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Rezensionen verfasst von
Prolet (Mülheim)

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Intelligente Steckdose, M.Way verbesserte Smart Plug mit Fernsteuerung inkl Zeitsteuerung Energiesparfunktion (funktioniert mit Amazon Alexa [Echo, Echo Dot], mit App Steuerung überall und zu jeder Zeit) 2P
Intelligente Steckdose, M.Way verbesserte Smart Plug mit Fernsteuerung inkl Zeitsteuerung Energiesparfunktion (funktioniert mit Amazon Alexa [Echo, Echo Dot], mit App Steuerung überall und zu jeder Zeit) 2P
Wird angeboten von Luouc jiany
Preis: EUR 37,99

4.0 von 5 Sternen Wenn's läuft, dann läuft's - aber auch nur dann, 14. Oktober 2017
Tja, das wird jetzt etwas "gemischt" …

Eins vorweg: Es funktioniert – auch mit Alexa.
Ebenfalls vorweg: Die Kritiken sind berechtigt.

Die Steckdosen verdienen im Grunde 1 bis 5 Sterne. 5 Sterne, wenn alles richtig läuft – vorher aber nur 1 Stern.

•• Lieferumfang
- Zwei Steckdosen
- "Anleitung"
- Zettelchen

• Die Steckdosen machen keinen schlechten Eindruck: Weißer Kunststoff, einigermaßen stabil, schalten laut Typenschild Verbraucher bis 3500 Watt. Der Stecker ist ein Schukostecker, Erdung ist also gegeben. Die Verbrauchersteckdose ist ebenfalls als Schukosteckdose ausgeführt, leider mit einem Kinderschutz versehen. Ich mag das nicht, weil es das Ein- und Ausstecken etwas erschwert – aber ich habe auch keine Kinder. Zumindest nicht wissentlich.
Man kann die Steckdosen auch manuell ein- und ausschalten – dazu drückt man mit etwas Kraft auf den beleuchteten Schalter. Die Schalterbeleuchtung ist wie immer blau, weil man Blau offenbar immer noch für unglaublich modern hält. Die Helligkeit hält sich in Grenzen, ist nicht hell wie eine Taschenlampe, wie ich es in einer anderen Rezension las, könnte aber dennoch etwas düsterer sein.
So weit in Ordnung.

• Die "Anleitung" steht nicht umsonst in Gänsefüßchen: Nur Englisch, das auch nicht gerade brillant, sehr klein gedruckt, schlecht zu lesen, nur absolut rudimentäre Informationen, mit denen der technisch weniger Versierte nicht zurechtkommt. Punkt.

• Das Zettelchen gratuliert lediglich zum Kauf, ist ein Dankeschön.

•• Ran an's (Netz-) Werk!

Geht so: Steckdose einstecken, Netztaste leuchtet blau, Verbraucher anschließen, ausprobieren, ob sich dieser mit der Netztaste ein- und auschalten lässt. Geht's? Gut.
App auf dem Smartphone installieren, dazu den QR-Code mit dem Smartphone scannen. Blöd: Es geht nur so, der Hersteller verrät nicht, wie man ohne QR-Code an die App kommt.

Die App ist grauenhaft schlecht übersetzt, da muss ich den Kritikern Recht geben. Ich werde dem Hersteller anbieten, das Ding komplett neu zu übersetzen, ich mache das beruflich. Dann wird's deutlich besser.

Erst mal ein Konto anlegen – beim Start fragt die App sofort danach. Auf "Registrieren" tippen, eine eMail-Adresse angeben, die man auch abfragen kann. WICHTIG !
Dann in der zweiten Zeile auf die kleine "SMS"-Schaltfläche rechts tippen.
Es kommt KEINE SMS, da steht einfach Blödsinn. Vielmehr kommt ein Bestätigungscode per eMail, den Ihr in die zweite Zeile eingeben müsst. Deswegen habt Ihr keine Chance, wenn Ihr eine eMail-Fantasieadresse angebt.
Kennwort in die dritte Zeile eintragen, bestätigen. Fertig.

Dann wird gekoppelt.

Koppeln geht so: Netztaste an der Steckdose lange gedrückt halten. Wichtig: Es gibt ZWEI Blinkzustände – langsames und schnelles Blinken. Das langsame Blinken kommt vor dem Schnellen. Also nicht gleich loslassen, sobald es blinkt – erst abwarten, bis es nach langsam schnell blinkt.
In der App auf das "+"-Symbol oben rechts tippen, durch die weiteren Schritte führen lassen. Das geht auch trotz der miesen Übersetzung.

Falls es NICHT klappen sollte, erscheint nach dem Fehlversuch unten eine Möglichkeit zur alternativen Kopplung. Da drauftippen. Dann die Netztaste an der Steckdose so lange gedrückt halten, bis diese langsam blinkt. Anschließend auf den "Verbinden"-Link in der App (etwa in der Mitte des Fehlschlag-Bildschirms) tippen – dann gelangt Ihr zu den Wi-Fi-Netzen, die das Smartphone empfangen kann. Ein paar Sekunden warten, dann wird ein "STPlug_" mit Ziffern oder Buchstaben dahinter angezeigt. Zum Verbinden drauftippen. Dann mit der Zurück-Taste wieder in die App und auf "Nochmal versuchen" (oder so ähnlich) tippen. Dann wird die Steckdose gefunden.
In der App einen vernünftigen Namen geben, ausprobieren, sollte klappen.
Wenn nicht, seid Ihr noch mit dem "Plug", nicht mit eurem regulären Wi-Fi-Netz verbunden. Dann wieder damit verbinden, dann geht's.
Das hört sich jetzt ein bisschen komplex an, man kriegt's aber hin.
Interessanterweise bekam ich die erste Steckdose nur mit der zweiten Methode gekoppelt, die zweite Steckdose ließ sich auf Anhieb mit der ersten, regulären Methode koppeln.
Tipp: Startet die App neu, ehe Ihr die Steckdosen auf Funktion prüft. Sonst kann es passieren, dass die App ein bisschen hängt.

• Mit Alexa koppeln
Damit man zum Beispiel mit "Esszimmer aus" das kleine Gemütlichlichtlämpchen im Esszimmer per Sprachbefehl und Alexa steuern kann, braucht Alexa erst mal den passenden Skill dazu.
Das erledigen wir im "Smart Home"-Bereich der Alexa-App. Da gibt's eine Schaltfläche zur Skill-Suche. Wir nehmen den "seetime"-Skill. Anschließend müssen wir noch die Konten synchronisieren. Dazu gebt Ihr die Zugangsdaten aus der Weconn-App ein, NICHT eure Amazon-Zugangsdaten !
Dann lassen wir Alexa nach Smart-Home-Geräten suchen, picken uns unsere beiden Steckdosen heraus – fertig.
Da zahlt es sich dann aus, wenn unsere Steckdosen einen "sprechenden" Namen bekommen haben. Also vorher daran denken, die Steckdosen zuvor in der Weconn-App umzubenennen.
Tipp: Wenn Ihr Steckdosen in der Weconn-App umbenennt, werden sie nach wie vor unter ihrem alten Namen von Alexa kontrolliert. Erst wenn Ihr die Steckdosen noch einmal in der Alexa-App gesucht habt, übernimmt Alexa den neuen Namen.

Sprachgesteuert wird ganz simpel.
Meine Steckdosen heißen "Esszimmer" und "Küche".
Befehlssyntax: "Alexa, <Steckdosenname> [einschalten/ausschalten]"
Oder: "Alexa, schalte <Steckdosenname> [ein/aus]"
Also z. B. "Alexa, Esszimmer einschalten."
Dann macht's Klick an der Steckdose, ein rotes Licht erscheint in der blauen Netztastenbeleuchtung, die Dose liefert Saft, Alexa kommentiert "Okay".
Zum Abschalten dann "Alexa, Esszimmer abschalten."
Simpel und einfach, das funktioniert prächtig.

Wenn es denn erst mal läuft …

•• Dies uns das
- Die Weconn-App ist grässlich übersetzt, kann aber dennoch eine Menge. Unter anderem zeigt sie den aktuelle Energieverbrauch der Steckdosen an, protokolliert diesen auch, ermöglicht Energieverbrauchsanzeigen in einer Kalenderübersicht, bietet Zeitplaneinstellungen zum automatischen Ein- und Ausschalten der Steckdosen. Zudem kann man eine Watt-Obergrenze einstellen, bei deren Überschreitung sich die einzelnen Steckdosen von selbst abschalten, und und und.
- Zeitplaneinstellungen werden in den Steckdosen selbst gespeichert. Das bedeutet, dass das Smartphone/Tablet nicht in der Nähe sein muss, um die Dosen zu einer bestimmten Zeit automatisch ein- und auszuschalten.
- Steckdosen können auch mit mehreren Smartphones/Tablets gesteuert werden. Dazu wird die Steckdose "geteilt", dann lässt sie sich auch von mehreren Personen/Geräten bedienen.
- Der Bereitsschaftsstromverbrauch scheint sehr niedrig zu sein – zumindest wird nichts in der Weconn-App angezeigt, wenn man eine Steckdose in die andere steckt und sich den Energieverbrauch anschaut. Diese Angabe aber mit Vorsicht genießen, ich hatte kein "normales" Messgerät zur Verfügung, weiß daher nicht, wie präzise die Energieanzeige über die App funktioniert.
- Wenn man eine Steckdose vom Netz nimmt, um sie z. B. woanders zu benutzen, dauert die Neuverbindung mit dem Wi-Fi-Netz nur etwa 3 bis 5 Sekunden. Das ist schön flott.

•• Pro und Contra
• Pro
+ Wertig anmutende Ausführung
+ Gute Schaltfunktion
+ Einschaltzustandkontrollleuchte
+ Anzeige des aktuellen Stromverbrauchs in der Weecon-App
+ Steckdosensteuerung auch mit mehreren Smartphones/Tablets möglich
+ App mit gutem und praktischem Funktionsumfang
+ Günstiger Preis

• Contra
- Unbrauchbare Anleitung
- Grottenschlecht übersetzte App (gilt auch für die neue Version 1.99)
- Kompliziertes Koppeln
- App nur per QR-Code zu beziehen

•• Meine Meinung
Ich hätte 1 bis 5 Sterne vergeben können, ich vergebe 4, da ich Technikfreund bin und mich freue, dass es nach der holprigen Einrichtung prima funktioniert, ich die Bequemlichkeitsvorteile sehr schätze. Auch die Anzeige des aktuellen Stromverbrauchs ist fein – so kann man mal nachschauen, wie viel ein Elektrogerät tatsächlich verbraucht.
Wäre ich weniger technikaffin, hätte ich 1 bis 2 Sterne vergeben müssen.
Ein absoluter Laie bekommt die Steckdosen NICHT eingerichtet, auch wenn das die Fünfsterne-Jubelrezensenten offenbar komplett "übersehen". Entweder haben die das nur zu erwähnen "vergessen" – oder die Steckdosen nie selbst ausprobiert. PFUI !

