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Rezensionen verfasst von
Feli

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Puppen weinen nicht: Roman
Puppen weinen nicht: Roman
von Brandilyn Collins
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Puppen weinen nicht, 4. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Puppen weinen nicht: Roman (Taschenbuch)
"Puppen weinen nicht" ist der dritte Roman der "Hidden Faces"-Serie von Brandilyn Collins und bleibt bis zur letzten Seite hin so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen mag, bis man weiß, wer der Mörder ist.

In Redding, einer kleinen Stadt in den USA, geht ein Serienmörder um, der junge Frauen mit dem tödlichen Gift Strychnin umbringt, die daran einen qualvollen Tod erleiden. Kaum einer traut sich noch aus dem Haus, die Stadt ist in Angst und Schrecken versetzt und auch die Polizei kommt in der Ermittlung des Falls nicht weiter, bis Annie Kingston, eine Gerichtszeichnerin, das sechste Opfer des Mörders in ihrem eigenen Garten findet. Womit hat sie das verdient? Die Polizei sucht fieberhaft weiter und auch Annie hängt sich mit Leib und Seele in die Aufklärung des Mordfalls hinein. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: ihr Sohn Stephen ist tief in die Drogendealerszene hineingerutscht. Kann sie ihm helfen, dort wieder herauszukommen? Und wer kann die Mordserie in Redding aufdecken?

Brandilyn Collins ist in den USA eine erfolgreiche Autorin und auch mit diesem Roman kann sie einmal mehr überzeugen. Sie versteht es, den Leser völlig in die Irre zu leiten und den Ausgang der Geschichte bis zur letzten Seite komplett offen zu lassen. Hochspannung pur. Mut gibt auch, dass Annie Kingston trotz der schweren Probleme immer wieder zurück zu Gott findet und von ihm Mut und Kraft bekommt, alle Sorgen durchzustehen. Einziges Manko des Buches: es gibt einfach zu viele Rechtschreibfehler! Wo war der Lektor??? Doch das hat nichts mit Brandilyn Collins und ihren tollen Romanen zu tun! Super spannend!


Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens (Hector Abenteuer, Band 4)
Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens (Hector Abenteuer, Band 4)
von François Lelord
  Gebundene Ausgabe

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo bleibt die triefgründige Philosophie?, 16. August 2009
"Hector & Hector" ist nicht das erste Buch von Francois Lelord, sondern schon der vierte Band der Hector-Reihe. Das Besondere dieses Buches: dieses Mal erfährt der Leser die Welt nicht durch Hector, sondern durch dessen Sohn Petit Hector.

Hector, der von allen nur Petit Hector genannt wird, sieht seinen Vater regelmäßig Eintragungen in ein kleines Notizbuch machen und nimmt sich genau das Gleiche vor. Er möchte zukünftig das, was er über das Leben lernt, in diesem Büchlein vermerken. Nach und nach steigt der Leser in die Welt Petit Hectors' ein, die Welt eines Neunjährigen, der mehrere Leben hat: ein Schulleben, ein Elternleben, ein Freundeleben und bald auch ein Leben mit Amandine, für die Petit Hector besondere Gefühle hat. Doch zunächst stellt Hector fest, dass er mit seinen Eltern richtiges Glück gehabt hat, er hat den stärksten Papa und die hübscheste Maman der Welt. Iim Laufe des Buches lernt Petit Hector aber auch die negativen Seiten des Lebens kennen: den Tod, die Verschiedenheit, Schmerzen und etliches mehr. Über seine Erfahrungen schreibt er sehr oft abends in sein Notizbuch ein paar Sätze, die das zusammenfassen, was er über die Geheimnisse des Lebens gelernt hat.

