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Rezensionen verfasst von
Dr. M.
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   

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CASAMODA Herren Strickjacke 100% Baumwolle
CASAMODA Herren Strickjacke 100% Baumwolle
Wird angeboten von we-are-outlet
Preis: EUR 79,95

5.0 von 5 Sternen Bequem, praktisch, schön und von sehr guter Qualität, 21. Juli 2016
Eine solche Jacke hatte ich schon lange gesucht. Sie lief mir beim Seitenbetreiber zufällig über den Weg, auch weil sie plötzlich für kurze Zeit nur noch die Hälfte vom ursprünglichen Preis kostete.

Da sie wie angegossen passt, schön aussieht, nicht zu dick und nicht zu dünn ist und an den Nähten hervorragend verarbeitet wurde, kann man nur lobende Worte finden. Der normale Preis wäre gerechtfertigt. Alles darunter macht das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar.


Das Wetter in Bildern: Wettervorhersage nach Wolkenfotos
Das Wetter in Bildern: Wettervorhersage nach Wolkenfotos
von Alan Watts
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen In drei von vier Fällen richtig, 21. Juli 2016
Das ist zwar keine besonders gute Quote, aber immerhin. Natürlich trifft sie nur auf Leute zu, die eine Wetterprognose mit Hilfe von Wolkenbildern oder Querwinden auch wirklich beherrschen. Neulinge oder Ungeübte müssen sich wohl zunächst einmal mit einer schlechteren Quote zufrieden geben, die ungefähr dem Münzwurf entspricht. Deswegen sollte man jedoch nicht die Flinte ins Korn schmeißen, sondern üben und vergleichen.

Als Alan Watts dieses Büchlein 1968 erstmals veröffentlichte, gab es noch keine Smartphones, die Wettervorhersagen punktuell genau liefern konnten. Wer sich nicht in eine sklavische Abhängigkeit von diesen Geräten begeben möchte, kann aus Watts Büchlein eine Menge lernen. Nach einer kurzen Einführung, der Schilderung des Querwindphänomens und der Erläuterung von meterologischen Begriffen liefert der Autor 24 Fotos von Wolkenformationen mit einer genauen Beschreibung der in welcher Zeit zu erwartenden Wetterveränderungen.

Ungefähr eine Million verkaufter Exemplare seit der Erstauflage können nicht lügen. Dieser Klassiker schützt nicht nur plötzlichen Wetterüberraschungen, sondern er bringt auch Menschen wieder zurück zu einem anderen Verhältnis zu ihrer natürlichen Umgebung. Man lernt wieder, natürliche Abläufe zu beobachten und aus ihnen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Nichts anderes haben Menschen seit Urzeiten gemacht.


DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Dänemark: mit Extra-Reisekarte
DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Dänemark: mit Extra-Reisekarte
von Hans Klüche
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Liebenswertes Königreich im Norden", 18. Juli 2016
Als ich vor 25 Jahren das erste Mal nach Dänemark fuhr, traf mich bei den Preisen in den Kneipen fast der Schlag. Heute sind dort die Preise noch fast wie damals, nur in Deutschland zahlt man inzwischen ungefähr das Gleiche. Wenn sich in den vielen Jahren der Dänemark-Urlaub also nicht wirklich verteuert hat, so ist das ein zusätzliches Argument für einen Besuch. Fast leere Strände, mehr Gemütlichkeit und Gelassenheit. Was will man mehr?

Besucht man Dänemark zum ersten Mal oder fährt man in persönlich noch unbekannte Gegenden dieses Landes, dann kann man sich auf diesen Reiseführer wirklich verlassen. Natürlich macht man sich etwas vom Geschmack oder der Wahrnehmung des Autors abhängig. Aber das ist schließlich in allen Reiseführern so und hier kaum merklich. Mir haben nicht nur die Vielfalt und die praktische Ausrichtung dieses kompakten Buches gefallen, sondern auch die Art, wie der Autor aktuelle Probleme anspricht. Dort, wo ich schon einmal war, also Realität und Buch vergleichen kann, fallen mir zwei Bemerkungen ein: Die Wahrnehmung des Autors, etwa bei der Erwähnung von Übernachtungsmöglichkeiten, ist selbstverständlich selektiv und subjektiv. Lobenswert ist der ehrliche Versuch, die Dinge so zu beschreiben, wie sie nun einmal sind. Ebenso das Bestreben, möglichst umfassend zu sein, was nicht einfach ist, denn man muss schließlich eine Auswahl treffen, will man das Endprodukt nicht unlesbar machen. Dem Autor ist dies aus meiner Sicht hervorragend gelungen.