Der Hersteller muss GEWALTIG etwas an "Anleitung" und App tun. MUSS, nicht sollte!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2017 11:46 AM MEST


Perry Rhodan 2906: Das gestohlene Raumschiff (Heftroman): Perry Rhodan-Zyklus "Genesis" (Perry Rhodan-Erstauflage)
Perry Rhodan 2906: Das gestohlene Raumschiff (Heftroman): Perry Rhodan-Zyklus "Genesis" (Perry Rhodan-Erstauflage)
Preis: EUR 1,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Laaaaangweilig !, 19. Mai 2017
Man hat das Gefühl, einen Roman von Uwe Anton zu lesen: Alles wird unglaublich in die Länge gezogen, bis zum Kreislaufkollaps wiederholt, Nebensächlichkeiten werden in epischer Langeweile ausgewalzt, die Charaktere verhalten sich wie eine Horde geistig Minderbemittelter.
Freude kommt eigentlich nur bei den Dialogen der beiden TLD-Agenten auf; hier zeigt Herr Thurner, dass er auch anders kann.
Dummerweise nur bei gefühlt 5 % der gesamten Handlung.

Handlung komprimiert:
Ein Junge findet ein blaues Korn, das täglich seine Größe verdoppelt, bis es sich zu einem gewaltigen fremden Raumschiff auswächst. Ein Reporter kriegt Wind davon, klaut das Korn, wird von zwei TLD-Agenten verfolgt, erwischt, das Raumschiff wird zum Raumhafen geschleppt, plötzlich hocken auch Bewohner darin, die ankündigen, 1000 Zellaktivatoren zu verschenken.
Fertig.

Mensch, da steckt eigentlich viel Potential drin.
Fast alles davon wird verschenkt.
Man hätte die Jagd nach dem Dieb fein ausbauen können; mit Verfolgungsjagden, futuristischen Waffen gespickt, hätte erste Interaktionen mit dem Kornschiff einflechten, das Ganze zu einem packenden SF-Roman machen können.
Stattdessen wird der Leser durch das stinklangweilige Leben eines Siebenjährigen gezerrt, dessen Denk- und Sprechweisen mit einem Siebenjährigen nicht das Mindeste zu tun haben, von vorne bis hinten vollkommen unglaubwürdig wirken.
Der Junge ist krank, die Eltern leiden, erfahren wir. Dann erfahren wir, dass die Eltern leiden, weil der Junge krank ist. Dann verrät uns der Autor, dass es bei den Eltern öfter mal kriselt, weil sie leiden, weil der Junge krank ist. Dann wird offenbart, dass der Junge nicht gesund ist, die Eltern darunter leiden, daher die Beziehung nicht die Beste ist. Dann erfahren wir staunend, dass die Ehe der Eltern wegen des Gesundheitszustands des Jungen ...
Immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer wieder.

Mein Gott Thurner ! Wie bei Uwe Anton. Immer und immer wieder. Ständige Wiederholungen, ständige Handlungsbremsen durch krampfhafte Versuche, Kinder in die Handlung einzuflechten, krampfhaftes Bemühen ("er war stets bemüht ..."), aus Kinderperspektive zu erzählen, was gewaltig in die Hose geht, fürchterlich zäh dahindümpelt und jede Schlaftablette ersetzt, immerhin rezeptfrei und ohne Zuzahlung.

Zwischendurch ein paar Lichtblicke in Gestalt des kein Klischee auslassenden TLD-Agentenpärchens: Hier kommen endlich gut ausformulierte Dialoge zur Wirkung, die Freude bereiten, sprach- und inhaltlichen Witz verströmen, ein wenig an das brillante Duo Rorvic/a Hainu erinnern. Schön, das weckt.
Auch die Klischeedarstellung ist genau richtig gewählt, weil sie die passenden Kulissen für spaßige Situationen liefert.
Dummerweise aber wirken die Agentenauftritte wie aus dem berüchtigten Ohnsorg-Theater, dem Schrecken aller Enkelkinder.
Nämlich wie auf einer Bühne, nicht in der realen Welt. Die beiden Agenten reden eigentlich nur miteinander, von echter Handlung wird nur in Dialogen berichtet, nichts aber direkt geschildert.
Wieso, Michael Marcus ? Da hattest du solch tolle Chancen, das Duo "in action" zu zeichnen - und heraus kommt ein Kammerspiel.
Stattdessen konzentrierst du dich auf das nächste nervige Kind der Serie. Ich denke da nur voller Panik an den Typen mit dem Entenschnabel ...
Mag ja sein, dass es Leute gibt, die es unglaublich spannend finden, dass ein Kind die Schule mag, wie sein Freundeskreis aussieht, was es gerne isst. Ja, schön. Aber das hier ist Perry Rhodan, nicht "Die Waltons" oder "Unsere kleine Farm". Schon gemerkt ?

Die Charaktere verhalten sich komplett begriffsstutzig. Beispiel: Der Vater, der zunächst als brillanter Kopf chrakterisiert wird, stellt sich als Vollhorst heraus. Thurner zeichnet diesen Charakter vollkommen realitätsfern.
Oh, da haben wir ein blaues Korn, dessen Größe sich über Nacht verdoppelt. Mir doch egal!
Da haben wir ein blaues Korn, in dessen Gegenwart sich der Sohn von seiner Krankheit erholt. Dann ist es verschwunden, dem Jungen geht's sofort wieder schlechter. Das wird Papi auch von der seltsamen Ara-Ärztin mit C-3PO-Fahrgestell unter die Nase gerieben, die auch schon gemerkt hat, dass das Korn/Raumschiff die Krankheit besiegt.
Reaktion des Dummbatz-Vaters: "Wie, der Junge soll wieder in die Nähe des Korns/Raumschiffs? NEIN !!!!"
Herr, lass Hirn ... :/

Mensch, Michael Marcus: Du kannst es doch, wie man an den Dialogen der TLD-Agenten sieht. Du kannst unterhaltsam und witzig schreiben, wenn auch nicht so locker-flockig wie Leo Lukas. Dann tu das doch!
Aber was machst du? - Du pickst dir von allen möglichen Handlungsschilderungen die langweiligste von allen heraus: Die Kinderperspektive, lässt so viele Chancen vor die Wand knallen, die sich durch Konzentration auf die interessanteren Handlungssegmente ergeben hätten.
So etwas tut mir in der Seele weh.

Mit der Zeit sollte bei der PR-Redaktion doch eigentlich angekommen sein, dass Kinder oder Jugendliche beim Leser nicht gerade die Spitze der Beliebtheitskala bekleiden; um das mal SEHR nett auszudrücken. Da hatten wir den nervigen, durch und durch unsympathischen "Tom", da ist das Duo nervinale Lua/Vogel, um nur zwei Beispiele zu nennen - und jetzt auch noch ein Yeto ? - VETO !!!
Da kann man nur hoffen, dass diese Figur jetzt nicht auch noch einen festen Platz im Rhodan-Universum bekommt.
Hanni und Nanni im Weltraum, am besten noch mit Ponyhof. Ganz toll.

Zusammengefasst:
Herr Thurner: Sie können's. Dann machen's Sie doch auch. Und vergessen Sie bitte nicht, dass Sie SF schreiben, keine Kinderbücher. Also mehr SF-Elemente, mehr "Action" statt Schilderungen des Alltags eines kranken Jungen. Und ruhig noch mehr Fokus auf die beiden Agenten, aber über die Kammerspielauftritte hinaus. Obendrein bitte nicht wie ein Werbefuzzi schreiben (ja, ich bin selbst einer, daher kenne ich das Leid ja), also nicht ständig alles bis zum Erbrechen und weit darüber hinaus wiederholen. Der Leser hat schon beim ersten Mal kapiert, dass sich die Eltern Sorgen machen. Das muss man nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit repetieren, bis der TÜV abläuft.

Herr Frick: Ja, ich weiß - Gefüüühle. ;) Aber einmal reicht. Wir lesen hier doch keine Arztromane. Und wieder einmal fehlt das "Ha! Endlich kriegt der sein Fett weg!"-Element: Der diebische Reporter kriegt keinen Denkzettel; nö, der spaziert später wieder frei rum, wurde von allen Anschuldigungen freigesprochen. Mal wieder Täterschutz wie bei unserer Justiz. Das stößt dem Leser sauer auf, weil es Befriedigung nimmt.
Und wieder fehlt es an - pardon - "Action". Der SF-Leser erwartet Futuristisches, tödliche Strahlen, wahnwitzig schnelle Fahrzeuge, unglaubliche Technologie, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Ok, ich glaube, ich weiß wohl, wohin die Gemeni-Reise gehen wird, obwohl ich gerade erst mit 2907 begonnen habe (der bisher sehr ähnliche Schwächen wie dieser Roman zeigt). Aber solch langweilige "Einleitungsromane" schrecken Leser ab, vor allem Neueinsteiger. Man erwartet SF, bekommt aber eine rührselige Kranker-Junge-Geschichte um die Augen gehauen. Mit sozialen Elementen (wie aufregend!), mit Ehekrisen (wie ergreifend!), mit selten dämlich agierenden Charakteren und voller Konzentration auf die langweiligsten Aspekte der Handlung.
Die Hauptzugpferde der Handlung grasen unbeweglich am Wegesrand, während der Autor die Handlungsstulle meterdick mit Gefühlsschmalz bestreicht.
Verzeihung; aber das rührt sich leider wirklich zu einem etwas unverdaulichen Mimimi-Brei.
Bitte wieder ein bisschen mehr "Bäck tu sä ruhts", zu SF mit packenden Elementen statt Richtung Augsburger Puppenkiste (mit Yeto und seinem Robbi-Tobbi-Fliewatüüt-Roboter) und Lustigem Taschenbuch (mit Vogel-Nabelbohrer-Entenschnabel).