Die Welt aus den Augen des kleinen Hector zu sehen macht sehr viel Spaß und regt manchmal auch zum Nachdenken an. Es ist schön, mal wieder aus den Augen eines Kindes zu sehen, auch wenn für Hector viele Sachen noch nicht begreifbar sind. Jedoch kann "Hector & Hector" nicht an die drei vorangegangenen Hector-Romane anschließen. Zu einfach sind die Gedanken, die Francois Lelord hier vermittelt, nicht so tief philosophisch wie in den anderen Büchern, was ich sehr schade finde, da ich diese Bücher liebe. Wer trotzdem neugierig auf den vierten Hector-Band ist, soll diesen ruhig lesen, da er eine angenehme Literatur ist und vereinzelt Weishalten enthält, die sogar den erwachsenen Leser ins Grübeln bringen.


Gott und "Die Hütte": Was ist dran am Gottesbild des Weltbestsellers
Gott und "Die Hütte": Was ist dran am Gottesbild des Weltbestsellers
von Roger E. Olson
  Broschiert
Preis: EUR 10,00

55 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist dran am Gottesbild des Weltbestsellers?, 12. August 2009
"Die Hütte" von William Paul Young ist nicht nur in den USA ein Bestseller, auch in Deutschland steht das Buch mittlerweile auf Platz 5 der Bestsellerlisten. Millionen Menschen sind begeistert, das Buch berührt die Gemüter. Aber es gibt nicht nur positive Reaktionen, sondern auch viele negative. Roger E. Olsen untersucht in seinem im Juli erschienenen Buch "Gott und Die Hütte" das Gottesbild des Weltbestsellers und begründet dabei die einzelnen Punkte biblisch fundiert mit Beispielen aus dem Wort Gottes.

Olsen gliedert sein Buch in verschiedene Kapitel, denen einzelne Fragestellungen gewidmet sind. Dabei klärt er zentrale Fragen, wie:
Wo ist Gott, wenn unschuldige Menschen sterben?
Ist Gott wirklich eine dreiköpfige Familie?
Ist Gott Herr von allem, beherrscht aber nicht alles?
Vergibt Gott jedem bedingungslos?
Kommen Kinderschänder in den Himmel?
Was hat die Kirche mit dem Glauben zu tun?
Ist Gottvertrauen immer ein Zuckerschlecken?

Das sind Fragen, die nicht nur Roger E. Olsen bewegen, sondern auch viele Leser von "Die Hütte". Der Autor erläutert zunächst die Sichtweise von "Die Hütte" und im Anschluss begründet er, zumeist mit Bibelstellen, ob die Ansichten aus "Die Hütte" biblisch sind. Jedes Kapitel ist jeweils noch in einzelne Unterkapitel mit noch detaillierteren Stichpunkten gegliedert, so dass das Lesen einfach fällt und der Leser nicht das Gefühl hat, ein wissenschaftlich-theologisches Werk in den Händen zu halten.

Die Aussagen von Roger E. Olsen sind schlüssig, ich kann ihm in allen Punkten folgen und in vielem zustimmen. Jeder, der sich weiter mit "Die Hütte" beschäftigen möchte, sollte unbedingt auch dieses Buch lesen, denn es regt zum weiteren Nachdenken an, über Traditionen, den Glauben und die christliche Kirche. Sehr positiv finde ich, dass Roger E. Olsen betont, dass "Die Hütte" "nur" ein Roman sei, der zu Diskussion anregen und für das eigene Leben inspirierend sein kann, aber keineswegs die Bibel ersetzt und auch nicht in den Himmel gelobt werden sollte. Im Anhang findet der Leser Vorschläge für Gesprächsrunden wie Hauskreise, etc. Die Fragen, die in diesem Gesprächsleitfaden vorgeschlagen werden, sind sehr interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass man somit auch noch in Gruppen weiter über "Die Hütte" nachdenken kann. Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Buch gekauft und gelesen habe und kann es nur jedem raten, der auch "Die Hütte" gelesen hat.
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Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1)
Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten (1)
von Kerstin Gier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rubinrote Suchtgefahr!, 12. August 2009
Wer einmal wieder ein zauberhaft schönes Buch lesen möchte, der sollte sich "Rubinrot" von Kerstin Gier zur Hand nehmen. Ich verspreche, dass man das Buch einfach nicht mehr weglegen mag, weil es so fesselnd und zugleich verzaubernd geschrieben ist.

