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Beiträge von Christoph Walter
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Rezensionen verfasst von
Christoph Walter "Felix Krull"
(REAL NAME)   

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Gegen jeden Verdacht
Gegen jeden Verdacht
DVD ~ Daniel Baldwin
Wird angeboten von OBIKO
Preis: EUR 11,25

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig belangloser Thriller, 14. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Gegen jeden Verdacht (DVD)
Der Anwalt Rick Alvarez (Daniel Baldwin) hat ein Verhältnis mit der atttraktiven Unternehmersgattin Catherine Wells (Claudia Schiffer). Als deren Mann (Dean Stockwell) ermordet wird, gerät Rick unter Verdacht. Es existieren zwar Fotos, die den Anwalt entlasten, aber die sind spurlos verschwunden...
Nicht gerade ein Schmankerl ist dieser Thriller des deutschen Regisseurs Peter Pistor. Die Story ist altbekannt und bedient sich an vielen anderen (weit besseren) Streifen dieses Genres. Eigentlich wirkt "Gegen jeden Verdacht" nicht wie ein Kinofilm, sondern eher wie eine TV-Produktion.
Daniel Baldwin (nicht zu verwechseln mit seinen weit erfolgreicheren Brüdern William und Alec) liefert eine ansprechende Leistung als Hauptdarsteller ab, aber auch er rettet eklatante Schwächen in punkto Story und Logik (in welcher Gefängniszelle gibt es denn eine Leiter, über die man bequem in den Luftschacht klettern kann). Weniger erwähnenswert sind die Auftritte von Claudia Schiffer, die auf der Leinwand wie ein Fremdkörper wirkt, und Coolio, dessen Rolle eigentlich überflüssig ist.
Auch der Versuch, den Film mit (recht harmlosen) Erotikszenen anzureichern, ist gründlich mißlungen.
Alles in allem ist "Gegen jeden Verdacht" ein völlig belangloser B-Film, der zwar handwerklich solide gemacht ist, aber niemanden zu Begeisterungsstürmen hinreißen dürfte.


8 Frauen
8 Frauen
DVD ~ Catherine Deneuve
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 10,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was ganz anderes, 11. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: 8 Frauen (DVD)
Marcel (Dominique Lamure), der Patriarch der Familie, liegt ermordet in seinem Schlafzimmer. Da das Anwesen wegen dem Winterwetter komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss sich der Mörder noch im Haus befinden. Also kommen als Mörder nur die acht Frauen in Frage, die Marcel am nächsten standen, nämlich seine Töchter Suzon (Virgine Ledoyen) und Catherine (Ludivine Sagnier), seine Ehefrau Gaby (Catherine Deneuve), seine Schwiegermutter Mamy (Danielle Darrieux), seine Schwägerin Augustine (Isabelle Huppert), seine Schwester Pierrette (Fanny Ardant) sowie die Hausangestellten Madame Chanel (Firmine Richard) und Louise (Emmanuelle Beart). Jede der Frauen hätte einen triftigen Grund gehabt, Marcel zu ermorden. Doch die Suche nach der Schuldigen ist kein Kinderspiel, denn jede der Frauen birgt ein Geheimnis und jede sagt aus bestimmten Gründen nicht die Wahrrheit...
Das Krimi-Musical von Regisseur Francois Ozon wirk wie aus der Feder von Agatha Christie. Bis zum Schluss weiss der Zuschauer nicht, wer denn die Täterin ist...vorher hat man aber schon eine jede verdächtigt, denn alle wirken irgendwie so, als hätten sie etwas zu verbergen. Dennoch kommt am Ende alles anders als man denkt. Besonders amüsant ist die Tatsache, dass alle acht Frauen bei der Tätersuche ihren wahren Charakter zeigen und nicht mehr die Frage "Wer hat Marcel getötet?" im Mittelpunkt steht, sondern "Wer hasst wen am meisten?".
Sicherlich ist der Kammerspielartige-Film, den man sich auch gut auf einer Theaterbühne vorstellen kann, nicht jedermanns Sache. Dafür ist "8 Frauen" einfach zu unkonventionell inszeniert und (auf eine angenehme Art) recht altmodisch. Auch die Chanson-Einlagen sind bestimmt nicht jedermanns Geschmack, wobei einige (vor allem der von Ludivine Sagnier gesungene) sehr gut gelungen sind. Leider driftet Ozon's Film vor allem im Mittelteil etwas in die Langatmigkeit ab...Anfang und Ende sind dafür umso besser gelungen.
Keine Kritik kann man an der Bestzung üben, die ein Who's Who des alten (Deneuve, Ardant, Darrieux, Huppert) und neuen (Ledoyen, Sagnier, Beart) französischen Films ist. Überragend ist dabei vor allem die Leistung von Isabelle Huppert, die als schnippische alte Jungfer glänzt.
Insgesamt ist "8 Frauen" ein Film, den man so sicher nicht alle Tage sieht. Amüsant, brilliant gespielt, intelligent, etwas schrullig und spannend ist Ozon's Krimi auf jeden Fall - dennoch bleibt er Geschmackssache.
Anschauen lohnt sich aber auf jeden Fall!