Das Problem vieler Romane ist die einseitige Ausrichtung: VIEEEL "political correctness", immer wieder Täterschutz, zu viel Gefühlsduselei in endloser Wiederholung, zu starke Konzentration auf soziale Elemente und absolute Nebensächlichkeiten ohne jede Handlungsrelevanz, dafür unerträglich aufgeblasen in die Länge gezogen, Vernachlässigung der SF-Kernelemente und wirklich interessanter Figuren, die auf Kammerspielauftritte reduziert werden.
Da gibt es Kompromisse, die die ganze Leserschaft befriedigen; nicht einen verschwindend geringen Teil, der eigentlich lieber Arztromane lesen würde. ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2017 9:23 PM MEST


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Preis: EUR 878,51

294 von 324 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen EIGENTLICH ziemlich gut, ABER ..., 3. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Herrje; so viele "Vine"-Rezensionen, bei denen immer so salbungsvoll um den heißen Brei geredet wird. Für mich ziemlich nutzlos.

Wir haben schon eine gute und brauchbare Rezension, die von Mokka-Liebling. Die lest euch erst mal durch.

Die guten Eigenschaften der 77D könnt Ihr den zahllosen Werbeseiten und den Canon-Seiten selbst entnehmen.
Ich konzentriere mich daher mal auf das, was Werbung und Jubelrezensenten verschweigen, nämlich auf die negativen Seiten, gehe auch auf "Spezialitäten" sowie die Unterschiede zwischen 77D und 750D/80D ein – ich hatte sie alle. ;)

Klare Aussagen ganz zu Anfang:
1) Wenn Ihr eine Kamera für Astrofotografie sucht, seid Ihr mit der 77D sehr gut bedient, mit der 80D gut, mit der 750D eher schlecht.
Die 80D ist recht schwer, hat bei geringen ISO-Einstellungen (ISO 100 bei 30 Sekunden Belichtungszeit) kein sichtbares Grundrauschen, aber bereits wahrnehmbare Pixelfehler in Form verschiedenfarbiger Pixel und einiger heller (weißer) Fehlpixel. Bei der 77D gibt es noch keine sichtbaren Pixelfehler, kein "echtes" Grundrauschen, lediglich ein paar graue "Sprenkel" (die nur bei Gammaerhöhung sichtbar werden, die ich mir bisher nicht erklären kann), bei der 750D nur wenige Pixelfehler, aber schon leichtes Rauschen.
Die 750D liefert bereits bei geringen ISO-Werten deutlich mehr Grundrauschen als 77D und 80D, bei höheren ISO-Einstellungen gleichen sich die drei Konkurrenten einander an, wobei die 77D noch das ruhigste, die 750D das unruhigste Rauschbild zeigt. Bei höheren ISO-Zahlen verärgerte mich die 80D etwas durch ein paar weiße Pixelfehlergruppen, "Cluster". Die 750D aber zeigt als einzige Kamera des Trios bei Aufnahmen gleichfarbiger, gleichheller Flächen (wie Sonne oder Nachthimmel) deutlich sichtbare Bildstörungen in Form von Streifen. Die werden durch den Hybrid-Autofokus verursacht, bei dem zusätzliche Autofokuspixel auf dem Sensor sitzen – die sieht man dann bei der bei Astrofotos immer nötigen Nachbearbeitung. Und das leider recht deutlich. Und nicht erst, wie Canon behauptet, bei "extremer Nachbearbeitung". Bei 77D und 80D gibt's diese Probleme nicht.
Wichtig: Pixelfehler sind oft Glücks- oder eher Pechsache. Es kann also durchaus sein, dass ich bei meiner 80D ein "Montagsmodell" mit besonders auffälligen Pixelfehlern erwischt hatte. Wären die Pixelfehler bei der 80D nicht so unangenehm deutlich ausgefallen, würde ich die 80D trotz ihres höheren Gewichtes der 77D vorziehen.

2) Wenn Ihr eine Kamera für Alltagsaufnahmen sucht, die den professionellen Bereich streifen, kauft euch die 80D. Die ist wettergeschützt, liegt besser in der Hand, löst bei Bedarf deutlich leiser aus, schafft kurze Belichtungszeiten bis zu 1/8000 Sekunde (750D, 77D: 1/4000, vermutlich künstlich reduziert) und bietet noch ein paar Spezialfunktiönchen wie Mikro-AF.

3) Wenn Ihr nur hin und wieder mal ein paar gute Fotos machen wollt, es auf wenig Gewicht und Platzbedarf ankommt, nehmt die 77D: Die Fotos sind nicht von den Bildern der 80D zu unterscheiden, kommen aber bei Langzeitbelichtungen etwas besser weg.

•• Ärgerliches bei der 77D
Ich zähle mal lose auf, was mich immer wieder ärgert:

- Neues Kitobjektiv (18 – 55 mm): Ja, es ist etwas kürzer und leichter. Ja, es klappert nicht mehr. Und es ist bei 18 mm komplett eingefahren. Aber es ist noch lichtschwächer als das ältere Kitobjektiv (ja, Canon hat's tatsächlich hingekriegt). Und es macht beim Scharfstellen gut vernehmliche Klickergeräusche, die man in Videos durchaus hört. Das alte Kitobjektiv von 750D und 80D war ruhig.

- Billiger Ein-/Aus- und Modusumschalter: Durch Drehen schaltet man die 77D ein, aus und zum Videomodus um. Suboptimal, nicht so schlimm; aber der Drehschalter wackelt, hat kilometerweit Spiel und lässt baldigen Bruch befürchten. Unverständlich – alles andere an Bedienelementen funktioniert sauber und knackig, nur hier hat Canon einen Schlackerwackeldackel verbaut. Schlimm bei der 77D, deutlich besser bei 750D und 80D.

- USB aus der Steinzeit: Canon hält immer noch am jahrzehntealten USB 2.0 fest: Lahmarschig, zwingt dazu, ständig auch ein mottenzerfressenes Kabel mit Mini-USB-Stecker mitzuschleppen. 77D, 750D und 80D leiden darunter.

- Kein Akkuladen per USB-Anschluss: Auch heute schafft es Canon immer noch nicht, den Akku in der Kamera nachzuladen. Nein, man muss auf Reisen immer noch ein Spezialladegerät mitzerren, das unnötig Platz im Gepäck wegnimmt. Bei allen drei Modellen derselbe Unsinn.

- Rachsüchtigkeit beim Einsatz preiswerter Akkus: Ja, man KANN die 77D mit "Fremdakkus" betreiben. Die Originalakkus kosten unverschämt viel Geld, etwa das Vier- bis Sechsfache. Dann aber rächt sich Canon: "Du willst unsere Akkus zu Abzockpreisen nicht kaufen, Bürschchen? Na warte: Dafür zeigen wir dir jetzt die Akkukapazität immer als komplett leer an! ÄTSCH!" So etwas ist reine, unwürdige Schikane. Bei 750D und 80D nicht anders.

- Digitaler Trageriemen vom Allerbilligsten: Digital, weil er entweder dran ist oder nicht. Mit dem Dranfummeln ist man minutenlang beschäftigt, da Canon ein Schnallen-Schlaufen-System aus dem Mittelalter verwendet. Also kann man den Riemen nicht mal schnell nur bei Bedarf anklipsen. Nö, wenn der dran ist, bleibt der dran und stört, wenn man ihn nicht braucht. Und die Kamera bleibt damit an jeder Ecke hängen. Bei 750D und 80D nicht anders. Bei der 80D prangt noch "80D" auf dem Riemen; der Rest ist gleich mies.

- MIESE Menüoberfläche. Mies übersetzt, mies formuliert, mit unv. u. vl. snlsn. Abk. drchs. (mit unverständlichen und völlig sinnlosen Abkürzungen durchsetzt). Meilenweit Platz im Display, aber Deutsch wird teils bis zur Unverständlichkeit verkrüppelt. Auch die sehr umfangreiche PDF-Anleitung ist schlecht übersetzt. Inhaltlich in Ordnung, stilistisch aber eine Beleidigung des Intellekts, da lieblos 1:1 aus dem Englischen übersetzt wurde.
Canon macht da eklatante Anfängerfehler; ich kann das durchaus beurteilen, da ich "vom Fach" bin.
Ich mag kein Englisch (WEIL ich diese Sprache sehr, sehr gut kenne), habe die Menüoberfläche aber freiwillig auf Englisch umgestellt, weil ich die miesen und unverständlichen Übersetzungen einfach nicht ertragen kann, die bei der Bedienung stören, vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern strotzen, irreführend oder teils überhaupt nicht übersetzt wurden. Rückfrage bei Canon: "Das bleibt so." Ah, ja.
Die Menüoberfläche der 750D unterscheidet sich leicht von der 77D-/80D-Oberfläche: Bei 77D und 80D gibt es einzelne Untermenükategorien, bei der 750D kommt alles hintereinander. Die neue Variante sieht etwas aufgeräumter aus, bringt in der Praxis rein gar nix, zumal ein ganzer Hauptmenüpunkt mit vier einsamen und sinnarmen Erläuterungsfunktionen verschwendet wird, die man besser in einem finsteren Untermenü versteckt hätte, da man die sowieso abschaltet, weil sie nerven.

- Halbherzige Erläuterungsfunktionen: Canon bietet einen Erklärungsmodus für Menüfunktionen an – der blendet eine Kurzbeschreibung der jeweils ausgewählten Menüfunktion ein. Eigentlich gute Idee, aber lieblos umgesetzt: Die Einblendungen verdecken andere Menüelemente, außerdem werden nur Menüeinträge der erste Ebene kurz erläutert – die Einstellungen, die sich dahinter verbergen, nicht mehr. Also ein ziemlich sinnloser, undurchdachter Schnellschuss.

- Kein "Goldener-Schnitt-Raster" im Sucher. Bei der 77D lässt sich zwar ein Raster einblenden; das entspricht aber nicht dem bekannten "Goldenen Schnitt". Stört mich, da die Bildwirkung durch den goldenen Schnitt so gut wie immer gewinnt. Für mich nicht nachvollziehbar, was Canon da geritten hat. Bei 750D und 80D ist alles so, wie's sein soll.

- Dümmliches Ausblenden der Sucheranzeigen nach nur 3 (!) Sekunden. Führt dazu, dass man nach Wählen des Bildausschnittes vielleicht noch die Blende korrigieren möchte, kurz auf's Motiv schaut – und dann die Sucheranzeige erlischt, man die Blende nicht mehr angezeigt bekommt. Erst dann, wenn man wieder den Auslöser halb hinabdrückt – und dann fokussiert die Kamera neu. Natürlich könnte man den Auslöser auch ständig halb gedrückt halten – aber dann wirkt der Bildstabilisator ständig, zieht den Akku leer.
Selten dämlich und völlig unpraktisch. Ist aber bei allen Canon-DSLRs so, die ich bisher in den Fingern hatte. Canon interessiert das nicht; habe schon nachgefragt.