"Rubinrot" gehört zu einer Trilogie, zusammen mit "Saphirblau" und "Smaragdgrün", die jeweils am Anfang der nächsten beiden Jahre erscheinen werden. Es wird in die Kategorie Jugendbücher eingeordnet, jedoch kann "Rubinrot" von jedem gelesen werden, vor allem von weiblichen Lesern.

Gwendolyn ist ein normales 16-jähriges Mädchen, welches in die 10. Klasse der Highschool geht. Sie bewohnt mit ihrer Familie ein herrschaftliches Haus in London. Auch wenn Gwen normal zu sein scheint, so ist es ihre Familie und deren Vergangenheit auf keinen Fall. Denn immer wieder wird an ein Familienmitglied ein sogenanntes Zeitreisegen vererbt, was der jeweiligen Person ermöglicht, in die Vergangenheit zu reisen. Doch davon soll Gwen nicht betroffen sein, sondern ihre Cousine Charlotte, die mit ihrer Mutter Glenda im selben Haus wohnt wie Gwen. Doch als Gwen eines Tages Schwindelanfälle bekommt, vermutet sie, dass vielleicht doch sie diejenige mit dem Zeitreisegen sein könnte. Da sie aber kaum Bescheid weiß, sammeln sie und ihre beste Freundin Leslie Informationen, jedoch passiert es trotzdem, dass Gwen auf einmal in der Zeit reist und in der Vergangenheit landet. Was wird nun passieren? Wie nimmt ihre Familie es auf, dass sie das Gen vererbt bekommen hat? Und was hat es überhaupt mit dem Zeitreisen auf sich?

Um nicht zu viel zu verraten und dem Buch die Spannung zu nehmen soll hier Schluss sein. Neugierig geworden? Ich selber hätte das Buch am liebsten an einem Stück durchgelesen und am Ende war ich sehr enttäuscht, als ich die letzte Seite gelesen habe. Die Geschichte ist wunderschön, einfühlsam, fantastisch und auf jeden Fall lesenswert! Ein Buch mit Suchtgefahr, also aufpassen!


Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten
Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten
von Daniel Kehlmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neun ruhmreiche Geschichten, 6. August 2009
Daniel Kehlmann, hochgeschätzter, deutscher Autor, konnte mich bisher mit "Die Vermessung der Welt" nicht einmal ansatzweise überzeugen. Doch mit seinen neun kurzen Geschichten des Romans "Ruhm" hat er mich überzeugt: er wird zurecht lobend in der Presse erwähnt.
"Ruhm" vereint neun Kurzgeschichten über jeweils unterschiedliche Personen, die jeweils ein kleines bisschen Ruhm in ihr Leben bringen möchten:
1. ein Mann bekommt durch eine vertauschte Handynummer Einblick in das Leben eines anderen Mannes,
2. ein Schriftsteller und dessen Freundin, er berühmt, sie hat Angst, in einer seiner Geschichten vorzukommen,
3. eine kranke, alte Frau, welche unbedingt sterben möchte,
4. ein überall bekannter Schauspieler, der sich zu seinem eigenen Imitator entwickelt,
5. eine Schriftstellerin, die auf einmal in China verschwindet,
6. ein weltweit bekannter Autor, dessen Lebenssinn durch einen Brief infrage gestellt wird,
7. ein Internetsüchtiger Telekommunikationsangestellter,
8. ein Ehemann, der sich nicht zwischen seiner Ehefrau und einer Affäre entscheiden kann,
9. und wiederrum die Freundin des Schriftstellers, die sich nun doch in einer Geschichte wiederfindet.
Das tolle an allen Geschichten ist, dass sie alle miteinander zusammenhängen und sich an den unterschiedlichsten und unerwartetsen Stellen miteinander verknüpfen, so dass die neun Erzählungen im Gesamten eine Einheit bilden, die eventuell ruhmreicher ist als jedes einzelne Schicksal.
Es ist wunderbar, wie Daniel Kehlmann in "Ruhm" mit der deutschen Sprache umgehen kann. Kluge und schöne Formulierungen und zudem eine Beobachtungsgabe: wundervoll. So stelle ich mir ein wirklich gelungenes Buch vor. Ich weiß schon jetzt, dass ich mir "Ruhm" noch mindestens ein zweites Mal durchlesen werde: 1. um den Erzählstil zu genießen und 2. um noch mehr Verknüpfungen der Kurzgeschichten ausfindig zu machen.