Bereits in den einleitenden Abschnitten stellt Hans Klüche Dänemark als Reiseland kurz und sehr sympathisch vor. Neben der geografischen Gliederung, die später die folgenden Kapitel bestimmen wird, präsentiert er mehrere gute Vorschläge für Rundreisen. Dann folgen zwei sehr gut geschriebene und informative Kapitel, die Wissenswertes über Dänemark (Geschichte, Natur, Kultur u.a.) und über das Reisen in diesem Land vermitteln. Besonders die Reiseinformationen empfand ich als sehr zutreffend dargelegt. Danach kommen fünf Kapitel mit Informationen über lohnende Reiseziele und deren mitunter erstaunlich detaillierte Beschreibung, die nach geografischen Gegebenheiten geordnet sind: die Nordseeküste, Nordjütland, Ostjütland und Fünen, Lolland, Falster, Mon und Seeland, Kopenhagen, Nordseeland und Bornholm.

Besonders beim recht kurzen Kapitel über Bornholm kann man beobachten, was das grundsätzliche Problem solcher umfassender Reiseführer ist. Dieser hier enthält wirklich alle wichtigen Informationen sehr komprimiert, und er ist wirklich gut gemacht. Aber er muss auch eine Auswahl treffen, was sehr gut gelingt. Wenn man Bornholm kennt, wird man jedoch merken, dass es auf dieser Insel viel mehr zu sehen und zu erleben gibt als hier steht und anderen, die noch nicht dort waren, einen speziellen Reiseführer empfehlen.

Als Reiseführer für ganz Dänemark und insbesondere für Rundreisen eignet sich dieses Buch aus meiner Sicht hervorragend. Auch die beiliegende Karte und die vielen Übersichtskarten für Städte oder Ausflugsempfehlungen sind sehr gut gemacht und auf diese spezielle Art zu reisen ausgerichtet.


Die Erfolgsgeheimnisse der Börsenmillionäre: Vom Einstein der Börse bis zum König der Spekulanten
Die Erfolgsgeheimnisse der Börsenmillionäre: Vom Einstein der Börse bis zum König der Spekulanten
von Frank B. Werner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzbiografien von Wallstreet-Größen, 18. Juli 2016
Obwohl dieses Buch mit einer sehr kurzen Biografie von Jakob Fugger beginnt, der vor 500 Jahren lebte und sicher sein Geld nicht an der Börse verdiente, dreht sich im Folgenden fast alles um die Superreichen, die ihr Geld an den weltweiten Börsen machten und vorwiegend US-Bürger waren oder sind. Dass der Titel dieses Werkes wieder einmal das Wort "Geheimnis" enthält dient nur dem Marketing, denn zwischen den Buchdeckeln werden keine Geheimnisse enthüllt. Es gibt sie nämlich nicht. Vielmehr hängt der Erfolg dieser Leute von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von ihrer finanziellen Ausgangslage, von Glück, ihren Charaktereigenschaften und natürlich von gewissen Fähigkeiten. Wen das interessiert, der bekommt hier eine wahre Fundgrube an solchen Lebenswegen geboten. Da 75 Kurzbiografien abgehandelt werden, von denen keine mehr als fünf Seiten lang ist, liest sich dieser Text auch recht einfach.

Neben wirklichen Größen wie Buffett, Graham, Morgan, Soros, Rogers, Faber, Templeton und vielen anderen kommen auch Leute vor, die mehr Lieblinge der Medien sind als wirkliche Giganten. Darunter fallen beispielsweise Kostolany oder Mark Twain. Andere in diesem Buch Erwähnte haben ihr Geld nicht über die Börse gemacht wie etwa Onassis. Andere haben am Ende wieder alles verloren, verdienen also eigentlich keine Erwähnung in einem solchen Buch. Diese merkwürdige Systematik hängt sicher damit zusammen, dass es auch in diesem Buch eigentlich nur um das Erzählen von Lebensgeschichten geht. Journalisten wie die Autoren beherrschen das eben am besten. Viel Tiefe sollte man also nicht erwarten, eher Masse und viel Information.

