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Rezensionen verfasst von
Fearless

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Dimensionaut
Dimensionaut
Preis: EUR 14,98

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Debut-Album von Sound of Contact, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Dimensionaut (Audio CD)
Simon Collins, Sohn des legendären Phil Collins, legt mit seinem Projekt „Sound of Contact“( u.a. mit Porcupine Tree Gitarrist John Wesley und dem Keyboarder Dave Kerzner als Co-Writer/Co-Producer) nach 3 Solo-Alben im Pop-Bereich (wobei die letzte Scheibe „U-Catastrophe“ schon einige progressive Anklänge aufwies) mit „Dimensionaut“ sein erstes Prog-Album vor.

In diesem SciFi-Konzeptalbum geht es um den Raum-und Zeitreisenden Dimo, der die Grenzen menschlicher Erfahrungen erweitern will.
Nach dem kurzen sphärischen Intro gibt es ein Instrumental, dass einen erst mal auf die falsche Fährte lockt. Dieses etwas vertrackte, recht rockige Stück klingt ein wenig wie Porcupine Tree mit Phil Collins an den Drums.
Das nächste Stück „Pale Blue Dot“ zeigt uns dann, wohin die Reise auf dem Album geht: Keyboard betonter melodischer Prog mit hervorragender Rhytmusarbeit und Simon Collins’ Stimme, die im Timbre sehr oft der seines Vaters ähnelt.

Wer von den Prog Freunden auf schräge Rhythmen, vertrackte Songs mit Ecken und Kanten steht, dürfte auf diesem Album nicht fündig werden.
Collins und Kollegen kreieren meist sphärische Keyboard Sounds, die nicht selten an die Genesis Ende der 70er Jahre erinnern. Dazu trommelt sich Simon oftmals die Seele aus dem Leib. Ganz klar ist hier zu hören, dass er bei seinem Vater in die Lehre gegangen ist. Und in den Songs kommt dann Simon Collins als Sänger noch mit Melodien um die Ecke, die sich in die Gehörgänge fressen und einen nicht mehr loslassen. Selbst in den balladesken Stücken schafft es aber Simon, die süßlichen seichten Stellen, die sein Vater oft ansteuerte, gekonnt zu umschiffen.
Große Solo-Eskapaden der einzelnen Instrumente gibt es hier nicht, die Musik wirkt im Ganzen, ist mehr auf Atmosphäre denn auf großartiges Solieren ausgelegt. Obwohl sich das Album vorwiegend im Midtempo bewegt, wird es nie langweilig. Sound of Contact schaffen es immer wieder, neue Reizpunkte zu setzen, so in dem etwas reduzierten, leicht beatlesken „Remote View“ oder in dem wundervollen „Beyond Illumination“, das mit Trip Hop und Reggae Anklängen und der Gastsängerin Hannah Stobart als Simons Duettpartnerin aufwartet. Stobart wurde als weiblicher Part von Wishing Tree, dem Sideproject vom Marillion Gitarristen Steve Rothery bekannt.
Und hat man dann bei der (trotzdem sehr schönen) Ballade „Closer to you“ den Eindruck, dass so langsam doch das süßliche Fahrwasser von Phil Collins erreicht wird, schaffen es Sound of Contact mit dem folgenden proggigen „Omega Point“ rechtzeitig, das Ruder wieder herumzureißen.
Als Abschluss folgt noch das knapp 20 minütige Prog-Rock Stück „Möbius Slip“, das wie das erste Instumental auch vereinzelte Alternative-Einflüsse aufweist und das Album praktisch musikalisch nochmal zusammenfasst.

Fazit: Für Freunde von melodischem Progressive Rock ist das hervorragende Debüt-Album von „Sound of Contact“ eine unbedingte Empfehlung. Auch Hardcore Progger und Fans der Musik von Phil Collins sollten dem Album eine Chance geben. Denn dieses Album braucht etwas Zeit und wächst mit jedem Hördurchgang. Und das ist doch eigentlich das Beste, was man von einem Album sagen kann.


Lichtmond (CD)
Lichtmond (CD)
Preis: EUR 11,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schöne Musik mit schwülstigen Reimen, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Lichtmond (CD) (Audio CD)
Ich bin über Youtube auf Lichtmond gestoßen.
Die Musik lässt sich am ehesten mit der von Schiller vergleichen (allerdings etwas frischer und abwechslungsreicher), angereichert mit Elementen von Mike Oldfield (in seiner Chill-out Phase)und ab und zu einer Gilmour-Gitarre.
Das klingt wirklich sehr schön, frischer, nicht zu platter Chill - Out - Pop.

Leider hat Lichtmond aber von Schiller auch die gesprochenen Verse übernommen (der gleiche Sprecher?)und dieses Element sogar noch kräftig ausgebaut.
Für mich sind diese Verse einfach nur störend. Sie sind mitunter schwülstig bis zur Peinlichkeit.
Die Animationen in den Videos wirken auf mich kalt und steril und stehen meist in gar keinem Zusammenhang mit dem (gesprochenen) Text der Songs, weshalb ich mir auch nur den mp3 Download zugelegt habe.

Schade, gäbe es eine CD ohne diese Verse, würde ich sofort 5 Sterne geben. So kann ich nur 3 Sterne (mit Tendenz zu 4)geben.


Treasure of Well Set Jewels
Treasure of Well Set Jewels
Preis: EUR 15,03

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Floyd'sche Sphären..., 21. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Treasure of Well Set Jewels (Audio CD)
..durchstreift Liam Davison, 2. Gitarrist der englischen Folk-Prog-Band Mostly Autumn, auf seinem ersten Solo-Album. Er will damit aus dem Schatten des Bandchef's und ersten Gitarristen Bryan Josh, einem Gilmour-Epigonen par Excellance, treten.
Was ihm auch gelingt. Auch Davison ist ein Verehrer Gilmours, doch ist sein Stil variabler als der Bryan Josh's, was er auf dem Album mehrfach ist seinen (teils ausladenden) Gitarrensolis beweist.
Nach dem rockigen Opener "Ride the seventh wave" begibt sich das Album dann in ruhigere Gefilde.
Der nächste Höhepunkt ist "Eternally yours", welches mit einem unglaublichen Gitarrensolo endet (erst Lap-Steel, dann normale Gitarre), auf das auch David Gilmour mit Sicherheit stolz wäre.
Bei diesem Lied sowie bei den Titeln "Into the setting sun" und "Heading Home" kommte eine gewisse "Divison Bell"-Stimmung auf, was wohl an der Instrumentierung (schwebende Keys, Einsatz von Hammond Orgel) sowie am Gesang Davisons (irgendwo zwischen Rick Wright und David Gilmour) liegt.
Einzig der von Heather Findlay, Ex-Sängerin von Mostly Autumn, gesungene Titel "Once in a Lifetime", bei dem sie auch Co-Autorin ist, passt meiner Meinung nach nicht so richtig auf das Album. Ihr Gesang ist hier zu dominant(ist aber vielleicht auch Geschmackssache).
Das abschließende 8 1/2 minütige "Picture Postcard" ist dann ein Mostly Autumn Song allererster Güte. Die traumhafte Melodie, zusammen gesungen von Liam Davison und Heather Findlay (beide Stimmen harmonieren wunderbar) gipfelt dann in einem ausladenden genialen Gitarrensolo. Großes Kino!!

Fazit: Wer Pink Floyds "Division Bell" mag oder Fan von Mostly Autumn ist, kann hier nichts falsch machen. Aber auch Freunde von melodiösem Prog-Rock sollten hier mal ein Ohr riskieren!
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