - das ist es, was passiert: fade und einsilbige Charaktere, die vor dem Schauplatz einer total langweiligen Kleinstadt durch eine absolut uninteressante Handlung vegetieren.

Ist das ein Buch, das die Welt gebraucht hat? Eine rhetorische Frage, die sich jeder selbst beantworten kann, der den Titel meiner Rezension gelesen hat. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Links zu zauberhaften" Geschichten:
Die Abenteuer der Linny Witt: Das Aurum potabile
Clockwise - Reise durch Traum und Zeit: 1. Buch: Das Magische Mädchen
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2016 11:51 AM CET


Die Abenteuer der Linny Witt: Das Aurum potabile
Die Abenteuer der Linny Witt: Das Aurum potabile
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Hexe, großes Herz, 2. Januar 2013
Der nachfolgende Kommentar bezieht sich sowohl auf die zweite Testversion des Hörbuch (2011) als auch auf die PDF-Testversion von 2011:

"Die Geschichten sind sprecherisch sehr gut umgesetzt, was man bei einer Autorinnenlesung eigentlich nicht erwarten kann. Ich bekam die Autorin Carola Hipper von einer Freundin empfohlen, war aber anfangs sehr skeptisch. Ich höre regelmäßig Hörbücher und bin mit allen bekannten Stimmen bestens vertraut. Da hat man eine gewisse Erwartungshaltung, versteht sich. Die Überraschung ist mehr als positiv. Die Geschichten übertreffen meine Erwartungen, aber auch das Voice Acting ist bemerkenswert. In LINNY WITT hat mir die Interpretation der Kräuterhexe besonders gut gefallen. Bei CLOCKWISE ist es für mich eindeutig PADDY, dessen Emotionen am besten vermittelt werden. Sehr lustig ist auch die Interpretation der klatschfertigen Damen auf dem Maskenball im letzten Kapitel. Das Beste an dem Projekt sind aber die Geschichten selbst. Vielen Dank und alles Gute."

Diesen Kommentar schrieb Maria Wiescher an Mittwoch, 08 Februar 2012 12:53 in das Gästebuch der Verlags-Website.

Aber um das Buch ganz neutral zu bewerten, läßt man am besten die Figuren sprechen:

