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Rezensionen verfasst von
Roxane

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The Tools: Wie Sie wirklich Selbstvertrauen, Lebensfreude, Gelassenheit und innere Stärke gewinnen
The Tools: Wie Sie wirklich Selbstvertrauen, Lebensfreude, Gelassenheit und innere Stärke gewinnen
Preis: EUR 8,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen The Tools -, 1. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die vorgestellten "Tools" sind zwar nette Ideen, aber das was mir am Ende des Buches am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist das mantraeske Wiederholen des Satzes "BENUTZEN SIE DIE TOOLS" (immer mit dem mal mehr mal weniger deutlich hinzugefügten "sonst geht Ihr Leben den Bach runter").

Der Fall eines Komikers wird immer mal wieder als Beispiel aufgegriffen: Kurz zusammengefasst hat ihn der "Therapeut" mit seinen "Tools" gerettet. Dass der Mann augenscheinlich eine depressive Störung hatte, wird ignoriert. Mit den tollen Tools kriegt man nämlich alles in den Griff, sogar eine psychische Erkrankung.

Die Aussagen der Tools wie sie für mich rüberkommen sind: Du bist antriebsschwach? Dann hör auf damit. Überwinde dich einfach. Du hast Beziehungsprobleme? Dann liebe deinen Partner, das Problem bist du. Du hast Minderwertigkeitskomplexe? Dann akzeptiere deine Schwächen und du bist geheilt. Du bist in einer depressiven Lebensphase? Dann sei dankbar für die guten Sachen die dir das Leben bietet. Oh, du kannst das alles nicht? Dafür gibt's noch ein tolles Tool: Morgen könntest du tot sein, stell es dir einfach schön plastisch vor. (tolle Idee übrigens für Angstpatienten...)

Also wenn so in den Sitzungen therapiert wurde, würde ich gern die Zahl derer kennen, die von der Brücke gesprungen sind... Leider habe ich das Buch als Kindle-Version gekauft, daher wird es nicht meine Papiertonne bereichern.

Den einen Stern vergebe ich für den Grundgedanken der ersten Tools. Auch wenn es meiner Ansicht nach keine neuen wundersamen Erkenntnise sind, in christlichen Kreisen gehört das quasi zum Grundwissen. Mich würde noch interessieren - eben da auch immer wieder die Bibel zitiert wird - welcher Religionsgemeinschaft Autor und Co-Autor zugehören... für mich hat der Schreibstil (dieses "Halte dich an unsere Regeln und du wirst erlöst") einen stark sektenartigen Beigeschmack.

Zu den Illustrationen, wenn man sie so nennen mag, möchte ich mich auch noch kurz äußern - da fühlte ich mich dann doch in meiner Intelligenz beleidigt. Die Krakel-Skizzen sind absolut überflüssig.

Fazit: Nicht zu empfehlen. Auch wenn mir der Autor jetzt hundertprozentig irgendeinen inneren Widerstand attestieren würde ;-)


Fast verheiratet
Fast verheiratet
DVD ~ Jason Segel
Wird angeboten von right now!
Preis: EUR 8,48

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lang und nervig, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Fast verheiratet (DVD)
Jason Segel ist ja meiner Meinung nach ein wirklich hervorragender Schauspieler, aber mit dem Drehbuch-Schreiben scheint es noch zu hapern... Ganz ehrlich, das war nix. Meine Rezension hier richtet sich jetzt eher an Leute, die wie ich den Film schon gesehen haben und auch wissen möchten, was andere so darüber denken.

Angefangen hat es ja ganz prima, wenn ich es auch unlogisch finde, dass die beiden nach Michigan gezogen sind - schließlich hatte er einen super Job mit nahendem Karrieresprung. Sie hatte doch nach dem Studium und sowieso ohne Job nichts zu verlieren. Ja gut, außer einer Chance, aber das wird ja wohl nicht das einzige sein, was ihr in ganz Amerika angeboten wurde. Wenn ja, hätt ich umschulen vorgeschlagen.
Nochwas war seltsam was ihren Job betrifft: Dieses sch... Donut-Experiment. Also sollte sie in den 5 Jahren Michigan auch noch etwas anderes gemacht haben als Leuten beim Donut-Futtern zuzusehen, erfährt man es nicht. Acht Jahre Psychologiestudium und fünf Jahre Arbeit für Donuts, klasse...

Von der Story her fand ich es richtig beklemmend, wie Tom sich verändert haben soll. Gut, der Running Gag mit den Strickpullis und seinen neuen Kumpels war ganz witzig, aber was sollte bitte die Szene mit dem Armbrustpfeil (sorry, -bolzen) in ihrem Bein?? Dass Tom so überzeichnet wurde in seinem Absturz muss man wohl so stehenlassen, soll ja ne Komödie sein, aber ganz ehrlich - der Typ mit Backenbart, der aus fellüberzogenen Humpen trinkt und spricht als wäre er auf nem Schlafmitteltrip... da hätte doch die Frau Psychologin mal selbst draufkommen können, dass ihr Verlobter Hilfe braucht. Stattdessen drängt sie ihn auf eine baldige Hochzeit? Und stellt seine Veränderung nur anhand von - na klar - Donuts fest? Selbst für ne Komödie null glaubwürdig.