Einmal im Leben: Eine Liebesgeschichte
Einmal im Leben: Eine Liebesgeschichte
von Jhumpa Lahiri
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss das Leben so grausam sein?, 19. Juli 2009
Ich weiß nicht mehr, wie ich auf dieses Büchlein aufmerksam geworden bin, aber ich bin froh, dass ich Jhumpa Lahiris "Einmal im Leben" gelesen habe, denn es ist so tragisch aus dem Leben gegriffen, dass ich am Ende fast hätte weinen können.
Hema ist schon eine Weile mit Kaushik verbunden und zwar seitdem ihre Familie nach Amerika gekommen ist und sich beide Eltern miteinander angefreundet haben. Kaushiks Familie beschließt aber nach einiger Zeit, wieder zurück nach Indien zu gehen. Doch nach ein paar Jahren kehren sie wieder zurück, aus einem ganz bestimmten Grund, der aber zunächst ein Geheimnis bleiben soll. Hema, mittlerweile 13 Jahre alt, ist hin und weg von Kaushik, der nun 16 Jahre alt ist. Aber er bemerkt sie kaum und ihre Wege trennen sich, als seine Eltern ein eigenes Haus gefunden haben, in welches sie ziehen können. Beide Familien haben kaum noch etwas miteinander zu tun, erst als ein tragisches Schicksal Kaushiks Familie ereilt, wird klar, warum sie zurück nach Amerika gekommen sind. Nach ein paar Jahren, vielmehr, über zwei Jahrzehnten, kreuzen sich die Wege Hemas und Kaushiks noch einmal und sie beginnen eine leidenschaftliche Beziehung, die aber ein tragisches Ende findet.
Das Leid und die Tragik dieses Buches rühren den Leser sehr an, man fühlt, wie die Personen leiden und ist selbst traurig, dass so viel Schlimmes in dieser Welt passiert. Die 175 Seiten des Romans fesseln von vorn bis hinten und man kann dieses Buch eigentlich nur in einem Stück durchlesen. Es ist in drei große Abschnitte geteilt. Der erste ist aus Hemas Sicht geschildert und direkt an Kaushik gerichtet. Der zweite Teil hingegen ist aus der Perspektive von Kaushik erzählt, dieses Mal direkt an Hema. Diese direkte Anrede an den jeweils anderen ist zunächst für den Leser befremdlich, doch entwickelt sich daraus nach ein paar Seiten ein ganz eigener Charme, denn man spürt, wie sehr diese beiden doch aneinander gebunden sind. Der letzte Abschnitt des Buches wird in der dritten Person beschrieben. In diesem Teil treffen sich Hema und Kaushik nach vielen Jahren wieder und es ist interessant, diesen Zeitabschnitt nun von als dritte Person von außen zu betrachten, was aber die Geschichte nicht weniger einfühlsam und zugleich traurig macht. Am Ende des Buches musste ich erst einmal tief durchatmen und meine Tränen zurückhalten. Jhumpa Lahiri Erzählstil ist so schön und gefühlsbetont, sodass die Erfahrungen und Probleme der Protagonisten direkt für den Leser erfahrbar werden. Ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte, unbedingt!


Die Stimme meines Herzens
Die Stimme meines Herzens
von Susan Meissner
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was sagt uns das Herz?, 19. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stimme meines Herzens (Gebundene Ausgabe)
"Die Stimme meines Herzens" ist ein Roman, der zeigt, dass es in vielen Familien nicht harmonisch zugeht und es viele Probleme geben kann, die nur durch Vergebung aus der Welt geschafft werden können.

