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Rezensionen verfasst von
Fagus "Fagus" (Rheinland)

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Planctus - Tod und Apokalypse im Mittelalter
Planctus - Tod und Apokalypse im Mittelalter
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Großartige Musik, 23. August 2016
Großartige Musik.
Kein "Mittelalter-"Kitsch, keine Restaurantmusik, kein Esoterikgedudele.
Gutes booklet.
Für eine profundere Würdigung empfehle ich die Besprechung im Deutschlandfunk.


Solange du Liebst
Solange du Liebst
von Sonja A. Buholzer
  Audio CD

2.0 von 5 Sternen Das hat sie nicht verdient!, 13. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Solange du Liebst (Audio CD)
Erzählt wird vermeintlich die Geschichte der Mechthild von Magdeburg, Mystikerin aus dem 13. Jhdt. Eher romanhaft und die wenigen Fakten üppig ausschmückend wird sie als Kirchenkritikerin, Frauenrechtlerin und Dissidentin dargestellt, die zeitlebens mit dem „Scheiterhaufen“ rechnen muss. Die Bühne bildet das typische Klischee des Dualismus von einerseits herrschenden lüsternen, gewalttätigen, folternde Männern, meist im Dienst der Kirche, christliche Ideale verratend, das Volk dumm haltend, und anderseits die unterdrückten Frauen und andere Freiheitsliebende, das Wahre ahnend, vielwissend, im Untergrund solidarisch, aber millionenstark weggesperrt, gefoltert und verbrannt. Nun ja...
Weitere Aspekte Ihrer Persönlichkeit werden nicht entfaltet; die Geschichte wird nur in der o.g. Frontstellung aufgezogen.
Das Makabre: Das was die Autorin der Kirche (svw. die Machthaber, die Herrschenden, die Unterdrücker, die Männerwelt) indirekt vorwirft, kommt auch hier üppig zur Anwendung: Jeder Interpretationsspielraum, alle Variablen, jede (durch den Abstand verstellte) Blick auf die Zeit, werden dem Klischee, der „Lehre“, der eigenen Systemsicht untergeordnet, bis alles passt und so einfach ist. Auf der Strecke bleibt die Sorgfalt der Recherche, die Bereitschaft, die Realität auch in ihrer Vielfalt, in ihrer Mehrdeutigkeit, die Welt und die Menschen in ihrer Kompliziertheit wahrzunehmen und vor allem die Demut, sich einzugestehen, dass wir uns kaum in einen mittelalterlichen Menschen hineinversetzen können. Unglaubwürdig an der Persönlichkeitdarstellung der Figur Mechthilds ist z.B. die ausschließliche Diesheitsbezogenheit. Sie strebt nach persönlicher Freiheit und Unabhängigkeit, ihre Visionen und Schauungen werden als Vorhersagen der kommenden Zeitumstände (Höllenvisionen=Hexenhammer) geschildert. Es gibt praktisch keine Jenseitserwartung, keine Gottesschau, keine Frömmigkeit, sondern nur Kampf der Geschlechter bzw. der Laien um Freiheit, Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung. Das dürfte exklusiv für ihre Zeit sein. Ähnlich wie die DDR-Geschichtsschreibung der 50er Jahre Luther und Thomas Münzer als reine Klassenkämpfer dargestellt haben, wird auch hier Mechthild als Frauenrechtlerin und Dissidentin vollkommen von der Mission der Autorin vereinnahmt.
Überhaupt sind die Dialoge und konstruierten Predigten durch und durch modern-aufgeklärt, woran auch keine poetisch eingefärbter Stil ("gar wohl geraten") etwas ändert. Würde Mechthild mit dem Auto vorfahren, würde jeder die Unstimmigkeit erkennen. Aber auch Ideen wie persönliche Selbstbestimmung des Einzelnen, Gleichberechtigung der Stände u. Geschlechter oder Zugangsrecht auf Bildung für jedermann haben ihre Entwicklung in der Kultur- und Geistesgeschichte und können seriöserweise nicht um 3 Epochen nach vorn geholt werden. Der mittelalterliche Mensch war von den Rätseln der Natur umgeben und entspr. abgläubisch, den natürlichen und gesellschaftlichen Gewalten schutzlos ausgeliefert und entspr. hörig, musste tagtäglich mit seinem Tod rechnen und entspr. auf das Jenseits ausgerichtet. Er glaubte an Gott, nicht weil ihn jemand überzeugt hatte, sondern weil der Atheismus noch nicht erfunden war.
Im ganzen ist "Solange du Liebst" ein schönes Beispiel für Goethes (bzw. Fausts') Erkenntnis:
Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit
Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.
Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.