Open Range - Weites Land (Deluxe Edition, 2 DVDs) [Deluxe Special Edition]
Open Range - Weites Land (Deluxe Edition, 2 DVDs) [Deluxe Special Edition]
DVD ~ Robert Duvall

36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frisches Blut für ein totgeagtes Genre, 8. Juli 2004
Vieles hat sich geändert im Wilden Westen. Auch hier kann man als Cowboy seine Viehherde nicht mehr einfach so irgendwo grasen lassen, ohne sich mit Viehzüchtern anzulegen, die diese Weidefläche als ihr Eigentum ansehen. Das müssen Boss Spearman (Robert Duvall), Charley Waite (Kevin Costner) und ihre beiden Helfer am eigenen Leib spüren, als der skrupellose Rancher Denton Baxter (Michael Gambon) die vier Männer in einer Nacht- und Nebelaktion überfallen lässt. Dabei stirbt der gutmütige Mose (Abraham Benrubi) und der erst 16-jährige Button (Diego Luna), der von Boss aufgelesen und liebevoll versorgt wurde, wird schwer verletzt. Diese Ungerechtigkeit können der ruhige Boss und der Revolverheld Charley nicht auf sich sitzen lassen. Sie reiten nach Harmonville, das fest unter der Fuchtel von Baxter steht und kämpfen für Gerechtigkeit. Dabei stoßen sie teils auf Ablehnung, finden aber auch schnell Einwohner, die gemeinsame Sache mit ihnen machen, unter anderem die Schwester des Arztes (Annette Bening), von der besonders Charley sehr angetan ist.
"Open Range" ist ein klassischer Western, wie man ihn auch vor 40 Jahren hätte drehen können. Cowboys, eine typische Wild-West-Stadt, die Guten kämpfen gegen die Bösen, ein finaler Shoot-Out und ein korrupter Sheriff sind nur einige der typischen Klischees, die dieser Streifen bedient. Das soll jetzt aber nicht negativ klingen, denn Kevin Costner ist nach mehreren Flops wieder mal ein richtig guter Film gelungen. Es macht einfach Spaß, nach all den Special-Effects-Orgien, die Hollywood in letzter Zeit hervorbrachte, wieder einmal einen wohltuend ruhigen Film zu sehen. Die Story dürfte zwar jedem, der schon einmal einen Western gesehen hat, hinlänglich bekannt sein und auch das Ende sollte wohl keinen groß überraschen, aber die großartige Umsetzung macht "Open Range" zu einem sehr sehenswerten Film. Obwohl das Finale äußerst bleihaltig ist, ist hier Gewalt nicht nur ein Selbstzweck, sondern wohl das letzte Mittel, die Gerechtigkeit zu wahren. Zum Glück, denn übertriebene Rachegelüste der beiden Protagonisten hätten dem Film sicher nur geschadet.
Positiv aufgefallen sind mir die schönen, stimmigen Bilder, die (zumindest auf der Kinoleinwand) fast plastisch wirken und die kurzweilige Handlung, bei der trotz 138 Minuten Laufzeit keine Langeweile aufkommt (wobei sich Costner hier und da etwas kürzer hätte fassen können).
Erlesen ist das Ensemble von "Open Range". Ausnahmslos liefern alle Darsteller eine gute Vorstellung ab. Herausragend ist dabei Altstar Robert Duvall, der als wortkarger, weiser Cowboy mit viel Charisma und herrlich trockenem Humor glänzt.
Alles in allem ein sehenswerter Western und endlich wieder eine geglückte Regiearbeit von Kevin Costner.