[...] »Murmelhexen?« Linny zog die Augenbrauen in die Höhe.
»Richtig, richtig. Das sind Hexen, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als Informationen hinter vorgehaltener Hand weiterzutragen, sie aufzubereiten, hier und da zu stutzen oder etwas hinzuzufügen. Murmelhexen tun den ganzen lieben, langen Tag nichts anderes als zu murmeln und zu murmeln und zu murmeln, und so alle wichtigen Neuigkeiten in der magischen Gemeinde zu verbreiten, ja, ja, ja!«
»Klatschbasen, würde man in unserer Welt sagen!« stellte Linny fest.
»Aber auf hohem Niveau!« betonte Chrysaora. »Die Murmelhexen sind für die magische Informationsverbreitung unerläßlich! Gerade, wenn wieder einmal dunkle Spione in der Gegend herumlungern, können wir es uns nicht leisten, Neuigkeiten offen zu verbreiten. Man muß sich ständig vorsehen und achtgeben, wer gerade zuhört, ja, ja, ja. Glaube mir, Lalinda, eine Murmlerin zu sein, ist nicht nur eine Berufung - es ist eine Auszeichnung, oh ja! Leider weiß man nie, ob eine Information, die von Murmelhexe zu Murmelhexe weitergegeben wurde, noch ihren ursprünglichen Wahrheitsgehalt beibehalten hat. Meist schleichen sich gewisse Übertragungsfehler ein.« Die Herbaria seufzte tief.
»Verstehe«, sagte Linny, »ist wohl ein bißchen ähnlich wie Stille Post. Was am Ende herauskommt, ist immer eine Überraschung! Und nun weiter: du warst also beim Haarbalsamierer. Und dann?«
»Richtig, richtig, aber ich hatte es lange nicht so nötig wie die beiden Murmlerinnen neben mir, möchte ich betonen!« Chrysaora strich sich mit der verknöcherten Hand durch das wirre Haar.
»Aber was hast du über Samuel Slaughtermain herausgefunden?« Linny ließ nicht locker. Sie mußte unbedingt mehr erfahren.
»Unterbrich mich doch nicht immer! Ich will es dir ja gerade erzählen«, nörgelte die Alte. »Wo war ich stehengeblieben? Ach, ja! Also, die beiden Murmelhexen sprachen davon, daß die magische Welt vom Chaos beherrscht sein wird, und zwar so lange, bis eine der großen Mächte die Oberhand gewinnt-«
»Das bedeutet also, daß weiße und schwarze Magier gegeneinander kämpfen und um die Macht wetteifern müssen, richtig?« warf Linny ein.
»Richtig«, bestätigte Chrysaora. »Oder sagen wir: fast richtig. Denn eigentlich sollte das Gute die Oberhand gewonnen haben, jetzt, da der Dunkle Fürst in der Zwischenwelt gefangen und sein Einfluß geschwunden ist.«
»Aber?« Linny rutschte aufgeregt auf ihrem Stuhl hin und her.
»So ist es nicht gekommen! Es scheint, als sei die Weiße Gemeinde führungslos und nicht in der Lage, die magische Weltherrschaft zu behaupten-zu behaupten-zu behaupten. Es herrscht Uneinigkeit. Viele Weißmagier sagen sogar, man dürfe das Böse nicht bekämpfen, weil es sich von selbst auslöschen werde.«
»Und was munkelt man weiter?« wollte Linny wissen.
»Du meinst: Was murmelt man weiter!« berichtigte Chrysaora mit oberlehrerhaftem Blick. »Murmelhexen munkeln nicht! Sie murmeln! Munkelhexen munkeln, Wetterhexen wettern und Murmelhexen murmeln - so schwer kann das doch nicht sein! Eine staatlich geprüfte und examinierte Murmelhexe munkelt nicht! Jedenfalls nicht im Dienst-im Dienst-im Dienst! Eine Murmlerin, die munkelt oder gar grummelt ist entweder krank oder-« Die Herbaria hielt einen Augenblick inne und legte geheimnistuerisch die Hand an den Mund, als sie »-betrunken« hinzufügte. »Und ich versichere dir, liebe Lalinda, Murmlerinnen, die sich zum Haarbalsamierer begeben, sind ganz gewiß im Dienst, ja-ja-ja!«
Linny verdrehte die Augen.
»Schon gut, schon gut! Also bitte: Was murmelt man?« korrigierte sie sich. [...]

Das war ein Zitat aus Kapitel 4; hier die Links zur Audiofassung von "Das Aurum potabile":

Das Aurum potabile [Linny Witt Teil 1]

Das Aurum potabile [Linny Witt Teil 1]


Clockwise - Reise durch Traum und Zeit: 1. Buch: Das Magische Mädchen
Clockwise - Reise durch Traum und Zeit: 1. Buch: Das Magische Mädchen
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Clockwise, der Stoff aus dem die Träume sind ..., 1. Januar 2013
... und dabei beginnt die Geschichte im winterlich-kalten Norddeutschland, wo die Titelheldin Emma Clock erfährt, daß ihre Eltern sich trennen, vielleicht sogar scheiden lassen werden. Für das Mädchen ist das keine Überraschung, denn in der Ehe der Eltern kriselt es seit langem. Doch als ihr die bittere Wahrheit eröffnet wird, ist sie außer sich vor Trauer, Angst und Wut. Ein heftiger Auftakt, auch für den Leser. Und trotzdem fühlt man sich am Ende des ersten Kapitels nicht erschlagen", sondern voller Vorfreude auf die Dinge die Emma auf ihrer Reise erleben wird. Dabei ist schon das allererste Kapitel gespickt mit Situationskomik und zauberhaft-witzigen Dialogen, als Beispiel sei hier nur der köstliche Streit zwischen der eitlen Chamäleonkatze Pepperoni (mit zwei P", da besteht sie drauf) und Paddy (Sir Paddington Grusonii), dem sprechenden Kaktus. Die zwei sind wie Feuer und Wasser, doch eines haben sie gemeinsam: Sie haben es faustdick hinter den Ohren!