Alexa ist Ende 20 und wurde gerade operiert, als sie Stephen kennenlernt, der an ihrem Haus das Dach reparieren soll. Sie versteht sich sofort gut mit ihm und ist von seiner offenherzigen und ehrlichen Art angezogen. Doch eines Tages fällt Stephen vom Dach. Als Alexa ihn im Krankenhaus besucht, erzählt er ihr, dass er einen Tumor im Gehirn hat. Trotz dieser Diagnose kann Alexa ihre Verliebtheit nicht rückgängig machen und muss darauf hören, was ihr Herz ihr sagt. Zeitgleich verschwindet ihre Schwester Rebecca aus dem Heim für betreutes Wohnen, in welchem sie seit ihrem Autounfall untergebracht ist. Da Rebecca an einer Behinderung leidet, macht sich Alexa große Sorgen um sie. Das ist auch der Grund, warum sie sich bei ihrer Zwillingsschwester Priscilla meldet, die in London wohnt und verspricht, für eine Woche zu ihr zu kommen. Im Laufe der Tage deckt Alexa viele Familiengeheimnisse auf, die sie so gar nicht für möglich gehalten hätte, die aber trotzdem geschehen sind. Als Gesprächspartner steht ihr dabei Stephen immer wieder zur Seite und macht ihr Mut. Eine mitreißende Geschichte, die einem verdeutlicht, dass durch Liebe und Vergebung auch die schlimmsten Geheimnisse vergeben werden können.

Susan Meissner ist einmal mehr ein gefühlsvoller Roman gelungen, der aber leider sehr viele Rechtschreibfehler und Namensvertauschungen enthält, wo man sich fragt, ob der Lektor nicht gut gearbeitet hat. Nichtsdestotrotz nimmt Susan Meissner den Leser mit in eine Familie, die von außen nicht so heil wirkt, wie sie von innen ist. Doch auch wenn man Ende alles ein bisschen zu schön zu sein scheint, wird doch deutlich, dass auch in einer verrütteten Familie verziehen werden kann, um letztendlich wieder zueinander zu finden. Ein Roman voller Hoffnung und deswegen sehr lesenswert.


Ich folge Dir mit geschlossenen Augen
Ich folge Dir mit geschlossenen Augen
von Rina Frank
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht hätte Rina mal ihre Augen öffnen sollen...?, 19. Juli 2009
Ein ganz tolles Buch, es sprüht vor Witz und Charme, es ist direkt aus dem Leben gegriffen: kurzum, es macht einfach Spaß, Rina Franks neuen Roman "Ich folge Dir mit geschlossenen Augen" zu lesen, oder besser: zu verschlingen.
Rina ist 48 Jahre alt, hat einen Sohn und eine Tochter und dazu einen liebevollen Freund, Jakob. Mitten in der Blütezeit ihres Lebens erfährt sie, dass sie einen gefährlichen Tumor am Herzen hat. Voller Panik begibt sie sich auf die Suche nach einem begnadeten Chirurgen, der ihr den Tumor entfernen soll. Nach einem enttäuschenden Fehlgriff trifft sie auf Dr. Green, der sie ohne Zusatzkosten im Städtischen Krankenhaus operieren würde. Rina ist sofort hin und weg on Dr. Green und vertraut ihm ihr Leben an. Die Operation verläuft sehr gut und Rina ist anschließend schnell auf dem Weg der Besserung. Doch Dr. Green hat nicht nur den Tumor am Herzen entfernt, nein, er hat dabei auch ihr Herz berührt. Beide verlieben sich mit großer Leidenschaft ineinander. Für Rina nicht ganz einfach, denn sie muss die ganze Zeit versuchen, ihre Verliebtheit vor Jakob geheim zuhalten. Doch irgendwann wird diesem das Ganze zu viel und er verlässt Rina, für immer. Nun braucht sich Rina nicht mehr zwischen zwei Männern entscheiden, doch mit Dr. Green, den Rina mittlerweile Eres nennen darf, läuft auch nicht alles so toll, wie sie das von der Liebe ihres Lebens erwartet. Denn Eres ist Vater einer Tochter und zudem verheiratet. Seine ständigen Versprechungen, seine Ehefrau zu verlassen, kann er immer wieder nicht erfüllen. Wie wird er sich entscheiden? War es von Rina die richtige Entscheidung, Jakob so einfach ziehen zu lassen?
Die erfrischende Art, in der Rina Frank weiß, ihre Geschichten zu erzählen, ist einfach bezaubernd und lädt den Leser ein in eine israelische Welt, die unserer in vieler Hinsicht ähnelt. Die Situationen, die Rina in ihrem Leben durchmachen muss, könnten genauso gut jedem Leser passieren, und das macht den Roman zu etwas Besonderem. Auch wenn Rina ein Schicksalsschlag mit ihrem Tumor ereilt, so weiß sie doch damit umzugehen und stets das Positive ihrer jeweiligen Lebenssituation zu entnehmen. Das macht Mut für einen selber, die eigenen Lebenssituationen zu meistern. Am Ende bleibt für mich nur die Frage, ob Rina Frank hier einen autobiographischen Roman geschrieben hat, da die Protagonistin den gleichen Namen wie die Autorin erhält. Zufall? Auf jeden Fall extrem lesenswert!!!