Die Verlobte Vi verlor auch nach und nach gewaltig an Sympathie, ihrem Egotrip konnte man kaum zuschauen. Dann der Kuss mit dem Teakwando-erprobten Professor Windon, der war zwar nicht ok, aber was sollte dann Wochen später dieser Anfall von Tom? Das war eine der unsäglichsten Szenen, bei mir hat sich ab dem Zeitpunkt Fremdschämen eingestellt - Diese Kleine aus der Imbissbude steht passenderweise genau da paarungswillig bereit, wenn er nen Racheakt brauchen könnte; dann ziehen sie sich aus, beschmieren sich mit Essen, sie klatscht ihm ein rohes Schnitzel (!) ins Gesicht und er haut ab. Sagt mir, wenn ich was verpasst habe, aber sonst ist doch da nix gelaufen, oder? Und dann rennt er reuerfüllt in den Wald und friert sich was ab? Oh, bitte...

Die Trennung war auch für den Zuschauer eine Erlösung - dachte ich, bis er mit Audrey zusammenkam, die war ja noch schlimmer als die erste. Und genauso überzeichnet wie Vi's Neulover Windon (der bis zu dem Zeitpunkt noch ein paar Sympathiepunkte hatte). Übrigens wurde beim Schlussmachen auch wieder über Donuts gesprochen.

Der Schluss war ganz schlimm - erneutes, riesiges Fremdschämen bei dem Beziehungsgespräch mit Vi's Schwester in den Stimmen von Elmo und Krümelmonster. Wäre das Ende da nicht schon greifbar nah gewesen, ich hätte ausgeschaltet. War das peinlich!
Aber es ging noch schlimmer - der Antrag von ihr! Na klar, sie hat halb Michigan eingeflogen und alle Verwandten eingeladen zur Spontanhochzeit und Trottel Tom sagt natürlich "ja". Aber dann musste sie ganz schnell zum Flughafen, denn sie muss ja wieder zurück und weiter an Donut-Experimenten arbeiten. Und er? Er sagt, es wäre ja egal wo er arbeitet, schließlich fährt er ja nen Imbiss-Truck. Und dann? Alles wieder von vorn? Viel Spaß erneut in Michigan! An seiner Stelle würde ich ne Bäckerei aufmachen, das psychologische Institut wird der beste Abnehmer...

Der Gag mit dem Song von seinem besten Freund (Vi's Schwager) wurde auch übelst ausgereizt, viel zu lange gezeigt. Obwohl der Kerl, Andy glaube ich, sonst ganz witzig war, das hat genervt. Überhaupt hatte der Humor in dem ganzen Film so gar nichts Leichtes, Fröhliches, da war immer entweder eine beschämende oder beklemmende oder nervige Note dabei. Und der Film ist laaaaang... Das Ableben der Großeltern in schöner Reihenfolge und die Krankheitsgeständnisse von Toms Eltern waren auch nicht lustig. Ich muss aber dazusagen, dass ich nicht empfindlich bin in Sachen Humor, hab auch bei "Ronal, der Barbar" gelacht, und da geht's zotig zu, auch schwarzer Humor ist normal echt was für mich.

Auf diese "Komödie" hatte ich mich eigentlich gefreut, hatte was Turbulentes, Witziges erwartet und daher auch meinen Mann vom Mitgucken überzeugt - was zur Folge hatte, dass er jetzt dreimal Sportschau-Gucken mit mir gut hat ;-) Und das zurecht. Ist bestimmt unterhaltsamer, und das heißt was, bei mir als Sportmuffel! Ich lege sogar noch ne Sandalen-Doku auf Phönix drauf... Wir haben zuhause ein Regalfach, in das die DVDs kommen, die wir garantiert nicht mehr gucken oder doppelt haben, die verschenken wir dann immer, wenn sie jemand haben möchte. Dieser Film aber kommt in den gelben Sack, sorry, das kann man einem Freund nicht antun.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 21, 2013 9:12 AM MEST


Das Spiel des Engels: Roman (Hochkaräter)
Das Spiel des Engels: Roman (Hochkaräter)
von Carlos Ruiz Zafón
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher, 11. September 2012
Auch ich habe zuerst "Schatten des Windes" gelesen und mich zunächst auf die Fortsetzung bzw. Vorgeschichte gefreut, jedoch war ich teilweise richtig erschrocken über den plötzlich so schlechten Schreibstil des Autors und die einfallslosen Wendungen. Hatte er bei "Schatten des Windes" einen Ghostwriter?