Als Leser weiß man jedenfalls am Ende des ersten Kapitels: Mit der Zugreise beginnt das eigentliche Abenteuer, denn in dem Augenblick, da die Heldin den Zug besteigt, kehrt sie der Realität den Rücken. Der Zug ist quasi das Vehikel, welches die Autorin benutzt, um ihre Heldin in den Kaninchenbau" zu katapultieren, wo es dann richtig losgeht: Seltsame Geistwesen wandeln durch den Zug, in dessen Inneren ein Sturm tobt, ein schwarzer Ritter wird von einer Wolke verschlungen und eine mysteriöse Kapuzengestalt scheint das Mädchen zu belauern. Auf der Kutschfahrt nach Timescape-Castle werden die Freunde von schwarzen Flammenwesen verfolgt, denen sie nur mit knapper Not entkommen ...
Besondere Highlights sind die launische Treppe", der Neurosegeist Nanu, die wahnsinnige Zauberin Castora und der Kampf von Emmas Beschützer Sir Amatus gegen die Schergen der Blutgräfin im letzten Kapitel.

Kleiner Wermutstropfen: Das Ende ist ein Cliffhanger; zwar wird die Geschichte zu einem logischen Schluß geführt. Andererseits sind viele Fragen unbeantwortet geblieben. Man möchte einfach wissen, wie es weitergeht. Wann sehen wir Pepperoni wieder? Geht Emma nun auf ein Internat für Traumreisende (so wie Harry Potter nach Hogwarts), um sich auf ihre große Aufgabe vorzubereiten? Was ist aus Sir Amatus geworden? Diese Ungewißheit schmerzt am meisten, denn er ist (obwohl ein dunkler Vampir) ein Sympathieträger. Das Ende hat mich aus diesem Grund ein bißchen enttäuscht, denn solange es vom ersten Teil der Geschichte nicht mal eine Druckversion gibt (bislang nur Audiobook und eBook), kann man von den Fortsetzungen wohl nur träumen".

Alles in allem erzeugt Clockwise" einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann, wenn man sich einmal auf das Abenteuer eingelassen hat. Und warum auch? Von derselben Autorin gibt es ja noch die Linny-Witt-Abenteuer, in denen allerdings nicht Traum- bzw. Zeitreisen, sondern die Zauberei im Vordergrund steht.

Das war ein Zitat aus dem Gästebuch der Verlags-Website.
[Eine Rezension von Marie-Kristin B.]

Alles über Clockwise (inklusive Lese- und Hörproben):
[...]

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Liebe geht durch alle Zeiten. 3 Bände - Sonderausgabe: Rubinrot / Saphirblau / Smaragdgrün


Liebe geht durch alle Zeiten 02. Saphirblau
Liebe geht durch alle Zeiten 02. Saphirblau
von Kerstin Gier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist ganz "hübsch" wirklich gut genug?, 1. Januar 2013
Saphirblau ist nun also der Mittelteil einer Trilogie, die besser zu einem einzigen Band hätte zusammengefaßt werden können. Die Zerstückelung diente wohl einzig der Preistreiberei der Verlage.

Zum Inhalt:
Eigentlich sollte Gwendoyns leicht hochnäsige Kusine Charlotte das Zeitreise-Gen geerbt haben, und für diesen Job, also für das Zeitreisen, wurde sie jahrelang geschult und bestens vorbereitet. Als sich herausstellt, daß nicht Charlotte, sondern Gewndolyn das Zeitreise-Gen geerbt hat, bricht in der Familie das Chaos aus: Zunächst glaubt man der ahnungslosen Gwen, die ohne Sinn und Verstand in die Vergangenheit katapultiert wird und dabei nicht recht weiß, wie sie sich überhaupt verhalten soll, ihre Geschichte nicht. Dann kommt es wie es kommen muß: Gwen wird von der Familie kritisch beäugt und beneidet, wenngleich ihre Fähigkeit für sie selbst kein reines Zuckerschlecken ist, dennoch wird sie sogar angefeindet. Und dann gibt es da noch Gideon, natürlich ein Blödmann wie Jungen in dem Alter nun mal sein können, aber dennoch - zwischen den beiden entsteht eine kleine Liebelei, nicht gerade die große romantische Liebe, aber das ist bei der emotionalen Reife der Figuren auch nicht zu erwarten.