Die zehn besten Tage meines Lebens: Roman
Die zehn besten Tage meines Lebens: Roman
von Adena Halpern
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ***Was macht das Leben lebenswert?***, 3. Juli 2009
"Die zehn besten Tage meines Lebens" - wer kann die schon zusammenfassen? Adena Halpern hat es in ihrem Roman geschafft, auf witzige aber auch einfühlsame Weise die zehn besten Tage ihrer Protagonistin Alexandra Dorenfield zu beschreiben. Ein typisches Frauenbuch, was aber auf jeden Fall zum Nachdenken anregt!

Alexandra Dorenfield wird von einem MiniCooper überfahren und findet sich im nächsten Augenblick im Himmel wieder. Dort steht sie an der Himmelspforte, aber nicht allein, denn mit ihr warten viele andere kürzlich Verstorbene in einer Schlange darauf, in den Himmel eingelassen zu werden. Zu diesem Zeitpunkt lernt Alex Adam kennen, der ungefähr in ihrem Alter ist und auch auf tragische Weise ums Leben kam. Sie ist sofort hin und weg von ihm und hat das Glück, später direkt neben ihm zu wohnen. Nachdem Alex im Himmel eingelassen wurde, wird sie herzlich von ihrer bereits verstorbenen Familie begrüßt: ihrer Grandmom,ihrem Grandpop und ihrem Onkel Morris. Sie freut sich sehr, ihre Familienmitglieder wiederzusehen, da sie mit diesen sehr schöne Erinnerungen verbindet. Als Alex dann schließlich in ihr neues Zuhause zieht, kann sie es kaum fassen: sie wohnt nun in ihrem Traumhaus und es ist alles da, was sie sich wünscht: ein riesiger begehbarer Kleiderschrank, ein großer Fernseher, etc. Und es passieren nur tolle Dinge: es laufen nur ihre Lieblingsserien im TV und sie hat keine Cellulitis mehr. Ein Traum für Alex. Doch schön aussehen und viele Kleider haben ist nicht alles. Ihr Schutzengel Deborah erklärt ihr, dass sie, um im siebten Himmel bleiben zu können, wo sie sich derzeit befindet, einen Aufsatz schreiben müsse, in welchem sie die zehn besten Tage ihres Lebens beschreibt. Nur so kann darüber entschieden werden, dass Alex nicht in den vierten Himmel muss. Anfangs tut sich Alexandra sehr schwer, weil sie an sich selber zweifelt und nicht glaubt, wirklich etwas auf der Erde bewirkt zu haben. Aber zum Ende hin merkt sie, dass ihr Leben doch nicht ganz so sinnlos war, wie sie am Anfang glaubte.