Positiv fand ich den Anfang der Story, er öffnet phantasievoll Türen für Gedankenspiele und Spannung, man will wissen, wie es letztendlich ausgeht. Nur darum habe ich durchgehalten bis zum Schluß. Auch schön war die Verknüpfung zu den Figuren im Vorgängerroman.

Kritisieren kann man dagegen folgendes:

Schreibstil:
Der Autor ergeht sich in schwülstigen Fabulierungen, man könnte meinen, er wird nach Menge der Adjektive bezahlt. Die Sonne geht entweder gerade auf pathetischste Weise auf oder unter, der Himmel ist immer blutrot, oder es ist gerade Schlag Mitternacht und es regnet "gläserne Doche". Ehrlich gesagt hatte ich den Eindruck, dass er mindestens die zweite Hälfte des Buches betrunken geschrieben haben muss.

Die Figuren:
Die Figren sind eigentlich im Grunde nur eine Figur in verschiedenen Gestalten. Alle reden auf die gleiche Weise, alle haben den sarkastischen Humor der Hauptfigur David. Gedankenlesen kann auch jeder. Und David Martin ist ja sooo ein toller Kerl, dass ihm die Damen des Buches zu Füßen liegen, auch wenn er dann eine davon großzügig an einen Freund spendet. Kommt mir fast vor wie aus nem Aufsatz von meinen 16-jährigen Schülern, die sich gerne mal mit ihrer Phantasiefigur identifizieren und ihre Heldenträume niederschreiben.
Dabei ist der Protagonist eher ein larmoyanter Kotzbrocken, zu dem ich einfach keine Symphatie aufbauen konnte.
Außerdem agieren die Personen teilweise völlig unlogisch. Gerade noch krank und dem Tode nah, verschwendet der "Held" nach seiner wundersamen Genesung nicht einen Gedanken mehr an seinen Tumor. Auch nicht an gewisse paranormale Phänomene, die werden bis zum Ende nicht geklärt. Auch die Liebesgeschichte ist von einem einzigen Fragezeichen gekennzeichnet.

Die Story:
Schon fast unfreiwillig komisch fand ich David Martins Recherche - er will jahrzehntelang gehütete Geheimnisse lüften und bricht dabei in Häuser ein oder "überfällt" einen Ladenbesitzer... alle wollen erstmal nichts sagen und doch - o Wunder - brechen sie nach zwei Zeilen Hin und Her ihr langes Schweigen und quasseln detailliert los wie bei der Telefonseelsorge. Auch was das seltsame Spiel des Polizisten zum Ende hin soll - keinen blassen Schimmer. Dem Autor ist wohl keine Geschichte für den Showdown eingefallen und hat sich dann an 80er-Jahre-Action-Serien orientiert.

Der Epilog: (bitte nicht lesen falls Sie sich noch vom Ende überraschen lassen wollen, es lohnt sich ;-)
Der Epilog ist eine Frechheit. Die sowieso sehr eindimensional gezeichnete Figur des "Bösewichts" (immer mit "wölfischem" Grinsen) packt auf einmal die Reue und er schenkt David Martin die getötete Geliebte in Gestalt eines Kindes!!! Das kleine Mädchen soll jetzt bei ihm bleiben. Wie darf ich mir denn das bitte vorstellen? Erst darf er sie erziehen, und wenn sie alt genug ist, darf er sie... nennen wir es heiraten? Wie praktisch, dass er nun, verflucht wie er ist, genau wie der böse Patron nicht mehr altert.

Das Fragezeichen:
Vielleicht liegt's an mir, aber kapiert hab ich nicht, was der Patron ist bzw. am Schluss auch David Martin. Vegetarische Vampire? So ne Art Teufel? Und was war das mit den unschuldigen Seelen, die die sündigen Seelen retten können, dieser Opferkram? Und warum braucht der Patron einen Ghostwriter für sein Religionsbuch? In dem alten Horrorfilm "Mouth of Madness" kam sowas auch vor, ein unglaublich erfolgreicher Autor, der ein Buch schreibt, das die Welt ins Chaos stürzen soll, aber der schreibt's eben selbst. Wozu braucht der Patron den Schauergeschichterschreiberling? Will er alle Schriftsteller der Welt für die Verbreitung des Bösen akquirieren? Wenn er mit jedem so langatmig textet wie mit David Martin müssten wir aber noch lang auf den Weltuntergang warten... Ganz im Ernst: für ne Erklärung wäre ich dankbar, wenn's jemand kapiert hat, vielleicht bekomme ich ja auch noch nen Aha-Effekt.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich mich über das Buch geärgert habe. Und über mich selbst, weil ich es ja hätte weglegen können. Ich wollte halt die Auflösung wissen. Ich werde mir das dritte Buch dieser Barcelona-Reihe trotzdem besorgen wenn es rauskommt, schließlich war "Der Schatten des Windes" ein wirkliches Lesevergnügen; aber sollte mich Teil 3 nach 100 Seiten wieder nerven, lese ich einfach den Epilog und entscheide dann ob es zum Papiermüll wandert. Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2014 5:22 PM CET


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