Und dennoch ... eine zauberhafte Geschichte (so jedenfalls haben das einige Leser empfunden)?

Ja, auf jeden Fall:

Wenn man bereit ist, darüber hinwegzusehen, daß sich eine 16jährige (!) aufführt und spricht wie eine naivgeratene 9jährige,
wenn man bereit ist, darüber hinwegzusehen, daß die Charaktere oberflächlich und ohne echte Konflikte daherkommen,
wenn man bereit ist, darüber hinwegzusehen, daß die Dialoge allenfalls ganz nett und die im ersten Band ganz zart aufkommende Spannung bereits in Rubinrot zerplatzt wie eine Seifenblase und auch im zweiten Band Saphirblau" leider mit zweifelhaftem Erfolg aufgeblasen wird.
Ferner, und das ärgert mich als erwachsene Person besonders, ist es immer dasselbe mit AutorInnen, die keinen blassen Schimmer von Physik haben, sich aber an so fundamentale Themen wie Zeitreisen" heranwagen. Kerstin Gier ist da nicht die einzige Autorin, die überhaupt keine Ahnung davon hat, wie eine Zeitreise tatsächlich aussehen könnte und mit welchen Problemen diese behaftet wäre. Mal ganz abgesehen von den sachlichen Fehlern, die einen ja förmlich anspringen, gibt es bei Zeitreisen immer das Problem des Alterns. Wer zwischen den Zeitebenen reist, altert anders als Menschen, die der Gravitation dauerhaft ausgesetzt bleiben. Solche Probleme werden allenfalls von SciFi-Autoren angeschnitten, aber in Büchern wie Die Frau des Zeitreisenden" oder auch in Kerstin Giers Edelsteinreihe ist von Logik leider nicht viel zu bemerken, obwohl man das auch in Fantasy-Stoffen erwarten dürfte.

Aber gut, die Edelstein-Trilogie ist eine ganz hübsche Geschichte, geschrieben für kleine Kinder, die ihren kritischen Verstand noch nicht entwickelt haben, eine Geschichte ohne Tiefgang, ohne Logik, ohne Figuren, mit denen man sich identifizieren kann oder mit denen man mitfiebern möchte.

Unterm Strich stellt sich hier die Frage: Ist ganz hübsch" wirklich gut genug?

Wer übrigens Geschichten über Zeitreisen mag, darf gern dem Link folgen ...
Clockwise - Reise durch Traum und Zeit: 1. Buch: Das Magische Mädchen


Volume 1
Volume 1
Wird angeboten von City-Games
Preis: EUR 16,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur die Stimme zählt!, 14. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Volume 1 (Audio CD)
Kay Kay hat meines Erachtens von den drei Finalistinnen mit Abstand die beste Stimme. Mir persönlich ist es relativ egal, wie die Mädels aussehen, denn ich kaufe Musik zum HÖREN und nicht, um mir die Ladies anzuschaun.
Rein optisch ist Antonella sicher die Favoritin, aber leider leider ist ihre Stimme grausam "quäkig", gerdezu gruselig. Mag sein, daß dieses Manko in einer Gruppe weniger auffällt, dennoch: Es sollte doch die Stimme sein, die zählt, nicht die Telegenität!
Schade, daß Katharinas Chancen nicht gut stehen, denn sie würde das schon feststehende Queensberry-Trio stimmlich am besten abrunden.
Und was ihr Aussehen angeht: Sie hat ja schon einige Pfunde abgenommen, wer weiß, vielleicht erkennt man sie in 6 Monaten nicht mehr wieder...
Also, Katharina, meine Stimme hast Du!


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