- Kein Anpassen der Farbe von "Aufnahme"- und "Q"-Menü mehr. Bei der 750D konnte man noch verschiedene Farbschemata wählen, bei der 80D und 77D nicht mehr. WIESO, Canon?
Gerade das Umstellen auf Rottöne war bei Nachtaufnahmen SO nützlich, weil Rot die Nachtsicht nicht zerstört. Das geht mit 77D und 80D nicht mehr. Kommt mir vor, als dächte man bei Canon: "Oh, das ist ja praktisch und funktioniert einwandfrei! Dann schnell weg damit!"

- Canon rührt mit Bluetooth die Werbetrommel, so dass man meint, die 77D jetzt problemlos per Hardware-Fernbedienung oder Smartphone auslösen zu können, ohne ständig auf den IR-Sensor im Handgriff zielen zu müssen oder eine akkuzehrende WiFi-Verbindung aufzubauen. Nö. Geht derzeit NUR mit der überteuerten BR-E1-Fernbedienung von Canon, die sinnlose Motorzoomsteuerung mitbringt, aber keinen Timer. Timer braucht man oft (für Serien- und Zeitrafferaufnahmen), Motorzoom nur, wenn man die entsprechende Zusatzhardware gekauft hat. Es gibt bisher keine Smartphone-App, mit der sich die 77D per Bluetooth auslösen lässt. Es geht auch NICHT mit Canon's "Camera Connect", wie die Werbung eigentlich vermuten lässt, die von akkuschonendem Auslösen per BT faselt: Da wird die Bluetooth-Verbindung nur genutzt, um eine WiFi-Verbindung mit der Kamera herzustellen – die dann wieder gewaltig den Akku leerlutscht.
Also: Bluetooth ist derzeit noch lange nicht so weit, wie es die Werbung suggeriert, es ergeben sich (ohne Zukauf der Canon-Fernbedienung) keine Vorteile gegenüber 750D und 80D.
Besonders eklig: Wenn Bluetooth aktiv oder auch nur in Bereitschaft ist, funktioniert die Fernauslösung per Infrarot nicht mehr. Da kann man sich 'nen Wolf suchen, bis man dann darauf kommt, dass es nur Fernauslösung per Bluetooth ODER Infrarot gibt – kein denkender Mensch käme darauf, dass sich zwei komplett verschiedene Verfahren gegenseitig ausschließen müssten. Canon schon.

- Stiefkind RAW-Format: Canon versucht offenbar alles, damit der Anwender bloß keine RAW-Bilder per WiFi aus der Kamera zieht. Keine RAW-Bildübertragung zu Canons Cloud-Service "irista" möglich. Nur JPG. Und auch Canons "Camera Connect" bietet keine RAW-Übertragung an. NUR per USB. Oder hintenrum per Android-Zusatzsoftware "DSLR Controller", die man nur mit Trick (Canon will das natürlich unterbinden) zum Laufen bringen kann.

- Belichtungszeit immer noch auf 30 Sekunden maximal beschränkt. Wie alle Canon-DSLR bietet auch die 77D maximal 30 Sekunden Langzeitbelichtung. WIESO ? Wieso gibt's keine Schaltfläche, über die man eine beliebige Zeit einstellen kann? Nein, da muss ich in den B-Modus wechseln - und dann funktioniert der Timer für Serienaufnahmen nicht mehr, weil man es bei Canon offenbar nicht hinkriegt, ein simples Eingabefeld für die Belichtungsdauer einzubauen. Oder das schlicht nicht will, damit man externe Timer verkaufen kann.

- Undurchdachte Timer: Im Fotomodus gibt es zwei davon: Einen Timer für Langzeitaufnahmen im B-Modus, der aber nur EINE EINZIGE Aufnahme ermöglicht, keine Serien. Und einen Timer mit Serienfunktion, der aber nur Belichtungszeiten bis 30 Sekunden ermöglicht. Beides zusammen geht nicht. WARUM nicht ?
Im Videomodus gibt es einen Timer für Zeitrafferaufnahmen. Da kann man dann nahezu beliebige Intervalle einstellen. Das klappt auch, die Kamera setzt aus den Einzelbildern ein nettes, flüssiges Filmchen zusammen. Dumm wird's aber, wenn man bei miesem Licht etwas länger pro Einzelbild belichten muss. Länger als 1/30 Sekunde geht nämlich nicht - auch wenn 10 Minuten zwischen den Einzelbildern liegen. Damit wird die Zeitrafferfunktion bei schwachem Licht komplett unbrauchbar, weil bei Canon offenbar noch kein Mensch begriffen hat, dass man bei Zeitrafferaufnahmen mehr Zeit für Einzelbelichtungen als bei regulären Videoaufnahmen hat. Herr, lass Hirn vom Himmel regnen, wirf eine Extraportion über Canon ab. Besser gleich drei.

- Selten dämlicher Digitalzoom bei Videos: Normalweise macht Digitalzoom nur eins: miese Bildqualität. Daher sollte dieser Unsinn komplett vom Markt verschwinden. Nicht aber bei den Canon-DSLR; EIGENTLICH nicht. Bei Canon setzt man ja noch auf die Videosteinzeit, also Full HD, 4K gibt's immer noch nicht. Beim Thema Digitalzoom wäre das aber eigentlich gut, denn so bleiben viele, viele Pixel übrig, damit man verlustfrei digitalzoomen kann. So bis etwa Faktor 3 sollte Digitalzoom ohne Bildverschlechterung möglich sein. Theoretisch, wenn Canon nicht mal wieder heil- und hirnlos gepatzt hätte:
Beim Zuschalten des Digitalzooms erhöht sich der Zoomfaktor SOFORT auf 3, der Weitwinkel ist sofort komplett futsch, man kann nicht stufenlos und ohne Qualitätsverlust von 0 bis 3 zoomen. Also wird genau der Zoombereich, den man ohne Bildverschlechterung hätte nutzen können, komplett ausgeblendet. Es geht erst bei Faktor 3 los. HÄ??? Was soll das?
Canon hätte hier also die Möglichkeit gehabt, das Fehlen der 4K-Aufnahmefunktion wenigstens mit verlustfreiem Digitalzoom zu kompensieren. Hätte, hätte, Fahrradkette. :/

- Seltsamer Autofokus: Mag sein, dass ich einfach immer die falschen Motive hatte. Aber bei mir suchte sich die 77D beim Autofokus mit 45 Kreuzsensoren so gut wie immer genau das Bildelement zum Scharfstellen heraus, auf das ich NICHT scharfstellen wollte. Oder meinte irrtümlich, auf weit entfernte UND nahe Objekte gleichzeitig scharfstellen zu können, was natürlich in die Hose geht. Man schaut sich das Spielchen eine Weile an, dann wechselt man entnervt zum klassischen Punktfokus in der Bildmitte und bleibt dabei, tauscht die 45 ach so tollen und hypermodernen Kreuzsensoren freiwillig wieder gegen den einen einsamen Fokussensor aus der Gründerzeit. Bei 750D und 80D genauso.
Aber wie gesagt: Vielleicht waren's bei mir ja einfach immer die falschen Motive.

- Schwäche bei Lichtschwäche: Ja, der Autofokus ist schon flott, sowohl bei Sucher- als auch Liveview-Aufnahmen. Aber wenn's ein wenig düster wird, ist Hängen im Schacht, da will die 77D nicht mehr scharfstellen. Manchmal hilft es, die Kamera ein wenig zu verkanten, um doch noch grünes Licht zu bekommen. Aber halt nur manchmal.
Da fragt man sich ständig, warum Canon nicht einfach die gelbe Leuchte zuschaltet, die auch bei Rote-Augen-Unterdrückung und Selbstauslösersignalisierung zum Einsatz kommt. Die würde beim Scharfstellen in Düsternis sofort helfen. Nö, auf die simpelste und naheliegendste Idee kommt Canon einfach nicht. Was arbeiten da für Leute?
Dasselbe bei der 80D und 750D, bei der 750D ist der Autofokus bei Liveview-Aufnahmen aber wegen der unausgegorenen Hybridlösung deutlich lahmarschiger.

- Dummheit beim Durchblättern: Man nimmt gerne das Haupträdchen am Auslöser zum Durchblättern von Fotos im Wiedergabemodus. So kann man flott und bequem vor- und zurückblättern, vor allem aber auch eben schnell bei vergrößerter Darstellung zwischen mehreren Fotos umschalten und Details vergleichen. Das Rad stellt man sich auf eine Schrittweite von 1 Foto pro Klick ein, gut ist's. Nein, gut WAR'S mal.
Irgendein Seppel bei Canon war nämlich so klug, bei jeder Betätigung des Hauptrades eine Infografik mit der aktuellen Schrittweite einzublenden. Und das mitten im Bild!
Das stört kolosssal beim Hin- und Herblättern zum Detailvergleich. Und lässt sich NICHT abschalten, egal, was man auch versucht.
War bei der 750D noch nicht so, bei der 80D auch nicht (da bin ich jetzt aber nicht mehr 100 %ig sicher).

- Gängelung mit RAW und JPG: Die 77D kann RAW- und JPG-Bilder gleichzeitig speichern. Was ja eigentlich gut ist: RAW-Bilder sind unverfälscht, lassen sich viel besser bearbeiten, man kann deutlich mehr Qualität herausholen. Profis arbeiten eigentlich nur mit RAW. Astrofotografen auch. Die brauchen die JPG-Bilder eigentlich nur zur schnellen Übersicht, da diese von jeder Software sehr schnell angezeigt werden.
Und dann geht Canon hin und meint: "So, du willst also RAW und JPG? Dann bist du jemand, der vor allem mit RAW arbeitet, JPG nur zur Übersicht braucht. Weißt du, was ? JPG-Fotos sind ja schön klein, nehmen wenig Platz auf der Speicherkarte weg, sparen Akku und sorgen für Tempo. Also VERBIETE ich dir, kleine JPG-Bilder zu verwenden, zwinge dich beim Speichern von RAW und JPG dazu, maximal große JPG-Bilder zu speichern, damit deine Speicherkarte schnell voll ist, du mehr Akku verbrauchst und die Vorschaubilder deutlich langsamer geladen werden, was wieder mehr Akku verbraucht. Ach, willst du nicht? Dann kauf doch eine teureres Modell. Hähä!"
Ja, so läuft das. Bei den teuren Modellen kann man sich aussuchen, welche JPG-Qualität man mit dem RAW-Foto speichern möchte. Da wählt man natürlich die GERINGSTE Qualität, die nur MINIMAL Speicherplatz, Akkukapazität und Geschwindigkeit kostet, da man später ja eh nur mit RAW arbeitet. Und genau deswegen zwingt Canon zur Kombination von RAW und HÖCHSTER JPG-Qualität, die MAXIMAL Speicherplatz, Akkukapazität und Geschwindigkeit verschwendet.
Einzige Gründe: Zum Kauf des teuren Modells zwingen, zum Kauf von Ersatzakkus zwingen. GANZ mieser Zug, Canon!
Bei der 750D genauso, bei der 80D (die ja teurer ist) nicht.