Da ich keine großen Erwartungen an die Enthüllung irgendwelcher ominösen Erfolgsgeheimnisse hatte, fand ich das Buch recht gut, weil es in aller Kürze sehr viele Menschen recht informativ vorstellt und somit eine gute Quelle für die Suche nach mehr Informationen ist, wenn man sich für den einen oder anderen interessiert und mehr wissen will. Meine Bewertung ist nur in diesem Sinne zu verstehen.


Thule EasyFold 931100 Tragetasche für Heckträger
Thule EasyFold 931100 Tragetasche für Heckträger
Preis: EUR 27,99

5.0 von 5 Sternen Perfekt für den Thule EasyFold 931, 14. Juli 2016
Zusammengeklappt passt der Fahrradträger perfekt in diese Tasche und kann so geschützt abgestellt werden. Man öffnet den Rundherum-Reißverschluss, stellt den Träger hinein und verschließt die Tasche wieder. Mit den Griffen des Trägers, die oben herausgucken, kann man dieses Paket dann auch sehr gut tragen. Perfekt.


Käfer: Vegetarische Küche
Käfer: Vegetarische Küche
von Käfer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den gehobenen Anspruch, 13. Juli 2016
Um es vorweg zu sagen: Dieses Kochbuch für die vegetarische Küche erfüllt nach meiner Ansicht einen gewissen Anspruch, dem vielleicht nicht jeder folgen möchte. Die Gerichte sehen lecker aus, brauchen aber Zeit und gute Produkte. Dem Zeitfaktor ist geschuldet, dass man sie wohl kaum als alltagstauglich einordnen kann. Wer gerne kocht und genügend Erfahrungen besitzt, für den wird dieses Kochbuch mit Rezepten des Käfer-Kochs Thomas Karl sicher eine Fundgrube sein.

Zu den Rezepten werden die passenden Weine vorgestellt, von Weingütern, die zu Käfers Lieferanten gehören, wie auch einige andere Unternehmen, die im Buch Platz finden, darunter Höfe oder Güter.

Die Rezepte selbst bedienen eine gewisse Sehnsucht zum Außergewöhnlichen und einem nicht zu übersehenden Hang zur Sterne-Küche. Ich bin bereits beim Lesen an einigen Begriffen gescheitert und hätte an einigen Stellen nicht wirklich weiter gewusst, was sicher an meiner Unerfahrenheit liegt. Man braucht also Zeit und Muße und sicher bereits eine gewisse Erfahrung mit dieser Art von Küche, wenn man den Rezepten folgen möchte.


Thule EasyFold 931, Anhängerkupplungs-Fahrradträger
Thule EasyFold 931, Anhängerkupplungs-Fahrradträger

5.0 von 5 Sternen Eine überzeugende und sichere Konstruktion, 13. Juli 2016
Als ich diesen Träger nach der Anlieferung aus seiner Verpackung befreit hatte und die Bedienungsanleitung in Augenschein nahm, beschlich mich das ungute Gefühl unnötiger Kompliziertheit. Diese Anleitung arbeitet ausschließlich mit Zeichnungen, was irgendwie an ein Möbelhaus aus dem Herstellerland erinnert und falsche Vorahnungen impliziert. Wenn man dieses dämliche Heftchen nämlich beiseite legt und an den Träger mit einem gewissen Maß an technischem Verständnis herangeht, erschließt sich alles wie von selbst:

Man zieht die beiden hochgeklappten Plattformen etwas auseinander, setzt das ganze Teil auf die Anhängerkupplung, hält es mit einer Hand fest und drückt mit der anderen den mittig unten angebrachten Feststellhebel herunter und verschließt ihn. Dann sitzt der Träger erst einmal fest auf der Kupplung. Anschließend löst man an beiden Plattformen den Feststellhebel und drückt sie herunter bis sie einrasten. Fertig. Danach muss man nur noch die Elektrik verbinden.