Freunde/Freundinnen des Schwarz-Weiß-Denkens, Fans des ausgeprägtem hollywood'scher Gut/Böse-Kontrastes und Vertreter des Kirchenhorrorbildes (Hexenverbrennung, Kreuzzüge, Machtmißbrauch) werden zufrieden sein, weil sie sich bestätigt finden. Zwei Sterne gibts, weil das Buch sprachlich und stilistisch durchaus mehr zu bieten hat, als die Historienschmöker aus der Bahnhofsbuchhandlung.


Belkin TrueClear InvisiGlass Displayschutzfolie (geeignet für iPhone 5/5s, iPhone SE) transparent
Belkin TrueClear InvisiGlass Displayschutzfolie (geeignet für iPhone 5/5s, iPhone SE) transparent
Preis: EUR 19,99

1.0 von 5 Sternen Totaler Schrott, 29. Juli 2016
Die Folie wirft selbst beim Auflegen auf ein nagelneues iPhone 20 Bläschen, die sich auch nicht mehr "rausschieben" lassen. Superfrustig.
Hände weg!


Glückskind mit Vater: Roman
Glückskind mit Vater: Roman
von Christoph Hein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, 20. Juni 2016
Marcel Reich-Ranicki sagte mal, er könne sich kein gutes Buch mit einem dummen Ich-Erzähler vorstellen. Vielleicht sind Christophs Heins Bücher deshalb so bestechend, weil der Hauptprotagonist - so weit ich sein Werk kenne - stets ein stringent handelnde, schlüssig, nachvollziehbar handelnder Akteur ist. Ihm kann man gut folgen, auch wenn man selbst anders handeln würde. So auch in "Glückskind mit Vater". Der Leser wird auf eine Reise, in eine Geschichte mitgenommen, deren plot nachvollziehbar, aber kaum vorhersehbar ist. Er verzichtet auf sprachliche Künsteleien, surreale Verrenkungen und prekäre Abgründe, wird aber trotzdem nie langweilig. Ein Erzähler alter guter Schule, mit Sprachwitz, plastischen Figuren und stimmigen Dialogen. Ich greif zu jedem neuem "Hein".
By-the-way: Großartig auch die Lesung von Ulrich Mathes.


Ein neuer Gott für die alte Welt: Die Geschichte des frühen Christentums
Ein neuer Gott für die alte Welt: Die Geschichte des frühen Christentums
von Manfred Clauss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,95

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Haarsträubendes statt Haarspaltendes, 11. Mai 2016
Wie die allermeisten sog. historischen Romane darunter leiden, dass der Hautprotagonist (der Medicus, William von Baskerville u.a..) von aufgeklärtem, toleranten und analytischen Geist beleuchtet, in einer hierzu kontrastierendem, finsteren und haarsträubend unwissenden Umgebung agiert, so unterliegt Manfred Clauss dem gleichen Schema: Er nimmt sich eine zurückliegende Epoche (1. bis 3. Jhd.), noch dazu in einem anderen Kulturkreis (griechisch geprägtes Denken) und bewertet die Quellen, Textausrisse und Aussprüche mit dem Wertekanon des 21. Jhdt. Genauso könnte sich ein moderner Mediziner über die Vier-Säfte-Lehre des Hippokrates echauffieren und sie als haltlos verwerfen.