Das zu den miesen Seiten der 77D, die mir gerade auf Anhieb einfieln. Da ist vermutlich noch viel mehr, fällt mir aber gerade nicht ein.
Seltsamerweise finden sich diese Negativpunkte in so gut wie keiner professionellen Kritik, schon gar nicht in 5-Sterne-Jubelrezensionen. Na, was haben diese beiden Rezensionsvarianten gemeinsam? Genau; beide Rezensentengruppen zahlen nix für die Kamera. Aber das wird natürlich nur allerreinster Zufall sein. ;)

Die Kamera macht gute Bilder, da müssen wir nicht drüber diskutieren.
Aber was Canon da an absichtlichen Bedienungshindernissen, Gängeleien und Zwangsversuchen integriert, ist eine unglaubliche Frechheit.
Man ist (noch) Marktführer, nutzt diese Position schamlos aus.
Bei anderen Schwächen gehe ich nicht von Absicht, sondern schlicht von Inkompetenz, Faulheit oder Alkoholeinflüssen aus.

Jetzt kann man natürlich sagen: "Ey, halt mal den Ball flach! Das, was du da bekrittelst, ist völlig unwichtig, das merkt der Normalanwender gar nicht."
Ein Freund von mir betreibt eine Werbeagentur, fotografiert also professionell, setzt auch die ganz "dicken" Canons ein. Und der meckert über dasselbe. :D
Also stoßen mir als Amateur und ihm als Profi dieselben Dinge sauer auf; da kann ich SO verkehrt eigentlich nicht liegen. ;)

Deswegen nicht vier, nicht fünf, sondern schlicht drei Sterne. Weil ein im Grunde sehr gutes Produkt mit voller Absicht verschlechtert und mit Knüppeln zwischen den Beinen versehen wurde.
"Mit voller Absicht" schreibe ich sehr bewusst, weil Canon sich nicht um Fehlerkorrekturen kümmert. Das sieht man, wenn man sich die Firmware-Aktualisierungen anschaut: Es gibt so gut wie keine. Und wenn, korrigieren sie nichts Wesentliches, sondern ergänzen vielleicht ein weiteres Objektiv in der Datenbank, schaffen also nur Vorteile für Canon selbst.
Und wenn man Canon anbietet, als hauptberuflicher Übersetzer und technischer Redakteur KOSTENLOS die haarsträubenden Rechtschreib-, Formulierungs- und Abkürzungsfehler in der Oberfläche zu beheben, bekommt man zur Antwort, dass Canon daran kein Interesse habe. :D
Ja, passt genau in's Bild. ;)

Eine Meckerrezension, zugegeben, die mir vermutlich wenig Sympathie der stolzen Besitzer bringen wird. Sei's drum. Aber wenn man sich für eine DSLR entscheidet, sollte man auch die negativen Seiten kennen, die Werbung, stolze Besitzer und Jubelrezensenten so gerne verschweigen.
Kommentar Kommentare (34) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2017 4:05 PM MEST


Bomann FR 2264 CB Edelstahl-Fritteuse
Bomann FR 2264 CB Edelstahl-Fritteuse
Preis: EUR 32,90

80 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lass brodeln, Baby ! :D, 27. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja, eine Fritteuse.
Ich hatte vorher eine Kleinere, mit der ich EIGENTLICH auch immer zufrieden war. Die hatte Blödsinnsmerkmale wie Sichtfenster, Temperaturbeschränkung auf 175 °C sowie Deckel mit Filter. Irgendwann wollte sich die Kleine nicht mehr für mich erwärmen – da habe ich nicht versucht, unsere heiße Beziehung wieder zu kitten, sondern bin gleich mit Frau Bomann fremdgegangen.
Bisher auch mit recht befriedigendem Ergebnis.

Also, bei einer Sachen müssen wir uns klar sein: Die Fritteuse ist kein Unikat. Die gibt's so und in Varianten auch von zig anderen Anbietern. Wird vermutlich irgendwo in der chinesischen Bergwelt zusammengedengelt und dann mit dem entsprechenden Logo versehen. Schad' ja nix.
Auch ist das Ding ein ziemlicher Klapperatismus; sieht außen ganz nett aus, ist aber technisch nichts Ausgefeiltes. Das wackelt und klappert alles ein bisschen.

Auspacken, Wanne in das Blechkleid setzen, Heizstab-Regler-Gedöns hinten einhängen, Korb rein und sich fragen: "Ähhh ... Muss der wirklich direkt auf den Heizstäben aufliegen ? Oder habe ich da noch irgendein Zwischenteil übersehen ?" - Nee, datt muss so. Hauteng angeschmiegt.
Natürlich habe ich die Wanne vorher mal ein bisschen ausgespült, obwohl's ja eigentlich nicht nötig ist, weil bei Frittiertemperaturen so ziemlich alles mit Fühlern und Pseudopodien dran abstirbt. Aber irgendwie fühlt man sich dann besser, nicht wahr ?

Öl rein.
Zum Ausprobieren Rapsöl. Das ist eigentlich nicht das Gelbe vom Ei, weil sein Rauchpunkt (je nach Herstellungsverfahren) bei ziemlich niedriger Temperatur liegen kann. Am Rauchpunkt fängt das Zeugs an zu rauchen; wer hätte das gedacht. Und dann wird's ungesund. Sucht mal nach "Öl Rauchpunkt" bei Tante Guhgl. Da sehr Ihr dann, welche Öle oder Fette man nehmen sollte.
Kokosöle- und -fette sind ganz gut, die haben aber einen gewissen Eigengeschmack. Das gilt auch für heißgepresstes Olivenöl.
Richtig gut ist Butterschmalz - das verpackt hohe Temperaturen und schmeckt höllisch gut. Ist aber leider nicht ganz billig. Manchmal gönne ich mir das: Was Spaß macht, kostet. Auf die eine oder andere Weise immer. ;)

Ausprobiert.
Ein paar Dinge merkt man recht schnell:
1) Lasst bloß den Deckel ab. Sonst läuft Öl an den Seiten runter und versaut alles.
2) Stellt das Ding am besten auf das Kochfeld, legt Küchenpapier unter. Es spritzt nämlich ziemlich eindrucksvoll.
3) Die Kleine ist richtig heiß. Deutlich heißer als mein Vorgängermodell. Freut mich.

Die Bomann ist eine "Kaltzonenfritteuse". Das klingt wichtig, ist es auch. Bedeutet aber nix anderes als dass die Heizstäbe im Öl liegen, darunter noch ein wenig Platz verbleibt. Bei vielen Fritteusen wird der Boden der Ölwanne erhitzt. Funktioniert. Führt aber dazu, dass der Boden glühendheiß wird und alles dort verkokelt, was sich beim Frittieren löst. Das versaut das Öl in kürzester Zeit. Bei der Bomann ist das tatsächlich ein bisschen anders. Obwohl so wenig Platz zwischen Heizstäben und Boden verbleibt, funktioniert das Prinzip.
Haltet mich jetzt bitte nicht für die absolute Gesundheitssau – aber ich habe immer noch die erste Ölfüllung in der Fritteuse. Und es schmeckt immer noch, es ist immer noch gelb und raucht immer noch nicht.
Heute ist der 27. April. Gekauft habe ich den Heißmacher am 8. März; und immer wieder zwischendurch benutzt. So langsam bekomme ich's auch mit der Angst; Zeit für den Ölwechsel. Aber wie gesagt: Es ist noch gelb, es raucht nicht - und es schmeckt immer noch.
Da muss also doch was dran sein an diesem Kaltzonenprinzip.

Lass brodeln, Baby
Stecker rein, Fritteuse ist sofort an. Das nervt anfangs, weil man das Gerät nicht richtig abschalten kann. Tatsächlich aber ist es so, dass die Fritteuse überhaupt nicht mehr heizt, wenn man den Regler ganz nach links dreht. Da sollte man sich nicht drauf verlassen, ist aber dennoch nicht verkehrt.
Bei mir gibt es genau zwei Einstellungen: Aus und volle Pulle. Meinetwegen hätte man sich den Regler auch sparen können. Nein, Ihr Latzhosenträger, kommt mir jetzt nicht mit Acrylamid. Mittlerweile hat man ja herausgefunden, dass es doch nicht so böse wie anfangs angenommen ist. Ist ja sonst eher umgekehrt, nicht wahr, Frau M. ?

Frau Bomann kommt schnell auf Touren, es dauert nur ein paar Minuten, bis sie richtig heiß ist; so wünscht Mann sich das.
Mal sehen, was rauskommt, wenn man was reintut …

- Hähnchenfleisch nach durch Dummheit versehtlich veröffentlichtem Kentucky-Fried-Chicken-Geheimrezept – außen knusprig, innen saftig, lecker!

- Ordinäre Pommes – VIEL besser als mit der Alten, die auf fridige 175 °C getrimmt war. Da wurden die Pommes nie wirklich gut. Mit der Bomann werden sie es.
Kleiner Tipp am Rande: Wenn eure Mayonnaise nie wie in der Pommesbude schmeckt: Rührt mal ein bisschen Milch in die SALATmayonnaise, noch ein wenig Zwiebelpulver und Salz dazu. Und plötzlich schmeckt's wie in Steffis Grillpavillon. Nur ohne Steffi.

- Tapiokachips (oder Krupuk, Kroepoek oder Krabbenbrot), die Königsdisziplin, weil das Tapiokagemenge eine Menge Hitze braucht, um richtig aufzugehen und keine harten Stellen zu bilden, die nur den Zahnarzt erfreuen. – Nach ein paar Sekunden Blasen, die sich bilden, gleich darauf knallen die Chipchen auseinander und steigen an die Oberfläche. Und schmecken genau wie beim Chinamann oder bei der Chinafrau.