Was das Herz begehrt
Was das Herz begehrt
DVD ~ Jack Nicholson
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 5,75

43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsamer Film mit ein paar Längen, 8. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Was das Herz begehrt (DVD)
Der 63-jährige Harry (Jack Nicholson) liebt die Frauen. Allerdings nur, wenn sie attraktiv und unter 30 sind. So eine Traumfrau hat der alte Schwerenöter dann auch mit der hübschen Marin (Amanda Peet) aufgetan und freut sich auf ein Wochenende im Sommerhaus seiner neuen Flamme. Zu früh gefreut, denn in dem Haus halten sich auch Marins Mutter, die Autorin Erica (Diane Keaton) und deren Schwester, eine emanzipierte Professorin (Frances McDormand) auf...die beide weit über 30 sind. Offenbar ist das zu viel für Harry und er erleidet einen Herzinfarkt. Damit beginnt ein romantisches Verwirrspiel, bei dem jeder für jeden etwas übrigzuhaben scheint. Der attraktive Arzt Julian (Keanu Reeves) fühlt sich zur reifen Erica hingezogen, Marin ist begeistert von Julian, Erica sorgt sich um Harry und auch Harry beginnt, sich für Erica zu interessieren (zuerst zu seinem Entsetzen). Wer jetzt am Ende wen abkriegt, sei hier nicht verraten, aber denken kann man sichs eigentlich...
Ein herrlich amüsanter Film ist Nancy Meyers mit "Was das Herz begehrt" geglückt. Gerade zu Beginn ist der Film zum Brüllen komisch, wobei die Gags von bloßem Slapstick bis hin zu hintergründigen, subtilen Wortwitzen reichen. Liebevolle Charaktere, feine Dialoge und eine überschaubare Handlung verleihen der romantischen Komödie Charme und Anspruch.
Leider verliert der (mit fast 2 Stunden viel zu lange) Film in der zweiten Hälfte viel Fahrt und auch zu lachen gibt es nur noch seltener etwas.
Über dieses Manko lassen allerdings die großartigen ersten 60 Minuten und vor allem die sensationell gut aufgelegten Darsteller hinwegsehen.
Jack Nicholson brilliert wieder einmal in einer liebevoll-kauzigen Rolle (die einen fast an seine Rolle in "Besser geht's nicht" erinnert), Diane Keaton ist schlichtweg hinreißend und auch Nebendarstellerin und Berlinale-Jury-Präsidentin Frances McDormand überzeugt in der Rolle einer streitlustigen Emanze.
Sicherlich ist "Was das Herz begehrt" kein Film für Freunde von plumpen Haudrauf-Komödien mit platten Witzen. Wer allerdings auf eher subtile Witze steht und wem Filme á la "Besser geht's nicht" gefallen, der wird an diesem Streifen sehr viel Freude haben.
Sehr sehenswert trotz einiger Längen.


Einarmig unter Blinden
Einarmig unter Blinden
von Philipp Jessen
  Taschenbuch

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich lustig - ansonsten belanglos, 8. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Einarmig unter Blinden (Taschenbuch)
Nick hat eigentlich ein perfektes Leben: dem Mittzwanziger, der es sich leisten kann, nur ab und zu mal zur Uni zu gehen, eine großzügige Wohnung von seinen reichen Eltern bezahlt bekommt und die richtigen Leute kennt, könnte es nicht besser gehen. Wenn da nicht SIE!, eine junge Frau, deren Namen der Leser nie erfährt, wäre. SIE! hat Nick nämlich verlassen und das bricht dem jungen Hamburger das Herz. Alle möglichen Tricks wendet Nick an, um SIE! zurückzuerobern oder SIE! zumindest zu vergessen. Doch irgendwie klappt das alles nicht, und auch der Versuch, sich anderen Frauen zuzuwenden, scheitert kläglich.
Phillip Jessen ist ein Romandebüt gelungen, wie es typisch ist für deutsche Schriftsteller seiner Generation. Ein wenig Pop-Literatur, aber doch nicht so ganz. "Einarmig unter Blinden" liest sich dank der lässigen Schreibweise, den kurzen Kapiteln und der nicht besonders üppigen Handlung blitzschnell.
Das ganze ist zwar recht unterhaltsam, gerät aber schnell in Vergessenheit...vor allem, weil das ganze eigentlich doch recht belanglos ist.
Immerhin erkennt man sich an einigen Stellen des Buches selbst wieder und einige Szenen sind wirklich lustig. Daher eignet sich "Einarmig unter Blinden" als leichte, etwas seichte Sommerlektüre, die man prima auf dem Liegestuhl verschlingen kann.