Das Aufsetzen der Räder ist ebenso einfach. Hochheben, an der Feststellstange mit dem Drehgriff befestigen, der sich nicht mehr weiterdrehen lässt, wenn genügend Festigkeit in der Verbindung erreicht wurde. Anschließend befestigt man die beiden Laufräder unten mit den an der Plattform angebrachten Bändern, die sich mit Hilfe einer simplen Vorrichtung spannen lassen.

Der zweite, längere Arm für das nächste Rad lässt sich abnehmen, wenn man den Feststellgriff weit genug öffnet und dann unten an der Stange zieht, sodass sich dort die Klammer öffnet. Auf diese Weise erspart man sich die Sperrigkeit dieser zweiten Stange beim Aufsetzen der Fahrräder und kann sie einfach nach dem Aufsetzen des zweiten Rades wieder anbringen und es auf dieselbe Weise wie vorher befestigen. Das Ganze dauert etwa eine Viertelstunde, wenn man es ein paar Mal gemacht hat.

Ich empfinde dieses Träger als eine geniale Konstruktion, sowohl von der einfachen Handhabung her, als auch von der vermittelten und praktisch erlebten Sicherheit sowie natürlich auch wegen seiner platzsparenden Verstaubarkeit.


Europa Erlesen Greater London
Europa Erlesen Greater London
von Thomas Kohlwein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Es ist die größte Ansammlung menschlichen Lebens - der vollständigste Abriß der Welt", 11. Juli 2016
Es ist schon eine Weile her, dass Henry James, der 1916 verstarb, diesen Satz über London in sein "Tagebuch eines Schriftstellers" notierte. Ob man das heute auch noch so sehen kann, steht auf einem anderen Blatt.

Dieser Band stammt aus der Reihe "Europa erlesen". Ohne ein erkennbares System findet man in ihm zahlreiche Auszüge aus bekannten Werken, kleine Geschichten und Erzählungen, Notizen und Gedichte, die alle einen Bezug zu London besitzen und meistens aus einer entfernteren Vergangenheit stammen. Dass unter ihnen auch einige wenige Stücke in Englisch belassen wurden, trägt zur Überraschung bei, die den Leser an vielen Stellen erwartet. Offenbar funktioniert die Idee solcher Bände, jedenfalls steht das im Vorwort. Mich wundert dies ein wenig, aber wahrscheinlich liegt das an mir, denn ich brauche wohl ein wenig mehr Orientierung, um eine Vorstellung von den einzelnen Handlungsorten zu bekommen. Der Band enthält selbstverständlich keine Bilder oder gar Karten, dafür aber eine lange Liste von Stationen der Londoner Tube, die dem Leser helfen ihr Vorkommen in den vielen Geschichten zu verfolgen. Vielleicht ist das ja die fehlende Orientierung.

Neben vielen weniger bekannten Autoren kommen auch Klassiker wie Virginia Woolf, Daniel Defoe, Oscar Wilde, Joseph Conrad, T.S. Eliot, Herman Melville, Charles Dickens, Arthur Rimbaud, Arthur Conan Doyle, H.G. Wells, Samuel Beckett und viele andere vor. Wenn man Kurzgeschichten mag oder einen besonderen Bezug zu London und seiner Geschichte besitzt, dann wird man Freude an diesem Band haben. Er liest sich fast wie nebenbei, denn wenn man sich gerade in eine Geschichte eingelesen hat, ist sie auch schon zu Ende. Sicher eine schöne Idee, aber auch sicher nicht jedermanns Sache.


Quantensprung und rechter Glaube - Suche nach der letzten Wahrheit
Quantensprung und rechter Glaube - Suche nach der letzten Wahrheit
von Carlo von Ah
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum muss man seinen Glauben eigentlich rechtfertigen?, 10. Juli 2016
Der Autor sucht nach Gründen für die Existenz Gottes. Deshalb begibt er sich auf eine sehr gut lesbare und sehr interessante Suche. Und zwar sucht er nach Lücken in der wissenschaftlichen Erklärung der Geschichte unseres Universums, wobei darin die Entwicklung des Menschen eingeschlossen ist, und in der Quantenphysik. Schließlich kommt er auch noch mit einem moralischen Argument.