- Huhn nach malaiischer Art mit knuspriger Tapiokahülle. – Exzellent! Wie das KFC-Huhn; außen krachknusprig, innen zart und saftig. Geht natürlich auch mit dicken Krabben und anderem Getier.

Ich habe eine Menge reingeworfen und dann eingeworfen – alles hat wunderbar funktioniert; ob panierte Zwiebelringe, Frikandeln, Bamischeiben und was weiß ich noch. Die Temperatur macht's. Die Bomann bringt das Öl wirklich zum Brodeln; und nur dann schmeckt's hinterher auch so, wie wir's in der Pommesbude lieben.

Der Nachteil: Was brodelt, das spritzt auch. Nach einer Frittierorgie sind Umfeld und Frau Bomann ziemlich eingesaut, auch die Region rund um den Regler. Da hilft nur, was auch sonst hilft: Lappen oder Küchenrolle. Da kommt ihr nicht dran vorbei.
Wie gesagt: Stellt das Ding auf's Kochfeld, legt eine Lage Küchenrolle drunter. Das erspart einem das Gröbste. Der Rest ist schnell wieder schick und sauber; ein bisschen Schmierigkeit bleibt natürlich immer. Gut, dass man die Fritteuse sehr schnell und einfach auseinandernehmen und so ein bisschen gründlicher reinigen kann.

So; viel Geschreibsel um ein simples Küchengerät. Aber ich freue mich über die Neue, weil sie wirklich viel besser als die Alte frittiert. Und weil sie auf blödsinnigen Schwachsinn verzichtet: Kein Sichtfenster, das beim Frittieren SOFORT blind wird. Kein Filter, der sich in kürzester Zeit zum Feuchtbiotop entwickelt. Kein Deckel, der spätestens beim Öffnen dafür sorgt, dass eine halbe Ölpipelineladung am Gerät herunterrauscht und die Arbeitsplatte flutet.

Ein simples, einfaches Ding ist die Bomann. Ohne Anmutung der Hochmoderne, ohne Displays und Mikrochips und USB-Schnittstelle und eigener App, dafür mit Kaltzone, die wirklich was bringt.

Mir macht die Bomann Appetit, verführt mich immer wieder zu kleinen Sünden, wird schön heiß, ist alles andere als frigide. Und schafft orale Befriedigung zum wirklich kleinen Preis. ;)

Vier Sterne, weil die Kaltzone noch etwas größer sein könnte, weil das Ganze schon ein bisschen klapprig ist, mir nicht so gefällt, dass der Frittierkorb direkt auf den Heizstäben aufliegt, daher Frittiergut ganz unten an der Unterseite mehr Hitze abbekommt. Das merkt man in der Praxis vielleicht kaum, ließe sich aber dennoch leicht verbessern. Und weil's keinen echten Ein-/Ausschalter gibt.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2017 9:02 PM MEST


WEONE Metall GX12-2 2Pin Male 12mm Schraubentyp Kabel Platte Steckverbinder, Luftfahrt-Stecker-Silber-Ton (Packung mit 10)
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Wird angeboten von WEONE
Preis: EUR 20,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Günstig und gut, nix zu meckern, 27. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich mag keine Fünfsternebewertungen - damit gratulieren sich viel zu viele Leute selbst zum Fehlkauf; oder lassen die Sternchen aus Gründen persönlicher Vorteile regnen.
Hier muss ich so gut bewerten:

Ich verwende diese Stecker (die Buchsen wollte ich eigentlich überhaupt nicht - war dann aber später froh, dass die auch dabei sind - nämlich als ich mir einen universellen Stromverteiler bastelte und dazu eine der Buchsen brauchte) zur Stromversorgung meiner Teleskopmontierung (SkyWatcher AZ-EQ5GT) mit unterschiedlichen Quellen: Netzteil, mobile Stromversorgung und Akku.

- Die Stecker sind günstig. Ich zahle für 10 Stück weniger als für einen einzigen Stecker im Fachhandel.
- Die Stecker sind vernünftig verarbeitet, aus Kunststoff und Metall wie beim Originalstecker, die Maße stimmen, alles passt, auch die kleine Isolierhülse im Inneren fehlt nicht.

Bisher habe ich drei Stecker und eine Buchse verarbeitet. Vollkommen problemlos, auch die Lötfahnen "packten" das Lot ohne Murren und Knurren - da gibt's ja manchmal gewisse Abstoßungseffekte. Die Kabelzugentlastung funktioniert, es gab bisher keine Kontaktprobleme.

Also: Tadellos verarbeitet, komplett, günstig, nix zu meckern – rein gar nix. Also fünf Sterne. Basta. :D

Mehr kann man zu dieser Stecker-Buchsen-Kombination eigentlich nicht sagen.
Ich hätte auch nix dazu gesagt, wenn ich heute nicht eine eMail von Amazon bekommen hätte, die sinngemäß meinte: "Ey ! Sach doch mal, wiehe damit zufrieden biss!"

Aye, aye, Amazon ! :D


Nitecore NEW i2 Intellicharge Ladegerät für Li-Ion / IMR / Ni-MH / Ni-Cd 26650 22650 18650 18490 18350 17670 17500 17335 16340 RCR123 14500 10440 AA AAA AAAA Batterien Akku Akkus Accu e-zigarette
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Wird angeboten von Pro-sonic

26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut UND mies !, 26. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich vorweg - die drei Sterne sind ein Kompromiss: Das Gerät verdient eigentlich vier Sterne, wenn man es im absoluten "Basismodus" verwendet. Bei allem, was darüber hinausgeht, aber nur zwei.
Von einem etwas "professionelleren" Standpunkt aus hätte ich das Gerät komplett verrissen.

Ich habe bereits ein D4 desselben Herstellers, das sofort zum absoluten Ladegerät meiner Wahl geworden ist. Ich habe noch ein paar - aber seitdem ich das D4 nutze, habe ich kein anderes Ladegerät mehr angerührt.
Akku einlegen - fertig. Das war's. Punkt. Egal, was es ist. Lithium-Ionen, NiMH, NiCd, "Spezialakkus" oder altbackene AA- oder AAA-Akkus – vollkommen schnurz, alles klappt.
Nur ist das Teilchen ein wenig groß, würde sich in meinem Rucksack für den Nix-vorgeplant-Asienurlaub ein wenig breitmachen.
Daher das I2 - sollte dasselbe können (bis auf's fehlende Display), ist aber nur halb so groß.

Positiv: Recht gut verarbeitet, Stromversorgung mit 100 bis 240 V bei 50/60 Hz für so ziemlich alle Länder dieser Welt geeignet, zusätzlicher 12-V-Anschluss, damit man's auch im Auto oder auf dem Boot nutzen kann. Das ist gut.

Auch das Laden ist unkompliziert: Akku rein - fertig. Das Gerät erkennt, ob es sich um einen Lithium-Ionen-Akku oder einen NiMH-/NiCd-Akki handelt: Im ersteren Fall leuchten vier Leuchtidioten, im letzteren Fall nur zwei beim Einlegen. Da sieht man also gleich: Richtig erkannt, kannst ruhigen Gewissens laden lassen.
Und dann lädt es auch. Man muss nix machen, nix einstellen, nix konfigurieren oder prüfen - es lädt.

Auch erkennt es defekte Akkus recht flott, signalisiert das durch Blinken von vier LEDs. Ich habe das ausprobiert, bete hier also nicht einfach die Bedienungsanleitung nach, wie es so mancher andere Rezensent tut. Es klappt tatsächlich.
Ich habe dem I2 auch tatsächlich etliche unterschiedliche Akkus zum Fraß vorgeworfen - alle wurden richtig erkannt.
Unkompliziert wie beim D4 - Akkus rein und fertig. Auch die Ladeschlussspannungen stimmen exakt. Fein.

Und da es unterschiedliche Akkutypen wie Lithium-Ionen und NiMH/NiCd auch gleichzeitig verpackt, ist es schon eine feine, da sehr universelle Lösung für den Ottonormalanwender. Narrensicher, unkompliziert und komfortabel.

Daher die drei Sterne.
Nicht vier, nicht fünf - denn das I2 lädt lahmarschig. Da kann der Hersteller noch so mit Sprüchen wie "Lädt doppelt so schnell!" die Werbetrommel rühren - aber 500 mA beim Laden zweier Akkus ist lahmarschig. 1 A Ladestrom (nur bei Lithium-Ionen-Akkus) bekommt man nur, wenn man nur einen Akku lädt. Das bedeutet: Zwei Akkus mit 3000 mAh Kapazität drin - mindestens sechs Stunden Ladezeit.
Das deutlich ältere D4 schafft immerhin 750 mA. Wieso die neue Generation dann langsamer lädt, will sich mir nicht erschließen.

Jetzt die wirklich fiesen Seiten ...
Apropos Seiten: Die Anleitung ist unter aller Sau. Nur Englisch und Chinesisch. Kein deutsches Wort. Das missfällt mir. Ich kann Englisch verdammt gut; Andere aber nicht.
Dazu ist die Anleitung irgendwie komplett durcheinander, da steckt keine Struktur, keine Logik drin. Einfach ein großes Faltblatt mit wild verstreuten Informationen, die auch teils noch ziemlich unlogisch sind. Man findet nix auf Anhieb.
Wenn man eine so miese Anleitung mitliefert, sollte das Gerät intuitiv zu bedienen sein. Ist es auch: Akku rein, fertig - da ist nicht viel zu kapieren.

Aber wehe, wenn man Sonderfunktionen nutzen möchte: Wie schnelleres Aufladen mit 1 A oder andere Akkuspannung.
Dann geht das Gefummel los: Akku einlegen, dann die Taste über dem Schacht kurz drücken, dann die Taste C oder V (für mehr Strom oder andere Spannung) gedrückt halten, dann LEDs beoachten, die aufleuchten und erlöschen, im richtigen Moment loslassen, dann noch einmal die Taste über dem Akkuschacht drücken. Wenn man diese Funktionen nur selten braucht, hat man die Bedienung vergessen, wenn's denn mal drauf ankommt.

Dazu kommt noch, dass das ganze Gerät komplett düster ist. Auch die Beschriftungen der Leuchtdioden. Wenn's im Raum nicht sonnenhell ist, sieht man schlicht nicht, welche LED jetzt welche Spannung signalisiert. Und dann kann man sich mal eben den teuren Akku schrotten.