Dead Man Walking
Dead Man Walking
DVD ~ Susan Sarandon
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 11,99

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 8. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Dead Man Walking (DVD)
Schwester Helen Prejean (Susan Sarandon) die sich eigentlich den Armen von New Orleans widmet, erhält eines Tages einen Brief von einem Gefangenen, der auf die Todesstrafe wartet. Matthew Poncelet (Sean Penn), der wegen Mordes und Vergewaltigung vor sechs Jahren zum Tode verurteilt worden war und seine Unschuld beteuert, bittet Schwester Helen, für ihn ein Berufungsverfahren einzuleiten. Bald stellt Helen fest, dass sie in einer Zwickmühle sitzt: einerseits möchte sie Matt, dessen geistlicher Beistand sie wird, mit aller Kraft vor der unbarmherzigen Todesstrafe retten, aber andererseits kann sie auch die Eltern von Poncelet's Opfern verstehen, die auf Rache sinnen. Letztlich steht sie Matthew aller Anfeindungen zum Trotz bis zum Tag seiner Hinrichtung bei.
Ein heißes Eisen hat Regisseur Tim Robbins mit der Verfilmung von Schwester Helen Prejean's Tatsachenbericht angefasst. Besser und einfühlsamer hätte man das heikle Thema Todesstrafe nicht aufarbeiten können. Der Film zeigt - ohne Partei zu ergreifen und eine Meinung für oder gegen die Todesstrafe abzugeben - beide Seiten: den Todeskandidaten (der nicht als Monster, sondern als menschliches Wesen mit Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen gezeigt wird) und die Hinterbliebenen des Opfers, Befürworter und strikte Gegner der Hinrichtung, Politiker und Geistliche.
Nachdem man "Dead Man Walking" gesehen hat, wird man sicher keine eindeutige Meinung haben, ob man für oder gegen die Todesstrafe sein soll. Genau das will Robbins aber erreichen. Er will den Zuschauer dazu ermahnen, solch brisante Themen nicht nur einseitig zu sehen, sondern von allen Seiten her zu betrachten und erst dann ein Urteil zu fällen.
Besonders beeindruckend sind die Leistungen der Hauptdarsteller: Susan Sarandon (die den Oscar für ihre Rolle gewann) spielt Schwester Helen Prejan absolut überzeugend und Sean Penn glänzt als Todeskandidat zwischen blindem Hass und schierer Verzweiflung. Filmfans aufgepasst: Komiker Jack Black hat hier eine - ernste - Nebenrolle als einer von Poncelet's jüngeren Brüdern.
"Dead Man Walking" ist ein nicht ganz einfacher, aber sehr sehenswerter, fesselnder und berührender Film, über den man lange nachdenken wird.
Großartig!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 20, 2015 12:53 PM CET