Der Grundgedanke des Buches ist folgender: Die frühen Christen waren davon überzeugt, dass nur ein, nämlich ihr Weg zum Heil führt und haben dieses Konzept mit aggressiver Sprache und Handlungsweise durchgesetzt. Dieser Befund wird kopfschüttelnd und in immer neuen Varianten belegt. Dass die Menschen, die Gesellschaften und Denkmuster vollkommen anders tickten, dass sich nicht nur der naturwissenschaftliche Wissensstand, sondern auch die emotionale Struktur, die religiöse Präsens, die Sicht auf Natur, Himmel und Hölle, die sprachlichen Bilder und Denkmuster vollkommen anders darstellten, blendet Clauss aus. Diese wohlfeile, aber schlicht „unhistorische“ Vorgehensweise drängt sich von der ersten Seite an auf und fängt ziemlich schnell an zu nerven. Die Betonung liegt insgesamt eindeutig auf populär, statt auf wissenschaftlich.

Wenn man sich dann noch auf den Standpunkt stellt, es gibt über die existenziellen Fragen keine letztendliche Wahrheit, ist's natürlich leicht die zeitgenössischen Glaubenssätze und Denkmuster zu verhöhnen. Selbst der nach agnostischen Maßstäben nachvollziehbare Gedanke, nämlich dass - bei aller Unsicherheit über Aussagen zu einen Gott - das christliche Verständnis eines personell-transzendenten Gottes plausibler ist, als die Vorstellung von einem Gottes in Gestalt des römischen Herrschers, gilt schon als anmaßend und unbegründet.

Der Autor hat akribisch das umfangreiche Schrifttum in der in Rede stehende Epoche gesichtet. Verarbeitet und nach vorne gestellt werden aber weniger die strittigen theologischen Debatten – die sind in tatsächlich schwierig zu vermitteln, sondern vielmehr Skurrilitäten und Haarsträubendes. Die Ausführungen haben vielfach nur die Aufgabe, die o.g. Ausgangsthese von der Zerstrittenheit der Fraktionen zu untermauern. Dadurch gerät das ganze Buch etwas in Schlagseite, zumal die Grenzen der seriösen wissenschaftlichen Darstellung zuweilen überschritten werden.

Wir haben heute weder das Interesse und vielfach auch nicht das Vermögen theologische und philosophische Sachverhalte mit derartiger Trennschärfe zu diskutieren. Wir haben auch nicht mehr die Neugier, den Ehrgeiz und den inneren Drang herauszubekommen, wie Gott zu denken ist. Ob das als modern, tolerant und dem Gegenstand angemessen distanziert oder nicht schlicht als gleichgültig anzusehen ist, bleibt jedem selbst überlassen. Aber die Debatten dieser Epoche allein mit einem Kopfschütteln oder Hohnlächeln über den spätantiken Glaubenseifer aufzuarbeiten, hat mir zumindest das Lesen schwer gemacht.

Lesern, denen bei dieser Behandlung des Themas weder die gebotene Zurückhaltung bei der Beurteilung von transzendenten Zugängen im Wege steht (Pyramiden – welch eine Zeit- und Ressourcenverschwendung!) und bei der Bewertung historischer Vorgänge die Anwendung der heutigen Wertmaßstäbe angewandt sehen wollen, werden allerdings einigen Gewinn aus dem Werk ziehen können.

Kurz: Eindimensionales, weil genau eine (gewagte) These belegendes Buch, die da heißt: " Mag das Christentum auch religiöse Gefühle angesprochen haben, auf die nur der Glaub eine Antwort gab, entscheidend war meiner Einschätzung nach die Gewalt, mit der die Christen ihren Glauben durchsetzten." (S. 479)
Nun ja...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 25, 2016 5:55 PM MEST


Thomas von Aquin: Deutsch-Englisch.
Thomas von Aquin: Deutsch-Englisch.
von Gilbert Keith Chesterton
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,93