Auch die Ladestromvorwahl per C-Taste ist reichlich nutzlos: Damit kann man im Grunde nur einstellen, welcher von zwei Akkus zuerst geladen werden soll, während der andere auf Warteposition bleibt, erst (mit 500 mAh) geladen wird, wenn der erste Akku so gut wie voll ist, dann mit 1 A, wenn das Laden des ersten Energiespenders komplett abgeschlossen ist.
Braucht man das wirklich? Da hätte man drauf verzichten können.
SINNVOLL wäre gewesen, BEIDE Akkus mit 1 A zu laden - nicht mit schnarchigen 500 mA, die auch jeder PC-USB-Port aus der Steinzeit bringt.

Ok, das Gerät kann tiefentladene Akkus reanimieren, die in die Schutzschaltung gerauscht sind, also nur noch 0 V anzeigen.
Aber da möchte ich heute mal ein Ladegerät sehen, das das nicht kann.

Ich behalte das I2, weil Rücksenden wegen des wirklich günstigen Preises nicht lohnt, ich lade aber weiterhin mit dem D4, für den Urlaub sehe ich mich nach was anderem um: Ich bin öfter an Orten, an denen es nur kurze Zeit mal zwischendurch Strom gibt. Da ist das I2 schlicht zu langsam.

Zusammengefasst: Für Leute, die etwas Zeit haben, die sich ein universelles Ladegerät für moderne UND veraltete Akkus (NiMH/NiCd) wünschen, ist das I2 prima: Einlegen - fertig. Es funktioniert rund um die Welt, auch in Autos und auf Booten. Und teuer ist es auch nicht.
Es ist daher eine gute Wahl für jeden, der wirklich nur zwischendurch mal alle möglichen Akkus nachladen möchte.
Daher würde ich hier vier Sterne vergeben. Keine fünf Sterne, dafür ist das I2 schlicht zu lahm.

Für den etwas anspruchsvolleren Anwender ist das Gerät nix.
Ich würde es meiner Mutter schenken, ich würde es meinen Bekannten schenken. Aber ich würde jedem dazu sagen müssen: "Lass bloß die Finger von den Tasten !"

Generell: Meine lieben Top-Mitrezensenten: Probiert so ein Gerät erst mal vernünftig aus, ehe Ihr mit fünf Sternen um euch schmeißt. Die Probleme des Gerätes kann man nur dann übersehen, wenn man sie übersehen will oder das Gerät nicht wirklich getestet hat.
Auch wenn ich mir hier den Volkszorn und Negativbewertungen zuziehe - als "Top-Rezensent" sollte man seinen Job ein wenig ernstnehmen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 15, 2017 1:27 PM MEST


Trustfire 2x 14500 Akku 3,7 V 900mAh Li-Ionen-Akku mit PCB Protection Board
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Preis: EUR 30,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Leider" muss ich auch fünf Sterne geben ;), 24. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn Top-Rezensenten fünf Sterne vergeben, bin ich gewarnt - das sage ich offen und ehrlich.
Und ich rate auch jedem Bekannten, bei gehäuften Fünfsternebewertungen durch Top-Rezensenten verdammt misstrauisch zu werden.

Und jetzt muss ich auch fünf Sterne vergeben. :/
Aber ich sage auch genau, warum.

Ich habe nämlich nachgemessen, der Kapazitätsangabe von 900 mAh NICHT blind vertraut.
Und zwar so:
- Nitecore SRT3 (regelbare Taschenlampe, siehe auch meine Rezension) mit Verlängerungshülse für AA-Batterie/-Akku versehen.
- Messgerät zwschen Akku und Lampe geschaltet, Strom gemessen.
- Stromentnahme der Lampe auf knapp unter 300 mA eingestellt (die Stromaufnahme steigt bei Erwärmung etwas).
- Messgerät getrennt, Akku regulär in die Lampe eingesetzt.
- Timer auf drei Stunden eingestellt. - 3 × 300 mA = 900 mA
- Lampe eingeschaltet und im Arbeitszimmer so auf die Wand gerichtet, dass ich bei der Arbeit immer den Lichtkegel im Augenwinkel sah.

Die Überraschung: Nach fast auf den Punkt drei Stunden wurde die Lampe deutlich schwächer, ging sehr kurz danach aus. Als Restspannung habe ich 3,03 V gemessen - also wirklich schon hart an der Grenze.
Die Akkus bringen also exakt die Kapazität, mit der sie beworben werden. Das ist ungewöhnlich, weil bei der Kapazität meist deutlich übertrieben wird. Und ungewöhnlich, dass das Ergebnis so exakt der Herstellerangabe entspricht.
Das bedeutet auch, dass die Akkus in der Praxis sogar etwas mehr Kapazität haben, da ein bisschen durch Wärmeverluste in der Taschenlampe verlorengeht.

Tja, was will ich da anderes machen als fünf Sterne zu vergeben ? - Ich muss. Obwohl gerade ich als Top-Rezensent das hasse - weil man dann immer meint: "Den hamse doch dafür bezahlt !"
Ich muss, weil der Hersteller nicht bei der Kapazität gelogen hat, die Akkus sogar noch einen Tacken mehr Kapazität als angegeben liefern.

Zur Langzeithaltbarkeit kann ich natürlich noch nichts sagen; falls die Akkus schnell in die Knie gehen sollten, korrigiere ich die Wertung nach.

Ladegerätempfehlung: Nitecore D4, D2 oder I2. Narrensicher, keine einzige Einstellung nötig: Akku einlegen, fertig. Egal, ob Lithium-Ionen-Akku (wie der hier getestete) oder altbekannte AA- oder AAA-Akkus und andere Rundzellen. Rein damit, auch bunt gemischt; lädt.
Rezension des neuen I2 kommt nächste Tage, das kommt nämlich morgen zu mir. ;)


Krups FDK 451 Sandwich-Toaster (850 Watt, Toastplatten 25 x 12 cm) schwarz
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Preis: EUR 39,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber Krups lernt's einfach nicht ..., 22. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kenne das Gerät, hatte schon das Vorgängermodell - mit dem ich auch zufrieden war, bis - ja, bis das passierte, was immer passiert: bis der Verschluss brach, der Verschluss aus voller Absicht brach.

Jetzt also der Nachfolger, bei dem sich außer dem Ein-/Ausschalter offenbar rein gar nix verändert hat.
Was gut ist, da das Gerät prima funktioniert, was schlecht ist, weil der Verschluss wieder brechen wird. Mit voller Absicht.

Was gut ist:
+ Der Ein-/Ausschalter bringt tatsächlich Komfort; vor allem, wenn man schlecht an die Steckdose herankommt - bei mir steht ein normaler Toaster davor. Ist schon deutlich bequemer so.
+ Das Gerät heizt schnell auf, ist im Nullkommanix zu allem bereit.
+ Das Toasten geht schnell, da der Kamerad eine Menge Hitze entwickelt.
+ Die Toasts werden sehr sauber getrennt, einmal sanft anheben, schon teilt sich das Ganze an der durch's Pressen erzeugten Sollbruchstelle völlig mühelos und ohne langes Hin- und Herbiegen.
+ Die Platten lassen sich problemlos reinigen, weil auf dämliche Grate zum Stanzen sinnloser Muster in's Toast verzichtet wird, weil auf die Möglichkeit zum Tauschen der Platten gegen gefühlte 25.000 andere Plattenvarianten, die kein Mensch jemals benutzt, verzichtet wird. Und weil die Platten "aus einem Guss" sind, es keine Lücken und Ritzen dazwischen gibt, die sich sonst in Windeseile zu einem Biotop entwickeln würden. Toaster abschalten, zwei Minuten warten - dann kann man ausgelaufenen Käse "im Stück" von den Platten abziehen. Dann einmal kurz mit einem Blatt von der Küchenrolle drüber - fertig. Mehr mache ich nicht, ich belasse auch einen kleinen Fettfilm auf den Platten; das tut denen ganz gut.
+ Die Plattenmulden sind recht tief, man bekommt eine Menge Zutaten in die Toasts gequetscht - wenn sie denn an der richtigen Stelle liegen.

Was weniger gut ist:
- Der besch... Verschluss! Krups kennt das Problem seit etlichen Jahren. Krups weiß ganz genau, dass der Verschluss so gut wie immer bricht. Aber Krups pfeift drauf, weil man an Defekten und Neugerätnachkäufen ja herrlich verdienen kann. Bei so viel Eigennutz und Ignoranz geht mir der Hut hoch. Dasselbe Prinzip wie bei Smartphones mit fest eingebautem Akku: Akku kaputt (zu oft nachgeladen oder einmal länger in der Sonne liegengelassen) - Neugerät kaufen. Das ist Abzockmentalität, die einfach nicht sein muss.
- Das Gerät kommt leider nicht ganz ohne Ritzen daher: Die Platten lassen sich gut reinigen, aber wenn Käse an den Seiten runterläuft, findet er dort eine umlaufende Ritze zum Festsetzen. Da braucht man dann einen Zahnstocher. Der Aufwand ist gering, aber wäre dennoch nicht nötig.
- Man muss recht genau wissen, wo man den Großteil seiner Füllung auf den Toasts platziert, damit er passgenau in die Mulden kommt. Wenn man daneben liegt, läuft einiges zu den Seiten raus.
- Da die Mulden recht groß sind, fallen die flacheren Ränder natürlich relativ klein aus. Daher muss man beim Toastkauf darauf achten, dass die Scheiben möglichst vollfüllend in die Plattenvertiefungen passen. Bei zu kleinen Scheiben geht's schief. Toast in "Normalgröße" (ich nenne das "zu klein") kann man vergessen, es muss das Großformat sein. Ok, das ist kein echter Negativpunkt - aber es stört den Einen oder Anderen vielleicht ja doch.
- Beim Schließen verschieben sich die Toasts zum Griff hin. Das muss man dann vorher schon irgendwie ausgleichen. Manchmal klappt's, meist nicht.
- Das Schließen braucht je nach Füllmenge und Toastsorte schon ein bisschen Kraft. Dummerweise hebelt man dann den recht leichten Toaster hinten hoch. Wenn man das nicht kennt, springt einen das Gerät regelrecht an. Und hinten Festhalten ist wegen der Hitzeentwicklung nicht so angeraten.
- Die Kabelaufwicklung: Natürlich kann ich das Kabel rumwickeln - aber wohin mit dem Stecker ? Der baumelt immer noch frei herum und zieht das Kabel dabei teilweise wieder von der Aufwicklung. Das recht starre Kabel fördert das noch. Man kann den Toaster zwar aufrecht schön irgendwo in eine Nische quetschen - aber dabei stört der Stecker. Warum gibt's keine Möglichkeit, den Stecker irgendwie zu befestigen? Oder bin ich schlicht zu blöde dazu und übersehe was ? - Sagt's mir. ;)

Alles in allem ist das Gerät schon ganz gut. Wie immer gibt es ein paar Kleinigkeiten, die einem nicht so schmecken, aber so schlimm ist das nicht.
Schlimm aber ist das absichtliche (trotz besserem über viele Jahre erworbenem Wissen um das Problem) Festhalten am von Anfang an völlig ungeeigneten Verschluss, der die "geplante Obsoleszenz" sicher in die Wege leitet.
Bei der erste Modellserie hätte man noch sagen können: "Naja, haben die selbst nicht gewusst, dass das auf längere Sicht passiert." Jetzt aber, nach etlichen Jahren Kenntnis des Problems, kann man nur noch sagen: "Wussten die GANZ GENAU. Und genau deswegen machen Sie's wieder genauso."
PFUI, KRUPS!!! Dafür hättet Ihr Ohrfeigen verdient.