Zunächst einmal hat es sich offenbar noch nicht bis zum Autor herumgesprochen, dass Gottesbeweise aus logischen Gründen nicht möglich sind. Wir sind Teil des Mensch-Gott-Systems und somit Opfer eines Theorems von Gödel aus der formalen Logik, das uns keine Chance für einen solchen Beweis einräumt. Der Autor befasst sich auch mit der Entstehung von Religionen. Gott wird sich wahrscheinlich nicht weiter um Religionen kümmern. Und ein Glaube an höhere Mächte ist davon schon gar nicht abhängig. Immer wenn Menschen schon in grauer Vorzeit für etwas keine Erklärung hatten, mussten höhere Mächte herhalten. Das hat sich bis heute nicht geändert. Denn auch der Autor geht genau so vor. Er sucht Lücken in der physikalischen Erklärung für die Entstehung unseres Universums. Solche Lücken zu finden, fällt nicht schwer, weil die Vorstellung von Quantenfluktuationen im Vakuum, die zum Urknall führten, aus dem schließlich all das hervorgegangen sein soll, das wir heute beobachten, übersteigt unsere begrenzte Vorstellungskraft. Wie übrigens auch viele andere wissenschaftliche Erklärungen im Mikrokosmos. Da kommt eine ordnende Hand gerade recht, die sich das alles vorher überlegt hat.

Die Naturwissenschaften, so schreibt der Autor, interessieren sich für das Wie, die Theologie für das Warum. Das ist wohl wahr. Vielleicht muss man einfach konstatieren, das die Frage nach dem Warum nicht selten sinnlos ist, weil es kein Darum gibt. Auch das ist zugegeben schwer einzusehen.

Das Buch befasst sich sehr ausführlich mit vielen Detailfragen. Manches, was der Autor schreibt, ist sicher interessant, manches aber auch einfach falsch oder naiv. Sein Glaube, so formuliert er, ist ein Indizienglaube. Er bringt drei Indizien vor, nämlich:
(1) die Zielgerichtheit des Universums
(2) die Ordnung des Universums und
(3) die Tatsache, dass auch viele hervorragende Naturwissenschaftler an Gott glauben.

Bei (1) und (2) heißt es dann bei ihm: "Das kann kein Zufall sein!" Natürlich nicht, aber dies beweist nicht die Existenz einer hinter allem stehenden höheren Intelligenz.

Das Buch besteht faktisch aus zwei Teilen, einem, in dem die Naturwissenschaften für Indizien des Glaubens herhalten müssen, und einem anderen, in dem es um moralische und theologische Themen geht. Dort stehen sehr viele durchaus strittige Behauptungen.

Wer sich für die Diskussion einer Rechtfertigung des Glaubens an Gott interessiert, wird in diesem Buch zahlreiche Anregungen finden. Übrigens auch viele gut erklärte naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Man kann solche Versuche aber auch (ohne anderen zu nahe treten zu wollen) als einen sinnlosen Tanz um eine nicht entscheidbare Frage auffassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2016 6:47 PM MEST


E-Bike Raleigh ASHFORD 10G 28' 14,5AH 36V Herren Impulse EVO Motor
E-Bike Raleigh ASHFORD 10G 28' 14,5AH 36V Herren Impulse EVO Motor

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jungbrunnen, 8. Juli 2016
Mit dem Gedanken, mir ein eBike zu kaufen, konnte ich mich trotz des nicht nachlassenden Drängens anderer lange nicht anfreunden. Im Urlaub ausgeliehene eBikes hatten mich nicht besonders überzeugt, was nicht nur an ihrem Senioren-Design lag, sondern auch an ihrer Leistung. Ich konnte locker mit meiner Frau mithalten, wenn sie so ein Ding fuhr und ich nur ein normales leichtes Sportrad.