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Füllt eine echte Lücke, 23. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die fein- und doch scharfsinnigen Ausführungen von Gilberth Keith Chesterton erschließen sich meist nur im Original. Allerdings sind zum Verständnis des andeutungsreichen Essayisten der 20er und 30er Jahre mehr als das oberflächige Schulenglisch erforderlich. Selbst mit Lexikon und guten Willen sind bei einer mutigen Annährungen schnell Frustrationsgrenzen erreicht. Der Autor Dieter Hattrup hatte hier die geniale Idee, dem englischen Text absatzweise eine deutsche Übersetzung anzufügen. Hierdurch kann man sein Englisch schulen und sich gleichzeitig mit zwei interessanten Persönlichkeiten der Europäischen Geisteswelt, Thomas von Aquin und G.K. Chesterton, befassen.
Wer also auf dem sehr kleinen Markt der bilingualen Literatur nicht immer auf die sattsam bekannten Autoren wie Canon Doyle, R.L. Stevenson und Oscar Wilde zurückgreifen möchte (wer liest heute noch Abenteuerromane?), ist mit diesem Werk bestens bedient. Schlauberger mögen sich über die ein oder andere Übersetzungsphrase und das nicht zu 100% durchlektorierte Buch ärgern. Das nehme ich aber für den sehr fairen Preis gern in Kauf. 5 Punkte für das Konzept, 4,5 Punkte für die Umsetzung!


Emser Nasendusche Nasanita, 1 St
Emser Nasendusche Nasanita, 1 St
Wird angeboten von STV media GmbH
Preis: EUR 15,35

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Kostenoptimierer waren da!, 23. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Emser Nasendusche Nasanita, 1 St (Badartikel)
Hände weg von diesem Ding. Das alte Modell war zwar auch Plastik, aber dies ist nur noch Schrott. Der Tank schließt über den einfachen Steck-"verschluss" nicht mehr richtig. Es tropft und leckt, mehr als die ganze Prozedur ohnehin mit sich bringt.
Schade. Der Hersteller macht auf alt-ehrwürdig-traditionell. Verkauft wird dann aber doch billig Plastik aus Fernost.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2015 6:40 PM MEST


Tivoli Audio - Stabantenne für Model One, Model Two, Model Three oder Musicsystem
Tivoli Audio - Stabantenne für Model One, Model Two, Model Three oder Musicsystem
Wird angeboten von vertriebsstar24
Preis: EUR 18,50

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Verbesserung, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gegenüber der Wurfantenne, die weder gestalterisch noch technisch den Preis und Auftreten des Tivoli rechtfertigt, ist die Stabantenne eine echte Verbesserung. In meinem Fall reichte das"upgrade" um einen häufig gestörten, weil an meinem Standort schwachen Sender klar reinzubekommen. Das war mir die Sache wert.
Die Frage bleibt natürlich, warum Tivoli für das Geld die Antenne nicht in das Gerät von vornherein integriert oder das Teil nicht dazulegt.


Tabu: 4 CDs
Tabu: 4 CDs
von Ferdinand von Schirach
  Audio CD

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Titel lässt Exentrisches erwarten. Das kommt dann auch..., 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Tabu: 4 CDs (Audio CD)
Matthias Brand leist wunderbar, die Figuren werden auch gut eingeführt und entwickelt. Aber dann wird es doch zu abstrus, psycho und schlicht unmenschlich. Etwas für Leute, die auf sexuelle Exentrik stehen. Ich gehör nicht dazu und hab nach 2/3 des Werkes wegen aufkommender Übelkeit abgebrochen


Das neue Leben. Geistliche Erfahrungen und Wegweisung
Das neue Leben. Geistliche Erfahrungen und Wegweisung
von Michael Schneider
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Sehr schade, nicht mehr lieferbar!, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer es noch irgendwo angeboten bekommt sollte zugreifen! Ein echtes Trainingsbuch für christliche Lebensweise, spirituell ohne jeden Kitsch, sehr authentischer, buchstäblich glaubwürdiger Autor, etwas jesuitsich geprägt. Zum mehrfach lesen, auch abschnittsweise.


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