Die Beschreibungen des Himmels sind schon ein wenig witzig, auch wenn ich mir den Himmel nicht ganz so vorstelle, wäre es doch eine schöne Aussicht, im Himmel alles haben zu können. Sicherlich geht es Adena Halpern aber nicht darum, ein realistisches Bild (wer könnte das auch beschreiben???) zu erstellen, sondern vielmehr darum, wie die Hauptperson zu sich selbst findet und ihren eigenen Wert im Leben auf der Erde erkennt. Die Idee, sich einmal darüber Gedanken zu machen, was die eigenen zehn besten Tage des Lebens wären, lädt zum Nachdenken ein und man erkennt auch in seinem Leben viele unglaubliche Momente, die man sich so nie bewusst machen würde. Eine schöne Idee, die Adena Halpern da umgesetzt hat."Die zehn besten Tage meines Lebens" ist ein leicht zu lesendes Buch, welches Unterhaltung bietet und darüber hinaus ins eigene Leben eingreift.


Die Fehde der Königinnen: Historischer Roman
Die Fehde der Königinnen: Historischer Roman
von Eva Maaser
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Packende europäische Geschichte - spannend erzählt von Eva Maaser, 25. Juni 2009
Erstklassig erzählt Eva Maaser in ihrem Buch "Die Fehde der Könniginnen" einen Teil der Nibelungensage nach, der mitreißender nicht erzählt werden könnte!
Brunichild, die Tochter des westgotischen Königs Athanagild, soll den Frankenkönig Sigibert heiraten, um das Bündnis zwischen den Westgoten und den Franken zu festigen. Ein paar Tage vor ihrer Abreise lernt Brunichild Wittiges kennen, der ihrer Stute Bella bei der Geburt des ersten Fohlens hilft. Nach dieser Begegnung treffen sich Wittiges und Brunichild noch wenige Male im Stall, wobei es nicht nur beim Unterhalten bleibt, da Brunichild und Wittiges sich sehr stark voneinander angezogen fühlen. Danach beschließt Wittiges, der zukünftigen Königin mit ins Frankenreich zu folgen. Begleitet wird er von Alexander, den eine geheimnisumwitterte Vergangenheit umgibt. Da es Brunichild nicht gefällt, dass Wittiges ihr folgt, soll dieser auf ihre Anweisungen hin die Magd Aletha heiraten, die ebenso Dinge aus ihrer Vergangenheit verfolgen. Auf dem Weg ins Frankenreich passieren mehrere merkwürdige Dinge, die sich erst im Laufe der Geschichte aufklären. Brunichild lernt ihre neue Familie kennen und ist zum einen fasziniert von den neuen Familienmitgliedern, zum anderen missfallen ihr aber auch die barbarisch anmutenden Eigenschaften der Franken. In Metz, einer Stadt in Ostfranken, angekommen, wird Brunichild mit Sigibert verheiratet und eine lange Geschichte von Verrat, Intrigen und blutigen Kämpfen folgen.
Spannend schildert Eva Maaser die historischen Gegebenheiten des frühen Mittelalters in ihrem historischen Roman, der sich aufgrund des flüssigen Schreibstils einfach lesen lässt. Immer wieder wechselt Maaser die Schauplätze des Geschehens und der Leser hat so die Möglichkeit die Zusammenhänge der einzelnen Personen aufzudecken. Somit bleibt die Geschichte um Brunichild und Wittiges packend und spannend, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen mag. Ein historischer Roman, der es sich lohnt, ihn zu lesen. Jedoch passen Buchtitel und -inhalt nicht zusammen. Der Buchtitel "Die Fehde der Königinnen" lässt darauf schließen, dass die Geschichte die Fehde zwischen Brunichild und ihrer Schwägerin Fredegunde erzählt, doch diese wird nur am Rande erwähnt. Auch die einzelnen Kapitelüberschriften passen nicht immer zu dem Inhalt, der in den einzelnen Kapiteln erzählt wird. So zum Beispiel heißt eine dieser Überschriften "Die Hochzeit", doch die Hochzeit zwischen Brunichild und Sigibert wird nur knapp erwähnt, jedoch nicht weiter ausgeschmückt. Trotz dessen ist "Die Fehde der Königinnen" ein gelungener historischer Roman, der mit einer ereignisreichen Handlung europäische Geschichte lesenswert macht.


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