Das änderte sich radikal als sich meine Frau für das Raleigh Ashford entschieden hatte und den Kauf auch gnadenlos durchzog. Die Durchschnittsgeschwindigkeit unserer Radtouren stieg um 5 km/h und die Länge verdoppelte sich. Am schlimmsten war jedoch, dass ich nun absteigen musste, während sie Steigungen locker schaffte, denen wir ihretwegen früher aus dem Weg gegangen waren. Und dabei grinste sie auch noch. Manchmal schaffen Frauen eben Fakten. Ich kapitulierte, weil mir die Argumente komplett ausgegangen waren.

Dieses Rad fällt immer auf, und es will überhaupt nicht in das Schema von Rentnerrädern passen. Man wird oft angesprochen und ausgefragt, weil es ein ungewöhnliches Design besitzt und trotz des Akkus sportlich aussieht. Wer übrigens eine Nabenschaltung vorzieht, bekommt auch dies. Dann heißt das Rad allerdings "Newgate" und stellt gewissermaßen die gemütlichere Variante dieses Sportrades dar. Neben der 10-Gang-Kettenschaltung für die hinteren Kränze besitzt das Ashford noch eine weitere ganz entscheidende Besonderheit gegenüber dem Newgate. Der Motor lässt sich nicht nur in drei Abstufungen (Eco, Sport, Power), sondern noch in einer vierten Stufe (Ultra) hinzuschalten. Eine intelligente Software misst die Trittfrequenz und gibt danach eine entsprechende Motorunterstützung entsprechend der gewählten Unterstützungsstufe.

Wählt man auf flachen Strecken "Eco", dann merkt man diese Unterstützung kaum. Mit "Ultra" schafft man allerdings im Gebirge auch 20-Prozent-Steigungen. Wenn man das erste Mal mit diesem Rad einen mehrere Kilometer langen Anstieg hochgefahren ist, der im Extremfall solche Spitzen enthält, und dabei feststellt, dass das zwar sehr anstrengend ist, aber niemals an die Kotzgrenze führt, dann kann man eigentlich keine Argumente mehr gegen dieses eBike haben.

Selbst wenn man gut trainiert ist, lässt mit dem Alter doch die Kraft nach und auch die Lust, eigene Grenzen auszuprobieren. Man muss sich nichts mehr beweisen, und man hat auch auf Touren keine Lust mehr, außer Atem zu kommen und temporäre Erschöpfungszustände zu erreichen. Dieses Rad verhindert dies und bringt die Jugend zurück. Man muss sich keine Gedanken mehr um das Streckenprofil machen und erreicht plötzlich wieder alte Reichweiten, und das in Fahrzeiten, die längst vergangen schienen. Und vor allem: Auch vermeintlich schwächere und weniger trainierte Zeitgenossen können wieder mithalten, was sowohl dem Familienfrieden als auch dem eigenen Wohlgefühl (man muss sich nicht mehr zurücknehmen) gut tut.

Das Rad besitzt neben seinem innovativ gesteuerten und sehr leistungsfähigen Motor noch einen weiteren Vorteil: Der Akku zeigt eine hohe Leistung. Der Verkäufer meiner Wahl (mit übrigens kostenlosem lebenslangen Service) sagte mir, dass ich mit der geringsten Motorzuschaltung und vollem Akku knapp 200 Kilometer fahren könnte. Nach zehn Ladungen zeigt mir das Display inzwischen knapp 300 Kilometer Fahrleistung mit vollem Akku an, was sicher an meiner bisherigen Art der Motorzuschaltung liegt. Nutzt man den Motor mehr, dann dürften für den durchschnittlichen Nutzer auch auf mittelmäßig bergiger Fahrstrecke bei entsprechend höherer individueller Motorzuschaltung und einem einigermaßen intelligenten Nutzen der Kettenschaltung locker wenigstens 100 Kilometer Fahrleistung am Stück drin sind. Ist der Akku fast leer, dann beträgt die Zeit bis zur vollständigen Ladung etwa drei Stunden.