La Flaca
La Flaca
Preis: EUR 20,93

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestens für lange Sommerabende geeignet, 7. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: La Flaca (Audio CD)
Auch in unseren mitunter tristen, unterkühlten Breiten sehnt man sich nach etwas sonniger, südländischer Lebenslust. Dieses Bedürfnis befriedigen schon seit einiger Zeit die Spanier Jarabe De Palo.
"La Flaca" ist das 1996'er-Album der Band um den Sänger Pau Donez und gibt sich etwas zurückhaltender als "Bonito" aus dem Jahre 2003. Während auf dem aktuellsten Album eine Fülle von Instrumenten zu hören ist, kommt "La Flaca" mit relativ bescheidenen Mitteln aus. Gitarre, Bass, Percussion und Schlagzeug...das war's schon. Umso beeindruckender ist angesichts dieses Minimalismus, was Pau Donez (voc, g), Alex Tenas (dr), Joan Gené (bass), Jordi Mena (g) und Daniel Forcada (per) für ein starkes Stück Musik geschaffen haben.
Von den 11 Songs, die zusammen leider nur knapp 40 Minuten dauern (der einzige Kritikpunkt), ist kein einziger ein Ausfall. Besonders stark ist neben dem Superhit "La Flaca" (auch in einer noch besseren Akustik-Version enthalten) der Song "Grita", der den typischen Jarabe-Stil besitzt und stark an die späteren Erfolge "Dipende" und "Bonito" erinnert.
"La Flaca" eignet sich sowohl zum intensiver als auch zum nebenbei hören. Egal, wie, man wird es wohl nicht vermeiden können, dass auch der wolkenverhangenste Himmel blau und sonnig wird und sich auf dem Gesicht ein Lächeln zeigt.
Musik soll ja Medizin für die Seele sein. Man weiß nicht, ob das stimmt, aber wenn man Jarabe De Palo ausgiebig angehört hat, wird man dieser These einiges abgewinnen können.


Mystic River (2 DVDs)
Mystic River (2 DVDs)
DVD ~ Sean Penn
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 9,39

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht, 7. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Die 11-jährigen Jungen Sean Devine, Dave Boyle und Jimmy Markum verbringen eine ganz normale Kindheit im Bostoner Stadtteil East Buckingham. Doch ein Tag im Jahr 1975 verändert das Leben der Freunde grundlegend. Dave steigt in das Auto zweier Männer, die sich als Polizisten ausgeben, in Wahrheit aber Kinderschänder sind. Vier Tage später kann sich Dave aus der Gefangenschaft befreien, bleibt aber für immer von diesem schrecklichen Ereignis geprägt.
Selbst 25 Jahre später ist Dave (Tim Robbins), mittlerweile Familienvater, ein gebrochener Mann, der mit der Bewältigung seines Lebens zu kämpfen hat. Zu allem Überfluss wird er zum Hauptverdächtigen in einem grausamen Mordfall, der die drei ehemaligen Freunde wieder zusammenbringen soll. Als die 19-jährige Tochter von Jimmy (Sean Penn), der gerade erst seine kriminelle Vergangenheit abgelegt hat, brutal ermordet wird, übernimmt Sean (Kevin Bacon), der bei der Staatspolizei beschäftigt ist, die Ermittlungen. Dabei gerät auch Dave, der in der Tatnacht blutverschmiert nach Hause kommt, in Verdacht. Obwohl noch niemand weiss, wer Katie Markum auf dem Gewissen hat, nimmt Jimmy Rache an seinem Jugendfreund...
Einer der besten Filme der letzten Jahre ist Clint Eastwood mit der Verfilmung von Dennis Lehane's tollem Roman "Mystic River" gelungen.
Nahezu perfekt zeigt der Film, dass jede Form von Gewalt weitere Gewalt nach sich zieht und dass vieles, was im Leben von Menschen passiert, die logische Folge aus vergangenen Ereignissen ist.
Einen maßgeblichen Anteil an der hohen Qualität hat das sagenhafte Ensemble: Sean Penn spielt in der Rolle seines Lebens die Hauptrolle so lebensnah, dass man manchmal glaubt, seine Figur sei nicht fiktiv, sondern real. Der großartige Tim Robbins ist die perfekte Besetzung für die Rolle des gebrochenen Dave. Nicht nur diese beiden (für diesen Streifen oscarprämierten) Darsteller, sondern auch Kevin Bacon und Laurence Fishburne als Sean und sein Kollege Whitey Powers, sowie Marcia Gay Harden und Laura Linney, als Jimmy's und Dave's Ehefrauen überzeugen auf voller Linie. Perfekt besetzt wurden auch die zahlreichen Nebenrollen.
Man kann sagen, dass an "Mystic River" einfach alles stimmt: ein großartiger Roman als Basis, ein superbes Skript (von Brian Helgeland, Oscar für L.A. Confidential), perfekte Regie (Eastwood wird mit zunehmendem Alter scheinbar immer besser), stimmige Musik und vor allem ein atemberaubend gutes Ensemble machen diesen Film zu einem Ereignis, das man nicht so schnell vergisst.
Schon jetzt einer meiner absoluten Lieblingsfilme!