Sonst ist der Toaster gut, wenn man sich erst ein bisschen an ihn gewöhnt hat.

Noch ein paar Tipps:
- Legt ein Scheibchen Schinkenspeck ("Bacon") oben auf (oder auch unter) die Toasts. Das gibt bei herzhaften Füllungen noch richtig Geschmack. ;)
- Schrieb ich schon, aber lieber nochmal: Ausgelaufener Käse lässt sich in einem Stück von den Platten abziehen, wenn man den Toaster ein klein wenig abkühlen lässt, bis der Käse wieder leicht fest wird. Wenn man sofort nach dem Toasten wischt, verteilt man's eher. Und: Ebenfalls essen. Das Zeug schmeckt nämlich richtig gut - wenn's nicht pottenschwarz ist. :D
- Wenn Ihr stark wasserhaltige Zutaten (wie Gurken, Tomaten, Paprika) mit vertoastet, wird euer Toast weich. Das geht nicht anders. Abhilfe: Macht den Toaster zwischendurch mehrmals kurz auf, damit der Wasserdampf entweichen kann, dann wieder zu. Das hilft schon.


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Wird angeboten von Superman_Cloth
Preis: EUR 29,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht 'nen guten Eindruck, ist aber noch nicht perfekt, 21. April 2017
So, noch ein Neuzugang für die diesjährige Gartensaison – und hoffentlich auch für die Jahre danach. ;)

Bisher hatte ich eine Kärcher-Spritzpistole im Einsatz, mit der ich trotz Plastikanmutung recht zufrieden war; dummerweise hat sie den letzten Winter nicht überlebt, wirkt jetzt als Gießkanne in jeder Lebenslage – also mal wieder undicht.

Also mal was aus Fernost ausprobiert.

Die orange Pistole ist überraschend schwer – es macht den Anschein, als gäbe es außer Griff und Düsenverstellring keine Plastikteile; da scheint alles aus Messing zu sein, auch die gesamte Spritzdüse. Vermutlich ist auch das Innenleben komplett aus Messing; aber da kann ich nur raten, weil ich das Ding nicht aufsägen wollte.
Vielleicht haben wir ja hiermit endlich mal was Haltbares erwischt, was nicht nach einer Saison die Flügel streckt. Die Zeit wird's zeigen.

Die Pistole passt perfekt an das übliche "Gardena-System", also auch an die bekannten, handelsüblichen Schnellkupplungen. Das Ganze ist dicht, bei mir hat nix getropft.

Der Wasserstrahl ist ok, ein bisschen härter und bissiger als mit normalen Sprizpistolen; wer hier aber die brachiale Gewalt eines Hochdruckreinigers erwartet, der irrt. Das GEHT nicht, auch wenn manche Rezensenten die Gesetze der Physik einfach nicht akzeptieren möchten. ;)
Auch verdoppelt die Pistole natürlich nicht den Wasserdurchsatz; schön wär's, ist aber nun mal nicht möglich. Der punktuelle Wasserdruck ist höher als der aus dem dicken Schlauch, man kann dadurch auch besser reinigen. Aber wie gesagt: An einen Hochdruckreiniger kommt das Ganze natürlich nicht heran.

Die Handhabung ist problemlos: Abzug drücken, Wasser kommt; Abzug loslassen, Wasser stoppt. Konnte man sich jetzt denken, ne ? ;) – Das Wasser stoppt auch tatsächlich, es läuft nix nach.
Man kann einen Drahtbügel herunterklappen, damit die Pistole auf "Wasser marsch" arretieren. Das ist simpel gelöst, funktioniert auch zuverlässig. Der Nachteil liegt darin, dass man die Arretierung nur mit kleinen Verrenkungen einhändig bedienen kann. Da gibt's bequemere Lösungen.

Man kann die Stärke des Wasserstrahls nicht regulieren. Ok, ok, mit gaaaaaaaaaanz viel Feingefühl geht's, aber das ist echt Millimeterbruchteilsache. Mag sein, dass ich die Funktion der Einstellschraube hinten noch nicht ganz begriffen habe; aber bei mir macht das Pistölchen entweder "volle Pulle" oder gar nix.
Man KANN das Rädchen hinten so weit anziehen, dass die Pistole im "Leerlauf" schon spritzt, auch mehr oder weniger – aber das Ganze lässt sich nicht wirklich fein regulieren, braucht auch ziemlich viel Kraft. Ich lasse das daher sein.
Da mag jetzt jeder selbst entscheiden, ob ihn das stört oder nicht.
Regulieren kann man dagegen die Strahlform – von Weitstrahl zum Nachbarnärgern und bequemen Bewässern im weiten Umkreis, ohne sich großartig bewegen zu müssen, bis zum feinen, sehr weit gefächerten Sprühstrahl für den Nahbereich und empfindliche Pflänzchen.
Dazu dreht man einfach am Rad, nämlich an der Strahlverstellung an der Düse.

Die Reichweite bei "Vollstrahl" entspricht dem Üblichen – ich habe die Orange gegen eine Gardena-Spritze antreten lassen, da bleibt's gleich.

Vorteile sehe ich in der robust anmutenden Verarbeitung, der offenbaren Vollmetallausführung wasserführender Teile, dem im Nahbereich etwas bissigeren Sprühstrahl. Wie gesagt: Alles dicht, nix tropft, die Pistole lässt sich mühelos und mit sehr wenig Kraftaufwand bedienen.
Als Nachteile sehe ich die kaum zu bewerkstelligende Wasserdurchflussregelung und die einhändig schwierige Arretierung.

Ich vergebe dreieinhalb Sterne, aufgerundet auf vier, teils in den blauen Dunst hinein, weil ich natürlich nichts über die Langzeithaltbarkeit sagen kann: Die Spritze funktioniert gut, ist ein klein wenig kräftiger als viele Mitbewerber, tropft nicht, macht einen robusten Eindruck, ist auch nicht zu teuer.

Die Einsternebewertungen kann ich nicht nachvollziehen: Da kennen sich Leute nicht mit Physik aus, haben anscheinend inkompatible Anschlusssysteme oder wissen nicht, dass Gebrauchtlieferungen gewöhnlich von Amazon selbst, nicht vom Hersteller verursacht werden.


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Preis: EUR 36,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tadellos, 12. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine meiner eher seltenen Fünfsternerezensionen; aber hier stimmen Leistung und Preis einfach.

In aller Kürze:

Die Akkus funktionieren prächtig, die Kapazität ist wie angegeben - ich habe nachgemessen, wie viel Kapazität beim Laden in die Akkus wandert, habe auch ein wenig wegen leichten Verlusten durch unvermeidliche Erwärmung abgezogen. Ich sage das also jetzt nicht "aus dem Bauch heraus".

Auch das mitgelieferte Ladegerät funktioniert tadel- und problemlos, es gibt keine Kontaktschwierigkeiten, es wackelt nichts herum. Geladen wird mit etwas mehr als 1 A; dieser Strom passt zu den Akkus, das Laden dauert also auch nicht lange. Gegen Ladeschluss verringert sich der Ladestrom kontinuierlich; so muss das sein. Die Akkus werden beim Laden nicht nennenswert warm.
Auch lädt das Ladegerät die Canon-Originalakkus problemlos auf. Man braucht also wirklich nur ein Ladegerät für beide Akkutypen.
Praktisch ist auch die variable Stromversorgung per Netzanschluss (üblicher achtförmiger Kleingerätestecker) Micro-USB- oder altbackenem Netzteil sowie im Auto (12 bis 24 V). USB-Netzteile hat man immer zur Hand, der zusätzliche USB-Ausgang sorgt dafür, dass man auch noch ein anderes USB-Gerät parallel laden kann. Das ist fein gelöst.

Zur üblichen Frage: Nein, die Akkus werden nicht als Originalakkus erkannt, die Kamera zeigt den Ladezustand der Akkus im Betrieb nicht an.
Dafür kann der Akkuhersteller rein gar nichts, das ist reine Gehässigkeit von Canon. Man will den Anwender zum Einsatz der dreist überteuerten Originalakkus zwingen, das steckt dahinter, sonst gar nichts. Ist wie bei Druckertinte.
Nach dem Einlegen des Akkus fragt die Kamera, ob der Akku das Canon-Logo trägt. "Nein" antippen. Dann fragt die Kamera unter Drohungen, ob man den Akku trotzdem verwenden will. "Ja" antipen. Fertig.
Diese Abfrage erscheint NUR nach Akkuwechsel, nie zwischendurch, auch nicht nach Aus- und Wiedereinschalten der Kamera. Das stört also nicht.
Auf die Anzeige der Akkukapazität in der Kamera kann man lächelnd verzichten, da diese bei Originalakkus eh sehr ungenau ist: Es wird lange "rappelvoll" angezeigt. Wenn sich dann mal was ändert, ist der Akku auch schon so gut wie am Ende. Nützt also sowieso nicht viel.
Außerdem hat man ja eh einen Ersatzakku dabei, der nur einen Bruchteil des völlig überzogenen Orginalpreises kostete, dafür aber dieselbe Leistung liefert. Und den Originalakku hat man ja auch noch.

Also: Kann man sehr guten Gewissens kaufen - und sollte man auch, da man Canon nur so signalisieren kann, dass man mit der dreisten Geldschinderei und Gängelung nicht einverstanden ist.


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