Die beiden Scheibenbremsen dieses Rades funktionieren sehr gut. Immerhin wiegt es mit Akku ungefähr 23 Kilogramm. Die Bereifung kommt fast an das Niveau "unkaputtbar" heran, was bedeutet, dass der Mantel extra verstärkt wurde. Die Schaltung läuft auch unter Belastung exakt, was auch durch ein "Shiften" während dieses Vorganges erreicht wird. Wer unbedingt wissen möchte, in welchem Gang er fährt, hat allerdings ein Problem, denn dafür gibt es keine Anzeige.

Das Display ist für ein Fahrrad sehr groß (8,5 x 5 cm) und ersetzt nebenbei auch einen Fahrradcomputer. Angezeigt wird die Augenblicksgeschwindigkeit und je nach Wahl die Trittfrequenz, die Kilometerleistung und alle möglichen Durchschnitte. Wer ein Smartphone besitzt kann sich beim Händler eine kostenlose App des Herstellers installieren und mit dem Display verbinden lassen. Dann besitzt man auf diesem Display ein Navigationssystem, das kartenlos, aber sehr präzise sagt, wo es lang geht, wenn man die Tour vorher auf dem Smartphone unter dieser App gespeichert und das Gerät dann dabei hat. Selbstverständlich werden nur Radwege oder entsprechender Untergrund zugelassen. Die Richtungsänderungen werden zunächst visuell angekündigt (in Metern bis zur entsprechenden Stelle) und schließlich akustisch eingefordert. Auf dem Smartphone kann man sich vorher die entsprechende Karte ansehen.

Doch die App kann noch wesentlich mehr. Es lassen sich auch Touren, die man sich anhand von Karten überlegt hat, aufzeichnen. So kann man hinterher genau sehen, wo man war, wie das Profil ausgesehen hat und vieles mehr. Liebt man Fahrten ins Blaue, so gibt die App einem Rundkurse auf Radwegen bzw. vernünftigem Untergrund zu einer vorher festgelegten Kilometerzahl und einen Ausgangspunkt vor.

Was hat mir an diesem Rad nicht gefallen? Eigentlich nichts oder nur Unbedeutendes. Der matte Lack scheint recht empfindlich zu sein. Fahrradtaschen hinterlassen sofort Spuren. Die Plustaste für die Leistungserhöhung des Motors liegt kurz vor dem Ausschalter. Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst hat, also es beispielsweise bereits mit einer Steigung auf Waldwegen zu tun hat, sieht man da nicht mehr so genau hin. Auf diese Weise habe ich anfangs wenigstens zweimal den Motor komplett ausgeschaltet. Dann muss man absteigen, denn das Gerät braucht eine kurze Weile um sich wieder hochzuladen. Bleibt man nicht stehen, dann spürt man sehr schnell das Gewicht des Rades, wie es sich ohne Unterstützung anfühlt.

Die Vordergabel ist sehr gut gefedert. Unter dem Sattel fehlt eine solche Abfederung (ist halt ein Sportrad). Wer eine solche Unterstützung braucht, muss wohl noch einmal hundert Euro investieren. Dieser Preis gilt auch, wenn man den Sportsattel nicht mag und gerne einen hätte, der den eigenen Sitzknochen besser entspricht. Frauen mögen vielleicht den Sportlenker nicht. Dann tauscht ihn der Hersteller oder Händler auch kostenlos gegen einen anderen aus, der eine höhere Sitzposition unterstützt.

Inzwischen ist mir dieses extrem solide gebaute und mit deutscher Technologie ausgerüstete englische Rad sehr ans Herz gewachsen. Es bringt eine Lebensqualität zurück, von der ich dachte, dass sie mit der Jugend verlorengegangen war. Man kann wieder Sport treiben ohne sich zu verausgaben, aber mit dem wohligen Gefühl etwas durchaus Anstrengendes gemacht zu haben. Man schwitzt, aber man kommt nicht mehr an seine Grenzen.

Bei 27,4 km/h schaltet der Motor ab (darunter sofort wieder zu). Man schafft diese Geschwindigkeit locker auch bergauf in der höchsten Motorzuschaltung, wenn die Steigung nicht gar zu extrem ist. Die Reichweiten und Geschwindigkeiten erreichen mit diesem Rad wieder Werte aus der eigenen Jugend. Und das ist ein Geschenk, auch wenn der finanzielle Aufwand dafür zunächst recht stattlich ist.


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