Volle Deckung, Mr. Bush: »Dude, Where's My Country?«
Volle Deckung, Mr. Bush: »Dude, Where's My Country?«
von Michael Moore
  Taschenbuch

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser war Moore noch nie!, 7. Juli 2004
Michael Moore meldet sich kurz vor der Präsidentschaftswahl im November 2004 mit einem neuen Buch zurück. "Volle Deckung Mr. Bush" ist ohne jeden Zweifel das bisher beste Buch des schwergewichtigen US-Satirikers. Leider gaben die Machenschaften der Bush-Administration und der amerikanischen Wirtschaft Moore genügend Skandale, über die er sich in seiner gewohnt bissigen Art und Weise auslassen kann.
Als Leser weiß man nicht so Recht, wie man das gerade eben gelesene verdauen soll. Einerseits möchte man brüllen vor Lachen über die sarkastische Schreibweise von Michael Moore, aber andererseits stockt einem schier der Atem, wenn man erfährt, welche Sauereien neokonservative Politiker und Top-Manager mit den ahnungslosen US-Bürgern anstellen. Leider kann man viele der angesprochenen Themen aus "Volle DEckung Mr. Bush" 1:1 auf Deutschland übertragen. Schade, dass es hierzulande keinen Satiriker gibt, der mutig und fähig genug ist, auf ähnliche Art und Weise mit den Mächtigen in Deutschland abzurechnen. Die Zeit dafür wäre gekommen.
Im Vorwort appelliert Moore ja auch an uns Deutsche, es nicht so weit kommen lassen wie in den USA, wo Krieg gegen den Terror und der "Patriot Act" die Bürgerrechte empfindlich einschränken und herzlose Soziopathen in den Vorstandsetagen bestimmen, wo es lang geht.
Moore ruft auf zu einem "heiligen Krieg". Zu einem Kampf um die gute Sache. Er fordert seine Landsleute auf, die USA nicht in die Hände von skrupellosen Geschäftemacher fallen zu lassen, sondern dafür zu kämpfen, dass Amerika wieder das wird, was es einst war: ein freiheitsliebendes Land mit großherzigen (und etwas verschrobenen) Bewohnern.
So lustig dieses Buch auch sein mag, so ernsthaft ist die Botschaft dahinter.
Ein großartiges Buch, das jeden zum Nachdenken bewegen sollte! Unbedingt lesen!!


Heiliger Krieg: Amerikas Kreuzzug
Heiliger Krieg: Amerikas Kreuzzug
von Norman Mailer
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brisant, 7. Juli 2004
Die USA führen im Irak einen Krieg. Worum es dabei eigentlich geht, weiß niemand so recht. Außer der Bush-Administration, die allerdings nicht die Wahrheit sagt, sondern weit hergeholte Lügenmärchen von Massenvernichtungswaffen auftischt, um so die amerikanische Öffentlichkeit für ihren Feldzug gewinnen.
Was die neokonservativen Politiker wirklich im Schilde führen, ist nicht so ganz klar.
Licht ins Dunkel bringen will Norman Mailer, großer Schriftsteller und einer der brilliantesten Intellektuellen der USA.
Er beleuchtet in seinem schmalen Büchlein "Heiliger Krieg: Amerikas Kreuzzug" die Hintergründe des Irak-Krieges. Natürlich darf auch ein Kapitel nicht fehlen, das sich mit dem 11. September befasst, jener Tragödie, die den gnadenlosen und verwirrenden "Krieg gegen den Terror" auslöste.
Mailer, selbst ein Linksintellektueller, geht dabei mit den Neokonservativen hart ins Gericht. Unfair wird er dabei nie. Er appelliert nur an den Verstand und an die Menschlichkeit und wünscht sich ein freies, weltoffenes und friedliebendes Amerika. So wie die meisten anderen Menschen.
"Heiliger Krieg: Amerikas Kreuzzug" ist ein leidenschaftliches Buch und ein bewegendes Plädoyer für Frieden und Gerechtigkeit, geschrieben von einem weisen alten Mann.
Lesenswert für alle, die sich für Politik, die USA oder einfach nur für das aktuelle Zeitgeschehen interessieren.


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